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DE1226621B - Zweilinige Kraftuebertragung, vorzugsweise fuer den Antrieb von zwei Drehgestellen eines Schienentriebfahrzeuges - Google Patents

Zweilinige Kraftuebertragung, vorzugsweise fuer den Antrieb von zwei Drehgestellen eines Schienentriebfahrzeuges

Info

Publication number
DE1226621B
DE1226621B DEB72663A DEB0072663A DE1226621B DE 1226621 B DE1226621 B DE 1226621B DE B72663 A DEB72663 A DE B72663A DE B0072663 A DEB0072663 A DE B0072663A DE 1226621 B DE1226621 B DE 1226621B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
power transmission
output
pinion
shafts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB72663A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst Lammerz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEB72663A priority Critical patent/DE1226621B/de
Publication of DE1226621B publication Critical patent/DE1226621B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C17/00Arrangement or disposition of parts; Details or accessories not otherwise provided for; Use of control gear and control systems
    • B61C17/12Control gear; Arrangements for controlling locomotives from remote points in the train or when operating in multiple units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Zweilinige Kraftübertragung, vorzugsweise für den Antrieb von zwei Drehgestellen eines Schienentriebfahrzeuges Die Erfindung betrifft eine zweilinige Kraftübertragung, vorzugsweise für den Antrieb von zwei Drehgestellen eines Schienentriebfahrzeuges von zwei im Hauptrahmen angeordneten, nicht umsteuerbaren Antriebsmaschinen aus, mit einem gemeinsamen Stirnradwendegetriebe, in dem zur Fahrtwendung die Verbindungen der beiden Ausgangs- mit den beiden Eingangswellen miteinander vertauscht werden und bei dem in jeder von zwei Zahnradebenen ein mit einer Ausgangswelle fest verbundenes Abtriebszahnrad vorhanden ist, das in einer Fahrtrichtung unmittelbar mit einem Ritzel auf einer Eingangswelle im Eingriff steht.
  • Als Antriebsmaschinen können dabei zwei Strömungsgetriebe, die entweder jeweils von einem besonderen oder beide von einem einzigen Dieselmotor angetrieben werden, oder auch zwei Dampf- oder Gasturbinen verwendet werden.
  • Zweilinige Kraftübertragungen mit einem gemeinsamen Stirnradwendegetriebe der genannten Bauart sind bekannt. Bei einer dieser bekannten Ausführungen (z. B. F i g. 7 bis 9 der deutschen Patentschrift 817 763) weist das Wendegetriebe in jeder von zwei Zahnradebenen drei Räder auf; von denen eines mit einer der beiden Ausgangswellen fest verbunden ist, während von den beiden anderen Rädern, die auf je einer der beiden Eingangswellen lose drehbar und mit dieser kuppelbar sind, eines sowohl mit dem anderen als auch mit dem zuerst genannten Rad in ständigem Eingriff steht. Eine andere bekannte Ausführung (z. B. F i g. 4 bis 6 der deutschen Patentschrift 817 763) unterscheidet sich hiervon nur dadurch, daß die Rollen der Eingangs- und Ausgangswellen miteinander vertauscht sind. In beiden Fällen kann dadurch, daß die auf den Ausgangswellen gelagerten Räder größere Zähnezahlen als die auf den Eingangswellen gelagerten Räder aufweisen, zugleich eine übersetzung ins Langsame erzielt werden.
  • Bei den beiden bekannten Ausführungen ergeben sich aus der Tatsache, daß in jeder der beiden Zahnradebenen die beiden auf ihren zugehörigen Wellen lose drehbaren Räder unmittelbar miteinander im Eingriff stehen, gewisse Nachteile. Liegen die genannten Räder nämlich auf den Eingangswellen, so dürfen diese, also auch die beiden Antriebsmaschinen, keinen großen Abstand haben, da sonst die Räder und insbesondere das eine noch größere Zähnezahl aufweisende zugehörige Abtriebszahnrad zu groß werden würden. Liegen die genannten Räder dagegen auf den Ausgangswellen, so dürfen diese keinen kleinen Abstand haben, da sonst die Räder und insbesondere das noch geringere Zähnezahl aufweisende zugehörige Antriebszahnrad zu klein werden würden. Die Ausgangswellen sollen aber gerade zum Antrieb der Drehgestelle eines Schienenfahrzeuges möglichst in oder nahe der lotrechten Längsmittelebene des Fahrzeuges verlaufen.
  • Bei beiden bekannten Ausführungen besteht schließlich noch der Nachteil, daß in jeder Fahrtrichtung eines der vier lose drehbar gelagerten Räder als entkuppeltes Zwischenrad unter Last relativ zu seiner Welle laufen muß. Das macht eine von der Welle unabhängige Gehäuselagerung dieser Zahnräder erforderlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zweilinige Kraftübertragung der eingangs genannten Bauart vorzugsweise mit gleichzeitiger Übersetzung ins Langsame zu schaffen, die die geschilderten Nachteile nicht aufweist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei der eingangs genannten Kraftübertragung dadurch gelöst, daß jedes der beiden Abtriebszahnräder in der anderen Fahrtrichtung in an sich bekannter Weise über ein besonderes Zwischenrad mit einem Ritzel auf der anderen Eingangswelle mittelbar im Eingriff steht.
