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DE1228709B - Magnetohydrodynamischer Energiewandler - Google Patents

Magnetohydrodynamischer Energiewandler

Info

Publication number
DE1228709B
DE1228709B DES89225A DES0089225A DE1228709B DE 1228709 B DE1228709 B DE 1228709B DE S89225 A DES89225 A DE S89225A DE S0089225 A DES0089225 A DE S0089225A DE 1228709 B DE1228709 B DE 1228709B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
zones
electrodes
active
energy converter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES89225A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Erich Gruenwald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES89225A priority Critical patent/DE1228709B/de
Publication of DE1228709B publication Critical patent/DE1228709B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K44/00Machines in which the dynamo-electric interaction between a plasma or flow of conductive liquid or of fluid-borne conductive or magnetic particles and a coil system or magnetic field converts energy of mass flow into electrical energy or vice versa
    • H02K44/08Magnetohydrodynamic [MHD] generators
    • H02K44/12Constructional details of fluid channels

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Plasma Technology (AREA)

Description

  • Magnetohydrodynamischer Energiewandler Die Erfindung betrifft magnetohydrodynamische Energiewandler (MHD-Wandler) mit einem Kanal zunehmenden Querschnitts zur Durchleitung eines Plasmas zwischen Elektroden, die in einer elektromagnetisch aktiven Zone des Kanals transversal zu einem angelegten Magnetfeld angeordnet sind. Mit elektromagnetisch aktiver Zone wird die eigentliche Arbeitszone des Kanals bezeichnet, in der bei angelegtem Magnetfeld eine elektrische Feldstärke induziert wird. Solche als Arbeitszonen wirkende aktive Zonen sind beispielsweise aus der französischen Patentschrift 1308 804 sowie aus den BBC-Mitteilungen von 1962, H. 11, 12, S. 493 ff., zu entnehmen.
  • Unter MHD-Wandlem werden Anlagen verstanden, die bekanntlich nach folgendem Prinzip arbeiten: Legt man senkrecht zu einem mit hoher Geschwindigkeit strömenden Plasma ein Magnetfeld an, so kann man bekanntlich Elektroden, die senkrecht zum Magnetfeld und zur Strömungsrichtung angeordnet sind, elektrische Leistung entnehmen. Bei einer thermischen lonisierung des geimpften Arbeitsgases, wenn also das Plasma thermisch aufgeheizt bzw. erzeugt wurde - z. B: als Abgas eines Verbrennungsprozesses -, findet somit eine direkte Umwandlung thermischer in elektrische Energie statt. Der Energiewandler arbeitet dann als Generator.
  • Zwingt man dagegen den Elektroden einen Strom auf, so kann man ein elektrisch leitendes Medium zwischen den Elektroden hindurchpumpen. Es wird dann elektrische in mechanische Energie umgewandelt, und der Wandler arbeitet als Motor mit der Wirkungsweise einer Pumpe.
  • Wandler, die nach dem beschriebenen Prinzip als Generatoren arbeiten, werden auch abgekürzt MHD-Generatoren genannt.
  • Um einen MHD-Wandler riäherungsweise rechnerisch zu beherrschen, geht man von den Grundgleichungen aus: Zustandsgleichung, Kontinuitätsgleichung, Bewegungsgleichung und Energiegleichung. Eine genauere Dimensionierung ist möglich, wenn durch Ergänzungen die Nachverbrennung und ihr Einfluß auf die elektrische Leitfähigkeit des Plasmas erfaßt wird. Nach Wahl von vier freien Forderungen lassen sich damit Kanäle für MHD-Wandler entwerfen.
  • Die Durchrechnung ergibt, daß in einem MHD-Generator durch die Formgebung des Generatorkanals die bei einem bestimmten Druckgefälle durch die Wärmespeicherung und die Strömungsgeschwindigkeit im Plasma enthaltene Energie gezielt nutzbar gemacht werden kann. Man gelangt dabei zur Forderung nach sich erweiternden Kanälen verschiedenartiger Formen. Kanäle zunehmenden Querschnitts sind beispielsweise aus der deutschen Auslegeschrift 1130 511 sowie aus der französischen Patentschrift 1308 804 bekannt.
