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DE407900C - Einseil- oder Einkettengreifer - Google Patents

Einseil- oder Einkettengreifer

Info

Publication number
DE407900C
DE407900C DED43716D DED0043716D DE407900C DE 407900 C DE407900 C DE 407900C DE D43716 D DED43716 D DE D43716D DE D0043716 D DED0043716 D DE D0043716D DE 407900 C DE407900 C DE 407900C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
rope
bottom block
crosshead
carrying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED43716D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEUTSCHE MASCHF AG
Deutsche Maschinenfabrik AG
Original Assignee
DEUTSCHE MASCHF AG
Deutsche Maschinenfabrik AG
Publication date
Priority to DED43716D priority Critical patent/DE407900C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE407900C publication Critical patent/DE407900C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/06Grabs actuated by a single rope or chain
    • B66C3/08Grabs actuated by a single rope or chain and having tipping rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Einseil- oder Einkettengreifer, der durch Nachlassen des Seiles bei aufgehängtem Greiferkopf geöffnet wird und bei dem das die Gelenkbolzen für die Greiferschalen tragende, im Greifer heb- und senkbare Querhaupt nach Öffnen des Greifers selbsttätig von der Unterflasche gelöst wird.
Bei einer bekannten Ausführung wird das ίο genannte Querhaupt mit der Unterflasche durch einen an dieser befestigten drehbaren Bolzen nach Art eines Bajonettverschlusses in der Weise gekuppelt, daß sich der Bolzen mit als schiefe Ebenen ausgebildeten Vor-Sprüngen auf in dem Ouerhaupt befestigte Stifte auflegt und dadurch infolge Drehung in Sperrstellung gebracht wird. In ähnlicher Weise werden hierbei auch die beiden genannten Teile wieder voneinander getrennt.
Demgegenüber wird nach der Erfindung die Trennung des bewegten Querhauptes von der Unterflasche zwangläufig herbeigeführt, und zwar dadurch, daß durch die Öffnungsbewegung des Greifers eine Sperrvorrichtung zwischen Unterflasche und Ouerhaupt gelöst wird. Zweckmäßig sieht man eine Klinkenvorrichtung zwischen Unterflasche und Ouerhaupt vor, die unter Vermittlung eines der Gelenkbolzen für die Greiferschaufeln bei deren Öffnen ausgeklinkt werden.
Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Abb. ι zeigt den Greifer in der Seitenansicht und Abb. 2 in der Vorderansicht. Die Abb. 3 und 4 veranschaulichen den wesentlichsten Teil der Klinkenvorrichtung in zwrei verschiedenen Stellungen, während die Abb. 5 und 6 eine weitere Einzelheit der Klinkenvorrichtung, ebenfalls in zwei verschiedenen Stellungen, veranschaulichen.
Der Greifer besteht aus den Schaufeln M, die einerseits an am Greiferkopf Q befestigten Stangen P und andrerseits an einem innerhalb des Greifergestelles beweglichen Querstück V vermittels der Bolzen H und H1 anlenkt sind.
Das Greiferseil ist über im Greiferkopf Q und einem beweglichen Ouerstück B angeordnete Rollen zum Greiferkopf geführt und dort im Punkt A befestigt. An dem die Greiferschaufeln tragenden Ouerhaupt V ist ein Bolzen C beweglich angeordnet, der (vgl. die Abb. 3) im geschlossenen Zustand des Greifers in an sich bekannter Weise mit einer Nase in einer dieser Nase entsprechend ausgesparten Führung D am Träger B der Unterflasche liegt und durch eine Nockenscheibe E auf der Welle W an einem seitlichen Ausschwenken verhindert wird. Auf dieser Welle W ist am äußeren Ende ein Hebel F angeordnet, und zwar derart, daß derselbe nach der einen Richtung lose auf der Welle W gedreht werden kann, nach der anderen Richtung dagegen sich gegen einen fest auf der Welle angeordneten Hebel G legt und dadurch die Welle W mitnimmt. Der Hebel F steht nun unter der Einwirkung eines auf den Drehbolzen H aufgekeilten Hebels /. Der Bolzen H ist hierbei an dem Tragblech X der betreffenden Schaufel durch Keil ο. dgl. befestigt, so daß sichbeim Senken des zweiteiligen Querstückes JS, V, d. h. beim Öffnen der Schaufeln M, dieser Bolzen H dreht und hierbei den Hebel 7 mitnimmt. Die Nabe des Hebels F ist mit einer Sperrnase Y versehen (vgl. Abb. 5 und 6), gegen die sich die Nase Z eines unter der Einwirkung der Zugfeder 0 stehenden Sperrhebels K legt, wenn die Nockenscheibe E aus der in Abb. 3 gezeichneten Stellung in die in Abb. 4 veranschaulichte gedreht wird. Dieser Sperrhebel K, der an dem Querstück B befestigt ist, stößt beim Anheben dieses von dem Teil V gelösten Teiles gegen einen Anschlag α und er-
fährt hierdurch eine Drehung um den Bolzen b. Die Nase Z gibt dabei den Hebel F frei, so daß unter dem Einfluß des schwingenden Gewichtes N (vgl. Abb. 2) an der Welle W diese eine Teildrehung ausführt, so daß die Nockenscheibe E wieder in die in Abb. 3 veranschaulichte Lage gelangt.
Die Arbeitsweise mit dem Greifer und die Wirkungsweise desselben gestaltet sich wie folgt:
Soll der Greifer geöffnet werden, so wird derselbe zunächst mit seinem Telleransatz 5" in die Glocke R hineingezogen, und zwar nur so weit, daß die Unterkante des Tellers S sich oberhalb der unteren Vorsprünge, aber unterhalb der nach oben gerichteten Nasen der Haken T befindet. Alsdann wird das Greiferseil wieder nachgelassen. Der Teller 5 bleibt dabei in den Haken T hängen, während sich die Ouerstücke B, V senken und die Greiferschalen M öffnen. Infolge der hierbei erfolgenden Drehung des Bolzens H schwingt auch der Hebel/ (vgl. Abb. 1) nach links aus ! und legt sich kurz vor Beendigung der Üfrnungsbewegung mit der angedeuteten Rolle gegen den Hebel F (vgl. Abb. 5). Dieser wird nach rechts ausgeschwenkt und legt sich, wie ' oben beschrieben, gegen den Hebel G, der seinerseits die Welle W mitnimmt und hierbei , die Nockenscheibe E in die in Abb. 4 veranschaulichte Lage bringt. Hierdurch wird der ί Bolzen C frei, und das Querstück V fällt nach ! unten, den Greifer vollends öffnend. Gleichzeitig mit der Freigabe des Bolzens C sperrt der Hebel K auch die Welle W, so daß ein ί Wiederfestlegen des Bolzens C in der Führung D ausgeschlossen ist. Hiernach wird das Querstück B wieder angehoben, es legt sich dabei gegen den Greiferkopf Q und nimmt den Greifer mit, bis die untere Kante des Tellers Λ" sich über die oberen Vorsprünge der Haken T anhebt. Bei diesem Vorgang hat sich der Sperrhebel K gegen den festen Anschlag α gelegt und in der oben beschriebenen ; Weise die Welle W freigegeben, so daß die , Nockenscheibe E (vgl. Abb. 4) wieder in die Sperrlage (vgl. Abb. 3) zurückgelangt. Das ; Greiferseil oder die Greiferkette. U wird '■■ nunmehr nachgelassen, wobei die Haken T umschlagen, so daß der Teller 5 nicht in der Glocke R festgehalten wird. Der Greifer kann in geöffnetem Zustand auf das zu hebende Gut gelegt werden.
Soll der Greifer nunmehr wieder ge- ' schlossen werden, so wird der Teil B so weit nachgelassen, bis die Nase des Bolzens C in ; die Aussparung der Führung D springt. Die : Nockenscheibe E erfährt hierbei eine aus- ■ weichende Drehbewegung und gelangt unter dem Einfluß des Gegengewichtes N wieder in die Sperrlage. Beim nunmehrigen Anziehen des Seiles U wird der Greifer geschlossen und so weit angehoben, bis sich der Teller 6" auf die unteren Vorsprünge der Haken T der Glocke R legt, wonach dann der Greifer zur Entladestelle vorfahren und dort in der geschilderten Weise geöffnet und entleert werden kann.

