DE1224771B - Regelverstaerker fuer Fernsehsignale - Google Patents
Regelverstaerker fuer FernsehsignaleInfo
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- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/44—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
- H04N5/52—Automatic gain control
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. CL:
H04n
Deutsche Kl.: 21 al-33/50
Nummer: 1224771
Aktenzeichen: F 25667 VIII a/21 al
Anmeldetag: 2. Mai 1958
Auslegetag: 15. September 1966
Die Erfindung betrifft einen Regelverstärker für Fernsehsignale.
Es ist bereits bekannt, die Verstärkung einer Elektronenröhre dadurch zu verändern, daß die Gittervorspannung
auf verschiedene Werte gebracht wird. Da die Gitterspannungs-Anodenstromkennlinie im
allgemeinen gekrümmt ist und bei höheren Werten der Gittervorspannung eine geringere Steilheit aufweist
als bei niedrigen Werten, ist die Verstärkung von der Höhe der Gittervorspannung abhängig und
nimmt mit zunehmender negativer Vorspannung ab. Bei dieser Art der Verstärkungsregelung ist es jedoch
unvermeidlich, daß sich der Arbeitspunkt auf der Kennlinie der Röhre in Gebiete starker Krümmung
der Kennlinie verlagert. Es treten dann nichtlineare Verzerrungen des von der Röhre verstärkten Signals
auf. Um diese Verzerrungen klein zu halten, ist man gezwungen, die Signalamplitude klein zu wählen, so
daß vom Signal nur ein kleiner Teil der Kennlinie in der Umgebung des Arbeitspunktes ausgesteuert
wird.
Besonders schwerwiegend wirken sich die nichtlinearen Verzerrungen bei einem Fernsehsignal aus,
da sie eine Veränderung der Abstufung der Helligkeitswerte, das ist eine Gradationsverfälschung im
wiedergegebenen Bild, zur Folge haben. Man war daher bisher gezwungen, einer geregelten Röhre das
Fernsehsignal mit so kleiner Amplitude zuzuführen, daß die auftretenden Verzerrungen in zulässigen
Grenzen bleiben. Zum Beispiel konnte eine Röhre vom Typ EF 43 unter den üblichen Betriebsbedingungen
nur mit einem Fernsehsignal mit 0,2 Vss am
Gitter ausgesteuert werden, damit bei der Regelung durch Verändern der Gittervorspannung keine zu
starke Verzerrung durch die Kennlinienkrümmung auftritt. Dies erforderte bei geregelten Verstärkern
für Fernsehsignale einen erhöhten Aufwand an Verstärkerstufen, da die Eingangsspannung des geregelten
Verstärkers, auch wenn sie größer als 0,2 V ist und beispielsweise den genormten Wert von 1 Vss
aufweist, vor der geregelten Stufe abgeschwächt werden mußte und nach dieser wieder auf den gewünschten
Ausgangswert verstärkt werden mußte.
Zur Vermeidung dieser Mängel wurde bereits ein Regelverstärker für Fernsehsignale vorgeschlagen,
welcher zwei aufeinanderfolgende Verstärkerstufen enthält, in denen das Signal mit entgegengesetzter
Polarität und annähernd gleicher Amplitude auftritt und bei dem die Regelspannung den durch Kondensatoren
für Gleichstrom abgeriegelten Steuerelektroden beider Verstärkerstufen über elektronische
Schalter zugeführt wird, welche nur während der
Regelverstärker für Fernsehsignale
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Fernseh G. m. b. H.,
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Wolfgang Dillenburger,
Nieder Ramstadt bei Darmstadt
Dr.-Ing. Wolfgang Dillenburger,
Nieder Ramstadt bei Darmstadt
Zeiten geschlossen sind, in denen das Fernsehsignal den Bezugswert aufweist.
Bei einem nach diesem Vorschlag mit Elektronenröhren aufgebauten Regelverstärker werden zwei
Triodensysteme, die zu einer Doppeltriode zusammengefaßt sind und einen gemeinsamen Kathodenwiderstand
aufweisen, verwendet. Dem Gitter des ersten Systems wird das Fernsehsignal über einen
Koppelkondensator zugeführt. Das Gitter des zweiten Systems ist über einen Kondensator auf Nullpotential
gelegt. Die Regelspannung wird den Gittern der beiden Röhrensysteme über je eine Klemmschaltung
zugeführt, und das Ausgangssignal wird am Anodenwiderstand des zweiten Systems abgenommen. Die
Erfindung betrifft eine vorteilhafte Weiterbildung des vorgeschlagenen Regelverstärkers.
