[go: up one dir, main page]

DE1219809B - Bremsvorrichtung fuer Flugzeugschranken - Google Patents

Bremsvorrichtung fuer Flugzeugschranken

Info

Publication number
DE1219809B
DE1219809B DEF36981A DEF0036981A DE1219809B DE 1219809 B DE1219809 B DE 1219809B DE F36981 A DEF36981 A DE F36981A DE F0036981 A DEF0036981 A DE F0036981A DE 1219809 B DE1219809 B DE 1219809B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
braking
channel
brake disc
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF36981A
Other languages
English (en)
Inventor
Per Boerje Fonden
Karl Ove Torgny Walander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BOERJE FONDEN
Original Assignee
BOERJE FONDEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BOERJE FONDEN filed Critical BOERJE FONDEN
Publication of DE1219809B publication Critical patent/DE1219809B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/02Ground or aircraft-carrier-deck installations for arresting aircraft, e.g. nets or cables
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/02Ground or aircraft-carrier-deck installations for arresting aircraft, e.g. nets or cables
    • B64F1/027Ground or aircraft-carrier-deck installations for arresting aircraft, e.g. nets or cables using net or mesh
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/02Ground or aircraft-carrier-deck installations for arresting aircraft, e.g. nets or cables
    • B64F1/029Ground or aircraft-carrier-deck installations for arresting aircraft, e.g. nets or cables using a cable or tether

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung für Bremsvorrichtung für Flugzeugschranken Flugzeugsehranken, die an beiden Enden der Fangeimichtung angreift und die in Kanälen beiderseits der Landebahn während des Abfangvorganges getäb.rt wird.
  • Es sind bereits Bremsvorrichtungen für Flugzeugschranken bekannt, bei denen ein quer zur Landerichtung gespanntes Fangnetz oder Fangseil an beiden Enden mit je einem Zugkabel verbunden ist, an dem ein oder mehrere Bremskolben befestigt sind, die in mit Flüssigkeit oder Druckgas gefüllten, beiderseits der Landebahn verlegten Rohren beim Abfangen des Flugzeuges entlanggezogen werden und als Energieverzehrer wirken. Diesen bekannten Bremsvorrichtungen haftet der Nachteil an, daß ihre Rückführung in die Bereitschaftsstellung nach einem Einsatz einen gewissen Zeitaufwand erfordert, währenddessen die Flugzeugschranke nicht betriebsfähig ist, so daß Landungen in kurzer Folge in Frage gestellt bleiben. Ob- wohl man bestrebt ist, diese Zeitspanne nach Mög- lichkeit zu verringern, z. B. durch schnell anschließbare Rückholseile oder zwischengeschaltete Flaschenzüge zur schnellen Seilspeicherung bei kurzem Rückzugweg einer Seilrolle, so ist doch allen diesen Hilfsmitteln eine zeitliche Grenze durch die Tatsache gezogen, daß überhaupt eine Rückstellbewegung notwendig ist. Durch die erfindungsgemäße Bremsvorrichtung wird dieser Mangel behoben und eine schnellere Einsatzbereitschaft erzielt. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere mit aussteHbaren Bremsklötzen versehene kreisförmige Scheiben, die waagerecht auf einer mit Radsätzen versehenen Achsenhalterung drehbar gelagert sind und entlang der inneren Kante des Führungskanals abrollen, wobei die Bremswirkung durch Reibung der Scheiben an den Kantenflächen der äußeren Kanalseite erzeugt wird.
  • Die Bremsvorrichtung erleichtert rasch aufeinanderfolgende Landungen, da die Bremse sehr schnell in ihren Kanal eingesetzt und mit der Abfangvorrichtung, wie z. B. Seil oder Netz, verbunden werden kann. Die Abfangvorrichtungen können vor den Landemanövern bereitgestellt und einzeln eingesetzt werden, wenn die Flugzeuge landen. Sobald das Flugzeug eine Abfangvorrichtung erfaßt und sie mit den Bremsvorrichtungen nach vorwärts mitzieht, kann eine andere sofort nachfolgend eingesetzt werden usw., da keine Rückstellbewegung notwendig ist, weil die jeweils von dem Flugzeug mitgezogenen Bremsvorrichtungen am Ende der Landebahn aus dem Kanal austreten. Somit besteht theoretisch keine Grenze hinsichtlich der Anzahl der Flugzeuge, die abgebremst werden können. In der Praxis ist der einzige beschränkende Faktor die Anzahl der zur Verfügung stehenden Brems- und Abfangvorrichtungen und die Geschwindigkeit, mit der sie nach Gebrauch wieder einsatzbereit gemacht werden können.
