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DE1223795B - Treiber fuer Drahtwalzwerke - Google Patents

Treiber fuer Drahtwalzwerke

Info

Publication number
DE1223795B
DE1223795B DESCH35695A DESC035695A DE1223795B DE 1223795 B DE1223795 B DE 1223795B DE SCH35695 A DESCH35695 A DE SCH35695A DE SC035695 A DESC035695 A DE SC035695A DE 1223795 B DE1223795 B DE 1223795B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
driver
reel
wire rod
axes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH35695A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1896819U (de
Inventor
Dipl-Ing Dr Klaus Tafel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schloemann AG filed Critical Schloemann AG
Priority to DESCH35695A priority Critical patent/DE1223795B/de
Publication of DE1223795B publication Critical patent/DE1223795B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/34Feeding or guiding devices not specially adapted to a particular type of apparatus
    • B21C47/3408Feeding or guiding devices not specially adapted to a particular type of apparatus for monitoring the lateral position of the material
    • B21C47/3425Feeding or guiding devices not specially adapted to a particular type of apparatus for monitoring the lateral position of the material without lateral edge contact
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/34Feeding or guiding devices not specially adapted to a particular type of apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer: Aktenzeichen: Anmeldetag: Auslegetag:
B 21 c
Deutsche KL: 7b-5/01
1 223 795
Sch35695Ib/7b
27. August 1964
1. September 1966
Die Erfindung bezieht sich auf Treiber für Drahtwalzwerke, wobei dem aus zwei gegensinnig laufenden Scheiben bestehenden Treiber eine Umlenkungsstrecke und eine Drehrohrhaspel (Edenborn) nachgeordnet sind.
Das Aufhaspeln von Walzdraht wird auf Drehrohrhaspeln durchgeführt, wenn der Drahtdurchmesser gering und die Walzgeschwindigkeit hoch sind. Diese Drahthaspeln stehen hinter dem letzten Walzgerüst der Straße. Bei größerem Haspelabstand sind häufig Treiber dazwischen angeordnet, die bei bekannten Konstruktionen im wesentlichen jeweils aus zwei Treibscheiben mit parallel geführten Achsen bestehen.
Nachdem der Draht das letzte Walzgerüst, eine Kühlstrecke und den Treiber passiert hat, wird er von einer bogenförmigen Rohrleitung aus der Waagerechten in die Senkrechte umgelenkt. Anschließend, wird der Draht in den sich drehenden Haspelfinger eingeleitet und in konzentrische Windungen ausgelegt, die in ihrer Gesamtheit den Drahtring bilden. Je ausgelegte Windung dreht sich der Haspelfinger dabei einmal um seine senkrechte Achse, die mit der Achse der Einlauföffnung des Haspelfingers identisch ist. Die Umdrehung überträgt sich auf den Draht, der bei jeder Haspelfingerumdrehung einmal um sich selbst verdreht, d. h. um 360°, verdrallt wird. Während des Betriebes pflanzen sich die fortgesetzten Verdrallungen vom Haspelfinger kommend längs des Drahtes entgegengesetzt der Laufrichtung bis zum Treiber hin fort, der gleichsam als »Einspannstelle« wirkt. Zwischen Treiber und Haspelfingereinlauf legt sich der Draht infolge des Dralles in eine quasi schraubenförmige Linie, wodurch der Durchlauf durch die Rohrführung sehr erschwert wird. Dies gilt besonders für die bogenförmige Rohrstrecke, in der dem Draht zusätzlich zum Drall eine Biegung aufgezwungen wird. Die Reibung muß vorwiegend durch den Treiber überwunden werden, der hier nur Druck auf den Draht übertragen kann. Da dies nur in geringen Grenzen möglich ist, treten häufig Treiber- und Haspelstörungen auf, die zum Ausbrechen des Drahtes führen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen einwandfreien Durchlauf durch die Rohrführung zu ermöglichen, indem die Verdrillung des Drahtes vor der Führung vermieden wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Achsen der Treibscheiben gegeneinander verschränkt sind. Dabei wird jede Treibscheibe mit ihrer Lagerung um einen Winkel bis zu 3° senkrecht zur Drahtrichtung verstellbar angeordnet. Der Winkel, um den die Treiberachsen hierfür aus der Treiber für Drahtwalzwerke
Anmelder:
Schloemann Aktiengesellschaft,
Düsseldorf, Steinstr. 13
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Dr. Klaus Tafel,
Düsseldorf-Gerresheim
Parallelstellung verstellt werden müssen, läßt sich durch eine einfache Rechnung leicht ermitteln.
Die Verdrallung wird nun auf den Teil des Drahtes zwischen dem letzten Walzgerüst und dem Treiber zurückverschoben. Der Drall staut sich erst nach mehreren Metern Drahtdurchlauf in diesem Teil an und wird mindestens teilweise auf den noch nicht abgekühlten Draht als bleibende Verformung übertragen. Der eventuell verbleibende Restdrall geht durch die Treibscheiben hindurch und wird von den in den Haspelkorb gelegten Windungen aufgenommen, ohne das Haspeln nun noch zu beeinträchtigen, da bereits eine Anzahl Drahtwindungen ohne Verdrallung in den Haspelkorb bzw. auf ein darunter befindliches Band gelegt sind.
