DE1219793B - Vorrichtung zum selbsttaetigen Steuern von Filmbildwerfern - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Steuern von FilmbildwerfernInfo
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Description
DEUTSCHES
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G03b
Deutsche Kl.: 57 a-65
1 219 793
N20543IX a/57 a
13. September 1961
23.Juni 1966
N20543IX a/57 a
13. September 1961
23.Juni 1966
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Filmbildwerfern, die eine Steuergruppe
mit von Relais gesteuerten Schaltelementen, wie z. B. einer oder mehreren Schaltwalzen, besitzt,
die am Umfang mit Nocken zum Steuern elektrischer Kontakte versehen sind. Dabei liegen ein oder mehrere
Relais der Steuergruppe in Speisekreisen, die durch auf dem Film angebrachte Markierungen zu
vom FUm abhängigen Zeitpunkten geschlossen werden. Ferner ist eine Schaltuhr vorgesehen, die ein
oder mehrere Relais der Steuergruppe oder eines anderen Teiles der Bildwerferanlage zu festen, einstellbaren
Zeitpunkten steuert.
Solche Vorrichtungen sind bereits bekannt und dienen zur Erleichterung der Aufgabe des Filmvorführers.
Sie haben aber den Nachteil, daß die Zahl der selbsttätig durchzuführenden Schaltungen, die
Drehzahl der Walzen und der Zeitunterschied zwischen den verschiedenen durchzuführenden Schaltungen
zu unzulässig großen Durchmessern der Walzen führen können. Es wurde daher bereits vorgeschlagen,
die Schaltwalzen durch eine endlose Kette zu ersetzen, auf der die Nocken zum Steuern der
elektrischen Kontakte angebracht sind. Eine solche Kette kann mit einer größeren Schleifenzahl versehen
werden, da ein großer Teil der Kette in einem bestimmten Augenblick nicht zu schalten braucht.
Man hat auch bereits derartige Schaltwalzen intermittierend umlaufen lassen, um deren Durchmesser
klein halten zu können. Die Nocken an solchen Schaltwalzen oder Ketten müssen jedoch für jedes
neue Programm neu eingestellt werden, was eine sehr zeitraubende Arbeit bedeutet, die mit großer Sorgfalt
durchgeführt werden muß.
An dieser Stelle sei bemerkt, daß eine vollständige Filmvorführung aus mehreren Teilen besteht. Für
jeden dieser Teile sind dieselben Arbeitsgänge erforderlich, allerdings jeweils zu verschiedenen Zeitpunkten.
Diese Zeitpunkte können durch einen Zeitschalter eingestellt werden. Das Programm fängt
normalerweise zu einem gleichen Zeitpunkt an. Das Filmprogramm besteht meistens aus einem Vorprogramm,
einem oder mehreren Vorfilmen, einer Diapositivprojizierung (Werbung) und einer Pause.
Nach dieser Pause folgt das Hauptprogramm, das aus einem oder zwei Hauptfilmen besteht, die gegebenenfalls
wieder durch eine Pause voneinander getrennt sind.
Eine bestimmte Zeit, z. B. eine Viertelstunde vor Beginn des ersten Teiles des Programms, liefert der
Zeitschalter einen Steuerimpuls, wodurch die Musik (Plattenspieler, Tonbandanlage) anfängt.
Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von
Filmbildwerfern
Filmbildwerfern
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Hermanus Wilhelmus Goumans,
Johannes Christoffel Valbracht,
Emmasingel, Eindhoven (Niederlande)
Hermanus Wilhelmus Goumans,
Johannes Christoffel Valbracht,
Emmasingel, Eindhoven (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 17. September 1960 (255 976)
Zu Beginn der Vorführung startet der zweite Kontaktkreis des Zeitschalters den ersten Teil des Programms,
d. h. eine der Trommeln dreht sich und liefert nacheinander eine Anzahl von Instruktionen.
Am Umfang dieser Trommeln sind Nocken vorgesehen, welche die Schaltvorgänge, die ein festes
Programm bilden, steuern.