Claims (4)

Paten t-An Sprüche:
1. Einseil- oder Einkettengreifer, bei welchem nach erfolgtem öffnen das die Gelenkbolzen für die Greiferschaufeln tragende Querhaupt selbsttätig von der Unterflasche gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen der Unterflasche und dem Querhaupt durch ein bei der Öffnung des Greifers bewegtes Glied gelöst wird.
2. Einseil- oder Einkettengreifer nach iVnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem die Unterflasche tragenden Teil (B) und dem die Greiferschaufeln tragenden Querhaupt (V) als Klinkenvorrichtung ausgebildet ist, die unter Vermittlung eines der Gelenkbolzen (H) für die Greiferschaufeln (M) bei deren öffnen ausgeklinkt wird und dadurch das die Greif er schau fein tra- go gende Querhaupt (V) freigibt.
3. Einseil- oder Einkettengreifer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenvorrichtung aus einem am Greiferquerhaupt (V) drehbar angeordneten Bolzen (C) besteht, der vermittels einer durch ein Gewicht (N) in Sperrlage gebrachten Nockenscheibe (E) und einer in eine entsprechend ausgesparte Führung (D) des Trägers (B) der Unterflasche eingreifenden Nase die Unterflasche und das Greiferquerhaupt fest verbunden hält.
4. Einseil- oder Einkettengreifer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen Ende der Öffnungsbewegung der Greiferschaufeln (M) durch Anschlaghebel (7, F, G) außer Sperrlage gebrachte Nockenscheibe (E) unter Vermittlung eines mit der Unterflasche verbundenen Sperrhebels (K) so lange außer Sperrlage gehalten wird, bis der Sperrhebel (K) beim Aufheben des die Unterflasche tragenden Teiles (B) gegen einen festen Anschlag (a) stößt und hierdurch die Nockenscheibe (E) freigibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED43716D Einseil- oder Einkettengreifer Expired DE407900C (de)

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DE407900C true DE407900C (de) 1925-01-05

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DE (1) DE407900C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955550C (de) * 1954-01-23 1957-01-03 Karl Gutknecht Fa Greiferzange fuer Dungfoerder-Anlagen
DE1021551B (de) * 1956-11-03 1957-12-27 Arthur Graef Einseilgreifer fuer Aufsetzentleerung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955550C (de) * 1954-01-23 1957-01-03 Karl Gutknecht Fa Greiferzange fuer Dungfoerder-Anlagen
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