Das Vermeiden der Verdrallung des Drahtes ist vor allem beim Beginn des Haspeins erforderlich, da der Drall die ersten Windungen aufrichtet und dadurch das einwandfreie Weiterhaspeln verhindert. Daher kann es zweckmäßig sein, den Treibscheiben zu Beginn des Haspeins die volle Schrägstellung zu geben, die zum Vermeiden der Verdrallung im Haspel benötigt wird und nach Legen von etwa zehn Windüngen die Treibscheiben wieder ganz oder teilweise in die Normalstellung zurückzudrehen. Dies ist besonders von Vorteil, wenn eine Drehrohrhaspel mit einem unten offenen Haspelkorb angewandt wird und die Windungen auf ein unter dem Haspelkorb laufendes Band gelegt werden sollen. Wenn in dieser Haspel allerdings die bisher übliche Verdrallung vorhanden wäre, würde sich schon die erste Windung sofort nach dem Legen hochstellen. Durch die Erfindung wird dieses Legen der Drahtwindungen auf ein endloses Band überhaupt erst ermöglicht.
Die Erfindung wird an Hand der schematischen Zeichnungen nachfolgend näher erläutert:
609 658/158
F i g. 1 zeigt ein verschränkt angeordnetes Treibscheibenpaar mit dem durchlaufenden Draht und
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigten Scheiben in Ansicht von oben.
Der Draht 1 wird von den beiden gegensinnig laufenden Treibscheiben 2 und 3 vom letzten Walzgerüst und der eventuell anschließenden Kühlstrecke kommend, die nicht dargestellt sind, zu einer Drehrohrhaspel gefördert. Die Achse 4 der Treibscheibe 2 ist um einen bestimmten Winkel α und die Achse 5 der Treibscheibe 3 in entgegengesetzter Richtung um den gleichen Winkel zur Senkrechten auf die Durchlaufrichtung des Drahtes 1 hin geneigt. Der Drehpunkt 6, um den die Treiberachsen 4 und 5 gegeneinander verschränkt werden, ist der Berührungspunkt mit dem durchlaufenden Draht 1. Durch das Verschränken wird dem Draht außer einer Bewegung in Längsrichtung auch eine Drehbewegung um seine eigene Achse aufgezwungen. Bei entsprechender Einstellung der Treibscheibenachsen 4 und 5 zueinander ist es möglich, den Draht am Treiber in gleichem Sinne wie die Haspelumlaufrichtung und um den gleichen Betrag um seine eigene Achse zu drehen, so daß sich der Draht 1 in der nachfolgenden Rohrführung zwischen Treiber und Haspel nicht verdrallen kann. Auf dieser Strecke wird die Reibung dadurch bedeutend verringert.
Der Winkel α, den die Treibscheibenachsen 4 und 5 mit der Senkrechten auf die Durchlaufrichtung bilden müssen, um einen Drall zwischen Treiber und Haspel zu vermeiden, ist abhängig vom Drahtdurchmesser sowie vom mittleren Durchmesser der Windungif,,, und läßt sich nach der Formel tg<x=d/dw errechnen.
Eine vollständige Drallfreiheit kann man erreichen, wenn man den Winkel« ständig dem jeweiligen Windungsdurchmesser anpaßt, d. h. beispielsweise, daß man beim Wobbein auch den Winkel α entsprechend mitverändert. Durch die Erfindung ergibt sich nicht nur der Vorteil, daß der Draht nach dem Austreten aus den Treibscheiben 2 und 3 nicht mehr verdrallt wird, sondern auch daß die Reibung in der dem Treiber nachgeordneten bogenförmigen Rohrstrecke bedeutend verringert wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Treiber für Drahtwalzwerke, wobei dem aus zwei gegensinnig laufenden Scheiben bestehenden Treiber eine Drehrohrhaspel nachgeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Treibscheiben gegeneinander verschränkt
ao sind.
2. Treiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Treibscheibe mit ihrer Lagerung um einen Winkel bis zu 3° senkrecht zur Drahtrichtung verstellbar angeordnet ist.
3. Treiber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschränkung der Treiberachsen nach dem Legen von etwa zehn Drahtwindungen mindestens zum Teil rückgängig gemacht wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1047155.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 658/158 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
DESCH35695A 1964-08-27 1964-08-27 Treiber fuer Drahtwalzwerke Pending DE1223795B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH35695A DE1223795B (de) 1964-08-27 1964-08-27 Treiber fuer Drahtwalzwerke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH35695A DE1223795B (de) 1964-08-27 1964-08-27 Treiber fuer Drahtwalzwerke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1223795B true DE1223795B (de) 1966-09-01

Family

ID=7433588

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH35695A Pending DE1223795B (de) 1964-08-27 1964-08-27 Treiber fuer Drahtwalzwerke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1223795B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047155B (de) 1956-02-04 1958-12-24 Huettenwerk Rheinhausen Ag Treibeinrichtung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047155B (de) 1956-02-04 1958-12-24 Huettenwerk Rheinhausen Ag Treibeinrichtung

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