DE2037607C - Seilschlagmaschine - Google Patents
SeilschlagmaschineInfo
- Publication number
- DE2037607C DE2037607C DE19702037607 DE2037607A DE2037607C DE 2037607 C DE2037607 C DE 2037607C DE 19702037607 DE19702037607 DE 19702037607 DE 2037607 A DE2037607 A DE 2037607A DE 2037607 C DE2037607 C DE 2037607C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotor
- rope
- take
- beater
- haul
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009527 percussion Methods 0.000 claims description 13
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 230000010485 coping Effects 0.000 claims 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 6
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 5
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 4
- 238000010009 beating Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
Description
Abzugscheibe mit deren besonderen Wirkungen und Vorteilen lassen sich aus den vorgenannten Gründen
mit dieser bekannten Maschine die geschilderten Probleme nicht lösen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Seilschlagmaschine der eingangs angegebenen
Art eine möglichst schonende, also zug- und biegespannungsarme Seilführung und damit verbunden ferner
hohe Drehzahlen des Schlagrotors bei dafür besonders günstiger Formgebung und Lagerung der beteiligten
umlaufenden Maschinenteile zu erreichen, um so zu den gewünschten hohen Produktiongeschwindigkeiten
zu kommen, und dabei die geschilderten Nachteile zu vermeiden.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß das die Verseilstation verlassende Seil in Seilförderrichtung
vor der Abzugscheibe zunächst aus der hohlen Antriebswelle des Schlagrotors an diesem
Schlagrotor zur Abzugscheibe und danach von der Abzugscheibe erneut zum Schlagrotor und schließlich
durch dessen hohle Antriebswelle zu einem gesonderien,
die Aufnahmespule umlaufenden und koaxial umschließenden, als Hohlkörper ausgebildeten Aufwicklerrotor
durch dessen hohle Antriebswelle und an diesem zur Aufnahmespule geführt ist. Durch diese
Gestaltung der beteiligten Maschinenteile und der Seilführung werden die eingangs geschilderten Probleme
für hohe Produktionsgeschwindigkeiten gemeistert. Hinsichtlich der Seilführung zur Abzugscheibe
ergeben sich folgende wesentliche Vorteile:
Nach dem bekannten Eulerschen Umschlingungsgesetz ist die Spannkraft im auflaufenden Seiltrum vor
der Abzugscheibe erheblich größer als die Spannkraft im ablaufenden Seiltrum. Es werden daher zusätzliche
Biegespannungen durch die notwendigerweise gekrümmten Seilführungen im auflaufenden Trum wesentlich
schlechter als im ablaufenden Trum vertragen. Auf der Abzugscheibe selbst wird die Seilspannung
schnell abgebaut. Durch die Seilführung nach der Erfindung wird nun erreicht, daß der Krümmungsradius
der Seilführung vor der Abzugscheibe, also im auflaufenden Seiltrum, größer als der Krümmungsradius
dei Abzugscheibe gewählt werden kann. Auf diese Weise können die Biege- und Zugspannungen
im Seil wesentlich herabgesetzt werden, was bei zug- und biegeempfindlichem Verseilgut von besonderem
Vorteil ist. Ein weiterer Vorteil ist in folgendem zu sehen: Die zulässige Höchstdrehzahl des
Schlagrotors ist mit Rücksicht auf die durch Fliehkräfte hervorgerufenen Umfangs- und Biegespannungen
umgekehrt proportional zum Rotordurchmesser. Die Seilführung nach der Erfindung vor der Abzugscheibe
erlaubt nun eine Vergrößerung des Krümmungsradius für das Seil ohne eine Vergrößerung des
Durchmessers des Schlagrotors, so daß die zulässige Rotordrehzahl trotz Vergrößerung dieses Krümmungsradius
