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DE1232909B - Schreitender Strebausbau, insbesondere fuer die steile Lagerung - Google Patents

Schreitender Strebausbau, insbesondere fuer die steile Lagerung

Info

Publication number
DE1232909B
DE1232909B DEH56536A DEH0056536A DE1232909B DE 1232909 B DE1232909 B DE 1232909B DE H56536 A DEH56536 A DE H56536A DE H0056536 A DEH0056536 A DE H0056536A DE 1232909 B DE1232909 B DE 1232909B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
offset
spring
support frame
cylinders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH56536A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Weirich
Franz Golla
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoesch Bergbautechnik GmbH
Original Assignee
Hoesch Bergbautechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoesch Bergbautechnik GmbH filed Critical Hoesch Bergbautechnik GmbH
Priority to DEH56536A priority Critical patent/DE1232909B/de
Publication of DE1232909B publication Critical patent/DE1232909B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0052Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with advancing shifting devices connected therewith
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/006Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices
    • E21D23/0069Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices without essential advancing shifting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
E21d
Deutsche Kl.: 5c- 23/00
Nummer: 1232909
Aktenzeichen: H 56536 VI a/5 c
Anmeldetag: 9. Juli 1965
Auslegetag: 26. Januar 1967
Schreitender Strebausbau, insbesondere für die
steile Lagerung
Anmelder:
Hoesch Bergbautechnik G. m. b. H., Dortmund, Leuthardstr. 1-5
Als Erfinder benannt: Walter Weirich, Dortmund; Franz Golla, Lünen
Die Erfindung bezieht sich auf einen schreitenden Strebausbau, insbesondere für die steile Lagerung, unter Verwendung von aus mehreren Stempeln bestehenden, einen rhombischen Querschnitt aufweisenden Ausbauböcken. S
Es ist ein Strebausbau bekannt, bei dem hydraulische Ausbaurahmen verwendet werden, die gleichzeitig als Träger von Versatzmattenabschnitten dienen, welche mit dem Ausbau dem fortschreitenden Abbau entsprechend nachgerückt werden. Die ein- io zelnen Ausbaurahmen werden durch diagonal angeordnete Rückgeräte gegeneinander verschoben und sind .andererseits durch Lenker und Ketten oder sonstige Zugmittel aneinander angehängt. Wenn sich auch die einzelnen Mattenabschnitte gegen die Rah- 15
men bzw. gegen die Kohlenseite durchbiegen können ^
und zu diesem Zweck durch federnde Elemente ab-
gestützt sind, so bilden sie doch eine gerade Front, zylinder zueinander beweglichen Rahmen bestehen ebenso wie auch die Front gegen die Kohlenseite und über Ketten miteinander verbunden sein. Bei bzw. den hier eingesetzten Kohlenhobel geradlinig 20 diesem Ausbau ist jedoch die Gefahr des Abwanderns verläuft, wenn auch die Linie an sich geknickt ist. gegeben, die insbesondere bei nicht voll ausgeführten Beim Abbau führen die einzelnen Rahmen einen Rückschritten die Funktionsfähigkeit des Systems in Schwenkschritt aus. Bei einer solchen Anordnung ist Frage stellt, da keine Korrektur möglich ist.
