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DE457469C - Durch ein Fluessigkeitsgetriebe mit geteilter Leistungsabgabe angetriebene Fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven - Google Patents

Durch ein Fluessigkeitsgetriebe mit geteilter Leistungsabgabe angetriebene Fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven

Info

Publication number
DE457469C
DE457469C DEA45827D DEA0045827D DE457469C DE 457469 C DE457469 C DE 457469C DE A45827 D DEA45827 D DE A45827D DE A0045827 D DEA0045827 D DE A0045827D DE 457469 C DE457469 C DE 457469C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive according
primary
drive
axles
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA45827D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Gruenholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA45827D priority Critical patent/DE457469C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE457469C publication Critical patent/DE457469C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • B61C9/14Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines hydraulic, including combinations with mechanical gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description

DEUTSCHES' REICH
AUSGEGEBEN AM
19. MÄRZ 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 457469 KLASSE 20 b GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*).
insbesondere Lokomotiven.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. September 1925 ab.
Beim Antrieb von Fahrzeugen, besonders Lokomotiven, unter Vermittelung eines Flüssigkeitsgetriebes ist dieses bei den bisher üblichen Anordnungen wie ein mechanisches Getriebe zwischen Antriebsmotor und Lastwelle eingeschaltet, also der Primärteil mit dem Antriebsmotor, der Sekundärteil mit der Lastwelle verbunden. Bei den Getrieben mit geteilter Leistungsabgabe, bei denen auch der Primärteil an dem Aufbringen der Zugkraft teilnimmt und zum Teil überhaupt die Verbindung zwischen Antrieb und Last herstellt, steht das Primärgetriebe einerseits mit dem Antriebsmotor, anderseits teils hydraulisch, teils mechanisch mit der Lastwelle, also einer Triebachse oder Blind welle, in Verbindung. Nur bei sehr kleinen Leistungen ist es bei derartigen Anordnungen möglich, Antriebsmotor, Primär- und Sekundärteil parallel zu den Triebachsen unterzubringen; bei der Anordnung in der Längsachse des Fahrzeuges sind zur Übertragung Kegelräder notwendig, oder es werden Triebgestelle in Form von Kuppelstangen, Parallelkurbeln o. dgl. benö-
Die: vorliegende Erfindung bringt eine wesentliche Vereinfachung des Antriebes von Fahrzeugen mittels Flüssigkeitsgetriebe geteilter Leistungsabgabe und zeichnet sich dadurch aus, daß das Primärgetriebe und das Sekundärgetriebe mittelbar oder unmittelbar auf getrennte Achsen einwirken. Die Unterbringung beispielsweise eines Elektromotors und eines gleichachsigen Primärgetriebes parallel zu den Triebachsen bereitet nun keine Schwierigkeiten mehr, da der Sekundärteil auf die nebenhegende Triebachse einwirkt und beispielsweise oberhalb derselben angeordnet weiden kann. Ein weiterer wesentlicher Vorteil zeigt sich in der Vereinfachung der notwendigen Übertragungsmittel, die lediglich aus Stirnradgetrieben bestehen können. Statt eines Primärgetriebes können auch zwei oder mehrere vorgesehen sein, dieselben lassen sich hintereinander- oder parallel schalten; im ersteren Falle ergibt sich eine günstigere Raumausnutzung, im letzteren Falle eine Verminderung der Druckunterschiede und damit · der Leckverluste. Sind mehrere Primärgetriebe oder auch mehrere Sekundärgetriebe oder von beiden mehrere Getriebe vorhanden, so treibt gemäß- der vorliegenden Erfindung jedes derselben seine besondere Triebachse oder Achsgruppe an. Naturgemäß lassen sich auch Kombinationen mit den bisher bekannten Anordnungen treffen.
Die Möglichkeit und die Vorzüge einer derartigen Unterteilung des Primärgetriebes läßt das Zugkraft diagramm nach Abb. 1 erkennen, welchem die im Eisenbahnbetriebe üblichen
*J Von dem Palentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Hans Grünhol\ in Berlin-Charlottenburg.
Museum BiWtoihek
