DE1218472B - Elektrische Steuereinrichtung fuer eine Maschinenkombination, bestehend aus einer tastenbetaetigbaren elektrischen Schreibmaschine, einer Lochvorrichtung und einer Abtastvorrichtung - Google Patents
Elektrische Steuereinrichtung fuer eine Maschinenkombination, bestehend aus einer tastenbetaetigbaren elektrischen Schreibmaschine, einer Lochvorrichtung und einer AbtastvorrichtungInfo
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- DE1218472B DE1218472B DEC13295A DEC0013295A DE1218472B DE 1218472 B DE1218472 B DE 1218472B DE C13295 A DEC13295 A DE C13295A DE C0013295 A DEC0013295 A DE C0013295A DE 1218472 B DE1218472 B DE 1218472B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int CL:
B 41 j
Deutsche KL: 15 g - 24
Nummer: 1218472
Aktenzeichen: C13295 VII b/15 g
Anmeldetag: 28. Juni 1956
Auslegetag: 8. Juni 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Steuereinrichtung für eine Maschinenkombination,
bestehend aus einer tastenbetätigbaren elektrischen Schreibmaschine, einer Lochvorrichtung für band-
oder kartenförmige Aufzeichnungsträger und einer Abtastvorrichtung für die gelochten Aufzeichnungsträger
zur automatischen Steuerung der Schreibmaschine und der Lochvorrichtung, mit Sondertasten
für das wahlweise Ein- und Ausschalten der Abtastvorrichtung und der Lochvorrichtung und mit einer
auf ein Codezeichen »Stop« in dem gelochten Aufzeichnungsträger ansprechenden Anhaltevorrichtung
für die Abtastvorrichtung, so daß der von Hand oder · durch Aufzeichnungsträger eingegebene Text ganz
oder teilweise in einen weiteren gelochten Aufzeichnungsträger eintragbar ist.
Derartige Maschinenkombinationen ermöglichen eine gewisse Automation der Büroarbeit. Es ist damit
beispielsweise möglich, einen von Hand mit der Schreibmaschine geschriebenen Schriftsatz mittels ao
der Lochvorrichtung in einem Aufzeichnungsträger, beispielsweise einem Lochstreifen, aufzuzeichnen.
Dabei wird für jede mittels einer Taste ausgelöste Funktion der Schreibmaschine ein binär verschlüsseltes
mehrstelliges Codezeichen in den Aufzeichnungsträger gelocht. Dieser enthält also nicht nur
den geschriebenen Text, sondern auch die zur formatgetreuen Wiedergabe erforderlichen Funktionssteuerungen der Schreibmaschine, wie Wagenrücklauf,
Zeilenvorschub, Leertaste, Tabulator usw. Wenn der so hergestellte Aufzeichnungsträger anschließend
in der Abtastvorrichtung abgetastet wird, schreibt die Schreibmaschine vollautomatisch mit großer Schreibgeschwindigkeit
den gleichen Text beliebig oft fehlerfrei ab.
Durch die Möglichkeit, die Abtastvorrichtung und die Lochvorrichtung durch Sondertasten wahlweise
ein- und ausschalten und die Abtastvorrichtung außerdem durch ein auf dem Aufzeichnungsträger
aufgezeichnetes Codezeichen »Stop« selbsttätig stillzusetzen, wird die Anpassungsfähigkeit und Vielseitigkeit
einer bekannten Maschinenkombination dieser Art wesentlich erweitert. Insbesondere ist es
dadurch möglich, in der Lochvorrichtung nur einen Teil des mit Schreibmaschine geschriebenen Textes
(natürlich stets mit den erforderlichen Zusatzinformationen für die fonnatgetreue Wiedergabe) aufzuzeichnen
und dadurch gewissermaßen ein Skelett für häufig vorkommende, sich in ihrem Inhalt nur geringfügig
unterscheidende Schriftsätze aufzuzeichnen. Der Aufzeichnungsträger enthält dann nur den stets
gleichbleibenden Text, und an den Stellen, an denen Elektrische Steuereinrichtung für eine
Maschinenkombination, bestehend aus einer tastenbetätigbaren elektrischen Schreibmaschine,
einer Lochvorrichtung und einer Abtastvorrichtung
Anmelder:
Commercial Controls Corporation, Rochester, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz, Patentanwalt, München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
Als Erfinder benannt:
Edwin Orson Blodgett,
Wilbur Charles Ahrns, Rochester, N. Y.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. September 1955 (535 497)
V. St. v. Amerika vom 20. September 1955 (535 497)
der sich von Fall zu Fall ändernde Text einzufügen ist, wird jeweils ein Codezeichen »Stop« eingefügt.
Wenn ein solcher Aufzeichnungsträger in der Abtastvorrichtung abgetastet wird, schreibt die Schreibmaschine
den stets gleichbleibenden Text vollautomatisch nieder, bis der Abtaster auf ein Codezeichen
»Stop« trifft. Dann bleibt der Abtaster stehen, und nun kann der sich von Fall zu Fall ändernde Text
von Hand eingefügt werden. Dann wird wieder der Abtaster in Gang gesetzt, der den folgenden Abschnitt
des Textes automatisch niederschreiben läßt, bis wieder ein Codezeichen »Stop« auftritt usw. Es
ist auch möglich, einen derart zum Teil automatisch und zum Teil von Hand geschriebenen Text mittels
der weiteren Lochvorrichtung in einem weiteren Aufzeichnungsträger aufzuzeichnen. Da bei den bekannten
Maschinenkombinationen dieser Art die Lochvorrichtung aber nur von Hand ein- und ausschaltbar
ist, besteht hinsichtlich dieser Aufzeichnung ein wesentlicher Unterschied: Von dem mit der Hand
geschriebenen Text können beliebige Teile für die Aufzeichnung ausgewählt werden, indem die Lochvorrichtung
nach Bedarf ein- und ausgeschaltet wird.
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Für den von der Abtastvorrichtung gelieferten Text weise oder gar nicht in der Lochvorrichtung aufist
eine solche Auswahl nicht möglich, denn bei der gezeichnet werden, wobei das Ein- und Ausschalten
großen Abtast- und Schreibgeschwindigkeit ist es der Lochvorrichtung durch in dem abgetasteten Aufpraktisch unmöglich, die Lochvorrichtung von Hand zeichnungsträger enthaltene Codezeichen (»Locher
an der erforderlichen Stelle ein- oder auszuschalten. 5 an«, »Locher aus«) erfolgt. Ein Ein- und Ausschal-Sie
kann jeweils nur vor dem Beginn des Abtastvor- ten des Lochers von Hand mittels einer Taste ist
gangs ein- oder ausgeschaltet werden, so daß der möglich, aber nur vor Beginn des Abtastvorgangs
vom Abtaster gelieferte Text entweder vollständig sinnvoll,
oder überhaupt nicht aufgezeichnet wird. Dabei wird t. . , ,, .
aber stets der ganze vom Abtaster gelieferte Text in io b) Schreibwerk ausgeschaltet
der Schreibmaschine niedergeschrieben. Das Ausschalten kann vor Beginn des Abtastvor-
oder überhaupt nicht aufgezeichnet wird. Dabei wird t. . , ,, .
aber stets der ganze vom Abtaster gelieferte Text in io b) Schreibwerk ausgeschaltet
der Schreibmaschine niedergeschrieben. Das Ausschalten kann vor Beginn des Abtastvor-
Es ist andrerseits eine Maschinenkombination mit gangs durch Betätigen einer Taste (»Schreibwerk
zwei Schreibmaschinen, einem Abtaster und einem aus«) oder während des Abtastvorgangs automatisch
Streifenlocher bekannt, bei welcher das Zu- und Ab- durch ein in dem abgetasteten Aufzeichnungsträger
schalten der Schreibmaschine und des Lochers auto- 15 enthaltenes Codezeichen (»Schreibwerk aus«) er-
matisch durch Codezeichen ausgelöst wird. Dabei ist folgen. Die vom Abtaster abgetasteten Zeichen wer-
auch eine zusätzliche Eingabe über die Tastatur der den dann vom Schreibwerk völlig übergangen; sie
Schreibmaschinen möglich. Bei dieser Maschinen- können aber wieder wahlweise vollständig, teilweise
kombination wird aber ein endloser Programmstreifen oder gar nicht in der Lochvorrichtung aufgezeichnet
verwendet, der lediglich die für das Zu- und Ab- 20 werden, die wieder durch abgetastete Codezeichen
schalten der verschiedenen Einheiten und die für die »Locher an«, »Locher aus« ein- und ausgeschaltet
Steuerung des Abtasters erforderlichen Befehle ent- wird.
hält. Der zu schreibende Text ist dagegen auf Loch- Das Wiedereinschalten des Schreibwerks kann von
karten aufgezeichnet, die unter der Steuerung durch Hand oder durch das Abtasten eines Codezeichens
den Programmstreifen abgetastet werden. Eine solche 25 »Schreibwerk ein« erfolgen. Das Wiedereinschalten
Maschinenkombination eignet sich insbesondere zum von Hand ist wegen der großen Abtastgeschwindig-
Ausfüllen vorgedruckter Formulare, wobei jedem keit nur bei stillstehendem Abtaster sinnvoll.
Formular ein eigener Programmstreifen zugeordnet
Formular ein eigener Programmstreifen zugeordnet
ist, unter dessen Steuerung die erforderlichen, von 2. Abtaster ausgeschaltet
Fall zu Fall wechselnden Daten aus den Lochkarten 30
Fall zu Fall wechselnden Daten aus den Lochkarten 30
entnommen und in die Formulare eingesetzt werden. Das Ausschalten des Abtasters kann von Hand
Der im Streifenlocher hergestellte Lochstreifen kann durch Betätigung einer Taste »Abtaststop« oder durch
nicht zur Steuerung der Maschinenkombination ver- Abtasten eines Codezeichens »Stop« erfolgen. Dieses
wendet werden, sondern dient anderen Zwecken. Codezeichen bewirkt auch das Wiedereinschalten des
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe 35 Schreibwerks, falls dieses zuvor ausgeschaltet war.
zugrunde, eine elektrische Steuereinrichtung für eine Die Tastatur kann dann von Hand bedient wer-
Maschinenkombination der eingangs angegebenen den, wobei das Schreibwerk auf jeden Fall betätigt
Art zu schaffen, die infolge der Möglichkeit zusatz- wird. Die Lochvorrichtung kann nach Belieben von
licher Betriebszustände eine noch größere Vielseitig- Hand ein- und ausgeschaltet werden, so daß der ein-
keit und Anpassungsfähigkeit als die bekannten Ma- 40 getastete Text wahlweise vollständig, teilweise oder
schinenkombinationen aufweist. gar nicht in der Lochvorrichtung aufgezeichnet wird.
