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DE1230849B - Schaltungsanordnung zur elektronischen Tastung von Signalen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur elektronischen Tastung von Signalen

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Publication number
DE1230849B
DE1230849B DES95104A DES0095104A DE1230849B DE 1230849 B DE1230849 B DE 1230849B DE S95104 A DES95104 A DE S95104A DE S0095104 A DES0095104 A DE S0095104A DE 1230849 B DE1230849 B DE 1230849B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
circuit arrangement
switched
voltage
switching transistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES95104A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Helmut Mahner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES95104A priority Critical patent/DE1230849B/de
Publication of DE1230849B publication Critical patent/DE1230849B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
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    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
    • H03K17/60Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being bipolar transistors
    • H03K17/62Switching arrangements with several input- output-terminals, e.g. multiplexers, distributors
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Description

  • Schaltungsanordnung zur elektronischen Tastung von Signalen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur elektronischen Schaltung oder Tastung von Signalen, insbesondere Hochfrequenzsignalen, mit einem Schalttransistor, der mit seiner Kollektor-Emitter-Strecke .als Querglied in den Übertragungsweg eingeschaltet ist und der durch einen der Basis zugeführten Tastimpuls bis zur Sättigung übersteuert ist und mit einer als Längsglied zwischen den Anschluß der Kollektor-Emitter-Strecke des Schalttransistors und den Signalausgang geschalteten Diode, die der Kollektor-Emitter-Strecke des Schalttransistors über ein nachgeschaltetes Netzwerk parallel geschaltet ist, indem an der Diode im leitenden Zustand des Schalttransistors eine als Sperrspannung wirksame Gleichspannung auftritt.
  • Es sind Schaltungsanordnungen bekannt, welche durch geeignete Ansteuerung von im. Übertragungs-.weg liegenden Halbleiterdioden eine Signalübertragung Wahlweise sperren oder freigeben.
  • Wird beispielsweise eine solche Diode als Querglied geschaltet, so muß -sie mit einer hohen Spannung in Sperrichtung beaufschlagt werden, wenn sie unwirksam sein und die Übertragung zulassen soll, und mit einem hohen Ström in -Durchlaßrichtung vorbelastet werden, wenn sie einen Kurzschluß darstellen und die Übertragung unterbinden soll. Die umgekehrte Ansteuerung ist nötig, wenn man die Diode statt dessen als Längswiderstand im Übertragungsweg anordnet.
  • Bekannt ist auch die Verwendung von Quer- und Längsdioden gleichzeitig dort, wo die mit einer einzelnen Diode erzielbare Dämpfung im gesperrten Zustand nicht ausreicht.
  • Die Steuerströme und -spannurigen derartiger Schalter müssen erheblich größer als die zu übertragenden Signalamplituden sein. Sie erfordern daher einen vergleichsweise hohen Aufwand zu ihrer Erzeugung und -elektronischen Steuerung und verursachen, besonders bei einer raschen periodischen Tastung, leicht niederfrequente Störspannungen in Hochfrequenzgeräten.
  • Es ist eine Schaltungsanordnung bekannt, die einen Transistor als Querglied verwendet, der von seiner Basis aus gesperrt bzw. in die Sättigung gesteuert wird. Hierbei ist zwar wegen der Verstärkung des Transistors der Steuerstrombedarf geringer, jedoch ist die Verwendung als Längselement und die Kombination von Längs- und Querelementen nicht möglich, da sich keine geeignete Art der Ansteuerung finden läßt. Es lassen sich also keine sehr hohen Sperrdämpfungen erzielen, und es können keine Schalter gebaut werden, die ausgangsseitig im gesperrten Zustand einen hochohmigen Quellenwiderstand darstellen. Betreibt man den Transistor für den Fall der Sättigung mit einem Kollektor-Ruhestrom, so wird auch dieser im Takt der Tastung ein- und ausgeschaltet und kann zu niederfrequenten Störungen führen.