  • Entsprechend einer zweckmäßigen Weiterausbildung sind Einrichtungen zur sanften Beschleunigung der Bremsvorrichtung bis zur Geschwindigkeit des landenden Flugzeuges vorgesehen und Einrichtungen zur allmählichen Erzeugung der Bremswirkung. Ferner kann die Bremswirkung unterbrochen werden, wenn die Geschwindigkeit des Flugzeuges auf einen bestimmten Wert absinkt, bei dem das Flugzeug in der üblichen Weise auf die AbsteRfläche einrollen kann.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Bremsvorrichtung dargestellt. Es zeigen F i g. 1 bis 10 Ausführungsbeispiele von Bremsvorrichtungen mit längs einer Landebahn verlaufenden Kanälen, F i g. 11 und 12 Kanäle mit zusätzlich über der Landebahn angebrachten Seilscheiben für die Ab- fangvorrichtung, F i g. 13 an einem Ende der Landebahn auseinanderstrebende Kanäle und F i g. 14 bis 16 mit Seiltrommeln ausgerüstete Bremsvorrichtungen. Längs jeder Seite einer Landebahn 1 (F i g. 11 und 13) erstrecken sich Kanäle 2 für Bremsvorrichtungen 3, an denen die Abfangvorrichtung, z. B. ein Seil 4, befestigt ist. Die Kanäle müssen wegen der auftretenden hohen Belastungen aus armiertem Beton gefertigt sein. Theoretisch genügt als Kanal ein mit Führungen versehener Graben von rechteckigem Querschnitt, jedoch werden bedeutende Vorteile mit Kanälen der in den Zeichnungen dargestellten Bauart erzielt. Diese Bauart ermöglicht die Ausbildung der Bremsvorrichtungen als ein oder mehrere kreisförmige Scheiben oder Räder 5 an Stelle von Klötzen, die durch mechanischen Federdruck, hydraulischen oder pneumatischen Druck gegen die Seiten des Kanals gepreßt werden. Diese Räder sind waagerecht in den Kanälen angeordnet, #so daß sie auf der rippenförmigen Kanalkante 6 neben der Landebahn 1 abrollen, während die Bremswirkung durch Reibung gegen Bremsflächen an der gegenüberliegenden Seite des Kanals erzeugt wird. Die Zeichnungen lassen erkennen, daß die Tragfläche 6 auf der Landebahnseite des Kanals wesentlich dichter zu der Radmitte liegt als die Bremsflächen. Dies hat eine sehr hohe übersetzung der Bremswirkung im Verhältnis zu dem als Belastung des Kanals selbst ausgeübten Druck zur Folge. Darüber werden die den Scheibenbremsen eigenen Vorteile ausgenutzt, d. h. eine bedeutende Wärmeverteilung von den Bremsflächen durch Strahlung während eines Teiles jeder Umdrehung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Bauart nach der Erfindung ist in F i g. 1 bis 3 gezeigt. Ein Seil 4 ist an einer nicht umlaufenden Achse 7 des Rades 5 befestigt, die unten auf einer mit waagerechten Rädern 8 ausgerüsteten Sockelplatte angebracht ist. Diese richtet mit ihren Rädern 8 die Bremsvorrichtung im Kanal aus, und sie ist ferner mit senkrechten Rädern 9 versehen, auf denen die Bremsvorrichtung von dem Flug-#:äug nach dem Austritt aus dem Kanal weiter mitgezogen werden kann.
