-
Verfahren zur Herstellung von biozid wirksamen Phosphor-bzw.
-
Thiophosphorsäureesteramiden Die Erfindung betrifft ein Verfahren
zur Herstellung von biozid wirksamen Phosphor-bzw. Thiophosphorsäureesteramiden
der allgemeinen Formel
in der Ri, R2 und Rs Wasserstoffatome, Alkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen,
Alkenylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder Phenylreste, R4 einen Alkylrest
mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Rs und R6 Wasserstoffatome oder Alkylreste mit 1
bis 5 Kohlenstoffatomen und X ein Sauerstoff-oder Schwefelatom bedeuten.
-
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man
in an sich bekannter Weise entweder a) ein Alkalimetallsalz eines Pyrazolons- (5)
der allgemeinen Formel II
mit etwa äquimolaren Mengen eines Phosphor-bzw. Thiophosphorsäureesteramidchlorids
der allgemeinen Formel III
umsetzt oder b) ein Amin der allgemeinen Formel IV
mit etwa halbmolaren Mengen eines Phosphor-
bzw. Thiophosphorsäureesterchlorids der
allgemeinen Formel V
umsetzt, wobei in beiden Fällen die Reste Ri, R2, R3, R4, Rs, R6 und X die oben
angegebene Bedeutung haben. Die Umsetzungen erfolgen dabei zweckmäßig in einem inerten
organischen Lösungsmittel als Reaktionsmedium, etwa in Azeton, Benzol, niedrigen
Alkanolen oder Methyläthylketon.
-
Es wurde gefunden, daß die so gewonnenen Phosphor-bzw. Thiophosphorsäureesteramide
hervorragende Eigenschaften als Wirkstoff in Schädlings-und Unkrautbekämpfungsmitteln
besitzen, insbesondere sind sie brauchbar für die Bekämpfung von Fuchsschwanz, Hirse,
Milben, Insekten, Fadenwürmern,
bakterienartigen und pilzartigen
Organismen wie Zecken, Blattläusen, Fliegen und Käfern.
-
Ihre diesbezüglichen Eigenschaften sind denjenigen bekannter Substanzen,
etwa nach der deutschen Patentschrift 910 652 und nach der britischen Patentschrift
654 791, überlegen, wie im Anschluß an die Ausführungsbeispiele noch im einzelnen
dargetan wird. Außerdem besitzen sie geringere Toxizität gegenüber Warmblütern als
die vorbekannten Substanzen. Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gewonnenen
Substanzen sind auf Grund dieser Eigenschaften auch als Konservierungsmittel für
Papier, Anstriche und Holz geeignet.
-
Die Anwendung der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gewonnenen
Substanzen kann beispielsweise in Pulver-oder Staubform erfolgen. Auch kann man
die Substanzen in Wasser mit Hilfe eines Netzmittels dispergieren und die Dispersionen
als Sprays verwenden. Es ist auch denkbar, die Substanzen in 01-Wasser-Emulsionen
oder Wasserdispersionen mit oder ohne Netzmittel-, Dispergiermittel-bzw. Emulgiermittelzusatz
zu verwenden.
-
Beispiel 1 0- [3-Phenyl-pyrazolyl- (5)]-O-methylthiophosphorsäureester-N-isopropylamid
16 g (0, 1 Mol) 3-Phenyl-2-pyrazolon- (5) und 4g (0, 1 Mol) Natriumhydroxyd wurden
in 10 ml Wasser und 250 ml Benzol dispergiert ; das entstehende Gemisch wurde unter
Rühren bis auf Siedetemperatur erhitzt. wobei eine Benzolsuspension des Natriumsalzes
von 3-Phenyl-pyrazolon- (5) entstand. Die Erhitzung wurde unter Destillation eines
Teils des Benzols, der wäßrigen Komponenten des Reaktionsgemisches und der Reaktionswassers
so fortgesetzt, bis keine wesentlichen Mengen Reaktionswasser mehr entwickelt wurden.
