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DE1094587B - Steueranordnung zur Kopplung eines Tonbandgeraetes mit zwei Bildwerfern - Google Patents

Steueranordnung zur Kopplung eines Tonbandgeraetes mit zwei Bildwerfern

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Publication number
DE1094587B
DE1094587B DEA30408A DEA0030408A DE1094587B DE 1094587 B DE1094587 B DE 1094587B DE A30408 A DEA30408 A DE A30408A DE A0030408 A DEA0030408 A DE A0030408A DE 1094587 B DE1094587 B DE 1094587B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
control arrangement
arrangement according
relay
projector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA30408A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedrich Biedermann
Hans Pregl
Rudolf Hess
Rudolf Gass
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DEA30408A priority Critical patent/DE1094587B/de
Priority to GB3229659A priority patent/GB920779A/en
Publication of DE1094587B publication Critical patent/DE1094587B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • G03B31/04Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is not on, but is synchronised with, a moving-picture film
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Steueranordnung zur Kopplung eines Tonbandgerätes mit zwei Bildwerfern.
Die Kopplung zwischen einem Tonbandgerät und einem Laufbildprojektor einerseits und einem Tonbandgerät mit einem Stehbildprojektor andererseits ist an sich bekannt. Auf dem Tonband werden zu diesem Zweck Kontaktfolien aufgeklebt bzw. Kontaktschichten aufgebracht, die von Kontaktbolzen abgetastet werden. Der beim Durchlauf eines solchen Bandkontaktes erzielte Impuls läßt ein Relais ansprechen, das den Bildwechselmotor für eine vorgegebene Zeit einschaltet.
Bekannt ist ferner die Steuerung mehrerer Laufbildprojektoren über ein gemeinsames Tonbandgerät, wobei neben der Nutzmodulation für jeden Bildfilm ein von der Geschwindigkeit des Filmes abhängiger Pilotton aufgezeichnet ist. Dieses Verfahren ist jedoch verhältnismäßig aufwendig und daher für die Amateurfotografie ungeeignet. Auch die Steuerung von Stehbildwerfern ist auf diese Weise nicht ohne weiteres möglich.
Erfindungsgemäß ist wenigstens einer der beiden Bildwerfer als Stehbildwerfer ausgebildet, und das Tonband wird mit zwei in an sich bekannter Weise in einem gemeinsamen Steuergerät abgetasteten Kontaktspuren versehen, von denen die eine die Projektorumschaltung und die andere den Bildwechsel steuert.
Hierdurch ergeben sich, wie anschließend noch näher erläutert wird, verschiedene Möglichkeiten. Die beiden Bildwerfer können grundsätzlich nacheinander geschaltet werden. Man kann aber auch beispielsweise den ersten Bildwerfer während des ersten Bandteiles, dann den zweiten Bildwerfer einschalten, anschließend wieder den ersten, usw.
Wenn einer der beiden Bildwerfer als Stehbildwerfer und der andere als Laufbildwerfer ausgebildet ist, kann man beispielsweise einen Bandvortrag in außerordentlich abwechslungsreicher Weise gestalten. Bei Filmaufnahmen hat man meist eine Einzelbildkamera zur Hand, und später können in richtiger zeitlicher Aufeinanderfolge wechselweise Dias und Filmstreifen vorgeführt werden. Vor allem wird die Länge einzelner Szenen wegen der hohen Filmkosten mit Laufbi Idkameras meist recht kurz bemessen. Manche Objekte sollen aber wesentlich länger betrachtet werden, als dies an Hand der kurzen aufgenommenen Szene möglich ist. Grundsätzlich lassen sich heute auch schon von Einzelbildern einer Schmalfilmkamera Diapositive herstellen. So wird man gern von Landschaften, städtischen Plätzen, Häfen od. dgl. zunächst ein Dia projizieren, damit man die Einzelheiten in Ruhe betrachten kann. Anschließend wird der Laufbildprojektor eingeschaltet, und man kann das Leben und Treiben an der eben betrachteten Stelle beobachten.
Steueranordnung zur Kopplung
eines Tonbandgerätes mit zwei Bildwerfern
Anmelder:
Agfa Aktiengesellschaft,
Leverkusen-Bayerwerk,
Kaiser -Wilhelm -Allee
Dr. Friedrich Biedermann, Unterhaching bei München,
Hans Pregl, München,
Rudolf Heß, Ingolstadt/Donau,
und Rudolf Gass, Leverkusen,
sind als Erfinder genannt worden
Auch bei technischen Vorträgen ist die erfindungsgemäße Kombination von großem Vorteil. Beispielsweise läßt sich an Hand eines oder mehrerer Stehbilder anschaulich der Aufbau einer Maschine erläutern, während anschließend durch die Projektion eines Laufbildes die Wirkungsweise der Maschine und ihrer Teile eindringlich demonstriert werden kann. Es ist nicht unbedingt notwendig, daß das Tonband selbst besprochen ist. Grundsätzlich kann das Tonband auch lediglich als Kontaktträger für die Steuerung der einzelnen Projektoren Verwendung finden. Ebenso kann man die Tonwiedergabe während eines Vortrages ausschalten.
