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DE1290440B - Bremsanlage fuer Flugzeugschranken - Google Patents

Bremsanlage fuer Flugzeugschranken

Info

Publication number
DE1290440B
DE1290440B DEV28661A DEV0028661A DE1290440B DE 1290440 B DE1290440 B DE 1290440B DE V28661 A DEV28661 A DE V28661A DE V0028661 A DEV0028661 A DE V0028661A DE 1290440 B DE1290440 B DE 1290440B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aircraft
pressure
braking
valve
main pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV28661A
Other languages
English (en)
Inventor
Wegener Guenther
Reschinsky Hans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLUGZEUGWERFT VEB
Original Assignee
FLUGZEUGWERFT VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FLUGZEUGWERFT VEB filed Critical FLUGZEUGWERFT VEB
Priority to DEV28661A priority Critical patent/DE1290440B/de
Publication of DE1290440B publication Critical patent/DE1290440B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/02Ground or aircraft-carrier-deck installations for arresting aircraft, e.g. nets or cables
    • B64F1/029Ground or aircraft-carrier-deck installations for arresting aircraft, e.g. nets or cables using a cable or tether
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/02Ground or aircraft-carrier-deck installations for arresting aircraft, e.g. nets or cables
    • B64F1/0299Ground or aircraft-carrier-deck installations for arresting aircraft, e.g. nets or cables characterized by the use of multiple devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine hydraulisch gesteuerte Bremsvorrichtung für Flugzeugschranken zum Abbremsen von Flugzeugen unterschiedlichen Gewichtes und unterschiedlicher Landegeschwindigkeit.
  • Es ist bereits bekannt, zwei Seiltrommeln, auf denen die Bremskabel gespeichert werden, beiderseits der Landebahn anzuordnen und die Seiltrommeln mit hydraulisch betätigten Bremsvorrichtungen zu kuppeln.
  • Bei hydraulisch betätigten Bremsvorrichtungen für Flugzeugschranken ist es bereits bekannt, daß die Bremsvorrichtung bei Verzögerung einer über ein Zahnrad laufenden, mit dem Haltekabel verbundenen Kette eine rotierende Schwungmasseneinrichtung auslöst, wobei durch die Schwungmasseneinrichtung erst dann eine Verminderung der Bremswirkung eintritt, wenn die Verzögerung einen bestimmten Wert erreicht hat. Die Schwungmasseneinrichtung spricht nicht sofort auf die Beschleunigung der mit dem Haltekabel der Flugzeugschranke verbundenen Kette an, sondern nur bei Verzögerung, d. h., wenn die Bremsvorrichtung durch einen durch die Belastung der Kette beaufschlagten Hydraulikzylinder bereits betätigt wurde. Wenn die Verzögerung des Haltekabels und damit des Flugzeuges einen vorbestimmten Sicherheitswert erreicht hat, wird automatisch ein Ventil geöffnet, wodurch der Bremsdruck abgebaut wird. Durch den Druck, den die abrollende Kette auf den Hydraulikzylinder ausübt, wird die Bremsvorrichtung betätigt, so daß ein laufendes Pendeln zwischen Bremsen und Entlasten der Bremsanlage eintritt, bis das Flugzeug zum Stillstand gekommen ist.
  • Wenn auch die Intervalle zwischen Bremsen und Entlasten sehr klein gehalten werden können, so ist doch ein ständiges Rucken des Haltekabels nicht zu vermeiden. Ein weiches und gleichmäßiges Abbremsen des Flugzeuges ist durch den ständigen Wechsel zwischen Entlasten und Bremsen nicht gewährleistet. Darüber hinaus ist die Verwendung eines Seiles im Bereich der Bremsvorrichtung nicht gegeben.
  • Bei einer weiteren bekannten Bremsvorrichtung ist zur Steuerung der primären Energievernichtungsvorrichtung ein geschlossener Flüssigkeitsvorratsbehälter vorgesehen, der aus einem Luftbehälter über ein Reduzierventil unter Druck gesetzt wird. Die Betätigung der Bremsen der Seiltrommel erfolgt durch die über Sammelleitung, Steuerleitungen und mittels Servomotore betätigte Steuerventile, zur Bremse geleitete druckbeaufschlagte Hydraulikflüssigkeit, die gleichzeitig als Kühlmittel dient und dann in einen Sumpf abfließt. Wesentlich hierbei ist, daß die einmal betätigten Steuerventile wirksam in Öffnungsstellung gehalten werden, d. h., daß die Bremse bis zum Ende des Fangvorganges mit gleichbleibendem Druck beaufschlagt wird. Die Auslösung der Steuerventile erfolgt über ein trägheitsabhängiges Ventil, daß die Druckflüssigkeit zur Betätigung der Steuerventile freigibt, wenn die Trommel sich mit etwa gleichmäßiger Winkelgeschwindigkeit bewegt.