  • Durch die Anordnung besonderer Zwischenräder entfällt die Notwendigkeit, daß in jeder der beiden Zahnradebenen des Wendegetriebes die beiden auf ihren zugehörigen Wellen lose drehbaren Ritzel unmittelbar miteinander im Eingriff stehen. Der Abstand dieser Wellen kann demnach unabhängig von der Größe der Ritzel frei gewählt werden. Außerdem können die genannten Ritzel nunmehr mittels einfacher Gleitlager auf ihren Wellen selbst gelagert werden, da sie in entkuppeltem Zustand nicht mehr unter Last laufen müssen. Sie können daher auch besonders klein ausgebildet werden, womit sich gleichzeitig eine - besonders bei Antrieben mittels schnelllaufender Dampf- oder Gasturbinen erwünschte -verhältnismäßig große Übersetzung ins Langsame ermöglichen läßt.
  • Um den sich durch die Anordnung besonderer Zwischenräder ergebenden Mehraufwand von zwei Zahnrädern gegenüber den bisher bekannten Wendegetrieben wieder zu beseitigen, können in Weiterbildung der Erfindung die Ritzel auf den Eingangswellen als ein Schieberad ausgebildet sein.
  • Wenn derartige Ritzel wie üblich längs Keilprofilen verschiebbar, also mit ihren Wellen urdrehbar verbunden sind, können sich beim Zahneingriff infolge noch vorhandener Restmomente aus dem Antrieb Überbeanspruchungen der jeweils beteiligten Zähne ergeben: Diese .sind dadurch zu vermeiden, daß in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die als Schieberäder ausgebildeten Ritzel auf ihren zugehörigen Eingangswellen frei drehbar gelagert und mit diesen lediglich in den Endstellungen über seitlich an ihnen angebrachte Schaltklauen od. dgl. kuppelbar sind. Das Schieberad wird dabei zunächst mit dem Abtriebszahnrad in Eingriff gebracht und erst danach m s .
  • it einer zugehörigen .Welle gekuppelt, wobei die Schaltklauen sämtlich gleichzeitig zum Eingriff kommen und infolge ihrer robusten Bauart der Gefahr der Überbeanspruchung nicht ausgesetzt sind.
  • In der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiele der Erfindung zwei Wendegetriebe für Schienenfahrzeuge schematisch dargestellt. -Im einzelnen zeigen F i g. 1 und 2 je eine Ansicht der Zahnräder eines Wendegetriebes nach F i g. 3 oder 4 in den beiden Zahnradebenen I bzw. 1I, F i g: 3 die Abwicklung eines Wendegetriebes mit Schaltmuffen, -F i g: 4 die Abwicklung eines Wendegetriebes mit Schieberädern, -F i g. 5 eine Einzelheit der -F i g. 4 in größerem Maßstab.
  • In beiden Ausführungsbeispielen liegen sowohl die Eingangswellen 1 und 2 als auch die Ausgangswellen 3 und 4. parallel .zueinander in Längsrichtung des Fahrzeuges, und zwar jedesmal symmetrisch zur lotrechten Längsmittelebene 5. Letzteres gilt auch für die Zahnräder beider Zahnradebenen I und II. Die Eingangswellen 1 und 2 werden von zwei nicht umsteuerbaren Antriebsmaschinen, z. B. Turbinen 6 bzw. 7, gleichsinnig angetrieben.
  • Mit jeder der -beiden Ausgangswellen 3 und 4 ist - in verschiedenen Zahnradebenen I und II - ein Abtriebszahnrad 8 bzw. 9 fest verbunden, das mit einem auf einer Nebenwelle gelagerten Zwischenrad 10 bzw..ll in ständigem Eingriff steht.
  • Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 sind auf jeder der beiden Eingangswellen 1 und 2 je zwei auf dieser lose drehbaie Ritzel 12 und 13 bzw. 14 und 15 und zwischen diesen je eine mit entsprechenden Kupplungsklauen versehene Schaltmuffe 16 bzw. 17 angeordnet. Dabei stehen die Ritzel12 und 13 mit dem Rad 10 bzw. 9 und die Ritzel 14 und 15 mit dem Rad 8 bzw. 11 in ständigem Eingriff.
  • Wird von den beiden Schaltmuffen 16 und 17 durch eine nicht dargestellte Schaltgabel die erste nach rechts und die zweite nach links verschoben, so ist die Eingangswelle 1 über die Glieder 16,13 und 9 mit der Ausgangswelle 4 und die Eingangswelle 2 über die Glieder 17, 14 und 8 mit der Ausgangswelle 3 verbunden. Bei entgegengesetzten Stellungen der beiden Schaltmuffen 16 und 17 ergibt sich eine Vertauschung der beiden Verbindungen, nämlich von 1 über 16, 12, 10, 8 mit 3 und von 2 über 17, 15, 11, 9 mit 4 unter gleichzeitiger Umkehrung des Drehsinns der Ausgangswellen 3 und 4.
  • Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 befindet sich auf jeder der beiden Eingangswellen 1 und 2 jeweils nur ein einziges, die Ritzel 12 und 13 bzw. 14 und 15 ersetzendes, als Schieberad ausgebildetes Ritze118 bzw. 19, das mit seiner Welle entweder ständig oder zumindest in seinen beiden Endstellungen urdrehbar verbunden ist. Wird von diesen Ritzeln 18 und 19 das eine nach links und das andere nach rechts verschoben, so ergeben sich zwischen den Eingangswellen 1 und 2 und den Ausgangswellen 3 und 4 dieselben Verbindungen wie im Ausführungsbeispiel nach Fig.3.
  • In beiden dargestellten Getrieben weisen die Abtriebszahnräder 8 und 9 größere Zähnezahlen als die Ritzel 12 bis 15 bzw. 18 und 19 der Eingangswellen 1 und 2 auf.
  • In F i g. 5 ist die Anordnung und Gestaltung etwa des Ritzels 18 nach F i g. 4 für den Fall dargestellt, daß dieses nur in seinen Endstellungen, also erst nach seiner Kupplung mit dem Zahnrad 10 oder 9, mit seiner Eingangswelle 1 urdrehbar verbunden wird. Es ist zu diesem Zweck beidseitig mit Schaltklauen 20 versehen, die in entsprechende Gegenklauen 21 von auf der Eingangswelle 1 befestigten Naben 22 eingreifen.
  • Die Ansprüche 2 bis 5 sind echte Unteransprüche und gelten nur in Verbindung mit Anspruch 1.

