DE1251371B - Schaltungsanordnung zur automatischen Verstärkungsregelung von Videosignalen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur automatischen Verstärkungsregelung von VideosignalenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G7/00—Volume compression or expansion in amplifiers
- H03G7/02—Volume compression or expansion in amplifiers having discharge tubes
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G3/00—Gain control in amplifiers or frequency changers
- H03G3/20—Automatic control
- H03G3/22—Automatic control in amplifiers having discharge tubes
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/44—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
- H04N5/52—Automatic gain control
- H04N5/53—Keyed automatic gain control
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
Deutsche Kl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
H04n
F 33932 VIII a/21al
16. Mai 1961
5. Oktober 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung
zur automatischen Verstärkungsregelung von Videosignalen mittels einer von der Videosignalspannung
abgeleiteten und mit einer Restsignalspannung behafteten Regelspannung.
Eine Schaltungsanordnung zur automatischen Verstärkungsregelung von Videosignalen soll bekanntlich
nur mit einer möglichst kleinen Zeitkonstante behaftet sein. Das bedingt, daß die Zeitkonstantenglieder
hinter der Regelspannungsgleichrichterschaltung klein gehalten werden müssen. Sind jedoch im
Videosignal tiefe Frequenzen enthalten, so treten bei einer kleinen Zeitkonstante, also bei zu geringer
Siebwirkung Restsignalspannungen auf. Wird nun mit dieser Regelspannung eine Regelröhre gesteuert,
so treten diese Signalspannungen auch im Videosignal auf. Bei einer bekannten Schaltungsanordnung
zur automatischen Verstärkungsregelung von Videosignalen wird die Regelspannung den Steuergittern
zweier kathodengekoppelter Röhren zugeführt. Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung sind jedoch
keine Mittel zur Beseitigung der hierbei auftretenden Restsignalspannungen vorgesehen.
Die Erfindung bezweckt, eine Schaltungsanordnung anzugeben, bei der die Nachteile der bekannten
Schaltungsanordnungen vermieden werden.
Erfindungsgemäß sind zwei verschieden große Zeitkonstantenglieder, über welche die Regelspannung
an je eine Steuerelektrode je einer Verstärkerstufe zur Regelung der Videosignalspannung geführt
wird, vorgesehen und so dimensioniert, daß der Anteil der Restsignalspannung, der über das Elektrodensystem
der einen Verstärkerstufe in den Steuerkreis der anderen Verstärkerstufe übertragen wird, annähernd
gleich groß und entgegengesetzt wirksam ist wie die der Steuerelektrode der anderen Verstärkerstufe
mit der Regelspannung zugeführte Restsignalspannung, derart, daß sich die Restsignalanteile der
Regelspannung kompensieren.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung hat den Vorteil, daß diese Rückwirkung der Restsignalspannung
auf die Videosignalspannung durch die Kompensation entfällt und am Ausgang eine unverzerrte,
durch das in der Regelspannung enthaltene Restsignal nicht beeinflußte Spannung abgenommen
werden kann.
Im folgenden werden die Erfindung und ein Ausführungsbeispiel derselben an Hand der Fig. 1 und 2
näher beschrieben, wobei in beiden Figuren vorkommende gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet sind. Es zeigt F ig. 1 eine bekannte Schaltungsanordnung zur
Schaltungsanordnung zur
automatischen Verstärkungsregelung
von Videosignalen
automatischen Verstärkungsregelung
von Videosignalen
Anmelder:
Fernseh G, in. b, H., ■ -.
Darmstadt, Ain Alten Bahnhof 6
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Emil Sennhenn, Darmstadt-Arheilgen
automatischen Verstärkungsregelung von Videosignalen,
F i g. 2 eine erfindungsgemäße Schaltung zur automatischen
Verstärkungsregelung von Videosignalen.
In Fig. 1 ist eine bekannte Schaltungsanordnung
zur automatischen Verstärkungsregelung von Videosignalen dargestellt, bei der das Videosignal α in der
Regelröhre 1 verstärkt und durch eine von dieser Spannung abgeleitete Regelspannung geregelt wird.
