DE1044169B - Magnetelektrischer akustischer Wandler - Google Patents
Magnetelektrischer akustischer WandlerInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen magnetelektrischen akustischen Wandler, der insbesondere
zur Verwendung" als Mikrophon geeignet ist und ein Zungenplättchen als federelastisdhen, magnetisch
leitenden Werkstoff hat, das an einem Steg wenigstens zwei angeschnittene Schenkel aufweist, von denen
einer im Luftspalt eines Magneten eingespannt ist, während der andere mit seinem freien Schenkelende
vor oder im Luftspalt des Magneten frei schwingend angeordnet ist.
Es sind bereits Wandler dieser Art bekannt, deren Zungenplättchen E-förmige Gestalt haben und mit ihren
beiden äußeren Schenkeln im Luftspalt eines Dauermagneten eingespannt sind. Diese bekannten Anordnungen
haben jedoch den Nachteil, daß ihre Zungenplättchen außerdem noch an ihrem die Schenkel verbindenden
gemeinsamen Steg eingespannt sind. Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, daß man eine
wesentlich höhere Empfindlichkeit und einen besseren Frequenzgang bei magnetelektrischen Wandlern dieser
Art erhält, wenn es gelingt, das Zungenplättchen derart auszubilden, daß von zwei nebeneinanderliegenden
Schenkeln nur der eine an seinem einen Ende eingespannt, der andere dagegen an seinem anderen Ende
mit einer Membran gekuppelt wird. Man erhält dann den Vorteil, daß die bei jeder Sdiwingbewegung auf
elastische Biegung beanspruchte Länge in diesem Falle von der Einspannstelle über die Länge des einen
Schenkels den verbindenden Steg und von dort bis zum frei schwingenden Ende des anderen Schenkels
sich erstreckt. Dies kann man bei einem Wandler der eingangs beschriebenen Art erreichen, bei dem gemäß
der Erfindung das im übrigen frei schwingfähige Zungenplättchen ausschließlich an wenigstens einem
seiner Schenkelenden im Luftspalt des Magneten eingespannt ist.
In der Zeichnung ist ein magnetelektrischer akustischer Wandler dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Wandler in raumbildlicher Darstellung,
Fig. 2 ein Schaubild für den Frequenzgang des Wandlers nach Fig. 1 und
Fig. 3 ein elektrisches Ersatzschaltbild der Wirkungsweise des Wandlers nach Fig. 1.
Der Wandler hat ein E-förmiges dünnes Zungenplättchen 3 aus federelastischem, magnetisch leitendem
Werkstoff, daß an einem gemeinsamen Steg 4 drei angeschnittene Schenkel hat. Die beiden äußeren
Schenkel 6 sind unter Zwischenlage von Bronzeblechen 7 im Luftspalt 2 eines hufeisenförmigen
Dauermagneten 1 eingespannt, während der mit 8 bezeichnete mittlere Schenkel des Zungenplättchens zwar
in den Luftspalt 2 des Magneten hineinragt, aber in Magnet elektrischer akustischer Wandler
Anmelder:
Deutsche Elektronik
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Berlin-Wilmersdorf, Forckenbeckstr. 9-13
Dr. Werner Puhlmann, Darmstadt,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
g g
diesem frei hin und her schwingen kann. In der Nähe seines freien Endes ist der mittlere Schenkel 8 über
einen Stößel 9 mit einer nicht dargestellten Membrane verbunden.
Bei dieser Art der Einspannung, bei der das Zungenplättchen ausschließlich an seinen beiden Schenkelenden
6 eingespannt ist, bestehen mindestens zwei Möglichkeiten für die Ausbildung einer Grundschwingung,
die in Analogie zu den elektrischen Schwingungen des Lechersystems als Gleichtakt- und Gegentaktschwingung
bezeichnet werden sollen. Im Fall der Gegentaktschwingung schwingt der mittlere Teil 8 der
Zunge mit einem Schwingungsbauch am offenen Ende und einem Knoten am geschlossenen Ende, d. h. am
Steg 10 der E-förmigen Zunge. Im Gleichtaktfall schwingt das gesamte E-Stück 3 als einseitig eingespannte
Zunge, wobei die beiden äußeren Schenkel 6 am Ort der Einspannung 7 einen Knoten haben und
am Steg 10 einen Schwingungsbauch aufweisen. Der mittlere, nicht eingespannte Teile 8 der Zunge verläuft
in Richtung der Tangente an das ausgelenkte Ende der schwingenden Zunge und bewegt sich somit in
der gewünschten Weise im Spalt.
Die Lage der Eigenfrequenzen kann jede für sich durch Beschwerung der Zunge erreicht werden. Die
Resonanz der Gleichtaktschwingung wird durch Beschwerung des Ouerstegs der Zunge eingestellt, die
der Gegentaktschwingung durch Beschwerung des nicht eingespannten Zungensc'henkels. Durch die Breite
des Zungensteges läßt sich die Resonanz der Gleichtaktschwingung unabhängig von der Gegentaktschwingung
verschieben. Die Dämpfung der Gleichtaktschwingung kann unabhängig von der Gegentaktschwingung
mit Hilfe eines am geschlossenen Ende (Steg) der Zunge angebrachten Dämpfungsmittels
eingestellt werden.