die gerade Versatzkante ein Nachteil. Es tritt auch Bei einem anderen bekannten Ausbaugespann für
eine unzulässig hohe Verringerung der Stützkraft 25 die steile Lagerung dienen die Lenker im wesentwährend des Rückvorganges auf. Ebenso ist die Ge- liehen dazu, die bankrechte Stellung der Stempel nach fahr von Verklemmungen beim unvollkommenen dem Rückschritt des jeweiligen Rahmens zu gewähr-Ausfahren der Schrittweite nicht ausgeschlossen, und leisten. Sie wirken also nur in sich auf das einzelne kleinere Störungen können nur durch eine große Ge- Ausbaugespann, ohne das selbständige benachbarte schicklichkeit und Aufmerksamkeit des Bedienungs- 30 Gespann beeinflussen zu können,
personals überwunden werden. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-
Es ist auch an sich bekannt, vier Grubenstempel gründe, die Vorteile eines Ausbaubockes mit rhomzu einem Ausbaubock rhombischen Grundrisses zu- bischem Grundriß für die steile Lagerung auszusammenzustellen. Solche Ausbauböcke, bei denen die nutzen und die Böcke derart umzugestalten und mitvier Stempel starr miteinander verbunden sind, haben 35 einander zu verbinden, daß Abwanderungserscheibesondere Vorteile, da sie eine gute Abstützung des nungen ausgeglichen werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß in der Weise, daß die Stempel über Knotenelemente am Liegenden durch Federkreuze und am 40 Hangenden durch Federpakete mit abgebogenen Enden verbunden sind, und daß zwischen den Ausbauböcken an den Knotenelementen Verbindungszylinder bzw. Teleskopführungen und an den die Federkreuze verspannenden Achsschenkeln eine kann und entweder von Hand verschoben wird oder 45 Rückeinrichtung angeordnet sind,
gemeinsam mit dem Förderer und der Gewinnungs- Durch die rhombische Form der Ausbauböcke
maschine wandert. wird die Versatzkante gebrochen, so daß der Versatz
Schließlich ist es bekannt, Einzelrahmen mit mit unterteilten Versatzmatten beherrscht werden Lenkern miteinander zu verbinden, die sowohl in der kann, wobei sich zwischen den Enden der dachziegel-Nähe des Liegenden als auch des Hangenden ange- 50 artig übereinander .angeordneten Versatzmatten ein bracht sind. Derartige Ausbaugestelle können aus je- natürlicher Böschungswinkel einstellt. Durch eine weils zwei über einen diagonal angeordneten Rück- Unterteilung der Versatzmatte in einzelne Abschnitte
Hangenden sichern und andererseits sich leicht vorrücken lassen. Für einen schreitenden Strebausbau in steiler Lagerung können sie jedoch ohne weiteres in ihren bekannten Formen nicht eingesetzt werden.
Das gilt im wesentlichen auch für einen weiterhin bekanntgewordenen Hilfsausbau eines bergmännischen Gewinnungsbetriebes, der ebenfalls durch Verstellen einen rhombischen Grundriß aufweisen
3 4
können die auftretenden Kräfte zum Einfallen hin herrschen. An diese Holme werden die einzelnen Absich nicht addieren. schnitte der Matte mittels Federn befestigt. Diese
Mit Hilfe der Verbindungszylinder können Kor- Konstruktion der Matte ermöglicht eine gute An-
rekturbewegungen vorgenommen werden, die beim passungsfähigkeit, ohne daß die Matte zu weich oder
Abwandern der Ausbaueinheiten in Fallrichtung er- 5 zu nachgiebig ist.
forderlich sind. Als weitere Möglichkeit können die Weitere Einzelheiten seien an Hand eines Ausfüh-
Rückzylinder entgegen ihrer Schreitrichtung mit rungsbeispieles gemäß der Zeichnungen erörtert,
hydraulischem Druck beaufschlagt werden, so daß F i g. 1 zeigt eine Draufsicht auf den erfmdungs-
die Korrekturbewegungen unter ständiger Ab- gemäßen Strebausbau,
Stützung und Sicherung des Versatzes erfolgen io F i g. 2 eine Seitenansicht; die
können. F i g. 3 bis 5 erläutern das Rücken des Strebaus-
Die Verbindungszylinder können zum Teil durch baus.
Teleskopführungen ersetzt werden. Zwischen den Der Strebausbau besteht aus einzelnen Ausbaueinzelnen Ausbauböcken werden die Rückzylinder bocken, die jeweils aus vier Stempeln 1 bis 4 zuparallel angeordnet. Die Achsschenkel haben jedoch 15 sammengestellt sind, wobei jeweils zwei Ausbaueine gewisse Anzahl von versteckbaren Bohrungen bocke über Verbindungszylinder S und Rückzylinan der Verbindung zu den Rückzylindern, um die der 6 zum Gespann zusammengefaßt sind.
