DE1232007B - Zunge zur Verwendung in Musikinstrumenten, insbesondere in elektronischen Musikinstrumenten - Google Patents
Zunge zur Verwendung in Musikinstrumenten, insbesondere in elektronischen MusikinstrumentenInfo
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- DE1232007B DE1232007B DEM47076A DEM0047076A DE1232007B DE 1232007 B DE1232007 B DE 1232007B DE M47076 A DEM47076 A DE M47076A DE M0047076 A DEM0047076 A DE M0047076A DE 1232007 B DE1232007 B DE 1232007B
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F1/00—Automatic musical instruments
- G10F1/06—Musical boxes with plucked teeth, blades, or the like
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H3/00—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
- G10H3/12—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument
- G10H3/22—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using electromechanically actuated vibrators with pick-up means
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Description
- Zunge zur Verwendung in Musikinstrumenten, insbesondere in elektronischen Musikinstrumenten Die Erfindung betrifft eine Zunge zur Verwendung in Musikinstrumenten, insbesondere in elektronischen Musikinstrumenten, deren Trägheitsmoment von dem ersten Biegepunkt an zumindest bis zur Einspannstelle der Zunge vergrößert ist.
- Schwingende Zungen werden seit langer Zeit zur Tonerzeugung in mechanischen Musikinstrumenten verwendet, und zwar in weitem Bogen von der Mundharmonika bis zur mechanischen Orgel (Rohrwerk). Demzufolge gibt es eine Vielzahl von Ausführungsformen. Wegen des Fehlens einer nachfolgenden Verstärkung sind diese Zungen in ihren Abmessungen auf die geforderte Lautstärke ausgelegt.
- Anders ist dies jedoch z. B. bei elektronischen Musikinstrumenten, wo die Zungen in der Regel ständig schwingen, während die abgegebene akustische Schwingung möglichst gering sein soll. Die hier beispielsweise verwendeten Zungen von 0,05 mm Dicke sind um eine Größenordnung dünner als die in Harmonikas verwendeten Zungen. Aus diesem Grunde ist ein (bisher übliches) Anschleifen der Dicke als »Träger gleicher Festigkeit« technisch kaum realisierbar.
- Wird weiterhin eine solche Zunge magnetisch erregt, so ist am Erregungspunkt (das ist meist der Ort der Zunge, welcher am weitesten ausschwingt) ein möglichst großer Querschnitt notwendig, um den magnetischen Fluß zu steuern. Deshalb ist auch eine Verjüngung der Breite zum Erregungspunkt nur sehr bedingt möglich.
- Bei einer solchen sehr dünnen und damit bei gleicher Eigenschwingungszahl auch sehr kurzen Zunge hängt jedoch die Konstanz ihrer Eigenschwingung in besonders hohem Maße von der genauen Begrenzung ihres Biegebereiches, insbesondere von der Fixierung des ersten Biegepunktes an der Einspannstelle, ab.
- Es ist zwar auch schon bekannt, die Arbeit des Stimmens und Tonregelns bei Zungenstimmen für Musikinstrumente dadurch zu erleichtern, daß auf der oberen vorderen Fläche der Zunge, je nach dem zu erzeugenden Ton, mehr oder weniger weit entfernt von ihrem Ende ein biegsames, aufrecht stehendes Stäbchen od. dgl. befestigt ist, durch dessen Vor-oder Zurückbiegen das Abstimmen der Zunge bewirkt werden kann. Durch ein solches Stimm- oder Tonstäbchen wird aber nicht etwa das Trägheitsmoment der Zunge verändert sondern vielmehr die wirksame Masse der Zunge vergrößert bzw. verkleinert. Auf Grund dieser Maßnahme ändert sich also die Schwingungszahl der Zunge, während im Sinne der Erfindung gerade eine hohe Konstanz der Schwingungszahl erreicht werden soll.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine genaue Fixierung des ersten Biegepunktes und damit eine genaue Begrenzung des Biegebereiches der Zunge zu erreichen. Diese Aufgabe ist bei der hier vorgeschlagenen Zunge vor allem dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß die Zunge zur Vergrößerung des Trägheitsmoments in dem Bereich zwischen Einspannstelle und dem ersten Biegepunkt eine Kröpfung oder/und eine andere durch Biegen oder Prägen herbeigeführte Form aufweist. Auf diese Weise ist es auch bei Zungen geringer Stärke möglich, durch entsprechende Begrenzung dieses das Trägheitsmoment vergrößernden Bereichs den ersten Biegepunkt der Zunge unabhängig der genauen Einspannstelle derselben festzulegen und damit eine praktisch absolute Konstanz der Eigenschwingung der Zunge zu gewährleisten.
- Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform besteht die Zunge gemäß der Erfindung vor ihrer Bearbeitung aus einem Bandmaterial gleicher Breite, wodurch die Fertigung derartiger Zungen vereinfacht und der Materialbedarf wesentlich verringert wird.
- Nachfolgend werden drei Beispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.
- F i g. 1 zeigt eine Zunge, deren Fuß eine Kröpfung besitzt, wodurch eine Biegung erst ab der Geraden a erfolgen kann; F i g. 2 zeigt dieselbe Zunge in eingespanntem und schwingendem Zustand; F i g. 3 zeigt eine Zunge, deren Schenkel um 90° hochgebogen sind, während F i g. 4 dieselbe wieder in eingebautem und schwingendem Zustand wiedergibt. Auch hier wird der Teil der Zunge, in dem eine Biegung stattfindet, durch die Gerade a begrenzt; F i g. 5 und 6 zeigen eine Zunge, die wie die in F i g. 1 und 2 gezeigte Zunge aus Bandmaterial gefertigt ist, deren Trägheitsmoment jedoch durch Hochbiegen der unteren Ecken längs der Biegegeraden b verändert ist.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Zunge zur Verwendung in Musikinstrumenten, insbesondere in elektronischen Musikinstrumenten, deren Trägheitsmoment von dem ersten Biegepunkt an zumindest bis zur Einspannstelle der Zunge vergrößert ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Zunge zur Vergrößerung des Trägheitsmoments in dem gewünschten Bereich eine Kröpfung oder/und eine andere durch Biegen oder Prägen herbeigeführte Form aufweist.
- 2. Zunge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge vor ihrer Bearbeitung aus einem Bandmaterial gleicher Breite besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 32 372, 148 602.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM47076A DE1232007B (de) | 1960-11-09 | 1960-11-09 | Zunge zur Verwendung in Musikinstrumenten, insbesondere in elektronischen Musikinstrumenten |
| US150677A US3183760A (en) | 1960-11-09 | 1961-11-07 | Reeds for application in musical instruments particularly in electronic musical instruments |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM47076A DE1232007B (de) | 1960-11-09 | 1960-11-09 | Zunge zur Verwendung in Musikinstrumenten, insbesondere in elektronischen Musikinstrumenten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1232007B true DE1232007B (de) | 1967-01-05 |
Family
ID=7305808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM47076A Pending DE1232007B (de) | 1960-11-09 | 1960-11-09 | Zunge zur Verwendung in Musikinstrumenten, insbesondere in elektronischen Musikinstrumenten |
Country Status (2)
| Country | Link |
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Families Citing this family (4)
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Family Cites Families (3)
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-
1960
- 1960-11-09 DE DEM47076A patent/DE1232007B/de active Pending
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1961
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Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE32372C (de) * | J. JENC, K. K. Marine-Artillerie-Ingenieur in Pola | Zündlochschraube für Geschütze | ||
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Also Published As
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