[go: up one dir, main page]

DE1220566B - Verfahren zum Verarbeiten von Glas in der Waerme - Google Patents

Verfahren zum Verarbeiten von Glas in der Waerme

Info

Publication number
DE1220566B
DE1220566B DEC32358A DEC0032358A DE1220566B DE 1220566 B DE1220566 B DE 1220566B DE C32358 A DEC32358 A DE C32358A DE C0032358 A DEC0032358 A DE C0032358A DE 1220566 B DE1220566 B DE 1220566B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
boric anhydride
graphite
substance
mixture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC32358A
Other languages
English (en)
Inventor
Huart Guy D
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie de Saint Gobain SA
Original Assignee
Compagnie de Saint Gobain SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie de Saint Gobain SA filed Critical Compagnie de Saint Gobain SA
Publication of DE1220566B publication Critical patent/DE1220566B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B40/00Preventing adhesion between glass and glass or between glass and the means used to shape it, hold it or support it
    • C03B40/02Preventing adhesion between glass and glass or between glass and the means used to shape it, hold it or support it by lubrication; Use of materials as release or lubricating compositions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/16Construction of the glass rollers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B40/00Preventing adhesion between glass and glass or between glass and the means used to shape it, hold it or support it
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/02Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with glass

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Ceramic Products (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
C03b
Deutsche Kl.: 32 a-39/00
1220566
C32358Vib/32a
9. März 1964
7. Juli 1966
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verarbeitung von Glas in der Wärme.
Es ist bekannt, daß bei der Verarbeitung von Glas in der Wärme bei Temperaturen, bei welchen das Glas verformbar ist, ζ. B. beim Walzen, Biegen und sonstigen Verformen, das Glas das Bestreben hat, an den Arbeitswerkzeugen, wie den Walzen, Tragorganen, Formen usw., zu kleben und dies in um so stärkerem Maße, je höher die Temperatur des Glases ist.
Grundsätzlich wäre es von Vorteil, das Glas bei hohen Temperaturen zu verarbeiten, denn seine geringe Viskosität bei solchen Temperaturen erleichtert die Arbeit, verringert den notwendigen Energieaufwand und ergibt Erzeugnisse von besserer Qualität. Um das Ankleben des Glases an den mechanischen mit dem Glas in Kontakt gelangenden Teilen zu verhindern, müssen diese jeweils auf größenordnungsmäßig 450° C heruntergekühlt werden. Hierdurch werden die Anlagen kompliziert, und es wird ao ferner die Gefahr des Entstehens von erheblichen Fehlern, insbesondere beim Walzen die von Planizitätsfehlern der hierdurch hergestellten Glasscheibe hervorgerufen.
Es ist deshalb sehr erwünscht, die Möglichkeit zu schaffen, das Ankleben von sehr heißem Glas an den Werkzeugen zu verhindern, ohne daß eine intensive Kühlung der mechanischen Teile, mit welchen das Glas in Kontakt gelangt, erfolgen muß.
Das Verfahren gemäß der Erfindung löst diese Aufgabe. Es besteht darin, daß zwischen das heiße Glas und die mechanischen seiner Verformung dienenden oder es tragenden Teile ein glasiger leicht schmelzbarer Stoff, nämlich reines Borsäureanhydrid oder Borsäureanhydrid, dem andere Oxyde, wie insbesondere Metalloxyde, zugesetzt sind, eingeschaltet wird.
Dieser glasige Stoff kann in reinem Zustand verwendet werden. Es können ihm aber auch übliche pulverförmige schmierend wirkende Stoffe, wie z. B. Graphit, zugesetzt werden.