nicht verringert zu werden braucht bzw. bei einem Mindestmaß des Krümmungsradius ein besonders
geringer Rotordurchmesser mit den dann höheren Drehzahlen ermöglicht wird. Außerdem wird
durch die Erfindung hinsichtlich der Rotorausbildung eine Auftrennung zwischen der eigentlichen Schlagstation
und der Aufwickelstation vorgenommen. Da ferner der Aufwicklerrotor als Hohlkörper ausgebildet
ist, wird insgesamt erreicht, daß beide Rotoren hinsichtlich der gewünschten Drehzahlen jeweils gestaltfestigkeitsmäßig
optimal ausgelegt und ausschließlich wälzgelagert werden können, so daß die Drehzahlen
in gewünschtem Maß gesteigert werden können und dabei trotzdem ein geringer Verschleiß und eine größere
Lebensdauer erreicht werden können. Wichtig ist, daß bei der Gesamtanordnung ..ach der Erfindung
die höchstzulässige Drehgeschwindigkeit von Schlag- und Aufwicklerrotor von der Gestaltfestigkeit abhangig
gemacht wird, jedoch nicht durch andere konstruktive Faktoren beeinträchtigt wird. Insgesamt
wird daher durch das Zusammenwirken der Merk-
male der Erfindung eine erhebliche Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit ermöglicht, und zwar
auch für zug- und biegeempfindliches Verseilgut.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist dem Schlagrotor mit Abzugscheibe in an sich bekann-
ter Weise (deutsche Auslegeschrift 1159 318) wenigstens
eine weitere Schlagstation koaxial vorgeschaltet. Durch diese Vorschaltung eines oder mehrerer
Schlagstationen ist eine sukzessive zusätzliche Beeinflussung der Schlaglänge und des Verseilergebnisses
ao möglich, z. B. plastische. Verformungen im Seil durch
Überdrehung und anschließende teilweise Aufseilung, z. B. zur Erhöhung der Elastizität des Seiles, sowie andere
ähnliche Maßnahmen. Bei gleichsinniger und zunehmender Geschwindigkeit der Schlagrotoren der
aufeinanderfolgenden Schlagstatiionen kann eine sukzessive zusätzliche Verseilung erzielt werden. Bei
gleichsinniger und gleichgroßer Drehgeschwindigkeit des Aufwicklerrotors und des Schlagrotors der ihm
vorgeschalteten Schlagstation entwickelt der Auf-
wicklerrotor keine zusätzliche Schlagwirkung. Bei gleichsinniger, jedoch unterschiedlich großer Drehgeschwindigkeit
beider Rotoren wirkt der Aufwicklerrotor als weiterer Seilschlagkörper. Bei relativ höherer
Drehgeschwindigkeit des Aufwicklerrotors tritt eine
zusätzliche Verseilung auf, bei relativ niedrigerer Drehgeschwindigkeit tritt eine der Geschwindigkeitsdifferenz entsprechende teilweise Aufseilung ein.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dient zur Führung des Seils am Schlagrotor eine
Vielzahl von Führungsrollen, die den vorgesehenen Krümmungsabschnitten des Seils entsprechend angeordnet
sind, was die schonende Seilführung noch verbessert, da genau beherrschte Führungsbahnen für
das Seil gebildet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Seilschlagmaschine mit Verseilstation, Schlagstation
und Aufwicklerstation,
Fig.2 eine schematische schaubildliche Darstellung
der Seilführung am Schlagrotor nach F i g. 1.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Seilschlagmaschine ist die Vorverseilstation V lediglich der Vollständigkeit
wegen dargestellt, braucht jedoch nicht näher be-
schrieben zu werden, da dies zur Erläuterung der Erfindung nicht notwendig ist.
Die Seilschlagmaschine weist auf einem gemeinsamen Maschinengestell 1 eine Schlagstation S und eine
Aufwickelstation A auf.
Die Schlagstation S besteht aus dem Schlagrotor 2 und der vom Seil 3 umschlungenen Aba:ugscheibc 4.
