DE1178108B - Fernsehverstaerkerschaltung - Google Patents
FernsehverstaerkerschaltungInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G1/00—Details of arrangements for controlling amplification
- H03G1/0005—Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal
- H03G1/0011—Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal the device being at least one of the amplifying tube elements
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/14—Picture signal circuitry for video frequency region
- H04N5/148—Video amplifiers
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. KL: H 04 η
Deutsche KL: 21 al -33/51
Nummer: 1178 108
Aktenzeichen: H 38775 VIII a / 21 al
Anmeldetag: 27. Februar 1960
Auslegetag: 17. September 1964
Die Erfindung betrifft eine Verstärkerschaltung zur Übertragung einer Videospannung an zwei Ausgangskreise,
von denen der eine ein veränderbares und der andere ein festes Verstärkungsmaß aufweist.
Die Erfindung ist von besonderem Vorteil bei Fernsehempfängern
und soll daher in diesem Zusammenhang erläutert werden.
Beim Fernsehempfang muß normalerweise eine Verstärkung
der Videospannung vor der Abtrennung der Synchronimpulse stattfinden. In der verstärkten
Spannung sollte die Amplitude der Synchronimpulse in festen Grenzen gehalten werden. Auf der anderen
Seite muß die Amplitude der Videospannung zwecks Regelung des Bildkontrastes veränderbar sein. Zu
diesem Zweck pflegt man die Ausgangsspannung des Videoverstärkers einstellbar zu machen. Da an
diesem Punkt die Synchronimpulse noch nicht abgetrennt worden sind, sind zwei Ausgänge des Videoverstärkers
erforderlich, von denen der eine direkt am Eingang des Synchronzeichenabtrenners liegt, so
daß diesem eine Spannung konstanter Amplitude zugeführt wird, während der andere Ausgang über eine
einstellbare Schaltung, üblicherweise einen Spannungsteiler, mit der Bildröhre in Verbindung steht.
Ein derartiger Spannungsteiler belastet den Video-Verstärker und hat einen ungünstigen Einfluß auf
dessen Frequenzgang. Ein störender Einfluß ergibt sich auch durch die verhältnismäßig langen Drähte
zur Verbindung des Verstärkers mit dem Kontrasteinstellmittel, wenn dieses von außen betätigt werden
soll.
Die Verstärkerschaltung nach der Erfindung soll die genannten Nachteile beseitigen und ist dadurch
gekennzeichnet, daß das zu verstärkende Videosignal dem Steuergitter einer an sich bekannten Strählablenkröhre
mit zwei Anoden und mit zwei Ablenkelektroden einstellbaren Potentials, die zur Steuerung
der Stromverteilung zwischen den beiden Anoden dienen, zugeführt wird und daß der eine Ausgangskreis
derart an eine der beiden Anoden angeschlossen ist, daß er eine von der Stromverteilung abhängige,
d. h. in ihrer Amplitude einstellbare Signalspannung liefert, während der zweite Ausgangskreis derart an
beide Anoden angeschlossen ist, daß er eine in ihrer Amplitude von der Stromverteilung unabhängige
Signalspannung liefert.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung in der genannten Anwendung auf ein
Fernsehgerät. Mit 10 ist der Gleichrichter bezeichnet, an dessen Ausgang die Videospannung erscheint.
Diese Spannung wird der Eingangsklemme 12 einer Verstärkerschaltung 11 nach der Erfindung zugeführt.
Fernsehverstärkerschaltung
Anmelder:
Svenska Aktiebolaget Gasaccumulator,
Lidingö (Schweden)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Mouths, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Krögerstr. 5
Als Erfinder benannt:
John Richard White, Westbury, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 6. Mai 1959 (811 320) - -
Die Klemme 12 steht mit dem Steuergitter 13 einer Strahlablenkröhre 14 in Verbindung, die zwei Anoden
15 a und 15 b besitzt, zwischen denen die Stromverteilung durch Ablenkelektroden 16 a und
16 b gesteuert werden kann. Die Kathode ist mit 28 bezeichnet. Die Ablenkelektroden stehen mit einem
Einstellmittel 17 in der Form zweier Spannungsteiler 18 a und 18 Z>
in Verbindung, deren Enden in der auf der Zeichnung gezeigten Weise an festen Spannungen
B1 und B2 liegen, von denen die erste positiv und die
zweite negativ ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß bei gleicher Bewegung der beiden Abgreifer der
Spannungsteiler der eine eine größere und der andere eine kleinere Spannung abnimmt. Die Anoden 15
liegen über gleiche Widerstände 19 α und 19 b an einer positiven Spannung S3. Zwischen den Anoden liegt
ein Spannungsteiler 20. Der Synchronzeichenabtrenner 21 des Empfängers liegt an einer Ausgangsklemme
22 der Verstärkerschaltung, die mit dem Mittelpunkt des Spannungsteilers 20 in Verbindung
steht. Die Anode 15 b ist mit einer Ausgangsklemme 23 verbunden, an der die Steuerelektrode der Bildröhre
24 des Empfängers liegt. Die Röhre 14 hat
409 687/113
auch ein Schirmgitter 25, das an einer festen Spannung
ΒΛ liegt. Zwischen der Kathode 28 und Erde
liegt ein Kathodenwiderstand 26 mit Nebenschlußkondensator 27.