Das 3-Phenyl-pyrazolon- (5)-Gemisch wurde dann nacheinander mit 50 ml Dimethylformamid
und 18. 7 g (0. 1 Mol) O-Methylthiophosphorsäureester-N-isopropylamidchlorid (Siedepunkt
90 bis 95-C) versetzt : das dabei entstehende Gemisch wurde unter Rühren 2 Stunden
lang auf eine Temperatur von 60 bis 65-C erhitzt.
-
Anschließend wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser gewaschen. worauf
durch fraktionierte Destillation unter vermindertem Druck das Benzol beseitigt wurde
: zurück blieb ein 0- [3-Phenylpyrazolyl- (5)]-O-methylthiophosphorsaureester-N-isopropylamid
in Form einer viskosen Flüssigkeit.
-
Dieser Stoff kristallisierte beim Stehenlassen aus und wurde nacheinander
mit Tetrachlorkohlenstoff und wäßriger 5°'uiger Natriumhydroxydlösung gewaschen.
-
Nach der Waschung zeigte der Stoff einen Schmelzpunkt bei 115 bis
117 C, einen Stickstoffgehalt von 1', 95°,"und einen Schwefelgehalt von 9. 98% gegenüber
theoretischen Werten von 13, 53 bzw. 10. 3°, 0.
-
Beispiel 2 O-[3-Methyl-1-phenyl-pyrazolyl(5)]-O-methylthiophosphorsäureester-N-methylamid
17, 4 g (0, 1 Mol) 3-Methyl-1-phenyl-2-pyrazolon- (5), 4, 0 g (0, 1 Mol) Natriumhydroxyd
und 100 ml Athylalkohol wurden miteinander vermischt und auf Siedetemperatur erhitzt
; man erhielt so eine Lösung des Natriumsalzes von 3-Methyl-1-phenylpyrazolon- (5)
in Athylalkohol. Das Lösungsmittel Athylalkohol wurde sodann durch Verdampfung beseitigt
; das zurückbleibende Salz wurde zu 16 g (0, 1 Mol) O-Methylthiophosphorsäureester-N-methylamidchlorid
zugesetzt (Siedepunkt 70 bis 80°C), welches in 150 ml Benzol dispergiert war. Anschließend
wurde das so gewonnene Reaktionsgemisch auf den Siedepunkt erhitzt und 2 Stunden
unter Rückfluß auf dieser Temperatur gehalten. Das Gemisch wurde sodann nacheinander
mit Wasser und wäßriger 2°/aiger Natriumhydroxydlösung gewaschen ; das Lösungsmittel
der Reaktion wurde aus dem gewaschenen Gemisch durch fraktionierte Destillation
unter vermindertem Druck entfernt, wobei 0- [3-Methyl-l-phenyl-pyrazolyl- (5)]-O-methylthiophosphorsäureester-N-methylamid
gewonnen wurde. Dieses Produkt war eine Flüssigkeit mit einem Brechungsindex Ho
von 1, 5748 bei 25°C und einem Schwefelgehalt von 11, 63°/o gegenüber einem theoretischen
Schwefelgehalt von 11, 76°/o.
-
Beispiel 3 0-[34-Dimethyl-pyrazolyl-(5)]-0-methylthiophosphorsäureester-N-propylamid
11, 2 g (0, 1 Mol) 3, 4-Dimethyl-2-pyrazolon-(5), 4, 0 g (0, 1 Mol) Natriumhydroxyd,
10 ml Wasser und 250 ml Benzol wurden zusammen gemäß Beispiel 1 erhitzt unter Bildung
einer Suspension des Natriumsalzes von 3, 4-Dimethyl-pyrazolon- (5) in Benzol.
