DE1045165B - Einrichtung zur OElabscheidung bei schlitzgesteuerten Zweitaktbrennkraftmaschinen - Google Patents
Einrichtung zur OElabscheidung bei schlitzgesteuerten ZweitaktbrennkraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Einrichtung zur Ulabscheidung bei schlitzgesteuerten Zweitaktbrennkraftmaschinen Bei schlitzgesteuerten Zweitaktmotoren, und zwar sowohl bei jenen, bei welchen das Schmiermittel zusammen mit dem Kraftstoff dem Zylinder zugeführt wird, als auch bei jenen mit Schmierung aus einem Ölvorrat im Kurbelgehäuse, kommt es insbesondere im Leerlauf und bei Fremdantrieb zu einer Ablagerung unverbrannten Schmieröls im Auspuffrohr. Die Folge davon ist neben den dauernden Ölverlusten eine Verunreinigung des Auspuffsystems, die wiederum eine Rauchentwicklung bei anschließender Belastung des Motors, die Gefahr von Auspuffbränden, ferner Ölauswurf und damit unliebsame Verunreinigungen außerhalb des Motors zur Folge hat.
- Die zur Ölabscheidung bisher vorgeschlagenen Einrichtungen sind im Verlauf des Auspuffrohres - in den meisten Fällen unmittelbar dem Auspuffgeräuschdämpfer vorgeschaltet - angeordnet. Durch plötzliche Ouerschnittsänderungen in der Auspuffleitung, durch Umlenkung sowie durch Prallbleche sollen hierbei die feinverteilten flüssigen Bestandteile vom Auspuffgas getrennt werden. Erfahrungsgemäß tritt jedoch das Öl aus dem Motorzylinder in das Auspuffrohr mit dem Auspuffgas hauptsächlich nicht in feinverteilter Form über, sondern es kriecht den Auslaßkanälen entlang. Ein Olabscheider der bekannten Art kann deshalb eine Verunreinigung des vor diesem liegenden Auspuffrohrstückes gar nicht verhindern, so daß die meisten der genannten Mängel nicht behoben werden können. Bei plötzlicher Belastung des Motors gelangt ein heißer Abgasstrom an die bei niederer Last verunreinigten Stellen des Auspuffsystems, das vor dem Abscheider abgesetzt gewesene Öl wandert damit zum Teil flüchtig, zum Teil verbrannt weiter in Richtung zum Ölabscheider, wo es, soweit von diesem abscheidbar, gesammelt wird.
- Die Erfindung geht im Gegensatz zu dem bisher Bekannten von der Erwägung aus, daß das Öl zur Freihaltung des Auspuffsystems unmittelbar hinter den Auspuffschlitzen jedes Zylinders am leichtesten abgefangen werden kann und, soll jegliche Verunreinigung des Auspuffrohres mit seinen unangenehmen Folgen vermieden werden, auch abgefangen werden muß. Diese Stelle hat auch den Vorteil, daß das Öl noch kaum abgekühlt ist und daher seine Viskosität noch gering ist. Die Einrichtung nach der Erfindung besteht aus einem Stutzen, der unter Freilassung eines schmalen Spaltes an die Austrittskanten der Schlitze anschließt. Der Spalt, der über den gesamten Umfang des Stutzens verläuft und den Ölfilm unterbricht, liegt innerhalb einer Kammer, die als Sammelraum für das abgeschiedene, entlang der Randflächen der Schlitze in Richtung zum Auspuff bewegte Öl dient.
- Bei einer bekannten Zweitaktbrennkraftmaschine ist zwar ebenfalls nahe dem äußeren Rand der Auspuffschlitze in dem Auspuffkanal ein durchgehender Spalt vorgesehen, der von einer Kammer umgeben ist. Diese bekannte Einrichtung dient aber im Gegensatz zur Erfindung zur Verbesserung der Spülung des Zylinderraumes. Zu diesem Zweck steht der Auspuffkanal mit Vorauslaßschlitzen in Verbindung und ist zudem nach Art einer Venturidüse ausgebildet, die von den Vorau'spuffgasen durchströmt wird, wobei in der Kammer, die mit den Hauptauslaßschlitzen in Verbindung steht, ein das Abziehen der Restgase aus dem Zylinder unterstützender Unterdruck erzeugt wird. Für das Auffangen von flüssigen Bestandteilen ist diese bekannte Einrichtung insofern nicht geeignet, als die Hauptmenge der Auspuffgase aus der Kammer heraus durch den Spalt strömt, also einem Ölabfluß durch den Spalt gerade entgegenwirkt.
- Eine besonders einfache Ausbildung des Gegenstandes nach der Erfindung ergibt sich dann, wenn der Stutzen mit einem Flansch versehen ist, mit dem er zwischen der vorzugsweise ebenfalls aus einem Flanschstutzen gebildeten Sammelkammer und dem Auspuffrohr befestigt ist.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen zu entnehmen, die in der Zeichnung schematisch dargestellt sind.