Das Programm kann aus folgenden Vorgängen bestehen:
a) Plattenspieler,
b) Schalten vom Plattenspieler auf Mikrophon,
c) Gong,
d) Erster Vorhang,
e) Abblenden des Lichtes,
f) Starten des Projektors,
g) Schalten vom Mikrophon zum Filmton,
h) Zweiter Vorhang,
h) Zweiter Vorhang,
i) Bühnenlicht,
j) Wahl des Projektionssystems (Normal, Cinemascope oder »wide screen«)
k) Beleuchtung des Zuschauerraumes,
1) Schalten vom Filmton zum Plattenspieler,
m) Volle Beleuchtung.
k) Beleuchtung des Zuschauerraumes,
1) Schalten vom Filmton zum Plattenspieler,
m) Volle Beleuchtung.
Einer dieser Vorgänge startet den Filmprojektor.
Der Film besteht aus mehreren Spulen. Der erste
Schalter der Zählvorrichtung, der zu diesem Film
gehört, wird entsprechend der Spulenzahl eingestellt.
Der Firm auf jeder Spule ist an seinem Ende mit leitenden Streifen versehen, die mit einem Kreis zum
selbsttätigen Umschalten auf einen zweiten Projektor zusammenarbeiten, der die folgende Filmspule enthält
und auf bekannte Weise startet.
Nach Ablauf der letzten Spule wird die Zählvorrichtung betätigt, d.h. eine zweite Trommel eingeschaltet,
so daß der zu dieser Trommel gehörende Film anläuft. Wenn dieser Teil des Programms aus
einer Diapositivprojizierung besteht, gibt eine dritte Trommel ihre Instruktionen, durch die die Tonanlage
eingeschaltet werden kann.
Der Hauptfilm folgt nach einer Pause und beginnt durch Betätigung des dritten Kontaktkreises des Zeitschalters
(die vierte Trommel dreht sich).
Selbstverständlich. ist die Länge, des gesamten
ersten Teilprogramms derart gewählt worden, daß genügend Zeit für eine Pause übrigbleibt. Der Hauptfilm
besteht wieder aus mehreren Spulen. Nach der letzten Spule arbeitet die fünfte Trommel für einen
anderen Teil des Programms, z. B. einen zweiten Hauptfilm.
Das Ende des gesamten Programms wird durch eine sechste Trommel bewirkt, die Steuerimpulse zur
Beendigung der Vorführung liefert und unter anderem die Tonanlage einschaltet. Der letzte Vorgang wird
durch den Zeitschalter ausgeführt (vierten Kontaktkreis), der die Tonanlage abschaltet.
Aus den obigen Darlegungen geht hervor, daß es durch Anwendung von sechs Trommeln und einem
Zeitschalter mit vier Kontaktkreisen möglich ist, ausgedehnte Filmvorführungen zu steuern. Für normale
Filmvorführungen sind drei oder vier Trommeln ausreichend.
Eine solche Programmsteuerung läßt sich mit den bekannten Vorrichtungen nicht durchführen, doch
ist eine Vorrichtung nach der Erfindung hierzu imstande. Dabei weist die Erfindung das Kennzeichen
auf, daß eine Zählvorrichtung B vorhanden ist, die ein oder mehrere Relais der Steuergruppe C oder
eines anderen Teiles der Projektionsanlage in vom Film abhängigen Zeitpunkten steuert.
Nach der Erfindung ist daher ein Teil der Aufgabe der Steuergruppe von einer Schaltuhr übernommen
worden. Dies ist möglich für diejenigen Schaltvorgänge, welche in vom.Filmablauf unabhängigen Zeitpunkten
erfolgen können, wie z. B. das Starten der Musik von der Vorführung, das Starten des Vorprogramms
das Einschalten des Hauptfilmes und das Ausschalten der Musik nach der Vorführung.