  • Es ist außerdem eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsstellenbekannt;inderenSprechstrom-Übertragungsweg ein Schalttransistor und eine Diode hintereinander als Längsglieder und die Kollektor-Emitter-Strecke eine zweiten Schalttransistors als Querglied zwischen dem ersten Schalttransistor und der Diode eingeschaltet sind. Der Kollektor-Emitter-Strecke des als Querglied angeordneten Schalttransistors und der Diode ist zusätzlich ein Netzwerk aus einer Induktivität und einem ohmschen Widerstand parallel geschaltet. Bei Durchschaltung der Kollektor-Emitter-Strecke des als Querglied angeordneten Schalttransistors wird die Signalspannung kurzgeschlossen, und es entsteht an der Diode eine Sperrspannung. Bei Verwendung mehrerer Übertragungswege ist für jeden dieser Übertragungswege ein eigenes, aus einer Induktivität und einem Widerstand bestehendes Netzwerk vorgesehen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, mit der sich beliebig viele auf den gleichen Ausgang arbeitende Übertragungswege einzeln oder zu mehreren zu- oder abschalten lassen. Derartige Probleme treten z. B. bei der Durchschaltung von Videosignalen auf, wobei zweckmäßig die Übertragungswege auch so ausgebildet werden können, daß die Übertragung von Gleichstrom möglich ist. Die Erfindung erfüllt diese Aufgabe mit einem besonders geringen Aufwand dadurch, daß bei mehreren untereinander auf einen gemeinsamen Ausgang geschalteten Übertragungswegen, von denen jeder einen Schalttransistor als Querglied und eine Diode als Längsglied aufweist, das Netzwerk, in dem die Sperrspannung wirksam ist, für alle Übertragungswege nur einmal vorhanden und die im leitenden Zustand des Schalttransistors an den Dioden als Sperrspannung wirksame Gleichspannung an den gemeinsamen Ausgang geführt ist. Es ist nur ein einziges, für alle Übertragungswege gemeinsames Netzwerk vorgesehen. An den gemeinsamen Ausgang wird bei Durchschaltung des als Querglied eingeschalteten Transistors die an den Dioden als Sperrspannung wirksame, durch das Netzwerk entstehende Gleichspannung geführt. Wird einem der Schalttransistoren ein Tastimpuls zugeführt, so wird die Kollektor-Emitter-Strecke dieses Transistors leitend und an die entsprechende Diode durch das gemeinsame Netzwerk Sperrpotential angelegt. Mit dieser Anordnung können die einzelnen Übertragungswege beliebig lange Zeit auf den gemeinsamen Ausgang aufgeschaltet werden. Außerdem lassen sich mehrere Übertragungswege gleichzeitig auf den gemeinsamen Ausgang zusammenschalten, so daß sich mit sehr geringem Aufwand, nämlich durch die Einfügung nur eines einzigen Netzwerkes für alle Übertragungswege, beliebige Schaltkombinationen mit beliebigen Schaltzeiten verwirklichen lassen.
  • Der jeweils für einen Übertragungsweg vorgesehene Teil der Schaltungsanordnung wird-vorzugsweise eingesetzt im Kollektorkreis (bzw. Anodenkreis) einer gewöhnlichen, in Emitter-(bzw. Kathodenbasis-) Schaltung oder inl Basis-(bzw. Gitterbasis-)Schaltung ausgeführten, beliebig gestalteten Transistor- oder Röhrenverstärkerstufe eines Trennverstärkers mit einem HF-Transistor in Basisschaltung. Sie wird zweckmäßig eingefügt hinter dem Kollektor-(bzw. Anoden-)Anschluß dieser Verstärkerstufe, aber vor denjenigen Bauelementen, die üblicherweise das Signal vom Kollektor-(bzw. Anoden-)Ruhestrom abtrennen.. Dabei -läßt=sich-der Vorteil ausnutzen, daß der Ruhestrom eines- geeignet betriebenen Transistors oder einer Pentode unabhängig von einer gewissen Spannungsänderung, wie sie in Abhängigkeit vom Schaltzustand der nachfolgenden Schalteranordnung auftritt, konstant bleibt.