- Fig. 1 und 2 zeigen je eine erfindungsgemäße Ausführung im Schnitt durch die Zylinderachse; Fig. 3 stellt einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 1 dar. Es bezeichnet 1 die in das Motorgehäuse 2 eingesetzte Zylinderbüchse, deren Einlaßschlitze 3 den Auslaßöffnungen 4 gegenüberliegen. Die einzelnen Auslaßschlitze münden in einen Stutzen 5, zwischen dessen Randkante 5 a und der Außenfläche 6 der Zylinderbüchse ein Spalt 7 von z. B. 1 bis 3 mm Breite verbleibt. Der Stutzen 5 ist mit dem Flansch 8 gemeinsam mit dem Anschlußflansch des Auspuffrohres 9 am Motorgehäuse 2 befestigt. Der Aufwand für den Abscheider ist bei dieser Ausführung, wie man sieht, außerordentlich gering.
- Soll ein solcher Abscheider bei einem Motor nachträglich angebaut werden, so empfiehlt es sich, die den Stutzen 5 umgebende Kammer 11 ebenfalls als Flanschstutzen auszubilden, das an der in diesem Fall glatten Außenfläche des Motorgehäuses festzulegen wäre.
- Ein Abflußkanal 10 für die im Abscheider gesammelten Rückstände kann wahlweise entweder im Flansch 8 des Stutzens (Fig. 1) oder aber, wie etwa in Fig. 2 dargestellt, im Motorgehäuse 2 selbst verlaufen.
- Die vorstehend beschriebenen Beispiele geben nur einzelne Ausbildungsmöglichkeiten wieder, schließen aber keinesfalls konstruktive Abwandlungen des Grundgedankens aus. So wäre es möglich, zusätzlich zu dem entlang des Randes des Stutzens verlaufenden Spalt in dem Stutzen selbst weitere Spalte anzuordnen, die quer oder in einem spitzen Winkel zur Strömungsrichtung des Auspuffgases verlaufen können. Weiterhin ist es auch möglich, die einzelnen Teile der Einrichtung aus gezogenen Blechteilen zusammenzuschweißen bzw. durch Umlenkbleche innerhalb des Stutzens 5 die Auspuffgase so zu führen, daß sie durch innige Berührung mit der Wand des Stutzens 5 die in ihnen noch enthaltenen Verunreinigungen an diese abgeben. Durch Bohrungen im Stutzen 5 könnten die Rückstände in die Kammer 11 und zur Abflußleitung 10 gelangen.
Claims (4)
- iATENTANSPRUCHE: 1. Einrichtung zur Ölabscheid.ung bei schlitzgesteuerten Zweitaktbrennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an den Rand der Auspuffschlitze (4) des Motorzylinders ein Stutzen (5) für die Sammlung der Auspuffgase derart angeordnet ist, daß zwischen dem äußeren Rand (6) der Auspuffschlitze (4) und dem benachbarten Rand (5a) des Stutzens (5) ein durchgehender Spalt (7) gebildet ist und dieser Spalt von einer Kammer (11) umgeben ist, die als Sammelraum für die mit den Auspuffgasen austretenden flüssigen Bestandteile dient.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (5) für die Sammlung der Auspuffgase mittels eines Flansches (8) zwischen der vorzugsweise ebenfalls aus einem Flanschstutzen gebildeten Sammelkammer (11) und dem Auspuffrohr (9) befestigt ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der tiefsten Stelle der Sammelkammer (11) ein Abflußkanal (10) zu einem separaten Sammelgefäß oder zur Ölwanne mündet.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abflußkanal (10) im Befestigungsflansch (8) des Stutzens (5) für die Sammlung der Auspuffgase angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 764817; belgische Patentschrift Nr. 529 865.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1045165X | 1957-02-23 |
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| DE1045165B true DE1045165B (de) | 1958-11-27 |
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ID=3684584
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL28050A Pending DE1045165B (de) | 1957-02-23 | 1957-07-11 | Einrichtung zur OElabscheidung bei schlitzgesteuerten Zweitaktbrennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1045165B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1221052B (de) * | 1961-03-29 | 1966-07-14 | Tech Hans List Dipl Ing Dr | OElabscheider fuer die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE529865A (de) * | ||||
| FR764817A (fr) * | 1933-02-21 | 1934-05-29 | Const Mecaniques L Aster Atel | Procédé pour la récupération d'une partie de l'énergie des gaz d'échappement des moteurs et moteur à explosion ou à combustion en comportant application |
-
1957
- 1957-07-11 DE DEL28050A patent/DE1045165B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE529865A (de) * | ||||
| FR764817A (fr) * | 1933-02-21 | 1934-05-29 | Const Mecaniques L Aster Atel | Procédé pour la récupération d'une partie de l'énergie des gaz d'échappement des moteurs et moteur à explosion ou à combustion en comportant application |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1221052B (de) * | 1961-03-29 | 1966-07-14 | Tech Hans List Dipl Ing Dr | OElabscheider fuer die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen |
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