Claims (5)

  1. razenransprucne: 1. Zweilinige Kraftübertragung, vorzugsweise für den Antrieb von zwei Drehgestellen eines Schienentriebfahrzeuges von zwei im Hauptrahmen angeordneten, nicht umsteuerbaren Antriebsmaschinen aus, mit einem gemeinsamen Stirnradwendegetriebe, in dem zur Fahrtwendung die Verbindungen der beiden Ausgangs- mit den beiden -Eingangswellen miteinander vertauscht werden und bei dem in jeder von zwei Zahnradebenen ein mit einer Ausgangswelle fest verbundenes Abtriebszahnrad vorhanden ist, das in der einen Fahrtrichtung unmittelbar mit einem Ritzel auf einer Eingangswelle im Eingriff steht, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in der anderen Fahrtrichtung jedes der beiden Abtriebszahnräder (8 und 9) in an sich bekannter Weise über ein besonderes Zwischenrad (10 bzw.11) mit einem Ritzel (12 bzw.15 oder 18 bzw.19) auf der anderen Eingangswelle (1 bzw. 2) mittelbar im Eingriff steht.
  2. 2. Kraftübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebszahnräder (8 und 9) größere Zähnezahlen als die Ritze112 bis 15 bzw. 18 und 19) auf den Eingangswellen (1 und 2) aufweisen.
  3. 3. Kraftübertragung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder der beiden Zahnradebenen (I und II) bezüglich einer längs zwischen beiden Eingangswellen (1 und 2) verlaufenden lotrechten Längsmittelebene (5) zueinander symmetrisch angeordnet sind.
  4. 4. Kraftübertragung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ritzel (12 und 13 bzw. 14 und 15) jeder Eingangswelle (1 und 2) zu einem Ritzel (18 bzw. 19) zusammengefaßt sind, von denen jedes als Schieberad ausgebildet ist.
  5. 5. Kraftübertragung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes als Schieberad ausgebildete Ritzel (18 und 19) auf seiner zugehörigen Eingangswelle (1 bzw. 2) frei drehbar gelagert und mit dieser lediglich in den Endstellungen über seitlich an ihm angebrachte Schaltklauen (20) od dgl. kuppelbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 817 763, 814 558; deutsche Auslegeschrift Nr.1095 682.
DEB72663A 1963-07-13 1963-07-13 Zweilinige Kraftuebertragung, vorzugsweise fuer den Antrieb von zwei Drehgestellen eines Schienentriebfahrzeuges Pending DE1226621B (de)

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DE1226621B true DE1226621B (de) 1966-10-13

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE814558C (de) * 1948-12-03 1951-09-24 Georges Staub Radantrieb mit Differential fuer Motorpfluege, Traktoren und aehnliche Fahrzeuge
DE817763C (de) * 1949-10-08 1951-10-18 Fried Krupp Lokomotivfabrik Fahrzeug, insbesondere Turbinenlokomotive, mit Einzelantrieb der Achsen mindestens eines Achspaares durch nicht umsteuerbare Antriebsglieder
DE1095682B (de) * 1956-03-14 1960-12-22 Gen Motors Corp Kraftuebertragungseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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