DE2821773A1 - Synchrondetektor - Google Patents
SynchrondetektorInfo
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Description
Synchrondetektor
Die Erfindung betrifft einen Synchrondetektor und insbesondere einen Synchrondetektor, der das Video-Informationssignal erfassen
kann, das am Ausgang der Video-Zwischenfrequenzstufe bei einem Fernsehempfänger vorliegt«
Bei einem Fernsehempfänger wird das empfangene Fernseh-Signalgemiseh
in ein Zwischenfrequenz-Signal (IF) umgesetzt. Da das Fernseh-Signalgemisch, kurz Fernsehsignal, als ein Restseitenband-Signal
übertragen oder gesendet wird, enthält das Zwischenfrequenz-Signal
eine Video-Signalkoraponente* die auf einem
Video-Zwischenfrequenzträge«· aufmoduliert ist, eine Chrominanz-Komponente,
die auf einem Zwischenfrequenz-Chrominanzhilfsträger aufmoduliert ist, und eine Ton-Komponente, die auf einem Zwischenfrequenz-Tonträger
aufmoduliert ist. Das Videosignal, das die Luminanzkoraponente und das Horizontalsynchronsignal enthält,
ist auf dem Video-Zwischenfrequenzträger amplitudenmoduliert, und das Tonsignal ist auf dem Zwischenfrequenz-Tonträger frequenzmoduliert.
In der Zwischenfrequenzstufe eines Fernsehempfängers ist der Zwischenfrequenzverstärker üblicherweise
so eingestellt, daß die Verstärkung der modulierten Tonfrequenzen begrenzt ist, daß Jedoch ein höherer Verstärkungs-
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faktor für den Video-Zwischenfrequenzträger und damit ein
höherer Verstärkungsfaktor für einige der Video-Zwischenfrequenzseitenbänder
vorgesehen ist. Das erreicht, daß die Ton-Komponente im wesentlichen gedämpft wird, wobei eine
relativ einfache Detektorschaltung, wie ein Diodendetektor,
verwendet werden kann, um das Video-Zwischenfrequenz signal
zu demodulieren.
Wegen des niedrigen Wirkungsgrades eines Diodendetektors und wegen unerwünschter Zwischenmodulationsprodukte in dem Zwischenfrequenz-Fr
equenzband wurden jedoch bereits andere Videodetektorschaltungen verwendet. Ein derartiger zur Verwendung
bei Fernsehempfängern vorgesehener Detektor ist der sogenannte Synchrondetektor. Ein Synchrondetekiror ist im allgemeinen eine
Multiplizierschaltung, die ein amplitudenmoduliertes Signal mit dem Träger des amplitudenmodulierten Signals multipliziert.
Das Produkt dieser Multiplikation ist das Informationssignal, das zum Amplitudenmodulieren des Trägers verwendet worden ist.
Wenn der Träger, der dem Synchrondetektor zugeführt wird, exakt oder genau in Phase ist mit dem amplitudenmodulierten
Signal, wird eine hochgenaue Demodulation erreicht.
Synchrondetektoren wurden bei relativ niedrigen Frequenzen zufriedenstellend
verwendet. Beispielsweise führen die relativ niedrigen Zwischenfrequenzen beim Radioempfang selbst zurgenauen
Erfassung des modulierenden Signals. Synchrondetektoren haben jedoch nur zu in geringem Umfang zufriedenstellenden Ergebnissen
geführt, wenn sie bei der Erfassung eines Video-Zwischenfrequenzsignals
verwendet werden.