Falls zwei Stehbildwerfer vorhanden sind, wird man in der Regel zunächst die Dias im Magazin des einen Bildwerfers vorführen und anschließend die des anderen Bildwerfers. Während dieser letzteren Vorführung kann dann beim ersten Bildwerfer das Magazin gewechselt werden, so daß ohne jede Pause eine praktisch unbeschränkt große Zahl Bilder projiziert werden kann. Grundsätzlich ist es auch möglich, wechselweise immer ein Bild des ersten und dann ein Bild des zweiten Projektors zu verwenden, wobei sich der Magazinvorschub während der Projektionsdauer im anderen Projektor vollziehen kann. Auf diese
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Weise wird die Schaltzeit beim Bildwechsel wesentlich verkürzt, da sich ja beim Umschalten das Dia des zweiten Projektors schon im Strahlengang befindet. Wechselimpuls und Umschaltimpuls können gleichzeitig oder in dichter Aufeinanderfolge gegeben werden. Man kann auch durch Relaiskontakte, die nacheinander zur Wirkung kommen, oder durch ein gesondertes Verzögerungsrelais erreichen, daß der Bildwechsel noch vollendet wird, nachdem schon auf das andere Gerät umgeschaltet ist. Auch läßt sich an Stelle zweier Projektoren ein einziger Projektor verwenden, der zwei Bildwechselmagazine enthält, von denen wechselweise die einzelnen Dias in den Strahlengang gebracht werden.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung verwendet man drei gerätefeste Kontakte, welche die beiden Kontaktspuren abtasten. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn man ein impulserregtes Umschaltrelais vorsieht, das je nach seiner Stellung einen von beiden Bildwerfern anschaltet. Weiterhin ao ist wenigstens ein Relais für die Bildwechselsteuerung erforderlich. Dabei ergibt sich eine verhältnismäßig einfache Anordnung, wenn man zweckmäßig die Einschaltdauer des Umschaltrelais und eines den Bildwechsel eines Stehbildwerfers steuernden Relais durch einen gemeinsamen Kondensator steuert.
Jedenfalls ist es zweckmäßig, wenn dem bandgesteuerten Kontaktpaar für die Bildwechselsteuerung ein handbetätigter Einschaltkontakt parallel geschaltet ist. Damit kann man beispielsweise einen Bildwechsel früher auslösen, als dies nach dem Bandkontakt vorgesehen war; oder wenn ein Kontaktschluß durch den Bandkontakt nicht hergestellt wird, kann das nächste Dia über die Handsteuerung ins Bildfeld gebracht werden. Nach einem weiteren Erfindungsvorschlag kann in einem Steuerkreis für den Bildwechselmotor ein handbetätigter Unterbrechungskontakt vorgesehen werden. Auf diese Weise läßt sich wiederum ein durch das Tonband festgelegter Bildwechsel unterbinden.
Im Zusammenwirken des Einschaltknopfes und des Abschaltknopfes kann man somit beliebig den Bildwechsel vor- oder nachverlegen, indem man z. B. den Einschaltknopf drückt, bevor der Bandkontakt geschlossen ist, und anschließend den Unterbrechungskontakt drückt, bis der Bandkontakt durchgelaufen ist. Umgekehrt kann in dem vorgesehenen Umschaltzeitpunkt zunächst der Unterbrechungskontakt gedrückt werden, wenn man beispielsweise ein im Bildfeld befindliches Dia langer als vorgesehen betrachten will. Anschließend wird dann verspätet der Einschaltknopf gedrückt, so daß der unterbundene Diawechsel nachgeholt wird.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Steueranordnung besteht darin, daß man, wenn Stehbildwerfer und Laufbildwerfer vorhanden sind, nur ein einziges Steuergerät für die Kopplung mit dem Tonband anzuschaffen braucht. Der Mehraufwand für dieses Gerät erschöpft sich durchweg in den Kosten für ein einziges zusätzliches Relais. Dabei kann weiterhin ein gemeinsamer Kontakt für die Auslösung des Bildwechsels und die Beschleunigung des Laufbildprojektormotors von Hand vorgesehen werden. Der Betätigungssinn ist in beiden Fällen das Voreilen des Bildes. Beispielsweise kann der Kontakt einem Vorwiderstand für den Motor des Laufbildprojektors parallel geschaltet sein.
