DE1220096B - Tragband fuer Gardinen, Vorhaenge u. dgl. - Google Patents
Tragband fuer Gardinen, Vorhaenge u. dgl.Info
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- DE1220096B DE1220096B DEG31834A DEG0031834A DE1220096B DE 1220096 B DE1220096 B DE 1220096B DE G31834 A DEG31834 A DE G31834A DE G0031834 A DEG0031834 A DE G0031834A DE 1220096 B DE1220096 B DE 1220096B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/14—Means for forming pleats
- A47H13/16—Pleat belts; Hooks specially adapted to pleat belts
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
- Decoration Of Textiles (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
A47h
Nummer: 1220096
Aktenzeichen: G 31834 X/34 e
Anmeldetag: 16. März 1961
Auslegetag: 30. Juni 1966
Die Erfindung betrifft ein Tragband für Gardinen,
Vorhänge u.dgl. mit auf beiden Seiten in gleichmäßigen Abständen angeordneten senkrechten Tragschlaufen
für die Gandinen- oder Vorhangaufhänger und flottierenden, von der einen Seite auf die andere
Bandseite des Tragbandes in gleichmäßigen Abständen durchlaufenden Kräuselfäden.
Derartige Tragbänder für Gardinen und Vorhänge sind bereits bekannt. So gibt es Tragbänder, bei.
denen die Länge der Schlaufen gleich ist mit der Länge der Falten. Bei diesen Tragbändern besteht die
Schwierigkeit darin, daß man bei größeren Falten auch größere Schlaufen in Kauf nahmen muß, um
einen !guten Fall det Gardine zu erhalten, wobei aber
die Schwierigkeit darin zu sehen ist, daß man gern einerseits kleine Schlaufen in der Breite wünscht, weil
die Rollenringe oder Haiken darin besser gehalten werden, während andererseits für die Gardine eine
relativ größere Falte gewünscht wird.
Es ist auch bereits schon vorgeschlagen worden, die Stichlänge des Kräuselfadens über die Breite
zwei nebeneinanderliegender Schlaufen zu führen, wobei der Kräuselfaden die Berührungsstelle der beiden
Schlaufen durchläuft. Dabei wird jede Schlaufe sowohl rechts als auch links festgehalten, so daß sich as
die Größe der Kräuselung auch aus der Schlaufenbreite ergibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unabhängig
von der Breite der Schlaufen, eine weitläufige Fältelung zu erzielen, wobei die Schlaufenbreite relativ
klein gehalten wird und der Vorteil erhalten bleibt, daß das Band von jeder Seite von der Hausfrau auf
die Gardine aufgenäht werden kann.
Die Erfindung besteht darin, daß die etwa am oberen bzw. am unteren Rand der Schlaufe verlaufenden
Kräuselfäden jeweils in der Nähe der Webkante einer
jeden Schlaufe das Tragband durchtreten, wobei die Schlaufenbreite etwa der Höhe der gebildeten Falte
entspricht. Dies hat den wesentlichen Vorteil, daß die Stichlänge der Kräuselfäden doppelt so groß gewählt
werden kann als die Sohlaufenbreite, so daß eine gefällige
und großzügige Fältelung der Gardine gewährleistet ist bei relativ schmaler Schlaufenbreite, so daß
in der Schlaufe die Gardinen- oder Vorbangaufhänger einwandfrei festgehalten werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fi g. 1 ein Ausführungsbeispiel in Draufsicht,
Fig. 2 das gleiche Ausführungsbeispiel nur mit längeren Schlaufen und *
Fig. 3 eine weitere AusfühTungsvamante.
In den drei Figuren der Zeichnung stellt 1 das Tragband für Gardinen, Vorhänge u. dgl.
Anmelder:
Jean Antoine Philippe Gonon,
Saint-Just-Malmont, Haute-Loire (Frankreich)
Vertreter:
Dr. O. Loesenbeck, Patentanwalt,
Bielefeld, Herforder Str. 17
Als Erfinder benannt:
Jean Antoine Philippe Gonon,
Saint-Just-Malmont, Haute-Loire (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 18. März 1960 (7926)
schwachgefältelte Tragband dar, 2 sind die Schlaufen, die das Band aufweist, 3 ist einer der beiden
Kräuselfäden, die die gleichmäßige Fältelung des Tragbandes und 'gleichzeitig die Öffnung der Schlaufen
sichern; 4 ist gestrichelt dargestellt und zeigt die Mitte des Bandes, die von dem Ende der Schlaufe
bis zu der Schlaufe aufsteigt.