  • Führt man für die weiteren Betrachtungen ein kartesisches Koordinatensystem so ein, daß die x-Richtung in Strömungsrichtung und die y- und z-Richtung in der Ebene des Kanalquerschnitts liegen, so ergibt sich bei annähernd als konstant geforderter Elektrodenspannung die wichtige Forderung, daß man das Seitenverhältnis Y im Kanalquerschnitt immer im gleichen Sinne ändern muß, um jeder Volumeinheit des Kanals die maximale Nutzleistung entnehmen zu können.
  • Allgemein kann man sagen, daß zur Erzielung eines hohen Wirkungsgrades zu einem gewählten Geschwindigkeitsabbau des Plasmas ein bestimmter Abbau von Temperatur, Druck und Dichte erforderlich ist, was gewöhnlich eine mehr als lineare Querschnittsvergrößerung in Richtung der Kanalachse zur Voraussetzung hat.
  • Die starke Querschnittsvergrößerung war bisher in der Praxis ein unüberwindliches Hindernis für den Einsatz trichterförmiger Kanäle mit der errechneten günstigen Form. Die Konstruktion würde zu aufwendig, und die Wärmeverluste wären wegen zu großer Oberflächen untragbar, weshalb man nur relativ kurze Kanäle realisieren konnte. Die nutzbar umgewandelte Energie ist aber in solchen Kanälen gering.
  • Ein vereinfachtes Beispiel bei Vernachlässigung der Verluste veranschaulicht die Schwierigkeiten. Bei dem Entwurf eines Kanals für einen MHD-Generator werden zur Vereinfachung auch die Nachverbrennung nicht berücksichtigt und kein Geschwindigkeitsabbau des Plasmas angenommen. Es werden über die Kanallänge konstähtör Elektröderiähstand (y=konstant) und streng konstante Leerlaufspannung gefordert. Soll bei fester Anpassung der Nutzlast an die zwischen den zugeordneten Elektroden liegenden Teilstrecken etwa 201/o der in den Kanal einströmendön Energie in elektrische Nutzleistung umgeformt werden, so ist die Plasmatemperatur bis zum Kanalausgang, bezögen äüf den V-ingäilgswert, auf etwa 77 % äbzubaieü. Dazu muß die Seitenhöhe der Kanalwand in z-Richtung, bezogen auf den Eingangswert, ungefähr exponentiell bis etwa auf den 18fachen Wert anwachsen. Die gesamte Kanallänge xi hängt dabei noch von der. Dichte, der Plasmageschwindigkeit sowie von der Leitfähigkeit des Plasmas und von der magnetischen Induktion am Kanaleingang ab.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, den Bau von solchen MHD-Wandlem mit den errechneten, für die Energieumwandlung günstigen, trichterförmigen Kanälen zu ermöglichen. Es wird dazu auf die bekannte Reihenanordnung mehrerer Kanäle mit wachsendem Querschnitt in einer Kaskade zurückgegriffen (USA-Patentschrift 3 099131).
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß der Kanal -aktive Zonen finit gleichsinniger Änderung des Seitenverhältnisses und Zonen zum geometrischen Anpassen (Anpassungszonen, Trennzonen) der aktiven Zonen in dem Maße, daß die Seitenverhältnisse von Kanalausgangsquerschnitt und Kanaleingangsquerschnitt aufeinanderfolgender aktiver Zonen einander angenähert reziprok sind, aufweist, Betrachtet man einen Querschnitt, so ist als Seitenverhältnis das Verhältnis der Seitenlänge in Magnetfeldrichtung zur Seitenlänge quer zur Magnetfeld= richtung zu verstehen. Ein wachsendes Seitenverhältnis in den Querschnitten liegt also dann vor, wenn eine Seitenlänge stärker als die Länge der dazu senkrecht liegenden Seiten wächst. Für das bei Mal)-Generatoren bekannte Merkmal des wachsenden Seitenverhältnisses wird dabei kein Elementenschütz begehrt.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung werdöii die aufeinanderfolgenden aktiven Zonen gegeneinander um 90° um die gedachte Kanalachse gedreht: Man kommt dann ohne Querschnittsverformung in den Trennzonen aus.
  • In den Anpassungszonen können Übergangselektroden angeordnet werden, denen bis zum Kurzschluß Leistung abgestuft entnommen wird, um die Elektrodenfeldstärke und die magnetische Induktion der unmittelbar benachbarten aktiven Zonen abklingen zu lassen und Wirbelströme zu mindern. Im Mittelbereich der inaktiven Kanalzone kann die magnetische Induktion dann praktisch zu Null gemacht werden: Elektrodenfeldstärke und magnetische Induktion werden bei einem bekannten Generator (französische Patentschrift 1315 292) dagegen durch entsprechende Kanalerweiterung und Schwächung des Magnetfeldes zum Kanalende zu abgesenkt.
