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DE1220115B - Verfahren zum Herstellen eines endlosen Verbundtreibriemens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines endlosen Verbundtreibriemens

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Publication number
DE1220115B
DE1220115B DEC26246A DEC0026246A DE1220115B DE 1220115 B DE1220115 B DE 1220115B DE C26246 A DEC26246 A DE C26246A DE C0026246 A DEC0026246 A DE C0026246A DE 1220115 B DE1220115 B DE 1220115B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
drive belt
layer
endless
threads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC26246A
Other languages
English (en)
Inventor
Rene Chavand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1220115B publication Critical patent/DE1220115B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/04Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts comprising reinforcements only, e.g. self-reinforcing plastics
    • B29C70/28Shaping operations therefor
    • B29C70/40Shaping or impregnating by compression not applied
    • B29C70/50Shaping or impregnating by compression not applied for producing articles of indefinite length, e.g. prepregs, sheet moulding compounds [SMC] or cross moulding compounds [XMC]
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D29/00Producing belts or bands
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)
  • Reinforced Plastic Materials (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen eines endlosen Verbundtreibriemens Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines endlosen Verbundtreibriemens, welcher eine innere Reibschicht und eine äußere, zugübertragende, aus einzelnen parallelen, nebeneinanderliegenden Polyamidfäden gebildete Schicht aufweist.
  • Verfahren zur Herstellung solcher Treibriemen sind bekannt, bei denen die äußere Schicht durch Aufwickeln der Fäden in einer oder mehreren übereinander angeordneten Lagen gebildet und mit der Reibschicht fest verbunden werden.
  • Diese Verfahren wurden bisher in der Weise ausgeübt, daß man entweder einzelne Fäden oder dochtartige Bündel von Fäden auf die Reibschicht aufwickelte. Das Aufwickeln einzelner Fäden in mehreren Schichten beansprucht eine unwirtschaftlich lange Zeit. Fadenbündel kann man entweder nebeneinander aufwickeln oder in spindelförmiger Anordnung einander übergreifend. In beiden Fällen läßt sich wegen der Notwendigkeit ihrer festen Anklebung auf die Reibschicht ein Plattdrücken der Bündel von ursprünglich kreisrundem Querschnitt nicht vermeiden.
  • Solche Treibriemen werden ferner aus wirtschaftlichen Gründen zunächst in erheblich größeren Abmessungen, als für die Benutzung bestimmt, hergestellt und dann in schmalere Treibriemen unterteilt. Die Schraubenform, die sich notwendig beim Aufwickeln von Fadenbündeln ergibt, hat zur Folge, daß die Trennkante zur Unterteilung der endgültigen Treibriemen die Schraubenwicklung kreuzt. Damit die Wicklung der den Zug übertragenden Schicht bis an die Außenkanten der Treibriemen gleichmäßig ausgebildet ist, müssen daher von jeder Kante des Treibriemens bei der Unterteilung Streifen abgetrennt werden, die einen Verlust bedeuten: bei paralleler Wicklung der dochtartigen Bündel wegen der ungleichmäßigen Dicke und bei den nebeneinanderliegenden, dochtartig gebildeten Bündel wegen der Schraubenform der Wicklung.
  • Hier setzt die Erfindung ein. Sie löst die Aufgabe, auf die innere Reibschicht eines endlosen Treibriemens eine zugübertragende Schicht aus Einzelfäden aufzubringen, die sich in äußerst kurzer Zeit sehr gleichmäßig mit sehr fester Haftung jedes einzelnen Fadens aufwickeln läßt. Beim Unterteilen des Treibriemens in seine endgültige Breite entsteht praktisch kein Abfall mehr.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe besteht das neue Verfahren darin, daß die Fadenlagen als Schar einander paralleler Fäden parallel zur Riemenlängsrichtung auf einen endlosen Wickelträger gewickelt werden.
  • In der einfachsten Form wird also eine schleierartige Schar einander paralleler Fäden von der Breite der Reibschicht und gleichzeitig auf die Reibschicht als Wickelträger gewickelt.
  • Nach einer Verbesserung besteht der endlose Wickelträger aus einem Band, das von der fertigen zugübertragenden Schicht entfernt wird, worauf dann die zugübertragende Schicht mit der Reibschicht verbunden wird.
  • Nach einer weiteren Verbesserung wird die zugübertragende Schicht mit oder ohne Reibschicht in einer größeren Breite als derjenigen des herzustellenden endlosen Treibriemens hergestellt und dann in Stücke gewünschter Breite zerschnitten.
  • Die als Beispiel dienende Zeichnung ermöglicht ein besseres Verständnis der Erfindung, deren Vorteile und deren Eigenschaften.