45746®
Verhältnisse zugrunde gelegt sind. Die Nörmalgeschwindigkeit, bei welcher eine rein, mechanische Übertragung stattfindet, beträgt 90 Prozent der Höchstgeschwindigkeit des S Fahrzeuges. Die hierbei auftretende Höchstleistung soll bis herab zu 60 Prozent de,r" Höchstgeschwindigkeit eingehalten werden' können. In diesem Geschwindigkeitsgebiet wurden Primär- und Sekundärteil auf ihr größtes Hubvolumen eingesteEt bleiben, und entweder durch Veränderung der Drehzahl des Antriebsmotors oder durch Drosselung geregelt werden. Der Flüssigkeitsdruck, oder' Druckunterschied innerhalb des Getriebes kann dabei in irgendeiner Weise auf gleichbleibender Höhe gehalten werden.
Bei Normalgeschwindigkeit bringt der Pri: niärteil die gesamte Zugkraft auf, bei kleinerer Geschwindigkeit tritt hierzu noch der Anteil des dann zur Wirkung kommenden Sekundärgetriebes. Im gewählten Beispiel ist der Primärteil mit 2/3, der Sekundärteil mit Vs 3-D. der Höchstzugkraft beteiligt. Wird das Primärgetriebe (s. Abb. 2) in zwei gleich große Getriebe aufgeteilt, so übt jeder der vorhandenen Getriebesätze Vs des- Gesamthöchstmomentes aus. Die Antriebskraft kann dabei, wie dargestellt, ebenfalls aufgeteilt sein oder ein Antriebsmotor über ein Vorgelege beide Primärgetriebe antreiben.
Wie aus Abb. 2 - ersichtlich, kann ■ auf die angegebene Weise ein Einzelantrieb erzielt werden, bei welchem das auf jede Achse entfallende Reibungsgewicht von ο bis 60 Prozent der Höchstgeschwindigkeit voll- ausgenutzt wird. Eine Verbindung der Achse durch Kuppelstangen ist möglich, aber nicht erforderlich, da ein Schienenschlupf bei der gleichen Belastung aller Achsen praktisch nicht auftreten kann. Sind die Achsen ungleich belastet, so läßt sich durch Schwächung oder Erhöhung des Höchstmomentes des zugehörigen Flüssigkeitsgetriebeteiles ein Ausgleich schaffen. Ist beispielsweise das Fahrzeug nach Abb. 2 mit zwei Triebachsen und zwei entsprechend belasteten außenliegenden Laufachsen versehen, so kann auch noch das Sekundärgetriebe unterteilt und jede Laufachse, mit einem gesonderten Sekundärsatz ausgestattet werden, welcher bei dem gewählten Beispiel jeweils V6 des Gesamthöchstmomentes zu liefern hätte.
Es lassen sich selbstverständlich auch noch andere Unterteilungen denken, die Erfindung ist nicht etwa auf die in Abb. 1 dargestellten Verhältnisse beschränkt.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Durch ein Flüssigkeitsgetriebe mit geteilter Leistungsabgabe angetriebene Fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß das Primärgetriebe und das Sekundärgetriebe mittelbar oder unmittelbar auf getrennte Triebachsen einwirken.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorhandensein mehrerer Primärgetriebe oder mehrerer Sekundärgetriebe oder mehrerer Primärund. Sekundärgetriebe jedes derselben eine besondere Achse oder Achsgruppe antreibt. · . ...
3. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgesehenen Getriebeeinheiten hintereinandergeschaltet sind.
4. Antrieb nach Anspruch 2, 'dadurch gekennzeichnet, daß die vorgesehenen Primärgetriebeeinheiten einerseits und - die gegebenenfalls mehrfach vorhandenen Sekundärgetriebeeinheiten anderseits parallel aneinander angeschlossen sind.
5. Antrieb nach Anspruch Ί oder 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die 8g einzelnen Getriebeeinheiten gleiches oder annähernd gleiches Höhstmoment entwik·
. kern.
6. Antrieb nach Anspruch 1 oder 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei ungleicher Belastung der Triebachsen das Drehmoment der zu weniger -oder stärker belasteten Achsen gehörigen Getriebeeinheiten entsprechend vermindert oder erhöht ist. -
7. Antrieb nach Anspruch 1 oder 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche vorhandenen Achsen, einzeln oder zu Gruppen zusammengefaßt, mit je einem Getriebeteil verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DEA45827D 1925-09-03 1925-09-03 Durch ein Fluessigkeitsgetriebe mit geteilter Leistungsabgabe angetriebene Fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven Expired DE457469C (de)

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