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DE1243895B - Elektromechanischer Messumformer zur Messung einer Kraft, insbesondere zur Verwendung als Beschleunigungsmesser - Google Patents

Elektromechanischer Messumformer zur Messung einer Kraft, insbesondere zur Verwendung als Beschleunigungsmesser

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Publication number
DE1243895B
DE1243895B DEL42453A DEL0042453A DE1243895B DE 1243895 B DE1243895 B DE 1243895B DE L42453 A DEL42453 A DE L42453A DE L0042453 A DEL0042453 A DE L0042453A DE 1243895 B DE1243895 B DE 1243895B
Authority
DE
Germany
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force
frequency
oscillating
measured
converter according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL42453A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold F Erdley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Northrop Grumman Systems Corp
Original Assignee
Litton Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Litton Industries Inc filed Critical Litton Industries Inc
Publication of DE1243895B publication Critical patent/DE1243895B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P15/00Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration
    • G01P15/18Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration in two or more dimensions
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
    • G01L1/16Measuring force or stress, in general using properties of piezoelectric devices
    • G01L1/162Measuring force or stress, in general using properties of piezoelectric devices using piezoelectric resonators
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/16Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring several components of force
    • G01L5/167Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring several components of force using piezoelectric means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P15/00Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration
    • G01P15/02Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses
    • G01P15/08Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values
    • G01P15/097Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values by vibratory elements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Elektromechanischer Meßumformer zur Messung einer Kraft, insbesondere zur Verwendung als Beschleunigungsmesser Es sind elektromechanische Meßumformer zur Messung einer Kraft, insbesondere zur Verwendung als Beschleunigungsmesser bekannt, die ein oder mehrere langgestreckte Schwingelemente besitzen, wobei jedes Schwingelement von einer Oszillatorschaltung mit seiner Eigenfrequenz in Schwingungen versetzt wird. Da die Eigenfrequenz von der Länge des Schwingelements abhängt, führen in Richtung der Längsachse desselben wirkende äußere Kräfte, die eine Längenänderung hervorrufen, zu Frequenzänderungen. Diese können in bekannter Weise gemessen werden und dienen als Maß der Beschleunigung.
  • Ein bekanntes Gerät dieser Art ist der Saitenbeschleunigungsmesser. Er beruht darauf, daß die Eigenfrequenz einer transversal schwingenden Saite von der Größe der axial gerichteten Spannung abhängt. In Richtung der Saitenachse gerichtete Beschleunigungen führen also zu einer Änderung der Saitenspannung und beeinflussen damit die Schwingfrequenz der Saite. Dieses Meßgerät hat jedoch verschiedene Nachteile. Einige derselben konnten dadurch beseitigt werden, daß zwei parallele Saiten verwendet werden, von denen die eine durch die zu. messende Kraft jeweils im gleichen Maße verkürzt wird, wie die andere verlängert wird. Auch diese Anordnung ist aber für die Anforderungen der Praxis noch nicht genau genug, und zwar insbesondere wegen der geringen Schwinggüte und Frequenzkonstanz.
  • Schwinggüte und Frequenzkonstanz sind bekanntlich bei stabförmigen Schwingern besser. So ist auch bereits ein elektromechanischer Meßumformer für die Messung von Beschleunigungen bekanntgeworden, der aus zwei transversal schwingenden Stäben besteht, die von einer gemeinsamen Unterstützungsstelle nach entgegengesetzten Richtungen weisen. Eine in Längsrichtung der beiden Stäbe wirkende Kraft sucht also den einen Stab zu verkürzen und den anderen zu verlängern. Der dadurch bedingte Frequenzunterschied wird gemessen und ist das Maß für die Beschleunigung. Die Anordnung ist allerdings in gewissem Ausmaße auch gegen Querbeschleunigungen empfindlich, wodurch die Präzision beeinträchtigt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, den zuletzt genannten Meßumformer hinsichtlich der Schwinggüte noch weiter zu verbessern und gegen Störeinflüsse unempfindlicher zu machen.
  • Der erfindungsgemäße elektromechanische Meßumformer zur Messung einer Kraft, insbesondere zur Verwendung als Beschleunigungsmesser, mit einem oder mehreren - langgestreckten Schwingelementen, wobei jedes Schwingelement zwei schwingende Arme aufweist, die von einer Oszillatorschaltung mit ihrer Eigenfrequenz in Schwingungen um ihre Längsachse versetzt werden, so daß in Richtung der Längsachse wirkende äußere Kräfte zu Frequenzänderungen führen, ist dadurch gekennzeichnet, daß die zwei schwingenden Arme an ihren Enden miteinander verbunden sind, so daß jedes Schwingelement die Gestalt zweier mit den Stirnflächen ihrer Zinken verbundenen Stimmgabeln aufweist.
