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DE1013125B - OElabscheider fuer das Auspuffrohr von Brennkraftmaschinen - Google Patents

OElabscheider fuer das Auspuffrohr von Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1013125B
DE1013125B DEF19604A DEF0019604A DE1013125B DE 1013125 B DE1013125 B DE 1013125B DE F19604 A DEF19604 A DE F19604A DE F0019604 A DEF0019604 A DE F0019604A DE 1013125 B DE1013125 B DE 1013125B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exhaust pipe
oil separator
oil
spring coil
separator according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF19604A
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ford Werke GmbH
Original Assignee
Ford Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ford Werke GmbH filed Critical Ford Werke GmbH
Priority to DEF19604A priority Critical patent/DE1013125B/de
Publication of DE1013125B publication Critical patent/DE1013125B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M11/00Component parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M9/00
    • F01M11/08Separating lubricant from air or fuel-air mixture before entry into cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

  • Ölabscheider für das Auspuffrohr von Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Ölabscheider am Auspuffrohr von Kraftfahrzeugen, insbesondere bei solchen mit einem Zweitaktmotor. Es ist bekannt, daß folgende Schwierigkeiten am Auspuffrohr auftreten Nach längerem Leerlauf des Motors bildet sich unter dem Auspuffrohr ein Ölfleck. Dieser Fleck entsteht durch das Heraustropfen des im Auspuffrohr angesammelten Öls, das von den Auspuffgasen aus dem Motor mitgerissen wird.
  • Der zweite wesentliche Nachteil besteht darin, daß dieses angesammelte Öl bei vollem Betrieb durch kleine hocherhitzte Teilchen, die von den Auspuffgasen mitbefördert werden, zum Qualmen gebracht und in Brand gesetzt werden kann. Es ist dabei nur erforderlich, daß der Flammpunkt des Öls, der nur bei 250 bis 300° C liegt, überstiegen wird. Also besteht schon Brandgefahr durch nicht glühende Teilchen. Infolge der Enge des Auspuffrohres kann sich dieser Brand zu einer Art Explosion ausbilden.
  • Es ist bekannt, das Auspuffrohr mit Löchern zu versehen, um auf diese Weise den Ölpartikeln eine Möglichkeit zum Entweichen zu geben. Diese Löcher sind nach einem Vorschlag rund ausgeführt und an irgendeiner Stelle des Auspuffrohres, z. B. vor dem Schalldämpfer, angebracht. Versuche haben jedoch gezeigt, daß diese Maßnahme ungenügend ist und daß ein großer Teil des Öls im Auspuffrohr verbleibt. Nach einem anderen Vorschlag erfolgt eine Verbesserung der Ölabscheidung nach außen dadurch, daß diese Löcher zu Langlöchern bzw. Schlitzen erweitert werden. Dieser erste Vorgang dürfte so erklärt werden, daß bei den relativ langen runden Rändern nur kleine Randspannungen bzw. Kapillarkräfte vorhanden sind, die die Ölteilchen vom Schlitz loslösen und nach außerhalb wegleiten. Da für den Abtransport nach außen diese Radspannung nicht ausreicht, wird sich am Loch ein ziemlich großer Tropfen bilden. Sobald sich jedoch ein größerer Tropfen bildet, bietet er eine genügend große Angriffsfläche für die strömenden Gase, welche ihn dann mit Leichtigkeit von dem Rand abreißen, in kleine Teilchen zerstäuben und wieder in das Innere des Auspuffrohres zurückbefördern. Da jedoch die Schlitze gegenüber den perforierten Löchern nur eine relativ kleine Breitenausdehnung haben, tritt eine Verbesserung ein. Diese Verbesserung ist für sich allein jedoch ungenügend, und es verbleibt immer ein Teil des Öls im Auspuffrohr, der gegebenenfalls zu einem unschönen Ölfleck oder zu einem Brand Anlaß gibt.
  • Erfindungsgemäß umschließt eine Federwendel innerhalb einer Ringkammer den durchlöcherten Teil des Auspuffrohres. Zweckmäßig sind die Löcher des von der Federwendel umschlossenen Teiles des Auspuffrohres als quer zur Auspuffrohrachse verlaufende Schlitze ausgebildet. Die Ausbildung hat den Vorteil, daß eine fast völlige Beseitigung der Ölteilchen am Auspuffgas erreicht wird.