In ähnlicher Weise läßt sich ein gemeinsamer Unterbrechungskontakt im Sinne Voreilen des Tonbandes oder Unterbinden des Bildwechsels verwenden. Der Kontakt kann je nach der Stellung des Umschaltrelais in einem Steuerkreis für den Bildwechselmotor oder den Laufbildprojektor liegen.
Auch bei der Umschaltung ist man nicht unbedingt auf die ursprünglich gewählte Anordnung der Bandkontakte angewiesen. So kann ein handbetätigter Einschaltkontakt vorgesehen sein, der den das Umschaltrelais steuernden Bandkontakten parallel geschaltet ist, und außerdem kann ein Unterbrechungskontakt vorgesehen werden, der im Einschaltkreis des Umschaltrelais liegt. Die Wirkungsweise ist sinngemäß an Hand des Bildwechsels schon erläutert worden.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal-wird bei Verwendung zweier Stehbildwerfer vorzugsweise ein einziges Bildwechselrelais für die Steuerung eines jeden der vom Umschaltrelais vorgewählten Stehbildwerfer verwendet. Damit sind insgesamt lediglich ein Umschaltrelais und ein Bildwechselrelais erforderlich. Beide Relais können in außerordentlich einfacher Weise über je eine Tonspur gesteuert werden. Vorteilhafterweise ist im Stromkreis der Bildwechselmotoren für beide Stehbildwerfer ein dem Bildwechselrelais nachgeschalteter Kontakt des Umschaltrelais vorgesehen. Das Umschaltrelais dient somit lediglich zur Vorbereitung eines Stromkreises bzw. zur Vorwahl des jeweiligen Projektors oder Bildwechselmotors. Eine weitere Vereinfachung kann darin bestehen, daß ein einziger Kontakt des Umschaltrelais zur Steuerung beider Projekt ion si amp en und beider Bildwechselmotoren verwendet wird.
Wie weiterhin vorgeschlagen wird, ist vorteilhaft für jeden Projektor zur Kontrolle des Bildwechsels je eine Signallampe vorgesehen. Die Signallampen ermöglichen die Verwendung von Projektoren ohne elektrisch gesteuerte Bildwechselvorrichtung, da man nach Aufleuchten der Lampe den jeweiligen Bildwechsel von Hand' vornehmen kann. Weiterhin ist es möglich, die richtige Anordnung der Kontakte auf dem Tonband zu überprüfen, ohne daß Projektoren mit einer automatischen Bildwechselvorrichtung angeschlossen sind. Beim Anbringen und bei der Kontrolle der Bandkontakte brauchen also diejenigen Geräte, die später angeschlossen werden sollen, nicht auf dem Synchronisiertisch zu stehen, wenn nur die Reihenfolge der Dias bekannt ist. Die Signallampen, denen ein Widerstand nachgeschaltet ist, können mit den Bildwechselmotoren über den gleichen Kontakt des Umschaltrelais gesteuert werden. Die gesamte selbsttätige Steueranordnung für zwei Stehbildwerfer benötigt somit lediglich zwei Relais mit insgesamt drei Kontakten, nämlich einem Kontakt am Umschaltrelais für die Vorwahl des jeweiligen Projektors, wobei die Stromkreise hinter diesem Kontakt für Lampe, Bildwechselmotor und Signallampe verzweigt und gegebenenfalls über Widerstände u. dgl. auf die jeweilige Spannung abgestimmt sein können. Im anderen gemeinsamen Zweig dieser Stromkreise liegt dann der Kontakt des Bildwechselrelais, das nur kurzzeitig entsprechend der Kapazität des Kondensators und eines zugehörigen Widerstandes eingeschaltet wird und zur Steuerung dieses Kondensators einen weiteren Kontakt benötigt.
