[go: up one dir, main page]

DE1221052B - OElabscheider fuer die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen - Google Patents

OElabscheider fuer die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1221052B
DE1221052B DEL38591A DEL0038591A DE1221052B DE 1221052 B DE1221052 B DE 1221052B DE L38591 A DEL38591 A DE L38591A DE L0038591 A DEL0038591 A DE L0038591A DE 1221052 B DE1221052 B DE 1221052B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exhaust
insert
oil separator
gap
exhaust line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL38591A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Tech Si Pachernegg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AVL List GmbH
Original Assignee
AVL List GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AVL List GmbH filed Critical AVL List GmbH
Priority to DEL38591A priority Critical patent/DE1221052B/de
Publication of DE1221052B publication Critical patent/DE1221052B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M11/00Component parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M9/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N3/00Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust
    • F01N3/02Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for cooling, or for removing solid constituents of, exhaust
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N2470/00Structure or shape of exhaust gas passages, pipes or tubes
    • F01N2470/02Tubes being perforated
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

  • ölabscheider für die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen Bei Brennkraftmaschinen, insbesondere bei der Zweitaktbauweise, tritt selbst bei Anwendung besonderer Gegenmaßnahmen, die sich auf die Ausbildung des Zylinders beziehen, meist Schmiermittel in die Auspuffleitungen aus. Zur Vermeidung der zahlreichen Mängel, die sich aus der Ablagerung, Verkökung und unter Umständen dem Austritt flüssiger Bestandteile der Auspuffgase aus dem Auspuffsystem der Maschine ergeben, sind vielfach ölabscheider und Funkenfänger entwickelt worden. Diese Einrichtungen, die zumeist plötzliche Querschnittsänderungen in der Auspuffleitung oder durch Prallbleche Umlenkungen des Auspuffgasstroms bewirken, verfolgen in erster Linie das Ziel, die brennbaren Bestandteile der Auspuffgase an geeigneter, d. h. insbesondere einer Reinigung leicht zugänglicher Stelle Zü-s#äi=eln. Die günstigste Wirkung ergeben dabei noch jene Anordnungen, bei welchen die Abscheider möglichst nahe den Auspuffschlitzen des Zylinders liegen, da an dieser Stelle die Viskosität der abzuscheidenden flüssigen Bestandteile noch gering ist und- damit eine Herabsetzung der Wirkung der Abscheider durch Ablagerungen am besten hintangehalten wird.
  • Nach einem anderen bekannten Vorschlag liegt in der Auspuffleitung ein rohrförmiger Einsatz aus' dünnwandigem Blech, dessen Außenfläche in geringem Abstand von der Innenseite der Auspuffleitung zu dieser parallel verläuft. Der Abstand zwischen dem Einsatz und der Auspuffleitung ist dabei so gering gehalten, daß nennenswerte Rückstände nicht zwischen den Einsatz und die Wand des Auspuffrohrs gelangen. Durch die dünnwandige Ausbildung sollen die am Einsatz festgebackenen Ablagerungen durch elastische Bewegungen des Einsatzes von diesem abspringen. Diese Selbstreinigungswirkung erscheint daß die für jedoch die Wirkungsweise problematisch, maßgeblichen wenn bedacht Eigen- wird ' bewegungen des bekannten Einsatzes von vielen, vor allem auch durch die Betriebszustände des Motors bestimmten Faktoren abhängen. Damit steht offensichtlich auch die Art der Befestigung des bekannten Einsatzes in der Auspuffleitung mittels eines Flansches im Zusammenhang, der zwischen die flanschförmigen Teile des Abgasstutzens des Motorgehäuses und des Auspuffrohres ragt und bei deren Verbindung festgespannt wird.