  • Der Drahtdurchmesser der Federwendel wird dabei kleiner gehalten als die Schlitzbreite am Auspuffrohr. Die Federwendel wird auf den durchlöcherten Teil des Auspuffrohres unter Anwendung einer geringen Vorspannung aufgewickelt bzw. aufgeschoben. Unterhalb des Auspuffrohres wird, vorzugsweise am tiefsten Punkt der Ringkammer, ein Ölablaß angeordnet.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • In der Zeichnung wird die erfindungsgemäße Ausführung im Schnitt dargestellt. Ein Auspuffrohr 1 mündet in einen vorhandenen Vortopf 3. Dieser Vortopf 3 kann als Schalldämpfer ausgebildet sein. In dem Teil 9 des Auspuffrohres 1, der dem Motor zugewandt liegt, sind Schlitze 6 am Umfang vorgesehen, die quer zur Auspuffrohrachse verlaufen. Diese Schlitze können über einen größeren oder kleineren Umfang des Auspuffrohres vorgesehen sein. Die Länge des geschlitzten Teiles 9 am Auspuffrohr 1 darf nicht größer sein als die Breite der Ringkammer 4, die als Ölabscheider dient und den geschlitzten Teil 9 umschließt. Die Schlitze 6 werden eng von der erfindungsgemäßen Federwendel ? um@ schlossen. Die Ringkammer 4 ist mit einem Gasaustritt 5 für die Öldämpfe versehen und trägt an einer anderen Stelle 11 eine Ölablaßöffnung 8 mit einer Ölablaßschraube 10. Die Ölablaßöffnurig 8 wird vorzugsweise am tiefsten Punkt der Ringkammer angeordnet. Die Federwendel 7 wird auf den geschlitzten Teil des Auspuffrohres gewickelt oder aufgeschoben; dabei ist es zweckmäßig, bei den Vorgängen darauf zu achten, daß die einzelnen Drähte eine geringe Vorspannung erhalten. Diese Maßnahme gewährleistet, daß die Federwendel den geschlitzten Teil des Auspuffrohres wirklich eng umgibt. Der Durchmesser der@.einzelnen Drähte für die Federwendel 7 muß eine Abmessung haben, die wesentlich kleiner ist als die Schlitzbreite.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß bei der zusätzlichen Benutzung der Federwendel 7 zu den Schlitzen 6 praktisch: 'die gesamte im Auspuffgas enthaltene Ölmenge nach außen abgeführt wird. Die Beförderung der Ölteilchen dürfte jetzt so zu erklären sein, daß für die Ölteilchen eine viel größere Randspannung zur Verfügung steht, d. h. daß auch viel kleinere Tröpfchen oder ein Ölfilm abwandern können, was auch durch den im Auspuffrohr herrschenden Überdruck gefördert wird. Dies ist natürlich durch die Drähte der Federwendel ? gewährleistet, da die Größe der Randspannung bzw. die Kapillarkraft durch den Drahtabstand bestimmt wird und bei sehr kleinem Drahtabstand jetzt vielfach größer ist als bei den Schlitzen. Die kleinen Mikroteilchen bieten der Strömung nur eine kleine Angriffsfläche und können deshalb nach außerhalb gleiten, bevor sie von den Auspuffgasen in das Innere gerissen werden können.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausführung des Auspuffrohres mittels Federwendel ? kann das Qualmen, die Brandgefahr und die Ölfleckenbildung aufgehoben werden, was durch zahlreiche Versuche bestätigt worden ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ölabscheider für das Auspuffrohr insbesondere von Zweitaktmotoren von Kraftfahrzeugen, bei dem im Auspuffrohr Löcher vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß " eine Federwendel (7) innerhalb einer Ringkammer (4) den durchlöcherten Teil (9) des Auspuffrohres (1) eng umschließt.
  2. 2. Ölabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher des von der Federwendel (7) umschlossenen Teiles (9) des Auspuffrohres als quer zur Auspuffrohrachse verlaufende Schlitze (6) ausgebildet sind.
  3. 3. Ölabscheider nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtdurchmesser der Federwendel kleiner ist als die Schlitzbreite am Auspuffrohr.
  4. 4. Ölabscheider nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federwendel (7) auf den durchlöcherten Teil (9) des Auspuffrohres unter Anwendung einer geringen Vorspannung aufgewickelt bzw. aufgeschoben wird.
  5. 5. Ölabscheider nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine unterhalb des Auspuffrohres in an sich bekannter Weise vorzugsweise am tief= sten Punkt der Ringkammer angeordnete Ölablaßstelle (11).
DEF19604A 1956-02-24 1956-02-24 OElabscheider fuer das Auspuffrohr von Brennkraftmaschinen Pending DE1013125B (de)

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Publications (1)

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DE1013125B true DE1013125B (de) 1957-08-01

Family

ID=7089377

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DEF19604A Pending DE1013125B (de) 1956-02-24 1956-02-24 OElabscheider fuer das Auspuffrohr von Brennkraftmaschinen

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DE (1) DE1013125B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221052B (de) * 1961-03-29 1966-07-14 Tech Hans List Dipl Ing Dr OElabscheider fuer die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221052B (de) * 1961-03-29 1966-07-14 Tech Hans List Dipl Ing Dr OElabscheider fuer die Auspuffleitung von Brennkraftmaschinen

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