DE1230090B - Schaltungsanordnung zur mehrdimensionalen Auswahl von Markierungen in Datenverarbeitungs-, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur mehrdimensionalen Auswahl von Markierungen in Datenverarbeitungs-, insbesondere in FernsprechvermittlungsanlagenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3-32/20
Nummer: 1230 090
Aktenzeichen: St 22848 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 23. Oktober 1964
Auslegetag: 8. Dezember 1966
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von mehreren angebotenen Markierungen
in Datenverarbeitungs-, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen.
In der Vermittlungstechnik besteht z. B. an verschiedenen Stellen die Aufgabe, von mehreren gleichzeitig
angebotenen Markierungen eine für eine weitergehende Behandlung bzw. von mehreren freien Leitungsstücken
eines für einen Verbindungsaufbau auszuwählen.
Für die Erfüllung dieser Aufgaben werden sogenannte Auswahlschaltungen eingesetzt. Man unterscheidet
zwei grundsätzliche Gruppen derartiger Schaltungen. Bei der ersten Gruppe der systematischen
Auswahlschaltungen werden die Eingänge in irgendeiner vorgegebenen Folge abgetastet und z. B.
der erste markierte Eingang ausgewählt. Bei der zweiten Gruppe der statistisch arbeitenden Auswahlschaltungen
wird, gegeben durch die Toleranzen der Bauelemente, der Eingangszeichen und der Konfiguration
der markierten Eingänge, irgendeiner von diesen ausgewählt. Dabei werden alle anderen Eingänge
gesperrt, und der Zustand, in dem einer der markierten Eingänge ausgewählt ist, ist stabil.
Die Erfindung gehört zur ersten Gruppe der systematischen Auswahlschaltungen. Man unterscheidet
zwischen ein-, zwei- und grundsätzlich auch mehrdimensionalen Anordnungen entsprechend der Art
der Abtastung der Eingänge. Je höher die Anzahl der Dimensionen ist, desto weniger Abtastschritte sind im
Mittel zur Auffindung einer vorhandenen Markierung notwendig. In der Praxis hat man sich bis jetzt jedoch
meistens auf die zweidimensionale Abtastung beschränkt. Der Grund dafür ist, daß jedem Eingang
mindestens eine der Anzahl der Abtastdimensionen entsprechende Anzahl von Entkopplungselementen
zugeordnet werden muß bzw. das jedem Eingang zugeordnete Element durch Mehrfachkoinzidenz aufgerufen
werden muß. Im ersten Fall, der z. B. einer Diodenschaltung entspricht, wiegt die Zunahme des
Aufwandes an Dioden beim Übergang zu mehrdimensionaler Abtastung stärker als die Abnahme
der Aufruf- oder Durchschaltemittel und ist somit unwirtschaftlich.
Im zweiten Fall, der z. B. einer bekannten Ferritkernanordnung entspricht, erlauben die Kerne aus
Toleranzgründen praktisch nur eine Einfachkoinzidenz bei der Abfrage. In beiden Fällen ergeben sich
auch sehr bald Verdrahtungsschwierigkeiten.
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung erlaubt mit einfachen Mitteln eine Abtastung in der
maximalen Anzahl η erreichbarer Dimensionen, wo-
Schaltungsanordnung zur mehrdimensionalen
Auswahl von Markierungen in
Datenverarbeitungs-, insbesondere in
Fernsprechvermittlungsanlagen
Auswahl von Markierungen in
Datenverarbeitungs-, insbesondere in
Fernsprechvermittlungsanlagen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Friedrich Ulrich,
Stuttgart- Weilimdorf
Dipl.-Phys. Friedrich Ulrich,
Stuttgart- Weilimdorf
ao bei η — IdN und N die Anzahl der möglichen Markierungen
ist. Trotz der vieldimensionalen Abtastung benötigt jeder Eingang nur ein Entkopplungselement,
während bei einer bekannten zweidimensionalen Anordnung mit Dioden schon drei Entkopplungsele-
a5 mente pro Eingang erforderlich sind. Die Zahl der
Aufruf- und Durchschaltemittel ist bei binärer Codierung der Kennworte ebenfalls ein Minimum. Die Anordnung
kann eindimensional auf gebaut werden, ohne daß Verdrahtungsschwierigkeiten entstehen.