  • F i g. 1 ist ein vergrößert gezeichneter Schnitt durch einen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Verbundtreibriemen; F i g. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch eine schematisch dargestellte Anlage zur Herstellung des Zugbandes für diesen Treibriemen; es ist auf dieser Zeichnung nur ein Vorgarnstrang gezeichnet, um die Zeichnung nicht unübersichtlich zu machen; Fig. 3 ist die Draufsichtzeichnung zu Fig. 2; F i g. 4 ist eine Seitenansicht, die einen Führungskamm zeigt, der von zur Herstellung des Zugbandes geeigneten Vorgarnsträngen durchlaufen wird; F i g. 5 ist ein schematischer Schnitt durch das aus Vorgarnsträngen von Fig. 4 hergestellte Zugband; Fig. 6 und 7, 8 und 9, 10 und 11 sind Darstellungen ähnlich wieFig. 4 bzw. Fig. 5, stellen aber, was die Zahl der Vorgarnstränge und ihre Verteilung zwischen den Zähnen des Kamms betrifft, Varianten dar; F i g. 12 ist eine schematische, perspektivische Ansicht, die zeigt, wie man einen endlosen Verbundtreibriemen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herstellen kann; Fig. 13 ist ein Längsschnitt durch den so angefertigten Treibriemen, wobei die einzelnen Schichten des Vorgarnbandes der Deutlichkeit halber getrennt voneinander dargestellt sind; F i g. 14 ist eine schematische Darstellung, die zeigt, was man sieht, wenn man ein endloses Band längs aufschneidet, das durch schraubenlinienförmiges Aufwickeln eines oder mehrerer Vorgarnstränge auf einen Träger hergestellt worden ist.
  • In Fig. 1, in der die einzelnen Schichten übertrieben dick gezeichnet sind, bezeichnet die Zahl 1 das Zugband und die Zahl 2 das Reibungsband. Das Band 2 kann z. B. aus Chromleder bestehen, und das Band 1 besteht aus einem Vorgarnstrang aus synthetischem Material (vorzugsweise aus verstecktem Polyamid). Die Vorgarnstränge sind unter Druck auf das Band 2 aufgeklebt. -Bekanntlich besteht ein Vorgarn aus im wesentlichen parallel zueinander angeordneten Fäden. Auf Grund der großen Durchlässigkeit eines solchen Vorgarns hat das zum Verkleben verwendete Verbindungsmittel bei der Herstellung eines solchen mehrschichtigen Bandes gleichmäßiger Zusammensetzung das Band vollständig durchtränkt, so daß die verschiedenen Einzelfäden ihre Individualität vollständig verloren haben und das Band einen zusammenhängenden Körper- darstellt.
  • Die Fig.2 und 3 zeigen, wie man das Band 2 erhalten kann. Die Vorgarnstränge wie etwa 3 -wickeln sich von Spulen 4 ab und laufen zwischen den Zähnen eines Kamms 5 hindurch, der für ihre Führung sorgt. Sie wandern durch eine Klebkammer 6 und wickeln sich auf einer Aufnakmetrommel 7 auf.
  • Die Kammer 6 ist mit Zuführrohren 8 versehen, an denen sich Zerstäubungseinrichtungen 9 befinden. Die unter Druck durch die Zuführrohre 8 zugeführte Bindemittellösung wird durch die Zerstäubereinrichtungen 9 auf sämtliche Vorgarnstränge gespritzt, die die Kammer durchlaufen. Dank der großen Durchlässigkeit der Vorgarnstränge dringt der Bindemittelnebel zwischen die verschiedenen Einzelfäden. 'Bei der Ankunft auf der Trommel 7 wird das Vorgarnband 1 durch die Druckwalzen 10 zusammengedrückt.
  • Quer zur Trommelachse angeordnete Flansche (nicht gezeichnet) halten die Seiten des Bandes 1 fest und verhindern, daß es sich verbreitert. Die Trommel 7 kann heizbar sein, um das rasche Trocknen oder die Polymerisation des Bindemittels zu gewährleisten.
  • Wie gezeigt, ist es möglich, auch das Reibungsband 2 über die Trommel 7 laufen zu lassen, um unmittelbar den Treibriemen von F i g. 1 zu erhalten.
  • Als Variante kann das Reibungsband 2 später auf das gefrennt - entweder auf der Trommel 7 oder auf einem später entfernten, vorläufigen Trägerband - hergestellte Band 1 aufgeklebt werden.