  • Andere bekannte ölabscheider bestehen ebenfalls aus einem die Wandung der Auspuffleitung unterbrechenden Einsatz, doch bildet dieser im Gegensatz zu dem eben beschriebenen Abscheider einen Hohlraum, in dem sich vor allem das in Form eines Films an der Wand der Auspuffleitung bewegende Öl an-sammeln soll. Hierzu steht die Sammelkammer entweder durch einen quer zur Auspuffleitung verlaufenden Spalt oder durch öffnungen in der Wand des Auspuffrohrs mit dem Strom der Auspuffgase in Verbindung, die über den Umfang des Auspuffrohrs verteilt in hintereinanderliegenden Reihen angeordnet sind. Die Sam.,rnelkammer ist entweder durch eine im Berieb verschlossene öffnung entleerbar, oder sie wird durch Leitungen für den Abfluß des gesammelten Öls ständig entleert. Die Anbringung der Löcher in der Auspuffleitung für den übertritt der ölteilchen aus dem Auspuffrohr in die Sammelkammer hatte sich bald als im ureichend erwiesen. Selbst die Vergrößerung dieser übertrittsöffnungen zu Langlöchern brachte keine nennenswerte Verbesserung, und selbst durch weitere Hilfsmittel, durch die der Aufwand und die Lebensdauer einer solchen Einrichtung nachteilig beeinflußt werden, war eine befriedigende Wirkung nicht zu erreichen. Die Ursache hierfür liegt vor allem darin, daß alle diese Einrichtungen darauf abzielten, die ölteilchen vom Strom der heißen Auspuffgase möglichst radikal wegzuführen. Da überdies diese bekannten Einrichtungen in Bereichen der Auspuffleitungen angebracht werden, in welchen die Temperatur der Abgase bereits gering ist, geht die Wirkung dieser Einrichtungen durch ein Zusetzen der öffnungen in dem Auspuffrohr sehr bald verloren.
  • Die ölabscheider der beschriebenen Art erfahren durch die Erfindung eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung. Diese Erfindung beruht auf dem Grundgedanken, die Sammung des sich vornehmlich an den Wänden der Auspuffleitung weiterbewegenden Öls in einem Hohlraum vorzunehmen, der - ähnlich dem bekannten dünnwandigen Einsatz - durch einen Teil gebildet ist, dessen zumindest annähernd parallel zur Imienfläche der Auspuffleitung liegender, vorzugsweise rohr- oder trogförmiger Teil mit rasterförmig angeordneten öffnungen versehen ist, durch die die heißen Abgase zur Entzündung des im gebildeten Spaltraum gesammelten öls mit dem Spaltraum in Verbindung stehen. Das sich in diesem Spaltraum, insbesondere im Leerlauf bzw. bei geringer Belastung der Maschine ansammelnde Öl wird bei höherer Belastung der:Briennkraftmaschine, bei der die Temperatur der Verbrennungsgase so hoch ist, daß sich die Rückstände bei Berührung mit diesen Gasen entzünden, verbrannt. Die im Einsatz vorgesehenen öffnungen ermöglichen den Zutritt der heißen Verbrennungsabgase bzw. der sich mit diesen vermischten Lüft--iti den: ini Spaltraum gesammelten Bestandteilen. Die Größe;.«-der #öffnungen und ihre Anordnung sind so gewählt, daß die heißen Abgase und die zur Verbrennung erforderliche Luft in aus-' reichendem Maß mit dem angesammel dii Öl in-Berührung kommt, jüdofoh, das-. un:#erbrannte Öl im Spaltraum zurückgehalten wird. Um. die Verbrennung des angesammelten öls sicherzustellen, ist der Einsatz in möglichster Nähe. der. Auspuffschlitze anzuordnen.
  • beschriebenen Gegenüber den Art älte-#eh81abscheidemder entfällt bei Anwendung eingangs des Er- - findungsgedankens einerseits die früher notwendig gewesene Abführungsleifung für die angesammelten unverbrannten Rückstände aus de'r Auspuffleitung, anderseits ergibt sich der Vorteil, daß wegen der Selbstreinigungswirkung des Abscheiders nach der Erfindung ein Ausbau des- Einsatzes-zur.Reinigun,1,7 nicht- in Betr-acht g "6zo#' ge#.,#,zü k#idehliaucht. D!8 übe#legenheit, gegenüb#r'-dem'tek-aniit#n liegt daneben auch noch in.,der bedeutend lä"n'ge'ren'Lebens-' dauer des ölabs##eider#- nach dü Erfindung, die dadurch gewährleistet ist, daß dessen' iin'A#gasstrolü liegender und damit, der Korrosion und Verzunderung'ausgesetzter rohrföriniger Teil, ohne weiteres beträ#litlich dickwandiger ausgeführt sein kann als der entsprechende beso nders dünnwandige Teil des' Einsatzes jenes Abscheiders, bei dem -durch dessen Eigenbewegung die an, ihm haftenden Rückstände beseitigt werden sollen.- Schließlich sind auch di8 Ansprüche, die sich hinsichtlich der Fertigungstoleranzen ergeben, erheblich geringer als beim zuletzt erwähnten bekannten Emsat«z, bei dem es wesentlich darauf ankommt, den.Abstand des Einsatzes von der Innerifläche des Auspuffrohrs möglichst klein zu halten, da Rückstände, die in diesen Spalt geraten, darin gespeichert werden, verkoken, festbacken und dabei die Elastizität des Einsatzes und damit dessen Reinigungswirkung beträchtlich herabsetzen. Auf diese Weise würde ein zu großer Zwischenraum zwi-# schen. Auspuffrohr und diesem bekannten Einsatz zumindest ein häufiges Ausbauen des, Einsatzes zur Freimachung des Spaltraums erforderlich machen. Zu der wesentlich günstigeren Abscheidungswirkung des Gegenstands der Erfindung kommen damit noch erhebliche Vorteile hinsichtlich der Lebensdauer und der Fertigungserfordernisse.
