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DE1230090B - Schaltungsanordnung zur mehrdimensionalen Auswahl von Markierungen in Datenverarbeitungs-, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur mehrdimensionalen Auswahl von Markierungen in Datenverarbeitungs-, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen

Info

Publication number
DE1230090B
DE1230090B DEST22848A DEST022848A DE1230090B DE 1230090 B DE1230090 B DE 1230090B DE ST22848 A DEST22848 A DE ST22848A DE ST022848 A DEST022848 A DE ST022848A DE 1230090 B DE1230090 B DE 1230090B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
input
blocking
per
code
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST22848A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Friedrich Ulrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST22848A priority Critical patent/DE1230090B/de
Priority to DE1474081A priority patent/DE1474081C3/de
Priority to US496276A priority patent/US3417376A/en
Priority to CH1463765A priority patent/CH435384A/de
Priority to GB44760/65A priority patent/GB1112162A/en
Priority to FR35887A priority patent/FR1460111A/fr
Priority to NL6513746A priority patent/NL6513746A/xx
Priority to BE671345D priority patent/BE671345A/xx
Priority to CH1498865A priority patent/CH461587A/de
Publication of DE1230090B publication Critical patent/DE1230090B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)
  • Storage Device Security (AREA)
  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3-32/20
Nummer: 1230 090
Aktenzeichen: St 22848 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 23. Oktober 1964
Auslegetag: 8. Dezember 1966
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von mehreren angebotenen Markierungen in Datenverarbeitungs-, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen.
In der Vermittlungstechnik besteht z. B. an verschiedenen Stellen die Aufgabe, von mehreren gleichzeitig angebotenen Markierungen eine für eine weitergehende Behandlung bzw. von mehreren freien Leitungsstücken eines für einen Verbindungsaufbau auszuwählen.
Für die Erfüllung dieser Aufgaben werden sogenannte Auswahlschaltungen eingesetzt. Man unterscheidet zwei grundsätzliche Gruppen derartiger Schaltungen. Bei der ersten Gruppe der systematischen Auswahlschaltungen werden die Eingänge in irgendeiner vorgegebenen Folge abgetastet und z. B. der erste markierte Eingang ausgewählt. Bei der zweiten Gruppe der statistisch arbeitenden Auswahlschaltungen wird, gegeben durch die Toleranzen der Bauelemente, der Eingangszeichen und der Konfiguration der markierten Eingänge, irgendeiner von diesen ausgewählt. Dabei werden alle anderen Eingänge gesperrt, und der Zustand, in dem einer der markierten Eingänge ausgewählt ist, ist stabil.
Die Erfindung gehört zur ersten Gruppe der systematischen Auswahlschaltungen. Man unterscheidet zwischen ein-, zwei- und grundsätzlich auch mehrdimensionalen Anordnungen entsprechend der Art der Abtastung der Eingänge. Je höher die Anzahl der Dimensionen ist, desto weniger Abtastschritte sind im Mittel zur Auffindung einer vorhandenen Markierung notwendig. In der Praxis hat man sich bis jetzt jedoch meistens auf die zweidimensionale Abtastung beschränkt. Der Grund dafür ist, daß jedem Eingang mindestens eine der Anzahl der Abtastdimensionen entsprechende Anzahl von Entkopplungselementen zugeordnet werden muß bzw. das jedem Eingang zugeordnete Element durch Mehrfachkoinzidenz aufgerufen werden muß. Im ersten Fall, der z. B. einer Diodenschaltung entspricht, wiegt die Zunahme des Aufwandes an Dioden beim Übergang zu mehrdimensionaler Abtastung stärker als die Abnahme der Aufruf- oder Durchschaltemittel und ist somit unwirtschaftlich.
Im zweiten Fall, der z. B. einer bekannten Ferritkernanordnung entspricht, erlauben die Kerne aus Toleranzgründen praktisch nur eine Einfachkoinzidenz bei der Abfrage. In beiden Fällen ergeben sich auch sehr bald Verdrahtungsschwierigkeiten.