Die Arbeitsweise der gezeigten Schaltung ist folgende:
Die an dem Steuergitter 13 vorhandene Eingangsspannung steuert die Stärke des Kathodenstrahls
der Strahlablenkröhre 14, so daß an den Anoden Ausgangsspannungen entstehen, die mit der Eingangsspannung
übereinstimmen. Eine Änderung der Spannungen an den Ablenkelektroden 16 a und 16 b
ändert die Stromverteilung zwischen den Anoden. Bei der auf der Zeichnung dargestellten Mitteleinstellung
der Spannungsteiler 18 α und 18 b verteilt sich der Elektronenstrahl gleichmäßig auf die beiden Anöden.
Bei Verschiebung der Abgreifer der Spannungsteiler nimmt z. B. die Elektrode 16 α eine höhere
und die Elektrode 166 eine niedrigere Spannung an, so daß der größere Teil des Elektronenstrahls zur
Anode 15 b gelangt. Die Folge ist eine größere Ausgangsspannung an der Anode 15 b und eine kleinere
an der Anode ISa. Beide genannten Ausgangsspannungen sind somit einstellbar und können zur
Steuerung der Bildröhre 24 benutzt werden. Die Einstellung der Spannungsteiler 18 a und 186 beeinflußt
dabei den Bildkontrast.
Diese Schaltung ist ersichtlicherweise ohne Einfluß auf den Frequenzgang des Videoverstärkers.
Außerdem können die Anschlußleitungen zwischen den Ablenkelektroden und den Spannungsteilern von
beliebiger Länge sein, da sie nur Gleichstrom führen.
Wenn die Widerstände 19 α und 19 b gleich sind und der totale Elektronenstrom, d. h. die Summe der
beiden Anodenströme, auch bei veränderlicher Verteilung zwischen den Anoden denselben Wert beibehält,
ergibt sich am Mittelpunkt des Widerstandes 20 eine Ausgangsspannung, die von der Stromverteilung
unabhängig ist und sich zur Speisung des Synchronzeichenabtrenners 21 eignet.
Claims (3)
1. Fernseh verstärkerschaltung zur Übertragung einer Videospannung an zwei Ausgangskreise,
von denen der eine ein veränderbares und der andere ein festes Verstärkungsmaß aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das zu verstärkende
Videosignal dem Steuergitter (13) einer an sich bekannten Strahlablenkröhre (14) mit
zwei Anoden (15 a, ISb) und mit zwei Ablenkelektroden (16 a, 16 b) einstellbaren Potentials,
die zur Steuerung der Stromverteilung zwischen den beiden Anoden dienen, zugeführt
wird und daß der eine Ausgangskreis derart an eine der beiden Anoden angeschlossen ist, daß
er eine von der Stromverteilung abhängige, d. h. in ihrer Amplitude einstellbare Signalspannung
liefert, während der zweite Ausgangskreis derart an beide Anoden angeschlossen ist, daß er eine
in ihrer Amplitude von der Stromverteilung unabhängige Signalspannung liefert.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Ausgangskreis aus
einem zwischen den beiden Anoden liegenden Spannungsteiler (20) besteht, an dessen Mittelabgriff
die Signalspannung entnommen wird.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Einstellmittel (17) zur Beeinflussung
der Stromverteilung durch Änderung des Potentials der beiden Ablenkelektroden in
entgegengesetztem Sinne.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 905 519;
französische Patentschrift Nr. 1 089 969.
Deutsche Patentschrift Nr. 905 519;
französische Patentschrift Nr. 1 089 969.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 687/113 9. 64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US811320A US3017576A (en) | 1959-05-06 | 1959-05-06 | Dual gain amplifier |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1178108B true DE1178108B (de) | 1964-09-17 |
Family
ID=25206223
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH38775A Pending DE1178108B (de) | 1959-05-06 | 1960-02-27 | Fernsehverstaerkerschaltung |
Country Status (4)
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| US (1) | US3017576A (de) |
| DE (1) | DE1178108B (de) |
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| NL (1) | NL126566C (de) |
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- 1959-05-06 US US811320A patent/US3017576A/en not_active Expired - Lifetime
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1960
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