Nach der Erfindung wird dies erreicht durch Ab- Das Wiedereinschalten des Abtasters erfolgt von
schaltvorrichtungen zum Abtrennen des Schreibwerks Hand durch Betätigung einer Taste »Abtastbeginn«,
von der Abtastvorrichtung und gleichzeitigen An- Die zuvor angeführten Betriebszustände ermög-
schalten der Lochvorrichtung an die Abtastvorrich- 45 liehen einen sehr vielseitigen Betrieb. Insbesondere
tang, wobei die Abschaltvorrichtungen durch ein ist es möglich, einen neuen Aufzeichnungsträger aus
von der Abtastvorrichtung geliefertes Codezeichen beliebigen Teilen des abgetasteten Aufzeichnungs-
»Schreibwerk aus« oder vor Beginn des Abtastvor- trägers und des von Hand eingegebenen Textes zu
gangs mittels einer Taste »Schreibwerk aus« von bilden, wobei die Auswahl der neu aufzuzeichnenden
Hand erregbar und durch ein von der Abtastvorrich- 5° Teile des abgetasteten Aufzeichnungsträgers von die-
tung geliefertes Codezeichen »Schreibwerk ein« über sem selbst gesteuert wird; dieser bestimmt außerdem,
eine Wiedereinschaltvorrichtang, durch ein von der welche Teile der abgetasteten Aufzeichnung im
Abtastvorrichtung geliefertes Codezeichen »Stop« Schreibwerk verwertet werden sollen. Durch ge-
oder mittels einer Taste »Abtaststop« von Hand schickte Programmierung eines ursprünglichen Auf-
entregbar sind, und durch eine Steuervorrichtung für 55 Zeichnungsträgers ist es dadurch möglich, weitere
das Ein- und Ausschalten der Lochvorrichtung durch Aufzeichnungsträger für nachfolgende Schriftsätze
von der Abtastvorrichtung gelieferte Codezeichen herzustellen, ohne daß besondere Anforderungen an
»Locher 1 an«, »Locher aus« oder durch von Hand die Bedienungsperson gestellt werden; diese braucht
betätigbare Tasten »Locher 1 an«, »Locher aus«. nur die von Fall zu Fall erforderlichen Daten von
Die nach der Erfindung ausgeführte Steuereinrich- 60 Hand einzufügen.
tang ermöglicht folgende Betriebszustände Die Vielseitigkeit der Maschinenkombination wird
gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfin-
1. Bei eingeschalteter Abtastvorrichtung dung noch dadurch erweitert, daß eine zweite Loch-
λ _ , ., Λ . i. , . vorrichtung vorgesehen ist, die auf die von der
a) Schreibwerk eingeschaltet 65 Schreibmaschine oder von der Abtastvorrichtung ge-
Die von der Abtastvorrichtung abgetasteten Zei- lieferten Signale zur Aufzeichnung auf einem weichen
werden vom Schreibwerk vollständig nieder- teren Aufzeichnungsträger anspricht, und daß für die
geschrieben und können wahlweise vollständig, teil- zweite Lochvorrichtung eine weitere Steuereinrich-
tung vorgesehen ist, die von Hand oder durch ein von der Abtastvorrichtung geliefertes Codezeichen
»Locher 2 an« betätigbar ist und die zweite Lochvorrichtung für die von der Schreibmaschine oder
von der Abtastvorrichtung gelieferten Signale wahlweise ein- oder ausschaltet.
"Mit dieser Weiterbildung können gleichzeitig zwei neue Aufzeichnungsträger hergestellt werden, wobei für jeden dieser beiden Aufzeichnungsträger die
"Mit dieser Weiterbildung können gleichzeitig zwei neue Aufzeichnungsträger hergestellt werden, wobei für jeden dieser beiden Aufzeichnungsträger die
Codezeichen im abgetasteten Aufzeichnungsträger selbsttätig ein- und abgeschaltet werden.
Wenn der Lochersteuerschalter beim Betrieb der Schreibmaschine in seiner Stellung »Alles lochen«
5 steht, werden alle Vorgänge der Schreibmaschine in einem einzigen Aufzeichnungsträger aufgezeichnet,
d. h. jede Betätigung eines Typenhebels und alle sonstigen Funktionssteuerungen, wie Zeilenvorschub,
Wagenrücklauf, Leertaste usw., unabhängig davon,
gleiche Freizügigkeit hinsichtlich der aufzuzeichnen- io ob diese Vorgänge durch die Bedienung des Tastenden
Teile wie zuvor besteht. Die beiden Aufzeich- feldes von Hand oder automatisch durch einen abgenungsträger
können also völlig verschieden sein und tasteten Aufzeichnungsträger ausgelöst werden. Auf
nach Belieben aus mitgeschriebenen oder nichtmit- diese Weise kann ein ursprünglicher Aufzeichnungsgeschriebenen
Abschnitten des abgetasteten Auf- träger kopiert oder ein zusammengesetzter Nebenzeichnungsträgers
und aus Abschnitten des von Hand 15 aufzeichnungsträger hergestellt werden. Wenn sich
eingegebenen Textes zusammengesetzt sein. dagegen der Lochersteuerschalter in seiner Stellung
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der »Wahl« befindet, können beliebige Teile des abge-Zeichnung
beispielhalber beschrieben. Darin zeigt tasteten Aufzeichnungsträgers in einem jeden der
F i g. 1 in Seitenansicht die Umrisse einer elek- beiden mitlaufenden Aufzeichnungsträger nach Wahl
irischen Schreibmaschine mit einem angebauten 20 aufgezeichnet werden, wobei die Auswahl durch beLochkarten-
oder Lochstreifenabtaster und einem sondere Lochersteuercodezeichen erfolgt, die im abangebauten
Streifen- oder Kartenlocher, getasteten Aufzeichnungsträger aufgezeichnet sind. Fig. 2 bis 7 Einzelheiten des mechanischen Auf- Wie später noch näher erläutert, werden die Locherbaus
des Abtasters, Steuercodezeichen, wie »Locher aus«, »Locher 1 an« F i g. 8 und 9 Einzelheiten des mechanischen Auf- 25 und »Locher 2 an« nicht in einem mitlaufenden Aufbaus
des Lochers, zeichnungsträger aufgezeichnet, es sei denn, der
Lochersteuerschalter befindet sich in seiner Stellung »Alles lochen«. In diesem Falle werden alle diese
Lochersteuercodezeichen in dem an die Schreib-30 maschine angebauten Locher aufgezeichnet, und ein
Codezeichen »Locher 2 an«, das vom Programmstreifen abgetastet wird, schaltet den getrennten
Locher Nr. 2 ein; dabei wird aber dieses Codezeichen in dem Locher Nr. 2 nicht mit aufgezeichnet. Wenn
35 jedoch der getrennte Locher Nr. 2 eingeschaltet ist, werden alle Codezeichen in diesem Locher aufgezeichnet.
Es besteht ferner die Möglichkeit, daß bestimmte Teile des abgetasteten Aufzeichnungsträgers von der
entweder von Hand oder unter der Steuerung eines 40 Schreibmaschine übergangen werden. Zu diesem
Abtasters betrieben werden kann, der einen Auf- Zweck ist ein von Hand betätigbarer Schalter
zeichnungsträger in Form eines Lochstreifens oder »Schreibwerk aus« oberhalb des Tastenfeldes der
einer Lochkarte abtastet. Schreibmaschine angeordnet, und außerdem ist ein
Dabei besteht die Möglichkeit, daß der steuernde Tastenhebel »Schreibwerk aus« vorgesehen. Wenn
Aufzeichnungsträger selbsttätig diejenigen Teile des 45 der von Hand bedienbare Schalter niedergedrückt
aufgezeichneten Programms auswählt, die in einem und wieder losgelassen wird, beginnt der Abtaster
oder mehreren mitlaufenden Aufzeichnungsträgern den Aufzeichnungsträger abzutasten, wobei der Abaufgezeichnet
werden sollen. Dies geschieht in einem tastvorgang fortgesetzt wird, bis ein besonderes Codean
die Schreibmaschine angebauten Locher oder ge- zeichen »Stop« erscheint. Diese Arbeitsphase des
gebenenfalls in einem von der Schreibmaschine me- 50 Abtasters löst keinen Vorgang der Schreibmaschine
chanisch getrennten, jedoch mit dieser elektrisch ver- aus. Die von der Schreibmaschine auf diese Weise
bundenen zweiten Locher. Für diesen Zweck ist ein übergangene Nachricht kann jedoch, wenn ge-Lochersteuerschalter
an der Schreibmaschine rechts wünscht, in einem mitlaufenden Aufzeichnungsträger
vom Tastenfeld angeordnet. Wenn dieser Locher- aufgezeichnet werden, und zwar wahlweise im Locher
Steuerschalter in seine Stellung »Alles lochen« ge- 55 Nr. 1 oder im Locher Nr. 2 oder auch in beiden
bracht wird, ist der an die Schreibmaschine ange- gemeinsam, je nach den im abgetasteten Aufzeichbaute
Locher immer eingeschaltet. Der zweite Locher
bleibt jedoch abgeschaltet, bis er durch die Betätigung eines Tastenhebels »Locher 2 an« entweder von
Hand oder durch ein Codezeichen »Locher 2 an«, 60 gleichen Vorgang, wie unmittelbar vorangehend bedas in dem durch den Abtaster hindurchgeführten schrieben, mit dem Unterschied, daß ein Code-Aufzeichnungsträger aufgezeichnet ist, eingeschaltet zeichen »Schreibwerk ein« in dem abgetasteten Aufwird. Der Lochersteuerschalter befindet sich für die zeichnungsträger aufgezeichnet sein muß, um den Herstellung eines Programm-Aufzeichnungsträgers Betrieb des Schreibwerks wieder einzuleiten. Danormalerweise in der Stellung »Alles lochen« und 65 zwischenliegende Codezeichen »Stop« im abgesonst in seiner Stellung »Wahl«, in der sowohl der tasteten Aufzeichnungsträger können weder den Aban die Schreibmaschine angebaute Locher als auch taster abstellen noch das Schreibwerk wieder einder getrennte zweite Locher durch entsprechende schalten. In diesem Falle wird der Abtaster beim
bleibt jedoch abgeschaltet, bis er durch die Betätigung eines Tastenhebels »Locher 2 an« entweder von
Hand oder durch ein Codezeichen »Locher 2 an«, 60 gleichen Vorgang, wie unmittelbar vorangehend bedas in dem durch den Abtaster hindurchgeführten schrieben, mit dem Unterschied, daß ein Code-Aufzeichnungsträger aufgezeichnet ist, eingeschaltet zeichen »Schreibwerk ein« in dem abgetasteten Aufwird. Der Lochersteuerschalter befindet sich für die zeichnungsträger aufgezeichnet sein muß, um den Herstellung eines Programm-Aufzeichnungsträgers Betrieb des Schreibwerks wieder einzuleiten. Danormalerweise in der Stellung »Alles lochen« und 65 zwischenliegende Codezeichen »Stop« im abgesonst in seiner Stellung »Wahl«, in der sowohl der tasteten Aufzeichnungsträger können weder den Aban die Schreibmaschine angebaute Locher als auch taster abstellen noch das Schreibwerk wieder einder getrennte zweite Locher durch entsprechende schalten. In diesem Falle wird der Abtaster beim
Fig. 10 eine beispielsweise Anordnung des Tastenfeldes
der elektrischen Schreibmaschine,
Fig. 11 die Anordnung der Codelochstellen bei dem verwendeten Code,
Fig. 12 eine Übersicht über die Anordnung von
Fig. 12a bis 12h und
Fig. 12a bis 12h das elektrische Schaltbild der Steuereinrichtung.