Bei einem Video-Synchrondetektor wird der Träger, der auch schaltender oder Schaltträger genannt wird, der mit dem Zwischenfrequenzsignal
multipliziert wird, von dem Zwischenfrequenzsignal dadurch erhalten oder abgeleitet, daß das Ausgangs-
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signal des beispielsweise Video-Zwischenfrequenzverstärkers über einen Begrenzer und ein Bandpaßfilter geführt wird, um
im wesentlichen lediglich den Zwischenfrequenzträger wiederzugewinnen. Der wiedergewonnene Zwisohenfrequenzträger wird
dann mit dem Video-Zwischenfrequenzsignal multipliziert, das
durch den Video-Zwischenfrequenzverstärker erzeugt ist. Da das Video-Zwischenfrequenzsignal ein Restseitenband-Signal
ist, werden verschiedene Seitenband-Xomponenten einschließlich des Zviischenfrequenz-Chrominanzhilfsträgers und des Zwischenfrequenz-Tonträgers
mit dem Video-Zwischenfrequenzträger kombiniert zur Veränderung dessen Phase. Der Begrenzer, der
in Signalflußrichtung oberhalb oder unterhalb des Bandpaßfilters angeordnet ist, kann im allgemeinen diese störenden
Komponenten nicht entfernen. Folglich ist die Phase des abgeleiteten Schaltträgers nicht stabil. Weiter sind unvorhersagbare
Phasenmodulationen in diesem Schaltträger eine Funktion
der Amplitudenmodulationen am Video-Zwischenfrequenzträger oder Zwischenfrequenz-Videoträger. Folglich besteht eine unstabile,
sich ändernde Phasenbeziehung zwischen dem Zwischenfrequenz-Videosignal und dem Schaltträger, der daraus abgeleitet
ist. Wegen dieser sich ändernden Phasenbeziehung ist die Synchronerfassung des Videosignals schwierig und kann das
ursprüngliche Videosignal nicht mit hoher Wiedergabetreue wiedergewonnen werden.
Bei einem bekannten Video-Synchrondetektor sind der Begrenzer und das Bandpaßfilter in einer einzigen Schaltung kombiniert
(vgl. US-PS 3 697 685). Der Begrenzer ist als differentieller
oder Differenzverstärker ausgebildet und besitzt ein Paar
Ausgangsanschlüsse. Ein abgestimmter LC-Kreis ist über die
Differenzverstärker-Ausgangsanschlüsse angeschlossen und ein Paar antiparallel geschalteter Dioden ist ebenfalls über
diese Ausgangsanschlüsse angeschlossen. Obwohl diese Schaltung relativ einfachen Aufbau besitzt und als integrierte
Schaltung hergestellt werden kann, hat sie die gleichen wie
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oben erläuterten Nachteile. D.h., die Phase des abgeleiteten
Schaltträgers ändert sich mit den Amplitudenmodulationen im Zwischenfrequenz-Videosignal in erster Linie deshalb, weil der
Begrenzer nicht in der Lage ist, verschiedene Zwischenfrequenz-Seiteribandkomponenten
ausreichend zu unterdrücken. Vielter ist bei einer derartigen Kompensation aus Begrenzer und Filter die
Güte (Q) des Bandpaßfilters relativ niedrig. Dadurch wird der Wirkungsgrad der Begrenzer-Filter-Kombination beim Ableiten
des Schaltträgers verringert. Die Amplitudenerfassung" des Videosignals wird nicht mit hoher Wiedergabetreue erreicht,
wodurch eine gewisse Verschlechterung des schließlich erzeugten Videobildes erreicht wird.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten Synchrondetektor anzugeben, der als Videodetektor in der Zwischenfrequenzstufe
des Fernsehempfängers verwendbar ist.
Weiter soll ein Synchrondetektor zur Verwendung in der Zwischenfrequenzstufe
eines Fernsehempfängers angegeben werden, bei dem ein Schaltträger mit stabiler Phase und mit im wesentlichen
unterdrückten Amplitudenmodulations-Komponenten abgeleitet wird.
Gemäß der Erfindung wird ein Synchrondetektor angegeben, der ein Video-Zwischenfrequenzsignal erfassen kann. Der Synchrondetektor
enthält ein Bandpaßfilter einschließlich eines abgestimmten Kreises, der auf die Frequenz des Trägers abgestimmt ist, wie
auf den Zwischenfrequenz träger, auf den d.as Informationssignal wie das Videosignal aufmoduliert ist, wobei das BandpaSfilter
ein Durdilaßband oder einen -bereich besitzt, der kleiner ist als das Frequenzspektrum des Zwischenfrequenzsignals. Wenn das
Zwischenfrequenzsignal ein Restseitenband-Signal ist, begrenzt der begrenzte Durchlaßbereich des Bandpaßfilters das Spektrum
des hindurchgelassenen Signals.dadurch auf ein Zweiseitenband-Signal.