Die Fig. 1 stellt ein Ausführunigsbeispiel eines
Bandes dar mit Falten, die doppelt so groß sind wie die Schlaufen 2. Die Führung des Kräuselfadens 3 ist
folgendermaßen ausgeführt:
Die Kräuselfäden 3 verzieren das Band 1 in dem
Teil, der unter der Schlaufe 2 liegt und beinahe an ihrem Ende, d. h. etwas vor dem Vereinigungspunikt
beider Ketten. Die Kräuselfäden 3 bleiben auf einer sehr kurzen Distanz im Zwischenraum zwischen der
Schlaufe 2 und dem Bandl, um am Ende der Schlaufe 2 hervorzukommen auf der gleichen Seite
des Bandes 1, auf der die Schlaufe 2 angeordnet ist. Dadurch ist die Fältelung des Bandes nicht behindert,
da die Schlaufenbreite etwa der Höhe der gebildeten Falte entspricht. Es ist hier nur eine kleine Spanne
zwischen dem Durchgangspunkt des Kräuselfadens 3 und dem Ende der Schlaufe.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, wobei hier die Schlaufen 2 etwas länger ausgebildet
sind als die Höhe der gebildeten Falte.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt,
bei dem die Schlaufen 2 nicht 'an der Außenseite
der Falten, sondern im Innenbereich der Falten
609 587/30
angeordnet sind. Um nun eine Behinderung des zu leichten Gleitens des Ziehfadens im Band zu schaffen,
werden die Kräuselfäden 3 durch das Material der Schlaufen 2 hindurchgezogen. Derartige Bänder werden
in an sich bekannter Weise durch die Verbindung zweier Ketten hergestellt, wobei die eine Kette
der Gesamtbreite des Bandes entspricht und die zweite Kette der Breite nur der Schlaufen. Die beiden
Ketten werden beim Weben übereinander angeordnet und in den Bandteilen zwischen den Schlaufen 2
jeweils zusammengewebt. Für den Teil des Bandes, auf dem die Schlaufen entstehen sollen, arbeiten beide
Ketten unabhängig voneinander. Die Kette, die der Schlaufe entspricht, wird dabei zuerst gewebt, und
nach Beendigung- des Webens der Schlaufe wird die Kette auf derselben Bandbreite, wo die Schlaufe aufliegt,
festgehalten, während der Bandteil gewebt wird, der unter der Schlaufe liegt. Dieses Weben des Bandteiles
unter der Schlaufe ist dadurch möglich gemacht, daß das Weben der Schlaufe ohne die Vorwärtsbewe- ao
gung des Bandes erfolgt, d.h. durch Anhalten des Regulators am Webstuhl. Dieses Anhalten des Regulators
ermöglicht das Wiederaufnehmen dies Webens des Bandes, ohne daß dieses Wiederaufnehmen durch
eine Durchsichtigkeit oder durch eine wenn auch nur kleine Verengung gekennzeichnet wäre.
Claims (1)
- Patentanspruch:Tragband für Gardinen, Vorhänge u.dgl. mit auf beiden Seiten in gleichmäßigen Abständen angeordneten senkrechten Tiagschlaufen für die Gardinen- oder Vorhangaufhäniger und flottierenden, von der einen Seite auf die andere Bandseite des Tragbandes in gleichmäßigen Abständen durchlaufenden Kräuselfaden, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa am oberen bzw. am unteren Rand der Schlaufe (2) verlaufenden Kräuselfäden jeweils in der Nähe der. Webkante einer jeden Schlaufe (2) das Tragband (1) durchtreten, wobei die Schlaufenbreite etwa der Höhe der gebildeten Falte entspricht.In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr.«266 860,459 059,
853 ·
USA.-Patentschrift Nr. 2 159 734.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 587/30 6.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1220096X | 1960-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1220096B true DE1220096B (de) | 1966-06-30 |
Family
ID=9677269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG31834A Pending DE1220096B (de) | 1960-03-18 | 1961-03-16 | Tragband fuer Gardinen, Vorhaenge u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1220096B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB266860A (en) * | 1926-01-13 | 1927-03-10 | George Frederick French | Improvements in curtain heading tape |
| GB459059A (en) * | 1935-07-26 | 1937-01-01 | French & Sons Thomas | Improvements in curtain heading tape |
| US2159734A (en) * | 1937-03-18 | 1939-05-23 | French George Frederick | Curtain heading tape and the like |
| GB534853A (en) * | 1939-08-19 | 1941-03-20 | French & Sons Thomas | Improvements in curtain heading tape |
-
1961
- 1961-03-16 DE DEG31834A patent/DE1220096B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB266860A (en) * | 1926-01-13 | 1927-03-10 | George Frederick French | Improvements in curtain heading tape |
| GB459059A (en) * | 1935-07-26 | 1937-01-01 | French & Sons Thomas | Improvements in curtain heading tape |
| US2159734A (en) * | 1937-03-18 | 1939-05-23 | French George Frederick | Curtain heading tape and the like |
| GB534853A (en) * | 1939-08-19 | 1941-03-20 | French & Sons Thomas | Improvements in curtain heading tape |
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