Allgemeiner Aufbau und Arbeitsweise
der Maschinenkombination
der Maschinenkombination
Die nachfolgend beschriebene Maschinenkombination enthält eine elektrische Schreibmaschine, die
nungsträger aufgezeichneten Lochersteuercodezeichen. Ein von einem Aufzeichnungsträger abgetastetes
Codezeichen »Schreibwerk aus« bewirkt den
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Abtasten des Codezeichens »Schreibwerk ein« nicht stand gebracht wird. Wenn dagegen die Bedienungs-
abgestellt. Dieses Codezeichen bewirkt vielmehr, daß person nach dem Codezeichen »Stop« und gegebe-
die Schreibmaschine wieder in normaler Weise vom nenfalls einer anschließenden Tastenbetätigung von
Abtaster gesteuert wird. Hand nur den Schalter »Abtastbeginn« drückt, wer-
Wenn in den Abtaster der Schreibmaschine ein 5 den die Schreibmaschinentastenhebel wieder vom ab-Aufzeichnungsträger
eingelegt wird, der die richtigen getasteten Aufzeichnungsträger aus betätigt, so daß
Lochersteuercodezeichen und Codezeichen »Stop« das zweite Codezeichen »Locher aus« und das nachvor
verschiedenen Teilen des aufgezeichneten Pro- folgende Codezeichen »Locher 2 an« zur Wirkung
gramms enthält, kann die Schreibmaschine z. B. fol- kommen und den Locher Nr. 2 einschalten, der nun
gende Funktionen ausführen, wenn ein getrennter io allein die Aufzeichnung vornimmt. Daraus folgt, daß
Locher Nr. 2 zusätzlich zu dem an die Schreib- die Bedienungsperson durch wahlweise Betätigung
maschine angebauten Locher Nr. 1 verwendet wird: entweder des Schalters »Abtastbeginn« oder des
Teile der aufgezeichneten Nachricht können in der Schalters »Schreibwerk aus« nicht nur festlegt, ob
Schreibmaschine geschrieben und andere Teile über- der folgende Abschnitt von der Schreibmaschine mitgangen
werden, je nachdem, ob Codezeichen 15 geschrieben wird oder nicht, sondern auch bestimmt,
»Schreibwerk aus« fehlen oder vorliegen, und be- in welchem von zwei getrennten mitlaufenden Aufliebige
Teile der aufgezeichneten Information können Zeichnungsträgern dieser Abschnitt aufgezeichnet
erneut in einem oder in beiden mitlaufenden Auf- wird.
zeichnungsträgern nochmals gelocht werden. Wenn Wenn beide Locher einen Abschnitt aufzeichnen
ein einem Abschnitt vorausgehendes Codezeichen 2° sollen, enthält der abgetastete Aufzeichnungsträger
»Stop« abgetastet wird, hört das Arbeiten der Schreib- das Codezeichen »Locher aus«, auf das nacheinander
maschine unter der Steuerung des Streifens auf (falls die Codezeichen »Locher 1 an« und »Locher 2 an«
nicht bereits das Schreibwerk automatisch ausge- folgen. Wenn dann beide Locher abgeschaltet wer-
schaltet ist). In diesem Falle kann dann die Bedie- den sollen, erscheint das Codezeichen »Locher aus«,
nungsperson, falls erforderlich, das Tastenfeld von 25 Wenn dagegen beide Locher arbeiten und nur einer
Hand bedienen und dann den Schalter »Abtast- davon abgeschaltet werden soll, erscheint zunächst
beginn« drücken, worauf die Schreibmaschine wieder das Codezeichen »Locher aus« und anschließend das
unter der Steuerung des abgetasteten Aufzeichnungs- Codezeichen »an« für den Locher, der in Betrieb
trägers schreibt. Dabei können sowohl die von Hand gehalten werden soll.
als auch die automatisch ausgelösten Vorgänge der 30 Die Locher und der Abtaster sind so ausgeführt,
Schreibmaschine in einem oder in beiden mitlaufen- daß darin wahlweise Lochstreifen oder Lochkarten
den Aufzeichnungsträgern aufgezeichnet werden. verwendet werden können. Die Lochkarten sind da-Wenn
dagegen die Bedienungsperson wünscht, daß bei nur entlang dem Rand in gleicher Weise wie die
nach einem Codezeichen »Stop« ein Abschnitt über- Lochstreifen gelocht, mit folgender Ausnahme: Bei
sprungen wird, bedient sie den Schalter »Schreib- 35 Lochstreifen wird als Löschcodezeichen ein »Vollwerk
aus« so daß dieser Abschnitt nicht geschrieben codezeichen« verwendet, d. h. ein Codezeichen, bei
wird; er kann aber selbsttätig in einem oder in bei- dem sämtliche Lochstellen besetzt sind. Da ein solden
mitlaufenden Aufzeichnungsträgern aufgezeichnet ches Codezeichen oft in größerer Zahl nacheinander
werden. vorkommt, würde es bei den entlang dem Rand ge-
Auf diese Weise können selbsttätig zwei getrennte 40 lochten Lochkarten, die oft einzeln gehandhabt wer-Aufzeichnungsträger
hergestellt werden, von denen den müssen, zu einer unzulässigen Schwächung des der eine beispielsweise die geschriebenen Abschnitte Kartenmaterials führen. Daher sind besondere Maß-
und der andere die nichtgeschriebenen Abschnitte nahmen getroffen, damit beim Übergang von einem
enthält und beide außerdem gemeinsame Abschnitte Lochstreifen zu einer Lochkarte in jedem Locher das
enthalten. Diese wahlweise Aufzeichnung auf den 45 Löschcodezeichen selbsttätig von einem »Vollcodebeiden
mitlaufenden Aufzeichnungsträgern erfolgt zeichen« auf ein »Leercodezeichen« umgeschaltet
völlig selbsttätig und wird in erster Linie durch die wird, d. h. ein Codezeichen, bei dem keine Loch-Folge
der Lochersteuercodezeichen im abgetasteten stelle besetzt ist.
Aufzeichnungsträger bestimmt; sie kann aber in An- Die Lochkarten können einzeln oder in einem zupassung
an eine besondere Situation auch von Hand 50 nächst zusammenhängenden, vorzugsweise zickzackbeeinflußt
werden. Es sei beispielsweise angenommen, förmig gefalteten Band gelocht werden. In beiden
daß einem bestimmten Abschnitt folgende Code- Fällen ist es möglich, von Hand einen Kartenvorzeichen
vorangehen: »Locher aus«, »Locher 1 an«, schub einzuleiten, der selbsttätig weiterläuft, bis das
»Stop«, »Locher aus«, »Locher 2 an«. Die aus dem Ende der Karte erreicht ist, wobei jeweils »Leer-Aufzeichnungsträger
vor dem Abstellen des Ab- 55 codezeichen«, also praktisch nur Vorschublöcher tasters abgetastete Nachricht und die dann durch gelocht werden. Bei Verwendung eines zusammen-Tastenhebelbedienung
von Hand eingefügte Nach- hängenden Kartenbandes wird dieser selbsttätige Vorricht
würden dabei nur durch den selbsttätig ge- schub unterbrochen, wenn sich die erste Lochreihe
wählten Locher Nr. 1 aufgezeichnet werden. Wenn der folgenden Lochkarte in der Stanzstellung benun
die Bedienungsperson den Schalter »Schreib- δο findet. Wenn vorgedruckte Formblätter mit Hilfe
werk aus« drückt, können die nachfolgenden Code- eines abgetasteten Aufzeichnungsträgers ausgefüllt
zeichen den Locher Nr. 2 nicht auswählen, weil die werden sollen, wobei aber nur in wenige Zeilen des
Schreibmaschinentastenhebel nicht arbeiten; daher Formblatts Eintragungen vorgenommen werden, muß
erfolgt in diesem Fall die weitere Aufzeichnung durch der Aufzeichnungsträger Abschnitte für jede Zeile
den Locher Nr. 1, bis ein nachfolgendes Codezeichen 65 des Formblatts enthalten, und jeder Abschnitt ent-
»Stop« im abgetasteten Aufzeichnungsträger erreicht hält gewöhnlich mehrere Codezeichen »Stop«. Die
wird oder das Arbeiten des Abtasters von Hand Schreibmaschine weist Mittel auf, die eine wahlweise
durch Betätigung des Schalters »Stop« zum Still- Zeilenschaltung von Hand ermöglichen, so daß ein
ganzer, einer besonderen Zeile des Formblatts ent- Platten 13 und 25 eingesetzt, die sich zur Aufnahme
sprechender Abschnitt des Aufzeichnungsträgers ohne der Karte in Abstand voneinander befinden und sie
Unterbrechung durch den Abtaster laufen kann, ohne durch Reibung halten. Das seitliche Einrichten der
daß die Schreibmaschine betätigt wird, wenn keine Karte geschieht durch das Anlegen ihrer Kante an
Eintragung in diese Zeile vorgenommen werden soll. 5 der Anlagesehiene 14, während sie in Längsrichtung
Der Aufzeichnungsträger bewirkt in diesem Fall nur durch die Anlage ihres Endes am Anschlagende 20
einen Zeilenvorschub des Formblatts (wofür das des feststehenden Arms 21 eingerichtet wird. Nach
Codezeichen »Wagenrücklauf« verwendet werden dem Einlegen und Einrichten der Karte wird die aus
kann), um den Synchronismus zwischen dem herzu- den Platten 13 und 25 bestehende Anordnung von
stellenden Formblatt und dem Aufzeichnungsträger io Hand in die in F i g. 2 gezeigte Stellung bewegt, in
aufrechtzuerhalten. der sich die Karte unter das Anschlagende 21 be-
F i g. 1 zeigt schematisch in Seitenansicht eine wegen kann und in der die in Längsrichtung in der
tastenbetätigbare elektrische Schreibmaschine, an die Karte vorgesehenen Vorschublöcher mit den Vorein
Lochstreifen- oder Lochkartenabtaster IQ-R und schubzackenrollen des Abtasters in Eingriff gebracht
ein Streifen- oder Kartenlocher H-P angebaut sind. 15 werden. Wie in F i g. 4 gezeigt, erstreckt sich durch
Der Aufbau des Abtasters W-R und des Lochers eine Öffnung 28 der Platte 25 ein an dieser befestigter
H-P soll nachstehend so weit beschrieben werden, federnder Finger 27, der eine Kugelspitze 29 trägt,
wie zum Verständnis der später beschriebenen elek- welche in die Vorschublöcher der Karte eingreift und
irischen Steuereinrichtung erforderlich ist. als leichte Sperrvorrichtung wirkt, die eine Verlage-
20 rung der Karte während ihrer Bewegung vom An-
Der Lochkarten- oder Lochstreifenabtaster schlagende 21 weg bis zum Eingriff mit beiden Zak-
kenrollen des Abtasters verhindert. Für das Einlegen
Die Konstruktion des in Fig. 1 dargestellten Kar- eines Lochstreifens in den Abtaster ist ein Knopf 22
ten- oder Streifenabtasters 10-1? ist mit näheren Ein- vorgesehen, welcher einen Stift trägt, der sich durch
zelheiten in Fig. 2 bis 7 gezeigt. Der Abtaster weist 25 einen Schlitz 26 des Arms 21 erstreckt und an einer
ein Untergehäuse 11 sowie ein Obergehäuse 12 auf, Stange 30 befestigt ist, die gegen seitliche Bewegung
die zusammen die Teile des Abtasters tragen. Der durch eine am Arm 21 vorgesehene, nach unten
Abtaster ist für das Abtasten sowohl von Lochkarten gebogene Lippe 31 gehalten wird. Der Knopf 22 beals
auch Lochstreifen eingerichtet. Für diesen Zweck findet sich in der in Fig. 4 gezeigten Lage, wenn
ist eine Platte 13 vorgesehen, die eine längliehe Kar- 30 eine Lochkarte in den Abtaster eingelegt ist, wird
ten- und Streifenauflagefläche bildet und Seiten- jedoch für das Einlegen eines Lochstreifens in den
flansche aufweist. Diese Platte ist an ihrem einen Abtaster zum entgegengesetzten Ende des Schlitzes
Ende an einer in den Gehäusen 11 und 12 gelagerten 26 bewegt. In der letzteren Stellung des Knopfes 22
Welle 15 schwenkbar gelagert. Das vordere Ende der wird die Stange 30 zur Anlage an dem nach oben
Platte 13 ist mit einem sich nach unten erstrecken- 35 gebogenen Seitenteil der Platte 25 gebracht, so daß
den Arm 16 versehen, der einen Stift 17 trägt, an sich die Platte 13 in ihrer Einlegestellung in einem
dem das eine Ende einer Schnappfeder 18 anliegt, geringen Abstand von dem Anschlagende 20 des
deren entgegengesetztes Ende sich an einem Stift 19 feststehenden Arms 21 befindet. Dieser kleine Spalt
am Gehäuse 12 abstützt. Die Schnappfeder 18 hält zwischen dem Anschlagende 20 und der Platte 13
die Platte 13 entweder in der in F i g. 2 gezeigten 40 ermöglicht es, einen Abschnitt des Lochstreifens seit-Abtaststellung
oder in der in Fig. 3 gezeigten Ein- lieh in die Abtaststellung zwischen den Platten23
legestellung, in welcher die Platte so angehoben ist, und 25 in Anlage der Streifenkante an der Anlagedaß
sie an einem nach unten gerichteten Anschlag- schiene 14 einzuschieben, worauf die beiden Platten
ende 20 eines am Gehäuse 11 befestigten ausladen- 23 und 25 wieder so verschwenkt werden, daß die
den Arms 21 anliegt. Das rückwärtige Ende der 45 Zackenrollen des Abtasters mit den in Längsrichtung
Platte 13 ist mit einem gekrümmten Endteil ausge- angeordneten Vorschublöchern des Lochstreifens in
bildet, über den sich der Lochstreifen bewegt, wenn Eingriff kommen.