Die Schlaglänge des den Schlagrotor verlassenden Seils 3 ist durch den Drehzahlunterschied zwischen
Schlagrotor 2 und Abzugscheibc 4 bestimmt. Die
hohle Antriebswelle 5 des Schlagrotors 2 istbeidendig
wälzgelagert, wie die Zeichnung zeigt. Auf der Antriebswelle 5 ist die Abzugscheibe 4 drehbar gelagert.
Der Schiagrotor2 wird z.B. über den Riementriebe
und die Abzugscheibe 4 ζ. B. über den Riementrieb 7 jeweils gesondert drehangetrieben.
Die Aufwickelstalion A weist den Aufwicklerrotor 8 und die Mithilfe von nicht näher zu erläuternden
Mitteln in Achsrichtung hin- und herbewegliche Aufnahmespule9
auf. In nicht näher dargestellter Weise sind Abzugscheibe 4 und Aufnahmespule 9 mit gesonderten
Drehantrieben versehen.
Schlagrotor 2, Abzugscheibe 4, Aufwicklerrotor 8 und Aufnahmespule 9 sind koaxial an der Seilschlagmaschine
angeordnet, wie die Zeichnung zeigt.
Der Schlagrotor 2 und der Aufwicklerrotor 8 sind jeweils als Hohlkörper ausgebildet. Der Aufwicklerrotor
ist freifliegend auf seiner dem Schiagrotor 2 zugewandten Antriebswelle 10 wälzgelagert,
wie bei 11 dargestellt ist. Zum Drehantrieb des Aufwicklerrotors 8 über seine hohle Antriebswelle 10
dient z. B. ein Riementrieb 12. Wie in dem Ausfüh-Tungsbeispiel gemäß F i g. 1 dargestellt ist, werden der
Schlagrotor 2 und der Aufwicklerrotor 8 von einem ao
Motor 13 über die gemeinsame Welle 14 drehangetrieben. Um die einleitend geschilderten unterschiedlichen
Drehzahlverhältnisse zwischen dem Schlagrotor 2 und dem Aufwicklerrotor 8 herzustellen, können
der Schlagrotor 2 und der Aufwicklerrotor 8 auch »5
durch gesonderte unabhängige Antriebe drehangetrieben werden. In diesem Fall ist natürlich die in F i g. 1
gemeinsame Welle 14 unterbrochen. Oder es kann ein konstantes Drehzahlverhältnis durch unterschiedliche
Übersetzungsverhältnisse an der Trennungsstelle zwisehen
Schlagstation 5 und Aufwickelstation A erzielt werden. Ferner können unterschiedliche Drehzahlverhältnissc
durch zwischengeschaltete einstellbare Getriebe eizeugt werden.
Wie die vorstehende Beschreibung bereits zeigt, wird durch den geschilderten Aufbau der Seilschlagmaschine
eine Auftrennung der Funktion auf zwei Rotoren bewirkt. Die Zeichnung gemäß Fig. 1 zeigt
klar, daß auf diese Weise die beiden Rotoren 2 und 8 ausschließlich wälzgclagert werden können, woraus
sich die geschilderten Vorteile hinsichtlich der Auswuchtbarkeit, der Laufruhe und der Lebensdauer ergeben.
Wie F i g. 1 deutlich erkennen läßt, ist es durch die Auftrennung in Schlagstation S und Aufwickelstation
A möglich, einen freien Seilabschnitt zwischen diesen beiden Stationen zu bilden, auf dem dann eine
Nachformung oder eine andere weitere Bearbeitung des Seils durchgeführt werden kann, z.B. durch ein
Nachformgerät, durch einen Bewicklet, ein Umspinn- so
gerät od. dgl., wie es für die Herstellung von Fernmeldekabeln
zweckmäßig sein kann. Auch ein Abbindspinner zum Abbinden von z. B. Telefonadergruppen
könnte dort eingeschaltet werden.