  • Der Kamm 5 stellt eine nicht auszulassende Stufe dar, man kann ihn aber auf verschiedene Weise benutzen. In dem Beispiel der F i g. 4 läßt man einen Vorgarnstrang durch jeden dritten der Zwischenräume laufen, die aufeinanderfolgende Zähne des Kamms voneinander trennen. Diese Vorgarnstränge kommen dann in einem Abstand voneinander auf der Trommel7 an, auf der sie zusammengedrückt werden und ein Zugband 11 (F i g. 5) geringer Dicke ergeben. In Fig. 5 ist dieses Band durch senkrechte Striche unterteilt, die das Band entsprechend den einzelnen Vorgarnsträngen 3 unterteilen, in Wirklichkeit aber überlappen sich die Vorgarnstränge mehr oder weniger, und das Bindemittel, mit dem sie getränkt sind, macht daraus ein vollständig kontinuierliches Band 1, und die einzelnen Fäden stehen ohne Hohlräume und einem Minimum an Bindemittel miteinander in Berührung und sind gleichmäßig auf den Querschnitt dieses Bandes verteilt.
  • In Fig. 6 befindet sich zwischen jedem zweiten Zahn des Kamms ein Vorgarnstrang, und es ist leicht einzusehen, daß man auf diese Weise ein dickeres Band 11 erhält (Fig. 7). In F i g. 8 ist jeder der Zwischenräume des Kamms mit einem Vorgarnstrang 3 besetzt, was einem noch dickeren Band 11 entspricht (Fig. 9). In Fig. 10 schließlich befinden sich in jedem Zwischenraum des Kamms 5 zwei Vorgarnstränge übereinander, so daß das so erhaltene Band 11 (Fig. 11) doppelt so dick ist wie das in Fig. 9.
  • Es ist leicht einzusehen, daß man noch viele Beispiele für die Verteilung der Vorgarnstränge auf die Zwischenräume des Kamms anführen könnte.
  • Zu bemerken ist, daß die Vorgarnstränge, die den Kamm 5 durchlaufen haben, den Kasten 6 nicht in derselben horizontalen Ebene in der Mitte der Kammer zu durchlaufen brauchen, wie es F i g. 2 zeigt, sondern in mehreren Ebenen, um die gleichmäßige Verteilung des Bindesmittels weiter zu erleichtern.
  • Fig. 12 zeigt schematisch, wie man nach dieser Erfindung einen durchgehenden, endlosen - d. h. ohne irgendeine Nahtstelle - Verbundtreibriemen herstellen kann. Bekanntlich stellt in jedem Treibriemen die Nahtstelle immer einen schwachen oder zumindest einen schwierigen Punkt dar, so daß die Herstellung in endloser Form immer dann vorteilhaft ist, wenn es die Gebrauchsbedingungen gestatten. In F i g. 12 ist bei 12 ein Gestell dargestellt, das Spulen trägt, von denen die Vorgarnstränge ausgehen. Diese durchlaufen einen ersten Kamml3, der sie nebeneinander so ordnet, daß sie ein Vorgarnband 14 bilden. Dieses Vorgarnband 14 kommt zu einem zweiten Kamm 15 und wird dann unter dem Druck einer Walze 16 auf ein endloses Band 17 aufgebracht, das zwischen zwei Rollen 18 gespannt wird.
  • Wie im vorigen Beispiel kann das Band 17 dargestellt werden durch das Reibungsband des herzustellenden Treibriemens oder durch ein nur vorübergehend benutztes Band, das einen Träger für die Herstellung des Zugbandes getrennt vom Reibungsband bildet. Nachdem das Ende des Vorgarnbandes 14 mit dem Band 17 verklebt worden ist, setzt man die Spannrollen 18 und die Walze 16 in Bewegung, um das Vorgarnband 14 in einer bestimmten Zahl von Lagen um das Band 17 herumzuwickeln. In F i g. 13 hat man mit A den Punkt bezeichnet, an dem das Wickeln beginnt, d. h., das innere Ende des Vorgarnbandes 14 auf dem Band 17. Der Einfachheit halber ist hierbei angenommen worden, daß nur drei Lagen gewickelt werden und daß das Wickeln bei B aufhört, nachdem eine Überlappung a gegenüber dem Anfang zustande gekommen ist. Man hat während des Aufwickelns wohlverstanden das Vorgarnband 14 und/oder das Band 17 ständig mit Bindemittellösung getränkt, z. B. durch Aufsprühen auf der Strecke zwischen dem Kamm 15 und der Walze 16. Dieses Aufsprühen führt man vorzugsweise in der in Fig.2 dargestellten Art und Weise durch, d. h. mit Hilfe einer geschlossenen Kammer, die ein Zuführrohr mit Zerstäubungseinrichtungen enthält. Das Vorgarnband 14 kann dieselbe Breite haben wie der herzustellende Treibriemen, und in diesem Falle erhält man, wenn das Band 17 aus Chromleder oder ähnlichem Material besteht, direkt den Verbundtreibriemen, wenn man am Punkt B angekommen ist. Vorzuziehen ist aber, ein Band 17 und ein Vorgarnband 14 mit großer Breite zu benutzen und dann die Treibriemen in endloser Ausführung von dem so erhaltenen ringförmigen Gebilde abzuschneiden. Auf welche Art man aber auch verfährt, so versteht sich, daß die geringe zusätzliche Dicke, die durch die Uberlappunga in Fig. 13 erzeugt wird, sich absolut nicht bemerkbar macht.