ein solcher als Aufzeichnungsträger verwendet wird. Der Abtaster weist eine vordere Zackenrolle 33
Das vordere Ende der Platte 13 weist einen über- (F i g. 5 und 7) auf, die auf einer Welle 34 sitzt, und
stehenden Teil 23 auf, der leicht von Hand erfaßt 50 eine hintere Zackenrolle 33' (Fig. 5) auf einer Welle
werden kann, um die Platte 13 zwischen ihrer oberen 35. Die beiden Zackenrollen 33 und 33' liegen in
und ihrer unteren Stellung zu verschwenken. einer Linie in der Vorschubrichtung in Abstand hin-
Wie sich am besten aus Fig. 4 ergibt, ist am einen tereinander. Auf der Welle 34 ist ein Antriebszahn-Ende
der Welle 15 ein sich nach unten erstreckender rad 36 befestigt, das mit einem frei drehbaren Zahn-Arm
24 einer oberen Führungsplatte 25 befestigt. 55 rad 37 im Eingriff steht, welches seinerseits ein auf
Der hintere Teil und die Seitenteile der Führungs- der Welle 35 befestigtes Zahnrad 38 antreibt
platte25 sind nach oben abgebogen. Zwischen den (Fig. 2). Die Welle 34 wird durch ein Sperrad 39
Platten 23 und 25 ist eine Anlagesehiene 14 für einen (Fig. 6) angetrieben, das auf der Welle 34 befestigt
Lochstreifen oder eine Lochkarte festgenietet. Die ist. Mit dem Sperrad 39 steht eine Klinke 40 im
Platte 25 ist fest auf der Welle 15 angeordnet, so 60 Eingriff, die an dem einen Ende eines Arms 41
daß sie sich gemeinsam mit der Platte 13 bewegt, schwenkbar gelagert ist, der seinerseits wieder bei 42
wenn die letztere in ihre obere bzw. in. ihre untere schwenkbar gelagert ist und an seinem entgegen-Stellung
verschwenkt wird. Die aus den Platten 23 gesetzten Ende eine Rolle 43 für das Zusammen-
und 25 bestehende Anordnung ist zur Aufnahme wirken mit einem auf einer Antriebswelle 45 befestigeiner
Lochkarte bereit, wenn sie so bewegt wird, daß 65 ten Nocken 44 trägt. Die Antriebswelle 45 wird von
die Platte 13 an dem sich nach unten erstreckenden der Schreibmaschine angetrieben. Die Klinke 40 wird
Anschlagende 20 des feststehenden Arms 21 anliegt. durch eine Feder 46 gegen das Sperrad 39 gedrückt.
Eine Lochkarte wird nun von Hand zwischen die Durch diesen Mechanismus wird das Sperrad 39 bei
der Drehung des Nockens 44 schrittweise angetrieben. Das Sperrad 39 wird nach jedem Antriebsschritt
durch einen Sperrann 47 in seiner Lage gehalten, der bei 48 schwenkbar gelagert ist und am Ende eine
Rolle 50 trägt, die durch eine Feder 49 im Eingriff mit den Zähnen des Sperrads gehalten wird.
Das Abtasten der Lochungen in einem Lochstreifen oder in einer Lochkarte geschieht mit Hilfe einer
Anzahl von Stiften53 (Fig. 5), die in Querrichtung
der Abtaststifte einmal während jedes Abtastzyklus abfühlen.
Der Karten- oder Streifenlocher
Die Konstruktion des Karten- oder Streifenlochers 11-P ist in F i g. 8 und 9 gezeigt. Der Locher wird
von der Schreibmaschine aus über eine Kupplung 70 angetrieben. Die getriebene Welle 71 des Lochers
in einer Reihe angeordnet sind. Die Anzahl der io trägt eine Anzahl Nocken 72, die mit Kurvenrollen
Stifte entspricht der Stellenzahl des verwendeten zusammenwirken. Die letzteren bewirken eine
Codes, und die Stifte sind in Abständen angeordnet, schrittweise Bewegung der Karte oder des Streifens
die den Abständen der Lochreihen auf dem Loch- und bewegen ferner über wahlweise gesteuerte Zwistreifen
entsprechen. Die Stifte sind durch einen schenorgane die verschiedenen Stanzstifte, durch die
Rahmen 54 geführt und an ihren unteren Enden 15 die Codezeichen in den Streifen oder in die Karte
gelenkig mit Armen 55 verbunden, die unabhängig eingestanzt werden. Der schrittweise wirkende Anvoneinander
um eine Welle 56 schwenkbar und im triebsmechanismus ist im wesentlichen demjenigen
Uhrzeigersinn (F i g. 5) durch eine schwache Feder ähnlich, der bei dem vorangehend beschriebenen Ab-57
belastet sind, die an einem Stift 58 auf jedem taster verwendet wird, und weist eine vordere Vor-Arm
anliegt. Die Arme 55 werden an einer Drehung 20 schubzackenrolle 73 und eine hintere Vorschubim
Uhrzeigersinn durch ein Querstück 59 am Ende zackenrolle 74 auf. Die beiden Zackenrollen sind
eines Arms 60 gehalten, der ebenfalls um die Welle durch Zahnräder 75, 76 und 77 mechanisch mit-56
schwenkbar und durch eine Feder 61 im Uhr- einander verbunden. Beide Zackenrollen werden
zeigersinn belastet ist. Der Arm 60 weist einen mit durch ein Sperrad 78 mit einer Sperrklinke 79, das
einer Einkerbung versehenen Endteil 62 auf, mit der 25 auf der Welle der vorderen Zackenrolle 73 angeordeine
bei 64 schwenkbare Klinke 63 in Eingriff net ist, angetrieben bzw. gehalten. Die Stanzstifte 81
kommt, wenn der Arm 60 entgegengesetzt dem Uhr- werden wahlweise durch gesonderte Stanzmagnete LP
zeigersinn in seine Endstellung durch eine Kurven- gesteuert. Die unteren Enden der Stanzstifte 81 sind,
rolle 65 verschwenkt wird, die am Arm 60 für das wie in F i g. 9 gezeigt, so angeordnet, daß sie durch
Zusammenwirken mit einem auf der angetriebenen 30 die Enden von Schwenkarmen 82 bewegt werden
Welle 45 befestigten Nocken 66 gelagert ist. Ein Ab- können. Das untere Ende jedes Stanzstiftes 81 weist
taststeuermagnet 67 bewegt die Klinke 63 während eine Öffnung zur Aufnahme des hakenförmigen
jedes Abtastzyklus in ihre unverklinkte Stellung, so Endes 83 eines zugeordneten Kontaktbetätigers 84
daß der Arm 60, der sich unter der Steuerung des auf, der in senkrechter Richtung gleitbar durch eine
Nockens 66 bewegt, einmal während jedes Abtast- 35 kammartige Halteplatte 85 geführt wird und am
zyklus im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, wodurch unteren Ende 86 Kerben zur Aufnahme isolierter
das Querstück 59 von den Armen 55 abgehoben
wird. Dann können sich die Abtaststifte 53 nach
oben bewegen, so daß sie an der Unterseite des
wird. Dann können sich die Abtaststifte 53 nach
oben bewegen, so daß sie an der Unterseite des
Lochstreifens bzw. der Lochkarte anliegen oder 40 stanzte Codezeigen genau dem gewählten Code
durch entsprechende Lochungen hindurchtreten. Das entspricht.
Vorhandensein oder Fehlen von Lochungen im
Lochstreifen bzw. in der Lochkarte wird daher durch
die Abtaststifte 53 einmal während jedes Abtastzyklus abgefühlt. Ein Abtastzyklus entspricht einer 45 einen Mikroschalter 90~(F i g. 9) mit einem Betätieinmaligen Umdrehung der Welle 45, während der gungsarm91 auf, der an seinem entgegengesetzten
Vorhandensein oder Fehlen von Lochungen im
Lochstreifen bzw. in der Lochkarte wird daher durch
die Abtaststifte 53 einmal während jedes Abtastzyklus abgefühlt. Ein Abtastzyklus entspricht einer 45 einen Mikroschalter 90~(F i g. 9) mit einem Betätieinmaligen Umdrehung der Welle 45, während der gungsarm91 auf, der an seinem entgegengesetzten
Ende mit einem zurückgebogenen Fühler 92 versehen ist, welcher durch eine Öffnung 93 der im
Locher vorgesehenen Auflage- und Führungsfläche 50 94 hindurchragt. Wie mit gestrichelten Linien in
F i g. 8 gezeigt, werden die fächerartig gefalteten Lochkarten 95 (mit Ritzlinien 96 für das leichte
Trennen der einzelnen Karten) so angeordnet, daß sie sich zwischen den Stanzstiften und dem diesen
Jeder Kontaktsatz wird normalerweise durch einen 55 zugeordneten Stanzgesenk 97 hindurchbewegen. Die
ihm zugeordneten Arm 69 in einer Ruhestellung ge- Karten sind mit Löchern H versehen, durch die der
halten, in der bestimmte Kontakte (Ruhekontakte) Fühler 92 des Mikroschalterarms 91 hindurchtreten
des Satzes geschlossen und andere Kontakte (Arbeits- kann. Dies geschieht gerade dann, wenn die erste
kontakte) offen sind. Jeder dieser Arme 69 wird Lochreihe der folgenden Lochkarte vor den Stanzdurch
den zugeordneten Arm 55 in der Ruhestellung 60 stiften steht. Es sind zwei Löcher H vorgesehen, wie
gehalten, wenn der entsprechende Abtaststift nicht in F i g. 8 gezeigt, wenn die Lochkarten entlang beidurch
eine Lochung in einem Lochstreifen bzw. einer den Kanten gelocht werden sollen. Wie später in
Lochkarte hindurchgetreten ist. Wenn dagegen ein Verbindung mit der elektrischen Steuereinrichtung
Abtaststift durch eine Lochung hindurchtritt, wird erläutert wird, ist, solange der Fühler 92 des Mikroder
zugehörige Arm 69 in eine Arbeitsstellung ver- 65 schalterarms 91 an der Unterseite einer Lochkarte
schwenkt, in der die Ruhekontakte des zugehörigen anliegt und dadurch in der Höhe der Führungsplatte
Kontaktsatzes geöffnet und die Arbeitskontakte ge- 94 gehalten wird, der Umschaltkontakt des Mikroschlossen
werden. Die Arme 69 können die Stellung schalters 90 in der Arbeitsstellung, in welcher er
Teile beweglicher Kontaktlamellen 87 von Kontaktsätzen 88 aufweist. Diese Kontakte bilden einen Teil
eines Prüfkontaktsystems, das prüft, ob jedes ge-
Aus Gründen der Festigkeit soll eine Lochkarte vorzugsweise nicht bis zu ihrem äußersten Ende gelocht
werden. Der dargestellte Locher weist daher
die Stifte zu dem Aufzeichnungsträger hin und wieder zurückbewegt werden. Der Lochstreifen bzw. die
Lochkarte wird anschließend durch den in F i g. 6 gezeigten Mechanismus weitergeschaltet.