  • Vorzugsweise besteht das Schwingelement in an sich bekannter Weise aus einem oder zwei piezoelektrischen Kristallen. Dadurch ergibt sich ein besonders einfacher Aufbau des erfindungsgemäßen Meßumformers.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Hierin ist F i g. 1 ein Schrägbild eines dreiachsigen Beschleunigungsmessers gemäß der Erfindung, Fig. 2 a und 2b Seiten- und Schrägansicht eines Wandlerelements gemäß der Erfindung, Fig. 3 das schematische Schaltbild eines im Zusammenhang mit der Erfindung geeigneten Oszillators, F i g. 4 ein Blockschaltbild einer Registriervorrichtung für einen Beschleunigungsmesser gemäß der Erfindung, F i g. 5 ein anderes Ausführungsbeispiel eines dreiachsigen Beschleunigungsmessers gemäß der Erfindung, F i g. 6 ein Schrägbild eines abgeänderten Wandlerelements gemäß der Erfindung und F i g. 7 ein Schrägbild eines Wandlerelements, das zur Umwandlung von Analogwerten in Digitalwerte geeignet ist.
  • Fig. 1 zeigt als Anwendungsbeispiel der Erfindung einen dreiachsigen Beschleunigungsmesser, der die Beschleunigungen eines Gestells 10 in drei zueinander senkrechten Achsen X, Y und Z mißt. Der Beschleunigungsmesser enthält drei Paar Wandlerelemente 11 a und 11 b, 13 a und 13 b, 15 a und 15 b, die aus piezoelektrischem Material bestehen. Die Längsachsen der Wandlerelemente sind zu je zweien in den drei Koordinatenachsen angeordnet. Das eine Ende jedes Wandlerelementes ist starr mit dem Gestell 10 verbunden, während die anderen Enden der Elementella, 13 a und 15 a mit einer trägen Masse 17 verbunden sind. Ebenso sind die anderen Enden der Elemente laub, 13 b und 15 b mit einer zweiten trägen Masse 19 verbunden. Die effektive Masse der trägen Massen 17 und 19 ist gleich.
  • Bei einer Beschleunigung längs einer der Bezugsachsen des Beschleunigungsmessers ergibt sich jeweils eine Druck- oder Zugkraft auf das Element a des betreffenden Paares und die entgegengesetzte Last auf das Element 6. Erfährt das Gestell 10 z. B. eine Beschleunigung längs der X-Achse in Richtung der oberen linken Ecke der Figur, so erfährt das Wandlerelement 13a einerx Druck in Achsrichtung und das Wandlerelement 13 b einen Zug in der gleichen Richtung. Aus der Änderung der Eigenfrequenz der beiden Wandlerelemente läßt sich in noch zu beschreibender Weise ein Signal ableiten, das unmittelbar proportional zur Beschleunigung ist.
  • Eines der sechs Wandlerelemente ist in-Fig.2a und 2b im einzelnen dargestellt. Es besteht aus zwei parallelen Stäben 21 und 23, die an ihren Enden miteinander verbunden sind. In der Nähe des einen Endes sind die Stäbe 21 und 23 seitlich mit einem leitenden überzug oder einem Blech 25 versehen, während die gegenüberliegende Seite des Stabes 23 einen Überzug bzw. ein Blech27 und die gegenüberliegende Seite des Stabes 21 einen Überzug 29 trägt. Die Überzüge 27 und 29 sind mit der einen Klemme eines Oszillators 31 verbunden, während der Überzug 25 an die andere Klemme desselben angeschlossen ist.