  • Der. :Ruhestrom der- Verstärkerstufe innerhalb jedes Übertragungsweges hat von vornherein die zur Betätigung der Schaltglieder erwünschte Größe; da für seine Bemessung dieselben Gesichtspunkte gelten, nach denen- man auch. den Ruhestrom der Schalteranordnung .auswählen würde: Er hat eine besonders geeignete Richtung (Polarität) dann; wenn man Verstärker -und Schalttransistor von komplementärer Polarität wählt oder zu einem Röhrenverstärker einen pnp-Schalttransistor.verwendet. -Der Aufwand. beschränkt sich, wenn man den vorhergehenden Verstärker als gegeben betrachtet, auf den Schalttransistor und die Diode in jedem Übertragungsweg sowie die, Elemente zur Erzeugung der Vorspannung, im einfachsten Fall sind das ein Widerstand und ein Kondensator. Die Elemente der Verstärkerschaltung; die das Signal vom Ruhestrom trennen, werden mitbenutzt. Ein weiterer Vorteil. der Anordnung ist, daß am Ausgang eines Übertragungsweges" auch vor einem etwa vorhandenen Auskoppelkondensator, keine - vom Schaltzustand abhängige Gleichspannungsänderung (sogenannter »Sockeleffekt(#) auftritt: Es ist also auch eine Anordnung mit gleichstromgekoppelten Verstärkern möglich; bei Verwendung-eines Auskoppelkondensators tritt .an diesem kein Ladestromstoß beim Umschalten auf. Weiterhin ist es vorteilhaft, daß der Ausgangswiderstand der Anordnung sowohl im durchgeschalteten als auch im gesperrten Schaltzustand einen hoben Wert hat, also sich nicht abhängig vom Schaltzustand um Größenordnungen ändert. Dies ist beispielsweise wichtig bei unmittelbarer .Nachschaltung eines- Modulatörs.
  • Weitere Einzelheiten der- Erfindung sind an- Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt Fi g. 1 eine Schaltungsanordnung für die Durchschaltung eines einzelnen Übertragungsweges, F i g. 2 eine Schaltungsanordnung für die Zusammenschaltung mehrerer Übertragungswege auf einen gemeinsamen Ausgang, F i g. 3 eine Schaltungsanordnung, bei der eine stets gleichbleibende Zahl von Eingängen auf den Ausgang durchschaltbar ist, und zwar für Hochfrequenz-, Niederfrequenz- und Gleichstromsignale.
  • In F i g. 1 wird das Eingangssignal einer- Klemme 1 zugeführt und gelangt über verschiedene. Kopplungsglieder zu einer Verstärkerstufe,: -die mit einem -npn-Transistor T, ausgestattet.ist und als Trennverstärker arbeitet. Der Übertragungsweg für das Eingangssignal verläuft nach dem Transistor T, über die Diode Dl und einen Koppelkondensator Cl zur Ausgangsklemme 2. Vor der Diode D, ist die Kollektor-Emitter=Strecke eines - pnp-Transistors T2 als. Querimpedanz nach Masse eingeschaltet: Nach der. Diode D, ist ein nach Masse geschaltetes Netzwerk. - vorgesehen, das aus der. InduktivitätL,-,- dem Widerstand R, -und dem .Kondensator C2- besteht...