Es wurde gefunden, daß diese glasigen Stoffe auf Grundlage von Borsäureanhydrid bei Temperaturen von etwa oberhalb 600° C eine außerordentlich niedrige Viskosität, verglichen mit der des gewöhnlichen Glases bei der gleichen Temperatur, besitzen, so daß sie geeignet sind, die Aufgabe einer zwischen das heiße Glas und den mechanischen Körper eingeschalteten, das Aneinanderkleben beider aneinander verhindernden schmierenden Schicht zu übernehmen.
Um gute Ergebnisse zu erzielen, soll die Viskosität des zwischengeschalteten glasigen Stoffes wenigstens Verfahren zum Verarbeiten von Glas
in der Wärme
Anmelder:
Compagnie de Saint-Gobain,
Neuilly-sur-Seine (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. H. Bahr und Dipl.-Phys. E, Betzier, Patentanwälte, Herne, Freiligrathstr. 19
Als Erfinder benannt:
Guy d'Huart, Versailles (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 18. März 1963 (928 261)
lOOOmal, vorzugsweise 100000- bis 150000mal niedriger sein als die des behandelten Glases.
In den nachstehenden Tabellen wird die Viskosität eines Spiegelglases mit der von reinem Borsäureanhydrid und der von verschiedenen Mischungen von Borsäureanhydrid mit anderen Oxyden bei unterschiedlichen Temperaturen von 700 bis 1000° C verglichen.
Die Tabellen geben ferner in jedem Falle das Verhältnis zwischen der Viskosität des Spiegelglases und der des gemäß der Erfindung zwischen dieses und das Metall eingeschalteten glasigen Stoffes an,
Tabelle I
Tempe Logarithmus Logarithmus Verhältnis
der Viskosität
ratur UCl V loJxUollctL der Viskosität des Spiegelglases
0C QcS
Spiegelglases
von B2Os zu der Viskosität
von B2Oj
700 8,3 2,9 250 000
800 6,3 2,5 6400
900 5,0 2,1 800
1000 4,1 1,8 200
609 588/95
Tabelle II
Tempe
ratur
°C
Logarithmus
der Viskosität
des
Spiegelglases
Logarithmus
der Viskosität
der Kühlung
B2O3 (90 Mol)
NaCO (10 Mol)
Verhältnis
der Viskosität
des Spiegelglases
zu der Viskosität
VOIiB2OaNa2D
700
800
900
1000
. 8,3 :
6,3
5,0
4,1
,V 2,3
1,6
>■ ■■' 1,1
0,7
1 000 OÖO'
50 000
8 000
2500
Tabelle III
Tempe
ratur
0C
Logarithmus
der Viskosität
des, ..;_
Spiegelglases'
Logarithmus
der Viskosität
der Kühlung
B2O3 (90 Mol)
K2O (10 Mol)
Verhältnis
der Viskosität
des Spiegelglases
zu der Viskosität
von B2O3K2O
700
800
900
1000
8,3
6,3
5,0
4,1
2,2
.1,5
1,1
0,6
1 250 000
63 000
8 000
3 200.
Im Falle der folgenden Tabelle IV wird als schmierend wirkender Stoff gemäß der Erfindung eine Mischung von mehreren Oxyden verwendet,. die nichts anderes als die Ausgangsmischung eines bleioxydhaltigen Borsäureglases darstellt.
Die Zusammensetzling dieses Glases in Gewichtsprozenten ist wie folgt:
SiO8 16,80%
B2O3 9,45%
PbO '.'.'.. 72,2O«/o
Al2O3 l,15fl/o
.· Tabelle IV
Tempe
ratur
0C
Logarithmus
der Viskosität
des
Spiegelglases
Logarithmus
der Viskosität
des
Schmiermittels
Verhältnis
der Viskosität
des Glases zu der
des
Schmiermittels .
700
800
900
8,3 ;
6,3
5,0 ·
2,1
1,2
0,8
1 600 000
130 000
16 000
Aus der Tabelle I ist ersichtlich, daß sich das Borsäureanhydrid insbesondere zur Verwendung in dem Temperaturbereich von etwa 700 bis 800° C eignet, weil das Verhältnis der Viskositäten des Glases und des Borsäureanhydrids zueinander in diesem Bereich einen sehr hohen Wert besitzt. Oberhalb von 900° C fällt dieses Verhältnis auf unter den Wert 1000 ab. In diesen Bereichen ist es dann vorteilhafter, die Mischungen aus Borsäureanhydrid und Alkalioxyden der Tabellen Π und ΓΠ oder das Blei-Borsäure-Glas, auf welches sich die Tabelle IV bezieht, zu verwenden.