Das verwendete Prinzip zur Auswahl einer von mehreren angebotenen Markierungen besteht darin,
daß allen möglichen Markierungen ein vorzugsweise binärcodiertes Kennwort zugeordnet wird, entsprechend
dem die elektrischen Eingangsschleifen durch magnetische Elemente gefädelt sind, daß die
Auswahl einer angebotenen Markierung durch codestellenweise Abfrage aller Kennworte mit dem Binärzeichen
L an der abgefragten Codestelle auf Anbietmarkierung erfolgt, daß aus einem positiven Ergebnis
jedes Abfrageschrittes (d. h., es ist mindestens eine angebotene Markierung mit dem Binärzeichen L an
der gerade abgefragten Codestelle des Kennwortes vorhanden) für die weiteren Abfrageschritte die
Sperrung aller Markierungen mit dem Binärzeichen 0 an der abgefragten Codestelle des Kennwortes hergeleitet
wird und daß aus einem negativen Ergebnis jedes Abfrageschrittes (d. h., es ist keine angebotene
Markierung mit dem Binärzeichen L an der abgefragten Codestelle vorhanden) für die weiteren Abfrageschritte
die Sperrung aller Markierungen mit dem Binärzeichen L an der abgefragten Codestelle
des Kennwortes hergeleitet wird.
609 730/115
3 4
Die Schaltungsanordnung zur mehrdimensionalen Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung mit VerAuswahl
von Markierungen, bei der als Markierung Wendung binärcodierter Kennworte;
ein oder mehrere Schalter in nichtlinearen elek- F i g. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der in F i g. 1 irischen Eingangsschleifen geschlossen werden, ist symbolisch als Block gezeichneten Auswerteschaldadurch gekennzeichnet, daß pro Codestelle der die 5 tung;
ein oder mehrere Schalter in nichtlinearen elek- F i g. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der in F i g. 1 irischen Eingangsschleifen geschlossen werden, ist symbolisch als Block gezeichneten Auswerteschaldadurch gekennzeichnet, daß pro Codestelle der die 5 tung;
Eingangsschleifen kennzeichnenden Codeworte eine F i g. 3 zeigt die Fädelung der Eingangsschleife bei
Gruppe magnetischer Elemente so eingeschleift ist, Verwendung von Kennworten im (1 aus 10)-Code.
daß jedem magnetischen Element, in dem eine Ein- Wegen der Übersichtlichkeit ist in Fi g. 1 eine Angangsschleife
eingefädelt ist, eines oder mehrere Ordnung gezeigt, bei der nur acht Eingangsschleifen
andere magnetische Elemente gegenüberstehen, in io zu erfassen sind. Dazu sind gemäß η — IdN Kenndenen
diese Eingangsschleife nicht eingefädelt ist, worte mit drei Binärstellen erforderlich. Die elekdaß
ferner eine an sich bekannte Abfrage- und Aus- irischen Eingangsschleif en Se 1 bis Se8 sind in binärwerteschaltung
angeordnet ist, durch welche die Ein- codierter Verteilung durch die Magnetkerne Kl bis
gangsschleifen codestellenweise über die magneti- K6 geführt, wobei die Magnetkerne Kl und K2, K3
sehen Elemente auf Markierungen abgefragt werden, 15 und K4, KS und K6 paarweise kontradiktorisch eindaß
zur Übertragung der Abfrageergebnisse eine für geschleift sind und jedes Paar einer Binärstelle entalle
Eingangsschleifen gemeinsame Leseschleife vor- spricht. Die Kerne K 1,K 3 und K 5 besitzen Abfragehanden
ist und daß schließlich alle individuellen wicklungen LKa, LKb und LKc und Sperrwicklungen
magnetischen Elemente je eine Sperrwicklung be- La, LB und Lc. Die Kerne K2, K4 und K6 besitzen
sitzen, über die Sperrimpulse von der Auswerteschal- 2° nur Sperrwicklungen La, Lb und Lc. Der Steuerkern
tung auf alle die Eingangsschleifen übertragen werden, KS umfaßt alle acht Eingangsschleifen und eine Lesedie
durch vorangehende Abfragen von der Auswahl wicklung SL. Durch Schließen eines der Schalter Sl
ausgeschlossen sind. bis 58 sei die zugeordnete nichtlineare elektrische
Bei der vorzugsweisen Verwendung rein binär- Schleife Sei bis Se8 mit der zugeordneten Diode Dl
codierter Kennworte ist die Schaltungsanordnung zur 25 bis D 8 markiert.