-
Dieses Gemisch wurde sodann nacheinander mit 50 ml Dimethylformamid
und 18, 8 g (0, 1 Mol) 0-Methylthiophosphorsäureester-N-propylamidchlorid versetzt
; das so gewonnene Gemisch wurde unter Rühren auf eine Temperatur von 60 bis 65°C
für 2 Stunden gebracht. Das Gemisch wurde sodann auf Zimmertemperatur abgekuhlt
und hierauf mit Wasser gewaschen: das Reaktionsmedium wurde sodann durch fraktionierte
Destillation unter vermindertem Druck beseitigt, wobei eine flüssige Substanz, nämlich
das 0-[34-Dimethyl-pyrazolyl-(5) >
O-thiophosphorsäureester-N-propylamid
erhalten wurde : der Brechungsindex nD dieser Flüssigkeit war 1, 5258 bei 25'C.
-
Beispiel 4 O- [4-Allyl-3-methyl-pyrazolyl-(5)]-O-methylthiophosphorsäureester-N-propylamid
13, 8 g (0, 1 Mol) 4-Allyl-3-methyl-2-pyrazolon- (5), 4, 0 g (0, 1 Mol) Natriumhydroxyd,
10 ml Wasser und 250 ml Benzol wurden zusammen gemäß Beispiel 1 erhitzt. Dabei wurde
eine Benzollösung des Natriumsalzes von 4-Allyl-3-methyl-pyrazolon- (5) erhalten
; die Lösung wurde anschließend mit 50 ml Dimethylformamid versetzt. Die so gebildete
Lösung wurde sodann mit 18, 8 g (0, 1 Mol) O-Methylthiophosphorsäureester-N-propylamidchlorid
(Siedepunkt 95 bis 100-C) gemischt ; das Gemisch wurde unter Rühren für 2 Stunden
auf eine Temperatur von 60 bis 65-C gebracht. Das so gebildete Reaktionsgemisch
wurde sodann gewaschen und unter reduziertem Druck fraktioniert destilliert, wobei
die niedrigsiedenden Bestandteile abgetrennt und 0- [4-Allyl-3-methylpyrazolyl-
(5)]-O-methylthiophosphorsäureester-N-propylamid gewonnen wurde. Diese Verbindung
war eine Flüssigkeit mit einem Brechungsindex HD von 1, 5280 bei 25-C und einem
Schwefelgehalt von 11, 25% gegenüber einem theoretischen Wert von 11,07%.
-
Beispiel 5 O- [3-Methyl-pyrazolyl- (5)]-O-äthylphosphorsäureester-N-propylamid
9, 8 g (0,1 Mol) 3-Methyl-2-pyrazolon-(5), 4 g Natriumhydroxyd, 10 ml Wasser und
200 ml Methylisobutylketon wurden gemäß Beispiel 1 zusammengegeben unter Bildung
einer Dispersion des Natriumsalzes von 3-Methyl-pyrazolon- (5). Sodann wurden 16,
3 g (0, 1 Mol) O-Athylphosphorsäureesterdichlorid portionsweise in Abständen von
jeweils 5 Minuten bei einer Temperatur von 25 bis 30'C unter Umrühren zugesetzt
: die so gebildete Dispersion wurde gekühlt. Anschließen wurde noch 5 Minuten weitergerührt,
um die Reaktion bis zum Ende ablaufen zu lassen und als Zwischenprodukt 0- [3-Methylpyrazolyl-
(5)]-O-äthylphosphorsäureesterchlorid zu erhalten. Sodann wurden 11k8g (0, 2Mol)
Propylamin bei einer Temperatur von 25 bis 30 C während 5 Minuten portionsweise
unter Rühren und Abkühlen zugesetzt. Sodann wurde ½ Stunde lang weitergerührt und
das Reaktionsgemisch filtriert : das Lösungsmitte ! wurde sodann aus dem Filtrat
durch fraktionierte Destillation unter reduziertem Druck beseitigt. Man erhielt
auf diese Weise schließlich O- [3-Methyl-pyrazolyl- (5)]-O-äthylphosphorsäureester-N-propylamid,
eine viskose Flüssigkeit mit einem Brechungsindex n@ von 1,4807 bie 25°C.