  • Da die Wandlerelemente piezoelektrische Eigenschaften besitzen sollen, ergibt sich bei der Einwirkung einer elektrischen Schwingung eine modulierte Schubspannung auf die Stäbe, die sie zu mechanischen Schwingungen anregt. Wenn z. B. an der Elektrode 25 eine negative und an der Elektrode 29 eine positive Spannung vorhanden ist, so dehnt sich der Teil des Stabes 21 in der Nähe der Elektrode 25 und ruft eine mechanische Spannung in Richtung der oberen Pfeile hervor, während der Teil des Stabes 21 in der Nähe der Elektrode 29 sich zusammenzieht und dadurch eine Spannung in Richtung der unteren Pfeile hervorruft. Infolgedessen erleidet der Stab eine Schubspannung, die entsprechend der elektrischen Schwingung des Oszillators 31 sinusförmig schwankt. Da durch wird der Stab zu Querschwingungen angeregt, deren stärkste Auslenkung in seiner Mitte stattfindet, während an den Verbindungsstellen der beiden Stäbe Schwingungsknoten auftreten.
  • Betrachtet man die beiden Arme des Wandlerelementes zugleich, so sieht man, daß bei der Resonanzfrequenz beide Arme phasengleich nach außen und innen schwingen. Wegen der Verbindung der beiden Arme an den Knoten geht während jeder Schwingungsperiode nur wenig Energie verloren. Die Gestalt des Wandlerelementes ergibt also eine geringe Dämpfungskonstante und damit eine hohe mechanische Schwingungsgüte Q. Das ergibt sich auch daraus, daß das Wandlerelement Ähnlichkeit mit zwei an den Stirnflächen ihrer Zinken miteinander verbundenen Stimmgabeln hat. Bekanntlich hat eine Stimmgabel eine hohe mechanische Schwingungsgüte.
  • Infolge der hohen Schwingungsgüte schwingt das Wandlerelement mit großer Genauigkeit bei seiner Eigenfrequenz, solange diese nicht durch ein äußeres Ereignis, wie das Auftreten einer Vorspannung in Längsachse des Elementes, geändert wird. Beim Vorhandensein einer solchen Vorspannung ändert sich bekanntlich die Schwingfrequenz im gleichen Ausmaß wie die Größe der Vorspannung, wobei das Vorzeichen der Frequenzänderung von der Richtung der Vorspannung bzw. der entsprechenden Beschleunigung abhängt.
  • Zur Anregung des Wandlerelementes kann jeder beliebige kristallgesteuerte Oszillator dienen. Ein bekanntes Beispiel eines solchen ist in F i g. 3 gezeigt.
  • Er ist z. B. mit Transistoren bestückt. Das Wandlerelement liegt hierbei in einer Brückenschaltung. Es wird nicht nur vom Oszillator zur Schwingung angeregt, sondern bestimmt auch die Schwingungsfrequenz des Oszillators und damit die Frequenz des Ausgangssignals. Der Oszillator ist stets auf die gleiche Frequenz wie das Wandlerelement abgestimmt, so daß das Ausgangssignal des Oszillators ein Maß für die Beschleunigung des Wandlerelementes darstellt.
  • Es kann gezeigt werden, daß die Eigenfrequenz der erfindungsgemäßen Wandlerelemente in folgender Weise von der Vorspannung in Achsenrichtung und damit von der Beschleunigung abhängt: Wenn w0 die übereinstimmende Schwingfrequenz der Wandlerelemente eines Paars ohne das Vorhandensein von Vorspannungen, w1 die Schwingfrequenz bei einer bestimmten Druckspannung und w2 die Schwingfrequenz bei einer gleich großen Zugspannung ist, während S die eingeprägte Axialkraft und K eine Materialkonstante ist, so gilt: w12 = w02 - KS; (1) W22 = Wo2 + RS; (2) daraus folgt: 2KS (W2 W2 = (w2 + W1) (3) Es zeigt sich also, daß die Differenz der Schwingfrequenzen der beiden Wandlerelemente unmittelbar proportional zur axialen Beschleunigungskraft S und umgekehrt proportional zur Summenfrequenz (w2+wl) ist. Baut man den Beschleunigungsmesser so auf, daß die Summenfrequenz (w2+w) im ganzen Bereich der auftretenden Beschleunigungen konstant ist, so wird die Differenzfrequenz (w1 - w2) stets proportional zur Axialbeschleunigung sein.
  • Fig. 4 zeigt das Blockschaltbild einer Meßvorrichtung, mit deren Hilfe dies durchzuführen ist. Die beiden Wandlerelemente einer Bezugsachse befinden sich in einer Gegenkopplungsschleife, die die Summe (w1 + w2) stets auf einen konstanten Wert einregelt, so daß die Differenzfrequenz (w1-w2) unmittelbar proportional zur Axialbeschleunigung bleibt. Zur Registrierung der Beschleunigungswerte dient eine Subtraktionsvorrichtung 36, die den Wert (w1- w2) bildet und an die ein Zähler 38 angeschlossen ist. Dieser wird periodisch durch die Rückstellvorrichtung 40 zurückgestellt und unmittelbar vorher abgelesen.