Nach der Zeichnung ist das die Vorverseilstation V verlassende Seil 3 in Seilförderrichtüng vor dei
Abzugscheibe 4 zunächst aus der hohlen Antriebswelle 5 des Schlagrotors 2 an diesen Schlagrotor zur
Abzugscheibe 4 geführt, und zwar über Führungsrollen
16, und danach von der Abzugscheibe 4 erneut zum Schlagrotor 2 über Führungsrollen 15 und
schließlich durch die hohle Antriebswelle 5 zum Aufwicklerrotor 8.
Wie F i g. 1 und 2 deutlich erkennen lassen und einleitend geschildert worden ist, kann der Krümmungsradius/?
der Seilführung vor der Abzugscheibe 4, also in dem mit wesentlich größerer Spannkraft
S1 beaufschlagten auflaufenden Seiltrum, bei gleichem Durchmesser des Schlagrotors 2 verhältnismäßig
groß gewählt werden, was für besonders zug- und biegeempfindliches Verseilgut günstig ist. Diese
Vergrößerung des Krümmungsradius R im auflaufenden Seiltrum macht keine Vergrößerung des Durchmessers
des Schlagrotors 2 nötig, während eine Vergrößerung des Krümmungsradius r des ablaufenden
Trums mit der geringeren Seiikraft S2 eine erhebliche
Vergrößerung des Durchmessers des Schlagrotors 2 erfordern würde, was wiederum die zulässige Höchstdrehzahl
des Schlagrotors 2 wesentlich verringern würde. Durch die erfindungsgemäße Seilführung ist
daher die Seilschlagmaschine für die Bearbeitung von besonders zug- und biegeempfindlichem Verseilgut
besonders zweckmäßig ausgerüstet.
Die erfindungsgemäße Auftrennung in eine Schlagstation S und eine Aufwickelstation A bringt
ferner die Möglichkeit mit sich, nach Art eines Baukastensystems dem Schlagrotor 2 mit Abzugscheibe 4
einen oder mehrere weitere Schlagrotoren mit Seilscheiben koaxial vorzuschalten. Hierdurch ist die einleitend
geschilderte sukzessive zusätzliche Beeinflussung der Schlaglänge und des Verseilergebnisses möglich,
in dem den verschiedenen so gebildeten Schlagstationen unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten erteilt
werden, die je nach dem gewünschten Verseilergebnis gegeneinander abgestuft werden. Es kann z.B.
eine plastische Verformung im Seil durch ein Überdrehen und eine anschließende teilweise Aufseilung
erfolgen, wodurch z. B. die Spannungsfreiheit und zugleich die Elastizität des Seils erhöht wird. Es kann
bei in den hintereinander geschalteten Schlagstationen zunehmenden Geschwindigkeiten sukzessive eine zusätzliche
Verseilung und bei wieder abnehmender Geschwindigkeit auch eine sukzessive teilweise Aufseilung
vorgenommen werden. Dabei kann infolge der erfindungsgemäßen Auftrennung bei der eingangs geschilderten
Wahl der Differenzgeschwindigkeiten die dann auftretende positive oder negative Schlagwirkung
des Aufwicklerrotors ausgenutzt werden. Durch eine derartige Anordnung kann insbesondere ein drehungsfreies,
spannungsarmes und hochelastisches Drahtseil hergestellt werden, wozu die einzelner
Schlagrotoren dann derart angetrieben werden, da£ der der Verseilstation am nächsten liegende Schlagrotor
eine geringere Geschwindigkeit als der nächstfol gende Schlagrotor und der dritte und letzte Schlagro
tor eine wiederum geringere Geschwindigkeit als dei vorhergehende Schlagrotor aufweist, während dei
Aufwicklerrotor gegenüber dem letzten Schlagroto eine erhöhte Drehgeschwindigkeit erhält. Mit einen
derartigen System ist auch eine Mehrlagen-Verseilunj mit wahlweise unterschiedlichen Rückdrehungen ji
Lage möglich.
