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DE1302635B - - Google Patents

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Publication number
DE1302635B
DE1302635B DENDAT1302635D DE1302635DA DE1302635B DE 1302635 B DE1302635 B DE 1302635B DE NDAT1302635 D DENDAT1302635 D DE NDAT1302635D DE 1302635D A DE1302635D A DE 1302635DA DE 1302635 B DE1302635 B DE 1302635B
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DE
Germany
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films
foils
iron
treated
film
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1302635D
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English (en)
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DE1302635U (de
Publication of DE1302635B publication Critical patent/DE1302635B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J7/00Chemical treatment or coating of shaped articles made of macromolecular substances
    • C08J7/04Coating
    • C08J7/06Coating with compositions not containing macromolecular substances
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2301/00Characterised by the use of cellulose, modified cellulose or cellulose derivatives
    • C08J2301/08Cellulose derivatives
    • C08J2301/22Cellulose xanthate
    • C08J2301/24Viscose

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Wrappers (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Fette und öle enthaltende Nahrungsmittel werden Tauchbad mit einem ρH-Wcrt von wenigstens 10 dnbekannuich schnell abgebaut, wenn diese UV-Strablen geführt.
enthaltendem Licht ausgesetzt werden. Für das Ein· De für ein industriell geeignetes Vnfahren der wickeln von Nahrungsmitteln finden ausgedehnt durch- pH-Wert des zweiten Bades bei wenigstens 10 oder sichtige, nicbtfaserige Callulosefolien aus regenerierter ■ 9 einem heberen pH-Wert bedeutsam ist, so bringt man Cellulose Anwendung. . in dieses zweite Bad kontinuierlich die basische Ver-
Eia emsthaftes Problem bei Cellulose-Einwickelfo- bindung oder Lösring ein. Diese basische Verbindung lien, die ein Schutzmaterial gegen UV-Licht oder ist vorzugsweise ein Natriumhydroxid, doch kommen Farbstoff enthalten, stellt die geringe Stabilität geeig- auch andere basische Verbindungen, wie Natriumneter UV-Lichtschutzstoffe und/oder der Farbstoffe io acetat, Natriumcarbonat, Ammoniumhydroxid, Kaiidar. Es ist aber wesentlich, daß jeder für derartige nmhydroxid und Calcrumbydrözid, in Betrscht Die EinwickeImaterialien - angewandte Schutzstoff und/ Konzentration der basischen Verbindung ist ausrei- oder Farbstoff in oder auf den Folien bleibt und nicht chend niedrig zu halten, damit eine Hydrolyse des in das darin eingeschlossene Nahrungsmittel wandert CelMosemateriaIs verhindert wird. Die Temperatur
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein 15 dieses zweiten Bades ist an sich nicht kritisch, sie kann Verfahrenzuschaffen9VernuttelsclessenesgeIingtder- grundsätzlich zwischen Raumtemperatur und SCsC artige Folien angegebener Art aus regenerierter Cellu- liegen. Man kann das Gebilde in dem zweiten Bad lose wirksam gegen die Einwirkung von UV-Licht zu wenigstens S Sekunden lang bis zu 30 Sekunden beschützen, dabei jedoch ein Einwandern des als Schutz- lassen, um so im Inneren desselben das ElsenfTHVoxid mittel der angewendeten Schutzstoffe in das verpackte so auszufällen. Nach dem Entfernen aus dem zweiten Gut zu verhindern, so daß das erhaltene Produkt den Bad kann die QberschQssise basische Lösung vennitamtlichen Sicherheitsvorschriften bei Lebensmitteln tels größerer Mengen frischen Wassers abgewaschen entspricht werden.