  • Der Steuerdruck für die Servomotoren der Steuerventile wird durch eine Pumpe geliefert, die über ein Getriebe von der Welle der Bremstrommel angetrieben wird. Bei genannter Anlage gibt es jeweils nur einen von Hand einstellbaren Hauptdruck. Weiterhin erfolgt das Schließen der Steuerventile zur Vorbereitung eines neuen Fangvorganges auch durch manuellen Eingriff. Die Einrichtung ist für den Einsatz von Fangnetzen schlecht geeignet, da nach Auslösung der Bremsung bis zum Ende des Fangvorganges eine gleichbleibende Bremskraft ausgeübt wird. Das wirkt sich nachteilig z. B. beim Reißen einer Vertikalen des Netzes sowie auch am Ende des Fangvorganges aus, wo das Fahrzeug möglicherweise auf Grund der Spannung des Netzes zurückgeworfen wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bremsvorrichtung für Flugzeugschranken zu schaffen, die pneumatisch-hydraulisch betätigt wird und ein Weiches Auffangen und stetiges nicht ruckartiges Abbremsen von Flugzeugen unterschiedlichen Gewichtes und unterschiedlicher Geschwindigkeit ermöglicht, wobei am Ende des Bremsvorganges eine kleinere Verzögerung wirksam wird.
  • Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß jede der beiden Bremsvorrichtungen Hydraulik-Akkus besitzt, die über Druckminderventile einen je nach Bedarf einstellbaren Vor- und Hauptdruck auf die Bremsvorrichtungen abgeben, wobei jeder Bremsvorrichtung ein durch eine Schwungmasse regelbares Steuerventil vorgeschaltet ist, das entweder einen von der Größe und Dauer der Beschleunigung jeder Seiltrommel abhängigen Hauptdruck freigibt oder bei Verzögerung sperrt. Vor dem Steuerventil wird in der Hauptdruckleitung vorzugsweise ein Drosselventil angeordnet.
  • Ein Ausführungsbeispiel wird an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 den schematischen Aufbau der Bremsvorrichtung, F i g. 2 die schematische Darstellung des Steuerventils.
  • Der in F i g. 1 dargestellte Aufbau der Bremsvorrichtung besteht aus der von eurer Energiequelle versorgten Preßluftleitung 1, von der die Leitungen 2 abzweigen, die über zwei Druekminderventile 3, 4 zu den Hydraulik-Akkus 5, 6 für den Bremsvordruck und Hauptdruck führen. Die Vordruckleitung 7 verbindet den Hydraulik-Akku 5 mit dem Steuerventil B. Der Hydraulik-Akku 6 ist über die Hauptdruckleitung 9 und das Drosselventil 10 ebenfalls mit dem Steuerventil 8 verbunden. An der Hauptdruckleitung 9 ist über die Leitung 11 z und eine Drossel 12 ein Manometer 13 angeschlossen. Vom Steuerventil 8 führt eine Leitung 14, die sich in die Leitungen 15 und 16 verzweigt, zu den Bremszylindern 17 der nicht dargestelltenBremsvorrichtungderSeiltrornmel,wo die Bremsvorrichtung vorzugsweise mit Scheibenbremsen ausgerüstet ist, wie sie auch bei Flugzeugrädern Verwendung finden. Zur überwachung des Druckes in den Leitungen 15, 16 wird über eine Leitung 18 mit einer Drossel 19 ein Manometer 20 zugeschaltet.
  • Das in F i g. 2 schematisch dargestellte Ventil 8 besteht aus einer an der Seiltrommel 21 laufenden Reibrolle 22, einem Schwungmassengehäuse 23, der Schwungmasse 24 und der Schwungmassenlagerung 25. Das Schwungmassengehäuse 23 ist -drehbar am Ventilgehäuse 26 gelagert.