Ein Begrenzer ist an den Ausgang des Bandpaßfilters über eine Emitterfolgerschaltung angeschlossen zum Empfang
des Zweiseitenband-Signal s, das vom Filter hindurchgelassen ist,und um so davon einen Schaltträger abzuleiten. Die Fre-
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quenz des durch den Begrenzer abgeleiteten Schaltträgers ist
gleich der Frequenz des Trägers, wie des Zwischenfrequenzträgers, auf dem das Informationssignal, wie das Videosignal,
aufmoduliert ist. Eine Multiplizierschaltung empfängt das
modulierte Informationssignal, wie das Video-Zwischenfrequenzsignal,
und ist auch mit dem Begrenzer verbunden zum Empfang des abgeleiteten Schaltträgers. Die Multiplizierschaltung
multipliziert das modulierte Informationssignal mit dem Sehaltträger, um das Informationssignal, wie das ursprüngliche Videosignal,
zu erhalten.
Durch die Erfindung wird also ein Synchrondetektor erhalten, der zum Ableiten eines Schaltträgers aus einem Video-Zwischenfrequenzsignal
verwendbar ist, derart, daß der Schaltträger mit dem Video-Zwischenfrequenzsignal so multipliziert werden
kann, daß das Video-Informationssignal erzeugt wird. Dabei wird durch die Erfindung ein Video-Synchrondetektor mit relativ
einfachem Schaltungsaufbau angegeben. Weiter wird durch die Erfindung ein Video-Synchrondetektor angegeben, der ein
Bandpaßfilter zum Ableiten eines Schaltträgers von dem Video-Zwischenfrequenzsignal
besitzt, wobei das Bandpaßfilter relativ hohen Gütefaktor (Q) besitzt. Weiter wird durch die Erfindung
ein Video-Synchrondetektor angegeben, der eine Begrenzerschaltung oder einen Begrenzer enthält, der Amplitudenmodulations-Komponenten
des Zwischenfrequenzträgers unterdrückt,
wobei der Begrenzer vorzugsweise als Differenzverstärker ausgebildet ist.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines herkömmlichen Video-Synchrondetektors,
Fig. 2 schematisch ein Ausführungsbeispiel einer in Fig. 1 verwendbaren Schaltung zum Ableiten eines Schalt-
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trägers für Synchrondetektion,
Fig. 3 ein Blocksehaltbild eines Video-Synchrondetektors
Fig. 3 ein Blocksehaltbild eines Video-Synchrondetektors
gemäß der Erfindung,
Fig. 4 schematisch einen zum Ableiten des Schaltträgers zur Synchrondetektion geeigneten Schaltungsaufbau gemäß der Erfindung.
Fig. 4 schematisch einen zum Ableiten des Schaltträgers zur Synchrondetektion geeigneten Schaltungsaufbau gemäß der Erfindung.
Zum besseren Darstellen der Vorteile und nützlichen Ergebnisse, die mit der Erfindung erreichbar sind, wird zunächst ein herkömmlicher
Synchrondetektor-Aufbau zur Verwendung in einem Fernsehempfänger näher erläutert. Fig. 1 ist ein Blockschaltbild
eines derartigen Synchrondetektors und enthält einen Eingangsanschluß 1, eine Multiplizierschaltung oder einen
Multiplizierer 2, einen Begrenzer 3 und ein Bandpaßfilter 4. Der Eingangsanschluß 1 ist mit dem Ausgang eines Video-Zwischenfrequenz
Verstärkers verbunden und ist mit dem üblichen
Zwischenfrequenz-Restseitenband-Signal versorgt. Der Eingangsanschluß 1 ist direkt mit einem Eingang des Multiplizierers 2
und über den Begrenzer 3 und das Bandpaßfilter 4, die kaskadengeschaltet
sind, mit dem anderen Eingang des Multiplizierers 2 verbunden. Die Kombination aus Begrenzer 3 und Bandpaßfilter 4
leitet einen Schaltträger vom Video-Zwischenfrequenzsignal ab, wobei die Frequenz des Schaltträgers gleich der des Zwischenfrequenz-Trägers
ist. Der Ausgang des Multiplizierers 2 ist mit einem Ausgangsanschluß 5 verbunden, an dem das erfaßte
Videosignal vorgesehen ist bzw. anliegt.