-
Beispiel 6 0- [3-Methyl-pyrazolon- (5)]-O-methylthiopllosphorsäureester-N-tert.
butylamid 9, 8 g (0, 1 Mol) 3-Methyl-2-pyrazolon-(5), 5,25 ml 50""iges wäßriges
Natriumhydroxyd (0, 1 Mol NaOH), 10 ml Wasser und 250 ml Benzol wurden zusammen
vermischt, so wie im Beispiel 1 angegeben, unter
Bildung einer Suspension des Natriumsalzes
von 3-Methyl-pyrazolon- (5) in Benzol. Diese Suspension wurde mit 50 ml Dimethylformamid
und 16, 5 g (0, 1 Mol) O-Methylthiophosphorsäureesterdichlorid unter Umrühren und
Kühlen bei einer Temperatur von 5 bis 10°C während etwa 15 Minuten portionsweise
versetzt. Sodann wurde noch 1 Stunde lang weiter bei einer Temperatur von 0 bis
5 C umgerührt, um die Reaktion zu beenden und als Zwischenprodukt O- [3-Methyl-pyrazolon-
(5)]-thiophosphorsäureesterchlorid zu erhalten. 14, 6 g (0, 2 Mol) tert. Butylamin
wurden sodann unter Rühren portionsweise während 10 Minuten bei einer Temperatur
von 2 bis 5°C diesem Zwischenprodukt zugesetzt.
-
Anschließend wurde noch 1 Stunde lang weitergerührt, während sich
das Gemisch auf Zimmertemperatur erwärmte. Das Reaktionsgemisch wurde sodann mit
Wasser gewaschen, hierauf wurde das Reaktionsmedium durch fraktionierte Destillation
unter reduziertem Druck beseitigt. Man erhielt schließlich das 0- [3-Methyl-pyrazolyl-
(5)]-O-methylthiophosphorsäureester-N-tert. butylamid, eine Flüssigkeit mit einem
Brechungsindex n, von 1, 5361 bei 25 C.
-
Beispiel 7 O- [3-Methyl-pyrazolyl- (5)]-O-methylthiophosphorsäureester-N-dimethylamid
9, 8 g (0,1 Mol) 3-Methyl-2-pyrazolon-(5), 4,0 g (0, 1 Mol) Natriumhydroxyd, 10
ml Wasser, 250 ml Benzol wurden zusammen erhitzt und ergaben eine Benzollösung des
Natriumsalzes von 3-Methylpyrazolon- (5). Die entstandene Lösung wurde mit 50 ml
Dimethylformamid verdünnt; 17,5 g (0, 1 Mol) O-Methylthiophosphorsäureester-N, N-dimethylamidchlorid
(Siedepunkt 39 bis 40-C) wurden dem Gemisch zugesetzt : die Temperatur wurde auf
60 bis 65=C für 2 Stunden angehoben, um die Reaktion zu beenden. Das Reaktionsgemisch
wurde dann mit Wasser gewaschen und durch fraktionierte Destillation unter reduziertem
Druck von dem Reaktionsmedium befreit. Als Ergebnis erhielt man 0- [3-Methyl-pyrazolyl-
(5)]-O-methylthiophosphorsäureester-N, N-dimethylamid, eine Flüssigkeit mit einem
Brechungsindex n@ von 1,5355 bei 25°C und einem Schwefelgehalt von 13,2% gegenüber
einem theoretischen Schwefelgehalt von 13, 18%.
-
In ähnlicher Weise können auch andere O-Pyrazolyl-O-niedrigalkylphospliorsäureesteramide
und Thiophosphorsäureesteramide hergestellt werden, z. B. die folgenden : O- [3-Methyl-pyrazolyl-
(5)]-O-methylthiophosphorsäureester-N-methvlamid (7tr bei '5-C 15491). Die Herstellung
erfolgt durch Umsetzung des Natriumsalzes des 3-Methylpyrazolons- (5) mit O-Methylthiophosphorsäureester-N-methylamidchlorid.
