DE801601C - Verfahren zur Herstellung von endlosen Kraftbaendern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von endlosen KraftbaendernInfo
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- DE801601C DE801601C DEP53480A DEP0053480A DE801601C DE 801601 C DE801601 C DE 801601C DE P53480 A DEP53480 A DE P53480A DE P0053480 A DEP0053480 A DE P0053480A DE 801601 C DE801601 C DE 801601C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/06—Driving-belts made of rubber
- F16G1/08—Driving-belts made of rubber with reinforcement bonded by the rubber
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Belt Conveyors (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von endlosen Kraftbändern Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich ein ein endloses Kraftband. das sowohl als Treibriemen als auch als Transport- und Förderband Verwendung finden kann.
- An sich sind endlose Treibriemen und Transportbänder bekannt, die endlos gewebt sind. Im Gegensatz zu den bekannten Treibriemen zeichnet sich das neue Krafthand durch seine einfache, schnelle und damit billige Herstellungsart aus. neue Kraftband ist überall gleich stark und gleich geschmeidig, so daß ein vollkommen stoßfreier Lauf gewährleistet ist. Wichtig ist auch, daß ohne Änderung der Herstellungseinrichtung gleichzeitig Kraftbänder von verschiedener Breite hergestellt werden können.
- Erfindungsgemäß besteht das neue Verfahren darin. daß ein Band tus irgendeinem geeigneten Material, z. B. aus Gewebe, derart geführt wird, daß einzelne, nebeneinanderliegende Windungen entstehen, und zwar so, daß Bandwindung neben Bandwindung zu liegen kommt, z. B. in der Weise. daß das Band in schräger Richtung zu der Achse eines Aufwickelgerätes gefiihrt wird, derart, daß die Kanten der nebeneinanderliegenden Bandwindungen aneinanderstoßen, worauf diese miteinander dauerhaft. aller schmiegsam verbundeii werden.
- Das Kraftband kann in einer, zwei oder mehreren Lagen hergestellt werden. Bei zwei Bandlagen wird auf die zuerst gewickelte Bandlage die zweite Bandlage derart aufgewickelt, daß das Band der oberen Bandwindung die Stoßstelle der Bandkanten der unteren Bandwindung überdeckt.
- Weitere Merkmale des Verfahrens und Aus- bildungen des endlosen Kraftbandes sind in der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung erläutert.
- Der Erfindungsgegenstand ist in den Abbildungen in mehreren Ausführungsbeispielen ganz schematisch zur Darstellung gebracht.
- AbIl. 1 zeigt ein Kraftband auf einer Aufwickeltrommel.
- Abb. 2 stellt in größerem Maßstab ein zweites Ausführungsbeispiel dar.
- Abb. 3 zeigt ein fertiges Band, während Abb. 4 in noch größerem Maßstab einen Schnitt nach LInie B-C der Abb. 3 darstellt.
- Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 ist ein Band 1 auf eine Trommel 3 derart gewickelt, daß die Stoßkanten 2 aneinanderliegen.
- Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 läßt erkennen, daß auf den nebeneinanderliegenden Bandwindungen 1 eine zweite Lage 4 liegt, jedoch so, daß die Mitte des Bandes der oberen Bandwindung 4 die Stoßkante 2 der unteren Bandwindung 1 überdeckt (vgl. besonders die Abb. 4). In den Abb. 2 bis 4 sind die Stoßkanten der oberen Bandwindung 4 mit 7 bezeichnet, die Stoßkanten 2 der unteren Lage gestrichelt gezeichnet.
- Beide Ausführungsbeispiele zeigen ferner, daß die Bandwindungen in schräger Richtung zu der Achse des Aufwickelgerätes, z. B. der Trommel 3, liegen.
- Von dem auf diese Art erhaltenen Schlauch werden im rechten WInkel zur Achse des Aufwickelgerätes 3 die Kraftbänder in der gewünschten Breite abgeschnitten. So ist in Abb. 2 eine Bandbreite mit A-A bezeichnet, wobei D-D die Schnittlinien sind.
- Die neue Herstellungsart ermöglicht es somit, mehrere Kraftbänder von gleicher Länge und gleicher oder ungleicher Breite abzuschneiden.
- Bei stärkeren Kraftbändern, d. h. bei solchen mit mehreren Windungen übereinander, können diese, soweit es erforderlich erscheint, noch mit Steppnähten 5 in der Längsrichtung versehen sein, wie dies in Abb. 3 veranschaulicht ist. Schließlich können die Außenkanten des Kraftbandes durch Überwendlichnähte 6 eingefaßt werden und dadurch geschützt sein.
- Die Verbindung der Bandwindungen kann auf verschiedene Arten erfolgen, beispielsweise dadurch, daß zwischen den Windungen ein biegeelastischer Klebstoff aufgebracht wird, oder durch Vulkanisieren oder durch Vernähen. Statt von Bädern könnte auch voll Garnen, Fäden, Schnüren, Kordeln, Gefelchten o. dgl. ausgegangen werden. Es ist auch möglich, die Windungen der aufeinanderliegenden Bandlagen kreuzweise verlaufen zu lassen.
Claims (7)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Verfahren zur Herstellung von endlosen Kraftbändern, insbesondere Treibriemen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Band in schräger Richtung zu der Achse einer Wickeltrommel derart geführt wird, daß einzelne, nebeneinanderliegende Windungen entstehen, und daß die Kanten der nebeneinanderliegenden Bandwindungen aneinanderstoßen, worauf die Kanten der Bandwindungen miteinander dauerhaft, aber schmiegsam verbunden werden.
- 2. Verfahren zur Herstellung von Kraftbändern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die nebeneinanderliegenden Bandwindungen eine zweite Bandage (oder mehrere) aufgewickelt wird, und zwar derart, daß das Band der oberen Bandlage den Stoß der Bandkanten der unteren Bandlage überdeckt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderliegenden Bandwindungen durch einen biegeelastischen Klebstoff oder durch Vulkanisieren miteinander verbunden sind.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandwindungen durch Vernähen miteinander verbunden sind.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch nebeneinanderliegende, gegebenenfalls auch übereinanderliegende Bandwindungen zunächst ein Schlauch hergestellt wird, worauf durch Schnitte senkrecht zur Schlauchachse die Kraftbänder in der gewünschten Breite abgeschnitten werden.
- 6. Kraftband, hergestellt nach dem Verfahren des Anspruchs 5, dadurch gekennzeichnet, daß die freien außenliegenden Kanten der Handlagen durch eine Naht, z. 13. Überwendlichnaht, eingefaßt sind.
- 7. Kraftband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandwindungen der übereinanderliegenden Lagen sich kreuzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53480A DE801601C (de) | 1949-09-01 | 1949-09-01 | Verfahren zur Herstellung von endlosen Kraftbaendern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP53480A DE801601C (de) | 1949-09-01 | 1949-09-01 | Verfahren zur Herstellung von endlosen Kraftbaendern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE801601C true DE801601C (de) | 1951-01-15 |
Family
ID=7386465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP53480A Expired DE801601C (de) | 1949-09-01 | 1949-09-01 | Verfahren zur Herstellung von endlosen Kraftbaendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE801601C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284734B (de) * | 1963-05-24 | 1968-12-05 | Max Schlatterer Maschinenbandw | Endloses Flachband als Treibriemen bzw. als Transportband od. dgl. |
-
1949
- 1949-09-01 DE DEP53480A patent/DE801601C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284734B (de) * | 1963-05-24 | 1968-12-05 | Max Schlatterer Maschinenbandw | Endloses Flachband als Treibriemen bzw. als Transportband od. dgl. |
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