Eine weitere Variationsmöglichkeit der Erfindung kann darin- bestehen, daß die von drei Kontakten abgegriffenen beiden Kontaktspuren zur Steuerung von insgesamt wenigstens drei Anschaltgeräten verwendet werden. Hierzu kann man beispielsweise zwei Vorschaltrelais und zwei Umschaltrelais für die drei Anschaltgeräte ansetzen, wobei die Vorschaltrelais je einen Arbeits- und einen Ruhekontakt im Einsdialtkreis der Umschaltrelais und je einen Arbeitskontakt
im Einschaltkreis eines dritten Relais für die Steuerung eines oder zweier weiterer Anschaltgeräte oder einer Impulsgabe, z. B. für den Bild>wechsel, aufweisen. Die Anschaltgeräte können in beliebiger Weise Laufbildwerfer oder Stehbildwerfer sein. Wie schon zuvor erwähnt, läßt sich dabei über einen einzigen Kontakt der BiId1WeChSeI für alle angeschlossenen Stehbildwerfer steuern. In gleicher Weise können auch ein oder mehrere Anschaltgeräte Tonwiedergabegeräte sein, z. B. Tonbandgeräte, Plattenspieler pd. dgl., und eventuell kann man auch eine zusätzliche Raumbeleuchtung, Überblendung od. dgl. steuern.
Stets hat man die Möglichkeit, als zweiten Projektor wahlweise einen Laufbild- oder Stehbildprojektor an das gleiche Gerät anzuschließen.
Vorteilhafterweise wird ein einziger dreipoliger Kontaktbolzen verwendet, der zwei seitliche Kontaktspuren abtastet. Auf dem Tonband können dann wenigstens drei Arten von Kontaktschichten aufgebracht werden, nämlich je für zwei Nachbarkontakte des Kontaktbolzens und für den Kurzschluß aller drei Kontakte, wodurch sich in sdhon beschriebener Weise das dritte der nachgeschalteten Relais steuern läßt. Die Abtastung durch drei Kontakte umfaßt auch eine vierte Steuerungsmöglichkeit. Zum Beispiel kann man auf dem Tonband eine weitere Kontaktart mit einer die beiden Außenkontakte verbindenden leitenden Schicht und einer im Bereich des Mittelkontaktes zwischen diesem und der leitenden Schicht vorgesehenen Isolierschicht anbringen. In diesem Fall ist es zweckmäßig, wenn man an die beiden Außenkontakte verschieden große Spannungspotentiale legt. Dabei kann es zwar vorkommen, daß ein Relais im einen Fall an die halbe und im anderen Fall an die volle Spannung oder eine Überspannung angelegt wird. Es sind aber genügend Relais verfügbar, die eine solche kurzzeitige Beanspruchung aushalten.
Die Zeichnung gibt verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes wieder. Es zeigt
Fig. 1 in räumlicher Darstellung die elektrische 4a Kopplung zwischen einem Tonbandgerät, einem Laufbildprojektor und einem Stehbildprojektor,
Fig. 2 eine Ansicht von unten auf die am Deckel eines Steuergerätes befestigten Geräte,
Fig. 3 ein Schaltbild für die Anordnung nach Fig. 1,
Fig. 4 ein Schaltbild für die Kopplung eines Tonbandgerätes mit zwei Stehbildprojektoren,
Fig. 5 ein anderes Schaltbild für die wechselweise Anschaltung von drei Anschaltgeräten,
Fig. 6 ein im wesentlichen mit Fig. 5 übereinstimmendes Schaltbild für die Steuerung zweier wechselweise anschaltbarer Projektoren und beispielsweise eines weiteren Tonwiedergabegerätes,
Fig. 7 einen erfindungsgemäß ausgebildeten dreipoligen Kontaktbolzen,
Fig. 8 in schaubildlicher Darstellung die Steuerung über vier verschiedene Kontaktarten auf einer Tonbandfläche und
Fig. 9 einen Schnitt durch die Anordnung nach Fig. 8 entlang der Schnittlinie IX-IX.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Tonbandgerät bezeichnet, mit 2 ein Laufbildprojektor, mit 3 ein Stehbildprojektor und mit 4 ein Steuergerät zur Synchronisation des Tonbandes mit dem Laufbild des Projektors 2 und mit den Einzelbildern des Stehbildprojektors 3. 5 ist die Netzanschlußschnur für das Tonbandgerät 1, 6 die Abwickelrolle, 7 der Tonkopf und 8 die Aufwickelrolle. Das Steuergerät 4 ist dicht an das Tonbandgerät herangerückt. Es kann gegebenenfalls an diesem befestigt werden. Die Oberflächen beider Geräte liegen ungefähr in einer Ebene.