Im Betrieb ist das dem Eingangsanschluß 1 zugeführte Zwischenfrequenz-Videosignal
ein Restseitenband-Signal. Folglich enthält dieses Restseitenband-Signal eine Seitenband-Komponente
des amplitudenmodulierten Videosignals zusammen mit dem Zwischenfrequenz-Chrominanz
hilfsträger und dem Zwischenfrequenz-Tonträger. Im allgemeinen beseitigt der Begrenzer 3 nicht die
unerwünschten Seitenband-Komponenten. Nichts desto trotz wirkt
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er zur Dämpfung von Komponenten, wie den Zwischenfrequenz-Tonträger,
und zur Erhöhung des Gewinns oder Verstärkungsfaktors anderer Abschnitte des Zwischenfrequenz-Seitenbands. Das Bandpaßfilter
4 ist auf die Zwischenfrequenz-Trägerfrequenz so abgestimmt,
daß der Schaltträger von dem Zwischenfrequenz-Träger, der daran durch den Begrenzer 3 angelegt ist, abgeleitet wird.
Abschnitte oder Teile des Zwischenfrequenz-Seitenbands, die durch den Begrenzer 3 nicht beseitigt werden können, beeinflussen
die Phase des abgeleiteten Schaltträgers. Weiter kann wegen des Vorhandenseins dieser Seitenband-Komponenten die
Phase des Zwischenfrequenz-Trägers und damit die des abgeleiteten
Schaltträgers schwanken, abhängig von den Amplitudenmodulationen des Video-Zwisehenfrequenzsignals. Folglich ist die
Phase des Schaltträgers, der dem Multiplizierer 2 durch die Kombination aus Begrenzer 3 und Bandpaßfilter H- zugeführt wird,
nicht stabil. Wenn die Phase des Schaltträgers gegenüber der Phase des Video-Zwischenfrequenzsignals schwankt, das dem
Multiplizierer 2 vom Eingangsanschluß 1 zugeführt wird, kann ein genauer Synchrondetektor-Betrieb nicht erreicht werden.
D. h., daß es für den richtigen Betrieb eines Synchrondetektors notwendig ist, daß eine konstante Phasenbeziehung zwischen dem
modulierten Signal und dem abgeleiteten Schaltträger aufrecht erhalten wird. Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 kann eine
derartige stabile Phasenbeziehung nicht erreicher,. Folglich kann das vom Multiplizierer 2 dem Ausgangsanschluß 5 zugeführte
Videosignal keine genaue Reproduktion oder Wiedergabe des ursprünglichen Videosignals sein. Folglich wird eine Synchronerfassung
oder -detektion nicht mit hoher Wiedergabetreue (HiFi) erreicht.
Fig. 2 zeigt schematisch ein Schaltbild einer veränderten Begrenzer-Filter-Anordnung.
Der Begrenzer 3 gemäß Fig. 1 ist hier als differentieller oder Differenzverstärker dargestellt,
der aus differentiell verbundenen NPN-Transistören 6a und 6b
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aufgebaut ist, deren Basen jeweils mit Eingangsanschlüssen la
bzw. Ib verbunden sind, zum Empfang eines differentiell zugeführten Zwischenfrequenz-Videosignals. Das Bandpaßfilter 4 ist
in Fig. 2 als parallel geschalteter, abgestimmter LC-Kreis 11
dargestellt. Dieser abgestimmte Kreis 11 ist über die Ausgangsansehlüsse
des Differenzverstärkers geschaltet und insbesondere über die Kollektoren der Transistoren 6a und 6b, wobei die
Kollektoren mit Ausgangsanschlüssen 13a bzw. 13b verbunden
sind. Die Emitter der differentiell geschalteten Transistoren
6a, 6b sind mit KonstantStromquellen 7a bzw. 7b verbunden, wobei
ein Widerstand 8 die Emitter miteinander verbindet. Kollektorlastwiderstände
9a und 9b verbinden die Kollektoren der Transistoren 6a bzw. 6b mit einer Quelle 10 einer Betriebsspannung.
Entgegengesetzt gepolte Dioden 12a und 12b sind parallel zum abgestimmten Kreis 11 über die Kollektoren der
differentiell verbundenen Transistoren 6a, 6b geschaltet. Diese Dioden 12a, 12b dienen zur Begrenzung der Spannungsschwankung
über die Transistoren 6a, 6b.
