DE1047155B - Treibeinrichtung - Google Patents
TreibeinrichtungInfo
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- DE1047155B DE1047155B DEH26181A DEH0026181A DE1047155B DE 1047155 B DE1047155 B DE 1047155B DE H26181 A DEH26181 A DE H26181A DE H0026181 A DEH0026181 A DE H0026181A DE 1047155 B DE1047155 B DE 1047155B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C47/00—Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
- B21C47/02—Winding-up or coiling
- B21C47/10—Winding-up or coiling by means of a moving guide
- B21C47/14—Winding-up or coiling by means of a moving guide by means of a rotating guide, e.g. laying the material around a stationary reel or drum
- B21C47/143—Winding-up or coiling by means of a moving guide by means of a rotating guide, e.g. laying the material around a stationary reel or drum the guide being a tube
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C47/00—Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
- B21C47/34—Feeding or guiding devices not specially adapted to a particular type of apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Guides For Winding Or Rewinding, Or Guides For Filamentary Materials (AREA)
Description
Zum Überwinden des Reibungswiderstands, der beim Hindurchführen oder Umlenken von Walzgut,
z. B. Draht, durch gekrümmte Führungskanäle auftritt, sind Treibeinriohtungen verschiedener Ausführungsform
bekanntgeworden.
So ist es bei Fein- oder Fertigstraßen bekannt,
den glühenden Draht zur Umlenkung in ein neues Kaliber a,uf eine drehbare oder feste Scheibe zu
leiten und ihn am Tnnenrand der Seitenkante dieser Scheibe in die vorgesehene Richtung zu lenken. Hierbei
bewegt sich der Draht jedoch nicht in einer geschlossenen Rohrführung.
Auch ist eine Vorrichtung zur Umlenkung von Walzgut zwischen zwei Walzgerüsten bekannt, bei der
die Umlenkscheibe drehbar und antreibbar ausgeführt ist und bei der das Gut auf Grund einer Unterbrechung
des Führungskanals mit dem Innenrand einer schräg gestellten sowie im Bewegungssinn des
Walzgutes umlaufenden Scheibe in Berührung gebracht wird. Die Umfangsgeschwindigkeit dieser
Scheibe kann dabei an der Berührungsstelle ebenso groß oder zwecks Ausübung eines Zugs auf das Walzgut
größer als die Walzgeschwindigkeit gehalten werden.
Derartige Vorrichtungen arbeiten ebenfalls nicht mit geschlossenen Führungsbahnen für das Walzgut;
sondern sie sollen die Aufgabe erfüllen, jederzeit eine Schlingenbildung zwischen den Gerüsten zu ermöglichen.
Sie müssen aus diesem Grund ständig das Heraustreten des Walzgutes aus der Umlenkvorrichtung
gewährleisten. Sie haben auch nicht der Forderung zu genügen, dauernd eine konstante Geschwindigkeit für
den Transport des Drahts sicherzustellen.
Für die Zuführung von Draht, der mit hoher Geschwindigkeit das Endgerüst einer Walzenstraße verlassen
hat und auf dem Wege zu den Haspeln durch geschlossene gekrümmte Rohrführungen geleitet
werden muß, sind die bisher genannten Vorrichtungen, noch nicht verwendet worden.
Als Treibeinrichtung für Walzdrähte, die in Edenbornhaspeln geleitet werden, hat man bisher Walzentreiber
verwendet, die aus profilierten Walzenpaaren bestehen sowie von einem Motor angetrieben
werden, ferner mit ihren Walzenflächen den Draht unter Druck fassen und gegen die Reibungskräfte im
geschlossenen Rohr sowie den durch Höhenunterschiede in der Rohrleitung bedingten Widerstand vorwärts
treiben. Diese Treiber sind zwar für geschlossene Rohrleitungen bisher brauchbar gewesen,
versagen aber völlig für die neuerdings erreichbaren sehr hohen Walzgeschwindigkeiten, insbesondere deshalb,
weil in den Krümmungen der Rohrleitungen bei ■hohen Walzgutgeschwindigkeiten durch die Fliehkräfte
zu große Reibungswiderstände auftreten.
Treibeinrichtung
Anmelder:
Hüttenwerk Rheinhausen
Aktiengesellschaft, Rheinhausen
Aktiengesellschaft, Rheinhausen
Dr.-Ing. Gerhard Meinshausen, Rheinhausen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Außerdem kann bei den vom Walzdraht gleichzeitig zu überwindenden Höhenunterschieden eine Verminderung
der Drahtgeschwindigkeit im Rohr nicht mehr verhindert werden.
Die Konstanthaltung der Drahtgeschwindigkeit zwischen Endgerüst und Edenbornhaspeln innerhalb
einer geschlossenen Rohrführung ist die Voraus-Setzung für die Aufrechterhaltung des Walzbetriebes
überhaupt.