Wie sich am besten aus Fig. 2 ergibt, weist der
Abtaster eine Anzahl elektrischer Kontakte C auf, die in Kontaktsätzen angeordnet sind, von denen
jeder durch einen der Abtaststifte gesteuert wird.
bleibt, bis sich der Arm 91 (in F i g. 9) gegen den Uhrzeigersinn bewegt, wenn der Fühler 92 des Arms
durch ein Loch H hindurchtritt. Wenn dies geschieht, wird das Lochen selbsttätig beendet, bis es
von Hand von neuem in Gang gesetzt wird. Wie später noch näher erläutert wird, bewirkt der Mikroschalter90
den selbsttätigen Vorschub einer Lochkarte von der letzten Lochung bis zum Ende der
Lochkarte. Außerdem hat die Betätigung des Mikroschalters 90 eine automatische Umschaltung zur
Folge, die bewirkt, daß während des selbsttätigen Vorschubs bei Lochkarten ständig ein »Leercodezeichen«
(bei dem keine Lochstelle besetzt ist) gelocht wird, wogegen bei Lochstreifen, bei deren Verwendung
der Mikroschalter 90 nicht betätigt wird, ein »Vollcodezeichen« gelocht wird, bei dem alle
Lochstellen besetzt sind.
Die Tastatur der Schreibmaschine
20
Die Tastatur der Schreibmaschine ist in Fig. 10 gezeigt, bei welcher die Funktionssteuerungs-Tastenhebel
und die Schriftzeichen-Tastenhebel je durch eine Zahl oder einen Buchstaben des Alphabets am
unteren Ende des Tastenhebels gekennzeichnet sind. Das jedem Tastenhebel zugeordnete Codezeichen ist
am oberen Ende desselben angegeben. Es wird ein achtstelliger Code verwendet, dessen Codelochstellen
entsprechend der Darstellung von F i g. 11 von rechts nach links mit 1, 2, 4, 8, Ci?, 0, X, EL bezeichnet
sind. In Fig. 10 sind für jedes Codezeichen nur die besetzten Codestellen angegeben.
Rechts von der Tastatur sind zusätzlich ein Leistungsschalter 51 und ein Lochersteuerschalter 5 2
vorgesehen. Oberhalb der Tastatur befinden sich mehrere handbetätigbare Schalter, und zwar ein
Schalter 53 »Abtastbeginn«, ein Schalter 54 »Abtaststop«, ein Schalter 5 5 »Schreibwerk aus« und ein
Schalter 56 »Zeilenvorschub«. Diese Schalter lösen bei Betätigung die angegebenen Vorgänge aus. Vier
weitere handbetätigbare Schalter 57, 58, S9, 510 bewirken bei Betätigung das Lochen bestimmter
Codezeichen im Lochstreifen bzw. in der Lochkarte. Diese Codezeichen sind bei den betreffenden Schaltern
angegeben und bedeuten »Stop« beim Schalter 57, »Schreibwerk ein« beim Schalter 58, »Fehler«
beim Schalter S 9, »Streifenvorschub« (oder auch »Löschung«) beim Schalter 510. Eine in der Mitte
oberhalb der Tastatur angeordnete Anzeigelampe 100 zeigt durch Aufleuchten an, daß der an die Schreibmaschine
angebaute Locher eingeschaltet und zum Mitlochen einer Lochkarte bzw. eines Lochstreifens
bereit ist.
Vier Tastenhebel T, R, N, 43 bewirken bei Betätigung das Lochen der Codezeichen »Locher aus«,
»Locher 1 an«, »Locher 2 an« bzw. »Schreibwerk aus« im Lochstreifen bzw. in der Lochkarte, wie '
später noch näher erläutert wird, lösen jedoch keinen Vorgang in der Schreibmaschine aus.
Die in Fig. 11 dargestellten Codelochstellen erstrecken
sich über die volle Breite eines Lochstreifens, nehmen jedoch nur einen Randbereich einer
Lochkarte ein, wie auch aus Fig. 8 erkennbar ist.
Die elektrische Steuereinrichtung
Die elektrische Steuereinrichtung für die aus der Schreibmaschine, dem Abtaster und dem an die
Schreibmaschine angebauten Locher bestehende Maschinenkombination ist in Fig. 12b bis 12h gezeigt,
die, wie in Fig. 12 angegeben, aneinanderzulegen sind. Die elektrische Steuereinrichtung für
einen zweiten Locher, der von der Schreibmaschine mechanisch getrennt und mit dieser über ein biegsames
Mehrleiterkabel verbunden ist, ist in F i g. 12 a gezeigt.
Nachstehend werden der Aufbau und die Wirkungsweise der elektrischen Steuereinrichtung an
Hand der verschiedenen durchführbaren Operationen beschrieben.
Der Kartenvorschub im Locher
Bei Verwendung der Schreibmaschine ist es nach Beendigung einer Aufzeichnung auf einer Lochkarte
häufig wünschenswert, diese durch den Locher zu fördern, wobei aber die Vorschublöcher gelocht werden
müssen. Zu diesem Zweck wird der Vorschubschalter 510 von Hand bedient, so daß sich dessen
Kontakt 510-1, 510-2 schließt, wodurch ein Karten-. vorschubrelais CFR über den Kontakt 90-2, 90-3 des
Mikroschalters 20, der durch die im Locher befindliche Lochkarte geschlossen ist, erregt wird.
Der Vorschub der Lochkarte von der letzten Lochung bis zum Loch H am Ende der Karte erfolgt
nun selbsttätig, auch wenn der Vorschubschalter 510 wieder freigegeben worden ist. Beim Drücken
des Schalters 510 von Hand wird das Kartenvorschubrelais CFR erregt, wobei der Stromkreis von
der positiven Klemme 98 der Stromquelle PS über den Kontakt 90-2, 90-3 des Mikroschalters 90, die
Leitungen 101 und 102 und über den von Hand geschlossenen Kontakt 510-1, 510-2 des Schalters 510
zur negativen Klemme 99 der Stromquelle verläuft. Das Kartenvorschubrelais CFR schließt einen
Selbsthaltestromkreis, der über den geschlossenen Kontakt 90-2, 90-3 des Mikroschalters 90, die
Leitungen 102 und 103, den Arbeitskontakt 16, 17 des Kartenvorschubrelais CFR und eine Leitung 104
zur negativen Klemme 99 der Stromquelle verläuft. Wenn nun der Schalter 510 losgelassen wird, so daß
sich dessen Kontakt 510-1, S10-3 schließt, wird ein Erregungsstromkreis für einen Locherkupplungsmagnet
PC aufgebaut.
Dieser Stromkreis verläuft von der negativen Klemme 99 der Stromquelle über den Kontakt 510-1,
510-3 des Schalters 510, eine Leitung 105, den Arbeitskontakt 14, 15 des Kartenvorschubrelais CFR,
eine Leitung 106, den Ruhekontakt 1, 2 eines Locherverriegelungskontakts PLC, eine Leitung 107,
eine durch gestrichelte Linien angedeutete Verbindungsleitung zu einer Leitung 108, wenn kein zweiter
Locher verwendet wird (sonst über eine Leitung 109 und den Ruhekontakt 1, 2 eines Locherverriegelungskontakts PLC des zweiten Lochers und eine
Leitung 110), den Ruhekontakt 13, 14 eines Wiederholungssperrelais
ARR, eine Leitung 111, den Ruhekontakt 3, 4 eines Stanzfehlerrelais PER und die
Leitungen 112, 113 und 114 zur Kontaktklemme 3 eines Stanzsteuerrelais PCR. Der Locherkupplungsmagnet
PC wird jedoch erst erregt, wenn der Kontakt 3, 4 des Stanzsteuerrelais PCR geschlossen wird.