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung erlaubt mit einfachen Mitteln eine Abtastung in der maximalen Anzahl η erreichbarer Dimensionen, wo-
Schaltungsanordnung zur mehrdimensionalen
Auswahl von Markierungen in
Datenverarbeitungs-, insbesondere in
Fernsprechvermittlungsanlagen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Friedrich Ulrich,
Stuttgart- Weilimdorf
ao bei η — IdN und N die Anzahl der möglichen Markierungen ist. Trotz der vieldimensionalen Abtastung benötigt jeder Eingang nur ein Entkopplungselement, während bei einer bekannten zweidimensionalen Anordnung mit Dioden schon drei Entkopplungsele-
a5 mente pro Eingang erforderlich sind. Die Zahl der Aufruf- und Durchschaltemittel ist bei binärer Codierung der Kennworte ebenfalls ein Minimum. Die Anordnung kann eindimensional auf gebaut werden, ohne daß Verdrahtungsschwierigkeiten entstehen.
Das verwendete Prinzip zur Auswahl einer von mehreren angebotenen Markierungen besteht darin, daß allen möglichen Markierungen ein vorzugsweise binärcodiertes Kennwort zugeordnet wird, entsprechend dem die elektrischen Eingangsschleifen durch magnetische Elemente gefädelt sind, daß die Auswahl einer angebotenen Markierung durch codestellenweise Abfrage aller Kennworte mit dem Binärzeichen L an der abgefragten Codestelle auf Anbietmarkierung erfolgt, daß aus einem positiven Ergebnis jedes Abfrageschrittes (d. h., es ist mindestens eine angebotene Markierung mit dem Binärzeichen L an der gerade abgefragten Codestelle des Kennwortes vorhanden) für die weiteren Abfrageschritte die Sperrung aller Markierungen mit dem Binärzeichen 0 an der abgefragten Codestelle des Kennwortes hergeleitet wird und daß aus einem negativen Ergebnis jedes Abfrageschrittes (d. h., es ist keine angebotene Markierung mit dem Binärzeichen L an der abgefragten Codestelle vorhanden) für die weiteren Abfrageschritte die Sperrung aller Markierungen mit dem Binärzeichen L an der abgefragten Codestelle des Kennwortes hergeleitet wird.
609 730/115
3 4
Die Schaltungsanordnung zur mehrdimensionalen Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung mit VerAuswahl von Markierungen, bei der als Markierung Wendung binärcodierter Kennworte;
ein oder mehrere Schalter in nichtlinearen elek- F i g. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der in F i g. 1 irischen Eingangsschleifen geschlossen werden, ist symbolisch als Block gezeichneten Auswerteschaldadurch gekennzeichnet, daß pro Codestelle der die 5 tung;
Eingangsschleifen kennzeichnenden Codeworte eine F i g. 3 zeigt die Fädelung der Eingangsschleife bei Gruppe magnetischer Elemente so eingeschleift ist, Verwendung von Kennworten im (1 aus 10)-Code. daß jedem magnetischen Element, in dem eine Ein- Wegen der Übersichtlichkeit ist in Fi g. 1 eine Angangsschleife eingefädelt ist, eines oder mehrere Ordnung gezeigt, bei der nur acht Eingangsschleifen andere magnetische Elemente gegenüberstehen, in io zu erfassen sind. Dazu sind gemäß η — IdN Kenndenen diese Eingangsschleife nicht eingefädelt ist, worte mit drei Binärstellen erforderlich. Die elekdaß ferner eine an sich bekannte Abfrage- und Aus- irischen Eingangsschleif en Se 1 bis Se8 sind in binärwerteschaltung angeordnet ist, durch welche die Ein- codierter Verteilung durch die Magnetkerne Kl bis