DE1028611B - Schaltungsanordnung zur Austastung von Fernsehsignalen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Austastung von FernsehsignalenInfo
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/14—Picture signal circuitry for video frequency region
- H04N5/16—Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level
- H04N5/165—Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level to maintain the black level constant
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Austastung von Fernsehsignalen. Bei der Verarbeitung
der von Bildgeneratoren gelieferten Fernsehsignale tritt das Problem auf, während der horizontalen und vertikalen Rücklaufzeit des Abtaststrahles
ein eindeutiges und gleichbleibendes Spannungsniveau im Bildsignal herzustellen. Diese Aufgabe wurde
bisher in der Weise gelöst, daß dem Bildsignal während der Rücklaufzeiten ein Spannungsimpuls in
Richtung »Schwarz« überlagert und das in dieser Weise gebildete zusammengesetzte Signal mittels
einer vorgespannten Diode bei einem vorbestimmten Spannungsniveau abgeschnitten wurde. Die einwandfreie
Funktion einer derartigen Schaltungsanordnung hat zur Voraussetzung, daß die Vorspannung für den
Abschneidegleichrichter durch einen Spannungsteiler mit hohem Ouerstrom gewonnen wird, damit sich die
Vorspannung beim Übergang vom nichtleitenden in den leitenden Zustand des Gleichrichters nicht wesentlich
ändert, und daß die Signalamplitude so groß ist, daß die unvermeidliche Krümmung der Diodenkennlinie
im Abschneidebereich keine unzulässige Verzerrung verursacht.
Ein niederohmiger Spannungsteiler zur Gewinnung der Vorspannung der Abschneidediode ist auch deshalb
erforderlich, um den Frequenzgang der Anordnung möglichst amplitudenunabhängig zu machen.
Zur Erzielung einer ausreichend hohen Signalamplitude muß der Breitbandverstärker der Schaltungsanordnung
mit Röhren hoher Leistung aufgebaut werden, die einen großen Stromverbrauch aufweisen.
Die erfindungsgemäße Schaltanordnung beruht auf der Erkenntnis, daß die Ausgangsgröße der Abschneideanordnung
dem reziproken Wert der Summe aus Generatorwiderstand, Diodenwiderstand und Verbraucherwiderstand
proportional ist. Die Wirkung der Abschneidediode wird daher um so besser, je kleiner der Generator- und Verbraucherwiderstand
gemacht werden kann. Dabei ist aus den obenerwähnten Gründen eines amplitudenunabhängigen Frequenzganges
die Verkleinerung des Verbraucherwiderstandes von überwiegender Bedeutung gegenüber der
Verkleinerung des Generatorwiderstandes.
Wenn, wie es in der Regel der Fall ist. die Ab-.schneidediode
zwischen zwei elektronischen Verstärkerstufen eingeschaltet wird, so läßt sich demnach
erfindungsgemäß ein niedriger Wert für den dynamischen Widerstand der \"erstärkerstufen, zwischen
denen die Abschneidediode liegt, besonders vorteilhaft dadurch erzielen, daß die als A'erbraucher wirkende
zweite Verstärkerstufe in geeigneter Weise gegengekoppelt wird.
Durch Einführung eines weiteren Richtleiters, mit dem die Kennlinienkrümmung der Abschneidediode
Schaltungsanordnung
zur Austastung von Fernsehsignalen
zur Austastung von Fernsehsignalen
Anmelder:
Fernseh G.m.b.H.,
Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Dipl.-Ing. Fritz Jaeschke, Darmstadt, Mathildenstraße,
ist als Erfinder genannt worden
kompensiert wird, gelingt es, auch mit kleineren Signalamplituden und Verstärker stuf en geringerer
Leistungsaufnahme eine exakte Austastung und Begrenzung des Fernsehsignals zu erzielen.
Die Erfindung soll an Hand der Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnungen näher erläutert
werden.
In Fig. 1 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, bei der der dynamische Widerstand einer auf die
Abschneidedi ode folgenden Röhrenstufe durch eine Gegenkopplung verringert ist und mittels einer zweiten
Diode die Kennlinienkrümmung der Abschneidediode kompensiert wird.
Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung mit einer anderen Art der Gegenkopplung.
In Fig. 1 bedeutet 1 ein Röhrensystem, dessen Steuergitter das Bildsignal B positiv gerichtet zugeführt
wird. Während der Zeit des Strahlrücklaufes wird das Potential dieses Gitters auf einem festen
Wert im unteren Teil des geradlinigen Gebietes der Röhrenkennlinie durch die Klemmschaltung 4 festgehalten.
Der Kathode der Röhre 1 wird von einer Röhre 5 ein positiver Impuls A zugeführt. An der
Anode der Röhre 1 entsteht ein negativ gerichtetes Bildsignal, dem in den Rücklaufzeiten ein positiver
Impuls überlagert ist. Dieser Impuls wird an der Diode 6 und dem dynamischen Spannungsteiler, der
aus der Röhre 2 mit ihren zugehörigen Schaltelementen gebildet wird, so weit abgeschnitten, daß er z. ß.
etwa 7,5% des gesamten Schwarzweißsprunges beträgt. Das Steuergitter der Röhre 2 wird ebenfalls
durch eine Klemmschaltung 7 in den Rücklaufzeiten des Alitaststrahls auf einem definierten Potential, und
zwar am oberen Ende des geraden Teils der Kennlinie der Röhre 2 festgehalten. An dem Kathodenwiderstand
10 der Röhre 2 wird das ausgetastete und abgeschnittene Bildsignal abgenommen und der
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Röhre 3 zugeführt, die in Gitterbasisschaltung arbeitet und eine Nachverstärkung des Signals vornimmt.