  • Am Umfang des Rades 5 sind ringsum Bremsklötze 10 angebracht, die gegen den Kanal gepreßt werden können. Die Bremsklötze werden hydraulisch oder pneumatisch so betätigt, daß der Druck des Betriebsmittels nur dann wirksam wird, wenn die Klötze mit den Bremsflächen des Kanals in Berührung stehen. Das Druckmittel gelangt von einem Druckspeicher 11 in eine Zuleitungskammer 12 der Achse 7 über ein durch einen Fliehkraftregler 14 gesteuertes Ventil 13, wobei die Druckmittelzufuhr abgesperrt wird, wenn die Geschwindigkeit des Rades 5 auf einen bestimmten Wert absinkt, so daß das Flugzeug die Bremsvorrichtung mit eigener Kraft aus dem Kanal herausziehen und auf die Abstellfläche einrollen kann.
  • Die jeweiligen Hohlräume zwischen den oberen und unteren Bremsklötzen 10 sind durch radiale Kanäle 15 aufeinanderfolgend mit der Zuleitungskammer 12 und einer Auslaßkammer 16 in der Achse 7 verbunden (F i g. 3). Somit werden die Bremsklötze nur dann von dem Druckmittel beaufschlagt, wenn sie sich zwischen den Bremsflächen befinden. Da das Druckmittel über in den Kanälen und in dem Ventil angebrachte Drosseln zugeführt wird, setzt der Bremsdruck sanft ein.
  • Die in F i g. 4 und 5 dargestellte Ausführungsform zeigt eine in dem Bremsrad vorgesehene Ringaut 17. Ein rippenartiger Vorsprung auf der Oberkante des Kanals ragt in die Ringaut, -und zur Erzeugung der Bremswirkung werden die Bremsklötze 10 beiderseits gegen die Rippe nach innen gepreßt. Da der Kanal nicht den hohen Biegebeansprachungen an den Wänden wie bei der Ausführungsform nach F i g. 1 bis 3 ausgesetzt ist, genügt eine schwächere Bemessung des Kanals. Zur Verbesserung der Radkühlung ist der Vorsprung auf der Landebahnseite mit einer Kühlrippe 18 ausgerüstet, die in die Nut 17 hineinragt. Die von den Bremsklötzen erzeugte Wärme wird weitgehend durch diese Kühhippe verteilt. Die Kühlung wird durch den Umstand erleichtert, daß die Bremsklötze infolge ihrer zykloidalen Bewegung verhältnismäßig lange neben der Kühlrippe verweilen.
  • Die in F i g. 6 und 7 dargestellte Bremsvorrichtung ist mit zwei Rädern ausgerüstet, die beiderseits eines Gestelles 19 angebracht sind, an dem das Seil 4 der Abfangvorrichtung befestigt ist. Es können somit Bremsvorrichtungen mit einer unterschiedlichen Anzahl von Rädern in ein und demselben Kanal verwendet werden, um verschieden starke Bremswirkungen zu erzeugen; dieser Umstand ist von Bedeutung, wenn landende Flugzeuge von verschiedenem Gewicht abgehremst werden. Eine in F i g. 7 dargestellte Bremsfläche ist so ausgebildet, daß sie den einwärts gerichteten Zug der Last aufnimmt, so daß durch Ausnutzung des Moments eine zusätzliche Bremswirkung erzielt wird. - Die F i g. 8 und 9 zeigen einen Kanal mit einer ortsfesten schienenartigen Kante und einer zur ersteren beweglichen Schiene, wobei die letztere aus mehreren beweglichen Teilstücken 20 besteht, die miteinander verbunden sind und gegen die Bremsvorrichtung in dem Kanal durch Bremsdruckerzeuger 27 gepreßt werden können. Diese Bauart gestattet die Verwendung von außerordentlich einfachen Bremsvorrichtungen, die keine besonderen Einrichtungen, wie Bremsklötze, oder sonstige Mittel für die Ausübung eines Bremsdruckes benötigen. Der Bremsdruck kann allmählich und mit wechselnder Stärke je nach den Erfordernissen und der Länge des Kanals ausgeübt werden. - In F i g. 10 ist ein Kanal mit beweglichen Schienen auf beiden Seiten der Bremsvorrichtung gezeigt.
