DE1057869B - Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem Tonbandgeraet - Google Patents
Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem TonbandgeraetInfo
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Description
- Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem Tonbandgerät Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem Tonbandgerät, vorzugsweise unter Verwendung von Zusatzgeräten.
- Bei Filmprojektoren, insbesondere Schmalfilm, projektoren für Amateurzwecke, wird vielfach eine Vertonung des Filmes mit Hilfe von einfachen Magnettongeräten gewünscht. Zur Synchronisation eines Projektors mit einem Magnettongerät ist es bekannt, beide Geräte in geeigeter Weise durch: eine biegsame Welle mechanisch zu kuppeln. Diese Art der Synchronisation; setzt jedoch oft eine besondere Konstruktion des Magnettongerätes voraus und erfordert ferner, daß beide Geräte unmittelbar nebeneinander aufgestellt werden müssen, was in vielen Fällen unerwünscht ist.
- Es ist ferner bekannt, die Svnchronis.ation eines Projektors mit einem Magnettongerät auf elektrischem Wege durchzuführen. Bei einer bekannten Anordnung für Amateurzwecke wird das Magnetband durch ein neben dem Tonbandgerät aufgestelltes Zusatzgerät gezogen. Dieses enthält eine vom. Tonband angetriebene Bandrolle, auf deren Welle ein Kollektor angeordnet ist, dessen Bürsten elektrisch mit einem geteilten Schleifring des elektrischen Reglers im Projektor in. Verbindung steht. Diese Anordnung hat jedoch den, Nachteil, daß bei der Filmbearbeitung, die ein mehrfaches Ein- und Ausschalten sowie in vielen Fällen auch den Rücklauf des Filmes erforderlich macht, der Synchronismus bereits bei kleiner gegenseitiger Verdrehung der Geräte in stromlosem- Zustand verloren geht und nur sehr schwer wiederhergestellt werden kann.
- Die geschilderten Nachteile werden bei der Erfindang dadurch vermieden, daß zwei parallel geschaltete Kollektoren, zwischen deren Lamellen Widerstände liegen, so vorgesehen sind,. daß dem einen Kollektor über zwei vom Tonbandgerät angetriebene rotierende Schleifkontakte eine Gleichspannung zugeführt wird, während an dem anderen Kollektor ein vom Projektor angetriebener rotierender Schleifkontakt. eine Teilspannung abgreift, die von, der gegenseitigen Verdrehung beider Geräte abhängig ist und die Drehzahl des Projektorantriehsmot.ors bestimmt. Eine Zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß eine vom Tonband, mitgenommene Rolle zwei auf einem feststehenden Kollektor rotierende Schleifkontakte antreibt, -die über Schleifringe mit einer Gleichspannungsquelle verbunden sind. Beim Projekto-r- kann die- Anordnung derart getroffen werden, d-aß mit dem Projektorantrieb ein rotierender Schleifkontakt gekuppelt ist; der auf einem feststehenden Kollektor schleift, welcher mit dem beim Tonbandgerät befindlichen Kollektor parallel geschaltet ist. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin,. daß die von der Laufabweichung des Projektors gegenüber dem Tonbandgerät abhängige Re@gelspanr nun- eine Elektronenröhre, inAesondere Stromtorröhre, steuert. Die Strorntorröhre kann im Regelkreis des Projektormotors liegen. Eine Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Regelung durch Gleichstromeinspeisung vorzugsweise in die Hilfsphase des Synchronmotors des. Projektors erfolgt.
- Ein Ausführungsbeispiel sowie weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes werden an Hand der Figuren erläutert.
- Fig. 1 zeigt in teilweise perspektivischer Ansicht das Prinzip der erfindungsgemäßen Anordnung;.
- Fig. 2 zeigt einen Schaltplan und Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispieles des Erfindungsgegenstandes.
- rn Fig..1 steht das. Band TB eines Tonbandgerätes mit einer Rolle TR in Verbindung.. Die RolleTR kann, vom Tonband TB' mitgenommen werden oder selbst zum Antrieb des Tonbandes TB dienen. Auf dem feststehenden Kollektor KT rotieren. beim Antrieb der Rolle TR die beiden Schleifkontakte X und Y, die über Schleifringe U, h mit einer Gleichspannu:ngsquelle verbunden sind. Zwischen den Kontaktlamellen L des Kollektors KT liegen jeweils: gleiche Widerstände R. Dem Kollektor KT :ist ein weiterer Kollektor KP parallelgeschaltet. Auf dem Kollektor KP schleift der rotierende Kontakt Z. Der Kontakt Z wi=rd: seinerseits über das Getriebe G vom Projekto.rmotor 31 angetrieben. Befinden sich die Kontakte X, Y und Z in synchronem Lauf, so erhält das mit dem Kontakt Z verbundene Gitter der Stromtorröhre SR stets die gleiche Spannung. Diese ändert sich, sobald der Kontakt Z sich um einen Winkel gegenüber den Kontakten X und Y auf dem Kollektor verdreht. In. vielen Fällen genügt es, die Kollektoren KP und KT mit zwölf Lamellen L zu versehen.
- Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Motor _1l als Einphasensynchronmotor bzw. Induktionsmotor ausgebildet. Über die Stromtorröhre SR erfolgt eine Gleichstromeinspeisung in die Hilfs.phasenwicklung 11IH. Die Stärke dieser Gleichstromeinspeisung ist jedoch von der durch den Kontakt Z auf dem Kollektor KP abgegriffenen Spannung abhängig. Die Anordnung ist derart getroffen., daß der Motor _I1 ohne Gleichstromeinspeisung eine synchrone Drehzahl aufweist, die höher als normalerweise beim. Betrieb erforderlich ist. Bei synchronem Betrieb läuft der Motor AI durch die Gleichstromeirnspeisun.g mit entsprechend herabgesetzter Drehzahl. Um die Bedienung der Anordnung zu erleichtern, ist es zweckmäßig, entsprechend dem beschriebenen und in Fig. 3 perspektivisch dargestellten Ausführungsbeispiel das Ein- und Ausschalten vom Tonbandgerät TG aus vorzunehmen. Der in Fig. 1 links der Linie Q dargestellte Teil der Anordnung ist im Projektor PR oder in einem am Projektor PR befindlichen Zusatzgerät SR eingebaut. Der rechts der Linie Q dargestellte Teil befindet sich im Tonbandgerät TG oder in einem neben dem Tonbandgerät aufgestellten Zusatzgerät SY.
- Um einen Start des Projektors PR beim Einschalten des Tonbandgerätes TG zu ermöglichen, ist gemäß einem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung auf der Welle W der Rolle TR eine Nockenscheibe NS angeordnet, die abwechselnd: die Kontaktanordnungen KSA und KSB umschaltet. Hierdurch wird jeweils einer -der Kondensatoren CS an einer Gleichspannungsquelle aufgeladen, während der andere Kondensator CS über das verzögerte Relais A entladen wird. Bei richtiger Drehzahl bleibt das Relais A ständig angezogen und hält über entsprechende Kontakte a (vgl. Fig. 2) den Projektor eingeschaltet. Diese Anordnung hat im Gegensatz zu Schleppschaltern den Vorteil, daß kein nennenswertes Drehmoment zur Betätigung erforderlich ist und daß auch der Aufwand an Einzelteilen gering ist, -da ein Relais A auch aus anderen Gründen verwendet wird. Sie kann bei Film- und Tonbandgeräten auch. anderweitig benutzt werden. Auf der Welle W ist ferner ein einfacher Schleppschalter SS angeordnet, der nur bei Umkehr der Laufrichtung des Tonbandes TB sich schließt und ein Umschalten der Drehrichtung des Projektormotors bewirkt.
- Gemäß der in Fig. 2 dargestellten Schaltung eines Ausführungsbeispieles bewirkt das Schließen des Schleppschalters SS bei einer bestimmten B.andlaufrichtung einen Anzug des Relais B. Die Hilfsphasenwicklung MH des Projektormotors wird hierbei durch den Schalter b umgepolt und die Motordrehrichtung geändert. Als Gleichstromquelle für das Relais A, das beim Betrieb über die Kontaktanordnungen KSA und KSB und die Ladungen der Kondensatoren. CSA und CSB in angezogenem Zustand bleibt, dient der Gleichrichter GN. Der am Netz liegende Transformator T liefert über den Gleichrichter GR die Gleichspannung zum Betrieb des Regelkreises an die rotierenden Kontakte X und Y. Parallel zur Hauptwicklung MP des Projektorrnotors liegt dias Potentiometer P, von dem aus dem Gitter der Stromtorröhre SR eine Wechselspann.u.ng zugeführt werden kann, die der am Kontakt Z stehenden Regelgleichspannung sowie einer weiteren über das Relais D zugeführten Gleichspannung zur Vergrößerung des Regelbereiches überlagert wird. Die Relais C und D dienen dazu, über die entsprechenden Kontakte c und d bei Störungen. eine sofortige Abschaltung herbeizuführen.
- In Fig. 3 ist mit PR der Projektor, z. B. 8-mm-Stummfilm-Projektor, und mit TG ein handelsübliches Tonbandgerät bezeichnet. Das Tonband TB läuft über die Rolle TR eines neben dem Tonband aufgestellten Zusatzgerätes SY. Das ZusatzgerätSY ist in,der Höhe verstellbar auf einem Ständer I montiert und enthält beispielsweise die in Fig. 1 rechts der gestrichelten L i.nie Q angeordneten Teile. In dem in Fig. 3 dargestellten, Ausführungsbeispiel kann eine seitliche Abdeckplatte des Projektors PR durch ein Zusatzgerät SP ersetzt werden. Hierbei ist das Zusatzgerät SP vom Projektor PR abgeklappt dargestellt. Es kann beispielsweise durch Aufstecken, Anschrauben od. dgl. mit dem Projektor PR verbunden sein. Das Zusatzgerät SP enthält beispielsweise den Kollektor KP, dessen rotierender Kontakt Z beim Anbauen -des Zusatzgerätes über eine Kupplung KK mit dem Projektorantrieb verbunden wird. Ferner enthält das Zusatzgerät die Stromtorröhre SR sowie die Relais A, B, C, D. Die Verbindung des Zusatzgerätes SP mit den elektrischen Teilen des Projektors erfolgt durch. Lötung oder eine Steckvorrichtung SV. Das Zusatzgerät SP ist ferner mit dem am Tonbandgerät TG angeordneten Gerät SY über ein vieladriges Kabel K verbuni den. Im dargestellten Ausführungsbeispiel dient als Untersatz für den Projektor PR ein Kraftverstärker V, der gegebenenfalls den Betrieb größerer Lautsprecher gestattet und auch die entsprechenden Verstärkereinrichtungen zum Abspielen und Aufzeichnen. einer auf den Bildfilm angebrachten Magnettonspur enthalten kann.