  • An Stelle eines Bandes 17 aus Chromleder oder einem anderen Reibungsmaterial kann man auch ein Material verwenden, auf dem das Vorgamband 14 nicht oder nur sehr geringfügig haftet. In diesem Falle hebt man das letztere nach beendetem Wickeln vom Band 17 ab und bringt dann auf irgendeine geeignete Weise auf das so isolierte Zugband eine Haftschicht auf.
  • Man sieht, daß man je nach der Beanspruchung des herzustellenden Treibriemens eine mehr oder weniger große Zahl von Lagen aufwickeln kann.
  • Wichtig ist, daß diese Art der Herstellung des Zugbandes durch Aufwickeln einander überlagerter Schichten besser ist, als wenn man es durch Aufwickeln eines oder mehrerer Vorgarnstränge in aneinanderstoßenden, schraubenlinienförmig verlaufenden Windungen herstellen würde. Betrachtet man ein so durch schraubenlinienförmiges Aufwickeln hergestelltes Band (Fig. 14) und zerschneidet man dieses Band in Längsrichtung entlang der Linie C-D, so zerschneidet man zwangläufig sämtliche Fäden aller Vorgarnstränge und führt damit eine wesentliche Schwächung der Zugfestigkeit des Bandes in der Nähe der Schnittpunkte herbei. Im Gegensatz dazu liegt bei einem Aufwickeln in parallelen Schichten nach Fig. 12 eine Schnittlinie wie C-D parallel zu den Fäden, aus denen sich diese Schichten zusammensetzen, so daß man theoretisch keine davon zerschneidet und in der Praxis nur eine sehr geringe Anzahl.
  • Auf diese Weise ermöglicht die Erfindung die Herstellung eines Zugbandes in Form eines gleichmäßi- gen Körpers, innerhalb dessen die die Vorgarnstränge bildenden Fäden ihre Individualität verloren haben, so daß nur noch kontinuierliche Fäden mit hoher Zugfestigkeit vorhanden sind, die in ein Material eingebettet sind, das eine geringere, aber vergleichbare Festigkeit aufweist. Dieser Körper mit seiner geringen Dichte hält in der Praxis Kräfte aus, die 50 kg/cm2 erreichen können; er hat in Längs- und in Querrichtung eine beträchtliche Elastizität und kann jede Drehzahl sowohl auf Riemenscheiben mit ebener als auch auf solchen mit balliger Lauffläche aushalten. Wenn man Vorgarne verwendet, die aus sehr feinen Fäden bestehen, so ist die Kräfteverteilung bemerkenswert gleichmäßig. Als Hinweis sei erwähnt, daß es die Vorrichtung nach F i g. 2 ermöglicht, mehr als 1500 Fäden pro Zentimeter Breite des Treibriemens in einer sehr dünnen Schicht zu verteilen. Bei einer normalen, fünfmal so dicken Schicht erreicht man auf diese Weise 7500 Fäden pro Zentimeter.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen eines endlosen Verbundtreibriemens, welcher eine innere Reibschicht und eine äußere, zugübertragende, aus einzelnen parallel nebeneinanderliegenden Polyamidfäden gebildete Schicht aufweist und bei dem die äußere Schicht durch Aufwickeln der Fäden in einer oder mehreren übereinander angeordneten Lagen gebildet und mit der Reibschicht fest verbunden wird, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Fadenlagen als Schar einander paralleler Fäden parallel zur Riemenlängsrichtung auf einem endlosen Wickelträger gewickelt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der endlose Wickelträger aus einem Band besteht, das von der fertigen zugübertragenden Schicht entfernt wird und daß die zugübertragende Schicht dann mit der Reibschicht verbunden wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zugübertragende Schicht mit oder ohne Reibschicht in einer größeren Breite als derjenigen des herzustellenden endlosen Treibriemens hergestellt und dann in Stücke gewünschter Breite zerschnitten wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung p 51873 XII/47 dD (bekanntgemacht am 6. 12. 1951).
DEC26246A 1961-02-20 1962-02-16 Verfahren zum Herstellen eines endlosen Verbundtreibriemens Pending DE1220115B (de)

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FR69041248 1961-02-20

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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GB952032A (en) 1964-03-11
ES274741A1 (es) 1962-07-16
CH378611A (fr) 1964-06-15
BE614083A (fr) 1962-06-18

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