  • Die Erfindung soll zum besseren Verständnis an Hand der ein Ausführungsbeispiel wiedergebenden Zeichnung näher erläutert werden, F i g. 1 veranschaulicht im Prinzip einen Kanal des MHD-Wandlers nach der Erfindung. Zwischen zwei aktiven Zonen 1 und 3 ist eine Trennzone 2 eingefügt, die relativ kurz sein kann: Die aktiven Zonen trägän ail deti zur z=Richtürig parallelen Wänden z. B. den Wänden 14 uiid 15, Arbeitselektroden, wobei die Elektrodenebene durch die Schraffur gekennzeichnet ist.
  • Die Wände 16 lind 17 mit zier y-Richtung parallelen Erzeugenden sind von den Elektioden elöktrisch isoliert. Sie laufen vom Eingang der Kanalzone bis zum Ausgang nach einer bestimmten berechneten Pünktiän fit ,-Richtung auseinander, um jeder Volumeinheit des Kanals die maximale Nutzleistung, z. B. bei konstanter Elektrodenspannung, zu entnehmen. Da die Änderung des Wandabstandes wie bekannt, in Richtung der x-Achse anwächst, kommt ein Bereich, in dem für jeden Zuwachs an Kanallänge die Kanaloberfläche in unwirtschaftlichem Ausmaße anwächst. Vor diesem Bereich ist die Kanalzone abzubrechen.
  • Da es im betrachteten Fall für die Energieumwandlung nur auf die Änderung des Setenverhältnisses in den Querschnitten der aktiven Zonen ankommt, hat die nächste aktive Zone theoretisch den gleichen Eingangsquerschnitt wie der Ausgangsquerschnitt der vorhergehenden aktiven Zone. Die punktiert eingefügte Trennzone 2 gleicht die Seitenverhältnisse vorn Ausgangsquäischnitt der Zone 1 ulid Querschnitt am Eingang der Zone 3 der benachbarten aktiven Zonen 1 und 3 einander an.
  • Die prinzipielle Ansicht von Querschnitt 6 der aktiven Zone 1 nach F i g. 1 gibt F i g. 2 wieder. Die Elektroden 7 sind vor den Wänden 9 angeordnet, durch die Durchführungen 8 zum Anschluß an einen äußeren Stromkreis vorgesehen sind. An die elektrisch isolierenden Wände 10 schließen sich Polschuhe N und S an; über die ein zur Strömungsrichtung transversales Magnetfeld angelegt wird.
  • Die Elektroden der aktiven Zonen sind in x-Richtung auf beiden Seiten in Elektrodensegmente unterteilt, die paarweise zusammenarbeiten.
  • In den inaktiven Trennzonen können einige Segmente sogenannter Übergangselektroden mit besonderer Lastanpassung angeordnet werden, um die elektrischen Randeffekte zwischen Eingang und Ausgang benachbarter aktiver Zonen zu. unterdrücken. Solche Randeffekte bedingen Ausgleichsströme, die die abgebbare Nutzleistung an diesen Stellen mindern würden.
  • Wird den Segmenten solcher Übergangselektroden eine eventuell bis zum Kurzschlußbetrieb gestufte Leistung zum Abgleich entnommen, so kann man in den Anpassungszonen die magnetische Induktion und die außen meßbare Feldstärke zwischen den Elektroden allmählich abfallen lassen und hierdurch Wirbelströme vermindern. Bei Verwendung von Hallelektroden in den aktiven Zonen kann man die Segmente der Übergangselektroden einfach paarweise kurzschließen. Es ist zu berücksichtigen, daß die tatsächliche elektrische Feldstärke im Plasma zwischen den Elektroden die Differenz der im Plasma durch das Magnetfeld induzierten Feldstärke und der außen zwischen den Elektroden meßbaren Feldstärke, der Elektrodenfeldstärke, ist. Deshalb ist an den Übergangselektroden durch entsprechende Belastung eine solche Klemmenspannung einzustellen, daß diese proportional zur magnetischen Induktion an der Stelle dieser Übergangselektroden abfällt.