  • . Insbesondere die Vergrößerung der Abscheiderwirkung, aber auch die Steigerung der Lebensdauer zeichnet denölabscheider nach derErfindunggegenüber einer anderen bekannten Ausführung aus, bei der das parallel zur Zylii#derreilie verlaufende Abgassami-nelrohr von _einem Außenrohr umgeben ist, das die Auspujgase nach Umkehrung ihrer Strömungsrichtung ebenfalls durchströmen, die äußere Umspülung des inneren Rohrs durch die Auspuffgase soll die Verbrennung der unverbrannten Rück-.stände in den Auspuffgasen im inneren Rohr gewährleisten. Die Wirkung dieser Einrichtung. erscheint fraglich, weil die Auspuffgase im Außenrohr bereits kleinere, Temperaturen aufweisen als im inneren Rohr und dadutch zur Aufheizung der sich insbesondere auf der Innenseite des Innenrohrs sammelnden Rückstände nichts beitragen, sondern im günstigsten Fall die Abstrahlung der Wärme von dem inneren Rohr verhindern können. Nach den bei der Erfindung verwerteten Erkenntnissen erreicht die Temperatur der Abgase selbst in unmittelbarerNähe der Auspuffschlitze nur bei gewissen Betriebszuständen der Brennkraftmaschine die für eine Entzündung der Rückstände#,«#oTder-iiche Höhe, wogegen in allen anderen Fällen, wie, insbesondere im Le6i!äuf. der Brennkraftmaschine- die,unverbrannten Bestandteile - . . 2. . - .- -! - eÜ günstigsten Stel-' von den -Ausppffga§gn selbst in. c len nicht zur Entzündung gebracht werden können'. Es ist deshalb vo . rauszüsehen daß inder- bekannten Einrichtung-* die Rückstände nur unter besonders günstigen Umständen tatsächlich verbrannt. wer&n# ei -Weg in im übrigen aber -in dem Abgasstrom ihr"n die Auspuffleit" ren . - Einbauten ung6-. # gen...und de hindert fortsetzen Werden.'lliifüi spricht auch, daß wegen des aufwendigen üiid voliimin#S'en Außenrohrs der für die Verbrennung . vorgesehene Teil des Aüspuffsystems doch so weit von den -Ausfriftsöffnungen der Zylinder entfernt sein wird" daß die Tem#eraturen der Ab en Bestandtei16 gase: und der,mitäeführt' ä#4c,h geringer sein . w id in bereits erh e en äls etwa den,-Auspuffkrümmern, lüerzu.konimt-n'o#h,"daß.zqr Verringerung. der. Wärmeträgli#it des verhältnismäßig großen Innenrohrs, dieses möglichsf dünnwan'dig aus-- oll -'wodurch sich auch eine nachgeführt werden'.s ' , ' teilige Begrenzung der Lebensdauer ..ein -er solchen Einrichtung ergeben wird' Demgegenüber gewährleistet der ölabscheider nach der Erfindung durch die Mögliclikeit-#eine«r Anordnung in unmittelbarer Nähe der AuspÜffschlitze' *die Sammlung und nachfolgende Verbrennung der bekämpften Rückstände am Eingang des Auspuffsystems, wodurch'die Ab- gaswärme bestens ausgenützt wird. Durch die geringen Abmessungen und die widerstandsfähige Ausbildung des ölabscheiders nach der Erfindung wird die Auspuffleitung auch nicht komplizierter und störungsanfälliger als bisher; durch die gewährleistete Beseitigung der Rückstände ist ini Gegenteil mit der Vergrößerung der Lebensdauer der in dem Auspuffsystein liegenden Einrichtungen zu rechnen. Weiterhin können solche ölabscheider auch ohne großen Aufwand nachträglich in Auspuffleitungen eingebaut werden.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weisen die öffnungen des Einsatzes viereckigen Querschnitt auf. Bei rechteckiger Ausbildung der öffnungen ist es nach den Erfahrungen mit dem Erfifidungsgegenstand vorteilhaft, wenn die Längsseite dieser Öffnungen -senkrecht zur Längsrichtung der Auspuffleitung liegt.