Dies geschieht durch Bewegen des Lochersteuerschalters
52 in seine Stellung »Alles Lochen«, worauf das Stanzsteuerrelais PCR über einen Stromkreis erregt wird, der von der positiven Klemme 98
15 X6
der Stromquelle über eine| .Leitung 115 und eine Der Streifenvorscllub ^n Locher
gestachelt gezeichnete Verbindungsleitung zu einer
gestachelt gezeichnete Verbindungsleitung zu einer
Leitung 116 (oder bei Verwendung eines zweiten Wenn in den Locher ein Lochstreifen eingebracht
Lochers über eine Leitung 117, den Ruhekontakt 3, wird, so wird durch diesen der Mikroschalter 90
4 eines Streifenvorschubrelais TFR' und eine Leitung 5 nicht betätigt, so daß dessen Kontakt 90-1, 90-2 ge-118),
eine Leitung 119 und den nun geschlossenen schlossen bleibt. Wenn nun der Streifenvorschub-Kontakt
52-1, 52-2 des Schalters 52 zur negativen schalter 510 von Hand betätigt wird, so daß sich
Klemme 99 der Stromquelle verläuft. Die Erregung sein Kontakt 510-1, 510-2 schließt, wird ein Streides
Kartenvorschubrelais CFR, des Stanzsteuerrelais fenvorschubrelais TFR über einen Stromkreis erregt,
PCR und des Locherkupplungsmagnets PC hat zur iq der von der negativen Klemme 99 der Stromquelle
Folge, daß der an die Schreibmaschine angebaute über den Kontakt 510-1, 510-2, die Leitungen 101
Locher Nr. 1 einen Arbeitszyklus durchführt, jedoch und 102, den Ruhekontakt 90-1, 90-2 des Mikronur
das Vorschubloch in die Karte stanzt, da zu die- schalters 90, eine Leitung 126, den Ruhekontakt 3, 4
sem Zeitpunkt keine Stanzmagnete erregt sind. des Kartenvorschubrelais CFR, eine Leitung 127,
Im Verlauf dieses Arbeitszyklus des Lochers 15 den Ruhekontakt 1, 2 des Wiederholungssperrelais
schließt der Locherverriegelungskontakt PLC seinen ARR und eine Leitung 128 zur positiven Klemme 98
Arbeitskontakt 1, 3, wodurch das Wiederholungs,- der Stromquelle verläuft. Das Streifenvorschubrelais
Sperrelais ARR erregt wird. Der Erregungsstromkreis TFR schließt beim Anziehen einen Selbsthaltestromfür
das letztgenannte Relais verläuft von der pqsiti- kreis (über seinen Arbeitskontakt 1, 2, eine Leitung
ven Klemme 98 der Stromquelle über eine Leitung ?o 129, eine Leitung 130, die Leitung 124, den Ruhe-120,
den Arbeitskontakt 1, 3 des Locherverriege- kontakt 11, 12 des Wiederholungssperrelais ARR
lungskontakts PLC, die Leitung 106, den Arbeite- und die Leitung 125 zur negativen Klemme 99 der
kontakt 14, 15 des Kartenvorsehubrelais CFR, die Stromquelle). Dieser 'Selbsthaltestromkreis verhin-Leitung
105 und den Kontakt 510-1, 510-3 des Vor- dert, daß das Streifenvorschubrelais TFR nach dem
schubschalters 510 zur negativen Klemme 99 der a5 Öffnen des Schalters 510 abfällt, bis der Stanzzyklus
Stromquelle. Der Lqeherkupplungsmagnet PC wird abgeschlossen ist. Während des Streif envorschubs
hierbei durch den sigh öffnenden Ruhekontakt 13,14 wird in jedem Stanzzyklus ein Löschcodezeichen, bei
des Wiederholungssperrelais ARR entregt. Wenn der dem alle Codelochstellen besetzt sind, in den Strei-Stanzzykhjs
im wesentlichen abgeschlossen ist, fen eingestanzt. Der Streifenvorschubschalter 510
öffnet der Locherverriegelungskontakt PLC seinen 3p wird von Hand niedergedrückt gehalten, solange der
Arbeitskontakt 1, 3, um das Wiederhplungssperr- Streifenvorschub gewünscht wird,
relais ARR zu entregen, und er schließt wieder Wie beim vorangehend beschriebenen Kartenvorseinen Ruhekontakt!, 2, um einen Erregungsstrom- schub wird der Lochersteuersehalter52 in die Stelkreis für den Locherkupplungsmagnet PC zu enrich- lung »Alles Lochen« gebracht, damit das Stanzten. Das Wiederholungssperrelais ARR schließt beim 35 Steuerrelais PCR erregt wird. Beim Streifenvorschub Abfallen durch seinen Ruhekontakt 13, 14 den Er- besteht jedoch der Unterschied, daß nun der Locherregungsstromkreis für den Locherkupplungsmagnet kupplungsmagnet PC über die Leitungen 114, 113 PC, der sodann einen zweiten Arbeitszyklus des und 112, den Ruhekontakt 3, 4 des Stanzfehlerrelais Lochers einleitet. Bei diesem Stanzzyklus wird PER, die Leitung 111, den Ruhekontakt 13, 14 des wiederum das Wiederholungssperrelais ARR erregt, 4° Wiederholungssperrelais ARR, die Leitung 108 und wenn der Locherverriegelungskontakt PLC seinen eine Verbindungsleitung zur Leitung 107 (oder über Arbeitskontakt 1, 3 schließt, wodurch der Locher- den zweiten Locher in der zuvor beschriebenen kupplungsmagnet PC wie vor entregt wird. Am Ende Weise), die Ruheseite 1, 2 des Locherverriegelungsdes Stanzzyklus wird wiederum der Arbeitskontakt 1, kontakte PLC, die Leitung 106, den Ruhekontakt 13, 3 des Locherverriegelungskontakts geöffnet und des- 45 14 des Kartenvorschubrelais CFR, eine Anzahl von sen Ruhekontakt 1, 2 geschlossen, so daß das Wie- Leitungen 131, 132, 133 und den Arbeitskontakt 4, derholungssperrelais ARR am Ende des Stanzzyklus 5 des Streifenvorschubrelais TFR zur negativen abfällt. Durch das erneute Abfallen des Wieder- Klemme 99 der Stromquelle PS erregt wird. Ferner holungssperrelais wird wiederum der Locherkupp- besteht beim Streifenvorschub der Unterschied, daß lungsmagnet PC erregt, der einen dritten Stanzzyklus 5° die Erregung des Streifenvorschubrelais TFR zur einleitet. Diese Stanzzyklen laufen selbsttätig ab und Folge hat, daß dessen Arbeitskontakte 6, 7 ... 19, wiederholen sich, bis der Mikroschalter 90 geöffnet 20 geschlossen werden, so daß Erregungsstromkreise wird, wenn der Fühler 92 (F j g, 9) in das Loch H vervollständigt werden, die von der Leitung 113 am Ende einer Karte eintritt, Der Mikroschalter 90 über eine Leitung 134 und eine Anzahl von Leitunüberträgt nun beim Öffnen seines Kontakts 90-2, 55 gen 135 bis 141 und die jeweiligen Kontakte 5, 90-3 den Selbsthaltestromkreis für das Kartenvor- 6 ... 17,18 des Stanzsteuerrelais PCR zu den Stanzschubrelais CLR auf dessen Arbeitskontakt 18, 19, magneten Pl bis P 7 verlaufen. Die Erregung dieser von wo er über eine Leitung 123, eine Leitung 124, Stanzmagnete hat zur Folge, daß in jedem Stanzden Ruhekontakt 11, 12 des Wiederholungssperr- zyklus ein Löschcodezeichen 1-2-4-8-CS-O-Z in den relais ARR und eine Leitung 125 zur negativen 6o Streifen gestanzt wird.
relais ARR zu entregen, und er schließt wieder Wie beim vorangehend beschriebenen Kartenvorseinen Ruhekontakt!, 2, um einen Erregungsstrom- schub wird der Lochersteuersehalter52 in die Stelkreis für den Locherkupplungsmagnet PC zu enrich- lung »Alles Lochen« gebracht, damit das Stanzten. Das Wiederholungssperrelais ARR schließt beim 35 Steuerrelais PCR erregt wird. Beim Streifenvorschub Abfallen durch seinen Ruhekontakt 13, 14 den Er- besteht jedoch der Unterschied, daß nun der Locherregungsstromkreis für den Locherkupplungsmagnet kupplungsmagnet PC über die Leitungen 114, 113 PC, der sodann einen zweiten Arbeitszyklus des und 112, den Ruhekontakt 3, 4 des Stanzfehlerrelais Lochers einleitet. Bei diesem Stanzzyklus wird PER, die Leitung 111, den Ruhekontakt 13, 14 des wiederum das Wiederholungssperrelais ARR erregt, 4° Wiederholungssperrelais ARR, die Leitung 108 und wenn der Locherverriegelungskontakt PLC seinen eine Verbindungsleitung zur Leitung 107 (oder über Arbeitskontakt 1, 3 schließt, wodurch der Locher- den zweiten Locher in der zuvor beschriebenen kupplungsmagnet PC wie vor entregt wird. Am Ende Weise), die Ruheseite 1, 2 des Locherverriegelungsdes Stanzzyklus wird wiederum der Arbeitskontakt 1, kontakte PLC, die Leitung 106, den Ruhekontakt 13, 3 des Locherverriegelungskontakts geöffnet und des- 45 14 des Kartenvorschubrelais CFR, eine Anzahl von sen Ruhekontakt 1, 2 geschlossen, so daß das Wie- Leitungen 131, 132, 133 und den Arbeitskontakt 4, derholungssperrelais ARR am Ende des Stanzzyklus 5 des Streifenvorschubrelais TFR zur negativen abfällt. Durch das erneute Abfallen des Wieder- Klemme 99 der Stromquelle PS erregt wird. Ferner holungssperrelais wird wiederum der Locherkupp- besteht beim Streifenvorschub der Unterschied, daß lungsmagnet PC erregt, der einen dritten Stanzzyklus 5° die Erregung des Streifenvorschubrelais TFR zur einleitet. Diese Stanzzyklen laufen selbsttätig ab und Folge hat, daß dessen Arbeitskontakte 6, 7 ... 19, wiederholen sich, bis der Mikroschalter 90 geöffnet 20 geschlossen werden, so daß Erregungsstromkreise wird, wenn der Fühler 92 (F j g, 9) in das Loch H vervollständigt werden, die von der Leitung 113 am Ende einer Karte eintritt, Der Mikroschalter 90 über eine Leitung 134 und eine Anzahl von Leitunüberträgt nun beim Öffnen seines Kontakts 90-2, 55 gen 135 bis 141 und die jeweiligen Kontakte 5, 90-3 den Selbsthaltestromkreis für das Kartenvor- 6 ... 17,18 des Stanzsteuerrelais PCR zu den Stanzschubrelais CLR auf dessen Arbeitskontakt 18, 19, magneten Pl bis P 7 verlaufen. Die Erregung dieser von wo er über eine Leitung 123, eine Leitung 124, Stanzmagnete hat zur Folge, daß in jedem Stanzden Ruhekontakt 11, 12 des Wiederholungssperr- zyklus ein Löschcodezeichen 1-2-4-8-CS-O-Z in den relais ARR und eine Leitung 125 zur negativen 6o Streifen gestanzt wird.
Klemme 99 der Stromquelle verläuft. Daher wird, Solange der Vorschubschalter 510 von Hand niewenn
das Wiederholungssperrelais ARR während dergedrückt wird, wird die Erregung des Streifeneines
Stanzzyklus durch den Locherverriegelungs- vorschubrelais TFR kurzzeitig durch das Öffnen des
kontakt PLC nochmals erregt wird, das Kartenvor- Ruhekontakts 1, 2 des Wiederholungssperrelais ARR
schubrelais CFR abgeworfen, so daß sich dessen 65 (und sein Selbsthaltestromkreis durch den Ruhekon-Arbeitskontakt
14, 15 öffnet und eine weitere Er- takt 11,12 des Wiederholungssperrrelais ARR) ]edesregung
des Locherkupplungsmagnets PC verhindert. mal dann unterbrochen, wenn das Wiederholungs-Damit
ist der Kartenvorschub beendet. Sperrelais ARR durch das Schließen des Kontakts 1,
3 des Locherverriegelüngskontäkts PLC während des Stanzzyklüs erregt wird. Dieser Erregungsstromkreis
verläuft von der positiven Klemme 98 der Stromquelle über die Leitung 120, die ArBeitsseite 1,
3 des Loeherverriegelurigskontäkts PLC, die Leitung 106, den Ruhekontakt 13, 14 des Kaftenvörschübrelais
CFR, die Leitungen 131, 132 und 133 und deii Arbeitskontakt 4, 5 des Streifenvorschubreiäis TFR
zur negativen Klemme 99 der Stromquelle. Um zu gewährleisten, daß das Wiederhölürigssperrelais ARR
für das Abfallen des Streifenvorschübrelais TFR ausreichend
lange erregt bleibt, wird ein Haltestromkreis für das Relais ARR geschlossen, der über dessen
Arbeitskontakt 17, 18, die Leitungen 121, 122, 132 und 133 und den Arbeitskontakt 4, 5 des Streifeiivorschubrelais
TFR zur negativeil Klemme 99 der Stromquelle verläuft. Wenn der StreifenvorschubschalterSlO
weiterhin von Hand niedergedrückt gehalten wird, wird während des Stanzzyklüs das
Wiederholungssperreläis ARR durch das Öffnen der
Arbeitsseite 1, 3 des Locherverriegelüngskontäkts entregt (der Haltestromkreis für das Relais ARR
wird durch den Arbeitskontäkt 4, 5 des Streifenvorschubrelais TFJf? geöffnet, weiüi das letztere abfällt).