  • Das Ablesungsergebnis ist jeweils proportional zur herrschenden Axialbeschleunigung.
  • Die Oszillatoren31a und 31b für die beiden zusammengehörigen Wandlerelemente 11 a und 11 b (dasselbe gilt für die entsprechenden Wandlerelemente 13 a und 13 b bzw. 15 a und 15b) liefern die Ausgangsfrequenzen w1 und w2, welche der jeweiligen Eigenfrequenz der Wandlerelemente entsprechen. Die Ausgangssignale werden einem Addierwerk 33 zugeführt, das ein Signal mit der Summenfrequenz (w1 + w) erzeugt. Dieses wird einer Vergleichsschaltung 35 zugeführt. Die Vergleichsschaltung 35 vergleicht die Summenfrequenz (w,+w,) mit einer Bezugsfrequenz 2wo, das von einem festen Oszillator 42 geliefert wird. Die Frequenzabweichung A w wird einem Verstärker 37 zugeführt und dann auf eine Stellvorrichtung 39 gegeben, welche Zug- oder Druckkräfte derart auf die beiden Wandler 11 a und 11 b aufprägt, daß ihre Eigenfrequenzen sich so lange verändern, bis (w1 + w2) mit der Vergleichsfrequenz 2w, übereinstimmt.
  • Die Stellvorrichtung 39 kann in an sich bekannter Weise aufgebaut sein. Sie besteht z. B. aus einem Elektromagneten, der einen mit den beiden Wandlerelementen verbundenen magnetischen Anker anzieht bzw. abstößt. Dabei ist zu beachten, daß beide Wandlerelemente zur Regelung die gleiche Vorbelastung erfahren sollen. Sie müssen also gleichzeitig einer Druckspannung bzw. einer Zugspannung unterworfen werden, um die gewünschte Kompensation zu erreichen.
  • Bei dem Beschleunigungsmesser nach Fig. 1 ist nun für jede der drei Achsen eine Meß- und Regelordnung gemäß Fig.4 vorgesehen. Infolge der Trägheit der großen Massen 17 und 19 führen Beschleunigungen des Gestells 10 zum Auftreten von Zug- und Druckkräften in Axialrichtung auf ein oder mehrere Wandlerelemente, die in der oben beschriebenen Weise gemessen werden. Am Zähler 38 wird für jede Achse ein digitales Signal abgenommen, dessen Zahlenwert der aufgetretenen Beschleunigung entspricht. Der Beschleunigungsmesser in Fig. 1 kann übrigens leicht zu einem Geschwindigkeitsmesser umgestaltet werden, indem einfach die periodische Rückstellung des Fehlers 38 weggelassen wird. Dann zeigt der Zähler jeweils eine Zahl, welche der Geschwindigkeit des Gestells 10 entspricht.
  • Die Anordnung nach Fig. 1 gestattet eine freie Bewegung der trägen Masse 17 und 19, so daß Abmessungsänderungen infolge von Temp eraturschwankungen zugelassen werden können. Wenn dagegen der Beschleunigungsmesser keinen wesentlichen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, so kann eine andere Ausführungsform eines Dreiachsenbeschleunigungsmessers gemäß F i g. 5 Verwendung finden. Diese Anordnung ist etwas vereinfacht, da nur eine träge Masse 17 vorhanden ist, die sich zwischen den Wandlerelementen jedes Paares befindet.
  • Auch die Wandlerelemente selbst können anders ausgeführt sein als in Fig. 2 a und 2b dargestellt. So können sie z. B. statt aus einem Stück aus mehreren Teilen eines Kristallwerkstoffs wie Quarz bestehen und entsprechend F i g. 6 zusammengekittet sein.