  • Bei Generatorbetrieb kann man bekanntlich bei Durchleiten eines ionisierten Gases bzw. Plasmas hoher Geschwindigkeit den Elektroden der aktiven Zonen des MHD-Wandlers elektrische Leistung entnehmen. Das Plasma kann durch Verbrennen von Ölen mit Luft erzeugt werden oder durch die Abwärme von Atomreaktoren. In einer Beschleunigungsdüse kann das Plasma auf hohe Strömungsgeschwindigkeit gebracht werden; bevor es durch den Kanal des MHD-Wandlers geleitet wird. Im Kanal wird die durch Geschwindigkeit und gespeicherte Wärme im Plasma enthaltene Energie in elektrische Energie umgewandelt, die voll den Elektroden abgenommen werden kann.
  • Bei Pumpbetrieb des Wandlers kann einem elektrisch leitenden Medium zusätzlich zur elektrischen Energie außerdem Energie in Form von Wärme zugeführt werden. Dadurch können Temperatur, Druck und Geschwindigkeit in gasförmigen Medien zusätzlich beeinflußt werden. Die zugeführte Wärmeenergie kann z. B. von einem Atomreaktor stammen. Solche im Pumpbetrieb arbeitenden MHD-Waxidler können in bekannter Weise zum Rückpumpen des Arbeitsmediums bei MHD-Generatoren mit geschlossenem Kreislauf verwendet werden. Man kann deshalb den MI3D-Wandler nach der Erfindung auch allgemein als einen Zustandsumformer ansehen.
  • Um Querschnittsverformungen in den Trennzonen zu vermeiden, sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die aufeinanderfolgenden aktiven Zonen gegeneinander um 90° um die gedachte Kanalachse gedreht sind. Die Elektroden liegen dann in verschiedenen Ebenen. Durch das in der Trennzone erreichte günstige Verhältnis von Oberfläche zu ' Volumen werden somit minimale Wärmeverluste und gutes Strömungsverhalten erzielt.
  • In F i g. 3 ist ein solcher MHD-Wandler mit gedrehten Kanalzonen schematisch dargestellt. Die Elektrodenebene ist jeweils durch Schraffur gekennzeichnet. Die aktiven Zonen haben im Mittelbereich jeweils einen quadratischen Querschnitt; zwischen Ein- und Ausgang ein und derselben aktiven Kanalzone bestehen reziproke Seitenverhältnisse Die aktive Zone 3 ist gegen die aktive Zone 1 um 90° um die Kanalachse gedreht, und das Seitenverhältnis am Eingang der Stufe 3 hat den reziproken Wert des Seitenverhältnisses am Ausgang der Stufe 1, wobei die Seiten in Magnetfeldrichtung, die im- Ausführungsbeispiel die Elektroden tragen, mit a bezeichnet sind. Die Trennzone 2 weist bei einer solchen Bemessung keine geometrische Querschnittsverfoririung auf, gleicht aber, die definitionsgemäßen Seitenverhältnisse von Ausgangs- und Eingangsquer= schnitt zweier benachbarter aktiver Stufen einarider an.: Die Übergangselektroden sind wieder in den Elektrodenebenen der unmittelbar benachbarten ak- tiven Zonen angeordnet zu denken. Sie sind also innerhalb einer Trennzone am Ausgang gegen den Eingang um 90° gedreht.
  • In F i g. 4 ist ein Energiewandler nach der Erfindung mit drei gegeneinandergedrehten aktiven Kanal= zonen dargestellt. Zwischen den aktiven Kanalzonen 1, 3 und 5 liegen die im Sinne der nutzbaren Energieumwandlung inaktiven Kanalzonen bzw. Trennzonen 2 und 4 zum Angleichen der Seitenverhältnisse. In der Trennzone 2 sind zwei Übergangselektröden finit den Segnientpaaren 11 und 12 nur einmal am Eingang angedeutet. Die Segmente jeder Seite sind gegeneinander elektrisch isoliert.
  • Im Falle des Generatorbetriebs wird den Segmentpaaren der Übergangselektroden bis zum Kurzschluß Leistung abgestuft entnommen, um die Elektrodenfeldstärke und die magnetische Induktion der unmittelbar benachbarten aktiven Zonen abklingen zu lassen und Wirbelströme zu mindern. Im Mittelbereich der inaktiven Kanalzone ist die magnetische Induktion praktisch Null und steigt gegen das Kanalende bei um 90° gedrehter Richtung der Feldstärke wieder an. Ebenso steigt mit Hilfe von um 90° gegenüber dem Zoneneingang gedrehten übergangselektroden die Elektrodenfeldstärke in senkrechter Richtung allmählich bis auf den vollen Wert in der nachfolgenden aktiven Zone an. Dem angedeuteten Segmentpaar 11 wird durch den Widerstand 13 eine gestufte Leistung entnommen, und das Segmentpaar 12 der Übergangselektroden ist kurzgeschlossen. Es versteht sich, daß bei Anordnung mehrerer Segmentpaare als Übergangselektroden beliebig fein gestufte Leistungsentnahme möglich ist. Ebenso kann man die im Generatorbetrieb den Übergangselektroden zu entnehmende Leistung in abgeglichenen Verbrauchern nutzen.