-
O- [3-Methyl-pyrazolyl- (5)]-O-methylthiophosphorsäureester-N-propylamid
(il @ 1,5288 bei 25-C). Die Herstellung erfolgt durch LTi-nsetzung des Natriumsalzes
des 3-Methyl-pyrazolons- (5) mit O-Methylthiophosphorsäure-N-propylamidchlorid.
-
O- [3-Methyl-pyrazolyl- (5)]-O-methylthiophosphorsäureester-N-isopropylamid
(c 1. 5300
bei 25-C). Die Herstellung erfolgt durch Umsetzung des
Natriumsalzes des 3-Methyl-pyrazolons- (5) mit O-Methylphosphorsäureester-N-isopropylamidchlorid.
-
O- [3-Methyl-pyrazolyl- (5)]-0-methylthiophosphorsäureester-N-isobutylamid
(Kc 1, 5270 bei 25CC). Die Herstellung erfolgt durch Umsetzung des Natriumsalzes
des 3-Methyl-pyrazolons-(5) mit O-Methylphosphorsäureester-N-isobutylamidchlorid
(Siedepunkt 100 bis 115 C).
-
O-[3-Methyl-pyrazolyl-(5)]-O-äthylthiophosphorsäureester-N-äthylamid
(Mc 1, 5289 bei 25°C).
-
Die Herstellung erfolgt durch Umsetzung des Natriumsalzes des 3-Methyl-pyrazolons-
(5) mit O-Äthylthiophosphorsäureester-N-äthylamidchlorid (Siedepunkt 80 bis 90'C).
-
O- [3-Methyl-pyrazolyl- (5)]-O-propylthiophosphorsäureester-N-propylamid
(nD 1, 5212 bei 25°C). Die Herstellung erfolgt durch Umsetzung des Natriumsalzes
des 3-Methyl-pyrazolons- (5) mit O-Propylthiophosphorsäureester-N-propylamidchlorid
(Siedepunkt 100 bis 110°C).
-
O- [3-Methyl-pyrazolyl- (5)]-O-isopropylthiophosphorsäureester-N-isopropylamid
(Mc 1, 5112 bei 258C). Die Herstellung erfolgt durch Umsetzung des Natriumsalzes
des 3-Methyl-pyrazolons- (5) mit O-Isopropylthiophosphorsäureester-N-isopropylamidchlorid
(Siedepunkt 80 bis 90°C).
-
O- [3-Methyl-pyrazolon- (5)]-O-butylthiophosphorsäureesteramid (nD
1, 5350 bei 25°C).
-
Die Herstellung erfolgt durch Umsetzung des Natriumsalzes des 3-Methyl-pyrazolons-
(5) mit O-Butylthiophosphorsäureesteramidchlorid (n@ 1, 5060 bei 25°C).
-
O- [3-Methyl-pyrazolyl- (5)]-O-butylthiophosphorsäureester-N-butylamid
(Kc 1, 5107 bei 25°C). Die Herstellung erfolgt durch Umsetzung des Natriumsalzes
des 3-Methyl-pyrazolons- (5) mit O-Butylthiophosphorsäureester-N-butylamidchlorid
(nD bei 25°C 1, 4878).
-
O- [3-Methyl-pyrazolyl- (5)]-O-sek. butylthiophosphorsäureester-N-methylamid
(n@ bei 25°C 1, 5294). Die Herstellung erfolgt durch Umsetzung des Natriumsalzes
des 3-Methyl-pyrazolons- (5) mit O-sek. Butylthiophosphorsäureester-N-methylamidchlorid
(Siedepunkt 110 bis 114°C).
-
O- [3-Methyl-pyrazolyl- (5)]-O-isobutylthiophosphorsäureester-N-methylamid
(n@ 1, 5233 bei 25°C). Die Herstellung erfolgt durch Umsetzung des Natriumsalzes
des 3-Methyl-pyrazolons- (5) mit O-Isobutylthiophosphorsäureester-N-methylamidchlorid
(nD bei 25°C 1, 4926).