Hierdurch ergibt sich eine wesentliche Beschränkung der Funktion der Steüergruppe, so daß deren Einstellung
bei Abänderung des Programms nicht mehr erforderlich ist. Die Einstellung der Schaltuhr selbst
ist sehr einfach und ohne besondere Maßnahmen mit einer Genauigkeit bis auf 1 Minute durchführbar.
Zur Ausnutzung des an sich bereits bekannten Prinzips, die Schaltelemente der Steuergruppe während
einer Vorführung nur intermittierend anzutreiben, besitzt nach einem weiteren Kennzeichen der
Erfindung die Vorrichtung gleichzeitig eine Zählvorrichtung, von der. ein oder mehrere Relais der
Steuergruppe oder eines anderen Teiles der Bildwerferanlage in vom Film abhängigen Zeitpunkten
gesteuert werden.
Die Nocken an den Walzen brauchen dann nur ein- malig
eingestellt zu "werden, da sie nur diejenigen Schaltungen ausführen, die gemäß einem feststehenden
Zeitprogramm ablaufen. Dieses Zeitprogramm kann unbedenklich für jede Filmvorführung eingehalten
werden. Beispiele solcher Schaltungen sind das Einschalten der Filmtonanlage, das Bedienen des
Gongs, das Ein- und Ausschalten der Saalbeleuchtung und das Öffnen und Schließen der Vorhänge vor
dem Bildschirm. Auch ist es möglich, mit Hilfe der Zählvorrichtung mehrere Projektionssysteme in nur
einem Vorprogramm oder im Hauptprogramm selbsttätig aufeinanderfolgen zu lassen. Solche Projektionssysteme sind z. B. Normalprojektion, Cinemascope-Projektion
und Breitbild-Projektion. Das Umschalten von einem Projektionssystem auf das andere kann
von der Zählvorrichtung in Abhängigkeit von der Spulenzahl pro Projektionssystem dadurch gesteuert
werden, daß auf dem Filmende jeder Spule ein leitender Streifen angebracht wird.
Der Aufbau der Sehaltuhr und der Zählvorrichtung und die Wirkungsweise der Vorrichtung nach der Erfindung
ergeben sich aus der Beschreibung eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels.
In
F i g. 1 ist ein Schaltbild der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und
, F i g. 2 ist eine Vorderansicht des Schaltbretts der Vorrichtung.
Die Vorrichtung besteht aus drei Hauptgruppen, d.h. einer Schaltuhr^, einer ZählervorrichtungB
und einer Steuergruppe C. Letztere ist nur durch einen Block wiedergegeben, da deren Schaltung bekannt
ist und keinen Teil der Erfindung darstellt. Die Steuergruppe C besitzt eine oder mehrere Relais gesteuerte
Schaltwalzen.
Die Schaltuhr A besitzt einen einpoligen Schalter 1 mit sechzig Kontakten, dessen Kontaktarm 2 von
einem Synchronmotor 3 konstant angetrieben wird. Der Kontaktarm 2 unterbricht zunächst die Verbindung
mit einem der sechzig Kontakte, bevor er den nächsten Kontakt berührt. Die Schaltuhr .<4 besitzt
auch einen fünfpoligen Schalter 4 mit 5 · 24 Kontakten, dessen Kontaktarme 5 von einem zweiten Elektromotor
6 periodisch angetrieben werden. Mit dem Elektromotor 3 ist eine mit nur einem Nocken 8 versehene
Scheibe 7 gekuppelt, während der Elektromotor 6 mit einer 24 Nocken aufweisenden Scheibe 9
gekuppelt ist. Der Nocken 8 steuert einen im Speisekreis des Elektromotors 6 liegenden Schalter 10. Parallel
zum Schalter 10 liegt ein Schalter 11, der von der Nockenscheibe 9 gesteuert wird. Jeder Kontakt
sowohl des einpoligen Schalters 1 als auch des fünfpoligen Schalters 4 ist mit einer Steckbuchse 12 bzw.