Claims (3)
1. Seilschlagmaschine, bei der Schlagrotor, vom richtung gesehen hinter die Abzugscheibe geführt und
Seil umschlungene Abzugscheibe und in Achsrich- 5 von da aus zur Abzugscheibe und schließlich von der
tung hin- und herbewegliche Aufnahmespule ko- Abzugscheibe an den Schlagrotor bzw. die den
axial angeordnet sind, und bei der ferner der Schlagrotor bildenden umlaufenden Maschinenteile.
Schlagrotor als Hohlkörper ausgebildet und das Bei den Seilschlagmaschinen besteht immer stärdie
Verseilstation verlassende Seil durch die hohle ker der Wunsch nach möglichst hoher Produktionsge-Antriebswelle
des Schlagrotors hindurch und am io schwindigkeit und damit nach hohen Schlagzahlen
Schlagrotor zur Abzugscheibe und von ihr fort ge- bzw. hohen Drehzahlen der beteiligten Maschinenteile
führt ist, wobei die Schlaglänge des den Schlagro- und insbesondere des Schlagrotors. Hier ergeben sich
tor verlassenden Seils durch den Drehzahlunter- aber zwei miteinander verknüpfte besondere Proschied
zwischen Schlagrotor und Abzugscheibe bleme. Einerseits bringt die SeUführung zur Abzugbestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, 15 scheibe und am Schlagrotor erhebliche Biege- und
daß das die Verseilstation (V) verlassende Seil (3) Zugspannungen im Seil mit sich, die insbesondere bei
in Seilförderrichtung vor der Abzugscheibe (4) zu- zug- und biegeempfindiichem Verseilgut nachteilig
nächst aus der hohlen Antriebswelle (S) des Schlag- sind. Die vorstehend geschilderte Seilführung am
rotors (2) an diesem Schlagrotor zur Abzug- Schlagrotor bringt im auflaufenden Seiltrum zur Abscheibe
und danach von der Abzugscheibe erneut ao zugscheibe hin verhältnismäßig geringe Krümmungszum
Schlagrotor und schließlich durch dessen radien mit sich, die aus den vorgenannten Gründen
hohle Antriebswelle zu einem gesonderten, die nur schwer erträglich sind. Eine Erhöhung der Krüm-Aufnahmespule
(9) umlaufenden und koaxial um- mungsradien be^ der geschilderten Seilführung würde
schließenden, als Hohlkörper ausgebildeten Auf- jedoch zu erheblich vergrößerten Durchmessern des
wicklerrotor (8) durch dessen hohle Antriebs- »5 Schlagrotcrs führen, was wiederum die erreichbaren
welle (10) und an diesem zur Aufnahmespule ge- Dreh- und damit Produktionsgeschwindigkeiten empführtist.