-
Die Toxizitäten der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten
Verbindungen im Vergleich zur Toxizität von Verbindungen nach der deutschen Patentschrift
910 652 sind in der nachstehenden Tabelle I zusammengestellt.
-
Tabelle I Toxizität gegen Mäuse bei oraler Zuführung von 100 mg/kg
Körpergewicht
| R7 R8 R9 Ergebnis |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athyl Athoxy Maus starb innerhalb |
| 24 Stunden |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl Methylamino vier Versuche :
zwei lebten |
| zwei starben |
| 3-Phenyl-pyrazolyl-t5) Methyl Isopropylamino Maus lebte |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl Isopropylamino Starb innerhalb
24 Stunden |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl Propylamino Maus lebte |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl Isobutylamino Maus lebte |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl tert.-Butylamino Maus lebte |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl Dimethylamino Maus lebte |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athyl Athylamino Maus lebte |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Propyl Propylamino Maus lebte |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Isopropyl Isopropylamino Maus lebte |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) lsobutyl Methylamino Starb innerhalb
24 Stunden |
| 3-Methyl-pyrazoIyl- (5) sek.-Butyl Methylamino Starb innerhalb
24 Stunden |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Butyl Methylamino Maus lebte |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Butyl Butylamino Maus lebte |
| 3, 4-Dimethyl-pyrazolyl-(5) Methyl Propylamino Maus lebte |
| 3-Methyl-1-phenyl-pyrazolyl- (5) Methyl Methylamino Starb innerhalb
24 Stunden |
Die in dieser und den folgenden Tabellen über dem Strich stehenden
Verbindungen entsprechen dem Stand der Technik ; die darunter stehenden der vorliegenden
Erfindung.
-
Es wurden stets gleiche Behandlungsbedingungen angewandt, so daß
diese im einzelnen nicht interessieren.
-
Die Wirksamkeit der nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellten
Substanzen gegen verschiedene Unkraut-und Schädlingsarten im Vergleich zur Wirksamkeit
von Substanzen nach der deutschen Patentschrift 910 652 und nach der britischen
Patentschrift 654 791 wurde untersucht. Die Ergebnisse sind in den nachfolgenden
Tabellen II bis XII zusammengestellt.
-
Tabelle II Daphnia
| Konzentration Ergebnis |
| R7 R8 R9 (1 Teil (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schadlings in O/o) |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athyl Athoxy 50 85 |
| 3-Methyl-pyrazolyl-(5) sek.-Butyl Methylamino 0,1 100 |
Tabelle III Fuchsschwanz
| Konzentration Ergebnis |
| R7 R8 R9 (1 Teil (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schädlings in %) |
| e-Methyl-pyrazolyl-(5) Äthyl Äthoxy 100 0 |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl Methylamino 100 70 |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) sek.-Butyl Methylamino 100 100 |
| 3, 4-Dimethyl-pyrazolyl- (5) Methyl Propylamino 100 75 |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athyl Athylamino 100 90 |
Tabelle IV Bohnenblattlaus
| Konzentration Ergebnis |
| X R7 R10 R9 (1 Teil (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schädlings in %) |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athoxy Athoxy 50 40 |
| O 8-Quinolyl Dimethylamino Dimethylamino 500 0 |
| O 2-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 500 0 |
| O 3-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 500 0 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Methylamino 0, 25 100 |
Fortsetzung
| Konzentration Ergebnis |
| X R7 R10 R9 (1 Teil (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schidlings in %) |
| S 3-Phenyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Isopropylamino 5 100 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Propylamino 5 100 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Isobutylamino 0, 5 100 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) sek.-Butyloxy Methylamino 1 100 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl-(5) Äthoxy Äthylamino 5 100 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Isopropylamino 50 100 |
| O 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Isopropylamino 100 100 |
Tabelle V Pflaumenstecher
| Konzentration Ergebnis |