Zwischen dem Tonkopf 7 und der Aufwickelrolle 8 ist das Tonband 9 zwischen zwei Umlenkrollen 10 und 11 hindurch zu einer Antriebsrolle 12 am Gerät 4 geführt. Das Steuergerät 4 ist über eine Schnur 13 mit dem Laufbildprojektor 2 und über eine Schnur 14 mit dem Stehbildprojektor 3 verbunden. 15 ist die Abwickelspule und 16 ist die Aufwickelspule für den Film 17, der in nicht weiter gezeigter Weise einen Kollektor 43 antreibt und mit dem auf der Antriebsrolle 12 sitzenden Kollektor 18 (Fig. 2) gekuppelt ist. Der Stehbildprojektor 3 weist eine elektrisch gesteuerte Bildwechselvorrichtung auf, welche die einzelnen Diapositive 19 zwischen Magazin 20 und Projektionsobjektiv 21 bewegt und das Magazin weiterschaltet. Beide Projektoren können so aufgestellt sein, daß sich ihr Projektionsbildfeld auf der Leinwand wenigstens ungefähr deckt.
Auf dem Deckel 22 des Steuergerätes 4 sind angeordnet ein Knopf 23 a, der in gleicher Weise das Fortschalten der Dias und das Beschleunigen des Filmes steuert, ein Knopf 24a, der umgekehrt einen BiId1-wechsel verhindert und den Filmantrieb verlangsamen kann, ein Knopf 25 a, der die Umschaltung von Stehbild- auf Laufbildprojektor oder umgekehrt steuern kann, und schließlich ein Knopf 26 α, über den sich die Umschaltung durch Band unterbinden läßt.
Auf dem Tonband 9 sind auf den an der Umlenkrolle 10 und einem Kontaktbolzen 35 anliegenden Fläche zwei seitliche Kontaktspuren vorgesehen, die jeweils von der Seite her nicht oder nur wenig über die Mitte hinwegreichen sollen. Die eine Spur dient zur Umschaltung zwischen den beiden Projektoren 2 und 3 und nimmt daher meist nur wenige Kontaktschichten auf, während die andere Spur zur Steuerung des Bildwechsels am Projektor 3 verwendet ist. Nach Möglichkeit sollen die Bandkontakte aus einem elektrisch leitenden Stoff bestehen, der im flüssigen Zustand auf die Oberfläche aufgetragen wird.
Nach Fig. 2 sind am Deckel 22 des Steuergerätes 4 die Schalter 23 bis 26 entsprechend den Knöpfen 23 α bis 26 a angeordnet. Weiterhin sind zu erkennen ein Transformator 28, ein Gleichrichter 29, ein Relais 30, ein Umschaltrelais 31 und ein Widerstand 46.
In Fig. 3 sind mit 32, 33 und 34 die drei Kontakte des dreipoligen Kontaktbolzens 35 bezeichnet, an dem das Tonband19 entlangläuft. Auf dem Tonband sind Kontaktschichten 36 und 37 vorgesehen, die jeweils die Kontakte 32, 33 und 33, 34 kurzschließen. Den Kontakten 32, 33 ist ein Schalter 25 parallel geschaltet.
Mit 38 ist ein Transformator eines Bildwerfers bezeichnet, an den über einen Einschalter mit zwei Kontakten 39, 40 die Projektionslampe 41 und der Laufbildmotor 42 angeschaltet sind. 43 ist ein Kollektor, der vom Film angetrieben wird und mit dem Kollektor 18 des Steuergerätes 4 derart über die Leitungen 44, 45 verbunden ist, daß bei Gleichlauf beide Schalter wechselweise geöffnet und geschlossen werden. Wenn sich die Relativstellung der beiden Kollektoren verändert, so ist für eine längere Zeitdauer als bei Gleichlauf stets ein Widerstand 46 vor den Motor 42 geschaltet, Über den Schalter 23 kann willkürlich die Verbindung zwischen 44 und 45 hergestellt und damit der Filmantrieb beschleunigt werden. Ebenso kann durch den Unterbrechungsschalter 24 der Stromkreis unterbrochen und damit der Filmantrieb verlangsamt werden.
Mit 47 ist ein am Stehbildwerfer 3 vorgesehener Einschalter bezeichnet, mit 48 die Projektionslampe
und mit 49 der Bildwechselmotor. 50 ist ein Kondensator, der jeweils in der Verbindung zwischen dem mittleren Tonbandkontakt 33 und den beiden äußeren Kontakten 32 und 34 liegt. Nach der Zeichnung steht das Umschaltrelais 31 in der Stellung für Laufbildwerfer. Das Relais 30 ist abgefallen. Dadurch wird der Kondensator 50 über den Kontakt 30 α an Spannung gelegt. Wenn jetzt durch die Kontaktschicht 36 am Tonband die Kontakte 32, 33 geschlossen werden, so erhält das Relais 31 einen kurzen Steuerimpuls und schaltet um. Der Laufbildwerfer wird von Spannung abgetrennt, und über den Kontakt 31 α wird die Projektionslampe 48 des Stehbildwerfers 3 eingeschaltet. Der Stromkreis des Bildwechselmotors 49 ist jedoch durch den Kontakt 30 b unterbrochen.