  • In F i g. 11 und 12 ist eine AbfangvorTichtung gezeig die aus drei quer über die Landebahn im rechten Winkel gespannten Seilen 21 besteht. Die Seile laufen über oberhalb der Landebahn angebrachte Seil,scheiben, und beide Enden aller drei Seile sind an Bremsvorrichtungen beiderseits der Landebahn be- festigt. Wenn der Fanghaken des Flugzeuges irgendeines dieser Seile erfaßt, wird das Seil hinter dem Flugzeug in der durch die gestrichelte Linie 23 in F i g. 11 angedeuteten Form nachgezogen, was eine Bewegung der B#remsvorrichtungen über eine kurze Strecke verursacht. Sie erlangen dabei eine Beschleunigung, die durch die geometrische Anordnung bestimmt ist und die, wie Versuche ergaben, sich als besonders zweckmäßig erwiesen hat. Wenn die Bremsvorrichtung an der Seilscheibe 22 anlangt, hat sie die Geschwindigkeit des Flugzeuges erreicht. Die beiden unbenutzten Fangseile werden von der Bremsvorrichtung gelöst (in der Zeichnung nicht dargestellt). Nach dem Abbremsen des Flugzeuges werden neue Seile in die Scheiben 22 eingelegt, und alle drei Seile werden an neuen Bremsvorrichtungen befestigt.
  • Die F i g. 13 zeigt kurvenförmig auseinanderstrebende Kanäle, welche die gewünschte Beschleunigung der Bremsvorrichtung ermöglichen. Die Bremsvorrichtungen sind durch drei über zwei Stützen 23 liegende Seile 21 miteinander verbunden. Der Kanal verläuft an dem entgegengesetzten Ende der Landebahn geradlinig, so daß das Flugzeug die Bremsvorrichtung aus dem Kanal herausziehen kann. Da die auseinanderstrebenden Kanalkurven an dem anderen Ende der Landebahn benötigt werden, wenn Flugzeuge in der entgegengesetzten Richtung landen, sind die an die geradlinigen Teile des Kanals sich anschließenden kurvenförmigen Teile als getrennte, ein-und ausbaubare Teilstücke 24 ausgebildet.
  • Eine andere Ausführungsform zur Erzielung einer gleichmäßigen Beschleunigung ist in F i g. 14 dargestellt. Das Seil 4 ist auf eine schraubenförmige Nut gewickelt, die ringsum einer oben auf der Bremsvorrichtung angebrachten Seiltrommel 25 verläuft. Die Bauart der Seiltrommel ist an sich bekannt. Die Bremswirkung in der Trommel kann z. B. durch vorher einstellbaren Bremsfederdruck erzeugt werden, so daß die Bremsvorrichtung 3 allmählich beschleunigt wird, bis der Winkel zwischen dem Seil und der Breinsvorrichtung einen passenden Wert erreicht. Die Seiltrommel kann auf der Bremsvorrichtung so angebracht sein, daß sie in der gleichen Richtung an einer schnelleren Drehung als die Bremsvorrichtung gehindert wird, dagegen sich langsamer drehen kann als die Bremsvorrichtung, d. h., sie kann in bezug auf die Bremseinrichtung stillstehen. Beira Anlaufen befindet sich das Seil 4 auf derjenigen Seite der Achse, auf der es ein Drehmoment ausübt, das den Umlauf der Bremseinrichtung in der richtigen Drehrichtung einleitet.
  • Die F i g. 15 veranschaulicht eine stimverzahnte überholkupplung 26, welche die Bremsvorrichtung in einer Drehrichtung mitnimmt und sie unbeeinflußt läßt, wenn die Seiltromfiiel in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird.