Der gemäß der Erfindung zur Vermeidung des Anklebens des Glases verwendete glasige Stoff hat nur eine sehr geringe oder überhaupt keinerlei chemische Einwirkung auf die mechanischen Teile, wie z. B. die Walzen, gleichgültig ob diese aus rostfreiem Stahl, Graphit oder einem feuerfesten Stoff bestehen. Gegenüber-dem verarbeiteten Glas ist-eine ,geringfügige Diffusion des schmierend wirkenden Stoffes in die Oberflächenzone des Glases festzustellen, deren Maß mit der Temperatur ansteigt. Diese Diffusion ergibt jedoch keinerlei- Schwierigkeiten, sondern wirkt "sich ,,eher im Sinne .einer Verbeserung. der Beständigkeit des Glases gegen Wasser aus. Im Falle von Spiegelglas, das geschliffen und poliert werden soll, ist diese oberflächliche Diffusion völlig ohne
ίο Wirkung, weil beim Schleifen und Polieren die Oberflächenschicht des Glases, auf welche sich der Diffusionsvorgang ausgewirkt hat, vollkommen entfernt wird.
Wie die Erfahrungen ferner gezeigt haben, benetzen das Borsäureanhydrid und die verschiedenen Mischungen von Borsäureanhydrid mit anderen Oxyden, die gemäß der Erfindung verwendet werden, Stoffe, wie Stahl, Graphit und feuerfeste Stoffe, sehr leicht, so daß sich der schmierende Stoff leicht von selbst auf diesen in Form eines sehr dünnen Films ausbreitet.- Das Aufbringen des schmierend wirkenden Stoffes stellt demzufolge kein besonderes-Problem dar. ■ ■ " Das Aufbringen kann unter Anwendung jedes der
üblichen Mittel, insbesondere durch Eintauchen des Körpers in ein geschmolzenes Bad aus dem glasigen Stoff, erfolgen. In dieser Weise läßt sich besonders einfach eine Walze mit dem schmierenden Stoff überziehen, weil es genügt, diese in teilweise in ein solches Bad eingetauchtem Zustand umlaufen zu lassen.
Gemäß, einer anderen Möglichkeit kann der schmierend wirkende Stoff auch in Form eines Films auf einen in Bewegung befindlichen Körper, wie eine Walze, aufgegossen werden, wobei dann der geschmolzene Stoff in einem Behälter enthalten ist und, aus einer Öffnung oder einem Schlitz desselben ausfließend, in Kontakt mit dem zu überziehenden Körper gelangt.
Das Ausbreiten des schmierend wirkenden Stoffes kann durch die reibende Wirkung eines Schuhkörpers auf dem mit dem schmierend wirkenden Stoff zu versehenen Bauteil begünstigt werden.
Schließlich ist es auch möglich, den schmierenden Stoff durch Zerstäuben aufzubringen.
Eine besondere Art der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß Borsäureanhydrid als Bindemittel verwendet wird, um an der zu schmierenden Fläche Graphitpulver zum
Anhaften zu bringen. Diese Ausführungsform kommt insbesondere für die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Überziehen der metallischen Wandungen von Glasformen in Frage.
In diesem Falle kann wie folgt gearbeitet werden:
Es wird eine Fritte aus Borsäureanhydrid und Graphit hergestellt, die z.B. größenordnungsmäßig 5 bis 15 Gewichtsprozent Graphit enthält. Diese, Mischung wird fein gemahlen und dann auf eine Temperatur von etwa 700° C erhitzt. Darauf wird die Mischung durch Rühren sorgfältig homogenisiert, worauf man sie abkühlen läßt. Die abgekühlte Masse wird erneut sehr fein gemahlen. Das auf diese Weise erhaltene Pulver kann in einen Pulverzerstäuber von üblicher Bauart gegeben und durch diesen auf Flächen, insbesondere Metallflächen, aufgeschleudert werden, an welchen es anhaftet, falls die Temperatur dieser Flächen hinreichend hoch ist. Wie die Erfahrungen gezeigt haben, ergibt sich ein solches An-
haften dann, wenn die Temperatur der Fläche höher ist als 400° C.
Die in dieser Weise überzogenen Flächen sind wirksam gegen das Ankleben von heißem Glas bei ihrem späteren Kontakt mit diesem geschützt
Im allgemeinen genügt es, um das Anhaften des Glases zu verhindern, wenn die Dicke der zwischen das verarbeitete Glas und dem mechanischen Körper, wie Walzen, Formoberflächen usw., eingeschalteten Schicht einige Mikron beträgt. Der Verbrauch an schmierendem glasigen Stoff ist also sehr gering.