gangsschleifen codestellenweise über die magneti- K6 geführt, wobei die Magnetkerne Kl und K2, K3 sehen Elemente auf Markierungen abgefragt werden, 15 und K4, KS und K6 paarweise kontradiktorisch eindaß zur Übertragung der Abfrageergebnisse eine für geschleift sind und jedes Paar einer Binärstelle entalle Eingangsschleifen gemeinsame Leseschleife vor- spricht. Die Kerne K 1,K 3 und K 5 besitzen Abfragehanden ist und daß schließlich alle individuellen wicklungen LKa, LKb und LKc und Sperrwicklungen magnetischen Elemente je eine Sperrwicklung be- La, LB und Lc. Die Kerne K2, K4 und K6 besitzen sitzen, über die Sperrimpulse von der Auswerteschal- 2° nur Sperrwicklungen La, Lb und Lc. Der Steuerkern tung auf alle die Eingangsschleifen übertragen werden, KS umfaßt alle acht Eingangsschleifen und eine Lesedie durch vorangehende Abfragen von der Auswahl wicklung SL. Durch Schließen eines der Schalter Sl ausgeschlossen sind. bis 58 sei die zugeordnete nichtlineare elektrische
Bei der vorzugsweisen Verwendung rein binär- Schleife Sei bis Se8 mit der zugeordneten Diode Dl
codierter Kennworte ist die Schaltungsanordnung zur 25 bis D 8 markiert.
mehrdimensionalen Auswahl von Markierungen da- Der Aufbau der Auswerteschaltung A wird im durch gekennzeichnet, daß die Eingangsschleifen in Zusammenhang mit der F i g. 2 erläutert; von außen binärcodierter Verteilung durch die magnetischen betrachtet hat sie folgende Funktionen:
Elemente geführt sind, daß die magnetischen EIe- Durch einen Impuls auf die Rückstelleitung R wird mente pro Binärstelle paarweise kontradiktorisch ein- 30 die Auswerteschaltung in die Ausgangslage gebracht, geschleift sind, daß jeweils das eine magnetische EIe- Durch Impulse auf den Eingang E erscheint nachment pro Binärstelle in Abfrage- und Sperrichtung, einander an den Ausgängen LKa, LKb und LKc je daß jeweils das andere magnetische Element pro ein positiver Impuls. Die Ausgänge LKa... LKc Binärstelle nur in Sperrichtung von der Auswerte- sind in den magnetischen Koppelelementen Kl, K3 schaltung ansteuerbar ist und daß schließlich die 35 und K5 so eingeschleift, daß über diese auf die Auswerteschaltung an sich bekannte logische Schalt- eingeschleiften elektrischen Schleifen Se Steuermittel enthält, die entsprechend dem Abfrageergebnis impulse induziert werden, die die zugeordneten Dieiner Kennwortbinärstelle bei den Abfragen der öden in Durchlaßrichtung zu steuern versuchen, so weiteren Binärstellen die Abgabe eines Sperrimpulses daß bei geschlossenem zugeordnetem Schalter S ein alternativ auf einen der beiden kontradiktorisch ein- 40 Strom durch diese fließt. Wenn in irgendeiner oder geschleiften Magnetkerne pro Binärstelle steuern. mehreren der elektrischen Schleifen Se ein Strom
Das gleiche Prinzip läßt sich auch bei anders fließt, wird über den Steuerkern KS in der Lesecodierten Kennworten anwenden, jedoch wird dabei schleife SL ein Impuls induziert und über die Leider Aufwand an magnetischen Elementen und in der tung 0 der Abtasteinrichtung zugeführt. Die Sperr-Auswerteschaltung entsprechend höher. Diese Kenn- 45 wicklungen La, La ... Lc, Lc werden über in der worte können aber deshalb mit Vorteil benutzt Abtasteinrichtung vorhandene Speicher angesteuert, werden, weil bei ihnen eine Codeumsetzung zwischen Sie liefern ebenfalls positive Impulse, die jedoch die der Auswerteeinrichtung und den korrespondierenden Magnetkerne in anderer Richtung beeinflussen, so Vermittlungseinrichtungen erspart wird. daß von letzteren auf die eingeschleiften elektrischen