Um den Übertragungsbereich des elektroakustischen Wandlers zu erweitern, wird vorzugsweise die eine
Resonanzschwingung an die untere Frequenzgrenze
,809 67J/201
und die andere Resonanzschwingung in die Mitte des Übertragungsbereiches gelegt.
Der Erfolg dieser Maßnahme bei einem Mikrophon geht aus der in Fig. 2 wiedergegebenen Kurve hervor.
Für die Aufnahme dieser Kurve wurde ein Mikrophon im Leerlauf akustisch gemessen, bei dem die
Dämpfungsmittel zur Einebnung der einzelnen Resonanzspitzen weggelassen wurden, um den Erfindungsgedanken deutlich zu demonstrieren. Zwischen den
beiden Resonanzspitzen 11 und 12 der Zunge entsteht ein ausgeprägtes Minimum. Die Entstehung dieses
Minimums läßt sich aus dem elektrischen Ersatzschaltbild (Fig. 3) des mechanischen Systems erklären.
In diesem Ersatzschaltbild ist die Impedanz der Membran durch LM und CM angedeutet, während CL
die von dem hinter der Membran befindlichen Luftpolster gebildete Kapazität darstellt. Die im Gleichtakt
schwingende Zunge bildet einen Reihenresonanzkreis oder Leitkreis L711-C^; ein zu diesem paralleler
Leitkreis LZ2-CZz entspricht den in Gegentakt
schwingenden Zungenteilen. Die Resonanzfrequenzen der beiden Leitkreise entsprechen den
Spitzen 11 und 12 in Fig. 2. Der mit der höheren Frequenz angeregte Leitkreis, z. B. LZl-CZv wirkt als
Induktivität und ergibt mit der kapazitiven Komponente des mit niedrigerer Frequenz angeregten Kreises,
z. B. -L22-C22, eine Parallelresonanz, die das
Minimum zwischen den Spitzen 11 und 12 in Fig. 2 hervorruft. Die Resonanzen lassen sich durch Dämpfungsmaterialien
einebnen, z. B. durch Vaseline, Filz, Stoff, Siliconpaste, wie es in Fig. 2 gestrichelt ge-
Claims (11)
1. Magnetelektrischer akustischer Wandler, insbesondere
zur Verwendung als Mikrophon, mit einem Zungenplättchen aus federelastischem, magnetisch
leitendem Werkstoff, das an einem Steg wenigstens zwei angeschnittene Schenkel hat, von
denen einer im Luftspalt eines Magneten eingespannt ist, während der andere mit einer Membran
verbunden und mit seinem freien Schenkelende vor oder im Luftspalt des Magneten frei schwingend
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das im übrigen frei schwingfähige Zungenplättchen (3)
ausschließlich an wenigstens einem seiner Schenkelenden (6) im Luftspalt (2) des Magneten
(1) eingespannt ist.
2. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Resonanzschwingung
an die untere Frequenzgrenze und die andere Resonanzschwingung an die obere Frequenzgrenze
des Übertragungsbereiches gelegt ist.
3. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der
Eigenresonanzen jede für sich durch Beschwerung der Zunge eingestellt ist.
4. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Beschwerung des Quersteges
der Zunge zur Einstellung der Eigenresonanz der Gleichtaktschwingung.
5. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Beschwerung des nicht
eingespannten Schenkels der Zunge zur Einstellung der Eigenresonanz der Gegentaktschwingung.
6. Elektroakustischer Wandler nach Anspruch 1 und einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegenseitige Lage der Eigenresonanzen durch die Breite des Ouersteges der Zunge eingestellt
ist.
7. Elektroakustischer Wandler nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch ein am Steg der Zunge angreifendes Dämpfungsmittel, z. B. Siliconpaste, zur
Dämpfung der Gleichtaktschwingung unabhängig von der anderen Schwingungsform.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 163 161, 2 454 425.
USA.-Patentschriften Nr. 2 163 161, 2 454 425.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 679/201
11. S»
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|---|---|---|---|
| DEB33108A DE1044169B (de) | 1954-10-22 | 1954-10-22 | Magnetelektrischer akustischer Wandler |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1044169B true DE1044169B (de) | 1958-11-20 |
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ID=6963927
Family Applications (1)
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| DEB33108A Pending DE1044169B (de) | 1954-10-22 | 1954-10-22 | Magnetelektrischer akustischer Wandler |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1044169B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3111563A (en) * | 1960-05-05 | 1963-11-19 | Industrial Res Prod Inc | Electro-mechanical transducer |
| US3177412A (en) * | 1960-05-05 | 1965-04-06 | Industrial Res Prod Inc | Electro-mechanical transducer |
| US3347991A (en) * | 1964-03-17 | 1967-10-17 | Industrial Res Prod Inc | Shock resistant transducer |
| US3515818A (en) * | 1962-01-23 | 1970-06-02 | Tibbetts Industries | Magnetic translating device |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2163161A (en) * | 1937-05-20 | 1939-06-20 | Control Instr Co Inc | Magnetic unit |
| US2454425A (en) * | 1943-12-23 | 1948-11-23 | Shure Bros | Magnetic translating device |
-
1954
- 1954-10-22 DE DEB33108A patent/DE1044169B/de active Pending
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