Sobald die Kontakte 33, 34 durch eine Kontaktschicht 37 kurzgeschlossen werden, zieht das Relais 30 an, trennt sich dabei über den Kontakt 30 a von Spannung und hält sich aber zunächst über die Kontakte 30 a, 31 d und 31 b. Die Abfallverzögerung ist durch so die Kapazität des Kondensators und durch den Widerstand der Wicklung bestimmt. Dabei wird über den Kontakt 30 b der Motor 49 in der für den Bildwechsel ausreichenden Zeit eingeschaltet und beim Abfall des Relais 30 wieder abgeschaltet. Somit können in beliebiger Folge Stehbilder vom Projektor 3 und Szenenabschnitte des Filmes 17 über den Projektor 2 projiziert werden.
Wenn man bei eingeschaltetem Projektor 3 den Schalter 23 betätigt, der den Kontakten 33, 34 parallel geschaltet ist, so wird das Relais 30 für einen Bildwechsel eingeschaltet. Umgekehrt kann man den durch die Kontakte 33, 34 gesteuerten Stromkreis über den Schalter 24 unterbrechen und damit eine Kontaktschicht 37 unwirksam machen.
Gemäß dem Schaltbild Fig. 4 sind zwei Stehbildwerfer 3 und 3 a verwendet. Das Relais 31 weist hier lediglich den Kontakt 31 α auf. Über diesen Kontakt werden die Leitungen 51 und 51 α für die beiden Projektoren vorgewählt. An beide Leitungen sind jeweils die Projektionslampen 48, 48 a unmittelbar und die Bildwechselmotoren 49 und 49a über Transformatoren 52 und 52 a angeschlossen. Weiterhin sind an diese Leitungen zwei Signallampen 53 und 53 a angeschlossen, denen ein Widerstand 54 nachgeschaltet ist. Insgesamt kommt man mit drei Relaiskontakten- aus. Die Kontaktschichten 36 steuern hier in gleicher Weise über die Kontakte 32, 33 den Projektorwechsel über den Kontakt 31 α und die Kontaktschichten 37 mittels der Kontakte 33, 34 den Bildwechsel über das Relais 30 mit dem Kontakt 30 b. Gegebenenfalls können auch Projektionslampe und Bildwechselmotor durch das Relais 31 über Kreuz geschaltet werden. In diesem Fall stört der Bildwechsel nicht, da sich das nächste Dia schon vor der Umschaltung im Strahlengang befindet und erst gewechselt wird, nachdem die Projektionslampe des anderen Projektors eingeschaltet ist. Man muß lediglich die Dias einer Serie gestaffelt in den beiden Magazinen einordnen, z. B. die ungeraden Nummern im ersten und die geraden Nummern im Magazin des zweiten Projektors. Die gleiche Wirkung kann gegebenenfalls auch durch ein gesondertes Verzögerungsrelais erreicht werden, das in den gemeinsamen Stromkreiszweig beider Bildwechselmotore eingeschaltet ist.
Fig. 5 gibt in vereinfachter Darstellung die Schaltung für beispielsweise drei Projektoren wieder, die wechselweise angeschaltet werden. Der Stromkreis für das Relais 55 führt über eine Batterie 56 oder eine andere Spannungsquelle und die beiden Kontakte 32,
33. Das an die gleiche Batterie angeschlossene Relais 57 wird durch die Kontakte 33, 34 gesteuert. Im Steuerkreis des Umschaltrelais 31 liegen ein Arbeitskontakt 55 a und ein Ruhekontakt 57 a, während im Steuerkreis eines anderen Umschaltrelais 58 ein Ruhekontakt 55 b und ein Arbeitskontakt 57 & liegen. Durch Schließen der Kontakte 33, 34 wird somit über das Relais 57 das Umsohaltrelais 31 geschaltet, wobei dessen Kontakt 31 α in gleicher Weise wie nach Fig. 4 den Projektor I abschaltet und einen der Projektoren II oder III anschaltet, der über den Kontakt 58α vorgewählt ist.
Wird durch einen Bandkontakt über 32, 33 und das Relais 55 das Relais 58 eingeschaltet, dann wird über dessen Kontakt 58a der Projektor II abgeschaltet und der Projektor III eingeschaltet. Handsteuerkontakte können in der gleichen Weise vorgesehen werden, wie in Fig. 4 dargestellt, sind aber der Übersichtlichkeit halber weggelassen worden. Das gilt auch für die Kondensatorsteuerung des Relais 30.