13 verbunden. Die Umlaufgeschwindigkeit des Kontaktarmes 2 beträgt eine Umdrehung pro Stunde.
Während einer Umdrehung des Kontaktarmes 2 wird der Schalter 10 vom Nocken 8 einmal geschlossen,
wodurch der Elektromotor 6 an die Speisequelle angeschlossen wird und gleichfalls anläuft. Dadurch'
beginnt sich die Nockenscheibe 9 zu drehen und schließt demnach den Schalter 11, der während der
Berührungsdauer eines Nockens der Scheibe 9 geschlossen gehalten wird, so daß die Kontaktarme 5
sich um einen Schritt verschieben, trotz des Umstandes, daß der Nocken 8 den Schalter 10 nicht mehr
geschlossen hält. Durch elektrische Verbindung einer Steckbuchse 12 mit einer oder mehreren Steckbuchsen
13 wird erreicht, daß der Kontaktarm 2 und einer der Kontaktarme 5 in einem ganz bestimmten
Augenblick im Speisekreis eines Relais liegt. Durch Verbindung jedes Kontaktarmes des Schalters 4 mit
einem oder mehreren Relais der Steuergruppe C oder eines anderen Teiles der Bildwerferanlage wird erreicht,
daß durch geeignete Wahl der Verbindungen zwischen den Steckbuchsen 12 und den Steckbuchsen
13 in festen Zeitpunkten verschiedene Walzen oder andere Teile der Bildwerferanlage elektrisch gesteuert
werden.
gramm, der Schalter 22 dem zweiten Projektionssystem
im Vorprogramm und der Schalter 23 der Projektion des Hauptfilms entspricht. Wird weiterhin
angenommen, daß das Vorprogramm nur das erste 5 Projektionssystem enthält und der Film aus zwei
Spulen besteht, so wird der Schalter 21 in die Stellung 2 und der Schalter 22 in die Nullstellung gebracht.
Besteht der Hauptfilm aus drei Filmspulen, so wird der Schalter 23 in die Stel-
befmdet sich ein leitender Streifen, durch den die Kontakte 40 und 41 kurzzeitig geschlossen werden.
Dadurch wird der Speisekreis des Relais 36 geschlossen, so daß der Elektromotor 31 an seine
Speisequelle angeschlossen und angelassen wird. Das Relais 36 bleibt unabhängig von der Zeitdauer der
Schließung der Kontakte 40 und 41 durch den leitenden Streifen mittels eines Haltekontaktes erregt. Der
In F i g. 2 sind die Steckbuchsen 12 und 13 gleich- io lung 3 gebracht.
falls dargestellt. Wenn z. B. um 6.35 Uhr ein Steuer- Am Ende der ersten Filmspule des Vorprogramms
impuls von der Schaltuhr gegeben werden soll, so braucht nur die Steckbuchse Nr. 35 der äußersten
kreisförmig angeordneten Steckbudhsen 12 mit einer Steckbuchse Nr. 6 einer der innen kreisförmig an- 15
geordneten Steckbuchsen 13 verbunden zu werden. Welcher Kreis der Steckbuchsen 13 gewählt werden
muß, hängt davon ab, welchem Teil die Schaltuhr ihren Steuerimpuls zuführen soll.