Rückzylinder in einem gewissen Maß der erforder- Die einzelnen Stempel 1 bis 4 sind in drei Ebenen liehen Überkippung verschwenken zu können. Da- über Knotenelemente 7 bis 10 und an diese angemit wird aber nicht der Vorteil gemindert, daß die 20 schlossene Federkreuze 11 bis 14 bzw. Federpakete Druck- und Zugkraft des Rückzylinders voll als 15 bis 18 mit abgebogenen Enden miteinander ver-Schreitkraft ausgenutzt werden und das Rücken eines bunden.
jeden Bockes mit doppelseitigem Kraftangriff erfolgen Die Knotenelemente werden aus zwei Schalen gekann. Die Knotenelemente für die Verbindungs- bildet, die durch Stegbleche versteift werden. Diese zylinder bzw. Teleskopführungen haben gleichfalls 25 Stegbleche sind zur Aufnahme der Stützfedern, der eine Reihe von Bohrungen zum versteckbaren An- Verbindungszylinder und der Mattenarme zur Aufschluß der Zylinder. Hierdurch wird der Vorteil er- hängung der Versatzmatte eingerichtet. Für die Stützreicht daß durch einfaches Umstecken aus der Ein- federn sind taschenförmige Ausnehmungen vorgefallrichtung in eine überkippte Stellung übergegangen sehen, in die die Enden der Federkreuze bzw. Federwerden kann, was bei zum Auslaufen neigender 30 pakete eingesteckt werden. Die die Stempel 1 und 2 Kohle häufig erforderlich ist. umschließenden Knotenelemente sind mit Lochreihen
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Rücken versehen. Ihre einzelnen Bohrungen ermöglichen des Ausbaus wahlweise von der unteren Abbau- einen versteckbaren Anschluß der Verbindungszylmstrecke aus nach oben oder auch umgekehrt erfolgen der, wodurch der Winkel des gesamten Strebausbaus kann. Bei letzterer Möglichkeit wird von jedem Ge- 35 zum Streichen eingestellt werden kann. Es ist mögspann jeweils zuerst der untere und dann der obere lieh, diesen Winkel zwischen 5 und 20° zu halten. Ausbaubock gerückt. Die Verbindungszylinder er- Zusätzlich sind an den Knotenelementen, die die möglichen ferner an jeder beliebigen Stelle des Strebs Stempel 2 und 4 umschließen, Bohrungen zur Aufunabhängig vom jeweiligen Stand der Nachbar- nähme der Mattenarme angebracht,
gespanne einen Bock vorzurücken. 40 Die Federkreuze 12 und 13 werden in ihrer Mitte
Die Verbindung der einzelnen Stempel über die durch je einen Achsschenkel 19 und 20 über einen Federkreuze bzw. Federpakete erfolgt über die die Keil und Bolzen sowie Füllstück gegeneinander verStempel umfassenden Knotenelemente. Diese sind spannt und haben Taschen 21, 22, an die die Rückschalenartig ausgeführt, um den Stempel zu um- zylinder über Lochleisten 23 angelenkt werden. Zwischließen, ennöglichen aber ein Gleiten des Stempels 45 sehen den Leisten 23 sind die Rückzylinder 6 kardain den Schalen, oder umgekehrt ein Längsgleiten der nisch aufgehängt. Ein Verstecken der Lochleiste ge-Schalen am Stempel, wobei sich die jeweils unteren schieht gleichzeitig mit dem vorbeschriebenen UmElemente auf einem am Stempel oder am Stempelfuß stecken der Verbindungszylinder. Die Anschlußaugen bzw. an der Stempelplatte angesetzten Anschlag ab- der Rück- und Verbindungszylinder haben eine diastützen. Die Federn sind derart mit den Knotenele- 50 bolische Form und lassen dadurch allseitige Bewementen verbunden, daß sie die Federung der Feder- gungen zusätzlich zur kardanischen Aufhängung der kreuze bzw. Federpakete nicht behindern. Hierdurch Rückzylinder zu.
ergibt sich der Vorteil, daß die einzelnen Stempel Die Verbindungszylinder 5 werden an die unteren
sich den Unebenheiten des Hangenden bzw. Liegen- Anlenkelemente7und8 angeschlossen. Entsprechend
den anpassen können, ohne daß die gewünschte starre 55 den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten können die
Verbindung des Ausbaubockrhombus beeinträchtigt Verbindungszylinder 5 zumindest zum Teil durch
wird. Teleskopführungen 24 ersetzt werden.