Wenn durch einen Kontakt, der sich von 32 über 33 bis 34 erstreckt, beide Relais 55, 57 anziehen, dann ist das Umschaltrelais 31 über den Kontakt 55 & gesperrt und das Umschaltrelais 58 über den Kontakt 57a. Über die Kontakte 55c und 57c wird jedoch das Relais 30 eingeschaltet, das mit seinem Kontakt 30 b in der vorbeschriebenen Weise den Bildwechsel für einen, für zwei oder für alle drei Projektoren steuert. Man kann somit zwei Stehbildprojektoren mit einem Laufbildprojektor oder auch zwei Laufbildprojektoren mit einem Stehbildprojektor kombinieren.
Die in Fig. 6 gezeigte Anordnung unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 5 lediglich darin, daß die Spannung für den Kontakt 58 und damit für die beiden Projektoren II, III nicht über den Kontakt 31 α geführt ist, sondern unmittelbar vom Netz bzw. von der Stromquelle entnommen wird. Damit ist stets einer der beiden Projektoren II, III angeschaltet, während das Gerät I, das wahlweise ein gesonderter Projektor zur Überblendung oder auch ein weiteres Tonwiedergabegerät sein kann, wahlweise ein- oder abgeschaltet wird. Beispielsweise kann man hierdurch ein Geräusch einblenden, das nicht bei allen Vorführungen erwünscht ist oder aus irgendwelchen, z. B. urheberrechtlichen Gründen nicht auf dem Tonband gespeichert werden kann. Man kann auch Signale geben, gegebenenfalls in Verbindung mit dem Relais
31, eine Raumbelichtung schalten oder deren Farbe ändern.
Fig. 7 zeigt einen dreipoligen Kontaktbolzen, wie er vorzugsweise Verwendung findet. Dieser Kontaktbolzen besteht im wesentlichen aus einer Kopfschraube 59, einer Gewindebuchse 60 und einer Kontaktbuchse 61, zwischen denen Isolierbuchsen 62 und 63 angeordnet sind. Die Ränder der Außenkontakte sind zur Führung des Tonbandes hochgezogen. Wenn man die Verriegelung vorgeschalteter Relais weiter ausnutzt, so ergibt sich bei Verwendung eines einzigen dreipoligen Kontaktbolzens noch eine vierte Schaltmöglichkeit. Zunächst ist in Fig. 8 außer den Kontaktschichten 36, 37, welche jeweils die Kontakte
32, 33 bzw. 33, 34, entsprechend den Teilen 59 bis 61, kurzschließen, noch eine weitere Kontaktschicht 64 vorgesehen, die sich quer über das Tonband 9 erstreckt und damit in der vorbeschriebenen Weise z. B. die Relais 55 und 57 gleichzeitig einschaltet.
Mit 65 ist eine weitere Kontaktschicht bezeichnet, die sich in der gleichen Weise wie die Schicht 64 quer über das Tonband 9 erstreckt. Im Bereich des Mittelkontakts 33 ist jedoch über die Länge der Kontakt-
schicht 65 hinweg eine Isolierschicht 66 vorgesehen, die bewirkt, daß lediglich die Kontakte 32, 34 kurzgeschlossen werden, der Kontakt 33 jedoch abgeschaltet bleibt. Zweckmäßigerweise werden hierbei zwei Spannungsquellen 67, 68 verwendet, die an die beiden Außenkontakte 32, 34 angeschlossen sind und unterschiedliches Potential haben. Somit können wahlweise je eines der Relais 69, 70, 71 oder auch alle drei Relais angeschaltet werden, so daß sich wenigstens ein weiteres Ton- oder Lichtwiedergabegerät steuern läßt.
Mit diesen Steuerungsmöglichkeiten wird man in der Regel auskommen. Sollte man noch weitere Geräte schalten' wollen, so kann es vorteilhaft sein, zwei Kontaktbolzen in Bandlängsrichtung hintereinander anzuordnen und dann außer Querstreifen auch Längsstreifen vorzusehen, die jeweils zwei Kontakte der beiden Bolzen verbinden. Durch Kombination von Längskontakten und Querkontakten läßt sich dabei eine praktisch unbegrenzt große Anzahl von Zusatz- ao geräten· über die auf einer Seite des Tonbandes angeordneten Kontakte steuern.

Claims (23)

Patentansprüche: a5
1. Steueranordnung zur Kopplung eines Tonbandgerätes mit zwei Bildwerfern, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der beiden Bildwerfer (2, 3) als Stehbildwerfer (3) ausgebildet und das Tonband (9) mit zwei in an sich bekannter Weise in einem gemeinsamen Steuergerät (4) abgetasteten Kontaktspuren (36, 37) versehen ist, von denen die eine die Projektorumschaltung und die andere den Bildwechsel steuert.
2. Steueranordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung dreier gerätfester Kontakte (32, 33, 34), welche die beiden Kontaktspuren (36, 37) abtasten.
3. Steueranordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines beide Bildwerfer steuernden impulserregten Umschaltrelais (31).
4. Steueranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltdauer des Umschaltrelais (30) und eines den Bildwechsel des Stehbildwerfers (3) steuernden Relais durch einen gemeinsamen Kondensator (50) gesteuert ist.
5. Steueranordnung, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem bandgesteuerten Kontaktpaar (33, 34) für die Bildwechselsteuerung ein handbetätigter Einschaltkontakt (23) parallel geschaltet ist.
6. Steueranordnung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen handbetätigten Unterbrechungskontakt (24) in einem Steuerkreis für den Bildwechselmotor (49).
7. Steueranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Kontakt (23) für die Auslösung des Bildwechsels und die Beschleunigung des Laufbildprojektormotors (42) von Hand vorgesehen ist.
8. Steueranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (23) einem Vorwiderstand (46) für den Motor des Laufbildprojektors (2) parallel geschaltet ist.
9. Steueranordnung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Unterbrechungskontakt (24), der je nach der Stellung des Umschaltrelais (31) in einem Steuerkreis für den Bildwechselmotor oder den Laufbildprojektor liegt.
10. Steueranordnung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen handbetätigten Einschaltkontakt (25), der den das Umschaltrelais steuernden Bandkontakten (32, 33) parallel geschaltet ist.
11. Steueranordnung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschaltkreis für das Umsteuerrelais einen handbetätigten Unterbrechungskontakt (26) aufweist.
12. Steueranordnung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung zweier Stehbildwerfer ein einziges Bildwechselrelais (30) für die Steuerung eines jeden der vom Umschaltrelais vorgewählten Stehbildwerfer (3, 3 a) verwendet ist.
13. Steueranordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der Bildwechselmotoren für beide Stehbildwerfer ein dem Bildwechselrelais (30) nachgeschalteter Kontakt (31 α) des Umschaltrelais vorgesehen ist.
14. Steueranordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Kontakt (31 o) des Umschaltrelais zur Steuerung beider Projektionslampen (48, 48a) und beider BiIdwechselmotoren (49, 49 a) verwendet ist.
15. Steueranordnung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch je eine Signallampe (53, 53a) für jeden Projektor zur Kontrolle des Bildwechsels.
16. Steueranordnung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Signallampen, denen ein Widerstand (54) nachgeschaltet ist, mit den Bildwechselmotoren über den gleichen Kontakt (31a) des Umschaltrelais steuerbar sind.
17. Steueranordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von drei Kontakten (32 bis 34) abgegriffenen beiden Kontaktspuren (36, 37) zur Steuerung von insgesamt wenigstens drei Anschaltgeräten (I, IT, III) verwendet sind.
18. Steueranordnung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch die Verwendung zweier Vorschaltrelais (55, 57) und zweier Umschaltrelais (31, 58) für die drei Anschaltgeräte, wobei die Vorschaltrelais je einen Arbeits- und einen Ruhekontakt im Einschaltkreis der Umschaltrelais und je einen Arbeitskontakt (55 c, 57c) im Einschaltkreis eines dritten Relais (30) für die Steuerung eines oder zweier weiterer Anschaltgeräte oder eine Impulsgabe, z. B. für den Bildwechsel, aufweisen.
19. Steueranordnung nach Anspruch 7 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines (I) der Anschaltgeräte ein weiteres Tonwiedergabegerät ist.
20. Steueranordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines dreipoligen Kontaktbolzens (32 bis 35, 59 bis 61).
21. Steueranordnung nach Anspruch 17 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Tonband drei verschiedenartige Kontaktschichten (36, 37, 64) aufgebracht sind, nämlich jeweils für zwei Nachbarkontakte und für Kurzschluß aller drei Kontakte (32 bis 34).
22. Steueranordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Tonband eine weitere Kontaktart mit einer die beiden Außen-
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kontakte verbindenden leitenden Schicht (65) und einer im Bereich des Mittelkontaktes (33) zwischen diesem und der leitenden Schicht vorgesehenen Isolierschicht (66) aufweist.
23. Steueranordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß an die beiden Außen-
kontakte verschiedene Spannungspotentiale (67, 68) angelegt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 807 443, 815 147; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 001 893, 1 013 512.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©009 677/178 11.60
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