  • In F i g. 16 ist eine konische Trommel mit dem Seil 4 dargestellt. Das Seil 4 ist so aufgewickelt, daß es von der Grundfläche des Konus an nach oben ausläuft und dabei seinen radialen Abstand von der Drehachse nach mehreren Umdrehungen bis auf Null vermindert.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Bremsvorrichtung für Flugzeugschranken, die an beiden Enden der Fangeinrichtung angreift und in Kanälen beiderseits der Landebahn während des Abfangvorganges geführt wird, g e - kennzeichnet durch ein oder mehrere mit ausstellbaren Bremsklötzen(10) versehene kreisförmige Scheiben(5), die waagerecht auf einer mit Radsätzen (8, 9) versehenen Achsenhalterung (7) drehbar gelagert sind und entlang der inneren Kante (6) des Führungskanals (2) abrollen, wobei eine Bremswirkung durch Reibung der Scheiben (5) an den Kantenflächen der äußeren Kanalseite erzeugt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsklötze (10) hydraulisch oder pneumatisch gegen die Kanalkante gepreßt werden, wobei ein Druckmittel nur dann wirksam wird, wenn die Klötze (10) mit den Kantenflächen des Kanals in Berührung kommen. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelzufuhr zu den Bremsklötzen (10) durch ein Ventil (13) absperrbar ist, das von einem Fliehkraftregler (14) gesteuert wird. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheibe (5) sich in einer Nut innerhalb der Kanalkante bewegt, wobei die Bremsklötze (10) nach außen gedrückt werden (F i g. 1 und 2). 5. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheibe (5) eine Ringnut (17) besitzt, in die ein rippenförmiger Ansatz (18) der Kanalkante hineinragen kann, wobei die Breinsklötze (10) beim Bremsen gegen die Rippe (18) gedrückt werden (F i g. 4 und 5). 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (2) zu beiden Seiten der Landebahn (1) mit auseinanderstrebenden kurvenförmigen Anfängen versehen sind, die als getrennte, ein- und ausbaubare Teilstücke (24) ausgebildet sind. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein oder mehrere Sellrollen (22), die auf der Landebahn (1) angeordnet sind und über Seile Verbindungen (21) zu den Bremsscheiben (5) herstellen. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn eichnet, daß die Bremsscheibe (5) zwischen einer ortsfesten schienenartigen Kante und beweglichen Schiene (20) läuft, wobei die bewegliche Schiene (20) durch Bremsdruckerzeuger (27) so verstellt werden kann, daß die Bremsscheibe (5) zwischen den beiden Schienen abgebremst wird. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Bremsscheibe (5) eine an sich bekannte Seiltrommel (25) angebracht ist, um die das Ende des an der Bremsscheibe (5) angreifenden Fangseiles (4) gewickelt ist, wobei die Trommel (25) auf eine Bremswirkung einstellbar ist, die einer Beschleunigung der Bremsscheibe (5) bis zu einer angemessenen Geschwindigkeit entspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 964 925, 1009 936, 1051132, 1057 883, 1089 275. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1122 382, 1124 825.
DEF36981A 1961-07-10 1962-06-05 Bremsvorrichtung fuer Flugzeugschranken Pending DE1219809B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1219809X 1961-07-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1219809B true DE1219809B (de) 1966-06-23

Family

ID=20422241

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF36981A Pending DE1219809B (de) 1961-07-10 1962-06-05 Bremsvorrichtung fuer Flugzeugschranken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1219809B (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964925C (de) * 1955-11-01 1957-05-29 Bernhard Kuhfuss Selbsttaetig wirkende, mit einem Fangnetz ausgeruestete Brems- und Abfangvorrichtung fuer Flugzeuge