--Die Elemente L, und C, gehören-zum Ausgangskreis, des Trennverstärkers mit dem Transistor TI, wobei- durch die Induktivität L, der. Kollektorgleichstrom -von Ti und Strom der Tastfrequenz praktisch ohne Spannungsabfall übertragen werden, der HF-Signalweg jedoch nicht gestört wird. Der Widerstand-R, dient nur der . Erzeugung eines Gleichspannungsabfalles. Die Kapazität des - Kondensators C2 ist-.so- groß: gewählt, daß die Spannung während eines später,-beschriebenen Tastvorganges an ihm praktisch konstant bleibt. Nimmt man an, daß die Kollektor-Emitter-Strecke des Schalttransistors TZ gesperrt ist, sqAiegt zwischen dem Punkt 3 --und Masse ein sehr hoher Widerstand, -so daß der Ausgangswechselstrom: -des Verstärkertransistors T, über die Diode-D1- -und den Kondensator C, zum Ausgang 2 fließt, während der Kollektor-Gleichstrom dieses Transistors T1. über die DiodeDl, die ergut leitend macht, und weiter.über die Induktivität L, und den Widerstand Rl. fließt Durch den Spannungsabfall an R, ist der Anschluß 4 des Kondensators C2 auf eine ..negative Spannung. gegen Masse.aufgeladen. Wird der Anschlußklemme 5 für die Basis des Schalttransistors T2 über den Widerstand R3 ein Tastimpuls 6 zugeführt; welcher TZ bis - zur-Sättigung durchsteuert, so wird die Kollektor-Emitter-Strecke dieses Transistors T2 gut leitend und damit füt das bisher von der Eingangsklemme 1 zur Ausgangsklemme 2 übertragene Signal sowie für den. Ruhestrom von T, eine niederohmige Querimpedanz angeschaltet, wodurch beides vom Punkt 3 aus über: die Kollektor-Emitter-Strecke von T2 nach Masse- abgeleitet wird und das Signal nicht mehr oder nur noch in geringem Umfang zur Ausgangsklemme 2- gelangt. Der Transistor T2 wird dabei für das Signal noch besser leitend, als wenn der Transistor zwar gesättigt; aber ohne Ruhestrom betrieben würde: Zusätzlich wird ein Signalfluß von der Klemme l .zur Klemme- 2 durch die Diode D, unterbunden;. der die im Kondensator C2 gespeicherte Spannung jetzt . als Sperrspanneng angelegt wird, weil nämlich der Punkt 3 Massepotential erlangt und der- Punkt 4 eine negative Spannung behält. Der Übertragungsweg hat damit bei der Duschsteuerung des Transistors T2 sowohl eine niedrige Querimpedanz als auch eine hohe Längsimpedanz, was eine besonders hohe Sperrdämpfung ergibt. Um eine ausreichend sichere Sperrung an der Diode Dl während des gesamten Tastimpulses 6 zu gewährleisten, muß die Entladezeitkonstante für den Kondensator C2, der die Sperrspannung für die Diode Dl liefert, wesentlich größer gewählt werden als die Dauer des Tastimpulses. Diese Schaltung ist also besonders für solche Fälle geeignet, in denen das dem Ausgang 2 zugeführte Signal nur kurzzeitig durch Tastung unterbrochen werden soll.
  • In F i g. 2 ist die Schaltungsanordnung nach F i g. 1 für die Duschschaltung mehrerer Übertragungswege auf einen gemeinsamen Ausgang abgewandelt. Die Eingangsklemmen der Übertragungswege sind, so weit dargestellt, mit 1, 1' bezeichnet, die gemeinsame Ausgangsklemme mit 2. Im übrigen sind für die gleichen Bauelemente die Bezeichnungen aus F i g. 1 übernommen. Die Anschlußklemmen der Schalttransistoren T2 bzw. TZ' sind mit 5 bzw. 5' bezeichnet. Die Übertragungswege sind nach den Dioden Dl bzw. D,.' untereinander parallel geschaltet und zum gemeinsamen Ausgang.2 geführt. In diese gemeinsame Leitung ist das Netzwerk eingeschaltet, welches für alle Übertragungswege gemeinsam ist und aus der Induktivität L1 sowie einer Zenerdiode D2 besteht, welcher die Betriebsspannung über die Klemme 7 und den Widerstand R4 zugeführt wird. Bei dieser Schaltungsanordnung ist, wenn