Schließlich ist noch zu bemerken, daß durch die Einschaltung der sehr leicht schmelzbaren Zwischenschicht gemäß der Erfindung auch die Reibungskräfte zwischen den mechanischen Körpern und dem Glas verringert werden. Das Vorhandensein dieser Reibungskräfte ist andererseits vielfach, z. B. beim Walzen, zweckmäßig, um das Glas mitzunehmen. In diesem Falle ist es empfehlenswert, Walzen zu verwenden, die z. B. durch ein Sandstrahlgebläse aufgerauht oder leicht gerillt sind, so daß Oberflächenrauhigkeiten verbleiben, deren radiale Abmessungen größer sind als die mittlere Dicke des zwischengeschalteten Films aus dem glasigen Stoff.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Verarbeiten von Glas in der Wärme, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das heiße Glas und die mechanischen Körper, mit welchen das Glas im Zuge seiner Verarbeitung in Kontakt gelangt, ein leicht schmelzbarer glasiger Stoff, der aus reinem Borsäureanhydrid oder einer Kombination von Borsäureanhydrid mit anderen Oxyden, insbesondere Metalloxyden, besteht, eingebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem glasigen Stoff ein als solcher bekannter schmierend wirkender Stoff, wie Graphit, zugesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der glasige Stoff auf Grundlage von Borsäureanhydrid gegebenenfalls unter Zusatz von anderen Oxyden so zusammengesetzt wird, daß seine Viskosität wenigstens um das lOOOfache, vorzugsweise das 100000- bis 150 000fache, geringer ist als die des verarbeiteten Glases bei der in Frage kommenden Verarbeitungstemperatur.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der glasige Stoff aus einer Mischung von Borsäureanhydrid mit Alkalioxyden gebildet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die anteilige Menge an Alkalioxyden in dem glasigen Stoff auf etwa 10 Mol je 90 Mol B2O3 bemessen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für den glasigen Stoff ein Glas auf Grundlage von Borsilikat und Bleioxyd verwendet wird, welches etwa 17 Gewichtsprozent SiO2, 10 Gewichtsprozent B2O3 und 72% BbO enthält.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der schmierend wirkende glasige Stoff in Form eines Pulvers, das aus einer Mischung von Borsäureanhydrid mit 5 bis 15 Gewichtsprozent Graphit besteht, verwendet wird.
8. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 7 auf das Walzen von Glasscheiben bzw. -bändern zwischen aus Metall, Graphit oder feuerfesten Stoffen bestehenden Walzen.
9. Verfahren nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß geriffelte oder in beliebiger Weise aufgerauhte Walzen verwendet werden und derart eine Verminderung des Reibungskoeffizienten zwischen dem Glas und den Walzen durch die auf diese aufgebrachte Zwischenschicht ausgeglichen wird.
10. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 7 auf Formen zur Herstellung von Glaserzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die auf eine Temperatur von über 400° C erhitzten Wandungen der Formen ein aus einer Mischung von Borsäureanhydrid und Graphit, welche größenordnungsmäßig 5 bis 15 Gewichtsprozent Graphit enthält, bestehendes Pulver aufgeschleudert wird.
11. Verfahren zur Herstellung eines schmierend wirkenden Pulvers auf Grundlage von Borsäureanhydrid und Graphit für die Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Temperatur in der Größenordnung von 700° C eine innige Mischung von Borsäureanhydrid und Graphit hergestellt, diese Mischug abgekühlt und nach dem Kühlen fein gemahlen wird.
609 588/95 6.66 ® Bundesdruckerei Berlin
DEC32358A 1963-03-18 1964-03-09 Verfahren zum Verarbeiten von Glas in der Waerme Pending DE1220566B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR928261A FR1359782A (fr) 1963-03-18 1963-03-18 Perfectionnement au travail du verre à chaud