Im Betrieb wird das Video-Zwischenfrequenzsignal differentiell
den Eingangsanschlüssen la und Ib zugeführt. Der Differenzverstärker,
der aus den Transistoren 6a und 6b gebildet ist, verstärkt das zugeführte Zwischenfrequenz-Videosignal, und der
abgestimmte Kreis 11 ist auf den Zwischenfrequenz-Träger abgestimmt. Polglich sind die Ausgangsanschlüsse 13a, 13b differentiell
mit dem abgeleiteten Schaltträger versorgt, dessen Frequenz gleich der Zwischenfrequenz-Trägerfrequenz ist. Wenn
auch dasin Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel relativ
einfachen Schaltungsaufbau besitzt und als integrierte Schaltung hergestellt werden kann, besitzt es im wesentlichen die
gleichen Nachteile, die mit Bezug auf Fig. 1 erläutert worden sind. D. h., daß ,wegen des Vorhandenseins von Zwischenf requenz-Seitenband-Komponenten
im Begrenze^ Video-Amplitudenmodulati onen
eine sich ändernde Phase im abgeleiteten Schaltträger an den
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Ausgangsanschlüssen 13a und IjJb ergeben. Ein weiterer Nachteil
der dargestellten Schaltungsanordnung liegt darin, daß die Begrenzungswirkung der Dioden 12a, 12b den Gütefaktor Q des abgestimmten
Kreises 11 verringert. Polglich ist damit der Wirkungsgrad, mit dem die dargestellte Schaltung den Schaltträger
ableitet, verringert. Folglich kann selbst dann, wenn die Schaltung gemäß Fig. 2 als Begrenzer-Filter-Anordnung bei dem
Synchrondetektor gemäß Fig. 1 verwendet wird, das Videosignal nicht mit hoher Wiedergabetreue reproduziert oder erzeugt
werden.
Diese den Schaltungen gemäß Fig. 1 und 2 eigenen Nachteile werden bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 vermieden. Das
Blockschaltbild gemäß Fig. 3 unterscheidet sich von dem Blockschaltbild
gemäß Fig. 1 dadurch, daß die jeweiligen Lagen des Bandpaßfilters 4 und des Begrenzers 3 ausgetauscht sind. Auf
diese Weise wird bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 in Übereinstimmung mit einem wesentlichen Merkmal der Erfindung
das amplitudenmodulierte Video-Zwischenfrequenzsignal vom Ausgangsanschluß
1 dem Bandpaßfilter 4 so zugeführt, daß das Bandpaßfilter 4 zum im wesentlichen Unterdrücken der Seitenband-Komponenten
im Zwischenfrequenz-Signal wirkt. Insbesondere ist die Durchlaßeigenschaft des Bandpaßfilters 4 derart, daß der
größte Teil des Seitenbandes gedämpft wird, wodurch das Bandpaßfilter 4 einen relativ schmalen Bereich des Seitenbandes
zusammen mit dem Restseitenband, hindurchtreten läßt. Auf diese
Weise dient das Bandpaßfilter 4 zum Hindurchtretenlassen eines Zweiseitenband-Signals, das gemäß einem Ausführungsbeispiel.-als
auf den Zwischenfrequenz-Träger zentriert angeordnet angesehen werden kann. Eines der Zweiseitenbänder ist das Restseitenband,
und das andere der Zweiseitenbänder ist derjenige Teil des Zwischenfrequenz-Einseitenbands, der durch das Bartdpaßfilter
4 nicht unterdrückt ist. Selbstverständlich liegt das Restseitenband auf einer Seite des Zwischenfrequenz-Trägers
und liegt das nicht unterdrückte oder hindurchgelassene Seiten-
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band auf der anderen Seite des Zwischenfrequenz-Trägers.