Werden beispielsweise Kennworte im (1 aus n)- 50 Schleifen Sperr- oder Inhibitionsimpulse induziert
Code verwendet, dann ist die Schaltungsanordnung werden. Ein Steuer- und ein oder mehrere In-
zur mehrdimensionalen Auswahl einer von mehreren hibitionsimpulse auf einer elektrischen Schleife heben
Markierungen dadurch gekennzeichnet, daß pro sich gegenseitig auf bzw. steuern die zugeordnete
Codestelle η magnetische Elemente angeordnet sind, Diode in Sperrichtung, so daß auch bei geschlos-
die nacheinander auf eine Markierung einer Ein- 55 senem Schalter kein Strom durch diese fließt,
gangsschleife abgefragt werden und die bei der Ab- Liefert z. B. ein Impuls auf die Abfragewicklung
frage weiterer Codestellen alle bis auf ein ausgewähl- LKa ein Zeichen über die Leseschleife SL, so wird
tes Element, das eine markierte Eingangsschleife bei den folgenden Impulsen auf die Abfragewicklung
umschließt, Sperrimpulse erhalten. LKb und dann auf die Abfragewicklung LKc je
Bei der Schaltungsanordnung zur Auswahl von 60 gleichzeitig ein Impuls über die Sperrwicklung La Markierungen müssen sich auf jeder elektrischen Ein- abgegeben. Trifft bei der Abfrage der Schleif e LKa gangsschleife die Wirkungen eines Abfrageimpulses kein Signal über die Leseschleife SL ein, dann wird und eines oder mehrerer Sperrimpulse aufheben. Die bei den folgenden Impulsen auf die Wicklungen LKb, angebotene markierte elektrische Schleife mit dem LKc je ein Impuls auf die Sperrwicklung La abniedrigsten Kennwort soll zuerst ausgewählt werden. 65 gegeben.
Die Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von Als Beispiel seien die Schalter S3, S4 und S6 ge-
mehreren angebotenen Markierungen soll an Hand schlossen. Durch einen Impuls auf den Eingang R
der Zeichnungen näher erläutert werden. ' wird die Auswerteschaltung in die Ausgangslage ge-
bracht. Beim folgenden ersten Impuls auf den Eingang E erscheint ein Impuls auf der Abfragewicklung LKa, auf die elektrischen Schleifen Sei bis Se 4 werden Steuerimpulse induziert. Durch die Schleifen Se 3 und Se 4 fließt ein Strom, der Eingang 0 erhält über den Steuerkern KS und dessen Leseschleife SL ein Signal.
Beim zweiten Impuls auf den Eingang £ erscheinen auf der Abfragewicklung LKb und auf der Sperrwicklung La Impulse. Es resultieren Steuerimpulse auf den elektrischen Schleifen Sei und Se2 (die Abfrageimpulse auf den Schleifen Se 5 und Se 6 werden durch die Sperrimpulse vom Kern K 2 kompensiert). Die den Leitungen mit Steuersignalen zugeordneten Schalter Sl, S 2 sind geöffnet, es fließt kein Strom, dem Eingang 0 wird kein Signal über die Leseschleife SL zugeführt.
Beim dritten Impuls auf den Eingang E erscheinen infolgedessen ein Impuls auf der Abfragewicklung LKc und Sperrimpulse auf den Wicklungen La und LB. Es resultiert auf der elektrischen Schleife Se 3 ein Steuerimpuls (die Steuerimpulse auf den Schleifen Sei, Se 5 und Se 7 werden durch Sperrimpulse kompensiert oder überkompensiert). Durch die Schleife Se 3 fließt ein Strom, und dem Eingang 0 wird über die Leseschleife SL ein Signal zugeführt.
