DE134448C - - Google Patents
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- DE134448C DE134448C DENDAT134448D DE134448DA DE134448C DE 134448 C DE134448 C DE 134448C DE NDAT134448 D DENDAT134448 D DE NDAT134448D DE 134448D A DE134448D A DE 134448DA DE 134448 C DE134448 C DE 134448C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B13/00—Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
- B66B13/02—Door or gate operation
- B66B13/06—Door or gate operation of sliding doors
- B66B13/08—Door or gate operation of sliding doors guided for horizontal movement
Landscapes
- Elevator Door Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
J/
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein selbstthätiger Schachtverschlufs für Schiebethüren
mit durch den Fahrstuhl bewegter Laufschiene. Von bekannten ähnlichen Vorrichtungen
unterscheidet sich der Erfindungsgegensland dadurch, dafs die Laufschienen an
ihren Enden befestigt und gebogen sind. Durch die gebogene Form der Laufschienen
soll eine Abkürzung der zum Oeffnen der Schiebethür nothwendigen Zeit erreicht werden.
Aufserdem ist die Anordnung getroffen, dafs der Anschlaghebel ausweicht, falls bei geschlossener
Thür der Fahrstuhl von einer falschen Seite ankommt.
Ein Schachtverschlufs gemäfs der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar
veranschaulicht:
Fig. ι und 2 den Schachtverschlufs am Füllort im Aufrifs und Grundrifs,
Fig. 3 und 4 den Anschlaghebel in zwei Ausführungen,
Fig. 5 und 6 den Schachtverschlufs an der Hängebank im Aufrifs und im Grundrifs.
Fig. 7 stellt eine Seitenansicht der Schiebethür dar, und in Fig. 8 und 9 ist der Anschlaghebel
in zwei verschiedenen Ausführungen veranschaulicht.
Die Vorrichtung besteht einerseits aus nach unten gebogenen, an ihrem einen Ende an
der Schachtverkleidung drehbar befestigten Laufschienen 3 und 4, welche in ihren Endlagen
für die Laufrollen 5, 6, 7 und 8 immer eine zur Erzielung der kürzesten Abrollzeit
doppelt geneigte Bahn bilden, andererseits aus auf die Wellen 1 und 2 festgekeilten, mit
diesen drehbaren, einfachen Hebelwerken.
Das eine Ende jeder Laufschiene sitzt behufs leichten Abnehmens reiterartig auf einer der
in der Schachtverkleidung angeordneten Wellen i, 2, während das andere Ende mit den auf
der anderen Welle aufgekeilten Hebeln 9,11, 14, 16 gelenkig verbunden ist.
Durch diese Befestigungsart der Laufschienen soll erzielt werden, dafs zum Oeffnen der
Schiebethür eine sehr geringe Kraft erforderlich ist, wodurch nicht nur ein ruhiger Gang,
sondern auch eine geringe Beanspruchung der das Oeffnen vermittelnden Theile, wie Förderseil,
Fahrstuhl u. s. w., gewährleistet ist.
Durch die Biegung der Laufschiene soll die Zeit, die zum Oeffnen der Thür erforderlich
ist, nach Möglichkeit abgekürzt werden.
Bei der Anordnung an der Hängebank (Fig. 5 und 6) befinden sich die Hebel 9
bezw. 11 mit den Anschlaghebeln 10 bezw. 12
auf einer und derselben Seite der durch die Wellenmitte gelegten verticalen Ebene; bei der
Anordnung am Füllorte (Fig. 1 bis 4) liegen die beiden Hebel 14 und 15 bezw. 16 und 17
zu beiden Seiten dieser Ebene.
Die zweitheiligen Anschlaghebel 12-13,
21-13 bezw. 19-20, 17-20 bestehen aus auf
den Wellen 1 bezw. 2 aufgekeilten festen Stücken 13 bezw. 20 und den eigentlichen
Anschlaghebeln 12, 21 bezw. 17, 19, welche
die Anschlagrollen 22 bezw. 23 aufnehmen. Der eigentliche Anschlaghebel ist entweder um
den Bolzen 24 des festen Stückes, gegen das
er sich mit seinem zweiten Arm mittels des
Stiftes 25 stemmt, oder aber um die Wellen 1 bezw. 2 drehbar. In letzterem Falle stemmt
er sich direct gegen das feste Stück 20.