mehrdimensionalen Auswahl von Markierungen da- Der Aufbau der Auswerteschaltung A wird im
durch gekennzeichnet, daß die Eingangsschleifen in Zusammenhang mit der F i g. 2 erläutert; von außen
binärcodierter Verteilung durch die magnetischen betrachtet hat sie folgende Funktionen:
Elemente geführt sind, daß die magnetischen EIe- Durch einen Impuls auf die Rückstelleitung R wird mente pro Binärstelle paarweise kontradiktorisch ein- 30 die Auswerteschaltung in die Ausgangslage gebracht, geschleift sind, daß jeweils das eine magnetische EIe- Durch Impulse auf den Eingang E erscheint nachment pro Binärstelle in Abfrage- und Sperrichtung, einander an den Ausgängen LKa, LKb und LKc je daß jeweils das andere magnetische Element pro ein positiver Impuls. Die Ausgänge LKa... LKc Binärstelle nur in Sperrichtung von der Auswerte- sind in den magnetischen Koppelelementen Kl, K3 schaltung ansteuerbar ist und daß schließlich die 35 und K5 so eingeschleift, daß über diese auf die Auswerteschaltung an sich bekannte logische Schalt- eingeschleiften elektrischen Schleifen Se Steuermittel enthält, die entsprechend dem Abfrageergebnis impulse induziert werden, die die zugeordneten Dieiner Kennwortbinärstelle bei den Abfragen der öden in Durchlaßrichtung zu steuern versuchen, so weiteren Binärstellen die Abgabe eines Sperrimpulses daß bei geschlossenem zugeordnetem Schalter S ein alternativ auf einen der beiden kontradiktorisch ein- 40 Strom durch diese fließt. Wenn in irgendeiner oder geschleiften Magnetkerne pro Binärstelle steuern. mehreren der elektrischen Schleifen Se ein Strom
Elemente geführt sind, daß die magnetischen EIe- Durch einen Impuls auf die Rückstelleitung R wird mente pro Binärstelle paarweise kontradiktorisch ein- 30 die Auswerteschaltung in die Ausgangslage gebracht, geschleift sind, daß jeweils das eine magnetische EIe- Durch Impulse auf den Eingang E erscheint nachment pro Binärstelle in Abfrage- und Sperrichtung, einander an den Ausgängen LKa, LKb und LKc je daß jeweils das andere magnetische Element pro ein positiver Impuls. Die Ausgänge LKa... LKc Binärstelle nur in Sperrichtung von der Auswerte- sind in den magnetischen Koppelelementen Kl, K3 schaltung ansteuerbar ist und daß schließlich die 35 und K5 so eingeschleift, daß über diese auf die Auswerteschaltung an sich bekannte logische Schalt- eingeschleiften elektrischen Schleifen Se Steuermittel enthält, die entsprechend dem Abfrageergebnis impulse induziert werden, die die zugeordneten Dieiner Kennwortbinärstelle bei den Abfragen der öden in Durchlaßrichtung zu steuern versuchen, so weiteren Binärstellen die Abgabe eines Sperrimpulses daß bei geschlossenem zugeordnetem Schalter S ein alternativ auf einen der beiden kontradiktorisch ein- 40 Strom durch diese fließt. Wenn in irgendeiner oder geschleiften Magnetkerne pro Binärstelle steuern. mehreren der elektrischen Schleifen Se ein Strom
Das gleiche Prinzip läßt sich auch bei anders fließt, wird über den Steuerkern KS in der Lesecodierten
Kennworten anwenden, jedoch wird dabei schleife SL ein Impuls induziert und über die Leider
Aufwand an magnetischen Elementen und in der tung 0 der Abtasteinrichtung zugeführt. Die Sperr-Auswerteschaltung