Auch einer Verstärkung des Anpreßdrucks der Walzentreiber ist eine Grenze gesetzt, da durch den
Druck der Walzen der Draht nicht beschädigt werden darf. Für Ovaldrähte oder profilierte Drähte sind
schließlich diese Treiber gänzlich unbrauchbar, weil sie das Walzmaterial nicht einwandfrei fassen
können.
Durch die Erfindung sollen einerseits die Möglichkeiten der technischen Entwicklung, nämlich mit sehr
hohen Geschwindigkeiten zu walzen und zu haspeln, ausgenutzt werden, indem die Reibungswiderstände
in den langen geschlossenen und teilweise gekrümmten Rohrführungen zwischen dem Endgerüst
der Walzenstraße und dem Haspel sowie die Höhenunterschiede überwunden werden, die der Konstanthaltung
der Geschwindigkeit des Drahts entgegenwirken. Andererseits soll aber auch das Treiben von
unrunden, ovalen oder gerippten Walzdrähten durch die geschlossenen Rohrleitungen ermöglicht werden.
Zu diesem Zweck wird nach der Erfindung vorgeschlagen, an Krümmungsstellen der Rohrführung
die Außenseite schlitzartig zu öffnen, und zwar über einen Teil oder die ganze Länge der Krümmung und
diese Öffnung von der beweglichen Seitenfläche einer schräg stehenden umlaufenden Scheibe zu überdecken.
Neu an der Erfindung ist daher, daß das gekrümmte Zuführungsrohr, durch das das Walzgut einem bekannten,
mit einer zum Hindurchbefördern des
809 700/230
I 047
Wickelguts durch seinen Verlegearm bestimmten Treibeinrichtung versehenen Edenbornhaspel zuführbar
ist, zum Durchtritt des Wickelguts auf seiner Außenseite durchbrochen und die dort-fehlende Rohrwand durch den Innenrand der zur. Ebene der. Rohr-
führung schräg gestellten umlaufenden Scheibe ersetzt ist.
Beim Durchgang durch die Krümmung der Führungsrohre wird der Draht infolge der Fliehkräfte mit
starkem Druck gegen die Außenwand gepreßt. Da die Außenseite ganz oder teilweise von der beweglichen
Fläche des Treibrads überdeckt wird, drückt sich der Draht fest an die Treibrandfläche; gleichzeitig bleibt
eine geschlossene Rohrführung erhalten. Da das Rad drehbar und antreibbar ist, kann die Fliehkraft des
Drahts nun nicht mehr eine verstärkte Reibung und Bremswirkung in der Krümmung erzeugen, sondern
diese Bremswirkung wird ausgeschaltet; die Fliehkräfte werden nunmehr dazu ausgenutzt, den Draht
an die Zylinderfläche der Treibscheibe anzudrücken und mit der Drehbewegung des Rads mit gleicher Geschwindigkeit
durch die Krümmung zu lenken.
Läßt man den Treiber schneller umlaufen, als es der Geschwindigkeit des Drahts entspricht, so übt er
auf den Draht einen Zug aus; in diesem Fall können andere Bewegungshindernisse in der Rohrführung mit
überwunden werden. Je größer die Fliehkraft ist, um so fester wird der Draht an die Treibscheibe gepreßt,
d. h., je höher die Drahtgeschwindigkeit ist, um so größer wird die Zugkraft der Treibeinrichtung.
Der Treiber nach der Erfindung hat den großen Vorteil, Drähte beliebigen Querschnitts antreiben zu
können. Er kann auch bei unrunden und profilierten Walzdrähten seine Aufgabe erfüllen und wird durch
hohe Geschwindigkeiten bei Drähten auch größeren Querschnitts mit höherer Reibung und größeren
Fliehkraftwirkungen an den Umlenkstellen in seiner Arbeitsweise noch begünstigt.
An die Drehzahlregelung des Fliehkrafttreibers werden nur geringe Anforderungen gestellt. Er muß
lediglich im Betrieb schneller umlaufen als der Draht, wenn er eine Zugkraft ausüben soll. Der Treiber
selbst benötigt nur eine geringe Energie zum Antreiben. Ein wesentlicher Vorteil ist bei dem Treiber
nach der Erfindung darin zu sehen, daß der Draht beim Umlauf keine Oberflächenbeschädigung erfährt
und auf einer großen Länge vom Treiber erfaßt wird. Diese Eigenschaften geben dem Treiber die Möglichkeit, Drähte mit beliebig großer Geschwindigkeit anzutreiben.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Fig. 1 bis 5 beispielsweise beschrieben.
Fig. 1 zeigt die Rohrführung zum Haspel mit einem Treiber bekannter Bauart;
Fig. 2 zeigt die Ansicht einer Treiberscheibe für den Fliehkrafttreiber nach der Erfindung;
Fig. 3 zeigt die Ansicht des Umlenkrohrs aus Richtung C ohne Treibscheibe;
Fig. 4 zeigt die Ansicht der Treibscheibe mit schräg stehender Antriebsachse aus Richtung C ohne
Umlenkrohr;
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch die Rohrführung, die Scheibe und den Draht an der Umlenkstelle
(Schnitt A-B).