die Schaltfolge der einzelnen Kanäle beliebig sein soll, die Anwendung einer durch Laden eines Kondensators erzeugten Sperrspannung normalerweise nicht möglich, weil damit keine beliebig lange Sperrung aufrechterhalten werden könnte. An der Zenerdiode D2 wird eine feste Spannung eingestellt, deren Größe und Polarität derjenigen an R,. von F i g. 1 entspricht. Wird nun einem der Schalttransistoren, z. B. T2 ein Tastimpuls zugeführt, so wird die Kollektor-Emitter-Strecke dieses Transistors leitend und an die Diode Dl ein Sperrpotential angelegt, das bei Vernachlässigung von Spannungsabfällen an der Kollektor-Emitter-Strecke dem Potential zwischen den Punkten 8 und 9 an der Zenerdiode D2 entspricht. Mit dieser Anordnung können die einzelnen Übertragungswege beliebig lange Zeit auf den gemeinsamen Ausgang 2 aufgeschaltet werden, so daß nicht nur eine kurzzeitige Tastung wie im Falle der F i g. 1 möglich ist. Außerdem lassen sich auch mehrere Übertragungswege gleichzeitig auf den gemeinsamen Ausgang 2 zusammenschalten. Mit dieser Schaltungsanordnung können somit beliebige Schaltkombinationen mit beliebigen Schaltzeiten realisiert werden. Zur Vereinfachung der Ansteuerung sind die Emitteranschlüsse der Transistoren T2, T2 usw. sowie die Kathode der Zenerdiode D2 nicht unmittelbar nach Masse geführt, sondern gemeinsam über die Parallelschaltung eines Widerstandes R5 und eines Kondensators C3. Da der Kollektorstrom eines jeden Verstärkertransistors TI, T1' usw. unabhängig vorn Schaltzustand entweder über den zugehörigen Schalttransistor T2, T2 usw. oder über die zugehörige Diode D,, D1' usw. an den Punkt 9 gelangt und über R2 fließen muß, entsteht an diesem ein von der Summe aller Ruheströme abgeleiteter, gleichbleibender Spannungsabfall von z. B. -1 Volt, der zur Folge hat, daß zum sicheren Sperren eines der Transistoren T2, T2' usw., deren Emitter jetzt auf negativer Gleichspannung liegt, bereits das Anlegen von Massepotential an die zugehörige Klemme 4 bzw. 4' usw. ausreicht. Für das Signal, das im duschgesteuerten Zustand von T2; T2 usw. nach Masse abgeleitet werden soll, dient C3 als Kurzschluß.
  • In F i g. 3 ist die Schaltungsanordnung nach F i g. 2 auf solche Weise abgewandelt, daß sie sich auch zur Übertragung sehr tiefer Frequenzen, wie sie in Videosignalen vorkommen, eignet. Hier ist es nicht mehr möglich, die Schaltströme über eine Drossel L,. zuzuführen. Es wird daher in der Anordnung nach F i g. 3 die Drossel L1 von F i g. 1 und 2 durch den Widerstand Re ersetzt. Der Gleichspannungsabfall an diesem erübrigt die Elemente R,. und C2 aus F -i g. 1 bzw. D2 aus F i g. 2. Dieser Spannungsabfall muß aber konstant bleiben; dazu ist es nötig, daß RB stets vom selben Gleichstrom durchflossen wird, daß also stets die gleiche Anzahl von Übertragungswegen auf den gemeinsamen Ausgang durchgeschaltet sind und deren Ruheströme RB durchfließen. Diese Bedingung läßt sich betrieblich erzwingen durch die sinngemäße Zuschaltung zusätzlicher,. nicht mit Nutzsignal beaufschlagter Eingänge, ein Verfahren, das auch aus anderen Gründen in der Fernsehstudiotechnik gebräuchlich ist (z. B. »black hurst channelu der Farbfernsehtechnik).