entsprechend höher. Diese Kenn- 45 wicklungen La, La ... Lc, Lc werden über in der
worte können aber deshalb mit Vorteil benutzt Abtasteinrichtung vorhandene Speicher angesteuert,
werden, weil bei ihnen eine Codeumsetzung zwischen Sie liefern ebenfalls positive Impulse, die jedoch die
der Auswerteeinrichtung und den korrespondierenden Magnetkerne in anderer Richtung beeinflussen, so
Vermittlungseinrichtungen erspart wird. daß von letzteren auf die eingeschleiften elektrischen
Werden beispielsweise Kennworte im (1 aus n)- 50 Schleifen Sperr- oder Inhibitionsimpulse induziert
Code verwendet, dann ist die Schaltungsanordnung werden. Ein Steuer- und ein oder mehrere In-
zur mehrdimensionalen Auswahl einer von mehreren hibitionsimpulse auf einer elektrischen Schleife heben
Markierungen dadurch gekennzeichnet, daß pro sich gegenseitig auf bzw. steuern die zugeordnete
Codestelle η magnetische Elemente angeordnet sind, Diode in Sperrichtung, so daß auch bei geschlos-
die nacheinander auf eine Markierung einer Ein- 55 senem Schalter kein Strom durch diese fließt,
gangsschleife abgefragt werden und die bei der Ab- Liefert z. B. ein Impuls auf die Abfragewicklung
frage weiterer Codestellen alle bis auf ein ausgewähl- LKa ein Zeichen über die Leseschleife SL, so wird
tes Element, das eine markierte Eingangsschleife bei den folgenden Impulsen auf die Abfragewicklung
umschließt, Sperrimpulse erhalten. LKb und dann auf die Abfragewicklung LKc je
Bei der Schaltungsanordnung zur Auswahl von 60 gleichzeitig ein Impuls über die Sperrwicklung La
Markierungen müssen sich auf jeder elektrischen Ein- abgegeben. Trifft bei der Abfrage der Schleif e LKa
gangsschleife die Wirkungen eines Abfrageimpulses kein Signal über die Leseschleife SL ein, dann wird
und eines oder mehrerer Sperrimpulse aufheben. Die bei den folgenden Impulsen auf die Wicklungen LKb,
angebotene markierte elektrische Schleife mit dem LKc je ein Impuls auf die Sperrwicklung La abniedrigsten
Kennwort soll zuerst ausgewählt werden. 65 gegeben.
Die Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von Als Beispiel seien die Schalter S3, S4 und S6 ge-
mehreren angebotenen Markierungen soll an Hand schlossen. Durch einen Impuls auf den Eingang R
der Zeichnungen näher erläutert werden. ' wird die Auswerteschaltung in die Ausgangslage ge-
bracht. Beim folgenden ersten Impuls auf den Eingang E erscheint ein Impuls auf der Abfragewicklung
LKa, auf die elektrischen Schleifen Sei bis Se 4 werden Steuerimpulse induziert. Durch die Schleifen
Se 3 und Se 4 fließt ein Strom, der Eingang 0 erhält über den Steuerkern KS und dessen Leseschleife SL
ein Signal.
Beim zweiten Impuls auf den Eingang £ erscheinen auf der Abfragewicklung LKb und auf der
Sperrwicklung La Impulse. Es resultieren Steuerimpulse
auf den elektrischen Schleifen Sei und Se2
(die Abfrageimpulse auf den Schleifen Se 5 und Se 6 werden durch die Sperrimpulse vom Kern K 2 kompensiert).
Die den Leitungen mit Steuersignalen zugeordneten Schalter Sl, S 2 sind geöffnet, es fließt
kein Strom, dem Eingang 0 wird kein Signal über die Leseschleife SL zugeführt.