Beim nächsten Impuls auf den Eingang £ entstehen Ausgangsimpulse an den Ausgängen La, LB, Lc der Auswerteschaltung A. Der Auswahlvorgang ist abgelaufen. Bildet man das Komplement der Bedeutung der Ausgangsimpulse, so erhält man OLO. Dies entspricht dem Kennwort der Schleife Se 3, die die niedrigste Nummer der angebotenen Schleifen Se 3, Se 4 und Se 6 besitzt.
Durch entsprechendes Abgreifen der Ausgänge La, La... Lc, Lc nach beendeter Auswahl erhält man so auf einfache Weise die Nummer der ausgewählten Schleife.
In F i g. 2 ist eine Auswerteschaltung A detailliert gezeigt, die acht Binärstellen besitzt und somit die Abtastung von 256 Schleifen erlaubt.
Der Block Z stellt einen dreistufigen Binärzähler dar, der über die Leitung r in die Nullstellung gebracht werden kann. Das Weiterschalten erfolgt über die Leitung z.
Die Ausgänge des Zählers Z werden dem Codewandler C zugeführt, der den Binärcode in einen (1 aus 8)-Code umwandelt. Dessen Ausgänge bilden die Steuereingänge der DurchschalteeinrichtungZ), die so beschaffen ist, daß ein Impuls auf deren Eingang ρ 1 auf den dem angesteuerten Eingang zugeordneten Ausgang weitergeleitet wird.
Die Ausgänge des Codewandlers C sind außerdem noch je einem Eingang der UND-Schaltungen Ua, Ua ... UH, Uh zugeführt, deren Ausgänge wiederum den Eingängen y der Speicherschaltungen Spa, Spä ... Sph, SpR zugeführt sind. Diese sind so beschaffen, daß sie nach einer Ansteuerung auf dem Eingang y einen Impuls vom Eingang ρ 2 auf den Ausgang weiterleiten. Über die zusammengefaßten Eingänge χ können sie zurückgestellt werden. Diese Zusammenfassung ist mit der Leitung r und der äußeren Rückstelleitung R verbunden, über die die gesamte Anordnung in die Ausgangslage zurückgestellt werden kann.
Von der Ausgangslage ausgehend, wird der Leitung E ein Impuls zugeführt. Dieser wird zum Ausgang LKa weitergeleitet. Gelangt über die angeschlossene magnetische Schaltung ein Zeichen auf den Eingang 0, so wird der Ausgang 2 der Kippschaltung SpO markiert. Gelangt kein Zeichen auf den Eingang 0, so bleibt der Ausgang 1 markiert. Einige Zeit nach dem Impuls auf den Eingang £ wird, verzögert durch die Verzögerungsschaltung Vl, je einem Eingang der beiden an die Ausgänge 1 und 2 der Kippschaltung Sp 0 angeschlossenen UND-Schaltungen t/01, I/02 ein Signal zugeführt. War ein Zeichen auf dem Eingang 0 vorhanden, so wird also die Bedingung der dem Ausgang 2 zugeordneten UND-Schaltung und damit auch die der UND-Schaltung Ua erfüllt, und der Speicher Spa wird eingestellt. War kein Zeichen vorhanden, so wird in analoger Weise der Speicher Spä eingestellt. Eine weitere Zeit nach dem Impuls auf den Eingang E wird, verzögert durch die Verzögerungsschaltung V 2, der Zähler Z auf die nächste Zählerstellung eingeschaltet.
Beim nächsten Impuls auf den Eingang E erscheint
ao am Ausgang LKb und abhängig von dem vorherigen Ergebnis am Ausgang La oder La ein Impuls usw.