  • Die Schaltungsanordnung von F i g. 3 ist so getroffen, daß außer HF- und NF-Signalen auch Gleichstromänderungen übertragen werden können. Außerdem sind die Trennverstärker, um ein verändertes Beispiel zu geben, als Emitterschaltungen mit pnp-Transistoren T1, Ti' usw. gezeichnet. Für die Schalttransistoren T2, T2' usw. müssen dann npn-Transistoren verwendet und die Polarität der Speisespannung und der Dioden Dl gegenüber F i g. 1 und 2 geändert werden. Es können wiederum beliebig viele Eingänge vorgesehen und in beliebiger Zeitfolge umgeschaltet werden, auch mit Frequenzen, die in den Übertragungsbereich fallen, z. B. mit Zeilenfrequenz. Dies ermöglicht elektronische Bildaufteilungen. Bedingung ist nur, daß stets eine gleichbleibende Anzahl von Übertragungskanälen durchgeschaltet ist. Sollen z. B. von fünf Kanälen immer jeweils zwei zum Ausgang durchgeschaltet und die jeweils übrigen drei gesperrt sein, so fließt immer der Ruhestrom von zwei Eingangsstufen durch R, und verursacht einen Spannungsabfall, der die Dioden Dl, D,.' usw. der jeweils nicht benutzten Kanäle sperrt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur elektronischen Schaltung oder Tastung von Signalen, insbesondere Hochfrequenzsignalen, mit einem Schalttransistor, der mit seiner Kollektor-Emitter-Strecke als Querglied in den Übertragungsweg eingeschaltet ist und der durch einen der Basis zugeführten Tastimpuls bis zur Sättigung übersteuert ist und mit einer als Längsglied zwischen den Anschluß der Kollektor-Emitter-Strecke des Schalttransistors und den Signalausgang geschalteten Diode, die der Kollektor-Emitter-Strecke des Schalttransistors über ein nachgeschaltetes Netzwerk parallel geschaltet ist, indem an der Diode im leitenden Zustand des Schalttransistors eine als Sperrspannung wirksame Gleichspannung auftritt, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß bei mehreren untereinander auf einen gemeinsamen Ausgang geschalteten Übertragungswegen, von denen jeder einen Schalttransistor als Querglied und eine Diode als Längsglied aufweist, das Netzwerk, indem die Sperrspannung wirksam ist, für alle Übertragungswege nur einmal vorhanden und die im leitenden Zustand des Schalttransistors an den Dioden als Sperrspannung wirksame Gleichspannung an den gemeinsamen Ausgang geführt ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einem oder mehreren der Schalttransistoren jeweils eine Verstärkerstufe vorgeschaltet ist, deren Kollektor- oder Anodenstrom mit seinem Gleichstrom- und Signalanteil den im jeweiligen Übertragungsweg liegenden Teil der Schaltungsanordnung speist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte Transistor des Verstärkers und der in den zugehörigen Übertragungsweg eingeschaltete Schalttransistor Transistoren von komplementäter Polarität sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusammen mit einem Röhrenverstärker ein pnp-Schalttransistor innerhalb eines Übertragungsweges verwendet ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrspannung an einer Parallelschaltung eines Kondensators und eines ohmschen Widerstandes dadurch erzeugt ist, daß vor der Durchschaltung eines oder mehrerer der Schalttransistoren der Kondensator aufgeladen wird und daß die Zeitkonstante für die Entladung des Kondensators wesentlich größer gewählt ist als die Dauer des den die jeweiligen Schalttransistoren durchschaltenden Tastimpulses.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrspannung durch eine in das Netzwerk eingefügte Zenerdiode erzeugt ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer stets gleichbleibenden Zahl von durchgeschalteten bzw. gesperrten Übertragungswegen die Sperrspannung für die den jeweils gesperrten Übertragungswegen zugeordneten Dioden an einem ohmschen Widerstand erzeugt ist, dem die Ströme jeweils durchgeschalteter Übertragungswege zugeführt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1176 708.
DES95104A 1965-01-21 1965-01-21 Schaltungsanordnung zur elektronischen Tastung von Signalen Pending DE1230849B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299707B (de) * 1968-01-19 1969-07-24 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum kontaktlosen Schalten von Wechselspannungssignalen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176708B (de) * 1960-09-07 1964-08-27 Ass Elect Ind Schaltungsanordnung fuer Fernsprech-vermittlungsstellen mit Halbleiter-Dioden, die in einem Sprechstrom-UEbertragungsweg angeordnet sind

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