In F i g. 1 sind drei Kontaktarme des Schalters 4 ao Elektromotor treibt die Nockenscheiben 32, 33 und
mit der Steuergruppe C verbunden, während ein 34 an, wodurch zunächst der Schalter 37 geschlossen
Kontaktarm unmittelbar eine einfche Steuerung aus- und dann der im Speisekreis des Relais liegende
führt. Der fünfte Kontaktarm stellt eine Reserve dar Schalter 35 geöffnet wird. Trotz des Öffnens des
und wird im Ausführungsbeispiel nicht benutzt. Schalters 35 bleibt der Elektromotor durch das Schlie-
Die Zählvorrichtung B besitzt sechs zweipolige 25 ßen des Schalters 37 erregt, bis die Scheibe 35 um
Schalter 21, 22, 23, 24, 25 und 26 je mit neun Kon- einen Nocken weitergedreht ist. Der Elektromotor 31
takten, von denen einer als Nullstellung dient. Die kommt darauf zum Stillstand. Der Kontaktarm 30 ist
Kontaktarme 27 und 28 der Schalter sind mechanisch dann von der Stellung 1 in die Stellung 2 verschoben
miteinander verbunden und in eine bestimmte Stel- worden, und liegt mit dem Kontaktarm 27 im Speiselung
einstellbar. Die Zählvorrichtung B besitzt auch 30 kreis eines Relais der Steuergruppe C. Außerdem
einen einpoligen Schalter 29 mit achtundvierzig Kon- wurde die Scheibe 34 verschoben und folglich der
takten. Der Kontaktarm 30 des zuletzt genannten Schalter 38 geschlossen. Dieser Speisekreis ist aber
Schalters unterbricht zunächst den Kontakt beim Ver- noch geöffnet, da das Relais 36 abgefallen ist. Erst
lassen einer bestimmten Stellung und schließt dann nachdem der leitende Streifen auf dem Ende der
den Kontakt in der nächsten Stellung. Der Kontakt- 35 zweiten Filmspule die Kontakte 40 und 41 wieder
arm 30 kann durch einen Elektromotor 31 angetrie- schließt, wird dieser Speisekreis über einen der Konben
werden, der mit drei Scheiben 32, 33 und 34 ge- takte des Relais 36 geschlossen und der Steuerkuppelt
ist, von denen die beiden ersten achtund- gruppe C ein Steuerimpuls zugeführt. Wie oben bevierzig
Nocken und die letzte sechs Nocken besitzt. reits beschrieben, wird der Kontaktarm 30 durch den
Die Nocken der Scheibe 32 steuern einen Schalter 35 40 Elektromotor 31 um eine Position verschoben. Der
im Speisekreis eines Relais 36, die Nocken der Kontaktarm 30 nimmt dann die Stellung 3 ein und
Scheibe 33 einen Schalter 37 im Speisekreis des Elek- liegt dann mit dem Kontaktarm 28 des Schalters 21
tromotors 31 und die Nocken der Scheibe 34 einen und einem abgefallenen Kontakt des Relais 36 im
Schalter 38 im Speisekreis eines Relais 39. Jeder Speisekreis des Relais 39, welches erregt wird. Hier-Kontakt
des einpoligen Schalters 29 ist mit einem 45 durch bleibt der Speisekreis des Elektromotors 31
Kontaktpaar eines zweipoligen Schalters elektrisch über einen Kontakt des Relais 39. geschlossen, und
verbunden, nämlich mit einem Kontakt des einen der Kontaktarm 30 läuft also weiter. Der Schalter 38
Kontaktarmes und mit einem Kontakt des anderen ist bereits geschlossen, wodurch das Relais 39 über
Kontaktarmes; diese Kontakte sind um einen Schritt diesen Schalter und einen Haltekontakt erregt bleibt,
gegeneinander versetzt. Einer der Kontaktarme (der 50 Der Kontaktarm 30 läuft also weiter bis zur Stelobere
in der Zeichnung) der zweipoligen Schalter lung 9, welche einem Einschnitt im Umfang der
21, 22, 23, 24, 25 und 26 liegt mit dem Kontaktarm Scheibe 34 entspricht, wodurch der Schalter 38 ge-30
des einpoligen Schalters 29 im Speisekreis jeweils öffnet wird, das Relais 39 abfallen würde und der
eines Relais. Dieses Relais befindet sich in der Speisekreis des Elektromotors 31 unterbrochen würde.