DE1009936B (de) 1956-06-20 1957-06-06 Bernhard Kuhfuss Selbsttaetig wirkende, mit einem Fangnetz ausgeruestete Brems- und Abfang-vorrichtung fuer Flugzeuge
DE1051132B (de) 1955-02-26 1959-02-19 Cesare Pallavicino Einrichtung zum Beschleunigen des Startvorganges und zur Verkuerzung des Ausrollweges von landenden Flugzeugen auf raeumlich begrenzten Start- und Landebahnen
DE1057883B (de) 1957-01-28 1959-05-21 Erwin Baas Hydraulische Bremseinrichtung in Verbindung mit dem Fangnetz von Flugzeugschranken
DE1089275B (de) 1957-12-04 1960-09-15 All American Eng Co Rueckfuehreinrichtung fuer einen bei Flugzeugschranken als Energieverzehrer wirkenden Bremskolben
DE1122382B (de) 1958-03-08 1962-01-18 All American Eng Co Vorrichtung zum Abfangen hoher kinetischer Energiemengen bei Flugzeugschranken
DE1124825B (de) 1957-10-16 1962-03-01 All American Eng Co Vorrichtung zur Verkuerzung des Landeweges von Luftfahrzeugen

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051132B (de) 1955-02-26 1959-02-19 Cesare Pallavicino Einrichtung zum Beschleunigen des Startvorganges und zur Verkuerzung des Ausrollweges von landenden Flugzeugen auf raeumlich begrenzten Start- und Landebahnen
DE964925C (de) * 1955-11-01 1957-05-29 Bernhard Kuhfuss Selbsttaetig wirkende, mit einem Fangnetz ausgeruestete Brems- und Abfangvorrichtung fuer Flugzeuge
DE1009936B (de) 1956-06-20 1957-06-06 Bernhard Kuhfuss Selbsttaetig wirkende, mit einem Fangnetz ausgeruestete Brems- und Abfang-vorrichtung fuer Flugzeuge
DE1057883B (de) 1957-01-28 1959-05-21 Erwin Baas Hydraulische Bremseinrichtung in Verbindung mit dem Fangnetz von Flugzeugschranken
DE1124825B (de) 1957-10-16 1962-03-01 All American Eng Co Vorrichtung zur Verkuerzung des Landeweges von Luftfahrzeugen
DE1089275B (de) 1957-12-04 1960-09-15 All American Eng Co Rueckfuehreinrichtung fuer einen bei Flugzeugschranken als Energieverzehrer wirkenden Bremskolben
DE1122382B (de) 1958-03-08 1962-01-18 All American Eng Co Vorrichtung zum Abfangen hoher kinetischer Energiemengen bei Flugzeugschranken

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69417501T2 (de) Sicherheitsvorrichtung
DE202006018549U1 (de) Zentrifugalbremsanordnung
EP0936174A1 (de) Bremse für eine Aufzugseinrichtung
DE1958623B2 (de) Vorrichtung zum laengsstrecken von band- und drahtmaterial
DE1219809B (de) Bremsvorrichtung fuer Flugzeugschranken
CH628470A5 (de) Elektromotor mit besser verstetigten beschleunigungs- und verzoegerungseigenschaften.
EP3835619B1 (de) Bremsscheibe für eine seilbremse zum seilklettern, seilbremse zum seilklettern, und verfahren zum nachrüsten einer seilbremse
DE1456120A1 (de) Katapultiervorrichtung fuer Flugzeuge
DE1556804A1 (de) Abstuetzvorrichtung fuer Fangband
DE1785019A1 (de) Verseilmaschine
DE449853C (de) Vorrichtung zum Auslegen von Seekabeln mit Spulenbelastung
DE1481901A1 (de) Kletter- und Abseilgeraet
DE677588C (de) Bremsanordnung fuer Foerdermaschinen
AT227165B (de) Einrichtung zur gleichmäßigen Verteilung des aus einer Gebläserohrleitung austretenden Fördergutes über eine Lagerfläche
DE2043398A1 (de) Einrichtung zum Auffangen von Flug zeugen am Ende einer Startbahn
DE1051132B (de) Einrichtung zum Beschleunigen des Startvorganges und zur Verkuerzung des Ausrollweges von landenden Flugzeugen auf raeumlich begrenzten Start- und Landebahnen
EP0928625B1 (de) Belustigungsvorrichtung
DE1169310B (de) Verzoegerungseinrichtung fuer Flugzeugschranken
DE718108C (de) Bremsvorrichtung mit mehreren an einer Bremsscheibe angreifenden Bremsen
DE731580C (de) Sicherheitsvorrichtung
DE386721C (de) Regelungsvorrichtung fuer Druckluftbremseinrichtungen an Kraftfahrzeugen
DE1290440B (de) Bremsanlage fuer Flugzeugschranken
DE945976C (de) Als Landebremse und Startschleuder fuer Flugzeuge verwendbares Feldgeraet
DE3046988C2 (de) Ein- und Ausziehvorrichtung für Schleppseile von Schleppliften
DE1406612C (de) Flugzeugschranke