    Tabelle
    (Bezeichnung nach F i g. 4)
    Aktive Kanalzone
    1 3 5
    Länge [m]
    6 3,5 2,5
    Wirkungsgrad
    6,50/0 6,50/0 6,5010
    Zone 1 Zone 3 Zone 5
    Eingang I Ausgang I Eingang I Ausgang I Eingang Ausgang
    Elektrodenabstand [m] .......................... 0,29 0,35 0,48 0,6 0,7 1,2
    Elektrodenlänge in Magnetfeldrichtung [m] . . . . . . . . 0,24 0,48 0,35 I 0,7 0,6 1,2
    Temperatur ['K] ............................... 3000 2940 2790 2700
    Plasmageschwindigkeit [m/s] ..................... 1000 840 660 400
    Druck [at] ..................................... 9 4,3 2,1. 1
    Will man einen MHD-Generator mit nachgeschaltetem Dampfkraftwerk betreiben, so kann man bei Abbau der Plasmatemperatur und Plasmageschwindigkeit ein Bemessungsbeispiel eines solchen als Generator laufenden MHD-Wandlers nach der Erfindung mit drei aktiven Zonen nach vorstehender Tabelle angeben.
  • Es sind dabei folgende Voraussetzungen getroffen worden: Die Elektrodenspannung ist für jede aktive Kanalzone konstant. Die magnetische Induktion des angelegten Feldes ist konstant und beträgt z. B. 15 Kilogauß.
  • Unter Berücksichtigung der Enthalpie und der kinetischen Energie eines Plasmas betrage die Eingangsleistung etwa 500 MW. Über jede aktive Kanalzone sei schließlich das Verhältnis zwischen Abbau der kinetischen und der thermischen Energie konstant.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: eingangsquerschnitt aufeinanderfolgender aktiver Zonen einander angenähert reziprok sind, aufweist.
  2. 2. Energiewandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden aktiven Zonen gegeneinander um 90° um die gedachte Kanalachse gedreht sind.
  3. 3. Energiewandler nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Übergangselektroden in den Anpassungszonen, an denen durch entsprechende Belastung eine proportional zur magnetischen Induktion abfallende Klemmenspannung eingestellt ist.
  4. 4. Energiewandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Hauelektroden die Elektroden in der Anpassungszone paarweise kurzgeschlossen sind.
  5. 5. Energiewandler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aktiven Kanalzonen jeweils in der Kanalmitte das Seitenverhältnis »eins« aufweisen. 1. Magnetohydrodynamischer Energiewandler mit einem Kanal zunehmenden Querschnitts zur Durchleitung eines. Plasmas zwischen Elektroden, die in einer elektromagnetisch aktiven Zone des Kanals transversal zu einem angelegten Magnetfeld angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal aktive Zonen mit gleichsinniger Änderung des Seitenverhältnisses und Zonen zum geometrischen Anpassen der aktiven Zonen in dem Maße, daß die Seitenverhältnisse von- Kanalausgangsquerschnitt und Kanal-In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1130 511; französische Patentschriften Nr. 1308 804, 1315 292; USA: Patentschrift Nr. 3-099 131; Brown-Boveri-Mitteilungen, Heft 11/12, 1962, S.493 bis 500; Direct Current, Heft 11/1962, S. 306-307; Buch »Magnetoplasmadynamic Electrical Power Generation«, herausgegeben von »The Institution of Electrical Engineers«, London, 1963, S. 21, F i g. 3.
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Citations (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130511B (de) * 1960-03-28 1962-05-30 Avco Corp Hall-Stromgenerator
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FR1315292A (fr) * 1962-01-16 1963-01-18 Avco Corp Générateur magnétohydrodynamique perfectionné dans lequel les effets de courtcircuit d'extrémité sont réduits
US3099131A (en) * 1958-04-03 1963-07-30 Avco Mfg Corp Power generation system for propulsion and method of operating same

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