findlich einschränkt. Andererseits führen die ge-
2. Seilschlagmaschine nach Anspruch 1, da- wünschten hohen Drehzahlen insbesondere des Schlagdurch
gekennzeichnet, daß dem Schlagrotor (2) rotors zu Schwierigkeiten in der Lagerung und in der
mit Abzugscheibe (4) in an sich bekannter Weise 30 konstruktiven Bewältigung der Gestaltfestigkeit des
wenigstens eine weitere Schlagstation koaxial vor- Schlagrotors. Die bei der in der älteren Patentsnmelgeschaltet
ist. dung vorgeschlagenen Maschine vorgenommene kon-
3. Seilschlagmaschine nach Anspruch 1, da- struktive Vereinigung der Abschnitte des Schlagrotors
durch gekennzeichnet, daß zur Führung des Seils für den Ataug des Seils einerseits und die Aufwickam
Schlagrotor (2) eine Vielzahl von Führungs- 35 lung andererseits führt ferner dazu, daß nur eine zwar
rollen (15, 16) dient, die den vorgesehenen Krüm- selbst während des Betriebszustands veränderlich einmungsabschnitten
des Seils entsprechend an- stellbare und regelbare, jedoch dann fest vorgegebene
geordnet sind. Schlaglänge erzielt werden kann. Die konstruktive
Vereinigung der beiden vorgenannten Abschnitte am
40 Schlagrotor läßt ferner keine freien Seilabschnitte zur
Nachformung oder anderen Nacharbeitung des Seils
zur Verfügung, da die Seilführung direkt im Rotor
selbst erfolgt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Seilschlagma- Es ist ferner eine Seilschlagmaschine anderer Bauschine,
bei der Schlagrotor, vom Seil umschlungene 45 art bekannt geworden (deutsche Patentschrift
Abzugscheibe und in Achsrichtung hin- und herbe- 804 903), bei der das Seil durch sogenannte Spannleitwegliche
Aufnahmespule koaxial angeordnet sind, rollen abgezogen und dann durch die hohle Antriebsund
bei der ferner der Schlagrotor als Hohlkörper welle eines als Schlagrotor dienenden Drehkopfes,
ausgebildet und das die Verseilstation verlassende Seil von diesem wieder in die gemeinsame Achse der Vordurch
die hohle Antriebswelle des Schlagrotors hin- 50 richtung und danach zu einem gesonderten, die Aufdurch
und am Schlagrotor zur Abzugscheibe und von nahmespule umlaufenden Aufwicklerrotor durch desihr
fort geführt ist, wobei die Schlaglänge des den sen hohle Antriebswelle und an diesem zur Aufnah-Schlagrotor
verlassenden Seils durch den Drehzahl- mespule geführt wird. Bei dieser bekannten Maschine
unterschied zwischen Schlagrotor und Abzugscheibe wird das Seil am Drehkopf unmittelbar über zwei auf
bestimmt ist. 55 jeder Seite der zentralen Achse der Vorrichtung an-Es ist ir»i einer älteren, nicht vorveröffentlichten geordnete Führungsrollen geleitet. Ein derartiger ein-Patentanmejdung
eine Seilschlagmaschine dieser Art fächer Drehkopf als Schlagrotor ist jedoch einerseits
vorgeschlagen worden, bei der der Schlagrotor ein- aus Gründen der Gestaltfestigkeit für die gewünschten
stückig als ein Hohlzylinder ausgebildet und dieser hohen Schlagzahlen nicht geeignet und bringt an-Hohlzylinder
durch eine Trennwand in zwei, jeweils 60 dererseits durch die unmittelbare Führung des Seils
zu einer Stirnfläche hin offene topfförmige Hohl- über die zwei gegenläufigen Rollen zur außerordenträume
geteilt, deren einer die Abzugscheibe und deren lieh geringen Krümmungsradien des Seils, die zu unanderer
die Aufnahmespule aufnimmt. Dabei ist dann tragbar hohen Zugbelasungen des Seils führen müsder
Schlagrotor einerseits auf seiner Antriebswelle in sen. Darüber hinaus ist der Aufwicklerrotor in Geeinem
Wälzlager gelagert und andererseits auf seinem 65 statt einer offenen Gabel ausgebildet, die schon aus
zur Aufnahmespule liegenden Umfangsabschnitt auf Gründen der Gestaltfestigkeit ebenfalls für die ge-Laufrollen
abgestützt. Bei dieser geschilderten Ma- wünschten hohen Dreh- und Schlagzahlen völlig unschine