Im Hinblick auf die Durchlaßeigenschaften des Bandpaßfilters 4
ist die Begrenzerschaltung oder der Begrenzer 3 mit einem
Zweiseitenband-Signal einschließlich der Zwischenfrequenz-Träger-Komponente
versorgt· Die Zweiseitenbänder ändern oder modulieren die Phase des Zwischenfrequenzträgers im Begrenzer
3 nicht. Folglich leitet der Begrenzer 3 den Schaltträger mit stabilisierter Phase ab. Das bedeutet, daß die Phase des abgeleiteten
Schaltträgers gleich der Phase des Video-Zwischenfrequenzsignals
ist. Da eine konstante, stabile Phasenbeziehung zwischen dem amplitudenmodulierten Signal und dem Schalt träger
aufrecht erhalten ist, die beide dem'Multiplizierer 2 zugeführt
werden, ist deshalb das Videosignal mit hoher Wiedergabetreue erfaßt. Der Multiplizierer führt daher eine genaue
Darstellung des ursprünglichen Videosignals dem Ausgangsanschluß 5 zu.
Ein Ausführungsbeispiel des Sohaltungsaufbaus der Filter-Begrenzer-Anordnung
gemäß Fig. 3 ist schematisch in Fig. 4 dargestellt. In Fig. 4 ist anstelle des Ausgangsanschlusses 1 ein
Video-Zwischenfrequenzverstärker 14 vorgesehen, der ein Paar von Ausgangsanschlüssen besitzt, denen das Video-Zwischenfrequenzsignal
differentlell zugeführt ist. Das Bandpaßfilter 4 besteht aus einem parallel geschalteten, abgestimmten LC-Kreis
17, wobei dieser Kreis 17 über dem Paar von Ausgangsanschlüssen des Video-Zwischenfrequenzverstärkers 14 angeschlossen ist.
Insbesondere verbinden Widerstände 15a-, 15b das Paar der Ausgangsanschlüsse
des Video-Zwisehenfrequenzverstärkers mit dem LC-Kreis 17.
Der in Fig. 4 dargestellte Begrenzer 3 ist ein differentieller
oder Differenzverstärker, der aus einem Paar differentiell geschalteter
Transistoren 20a, 20b gebildet ist, deren Emitter gemeinsam über eine Konstantstromquelle 22 mit Masse oder Erde
verbunden sind. Die Basen der Transistoren 20a, 20b sind zum
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Empfang des gefilteren Video-Zwischenfrequenzsignals vorgesehen,
das differenziell darüber angelegt wird. Die Kollektoren der Transistoren 20a, 20b sind über Kollektor-Lastwiderstände 21a
bzw. 21b mit einer Betriebspotential-Quelle 18 verbunden. Zusätzlich dienen diese Kollektoren als ein Paar von Auisgangsanschlüssen
des Begrenzers 3 und. sind, wie dargestellt., mit einem
Paar von Eingangsansohlüssen des Multiplizierers 2 verbunden.
Der parallel geschaltete LC-Kreis 17 ist mit den Basen der differentiell geschalteten Transistoren 20a und 20b über
Emitterfolgertransistoren l6a bzw. l6b verbunden, deren Emitter
über Emitterwiderstände 19a bzw. 19b mit Masse bzw. Erde verbunden
sind.
Das Paar der Ausgangsanschlüsse des Video-Zviischenfrequenzverstärkers
14 ist zusätzlich mit einem entsprechenden Paar von Eingangsanschlüssen des Multiplizierers 2 verbunden. Das
Ausgangssignal des Multiplizierers 2 ist differentiell über
Ausgangsanschlüsse 5& und ^b vorgesehen.
Die Frequenz, auf die der LC-Kreis 17 abgestimmt ist, ist gleich der Zwischenfrequenz-Trägerfrequenz. Der Durchlaßbereich
dieses abgestimmten LC-Kreises 17 ist so, daß er im wesentlichen geringer ist als das Frequenzspektrum des Zwischenfrequenz-Videosignals,
d.h. als das Frequenzspektrum des Restseitenband-Zwischenfrequenzsignals. Als Folge dieses begrenzten
Durchlaßbereiches läßt der abgestimmte LC-Kreis 17 den Zwischenfrequenzträger^ die Restseitenband-Komponente und
einen relativ schmalen Teil der Haupt-Zwischenfrequenz-Seitenband-Komponente hindurchtreten. Das Frequenzspektrum des
durchgelassenen Zwischenfrequenz-Signals tritt als Zweiseitenband-Zwischenfrequenzsignal
auf, das den Zwischenfrequenz-Träger enthält.