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren Bei Anwendung von Platten und Folien kann man zum Verbessern des Schutzes gegen die Einwirkurigvon 95 nach dem Entfernen der überschüssigen Base eine UV-Licht von klaren, nicht faserigen Folien aus Weichmachung anschließen, wozu die Üblichen Weichregenerierter Cellulose, das dadurch gekennzeichnet ist maeher emschlleBlich Glyzerin geeignet sind, die man daß die Folien in eine wäßrige Lösung, die weniger als in ein wäßriges Bad einarbeitet durch das die Ccllu-0,2% eines anorganischen 2isen(HI)-Salzes enthalt IosefoIie geführt wird. ZweckmiBigerweise setzt man zwischen 1 und 60 Sekunden eingetaucht und sodann 30 dem Weichmacherbad noch Verankerungsmittel zu, in eine wäßrige Lösung, die rwi einem pH-Wert von die das Verkleben bei Schichtgcbilden zwischen einer wenigstens 5, vorzugsweise wenigstens 10, gehalten Unterfolie und aufgebrachter poTymerer, filmbildender wird, eingetaucht werden. Die in Betracht kommenden Überzüge fördern. Solche Verankerungsmittel können Celluloseprodukte können außer Folien auch Platten, z. B. Metemin-FormaIdchyd-Vorkondensate, Harn-Filme, Häutchen, Bänder, Einfach- und Mehrfach- 35 stoff-Formaldehyd-VorkonlCTsate, Polyalkylenimine fadengarne, Stapelfasern und Corde sein. Es ist bevor- und Epoxyharze sein. Sofern diese Produkte nicht zugt, klar durchsichtige, nicht faserförmige hydrophile wasserlöslich sind, werden sie zweckmäßig auf die CellulosefoIien und faserförmige Grundfolien zn ver- Unterfolie nach dem Trocknen aufgebracht,
wenden, die mit einem hydrophilen Cellulosematerial Als polymere, filmbildende Überzüge kommen in imprägniert sind, welches zu einer FoUenbUdung «o Betracht z.B.Copolymere aus wenigstens 50°/0 Vinylführt. idenchlorid und wenigstens eines weiteren, hiermit
■ Als wasserlösliche, anorganische Eisen(IIT)-salze copolymerisierbsren Monomeren, VinyIchIorid-Vinylkommen beispielsweise Eisen(III)-chlorid, Eisen(ITT)- acelat-Copolymere, Nitrocellulose und Polyalkylene, bromid, Eiseu(IlI)-nitrat und EisenfJlTVsulfet in Be- wie Polyäthylen und Polypropylen,
tracht, vorzugsweise das EisenOII^hlorid, da dieses 45 η ■ ■ 1
unter unterschiedlichen Verfahrensbedingungen zu den 0 e 1 s ρ 1 e 1
besten Ergebnissen führt. Folienproben aus feuchter gelartiger regenerierter
Überraschenderweise führt bei klar durchsichtigem Cellulose werden in wäßrige Bäder unter 0,2*/» FeOt Verpackungsmaterial eine Konzentration von weniger IS Sekunden lang bei einer Temperatur von 2S"C einals 0,2β/« zu dner Folie, die ohne merkliche Färbung So getaucht Überschüssige Lösung wird durch Abdrucken einen ausgezeichneten Schutz gegen UV-Lkht ergibt zwischen Papierservietten und Führen der Folien durch
Zur Durchfahrung des erfindungsgemäßen Ver- eine Wringmaschine entfernt Die Folien werden sofahrens ist es bevorzugt das Cellulosegebilde vor der dann in ein bei einer Temperatur von S0°C gehaltenes Behandlungmitder Eisen(IlI)-Mdzlösungsnzufeuchten. 2SprozentigeswäßrigesNatriumhydroxidbad IS Sckun-Zweckmißig führt man die feuchte Gelfolie in ein u den tang eingetaucht dann gründlich mit Wasser geEisen(ni>salzbad ein, sobald dieselbe von der Spina- waschen, weTchgemacht uotfmit einem Verankerun gsmaschine abgezogen wird. mittel durch 15 Sekundea laaflet Bebaridelfl mit einem
Die Temperatur des Eisen (I ITVialabtdes ist nicht 5prozentJgen Glyzerinbmd überzogen, daa 0,26'/· IeritiKh und wird allgemein bei Raumtemperatur ge* Melamln-Formaioehyd-Vofkondensat enthalt Die Pöbelten. VorzugsweiM wählt man eine Eintauehzell von *> Iitn werden sodann in Holzrahmen an der Luft ge-15 Sekunden bei einer Temperatur der Eisen(ni>*ab> trocknet
lösung von 25*C und die gleiche EintatKhzeit für das Es werden Analysen der LieiitdurehiIssJgkehea die· zweite Tauchbad einer 2prozentigen Nairiumhydroaid ser Probefolien gemacht und die hierbei erhaltenen lösung. ZaliIeawarta sind graphisch in der Zeichnung auige-
Nafih dem Imprlgnierennilt der WlflrigenEiKnnirv *S zeigt
salzlösung wird die Oberschflssige Leiung vermittels DtopaphlsebeDaritdlimggrbtlflderVeYtikaJendJa Quelselraalzeit Schabern und Rakeln von dem Cillu* TJV-DurchlIulgkeit in Prozentwertefll in der Horizon* IoieBiMide entfernt and dieses sodann In du zweite taten dia Wellenlängen (A) an. Die Kttmnbexifferungl