ist ferner, wie auch bei einer weiteren bekann- geeignet ist. Abgesehen von der fehlenden koaxialen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702037607 DE2037607C (de) | 1970-07-29 | Seilschlagmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP0042977 | 1967-09-12 | ||
| DE19702037607 DE2037607C (de) | 1970-07-29 | Seilschlagmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2037607A1 DE2037607A1 (en) | 1972-02-03 |
| DE2037607B2 DE2037607B2 (de) | 1972-10-19 |
| DE2037607C true DE2037607C (de) | 1973-05-10 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4434608A (en) | 1981-01-15 | 1984-03-06 | Trefilarbed Drahtwerk Koln Gmbh | Method and an apparatus for manufacturing strands from wires or ropes from strands |
| DE3444902A1 (de) * | 1984-12-08 | 1986-06-12 | Theodor 3004 Isernhagen Preussner | Verseilmaschinensystem |
| DE3802631A1 (de) * | 1988-01-29 | 1989-08-10 | Sevastopol Priborostroit Inst | Verfahren zur herstellung von metallischen verseilten erzeugnissen |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4434608A (en) | 1981-01-15 | 1984-03-06 | Trefilarbed Drahtwerk Koln Gmbh | Method and an apparatus for manufacturing strands from wires or ropes from strands |
| DE3444902A1 (de) * | 1984-12-08 | 1986-06-12 | Theodor 3004 Isernhagen Preussner | Verseilmaschinensystem |
| DE3802631A1 (de) * | 1988-01-29 | 1989-08-10 | Sevastopol Priborostroit Inst | Verfahren zur herstellung von metallischen verseilten erzeugnissen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3521485C2 (de) | Vorrichtung zur Herstellung eines verseilten, mehrdrähtigen, verdichteten Rundleiters | |
| DE2522595B2 (de) | Vorrichtung zum verseilen von verseilelementen fuer nachrichtenkabel | |
| DE1906997C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verseilen von Verseilelementen für elektrische Kabel zu einer Verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder Verdrillungsrichtung | |
| DE2105843B2 (de) | Sz-verseilvorrichtung fuer nachrichtenkabel | |
| DE2831506C2 (de) | ||
| DE1510232C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verziehen und Drehen von Faserbändern | |
| DE2037607C (de) | Seilschlagmaschine | |
| EP0004295A2 (de) | Vorrichtung zum SZ-Verseilen von Verseilelementen elektrischer Kabel und Leitungen sowie Verfahren zum Betrieb dieser Vorrichtung | |
| DE1510121C3 (de) | Flügelzwirnmaschine zur Herstellung eines aus Stahldrähten bestehenden Drahtseils kleinen Querschnitts | |
| DE2412199C2 (de) | Verfahren zur abschnittsweise mit wechselnder Drallrichtung bzw. Drallänge erfolgenden Verseilung von elektrischen Kabeln oder Leitungen | |
| DE2447659A1 (de) | Verseilmaschine, insbesondere zur herstellung elektrischer kabel und leitungen | |
| DE1665911A1 (de) | Verfahren und Apparat zur Herstellung von wechselseitig verdrilltem UEbertragungskabel | |
| DE2406641A1 (de) | Aufwickelvorrichtung mit automatischem wechsel von huelsen | |
| CH625566A5 (de) | ||
| DE1640199B2 (de) | Verseilmaschine zur herstellung von fernmeldekabeln | |
| DE69123491T2 (de) | Verbesserungen an Vorseilmaschinen | |
| DE1685857A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Seilen oder Litzen und Schnellverseilmaschine zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE2037607B2 (de) | Seilschlagmaschine | |
| DE345623C (de) | Maschine zum Aufdrehen gebrauchter Seile, insbesondere Drahtseile | |
| DE2406667C2 (de) | Vorrichtung zum Fachen und Doppeldrahtzwirnen | |
| DE1640199C3 (de) | Verseilmaschine zur Herstellung von Fernmeldekabeln | |
| DE1147146B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schlagen von spannungsfreien Drahtseilen | |
| DE2462092A1 (de) | Schnellverseilmaschine | |
| DE2237986A1 (de) | Verfahren zum verseilen von verseilelementen fuer elektrische kabel zu einer verseileinheit mit abschnittsweise wechselnder verdrillungsrichtung | |
| DE2135096A1 (de) | Verseil- und litzenschlagmaschine zur paarverseilung in der kabelindustrie |