Beim dritten Impuls auf den Eingang E erscheinen infolgedessen ein Impuls auf der Abfragewicklung
LKc und Sperrimpulse auf den Wicklungen La und
LB. Es resultiert auf der elektrischen Schleife Se 3 ein Steuerimpuls (die Steuerimpulse auf den Schleifen
Sei, Se 5 und Se 7 werden durch Sperrimpulse kompensiert oder überkompensiert). Durch die
Schleife Se 3 fließt ein Strom, und dem Eingang 0 wird über die Leseschleife SL ein Signal zugeführt.
Beim nächsten Impuls auf den Eingang £ entstehen Ausgangsimpulse an den Ausgängen La, LB,
Lc der Auswerteschaltung A. Der Auswahlvorgang ist abgelaufen. Bildet man das Komplement der Bedeutung
der Ausgangsimpulse, so erhält man OLO. Dies entspricht dem Kennwort der Schleife Se 3, die
die niedrigste Nummer der angebotenen Schleifen Se 3, Se 4 und Se 6 besitzt.
Durch entsprechendes Abgreifen der Ausgänge La, La... Lc, Lc nach beendeter Auswahl erhält
man so auf einfache Weise die Nummer der ausgewählten Schleife.
In F i g. 2 ist eine Auswerteschaltung A detailliert
gezeigt, die acht Binärstellen besitzt und somit die Abtastung von 256 Schleifen erlaubt.
Der Block Z stellt einen dreistufigen Binärzähler dar, der über die Leitung r in die Nullstellung gebracht
werden kann. Das Weiterschalten erfolgt über die Leitung z.
Die Ausgänge des Zählers Z werden dem Codewandler C zugeführt, der den Binärcode in einen
(1 aus 8)-Code umwandelt. Dessen Ausgänge bilden die Steuereingänge der DurchschalteeinrichtungZ),
die so beschaffen ist, daß ein Impuls auf deren Eingang ρ 1 auf den dem angesteuerten Eingang
zugeordneten Ausgang weitergeleitet wird.
Die Ausgänge des Codewandlers C sind außerdem noch je einem Eingang der UND-Schaltungen Ua,
Ua ... UH, Uh zugeführt, deren Ausgänge wiederum den Eingängen y der Speicherschaltungen Spa, Spä
... Sph, SpR zugeführt sind. Diese sind so beschaffen, daß sie nach einer Ansteuerung auf dem Eingang
y einen Impuls vom Eingang ρ 2 auf den Ausgang weiterleiten. Über die zusammengefaßten Eingänge
χ können sie zurückgestellt werden. Diese Zusammenfassung ist mit der Leitung r und der äußeren
Rückstelleitung R verbunden, über die die gesamte Anordnung in die Ausgangslage zurückgestellt
werden kann.
Von der Ausgangslage ausgehend, wird der Leitung E ein Impuls zugeführt. Dieser wird zum Ausgang
LKa weitergeleitet. Gelangt über die angeschlossene magnetische Schaltung ein Zeichen auf
den Eingang 0, so wird der Ausgang 2 der Kippschaltung SpO markiert. Gelangt kein Zeichen auf
den Eingang 0, so bleibt der Ausgang 1 markiert. Einige Zeit nach dem Impuls auf den Eingang £
wird, verzögert durch die Verzögerungsschaltung Vl,
je einem Eingang der beiden an die Ausgänge 1 und 2 der Kippschaltung Sp 0 angeschlossenen UND-Schaltungen
t/01, I/02 ein Signal zugeführt. War ein Zeichen
auf dem Eingang 0 vorhanden, so wird also die Bedingung der dem Ausgang 2 zugeordneten UND-Schaltung
und damit auch die der UND-Schaltung Ua erfüllt, und der Speicher Spa wird eingestellt. War
kein Zeichen vorhanden, so wird in analoger Weise der Speicher Spä eingestellt. Eine weitere Zeit nach
dem Impuls auf den Eingang E wird, verzögert durch die Verzögerungsschaltung V 2, der Zähler Z auf die
nächste Zählerstellung eingeschaltet.
Beim nächsten Impuls auf den Eingang E erscheint
ao am Ausgang LKb und abhängig von dem vorherigen
Ergebnis am Ausgang La oder La ein Impuls usw.