Bei einem Regelverstärker für Fernsehsignale mit zwei aufeinanderfolgenden Verstärkerstufen, in denen
das Signal mit entgegengesetzter Polarität und annähernd gleicher Amplitude auftritt, bei dem die
Regelspannung den durch Kondensatoren für Gleichstrom abgeriegelten Steuerelektroden beider
Verstärkerstufen über elektronische Schalter zugeführt wird, welche nur während der Zeiten geschlossen
sind, in denen das Fernsehsignal den Bezugswert aufweist, sind erfindungsgemäß die den Steuerelektroden
der beiden Verstärkerstufen abgewandten Kathoden der Schaltdioden, denen negativ gerichtete
Steuerimpulse zugeführt werden, und die beiden gleichfalls den Steuerelektroden der Verstärkerstufen
abgewandten Anoden der Schaltdioden, denen positiv gerichtete Steuerimpulse zugeführt werden, paarweise
über je einen Schaltungspunkt leitend miteinander verbunden, und diese Schaltungspunkte sind
entweder über je einen Widerstand oder unter gleichzeitiger Querverbindung über einen Widerstand über
je eine weitere Diode an die Regelspannungsleitung angeschaltet. Auf diese Weise vermeidet man ge-
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trennte Zuleitungen und Widerstände für die zweite Klemmschaltung.
Die Schaltungsanordnung soll nun an Hand der Ausführungsbeispiele darstellenden Fig. 1 und 2
näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt einen geregelten Verstärker für Fernsehsignale
mit zwei Triodensystemen, die mit Vorteil zu einer Doppeltriode (z. B. E 88 CC) zusammengefaßt
sind. Dem Gitter des ersten Systems 1 wird über den Kopplüngskondensatör 5 (z.B. 0,25μΡ) ίο
das Fernsehsignal zugeführt. Die beiden Systeme 1 und 2 sind über den gemeinsamen Kathodenwiderstand
3 gekoppelt. Am Anodenwiderstand 4 des zweiten Systems 2 wird das geregelte Signal abgenommen.
Das Gitter des zweiten Systems ist durch einen Kondensator 6 von gleicher Größe wie der
Kondensator 5 gegen Masse abgeblockt. Die Regelspannung wird den Gittern der beiden Röhrensysteme
1 und 2 über je eine Klemmschaltung zugeführt. Gemäß der Erfindung sind dabei die Kathoden
der Dioden 7, 8, denen die Steuerspannung (über Klemme 11) mit negativer Polarität zugeführt wird,
und die Anoden der Dioden 9, 10, denen die Steuerspannung (über Klemme 12) mit positiver Polarität
zugeführt wird, paarweise leitend miteinander verbunden, und die entsprechenden Schaltungspunkte
13, 14 sind über die Widerstände 15, 16 au Klemme 17 angeschaltet, über welche die Regelspannung zu'
geführt wird. Die Steuerung der Klemmschaltung erfolgt in bekannter Weise mittels gegenphasiger RechtecMmpülse,
Welche — wie oben angegeben — über die Klemmen 11 bzw. 12 zugeführt werden.
Die in Fig. 1 dargestellte Klemmschaltung kann
auch in etwas abgeänderter Form ausgelegt sein, wie in Fig. 2 dargestellt. Dabei wird die Regelspannung
über Klemme 17 und die weiteren Dioden 18 und 19 dem Schaltungspunkt 13 bzw, 14 zugeführt, zwischen
denen der Widerstand 20 angeordnet ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Regelverstärker für Fernsehsignale mit zwei . aufeinanderfolgenden Verstärkerstufen, in denen das Signal mi£ entgegengesetzter Polarität und annähernd gleicher Amplitude auftritt, bei dem die Regelspannung den durch Kondensatoren für Gleichstrom abgeriegelten Steuerelektroden beider Verstärkerstufen über elektronische Schalter zugeführt wird, welche nur während der Zeiten geschlossen sind, in denen das Fernsehsignal den Bezugswert aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die ,den Steuerelektroden der beiden Verstärkerstufen (1, 2) abgewandten Ka^, thoden der Schaltdioden (7, 8), denen negativ gerichtete Steuerimpulse zugeführt werden, und die beiden gleichfalls den Steuerelektroden der Verstärkerstufen (1, 2) abgewandten Anoden der, Schaltdioden (9, 10), denen positiv gerichtete .-"-.- Steuerimpulse zugeführt werden, paarweise über je einen Schaltungspunkt (13 bzw. 14) leitend miteinander verbunden sind und daß diese Schaltungspunkte (13 bzw. 14) entweder über je einen Widerstand (15 bzw. 16) oder unter gleich-, zeitiger Querverbindung über einen Widerstand (20) über je eine weitere Diode (18 bzw. 19) an die Regelspannungsleitüng (17) angeschaltet sind.In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1193 089.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 660/275 9.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF25667A DE1224771B (de) | 1957-11-16 | 1958-05-02 | Regelverstaerker fuer Fernsehsignale |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE832961X | 1957-11-16 | ||
| DEF25667A DE1224771B (de) | 1957-11-16 | 1958-05-02 | Regelverstaerker fuer Fernsehsignale |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1224771B true DE1224771B (de) | 1966-09-15 |
Family
ID=25949666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF25667A Pending DE1224771B (de) | 1957-11-16 | 1958-05-02 | Regelverstaerker fuer Fernsehsignale |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1224771B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1193089B (de) | 1957-11-16 | 1965-05-20 | Fernseh Gmbh | Regelverstaerker fuer Fernsehsignale |
-
1958
- 1958-05-02 DE DEF25667A patent/DE1224771B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1193089B (de) | 1957-11-16 | 1965-05-20 | Fernseh Gmbh | Regelverstaerker fuer Fernsehsignale |
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