| X Rv R10 R9 (1 Teil (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schadlings in °/o) |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athoxy Athoxy 500 40 |
| O 8-Quinolyl Dimethylamino Dimethylamino 500 0 |
| O 2-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 500 80 |
| O 3-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 500 0 |
| S 3-Methyl-1-phenyl-pyrazolyl-(5) Methoxy Methylamino 500 100 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Propylamino 100 80 |
| O 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Isopropylamino 500 100 |
Tabelle VI Mohrenhirse/Milo
| Konzentration Ergebnis |
| X Rt Ri R9 (1 Teil (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schädlings in °/o) |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athoxy Athoxy 9 0 |
| O 8-Quinolyl Dimethylamino Dimethylamino 9 0 |
| O 2-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 9 0 |
| O 3-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 9 0 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Isopropylamino 9 100 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Butoxy Butylamino 9 75 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl-(5) Äthoxy Äthylamino 9 100 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Isopropoxy Isopropylamino 9 100 |
Tabelle VII Wasserpflanzen : Pfennigkraut
| Konzentration Ergebnis |
| X R7 R10 R9 (1 Teil (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schädlings in °/o) |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athoxy Athoxy 10 0 |
| O 8-Quinolyl Dimethylamino Dimethylamino 10 0 |
| O 2-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 10 0 |
| O 3-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 10 0 |
| S 3-Methyl-1-phenyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Methylamino 10 75 |
Tabelle VIII Sternzecke
| Konzentration Ergebnis |
| R7 R8 R9 (1 Teil (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schädlings in %) |
| 3-Methyl-pyrazolyl-(5) Äthyl Äthoxy 1000 100 |
| 100 0 |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl Methylamino 10 100 |
| 3-Methyl-1-phenyl-pyrazolyl- (5) Methyl Methylamino 10 100 |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl Isobutylamino 30 100 |
Tabelle IX Deutsche Hirse
| Konzentration Ergebnis |
| R7 R8 R9 (t Teil (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schädlings in %) |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athyl Athoxy 9 0 |
| 3-Methyl-1-phenyl-pyrazolyl-(5) Methyl Methylamino 9 100 |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl Propylamino 3, 6 100 |
| 3, 4-Dimethyl-pyrazolyl- (5) Methyl Propylamino 3, 6 100 |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Isopropyl Isopropylamino 9 100 |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Butyl Amino 3, 6 100 |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl tert.-Butyl-0, 9 100 |
| amino |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl Isopropylamino 0, 36 100 |
Tabelle X Doppelt gefleckte Rotspinne
| Konzentration Ergebnis |
| X R7 R10 R9 (1 Teil (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schädlings in °/o) |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athoxy Athoxy 100 100 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athoxy Athoxy 25 0 |
| O 8-Quinolyl Dimethylamino Dimethylamino 500 80 |
| O 2-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 100 48 |
| O 3-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 500 95 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Methylamino 12, 5 100 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athoxy Athylamino 50 100 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Isopropylamino 25 90 |
| O 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Isopropylamino 25 100 |
Tabelle XI Wurzelknoten-Nematode
| Konzentration Ergebnis |
| X R7 R10 R9 (1 Teile (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schädlings in %) |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Athoxy Athoxy 25 0 |
| O 8-Quinolyl Dimethylamino Dimethylamino 25 0 |
| O 2-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 25 0 |
| O 3-Pyridyl Dimethylamino Dimethylamino 25 0 |
| S 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methoxy Methylamino 10 98 |
Tabelle XII Fungus-Rhizoctonia Solani
| Konzehtration Ergebnis |
| R7 R8 R9 (1 Teil (Abtötung des |
| auf Million Teile) Schädlings in °/0) |
| 3-Methyl-pyrazolyl-(5) Äthyl Athoxy 10 0 |
| 3-Methyl-pyrazolyl- (5) Methyl Propylamino 10 100 |