Claims (3)

I betrifft eine nicht im Sinne der Erfindung behandelte Cdluloseregeneratfolie, die Bezifferung! eine mit 0,05°/« FeCI, und die Bezifferung 3 eine rait O^aL FeCtl behandelte Folie. Der graphischen Darstellung ist danach zu entneh- S men, daß in dem UV-Bereich von 2400 bis 4000 A ein erheblicher Schutz bei Folien erzielt wird, die geringe Mengen an Eisen(III>hydroxid enthalten. Die mit 0,05% FeCla behandelte Folie 2 weist eine verringerte UV-Lichtdurchlässigkrit von mehr als 40°/, auf, während die mit 0,2prozentiger FeCIrLosung behandelte Folie 3 eine verringerte Durchlässigkeit von mehr als 56*/o bei 3200 A im Vergleich zu der Folie 1, einer nicht behandelten Folie aus regenerierter Cellulose, aufweist Bei 0,2prozentiger FeQrLosung zeigen die , Folien eine nur geringfügige gelbe FarbtQnung. Der bemerkenswerte Schutz gegen UV-Licht bei Folien, die derart niedrige Krozenbationenan Fe(OH)t enthalten, daß dadurch keine oder nur geringfügige Färbung bedingt wird, ist im Hinblick auf nicht erfolg- se reiche Versuche, einen Sehnte gegen UV-Licht durch Ausfällen anderer Metallhydroxide in Folien mh. oder ohne Färbung zu erzielen, völlig unerwartet Es werden Al(OH)s, Mg(OH)s, und Zi(OH)4 in Fouen aus regenerierter Cellulose zwecks Herstellen klar durch- as sichtiger Folien eingearbeitet, die in dem Bereich der UV-Wellenlängen praktisch keine Absorption zeigen. Verpackungen von vor allem fettigen und öligen Nahrungsmittelprodukten, die mit einer erfindungsgemäß hergesteilten Umhüllung, wie Folien, hergestellt sind, stellen eine wesentliche Verbesserung des Schutzes der verpackten Nahrungsmittel gegenüber der schädlichen Wirkungen der UV-Lichtbestrahlung, besonders bei direkter SonnenJichtbeaufschkgung dar gegenüber Packungen, die mit nicht behanddten Folien aus dem as gleichen Orundmaterial hergestellt sind, wozu noch als 635 VorUil kommt, daß vornehmlich bei LebensmiUeIn ein die natürliche Farbe der Ware im verpackten Zustand verändert erscheinend lassendes Verpackungsmaterial unerwünscht ist und z. B. bei Fleischwaren als gegebenenfalls unzulässig abgelehnt wird und die erflndungsgemäQ hergestellten Folien in nicht oder praktisch nicht ins Gewicht fallender Tönung vorliegen. Mit Fe(OH)i imprägnierte dickere Folien können zum Überwickeln von Packungen angewandt werden oder in direkte Berührung mit dem Nahrungsmittelprodukt gebracht werden. Derartige Folien können ebenfalls als durchsichtiges Fenstennaterial bei Packu Ilgen oder Kisten angewandt werden, die aus nichtdurchsichtigem Verpackungsmaterial hergestellt sind. Patentansprüche:
1. Verfahren zum Verbessern des Schutzes gegen die Einwirkung von UV-Licht von klären, nicht faserigen Folien aus regenerierter Cellulose, d adurch gekennzeichnet, daß die Folien in eine wäßrige Lösung, die weniger als 0,2°/0 eines, anorganischen Eisen(III)-SBlzes enthält, zwischen 1 und 60 Sekunden eingetaucht und sodann in eine wäßrige Lösung, die bei einem pH-Wert von wenigstens S, vorzugsweise wenigstens 10, gehalten wird, eingetaucht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Eintauchen in die Eisen(IIl)-cMoridlösung 15 Sekunden lang bei einer Temperatur von 25"C und das Eintauchen in eine 2prozentige wäßrige Natriumhydroxidlösung etwa IS Sekunden lang bei SOeC ausgeführt wird.
3. Verfahren nach Ampruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Eisen(III)-salz das Eisen(IlI)-Chlorid angewandt wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
DENDAT1302635D Pending DE1302635B (de)

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