  • Statt zur Beschleunigungsmessung können die erfindungsgemäßen Wandlerelemente auch für zahlreiche andere Aufgaben herangezogen werden. Dazu gehören z. B. Gewichtsmessung in einer Waage oder die Umwandlung eines Signals aus einem Analogwert in einen Digitalwert auf dem Umweg über eine Kraftmessung. Letztere Anwendung ist in Fig. 7 beispielsweise dargestellt. Hierbei sind zwei Wandlerelemente 51 a und 51 b so angeordnet, daß sie eine gemeinsame LängsachseB-B aufweisen. Sie sind starr an einer zwischen ihnen liegenden Masse 53 befestigt. Jede Bewegung der Masse 53 längs der Achse B-B ergibt also eine Druckbelastung des einen Wandlerelementes und eine gleich große Zugbelastung des anderen Elemenfes. Ferner ist ein Elektromagnet 55 unabhängig von der Masse 53 in der Nähe derselben angeordnet, so daß Relativbewegungen zwischen dem Elektromagneten und der Masse stattfinden können.
  • Ist die Masse 53 selbst magnetisch, so wird sie bei Zuführung eines Analogsignals zum Elektromagneten 55 in Richtung der AchseB-B angezogen oder abgestoßen, wodurch sich entsprechende Zug- und Druckkräfte in den Wandlerelementen ergeben. Die dadurch hervorgerufene änderung der Eigenfrequenz der Wandlerelemente 51 a und 51 b kann mittels der Schaltung nach F i g. 4 in ein Digitalsignal umgewandelt werden, das dem eingegebenen Analogsignal entspricht.
  • Es ist auch der Aufbau einer Vorrichtung zur Umwandlung von Analog- in Digitalsignale unter Verwendung eines einzigen Wandlerelementes möglich. Hierbei müssen aber verschiedene Abänderungen in der Schaltung nach Fig. 4 vorgenommen werden, um die Proportionalität herbeizuführen.
  • Auch andere Abänderungen sind ohne weiteres denkbar, z. B. die Anbringung der Spule 55 auf der Masse 53 und eine unabhängige Aufhängung eines damit zusammenwirkenden Magneten.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromechanischer Meßumformer zur Messung einer Kraft, insbesondere zur Verwendung als Beschleunigungsmesser, mit einem oder mehreren langgestreckten Schwingelementen, wobei jedes Schwingelement zwei schwingende Arme aufweist, die von einer Oszillatorschaltung mit ihrer Eigenfrequenz in Schwingungen um ihre Längsachse versetzt werden, so daß in Richtung der Längsachse wirkende äußere Kräfte zu Frequenzänderungen führen, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die zwei schwingenden Arme (21, 23) an ihren Enden miteinander verbunden sind, so daß jedes Schwingelement die Gestalt zweier mit den Stirnflächen ihrer Zinken verbundenen Stimmgabeln aufweist.
  2. 2. Umformer nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingelement aus einem oder zwei piezoelektrischen Kristallen besteht.
  3. 3. Umformer nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Messung von in einer bestimmten Richtung wirkenden Kräften, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schwingelemente derart miteinander gekoppelt sind, daß die zu messende Kraft auf das eine Element einen Zug und auf das andere Element einen Druck ausübt.
  4. 4. Umformer nach Anspruch 3 gekennzeichnet durch eine Auswertschaltung, in der die Größe der zu messenden Kraft als Funktion der Zug-und Druckbelastung dadurch gemessen wird, daß sie den Schwingelementen Eigenfrequenzen wl und w2 aufprägt, die den Ausdrücken gleich sind, wobei w0 die Resonanzfrequenz der Schwingelemente im unbelasteten Zustand ist, S die zu messende Kraft darstellt und K eine Proportionalitätskonstante ist.
  5. 5. Umformer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertschaltung die Summe der Frequenzen (w2 + wl) mit einer festen Bezugsfrequenz vergleicht und den beiden Schwingelementen gemeinsam eine derartige Druck- oder Zugbelastung aufprägt, daß die Summe (w2 + wl) konstant bleibt, so daß die Differenz (w1 - w2) unmittelbar proportional der zu messenden Kraft ist.
  6. 6. Umformer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung den Wandlern mittels eines Elektromagneten und eines magnetischen Ankers aufgeprägt wird.
  7. 7. Umformer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zähler die Schwingfrequenz des oder der Schwingelemente mißt und so eine digitale Anzeige für analoge Eingangssignale liefert.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 729 894; schweizerische Patentschrift Nr. 352165; britische Patentschrift Nr. 861 325; USA.-Patentschrift Nr. 2928668.
DEL42453A 1961-07-14 1962-07-13 Elektromechanischer Messumformer zur Messung einer Kraft, insbesondere zur Verwendung als Beschleunigungsmesser Pending DE1243895B (de)

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