In F i g. 3 ist die Fädelung der Eingangsschleifen
Sei bis SeIOO bei Verwendung von Kennworten im
(1 aus 10)-Code gezeigt. Es werden zwei Codestellen CSl, CS 2 benötigt, in jeder Codestelle sind zehn
magnetische Elemente (z.B. KU bis Kl, 10) eingefädelt, die nacheinander abgefragt werden.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zur mehrdimensionalen Auswahl von Markierungen in Datenverarbeitungs-,
insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen, bei der als Markierung ein oder mehrere Schalter in nichtlinearen elektrischen
Eingangsschleifen geschlossen werden, dadjirchgekennzeichnet, daß pro Codestelle
(z. B. CSl) der die Eingangsschleifen (z. B. Sei) kennzeichnenden Codeworte eine Gruppe
magnetischer Elemente (z. B. ZIl bis Kl, 10) so
eingeschleift ist, daß jedem magnetischen Element (z.B. K12) in dem eine Eingangsschleife
(z. B. Se 2) eingefädelt ist, eines oder mehrere andere magnetische Elemente (z.B. KH, KXS)
gegenüberstehen, in denen diese Eingangsschleife (Se 2) nicht eingefädelt ist, daß ferner eine an
sich bekannte Abfrage- und Auswerteschaltung (A) angeordnet ist, durch welche die Eingangsschleifen codestellenweise über die magnetischen
Elemente auf Markierungen abgefragt werden, daß zur Übertragung der Abfrageergebnisse eine
für alle Eingangsschleifen gemeinsame Leseschleife (SL) vorhanden ist und daß schließlich
alle individuellen magnetischen Elemente je eine Sperrwicklung (z.B. La, La) besitzen, über die
Sperrimpulse von der Auswerteschaltung auf alle die Eingangsschleifen übertragen werden, die
durch vorangehende Abfragen von der Auswahl ausgeschlossen sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsschleifen
(Sei bis Se8) in binärcodierter Verteilung durch
die magnetischen Elemente (Kl bis KS) geführt sind, daß die magnetischen Elemente pro Binärstelle
paarweise kontradiktorisch eingeschleift sind, daß jeweils das eine magnetische Element
(z. B. Xl) pro Binärstelle in Abfrage- und Sperrrichtung von der Ansteuerschaltung (A) ansteuer-
bar ist (ζ. B. Abfragewicklung LKa und Sperrwicklung La), daß jeweils das andere magnetische
Element (z. B. K2) pro Binärstelle nur in Sperrrichtung von der Ansteuerschaltung (A) ansteuerbar
ist (z. B. Sperrwicklung La) und daß schließlieh die Auswerteschaltung an sich bekannte
logische Schaltmittel enthält, die entsprechend dem Abfrageergebnis einer Kennwortbinärstelle
bei den Abfragen der weiteren Binärstellen die Abgabe eines Sperrimpulses alternativ auf einen
der beiden kontradiktorisch eingeschleiften Magnetkerne (z. B. Kl, K2) pro Binärstelle
steuern.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß pro Codestelle (z. B.
CS 2 in Fig. 3) mehrere magnetische Elemente (z. B. zehn Elemente bei l-aus-10-Code) angeordnet
sind, die nacheinander auf eine Markierung einer Eingangsschleife abgefragt werden
und die bei der Abfrage weiterer Codestellen alle
bis auf ein ausgewähltes Element, das eine markierte Eingangsschleife umschließt, Sperrimpulse
erhalten.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf jeder elektrischen
Eingangsschleife (z. B. Se 6) die Wirkungen eines Abfrageimpulses und eines oder mehrerer
Sperrimpulse aufheben.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die logischen
Schaltmittel in der Auswerteschaltung (A) in an sich bekannter Weise aus einem Binärzähler (Z),
einem Codewandler (C), einer Durchschalteeinrichtung (D), UND-Schaltungen (1701, Ϊ702,
Uä bis Uh), Speichern (Spä bis Sph), einer Kippschaltung
(Sp 0) und zwei Verzögerungsschaltungen (Vl, V2) bestehen.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als magnetische
Elemente Magnetringkerne verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 730/115 11.66 © Bundesdruckerei Berlin
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1965
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Also Published As
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