Dabei wird die abgeleitete Spannung über, einen Regelspannungsverstärker 2 an eine Gleichrichteranordnung
G, bestehend aus zwei Halbleiterdioden 3, 4, einem Kondensator 5 und einem Widerstand
6, geführt. Nach Gleichrichtung wird dann die Regelspannung über den Widerstand 7 des Zeitkonstantengliedes,
das aus diesem Widerstand und dem Kondensator 8 besteht, an das Gitter der Regelröhre
1 gelegt. Da der Regelgleichspannung bei tiefen Frequenzen durch die geringere Siebwirkung
der kleinen Zeitkonstantenglieder 5, 6 und 7, 8 noch eine Restsignalspannung b überlagert ist, kommt
dieses Restsignal auch in dem von der Anode der Regelröhre 1 abgenommenen Videosignal c vor.
Der Nachteil dieser bekannten Schaltungsanordnung wird durch die in Fig. 2 dargestellte erfindungsgemäße
Schaltungsanordnung vermieden. Hierbei wird das Videosignal α mit einer Amplitude von
0,12 . .. 0,36 V Spitzenspannung über zwei durch einen gemeinsamen Kathodenwiderstand 10 (600 Ω)
gekoppelte Trioden 11' und 11", insbesondere über eine Doppeltriodell vom Typ ECC 802S, geführt.
Am Ausgang wird dann eine Regelspannung abgeleitet, die im Regelverstärker 2 verstärkt und in der
Gleichrichteranordnung G gleichgerichtet wird. Diese gleichgerichtete, mit einem Restsignal d behaftete
Regelspannung wird über die Widerstände 12 bzw. 13 (je 820 kQ) an das Steuergitter des ersten Elek-
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trodensystems 11' bzw. an das Steuergitter des zweiten Elektrodensystems 11" der Doppeltriode 11
geführt. Die Widerstände 12 bzw. 13 bilden mit den Kondensatoren 14 bzw. 15 (0,25 μ¥ bzw. 0,5 μΡ) zwei
verschieden große Zeitkonstantenglieder, die derart dimensioniert sind, daß der Anteil der Restsignalspannung
e, der über das erste Elektrodensystem in den Steuerkreis des zweiten übertragen wird, annähernd
gleich groß und entgegengesetzt wirksam ist wie die am Gitter des zweiten Elektrodensystems
herrschende Restsignalspannung/, so daß sich die Restsignalanteile der Regelspannung kompensieren
und das Videosignal dadurch nicht mehr beeinflussen. An der Anode des zweiten Elektrodensystems 11"
kann also ein ungestörtes Videosignal g abgenommen werden.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur automatischen Verstärkungsregelung von Videosignalen mittels ao
einer von der Videosignalspannung abgeleiteten und mit einer Restsignalspannung behafteten
Regelspannung, gekennzeichnet dadurch, daß zwei verschieden große Zeitkonstantenglieder
(12, 14 und 13, 15), über welche die Regelspannung an je eine Steuerelektrode je einer Verstärkerstufe (11,11") zur Regelung
der Videosignalspannung (α) zugeführt wird, vorgesehen und so dimensioniert sind, daß der
Anteil der Restsignalspannung (e), der über das Elektrodensystem der einen Verstärkerstufe (H')
in den Steuerkreis der anderen Verstärkerstufe (H") übertragen wird, annähernd gleich groß
und entgegengesetzt wirksam ist wie die der Steuerelektrode der anderen Verstärkerstufe (H")
mit der Regelspannung zugeführte Restsignalspannung (/), derart, daß sich die Restsignalanteile
der Regelspannung kompensieren.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden verschieden
großen Zeitkonstantenglieder, die jeweils aus einem Widerstand (12 bzw. 13) und einem Kondensator
(14 bzw. 15) bestehen, mit dem Steuergitter je einer Elektronenröhre (H' bzw. H"),
vorzugsweise mit je einem Steuergitter einer Doppeltriode (11), verbunden sind, deren Kathoden an einem gemeinsamen Kathodenwiderstand
(10) angeschlossen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Belgische Patentschrift Nr. 529 058;
»Journal of the SMPTE«, Dezember 1957, S. 757; W.Holm, »Wege zum Fernsehen«, Eindhoven, 1955, S. 274.
Belgische Patentschrift Nr. 529 058;
»Journal of the SMPTE«, Dezember 1957, S. 757; W.Holm, »Wege zum Fernsehen«, Eindhoven, 1955, S. 274.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 650/283 9.67 © Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1251371B true DE1251371B (de) | 1967-10-05 |
Family
ID=604728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF33932A Pending DE1251371B (de) | Schaltungsanordnung zur automatischen Verstärkungsregelung von Videosignalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1251371B (de) |
-
0
- DE DEF33932A patent/DE1251371B/de active Pending
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