- Die erfindu.ngsgemäßeAnordmung gestattet die bildsynchrone Aufnahme und Wiedergabe von Schallaufzeichnungen, ohne daß bei mehrfachem Anhalten. Rückwärtslauf und erneutem Start des Filmes der Synchronismus verlorengeht. Eine leichte Verdrehung der beiden Geräte -gegeneinander bewirkt nämlich nur eine entsprechende Veränderung der Regelspannung und damit einen selbsttätigen, Rücklauf in den. Syn chroni smus.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zum Synchronisieren eines Filmprojektors mit einem Tonbandgerät, vorzugsweise unter Verwendung von Zusatzgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallel geschaltete Kollektoren (KP, KT), zwischen deren Lamellen (L) Widerstände (R) liegen, so vorgesehen sind, daß dem Kollektor (KT) über zwei vom Tonbandgerät (TG) angetriebene rotierende Schleifkontakte (X, Y) eine Gleichspannung zugeführt wird, während an dem anderen Kollektor (KP) ein vom Projektor (PR) angetriebener rotierender Schleifkontakt (Z) eine Teilspannung abgreift, die von der gegenseitigen Verdrehung beider Geräte abhängig ist und die Drehzahl des Projektorantriebsmotors (M) bestimmt.
- 2. Anordnung nach Artspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Torfband (TB) mitgenommene Rolle (TR) zwei auf einem feststehen--den Kollektor (KT) rotierende Schleifkontakte (X, Y) antreibt, die über Schleifringe (U, V) mit einer Gleich.spannungsquelle verbunden sind.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Projektorantrieb ein rotierender Schleifkontakt (Z) gekuppelt ist, der auf einem feststehenden Kollektor (KP) schleift, welcher mit dem im Tonbandgerät befindlichen Kollektor (KT) parallel geschaltet ist.
- 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Laufabweichung des Projektors (PR) gegenüber dem Tonbandgerät (TG) abhängige Regelspannung eine Elektronenröhre, insbesondere Stromtorröhre (SR), steuert.
- 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis, 4, dadurch gekennzeichnet, -daß die Stromtorröhre (SR) im Regelkreis des Projektormotors (M) liegt.
- 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, .dadurch gelkenuzeich,net, daß die Regelung durch Gleichstromeinspeisung, vorzugsweise in die Hilfsphase (MH) des Synchronmotors (M) des Projektors (PR) erfolgt.
- 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dneh.ri-chtung des Projektors (PR) durch einen am Tonbandgerät (TG) oder einem entsprechenden Zusatzgerät (SY) angeordneten Schleppschalter (SS) gesteuert wird. B.
- Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anlaufen. des Projektors (PR) zwangläufig mit der Bewegung des Tonbandes (TB) ausgelöst wird.
- 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß vom Tonband (TB) eine Nockenscheibe (NS) angetrieben wird, welche Kontakte (KSB, KSA) betätigt, die ein abwechseln-des Entladen von Kondensatoren über ein: Relais (A) bewirken, das bei Stillstand oder abweichender Geschwindigkeit des Tonbandes (TB) abfällt und z. B. den Projektor (PR) ausschaltet.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1057869B true DE1057869B (de) | 1959-05-21 |
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Family Applications (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139374B (de) | 1958-08-12 | 1962-11-08 | Alois Handler Ing | Synchronisieranordnung fuer einen Filmprojektor und ein Tonbandgeraet |
| DE1153988B (de) * | 1961-07-25 | 1963-09-05 | Leitz Ernst Gmbh | Laufbildprojektor |
| DE1286617B (de) * | 1960-06-29 | 1969-01-09 | Cit Alcatel | Einrichtung zum Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren |
| DE1299352B (de) * | 1962-10-09 | 1969-07-17 | Cit Alcatel | Einrichtung zum Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren |
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- 1957-10-18 DE DES55584A patent/DE1057869B/de active Pending
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1958
- 1958-10-15 CH CH6506358A patent/CH365943A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1139374B (de) | 1958-08-12 | 1962-11-08 | Alois Handler Ing | Synchronisieranordnung fuer einen Filmprojektor und ein Tonbandgeraet |
| DE1286617B (de) * | 1960-06-29 | 1969-01-09 | Cit Alcatel | Einrichtung zum Synchronisieren und Aufrechterhalten des phasentreuen Gleichlaufs zweier Kommutatoren |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH365943A (de) | 1962-11-30 |
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