Steuergruppe C. Im Ausführungsbeispiel dienen die 55 In der Stellung 9 aber liegt der Kontaktarm 30 wieder
drei zweipoligen Schalter 24, 25 und 26 als Reserve im Speisekreis des Relais 39, so daß dieses Relais
und werden nicht benutzt. nicht abfällt sondern erregt bleibt und der Motor
Die Zählvorrichtung ist noch mit Kontakten 40 weiterdreht. Wenn der Kontaktarm 30 die Stellung 9
und 41 versehen, welche durch einen auf dem Film- verläßt, würde das Relais 39 abfallen. Bevor der
ende jeder Spule befindlichen leitenden Streifen kurz- 60 Kontaktarm 30 aber die Stellung 9 verlassen hat, ist
zeitig geschlossen werden. Ein dritter und vierter der Schalter 38 von der Scheibe 34 geschlossen worden,
so daß das Relais 39 erregt bleibt und der Kontaktarm zur Stellung 17 weiterläuft.
Diese Stellung ist der Ausgangspunkt des Kontakt-65 arms 30 für den Hauptfilm, der aus drei Spulen besteht.
Der Vorgang läuft genauso ab, wie für den
Kontaktarm während seiner Bewegung zu den Stellungen 2 und 3 im Vorprogramm beschrieben wurde.
Kontaktarm während seiner Bewegung zu den Stellungen 2 und 3 im Vorprogramm beschrieben wurde.
Kontakt 42 und 43 werden an einen Überblendungsautomaten angeschlossen, welcher für die Erfindung
nicht wichtig ist und daher außer Betracht gelassen wird.
Die Wirkungsweise der Zählvorrichtung ist wie folgt: Es sei angenommen, daß der zweipolige Schalter
21 dem ersten Projektionssystem im Vorpro-
Claims (12)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Filmbildwerfern, die eine Steuergruppe mit von
Relais gesteuerten Schaltelementen, wie z. B. einer oder mehreren Schaltwalzen, besitzt, die am Umfang
mit Nocken zum Steuern elektrischer Kontakte versehen sind, wobei ein oder mehrere
Relais der Steuergruppe in Speisekreisen liegen, die durch auf dem Film angebrachte Markierengen
zu vom Film abhängigen Zeitpunkten geschlossen werden, und eine Schaltuhr vorgesehen
ist, die ein oder mehrere Relais der Steuergruppe oder eines anderen Teiles der Bildwerferanlage
zu festen, einstellbaren Zeitpunkten steuert, d a durch gekennzeichnet, daß eine Zählvorrichtung
(B) vorhanden ist, die ein oder mehrere Relais der Steuergruppe (C) oder eines
anderen Teiles der Projektionsanlage in vom Film abhängigen Zeitpunkten steuert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltuhr (A) einen einpoligen
Schalter (1) mit 60 Kontakten besitzt, dessen Kontaktarm (2), der zunächst unterbricht
und dann schließt, durch einen Synchronmotor (3) konstant angetrieben wird, sowie mit einem
mehrpoligen Schalter (4) mit 24 Kontakten versehen ist, dessen Kontaktarme (S), welche gleichfalls
zunächst unterbrechen und dann schließen, von einem Elektromotor (6) derart periodisch angetrieben
werden, daß während einer Umdrehung des Schalters mit 60 Kontakten die Kontaktarme
des Schalters mit 24 Kontakten um eine Position innerhalb der Zeitdauer versetzt werden, in der
der Kontaktarm des Schalters mit 60 Kontakten um erne Position verschoben wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Pol des Schalters (4) mit 24 Kotakten in einem oder mehreren Relais der
Steuergruppe (C) oder eines anderen Teiles der 40*"
Bildwerferanlage ein elektrisches Gegenstück hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stellung der Schalter mit
einer Steckbuchse (12 bzw.-13) verbünden ist und die Kontaktarme des Schalters mit 60 Kontakten
und jeweils eines Pols des Schalters mit 24 Kontakten im Speisekreis jeweils eines oder mehrerer
Relais liegen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Synchronmotor (3) den
Läufer (2) des Schalters (1) mit 60 Kontakten und einen Schaltnocken (7) mit einer Geschwindigkeit
von einer Umdrehung pro Stunde antreibt, wobei der Schaltnocken einen Kontakt (10) im
Speisekreis des Elektromotors steuert und parallel. zu diesem Kontakt ein zweiter Kontakt (11) in
diesem Speisekreis liegt, der von einer mit dem Elektromotor gekuppelten Scheibe mit 24 Nokken