Das Schließen des Ruhekontaktes 1, 2 des Relais ARR hat zur Folge, daß das Streifeävörsehubfeläis
TFR wieder erregt wird, wodurch ein Stärizzyklus
für das Lochen des zweiten Lös'cheöäezeichens eiügeleitet
wird. Dieses Lochen des Streifens wiederholt sich so lange, wie der Streifenvörschubschälter S lö
von Hand niedergedrückt gehalten wird.
Der voü Hand ausgelöste Streifenvörschub iri. dem
zweiten Locher geschieht iri ähnlicher Weise durch Niederdrücken eines Streifenvorschübschäiters S 2'
(F i g. 12 a), der an dem zweiten Löcher vorgesehen ist. Wenn sich der Hauptschalter Si' dieses Locheis
in der eingeschalteten Stellung befindet, wird durch
die Betätigung des Streiferivörschüb'schalters S 2' ein
Streifenvorschubrelais TFR' über einen Erregungskreis zum Anziehen gebrächt, der voii der positiven
Klemme 98 der Stromquelle PS Über eine Leitung
144 und den Kontakt des Schalters 52', eine Leitung
145 und den Kontakt 1, 2 des Hauptschalters 51'
zur negativen Klemme 99 der Stromquelle verläuft. Wenn das Streifenvdrschubreläis TFR' anzieht,
schließt es einen Selbsthälteströihkreis, welcher über seinen Arbeitskontäkt 1, 2, eine Leitung 146 zu einer
Leitung 147 der Schreibmaschine, über den Ruhekontakt 3, 4 des Wiederholungssperreläis ARR, eine
Leitung 148 und die Leitung 125 zur negativen Klemme 99 der Stromquelle Verläuft. Das Streifenvorschubreiais
TFR' schließt beim Anziehen außerdem seinen Arbeitskontäkt 8, 9, sb daß ein Erregungsströrhkreis
für das Stanzsteuerrelais PCR' geschlossen wird, der über eine Leitung 150 und eine"
Leitung 151, den Arbeitskontäkt 8, 9 des Streifenvorsehubrelais TFR! und eine Leitung 152 zur negativen
Klemme 99 der Stromquelle verläuft. Durch das Öffnen des Ruhekontakts 3, 4 des Streifenvorschubrelais
TFR' wird andererseits das Stanzsteuerrelais PCR des an die Schreibmaschine angebauten
Lochers zum Abfällen gebracht, falls dieses Relais zu diesem Zeitpunkt erregt ist. Der Arbeitskontakt 6,
7 des Streifenvorschübrelais TFR! schließt sich, wodurch die negative Klemme 99 der Stromquelle über
die Leitung 152, eine Leitung 153, eine Leitung 154,
den Ruhekontakt 1, 2 des Wiederholungssperreläis
ARR und die Leitung 128 an das Streifenvorschubrelais TFR des an die Schreibmaschine angebauten
Löchers angeschaltet wird, so daß dieses erregt wird: Durch das Anziehen des Streif ehvörschubreläis TFR
wird jedoch kein Streifenvorschub in diesem Locher ausgelöst, da das Stanzsteuerreläis PCR, wie erwähnt;
zu diesem Zeitpunkt entregt ist. Das Anziehen des Streifenvorschübrelais TFR schließt jedoch über
seihe Kontakte 1, 2 und 6, 7... 19, 20 und die
Leitung 113 sowie die Leitungen 135 bis 141 den
iö ErregüiigsstrbmkreiS des Locherkuppluhgsniagnels
PC' und den ErregungSstrornkreis der Stänzinägriete
Pl' bis Pf', so daß ein Löschcddezeichen bei jedem Vörschubzyklüs des zweiten Lochers in dessen
Lochstreifen gestanzt wird. Die Wiederholung der
Stanzzyklen geschieht, wie bereits beschrieben, mit Hilfe des Locherverriegelungsköhtaktes PLC des
zweiten Lochers*, der nun über seinen Kontakt 1, 3 und die Leitungen 142 und 143 einen Erregüngsstrorrikreis
schließt, über den das Wiederholürigs-
ao Sperrelais ARR gesteuert wird. Üer Streifentorschub
dauert so länge an, wie der StfeifeüvorschubschalterS2'
niedergedrückt gehalten wird, und de'r letzte vollständige Stähzzyklus wird durch den beschriebenen
SelbsthältestrÖmkreis für das Streifehvofschübrelais
TFR' gewährleistet,, der über dessen Arbeitskontakt
1, 2 und den Ruhekontakt 3, 4 des Wiederhölüngssperfeläis ArR verläuft.
Steuerung der Locher von der Tastatur aus
Durch die Bedienung der Tastenhebel der
Schreibmaschine wird ein !Codewähler betätigt; der ähnlich wie bei einer F^mschreibniaschine eine1 Anzahl
von CödekontaktenSCi bis SC 5, SC 9, SClO,
SCIl in verschiedenen Kombinationen, von denen
jede einen besonderen Tastenhebel kennzeichnet, betätigt.
Weiin das Stahzsteuefreiais PCR erregt ist,
schließen die Cödekbhtäkte SC1 bis SCS und SC 9
bis SCIl Stromkreise für das Erregen der einzelnen
4ö StanzmaghetePl bis P8 über die Kontaktes, 4...
19, 20 des Stanzsteuerrelais PCR und eine Leitung 142 zur negativen Klemme der Stromquelle, wobei
der Stromkreis wie folgt verläuft: Voii der Leitung 142 über die Leitungen 113 und 112, den Ruhekoh-
takt 3, 4 des Stänzfehlerrelais PkR, die Leitung 111;
d6ü Ruhekontakt 13, 14 des Wiederholüngssperrrelais ARR, die Leitung 108 lind die Verbindungsleitung zur Leitung 107 (oder übet die Leitung 110
des zweiten Lochers, den Kontakt 1, 2 des Loeher-
verriegeiüttgsköntäktes PLC und eine Leitung 109),
den Kontakt 1, 2 des Locherverrieg"elungskohtäkt's
• PLC, die Leitung iÖ6, den Ruhekontakt 13; l4 des
Kärtenvorschubfelais CFR, die Leitung lsi üüd
einen Wählersammeikontakt SCC (der durch alle
Tastenhebel mit Ausnähme der Tastenhebel »Locher 1 an«, »Locher 2 an« oder »Locher aus«
betätigt wird) oder eines Wählerköhtakts SC 7, der
nur durch die Tastenhebel »Locher 1 an«, »Locher 2 an« und »Locher aus« betätigt wird. Hierbei ist zu
öo erwähnen, daß der Wählersammelkontakt SCC bewirkt,
daß die Stanzmagnete Pl bis P 8 bei allen Tastenhebeln betätigt werden mit Ausnahme der efwähiiteü,
währehd der Wählerkontakt SC 7 bewirkt, daß die StanzmägnetePl bis P 8 nur betätigt werden,
wenn einer der Tastenhebel »Locher 1 aä«, »Locher 2 ail« oder »Löcher aus« betätigt wird und
zugleich der Löchersteuefschalter 52 in seiner Stellung
»Alles Lochen« steht und dadurch de'ii Wähler-
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kontakt SC 7 über eine Leitung 149 und den Kon- Die Betätigung des Tastenhebels »Locher 2 an«
takt S 2-4, 52-5 mit der negativen Klemme 99 der bewirkt im Codewähler die Betätigung des Wähler-Stromquelle
verbindet. Der Locherkupplungsmagnet kontakte SC12. Dessen Arbeitsseite 1, 2 bringt das
PC wird über den Arbeitskontakt 3, 4 des Stanz- Locherwählrelais PSRf des zweiten Lochers, wenn
Steuerrelais PCR zugleich mit den Stanzmagneten 5 dieser benutzt wird, zum Anziehen. Der Erregungszur
Einleitung eines Stanzzyklus erregt. Wie bei dem Stromkreis für dieses Relais verläuft von der positizuvor
beschriebenen Streifenvorschub werden der ven Klemme 98 der Stromquelle über eine Leitung
Locherkupplungsmagnet PC und ein gegebenenfalls 164 und eine Leitung 165 zu dem Kontakt 1,2 des
erregter Stanzmagnet Pl bis P 8 kurzzeitig am Ende Wählerkontakts SC12 und über eine Leitung 166 zur
des Stanzzyklus entregt, wenn das Wiederholungs- io negativen Klemme 99 der Stromquelle. Das Lochersperrelais
ARR seinen Ruhekontakt 13, 14 öffnet, wählrelais PSR' zieht an, und sein Arbeitskontakt 1,2
weil es über die Arbeitsseite 1, 3 des Locherverriege- schließt einen Selbsthaltestromkreis über eine Leitung
lungskontakts PLC, die Leitung 106, den Ruhekon- 167, eine Leitung 168 und den Ruhekontakt 3,4 des
takt 13, 14 des Kartenvorschubrelais.CPlR und den Locherabschaltekontaktsatzes POC zur negativen
Wählersammelkontakt SCC oder den Wählerkon- 15 Klemme 99 der Stromquelle. Der Arbeitskontakt 3,4
takt SC 7 erregt wird. des Locherwählrelais PSR' erregt das Stanzsteuer-Wenn
ein zweiter Locher verwendet wird und des- relais PCR' des zweiten Lochers über einen Stromsen
Stanzsteuerrelais PCR' txl diesem Zeitpunkt er- kreis, der von der positiven Klemme 98 der Stromregt
ist, vervollständigen die Codekontakte SC1 bis quelle über die Leitung 15Q, den Arbeitskontakt 3,4
SC 5 und SC 9 bis SC11 über die Leitungen 113, 135 20 des Locherwählrelais PSR', eine Leitung 163, eine
bis 141 und 143 und die Kontakte des Stanzsteuer- Leitung 155 zu dem Ruhekontakt 1, 2 des Kartenrelais
PCR' auch die Erregungsstromkreise für den vorschubrelais CFR und von da über eine Leitung
Locherkupplungsmagnet PC und die Stanz- 169 und die Ruheseitel, 3 des WählerkontaktsSC12
magnete Pl' bis P 8' des zweiten Lochers. zur negativen Klemme 99 der Stromquelle verläuft.
_. ,. . .. JTt. 25 In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß bei
Die wahlwexse Steuerung der Locher der vorangehend beschriebenen Erregung des Locher-
Die Betätigung des Tastenhebels »Locher 1 an« wählrelais PSR' und des Stanzsteuerrelais PCR' durch
bewirkt im Codewähler das Schließen eines Kontakts den Wählerkontakt SC12 das Locherwählrelais PSR'
SCS. Dieser Kontakt schließt einen Erregungsstrom- erregt wird, wenn der Wählerkontakt SC12 betätigt
kreis von der negativen Klemme 99 der Stromquelle 30 wird und seine Arbeitsseite 1, 2 schließt, während das
über eine Leitung 156 und eine Leitung 157 zu einem Stanzsteuerrelais PCR' erst erregt wird, wenn der
Locherwählrelais PSR. Dieses Relais zieht an und Wählerkontakt SC12 in seine Ruhestellung zurückschließt
einen Selbsthaltestromkreis über seinen kehrt, in der seine Ruheseite 1, 3 geschlossen ist.