Bei der Anordnung in Fig. 8 und 9 besitzen die eigentlichen Anschlaghebel 12 bezw. 19
Gegengewichte 26 bezw. 27, die sie in ihre ursprüngliche Lage zurückdrehen sollen.
Bei der Anordnung für Füllorte (Fig. 2, 3 und 4) haben die Anschlaghebel 21, 17 und 15
infolge ihres eigenen Gewichtes stets das Bestreben, sich nach abwärts zu richten, falls sie
nicht ausgerückt sind (Fig. 3). Das Hebelwerk bekommt eine Hubbegrenzung 28, und die
Schiebethüren unten die üblichen Führungen 29,30,31.
Die Gegengewichte 32 gleichen die ganze Vorrichtung bis auf ein nothwendiges Uebergewicht
der Schiebethüren aus.
Das Schrägstellen der Laufschienen geschieht durch die auf- bezw. niedergehenden Fahrstühle
33 bezw. 34, indem in bekannter Weise Gleitstücke 35 bezw. 36 an die Anschlagrollen 23 bezw. 22 anstofsen und die Hebel um
einen Winkel drehen, wodurch die schlitzartig mit den Hebeln 9, 11 bezw. 14 und 16 verbundenen
Enden der Laufschienen 3, 4 gehoben werden, und die nach bekannter Art ausgeführten Schiebethüren 37 bezw. 38 auf
der doppelt geneigten Bahn in der möglichst kürzesten Zeit selbstthätig seitlich abrollen.
Sobald das Gleitstück die Anschlagrplle verläfst, schliefst sich die Schiebethür wieder in
sehr kurzer Zeit selbstthätig.
Wird der Fahrstuhl zu irgend einem Zwecke über die Hängebank gehoben oder unter den
Füllort gesenkt, so schliefst sich ebenfalls die Schiebethür selbstthätig zu und bleibt auch
bei der darauf folgenden Umkehrung der Bewegungsrichtung geschlossen, indem der Anschlaghebel
dem Fahrstuhle ausweicht, um dann in seine ursprüngliche Lage zurückzukehren.
Bei Vorhandensein von mehreren Zwischenfüllörtern legt man auf allen höheren Füllörtern
den Anschlaghebel einfach und leicht um (Fig. 3), um aus einer tiefer gelegenen Strecke
ungehindert fördern zu können, wobei die Schiebethüren 37 bezw. 38 der höheren Füllörter
stets geschlossen bleiben.
Die Schiebethüren lassen sich immer mit der Hand leicht öffnen, um sich nach Loslassen
selbstthätig zu schliefsen. .
Claims (3)
1. Selbsttätiger Schachtverschlufs, bei dem
das Oeffnen der Schiebethüren durch Schrägstellen ihrer Laufschienen erfolgt, dadurch
gekennzeichnet, dafs die Laufschienen (3,4) an ihrem einen Ende an der Schachtverkleidung
und an ihrem anderen Ende an einem auf den Wellen (1,2) angeordneten
festen Hebel (9, 11 bezw. 14, 16)
derart angelenkt sind, dafs bei einer Drehung der Wellen durch den Fahrstuhl
die Hebel einen Ausschlag machen, wodurch die Laufschienen die Schrägstellung
erhalten.
2. Ausführungsform des selbstthätigen Schachtverschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Anschlaghebel (12, 19 bezw. 17,21), durch welche das Drehen
der Wellen vermittelt wird, mit auf den Wellen (1,2) festen Stücken (13, 20) derart
verbunden sind, dafs eine Drehung der Anschlaghebel nach der einen Richtung auch eine Drehung der Wellen und dadurch
ein Oeffnen der Schiebethüren zur Folge hat, während eine Drehung in der anderen Richtung keinen Einflufs auf die
Bewegung der Wellen und der Schiebethüren ausübt.
3. Ausführungsform des selbstthätigen Schachtverschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Laufschienen (3,4) derart nach unten gebogen sind, dafs sie in ihren Endlagen für die Laufrollen (5, 6
bezw. 7, 8) immer eine doppelt geneigte Bahn bilden, wodurch die Zeit des seitlichen
Abrollens der Schiebethür abgekürzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE134448C true DE134448C (de) |
Family
ID=402572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT134448D Active DE134448C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE134448C (de) |
-
0
- DE DENDAT134448D patent/DE134448C/de active Active
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