  • Schließlich findet vorteilhaft für den Einbau des Einsatzes nach, der" Erfindung in beliebige Brennkraftmaschinen das bereits' für sich bekanntgewor# dene Merkmal Anwendung, den Einsatz eines etwa senkrecht zur Achse der Auspuffle##"g liegenden Flansches in der Anschlußfuge zwischen dem Auspuffstutzen des Zyinders und dem Fansch des Auspuffrohres einzuspannen. Zur Vereinfachung der Herstellung des Einsatzes kann dessen flanschförmiger Teil durch einen abgekanteten Bord dieses Einsatzes gebildet sein-Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der folgenden Beschreibung einiger in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausbildungsbeispiele angegeben. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch den Auspuffstutzen einer Brennkraftmaschine senkrecht zur Zylinderachse, F i g. 2 einen analogen Schnitt, wobei in der linken und in der rechten Hälfte je eine weitere Ausführungsforin dargestellt ist, und F i g. 3 einen Axialschnitt durch einen Einsatz nach der Erfindung.
  • In F i g. 1 bezeichnet 1 die Laufbüchse des Zylinders, deren Auspuffschlitze 2 und 3 durch den senkrecht zur Bildebene verlaufenden Steg 4 getrennt sind. Das die Laufbüchse umgebende Motorgehäuse bildet im Bereich der Auspuffschlitze den Auspuffstutzen 5, an dessen Flansch 5 a der Flansch 6 a des Auspuffrohrs oder des Sammlers 6 anschließt. Zwischen den beiden Flanschen ist mittels der nicht dargestellten Flanschschrauben und unter Zwischenschaltung der Dichtungen 7 der Bord 8 a des rohrförmigen Einsatzes 8 festgeklemmt. Die Verbindung des zwischen dem Einsatz 8 und den Wänden des Auspuffstutzens 5 vorhandenen Spaltraum 11 mit dem Abgasstrom bilden im vorliegenden Fall rasterförmig angeordnete öffnungen 9 mit rundem Querschnitt.
  • Die in der linken Hälfte der F i g. 2 dargestellte Ausführung unterscheidet sich von der in F i g. 1 wiedergegebenen durch die Anbringung eines flanschförmigen Teils 10 zur Befestigung des Einsatzes 8 etwa in der Mitte der Längserstreckung dieses Einsatzes, wodurch der Einsatz 8 sowohl in den Auspuffstutzen 5 als auch in das Auspuffrohr 6 hineinreicht. In diesem Fall wird der Abschluß des Spaltraums 11 zwischen dem Einsatz und den Wänden des Auspuffrohrs 6 durch den lippenförmig nach außen gebogenen Rand 8' des Einsatzes gebildet, der an der Innenfläche des Auspuff-rohrs 6 dichtend anliegt.
  • Wie in der rechten Hälfte der F i g. 2 gezeigt ist, kann der Einsatz 8 auch ohne Flansch ausgeführt sein. In diesem Fall wird er ohne sonstige Befestigung in die Auspuffleitung, gegebenenfalls unter Spannung, eingesteckt. Im Auspuffrohr oder Sammler 6 kann dabei ein Absatz 6' vorgesehen sein, an welchem der Einsatz 8 mit seinem nach außen gebogenen Rand 8' anliegt.