Aus der Fig. 1 ist die Rohrführung für den Walzdraht z'U- erkennen. Nach dem Verlassen des Endgerüstes
1 der Walzenstraße gelangt der Draht durch das Rohr 2 zum Treiber 3 und von dort aus in das
Umlenkrohr 4. Von diesem Umlenkrohr aus wird der Draht durch den Haspelfinger 5 in den Korb 6 geführt.
Die Fig. 2 zeigt den Treiber nach der Erfindung an einem Umlenkrohr 7.
Bei 8 wird der Draht 9 in das Umlenkrohr 7 geleitet und tritt bei 10 aus dem Rohr wieder aus. Der
Teil des Umlenkrohrs zwischen 11 und 12 ist zur Treibscheibe hin offen, wird aber von der Seitenkante
der Treibscheibe 13 verdeckt. Aus Fig. 4 und 5 ist die Wirkungsweise der Treibscheibe 13 noch besonders
zu erkennen. Fig. 3 zeigt das Umlenkrohr mit der Öffnung 14. Durch die Schrägstellung der Treibscheibe
13 wird von der Seitenfläche 15 die Öffnung 14 des Umlenkrohrs 7 verdecjkt. Die Treibscheibe 13
dreht sich um ihre Achse 20 und nimmt in der Öffnung 14 des Umlenkrohrs 7 den Draht, der sich fest
an die Fläche 15 (Fig. 5) anlegt, mit. Durch die Rotation der Treibscheibe 13 wird der Draht mitgeführt;
wenn die Umlaufgeschwindigkeit des Treibers größer als die Geschwindigkeit des Drahts ist, wird der
Draht infolge seiner Gleitreibung angetrieben oder auf Zug beansprucht.
Claims (1)
- Patentanspruch:Treibeinrichtung zum Überwinden des beim Hindurchführen bzw. Umlenken von Walzgut, z. B. Draht, durch einen gekrümmten Führungskanal auftretenden Reibungswiderstands, bei der das Gut an der Umlenkstelle auf Grund einer Unterbrechung des Führungskanals mit dem Innenrand einer schräg gestellten sowie in seinem Bewegungssinn umlaufenden Scheibe in Berührung gebracht wird, deren Umfangsgeschwindigkeit an der Berührungsstelle ebenso groß oder zwecks Ausübung eines Zugs auf das Walzgut größer ist als die Walzgutgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß das gekrümmte Zuführungsrohr (4), durch das das Walzgut einem bekannten, mit einer zum Hindurchbefördern des Wickelguts (9) durch seinen Verlegearm (5) bestimmten Treibeinrichtung versehenen Edenbornhaspel (5, 6) zuführbar ist, zum Durchtritt des Wickelguts (9) auf seiner Außenseite durchbrochen (14) und die dort fehlende Rohrwand durch den Innenrand (15) der zur Ebene der Rohrführung (4) schräg gestellten umlaufenden Scheibe (13) ersetzt ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 633 333, 218 523;
USA-Patentschriften Nr. 2 126 528, 1992 430, 366 383.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 700/230 12.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH26181A DE1047155B (de) | 1956-02-04 | 1956-02-04 | Treibeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH26181A DE1047155B (de) | 1956-02-04 | 1956-02-04 | Treibeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1047155B true DE1047155B (de) | 1958-12-24 |
Family
ID=7150218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH26181A Pending DE1047155B (de) | 1956-02-04 | 1956-02-04 | Treibeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1047155B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223795B (de) | 1964-08-27 | 1966-09-01 | Schloemann Ag | Treiber fuer Drahtwalzwerke |
| DE1285435B (de) | 1966-02-17 | 1973-10-04 | Schloemann Ag | Drehrohrhaspel zum Ablegen von Draht auf eine Fördereinrichtung |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE218523C (de) * | ||||
| US366383A (en) * | 1887-07-12 | Apparatus for automatically coiling wire rods | ||
| US1992430A (en) * | 1933-05-12 | 1935-02-26 | Edgar H Johnson | Panning machine |
| DE633333C (de) * | 1934-01-04 | 1936-07-24 | Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges | Umfuehrung fuer Walzgut bei Walzwerken |
| US2126528A (en) * | 1937-03-09 | 1938-08-09 | Phelps Dodge Copper Prod | Apparatus for continuous wire drawing |
-
1956
- 1956-02-04 DE DEH26181A patent/DE1047155B/de active Pending
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| DE1285435C2 (de) * | 1966-02-17 | 1973-10-04 | Schloemann Ag | Drehrohrhaspel zum ablegen von draht auf eine foerdereinrichtung |
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