Die Verwendung der Emitterfolgertransistoren l6a, l6b erreicht
eine Puffertrennung oder -isolierung zwischen dem abgestimmten
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LC-Kreis 17 und dem Differenzverstärker, der als Begrenzer 3
wirkt. Wegen dieser Pufferisolierung kann der Gütefaktor Q des Bandpaßfilters 4 relativ hoch sein. Es ist dieser hohe
Gütefaktor Q, der die Durchlaß-Charakteristik des abgestimmten
Kreises 17 begrenzt. Dies ermöglicht eine wesentliche Unterdrückung der unerwünschten Komponenten im Ausgangssignal des
Video-Zwischenfrequenzverstärkers 14. Darüberhinaus wird durch
differentielles Zuführen eines Zweiseitenband-Signals zum
Differenzverstärker der Zwischenfrequenzträger, der ebenfallszugeführt wird, nicht phasenmoduliert. Das bedeutet, daß
Amplitudenschwankungen oder -modulationen des Video-Zwischenfrequenz
signals nicht die Phase des Zwischenfrequenzträgers modulieren. Dadurch kann der aus differentiell geschalteten
Transistoren 20a, 20b aufgebaute Begrenzer 3 den Schaltträger
mit stabiler Phase ableiten. Dieser phasenstabilisierte Schaltträger wird einem Paar von Eingängen des Multiplizierers 2
zugeführt, während das Video-Zwischenfrequenzsignal dem anderen
Paar von Eingängen des Multiplizierers 2 zugeführt wird. Auf diese Weise wird der abgeleitete Schaltträger mit dem Video-Zwischenfrequenzsignal
multipliziert, wodurch die Videosignal-Komponente differentiell über die Ausgangsanschlüsse 5a und 5b
abgegeben wird. Wegen der stabilen Phase des abgeleiteten Schaltträgers ist dieses Videosignal eine hochgenaue Darstellung
des ursprünglichen Videosignals.
Da der Begrenzer 5, der aus differentiell geschalteten Transistoren
20a und 20b gebildet ist, zusammen mit den Emitterfolgertransistoren 16a und 16b als integrierte Schaltung hergestellt
werden kann, ergibt sich, daß der Schaltungsaufbau
des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 4 von großer Einfachheit ist.
Wenn auch die Erfindung insbesondere mit Bezug auf die dargestellten
bevorzugten Ausführungsbeispiele erläutert und beschrieben worden ist, sind selbstverständlich Weiterbildungen
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und andere Ausführungsbeispiele möglich. Beispielsweise muß
der dargestellte Synohrondetektor nicht auf lediglich die
Anwendung bei einem Fernsehempfänger beschränkt bleiben. Andere auf einem relativ hochfrequenten Träger aufmodulierte
Informationssignale können synchron mittels der Erfindung erfaßt werden. Wenn das modulierte Informationssignal ein Restseitenband-Signal
istj vermeidet die besondere Durchlaß-Charakteristik des dargestellten Bandpaßfilters in Kombination
mit dem dargestellten Begrenzer eine unerwünschte Phasenmodulation des abgeleiteten Schaltträgers aufgrund von Amplitudenmodulationen
des Informationssignals. Darübeiiiinaus werden unerwünschte
Seitenbandkomponenten wirksam und in großem Umfang mittels der dargestellten Schaltungsanordnung unterdrückt.