In F i g. 3 ist die Fädelung der Eingangsschleifen
Sei bis SeIOO bei Verwendung von Kennworten im (1 aus 10)-Code gezeigt. Es werden zwei Codestellen CSl, CS 2 benötigt, in jeder Codestelle sind zehn magnetische Elemente (z.B. KU bis Kl, 10) eingefädelt, die nacheinander abgefragt werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur mehrdimensionalen Auswahl von Markierungen in Datenverarbeitungs-, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen, bei der als Markierung ein oder mehrere Schalter in nichtlinearen elektrischen Eingangsschleifen geschlossen werden, dadjirchgekennzeichnet, daß pro Codestelle (z. B. CSl) der die Eingangsschleifen (z. B. Sei) kennzeichnenden Codeworte eine Gruppe
magnetischer Elemente (z. B. ZIl bis Kl, 10) so eingeschleift ist, daß jedem magnetischen Element (z.B. K12) in dem eine Eingangsschleife (z. B. Se 2) eingefädelt ist, eines oder mehrere andere magnetische Elemente (z.B. KH, KXS) gegenüberstehen, in denen diese Eingangsschleife (Se 2) nicht eingefädelt ist, daß ferner eine an sich bekannte Abfrage- und Auswerteschaltung (A) angeordnet ist, durch welche die Eingangsschleifen codestellenweise über die magnetischen Elemente auf Markierungen abgefragt werden, daß zur Übertragung der Abfrageergebnisse eine für alle Eingangsschleifen gemeinsame Leseschleife (SL) vorhanden ist und daß schließlich alle individuellen magnetischen Elemente je eine Sperrwicklung (z.B. La, La) besitzen, über die Sperrimpulse von der Auswerteschaltung auf alle die Eingangsschleifen übertragen werden, die durch vorangehende Abfragen von der Auswahl ausgeschlossen sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsschleifen (Sei bis Se8) in binärcodierter Verteilung durch die magnetischen Elemente (Kl bis KS) geführt sind, daß die magnetischen Elemente pro Binärstelle paarweise kontradiktorisch eingeschleift sind, daß jeweils das eine magnetische Element (z. B. Xl) pro Binärstelle in Abfrage- und Sperrrichtung von der Ansteuerschaltung (A) ansteuer-
bar ist (ζ. B. Abfragewicklung LKa und Sperrwicklung La), daß jeweils das andere magnetische Element (z. B. K2) pro Binärstelle nur in Sperrrichtung von der Ansteuerschaltung (A) ansteuerbar ist (z. B. Sperrwicklung La) und daß schließlieh die Auswerteschaltung an sich bekannte logische Schaltmittel enthält, die entsprechend dem Abfrageergebnis einer Kennwortbinärstelle bei den Abfragen der weiteren Binärstellen die Abgabe eines Sperrimpulses alternativ auf einen der beiden kontradiktorisch eingeschleiften Magnetkerne (z. B. Kl, K2) pro Binärstelle steuern.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß pro Codestelle (z. B. CS 2 in Fig. 3) mehrere magnetische Elemente (z. B. zehn Elemente bei l-aus-10-Code) angeordnet sind, die nacheinander auf eine Markierung einer Eingangsschleife abgefragt werden und die bei der Abfrage weiterer Codestellen alle
bis auf ein ausgewähltes Element, das eine markierte Eingangsschleife umschließt, Sperrimpulse erhalten.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf jeder elektrischen Eingangsschleife (z. B. Se 6) die Wirkungen eines Abfrageimpulses und eines oder mehrerer Sperrimpulse aufheben.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die logischen Schaltmittel in der Auswerteschaltung (A) in an sich bekannter Weise aus einem Binärzähler (Z), einem Codewandler (C), einer Durchschalteeinrichtung (D), UND-Schaltungen (1701, Ϊ702, bis Uh), Speichern (Spä bis Sph), einer Kippschaltung (Sp 0) und zwei Verzögerungsschaltungen (Vl, V2) bestehen.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als magnetische Elemente Magnetringkerne verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 730/115 11.66 © Bundesdruckerei Berlin
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