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1220566B true DE1220566B (de) 1966-07-07

Family

ID=8799421

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC32358A Pending DE1220566B (de) 1963-03-18 1964-03-09 Verfahren zum Verarbeiten von Glas in der Waerme

Country Status (6)

Country Link
BE (1) BE645381A (de)
DE (1) DE1220566B (de)
FR (1) FR1359782A (de)
GB (1) GB1045803A (de)
LU (1) LU45676A1 (de)
NL (1) NL6402803A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2919651A1 (de) * 1978-05-18 1979-11-22 Philips Nv Werkzeug zur handhabung und formgebung von glas

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5707412A (en) * 1994-09-30 1998-01-13 Ppg Industries, Inc. Method of reducing glass sheet marking

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2919651A1 (de) * 1978-05-18 1979-11-22 Philips Nv Werkzeug zur handhabung und formgebung von glas

Also Published As

Publication number Publication date
NL6402803A (de) 1964-09-21
BE645381A (de) 1964-09-18
LU45676A1 (de) 1964-09-17
FR1359782A (fr) 1964-04-30
GB1045803A (en) 1966-10-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2034393C3 (de) Anwendung des Verfahrens zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit eines Glases durch Austausch von Natriumionen gegen Kaliumionen auf ein Glas, das verkürzte Austauschzeiten ermöglicht
DE1421845C3 (de) Verfestigter Glasgegenstand mit einer das Glasinnere umgebenden Oberflächen-Druckspannungsschicht und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1421842B2 (de) Verfestigter glasgegenstand aus einem alkali aluminium silikatglas und verfahren zu seiner herstellung
DE2401275C3 (de) Verfahren zum Erzeugen von Druckspannungen in der Oberfläche und damit zum Verfestigen eines Silikatglasgegenstandes durch Alkaliionenaustausch und Anwendung des Verfahrens
DE2209797C3 (de) Verfahren zur mechanischen Verfestigung von Gläsern des Systems SiO↓2↓-Al↓2↓O↓3↓-MgO-(CaO)-Na↓2↓O-K↓2↓O durch den Austausch von Natriumionen aus dem Glas gegen Kaliumionen von außen unter Verwendung spezifischer Zusammensetzungen
DE2014232C3 (de) Tonerde-Silikatglas, das zur Erzielung hoher mechanischer Festigkeit durch Alkalimetallionen-Austausch hohe Austauschtemperatur und damit große Diffusionsgeschwindigkeit ermöglicht
DE1016908B (de) Verfahren zum Herstellen von Glasgegenstaenden hoher mechanischer Festigkeit und danach hergestellte Glasgegenstaende
DE2514226A1 (de) Verfahren zum herstellen von kleinteiligem hydratiertem glas
DE69311668T2 (de) Glaszusammensetzung
DE1065997B (de)
DE1224257B (de) Schmiermittel fuer die Warmverformung von Titan
DE1220566B (de) Verfahren zum Verarbeiten von Glas in der Waerme
DE1771233C3 (de) Verfahren zum Verfestigen einer Schicht aus einem glasartigen oder vitrokristallinen Material
DE2114850A1 (de) Verfahren zur Verbesserung der chemischen Beständigkeit von Glas artikeln und nach diesem Verfahren hergestellte Glaserzeugnisse
DE1496453A1 (de) Glasgegenstand und Verfahren
DE1269299B (de) Verfahren zur Herstellung von Glasscheiben
DE1421842C (de) Verfestigter Glasgegenstand aus einem Alkali Aluminium Sihkatglas und Verfahren zu seiner Herstellung
DE102004040842B4 (de) Verfahren zum Floaten von reduktionsempfindlichen Phosphatgläsern und Verwendung von Bismut
AT259153B (de) Verfahren zur Verbesserung der Oberflächenfestigkeit eines Gegenstandes aus alkalimetalloxydhaltigem Silikatglas
DE2034381A1 (de) Verfahren zur Verfestigung eines Glasartikels
DE1964825C3 (de) Thermisch entglasbares Bleiborsih katglas mit relativ geringem Bleigehalt mit einer Warmeausdehnung nach der Ent glasung von 5 bis + 30 χ 10 hoch 7/ Grad C (bei 38 bis 288 Grad C) und Ver fahren zur Entglasung
DE1421846C (de) Verfestigter Glasgegenstand mit einer das Glasinnere umgebenden Druckspannungs schicht an der Oberflache des Glases und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2362747B2 (de) Verfahren zum aufbringen von schichten auf glasierbare gegenstaende
AT258501B (de) Verfahren zur Verbesserung der Oberflächenfestigkeit eines Glasgegenstandes
DE1496074C (de) Durchsichtiger Glasgegenstand mit einer teilweise kristallinen, eine mechanische Festigkeit von wenigstens 2800 kg/cm hoch 2 aufweisenden Oberflächenschicht und Verfahren zu dessen Herstellung