  • Der in F i g. 3 dargestellte Einsatz 8 ist so ausgebildet, daß er beim Einbau in eine Auspuffleitung nur über einen Teil des Querschnitts derselben reicht. Ein solcher Einsatz ist in die Auspuffleitung an jener Stelle des Querschnitts einzubauen, an welcher sich der größte Teil des den Zylinder verlassenden öls an den Wänden entlang fortbewegt. Bei dieser Ausführung ist auch eine Variante der Form der öffnungen des Einsatzes 8, und zwar insbesondere der bereits in F i g. 2 dargestellten Viereckform, veranschaulicht, wonach die öffnungen 9' rechteckig ausgebildet sind und mit ihrer Längsseite in Umfangsrichtung der nicht dargestellten Auspuffleitung liegen. Außerdem sind sie in Achsrichtung des Einsatzes gegeneinander versetzt angeordnet.
  • Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Varianten der in den Ausbildungsbeispielen wiedergegebenen konstruktiven Einzelheiten der Einsätze und der zu ihrer Fixierung innerhalb der Auspuffleitung dienenden Teile möglich. So kann es in bestimmten Fällen ausreichend sein, an Stelle eines rohrförmig ausgebildeten Einsatzes eine ebene oder nur wenig gekrümmte perforierte Bechplatte in der Auspuffleitung anzuordnen. Schließlich ist es auch möglich, den Abscheider aus mehreren voneinander getrennten Teilen herzustellen, die einzeln in die Auspuffleitung eingebaut sind. In allen Fällen ist je- doch für die Erzielung der beabsichtigten Wirkung maßgeblich, daß der Einsatz an dem in Strömungsrichtung gesehen hinteren Ende gegen die Wand des Auspuffstutzens bzw. des Auspuffrohrs, in dem er endet, dicht abschließt und der Einsatz öffnungen in genügender Anzahl aufweist, damit die im Spaltraum angesammelten flüssigen Bestandteile bei den entsprechenden Betriebszuständen der Brennkraftmaschine mit den sodann besonders heißen Abgasen in Berührung kommen. Eine günstige Wirkung wird erzielt, wenn die Höhe des Hohlraums etwa 1 bis 3 mm beträgt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. ölabscheider für die Auspuffleitung von Zweitaktbrennkraftmaschinen mit vom Kolben gesteuerten Auspuffschlitzen, bestehend aus einem sich in der Auspuffleitung in deren Längsrichtung erstreckenden und an die Auspuffschlitze anschließenden Einsatz, der zusammen mit der Innenseite des Auspuffrohrs einen gegen die Auspuffschlitze des Zylinders zu offenen Spaltraum bildet, an der den Auspuffschlitzen abgewendeten Seite hingegen abgeschlossen ist, d a - durch gekennzeichnet, daßderzumindest annähernd parallel zur Innenfläche des Auspuffrohrs liegende, vorzugsweise rohrförmigeTeildes Einsatzes (8) mit rasterförmig angeordneten Öff- nungen (9, 9) versehen ist, durch die die heißen Abgase zur Entzündung des im Spaltraum gesammelten öls mit dem Spaltraum in Verbindung stehen. 2. ölabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (9, 9') des Einsatzes viereckigen Querschnitt aufweisen und bei rechteckiger Ausbildung der öffnungen (9') die Längsseite des Querschnitts in Umfangsrichtung der Auspuffleitung liegt (F i g. 2 und 3). 3. ölabscheider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (8) in an sich bekannter Weise mittels eines flanschförmigen Teils (8 a, 10), der vorzugsweise durch einen zur Längsachse des Einsatzes querverlaufenden Bord des Einsatzes gebildet ist, in der Anschlußfuge zwischen dem Auspuffstutzen (5, 5 a) des Zylinders und dem Flansch (6 a) des Auspuffrohrs eingeklemmt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1013 125, 1033 461, 1045 165, 1094 044; Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1736 826.
DEL38591A 1961-03-29 1961-03-29 OElabscheider fuer die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen Pending DE1221052B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL38591A DE1221052B (de) 1961-03-29 1961-03-29 OElabscheider fuer die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL38591A DE1221052B (de) 1961-03-29 1961-03-29 OElabscheider fuer die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1221052B true DE1221052B (de) 1966-07-14

Family

ID=7268341

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL38591A Pending DE1221052B (de) 1961-03-29 1961-03-29 OElabscheider fuer die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1221052B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1736826U (de) * 1955-04-02 1956-12-27 Hannoversche Maschb Ag Vorm Ge Oelabscheider, insbesondere fuer zweitakbrennkraftmaschinen.