Die Knotenelemente innerhalb des Bockes sind Die Versatzmatte 25 besteht aus einzelnen Abferner so ausgebildet, daß sich auch eine spiegelbild- schnitten 25a bis 2Sg, die jeweils gelenkig, z.B. liehe Form durch entsprechendes Umstecken für den 60 durch Schraubenfedern 26, verbunden sind, die in be-Strebausbau erreichen läßt. Ausgehend von einem kannter Weise durch Randlöcher eingefädelt werden. Aufhauen kann also der Abbau wahlweise nach Die Endabschnitte 25 a, 25 g sind aus Federstahlbeiden Richtungen erfolgen. drähten zusammengesetzt und bilden die Abdichtung Die Matte ist in Zonen aufgeteilt und im Quer- gegen das Liegende bzw. Hangende, während die Abschnitt zwischen dem Liegenden und Hangenden im 65 schnitte 25 & bis 25/ aus Blech gefertigt sind. Die Zickzack von Anschlußpunkt zu Anschlußpunkt ge- Versatzmatten sind an Holmen 27 angebracht, die führt. Vier Mattenholme geben der Matte die not- über Arme 28 mit Scharnieren mit den Stempeln 2 wendige Steifigkeit, um den Versatzdruck zu be- und 4 in Verbindung stehen.

Claims (5)

Das Rücken erfolgt gemäß den F i g. 3 bis 5 aus der Ausgangsstellung F i g. 3 in der Weise, daß zunächst der untere Ausbaubock I entspannt und danach der Rückzylinder 6 beaufschlagt wird. Unter dem Einfluß der Rückkraft bewegt sich der Ausbaubock, wenn die Verbindungszylinder 5 nicht beaufschlagt werden, zunächst auf einem Kreisbogen, wobei er geringfügig in Einfallrichtung absinkt und auf der letzten Hälfte des Hubes wieder angehoben wird, bis er nach Beendigung des Hubes eine Position, F i g. 4, erreicht, die mit der Ausgangsstellung in Abbaurichtung eine gerade Linie bildet. Durch entsprechende Beaufschlagung der Ringfläche der Verbindungszylinder 5 kann man auch das Absinken in Einfallrichtung vermeiden und eine geradlinige Vor-Schubbewegung erreichen. Danach wird der Ausbaubock I wieder verspannt. Anschließend werden die Stempel des Ausbaubocks II entspannt und die Difierenzfläche der Rückzylinder 6 und die Kolbenfläche des Rückzylinders 6a, die hydraulisch als Gleichgangzylinder geschaltet sind, mit Druck beaufschlagt. Das Rücken des Ausbaubocks Π erfolgt auf einem Kreisbogen, der zur Rückbewegung des Bockes I spiegelbildlich ist, wenn man nicht, wie vorbeschrieben, die Kolbenflächen der Verbindungszylinder 5 beaufschlagt. Der Bock II stützt sich während der Rückbewegung auf dem gesetzten Ausbaubock I ab. Nach dem Verspannen des Ausbaubocks II gemäß Fig. 5 erfolgt gleichermaßen das Rücken des nächsthöheren Ausbaubocks. In umgekehrter Weise kann jedoch das Rücken auch von der oberen Abbaustrecke aus beginnend nach unten erfolgen, wobei jeweils, wie beschrieben, zunächst der untere Ausbaubock eines Gespannes gerückt wird und danach der obere Ausbaubock folgt. Hierbei ist der Mattenabstand dem Schrittmaß anzupassen. Wenn infolge des zur Bewegung notwendigen Spiels in den Konstruktionselementen oder dadurch, daß infolge der Strebverhältnisse ein Rückschritt nur unvollkommen ausgeführt werden konnte, der Ausbau aus der Schreitrichtung abgewandert ist, sind Korrekturen auf zweifache Art möglich. Einmal kann der nächste Rückschritt ebenfalls unvollkommen ausgeführt werden, so daß der Ausbau in Abbaurichtung gesehen in seine ursprüngliche Lage zurückbewegt wird. Die zweite Korrekturmöglichkeit besteht darin, daß nach kurzzeitigem Entspannen der Ausbauböcke I und II die Verbindungszylinder 5 zur Korrektur benutzt werden, wobei die Rückzylinder 6, 6a entgegen der Schreitrichtung mit Druck beaufschlagt werden können, so daß dem Versatzdruck auch während der Korrekturbewegung ein