Zur Kompensation der durch die Krümmung der Kennlinie der Diode 6 entstehenden Signalverzerrung
in dem nahe »Schwarz« liegenden Teil des Bildsignals ist parallel zum Kathodenwiderstand 8 der Röhre 1
eine weitere Diode 9 geschaltet. Durch Einstellung ihrer Vorspannung und des Serien Widerstandes ist
der Einsatzpunkt und das Ausmaß der Gegenkopplung einstellbar. Hierdurch wird die Verstärkung der
Röhre 1 in der Weise geändert, daß sich über den gesamten Amplitudenbereich der Anordnung eine
konstante Verstärkung ergibt.
Die Verkleinerung des dynamischen Widerstandes an der Anode der Röhre 2 wird durch Gegenkopplung
der Röhre von der Anode über den Kondensator 11 an das Gitter der Röhre bewirkt. Dadurch wird der
Widerstand an der Anode der Röhre um den Faktor
—;r-verkleinert, wobei 5" die dynamische Steil-1
-j- S · i?„ '
heit der Röhre und Ru den Anodenarbeitswiderstand
bedeutet. Zum Beispiel verkleinert sich ein Widerstand R11 von 1 kQ bei einer dynamischen Steilheit S
von 9mA/V um den Faktor V10, das ist auf 100 Ω.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung gestattet auch in besonders einfacher Weise die Eintastung des
Synchronsignals in das ausgetastete und begrenzte Fernsehsignal. Hierzu ist die Röhre 12 vorgesehen,
welche das positiv gerichtete Synchronsignal S dem gemeinsamen Kathodenwiderstand der Röhren 2 und 3
zuführt. Die Größe des Synchronsignals wird durch die Wahl der Vorspannung des Steuergitters der
Röhre 12 bestimmt.
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 ist die
Abschneidediode 6 zwischen die Kathoden von zwei Röhren 21 und 22 geschaltet. Dem Gitter der ersten
Röhre 21 wird das Bildsignal B mit negativer Polarität über einen Koppelkondensator 23 zugeführt.
Eine Klemmschaltung 24 hält das Gitter während der Rücklaufzeiten auf Massepotential. Das Bildsignal
tritt mit gleicher Polarität am Kathodenwiderstand 25 der Röhre 21 auf. Außerdem wird der Kathode der
Röhre 21 das Austastsignal A mit positiver Polarität von einer Quelle mit niedrigem Innenwiderstand zugeführt.
Durch die in dieser Schaltung auftretende Gegenkopplung der Röhre 21 weist diese einen geringen
dynamischen Widerstand auf. Dies gilt in gleicher Weise für die Röhre 22 mit dem Kathodenwiderstand
26. Das Gitter dieser Röhre ist an Masse angeschlossen. An einem im Anodenkreis angeordneten
Widerstand 27 kann das ausgetastete und begrenzte Ausgangssignal abgenommen werden.
Zur Kompensation der Kennlinienkrümmung der Abschneidediode 6 kann ähnlich wie bei der Schaltungsanordnung
nach Fig. 1 eine zweite, in Fig. 2 nicht dargestellte Diode verwendet werden. Schließlich
ist es auch möglich, das Synchronsignal dem ausgetasteten und begrenzten Bildsignal hinzuzufügen.
Die Erfindung ist nicht auf die beschrieiienen Ausführuugsbeispiele
beschränkt, sondern kann im Rahmen des fachmännischen Könnens liegende Abänderungen
erfahren.
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung zur Austastung von Fernsehsignalen, bei der ein dem Bildsignal
während der Rücklaufzeiten in Richtung Schwarz hinzugefügter Impuls bei einem vorbestimmten
Spannungsniveau mittels eines vorgespannten Richtleiters abgeschnitten wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der zur Abschneidung des Signals dienende Richtleiter (6) zwischen zwei Verstärkerröhren
(1, 2 bzw. 21, 22) geschaltet ist, von denen die zweite der beiden Verstärkerröhren (2 bzw. 22,)
derart gegengekoppelt wird, daß der an dieser Röhre für den Richtleiter wirksame dynamische
Widerstand gegenüber dem Gleichstromwiderstand herabgesetzt ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung der
Kennlinie des zur Abschneidung dies Signals vorgesehenen Richtleiters (6) mittels eines zweiten
Richtleiters (9) kompensiert wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Kompensation
der Kennlinrenkrümmung des Abschneiderichtleiters (6) vorgesehene zweite Richtleiter (9) eine
amplitudenabhängige Gegenkopplung der den Richtleiter (6) speisenden Verstärkerröhre bewirkt,
wobei vorzugsweise Größe und Einsatzpunkt der Gegenkopplung einstellbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- . durch gekennzeichnet, daß die Zuführung der
Spannungsimpulse in Richtung Schwarz an der Kathode der den Richtleiter (6) speisenden Verstärkerröhre (1) vorzugsweise über eine Kathodenverstärkerstufe
(5) vorgenommen wird1.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinzufügung des
Synchronsignals zum ausgetasteten und begrenzten Fernsehsignal an der Kathode der nach dem
Gleichrichter (6) angeordneten Verstärkerröhre (2) vorzugsweise über eine Kathodenverstärkerstufe
(12) erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Dillenburger, W.: »Einführung in die neue
deutsche Fernsehtechnik«, Berlin, 1953, S. 145.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF21700A DE1028611B (de) | 1956-11-17 | 1956-11-17 | Schaltungsanordnung zur Austastung von Fernsehsignalen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1028611B true DE1028611B (de) | 1958-04-24 |
Family
ID=7090172
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF21700A Pending DE1028611B (de) | 1956-11-17 | 1956-11-17 | Schaltungsanordnung zur Austastung von Fernsehsignalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1028611B (de) |
-
1956
- 1956-11-17 DE DEF21700A patent/DE1028611B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
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