DE1013125B (de) * 1956-02-24 1957-08-01 Ford Werke Ag OElabscheider fuer das Auspuffrohr von Brennkraftmaschinen
DE1033461B (de) * 1956-11-15 1958-07-03 Hanomag Ag Einrichtung zur Verminderung und leichten Beseitigung von OElkohleansaetzen und Ansaetzen aus Verbrennungs-rueckstaenden in oder nach Steuerorganen
DE1045165B (de) * 1957-02-23 1958-11-27 Hans List Dipl Ing Dr Techn Einrichtung zur OElabscheidung bei schlitzgesteuerten Zweitaktbrennkraftmaschinen
DE1094044B (de) * 1957-11-27 1960-12-01 Ford Werke Ag Einrichtung zur Vermeidung von OElkondensatrueckstaenden im Auspuff von Brennkraftmaschinen

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1736826U (de) * 1955-04-02 1956-12-27 Hannoversche Maschb Ag Vorm Ge Oelabscheider, insbesondere fuer zweitakbrennkraftmaschinen.
DE1013125B (de) * 1956-02-24 1957-08-01 Ford Werke Ag OElabscheider fuer das Auspuffrohr von Brennkraftmaschinen
DE1033461B (de) * 1956-11-15 1958-07-03 Hanomag Ag Einrichtung zur Verminderung und leichten Beseitigung von OElkohleansaetzen und Ansaetzen aus Verbrennungs-rueckstaenden in oder nach Steuerorganen
DE1045165B (de) * 1957-02-23 1958-11-27 Hans List Dipl Ing Dr Techn Einrichtung zur OElabscheidung bei schlitzgesteuerten Zweitaktbrennkraftmaschinen
DE1094044B (de) * 1957-11-27 1960-12-01 Ford Werke Ag Einrichtung zur Vermeidung von OElkondensatrueckstaenden im Auspuff von Brennkraftmaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3102225A1 (de) Schwebeteilchenfilter fuer brennkraftmaschinen
DE102005013183A1 (de) Mehrstufiger raumeffizienter elektrostatischer Kollektor
DE3001413C2 (de) Einlaßöffnungseinrichtung, die an einem Abgasrückführungsrohr bei einer Diesel-Brennkraftmaschine ausgebildet ist
DE19714308A1 (de) Aufgeladene, ladeluftgekühlte Hubkolbenbrennkraftmaschine
DE60310663T2 (de) Verdichter
DE2200818A1 (de) Einlass- und Auslassleitungen fuer einen Verbrennungsmotor sowie deren Stroemungskanaele
DE1221052B (de) OElabscheider fuer die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen
DE102009048209A1 (de) Luftfilter für eine Brennkraftmaschine
DE102014200124A1 (de) Einrichtung zum Abführen von Kondensat aus einer Turboladeranordnung
DE2126354A1 (de) Doppel Ansaugsystem fur Verbrennungs motoren
AT217784B (de) Ölabscheider für die Auspuffleitung von Zweitaktbrennkraftmaschinen
DE3918785A1 (de) Sauganlage einer brennkraftmaschine
DE10252474B4 (de) Brennkraftmaschine mit Abgasturbolader
DE202016106867U1 (de) Ölabscheider mit Wellenlagerung zwischen Antriebs- und Abscheidekammer
DE1294090B (de) Rueckschlag-Absperrventil in der Entlueftungsleitung eines Brennkraftmaschinen-Kurbelgehaeuses
DE19526241B4 (de) Lufteinlaßkanalsystem für Brennkraftmaschinen
DE2621509C3 (de) Innendichtung für einen Kolben einer Kreiskolben-Brennkraftmaschine in Trochoidenbauart
DE3627734C2 (de)
DE1425729A1 (de) Ventil fuer Gaskompressoren
EP0729376B1 (de) Vorrichtung zum abscheiden von öl und/oder russ und/oder anderen fremdstoffen aus einem luft-, gas- und/oder dampfstrom
DE19956157A1 (de) Abgassteuereinrichtung für einen Zweitaktmotor
DE2449628B2 (de) Zweitakt-brennkraftmaschine
AT76706B (de) Auspuffdämpfer für Kraftfahrzeuge oder dgl.
DE2600076C2 (de) Membranfeder-Reibungskupplung, insbesondere für Automobile
DE102007004061A1 (de) Verbrennungsmotor