gesteuert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählvorrichtung (B) einige
zweipolige Schalter (27, 28), je mit mehreren Stellungen, die in bestimmte Stellungen einstellbar
sind, sowie einen einpoligen Schalter (29) mit mehreren Stellungen besitzt, die gleich dem Produkt
der Zahl der zweipoligen Schalter und der Zahl der Arbeitslagen jedes zweipoligen Schalters
ist und dessen Kontaktarm (30), der zunächst unterbricht und dann schließt, durch einen
Elektromotor (31) angetrieben werden kann.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Pol jedes zweipoligen
Schalters (27, 28) in einem oder mehreren Relais der Steuergruppe (C) oder eines anderen Teiles
der Projektionsanlage ein elektrisches Gegenstück hat.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktarm (30) des einpoligen
Schalters und ein Kontaktarm der zweipoligen Schalter im Speisekreis jeweils eines oder
mehrerer Relais hegen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen leitenden Streifen
auf dem Ende jeder Filmspule der Speisekreis eines Relais (36) geschlossen wird, welches den
Speisestrom für den Elektromotor (31) einschaltet und gleichzeitig mit einem Haltekontakt versehen
ist, dessen Kreis von einer durch den Elektromotor angetriebenen Nockenscheibe (35) unterbrochen
wird, nachdem eine zweite durch den Elektromotor gleichfalls angetriebene Nockenscheibe
(33) einen Schalter (37) im Speisekreis des Motors geschlossen hat.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Speisestrom des Elektromotors
(31) von der zweiten Nockenscheibe (33) ausgeschaltet wird, deren Nockenzahl der Zahl
der Stellungen des einpoligen Schalters (29) entspricht, so daß sich der Kontaktarm (30) jeweils
um eine Position verschiebt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die Stellung des Kontaktarms
(30) der eingestellten Stellung eines zweipoligen Schalters (27, 28) entspricht, der
Läufer (31), nachdem der nächste leitende Streifen auf dem Film den Speisestrom für den
Elektromotor eingeschaltet hat, bis zur nächsten ersten Stellung weiterläuft, welche einem zweipoligen,
nicht auf Null eingestellten Schalter entspricht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der Kontaktarm (30)
die Stellung erreicht, welche der eingestellten Stellung des anderen Pols eines zweipoligen
Schalters entspricht, ein zweites Relais (39) erregt wird, welches den Speisekreis des Elektromotors
(31) geschlossen hält, und wenn der Kontaktarm diese Stellung verläßt, ein von einer Nockenscheibe
(34) betätigter, parallel zum Kontaktarm liogender Schalter (38) den Speisekreis dieses
Relais geschlossen hält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 388 455, 538 944, 541746, 815 147; .
deutsche Auslegeschrift Nr. 1070 922; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1815676;
schweizerische Patentschrift Nr. 105 956;
Kinotechnische Mitteilung Zeiß-Ikon: »Bild und
Ton«, H. 54 Dezember 1957, S. 75 bis 77; H. 55 Mai 1958, S. 110 bis 115; H. 59 März 1959, S. 2Ö0
bis 204. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 580/219 6. 66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL255976A NL255976A (nl) | 1960-09-17 | 1960-09-17 | Inrichting voor het met behulp van één of meer schakelelementen automatisch besturen van filmprojectieinstallaties. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1219793B true DE1219793B (de) | 1966-06-23 |
Family
ID=19752574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN20543A Pending DE1219793B (de) | 1960-09-17 | 1961-09-13 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Steuern von Filmbildwerfern |
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| DK (1) | DK102811C (de) |
| ES (1) | ES270516A1 (de) |
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| GB (1) | GB987874A (de) |
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