ausreichender Widerstand entgegengesetzt wird. Die Steuereinrichtungen zum Rücken der Ausbauböcke I und II sind an den nächsthöheren Ausbauböcken Ia und Πα angebracht. AusbaubockI wird von Ausbaubock Ia und II von TLa aus gesteuert. Es wird hierbei ein besonderer Steuerblock am Ausbaubock angehängt. Die Pumpstation befindet sich in der Ladestrecke. Der Bedienungsmann befindet sich während des Rückens stets gesichert oberhalb der zu rückenden Rahmen. Für dieses vorbeschriebene Rücken und besonders in den Fällen, in denen das Hangende oder Liegende Unebenheiten haben, ist die Verbindung der Stempel jedes Ausbaubockes durch die vorbeschriebenen Federkreuze von besonderer Bedeutung. Durch die Knotenelemente ist der Anschluß an den Stempeln einmal in bezug auf den Federweg elastisch und andererseits kann sich der Stempel in Längsachse verschieben. Durch diese elastischen Organe kann sich der Ausbau den Unebenheiten gut anpassen. Dabeiist es auch von Bedeutung, daß die Verbindungszylinder an die Knotenelemente und die Rückzylinder versteckbar an die Achsschenkel und diese wieder elastisch an die Federkreuze angeschlossen sind. Es ergeben sich hierdurch elastische Aufhängepunkte, so daß keine Verklemmungen und gegenseitigen Behinderungen auftreten können. Da die Federelemente in die Knotenelemente einsteckbar sind, ist es auch ohne weiteres möglich, den Ausbaubock spiegelbildlich zum gezeichneten Beispiel umzustellen. Er kann somit den jeweils gegebenen Flözbedingungen angepaßt werden. Die Versatzmatten greifen, wie .an sich bekannt, dachziegelförmig übereinander, wobei sich durch die rhombische Gestalt des Ausbaubockes eine Winkelkante zum Versatz ergibt und der Versatz auch durch den beim Rücken entstehenden Spalt nicht auslaufen kann. Die Versatzmatte selbst ist durch ihren gelenkigen Aufbau aus einzelnen Blechstreifen sehr anpassungsfähig und bietet dadurch andererseits einen ausreichenden Halt für den Versatz, wobei sie sich beim Einfahren der Stempel harmonikamäßig zwischen dem Liegenden und Hangenden bewegt. Patentansprüche:
1. Schreitender Strebausbau, insbesondere füi die steile Lagerung unter Verwendung von aus mehreren Stempeln bestehenden, einen rhombischen Grundriß aufweisenden Ausbauböcken, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel über Knotenelemente (7 bis 10) am Liegenden durch Federkreuze (11 bis 14) und am Hangenden durch Federpakete (15 bis 18) mit abgebogenen Enden verbunden sind, und daß zwischen den Ausbauböcken an den Knotenelementen (7, 8) Verbindungszylinder (5) bzw. Teleskopführungen (24) und an den die Federkreuze (12, 13) verspannenden Achsschenkeln (19, 20) eine Rückeinrichtung (6) angeordnet sind.
2. Schreitender Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knotenelemente aus zwei Schalen gebildet sind, die durch Stegbleche versteift und gleitbar an die Stempel angeschlossen sind.
3. Schreitender Strebausbau nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Knotenelemente mit Lochreihen zum versteckbaren Anschluß der Verbindungszylinder bzw. der Teleskopführungen sowie mit Taschen zur Aufnahme der Federkreuze bzw. Federpakete und mit Anschlüssen für die Arme (28) zur Aufhängung der Versatzmatte (25) versehen sind.
4. Schreitender Strebausbau nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsschenkel (19, 20) mit Taschen (21, 22) versehen sind, an die die Rückzylinder (6) über Leisten (23) mit Löchern kardanisch angelenkt sind.
5. Schreitender Strebausbau nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
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