  • über das Nockenprofil 27, die Kugel 28, die federbelastete Schubstange 29, die Hebel 30 und 31 sowie die Wippe 32 erfolgt die Steuerung des Vordruckventils 33 und des Hauptdruckventils 34. Der Raum 35 ist über das Vordruckventil 33 mit der Vordruckleitung 7 und über das Hauptdruckventil 34 mit der Hauptdruckleitung 9 sowie mit der Leitung 14 verbunden. Die Arbeitsweise der Bremsanlage ist folgende: In Ruhestellung ist das Vordruckventil33 geöffnet, und der eingestellte Druck gelangt durch den Raum 35, Leitungen 14, 15, 16 direkt zu den Bremszylindern. Bei Beschleunigung der Seiltrommel 21 wird über die Reibrolle 22 die Schwungmasse 24, die federbelastet zwischen den Anschlägen begrenzt drehbar ist, verzögert und über das Nockenprofil 27, die Kugel 28, die federbelastete Schubstange 29, die Hebel 30 und 31 und die Wippe 32 das Hauptdruckventil 34 geöffnet und das Vordruckventil 33 geschlossen.
  • Durch das Drosselventil 10 in der Hauptdruckleitung 9 wirkt beim Öffnen des Hauptdruckventils 34 der volle Druck nicht sofort auf die Bremszylinder 17, sondern baut sich erst langsam auf, so daß die Bremse allmählich beaufschlagt wird und hierdurch ein weiches Auffangen und damit stetiges Abbremsen des Flugzeuges erfolgt. Der Drehwinkel der Schwungmasse 24 bestimmt die Öffnungszeit des Hauptdruckventils und ist abhängig von der Größe und Dauer der Beschleunigung der Seiltrommel, d. h. von der Auffanggeschwindigkeit und der Masse des Flugzeuges. Am Ende des Bremsvorganges, etwa im letzten Drittel, schließt das Hauptdruckventil wieder, und das Flugzeug wird allmählich bis zum Stillstand durch den dann wieder auf die Bremszylinder 17 wirkenden Vordruck abgebremst.
  • Vorteilhafterweise wird zur Verwendung nur einer Preßluftenergiequelle für den Vor- und Hauptdruck in Leitung 2, die zum Hydraulik-Akku 5 für den Vordruck führt, ein zweites Druckminderventil 3 eingebaut. Die bereits genannten Manometer 13 und 20 mit den Drosseln 12 und 19 dienen zur Überwachung und Sicherung der Anlage.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Bremsanlage für Flugzeugschranken, die zum Auffangen von Flugzeugen unterschiedlichen Gewichts und unterschiedlicher Geschwindigkeit dient, mit zwei beiderseits der Fangvorrichtung angeordneten Seiltrommeln, die je mit einer hydraulisch geregelten Bremsvorrichtung gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Bremsvorrichtungen Hydraulik-Akkus (5, 6) besitzt, die über Druckminderventile (3, 4) einen je nach Bedarf einstellbaren Vor-und Hauptdruck auf die Bremsvorrichtungen abgeben, wobei jeder Bremsvorrichtung ein durch eine Schwungmasse (24) regelbares Steuerventil (8) vorgeschaltet ist, das entweder einen von der Größe und Dauer der Beschleunigung jeder Seiltrommel (21) abhängigen Hauptdruck freigibt oder bei Verzögerung sperrt. z. Bremseinrichtung für Flugzeugschranken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hauptdruckleitung (9) vor dem Steuerventil (8) ein Drosselventil (10) angeordnet ist.
DEV28661A 1965-06-11 1965-06-11 Bremsanlage fuer Flugzeugschranken Pending DE1290440B (de)

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DEV28661A DE1290440B (de) 1965-06-11 1965-06-11 Bremsanlage fuer Flugzeugschranken

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DEV28661A DE1290440B (de) 1965-06-11 1965-06-11 Bremsanlage fuer Flugzeugschranken

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DE1290440B true DE1290440B (de) 1969-03-06

Family

ID=7584306

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DEV28661A Pending DE1290440B (de) 1965-06-11 1965-06-11 Bremsanlage fuer Flugzeugschranken

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DE (1) DE1290440B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166013B (de) * 1959-11-12 1964-03-19 Dunlop Rubber Co Abfangvorrichtung fuer Luftfahrzeuge
DE1169310B (de) * 1957-05-23 1964-04-30 Acme Prec Products Inc Verzoegerungseinrichtung fuer Flugzeugschranken

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169310B (de) * 1957-05-23 1964-04-30 Acme Prec Products Inc Verzoegerungseinrichtung fuer Flugzeugschranken
DE1166013B (de) * 1959-11-12 1964-03-19 Dunlop Rubber Co Abfangvorrichtung fuer Luftfahrzeuge

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