nwalt
809848/0880
L e e r s e i \ e
Claims (8)
1.j Synchrondetektor zum Erfassen eines Informationssignals,
das auf einem Träger aufmoduliert ist, wie ein Video-Zwischenfrequenz signal, mit
das auf einem Träger aufmoduliert ist, wie ein Video-Zwischenfrequenz signal, mit
einer Einrichtung zur Zufuhr des modulierten Informationssignals in Form eines Restseitenband-Signals,
einer Schaltträger-Ableitsehaltung, die mit der Zuführeinrichtung verbunden ist,zum Ableiten eines Schaltträgers von dem modulierten Informationssignal, wobei die Frequenz des Schaltträgers gleich der Frequenz des Trägers ist, auf dem das Informationssignal aufmoduliert ist, und
einem Multiplizierer mit einem ersten und einem zweiten
Eingangsanschluß, die mit der Schaltträger-Ableitsehaltung bzw. der Zuführeinrichtung verbunden sind, zum Multiplizieren des modulierten Informationssignals mit dem Schaltträger, um das Modulationssignal zu erhalten,
einer Schaltträger-Ableitsehaltung, die mit der Zuführeinrichtung verbunden ist,zum Ableiten eines Schaltträgers von dem modulierten Informationssignal, wobei die Frequenz des Schaltträgers gleich der Frequenz des Trägers ist, auf dem das Informationssignal aufmoduliert ist, und
einem Multiplizierer mit einem ersten und einem zweiten
Eingangsanschluß, die mit der Schaltträger-Ableitsehaltung bzw. der Zuführeinrichtung verbunden sind, zum Multiplizieren des modulierten Informationssignals mit dem Schaltträger, um das Modulationssignal zu erhalten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltträger-Ableitsehaltung
enthält:
ein mit der Zuführeinrichtung (1, 14) verbundenes Filter,
das einen abgestimmten Kreis (17) enthält, der auf die
Frequenz des Trägers abgestimmt ist, auf dem das Informationssignal aufmoduliert ist, und der einen Durchlaßbereich
das einen abgestimmten Kreis (17) enthält, der auf die
Frequenz des Trägers abgestimmt ist, auf dem das Informationssignal aufmoduliert ist, und der einen Durchlaßbereich
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besitzt, der kleiner ist als das Frequenzspektrum des Restseitenband-Signals
zum Begrenzen des Spektrums des dadurch hindurchgelassenen Signals auf ein Zweiseitenband-Signal,
einen Begrenzer (3), der mit dem Filter 4 verbunden ist, zum Empfang des von dem Filter OO hindurchgelassenen Zwelseitenband-Signals,
und
eine Emitterfolgereinrichtung (l6a, 16b, 19a, 19b), die
zwischen dem Filter (4) und dem Begrenzer (3) angeschlossen ist, zum Koppeln des Zweiseitenband-Signals von dem Filter
(4) zum Begrenzer (3)·
2. Detektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung einen Video-Zwischenfrequenzverstärker (14)
eines Fernsehempfängers enthält, daß das modulierte Informationssignal ein Video-Zwischenfrequenzsignal enthält und daß
der Träger, auf dem das Informationssignal aufmoduliert ist, den Zwischenfrequenz-Träger enthält.
3. Detektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Begrenzer (3) einen Differenzverstärker (20a, 20b) enthält mit einem ersten und einem zweiten Eingang.
4. Detektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Video-Zwischenfrequenzverstärker (I2O ein Paar von Ausgängen
besitzt, denen das Video-Zwischenfrequenzsignal differentiell zugeführt ist, und daß der abgestimmte Kreis (I7) über dieses
Paar von Ausgängen geschaltet ist.
5. Detektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Emitterfolgereinrichtung ein Paar von Emitterfolgertransistoren
(l6a, l6b) enthält, deren Basen über den abgestimmten Kreis (17) geschaltet sind, wobei deren Emitter mit dem ersten
bzw. dem zweiten Eingang des Differenzverstärkers (20a, 20b) verbunden sind.
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6. Detektor nach Anspruch 5j dadurch gekennzeichnet, daß der
Differenzverstärker aus einem Paar differentiell geschalteter Transistoren (20a, 20b) besteht und daß der erste Eingangsanschluß
des Multiplizierers (2) ein erstes Paar von Eingangsanschlüssen aufweist, die mit den jeweiligen Kollektoren des
Paars der differentiell geschalteten Transistoren (20a, 20b) verbunden sind,und daß der zweite Eingangsanschluß des
Multiplizierers (2) ein zweites Paar von Eingangsanschlüssen
aufweist, die mit dem Paar von Ausgängen des Video-Zwischenfrequenzverstärkers
(14) verbunden sind.
7. Detektor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der abgestimmte Kreis durch einen parallel geschalteten LC-Kreis (17) gebildet ist.
8. Detektor nach Arspruch 6 oder "J3 dadurch gekennzeichnet, daß
die Emitterfolgertransistoren (l6a, 16b) und die differentiell geschalteten Transistoren (20a, 20b) in einer integrierten
Schaltung hergestellt sind.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Patent Citations (2)
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Non-Patent Citations (1)
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|---|
| Dietmar BENDER: Halbleiter-Schaltungstechnik ein- fach dargestellt, 2.Auflage, 1975, Nr.171 RPB, Franzis-Verlag, S.53-61 * |
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