Arbeitskontakt 4, 5, eine Leitung 158, den Ruhekon- Durch diese Verzögerung in der Erregung des Stanztakt
1, 2 eines Locherabschaltekontaktsatzes POC, 35 Steuerrelais PCR' ist gewährleistet, daß das letztere
eine Leitung 159, eine Leitung 160 und den Kontakt auf keinen Teil des Codezeichens »Locher 2 an« an-52-2,
S2-3 des Lochersteuerschalters S2 zur nega- spricht, das den Wählerkontakt SC12 für das Austiven
Klemme 99 der Stromquelle. Das Locherwähl- wählen des zweiten Lochers betätigt hat.
relais PSR erregt beim Anziehen ferner das Stanz- Nach dem Anziehen des Stanzsteuerrelais PCR' Steuerrelais PCR über einen Erregungsstromkreis, 40 schließt dessen Arbeitskontakt 1,2 einen Selbsthalteder von dem letzterwähnten Relais über die Leitung Stromkreis über eine Leitung 170, eine Leitung 171, 115 und eine Verbindungsleitung zur Leitung 116 eine Leitung 172, den Ruhekontakt 11,12 des Kar-(oder über die Leitungen 117 und 118 des zweiten tenvorschubrelais CFR, eine Leitung 173, eine Lei-Lochers und über den Ruhekontakt 3,4 des Streifen- tung 174, den Arbeitskontakt 5, 6 des Locherwählvorschubrelais TFR'), eine Leitung 161, den Arbeits- 45 relais PSR' des zweiten Lochers und die Leitung 152 kontakt 14,15 des Locherwählrelais PSR, eine Lei- zur negativen Klemme 99 der Stromquelle. Beim Abtung 162 und den Ruhekontakt 3,4 des Locherab- fallen des Locherwählrelais PSR' des zweiten Lochers schaltekontakts POC zur negativen Klemme 99 der wird durch dessen Arbeitskontakt 5, 6 das Stanz-Stromquelle verläuft. Der an die Schreibmaschine an- Steuerrelais PCR' des zweiten Lochers abgeworfen,
gebaute Locher Nr. 1 befindet sich daher in Betriebs- 50 Wie erwähnt, wird weder durch den Locher Nr. 1, bereitschaft. Obwohl diese Betätigung des Tasten- der an die Schreibmaschine angebaut ist, noch durch hebeis »Locher 1 an« die Erregung des Locherwähl- „ den zweiten Locher Nr. 2 in den jeweils zugeordneten relais PSR und des Stanzsteuerrelais PCR, wie be- Aufzeichnungsträger das Codezeichen »Locher an« schrieben, bewirkt, hat weder diese Betätigung noch . gelocht, das die Auswahl des betreffenden Lochers haben nachfolgende Betätigungen des Tastenhebels 55 verursacht hat, solange der Lochersteuerschalter 52 »Locher 1 an« ein Stanzen des Codezeichens sich in der Stellung »Wahl« befindet. Dies trifft in »Locher 1 an« in den im Locher Nr. 1 befindlichen gleicher Weise für irgendwelche nachfolgend auf-Aufzeichnungsträger zur Folge. Dies ist dadurch be- tretende Lochersteuercodezeichen zu, was dadurch dingt, daß die Erregung des Locherkupplungsmagnets bedingt ist, daß bei der Auswahl eines Lochers durch PC und der Stanzmagnete Pl bis P 8, wie erwähnt, 60 die Wählerkontakte SC 6 und SC12 bei Betätigung nur über den Wählerkontakt SC 7 bewirkt werden der Tastenhebel »Locher 1 an« bzw. »Locher 2 an« kann, und selbst wenn dieser Kontakt durch den auch der Wählerkontakt SC 7 betätigt wird, der je-Tastenhebel »Locher 1 an« betätigt wird, kann er doch den Erregungsstromkreis (über die Leitung 149) den Erregungsstromkreis zur negativen Klemme 99 des Locherkupplungsmagnets PC bzw. PC und der der Stromquelle über die Leitung 149 und den Kon- 65 Stanzmagnete Pl bis P 8 bzw. P Γ bis P 8' nicht vertakt S2-4, S2-5 des Lochersteuerschalters S2 nur vollständigen kann, solange sich der Lochersteuerdann vervollständigen, wenn der letztere sich in sei- schalter S 2 in der Stellung »Wahl« befindet, so daß ner Stellung »Alles Lochen« befindet. sem Kontakt S 2-4, S 2-5 offenbleibt. Hierbei wird in
relais PSR erregt beim Anziehen ferner das Stanz- Nach dem Anziehen des Stanzsteuerrelais PCR' Steuerrelais PCR über einen Erregungsstromkreis, 40 schließt dessen Arbeitskontakt 1,2 einen Selbsthalteder von dem letzterwähnten Relais über die Leitung Stromkreis über eine Leitung 170, eine Leitung 171, 115 und eine Verbindungsleitung zur Leitung 116 eine Leitung 172, den Ruhekontakt 11,12 des Kar-(oder über die Leitungen 117 und 118 des zweiten tenvorschubrelais CFR, eine Leitung 173, eine Lei-Lochers und über den Ruhekontakt 3,4 des Streifen- tung 174, den Arbeitskontakt 5, 6 des Locherwählvorschubrelais TFR'), eine Leitung 161, den Arbeits- 45 relais PSR' des zweiten Lochers und die Leitung 152 kontakt 14,15 des Locherwählrelais PSR, eine Lei- zur negativen Klemme 99 der Stromquelle. Beim Abtung 162 und den Ruhekontakt 3,4 des Locherab- fallen des Locherwählrelais PSR' des zweiten Lochers schaltekontakts POC zur negativen Klemme 99 der wird durch dessen Arbeitskontakt 5, 6 das Stanz-Stromquelle verläuft. Der an die Schreibmaschine an- Steuerrelais PCR' des zweiten Lochers abgeworfen,
gebaute Locher Nr. 1 befindet sich daher in Betriebs- 50 Wie erwähnt, wird weder durch den Locher Nr. 1, bereitschaft. Obwohl diese Betätigung des Tasten- der an die Schreibmaschine angebaut ist, noch durch hebeis »Locher 1 an« die Erregung des Locherwähl- „ den zweiten Locher Nr. 2 in den jeweils zugeordneten relais PSR und des Stanzsteuerrelais PCR, wie be- Aufzeichnungsträger das Codezeichen »Locher an« schrieben, bewirkt, hat weder diese Betätigung noch . gelocht, das die Auswahl des betreffenden Lochers haben nachfolgende Betätigungen des Tastenhebels 55 verursacht hat, solange der Lochersteuerschalter 52 »Locher 1 an« ein Stanzen des Codezeichens sich in der Stellung »Wahl« befindet. Dies trifft in »Locher 1 an« in den im Locher Nr. 1 befindlichen gleicher Weise für irgendwelche nachfolgend auf-Aufzeichnungsträger zur Folge. Dies ist dadurch be- tretende Lochersteuercodezeichen zu, was dadurch dingt, daß die Erregung des Locherkupplungsmagnets bedingt ist, daß bei der Auswahl eines Lochers durch PC und der Stanzmagnete Pl bis P 8, wie erwähnt, 60 die Wählerkontakte SC 6 und SC12 bei Betätigung nur über den Wählerkontakt SC 7 bewirkt werden der Tastenhebel »Locher 1 an« bzw. »Locher 2 an« kann, und selbst wenn dieser Kontakt durch den auch der Wählerkontakt SC 7 betätigt wird, der je-Tastenhebel »Locher 1 an« betätigt wird, kann er doch den Erregungsstromkreis (über die Leitung 149) den Erregungsstromkreis zur negativen Klemme 99 des Locherkupplungsmagnets PC bzw. PC und der der Stromquelle über die Leitung 149 und den Kon- 65 Stanzmagnete Pl bis P 8 bzw. P Γ bis P 8' nicht vertakt S2-4, S2-5 des Lochersteuerschalters S2 nur vollständigen kann, solange sich der Lochersteuerdann vervollständigen, wenn der letztere sich in sei- schalter S 2 in der Stellung »Wahl« befindet, so daß ner Stellung »Alles Lochen« befindet. sem Kontakt S 2-4, S 2-5 offenbleibt. Hierbei wird in
Erinnerung gebracht, daß der Locherkupplungsmagnet und die Stanzmagnete nicht über den Wählersammelkontakt
SCC erregt werden können, da dieser bei Betätigung der Tastenhebel »Locher 1 an« und
»Locher 2 an« nicht betätigt wird.
Hierbei ist zu erwähnen, daß der Haltestromkreis für das Locherwählrelais PSR über den Ruhekontakt
1, 2 des Locherabschaltekontaktsatzes POC verläuft und daß der Selbsthaltestromkreis für das
Locherwählrelais PSR' des zweiten Lochers über den Ruhekontakt 3, 4 des Locherabschaltekontaktsatzes
POC verläuft. Daher hat eine Betätigung des Tastenhebels »Locher aus« zur Folge, daß durch denLocherabschaltekontaktsatz
POC beide Locherwählrelais PSR und PSR' zum Abfallen gebracht werden, welche
ihrerseits die ihnen zugeordneten Stanzsteuerrelais PCR und PCR' zum Abfallen bringen, wobei das Relais
PCR' durch einen Arbeitskontakt des Locherabschaltekontaktsatzes POC gehalten wird, bis dieser
in seine Ruhestellung zurückgekehrt ist. Dadurch wird gewährleistet, daß das Codezeichen »Locher aus«
nicht in den Aufzeichnungsträger im zweiten Locher gelocht wird. Die Auswahl eines bestimmten Lochers
geschieht also, wie bereits erwähnt, durch eine Betätigung des Tastenhebels »Locher aus« und durch
eine nachfolgende Betätigung eines der Tastenhebel »Locher 1 an« oder »Locher 2 an« oder, falls beide
Locher angeschaltet werden sollen, durch die aufeinanderfolgende Betätigung dieser beiden Tastenhebel.
Die vorangehend beschriebene Auswahl der Locher ändert sich, wenn der Lochersteuerschalter 52 in
seine Stellung »Alles Lochen« gebracht wird. Der nun geschlossene Kontakt 52-1, 52-2 des Lochersteuerschalters
52 schließt einen Erregungsstromkreis, wie vorangehend beschrieben, zum Stanzsteuerrelais
PCR, um dieses-zu erregen. Ferner vervollständigt
der nun geschlossene Kontakt 5 2-4, 52-5 des Lochersteuerschalters 52 einen Erregungsstromkreis,
wie ebenfalls bereits zuvor beschrieben, zum Locherkupplungsmagnet PC und zu den Stanzmagneten
Pl bis P 8, damit diese Magnete bei Betätigung der Codekontakte 5Cl bis SC5 und SC9 bis SCH
entsprechend der Betätigung eines der Tastenhebel »Locher 1 an«, »Locher 2 an« und »Locher aus« erregt
werden können. Der Lochersteuerschalter 52 bewirkt daher in seiner Stellung »Alles Lochen«, daß
alle Codezeichen in den Aufzeichnungsträger des an die Schreibmaschine angebauten Lochers gelocht
werden.
Wenn nun der Tastenhebel »Locher 2 an« betätigt wird, damit der zweite Locher durch Betätigung des
Wählerkontakts SC12 in der vorangehend beschriebenen
Weise ausgewählt wird, werden das Locherwählrelais PSR' und das Stanzsteuerrelais PCR' des
zweiten Lochers erregt, und irgendwelche nachfolgenden Codezeichen werden durch Erregen des
Locherkupplungsmagnets PC und der Stanzmagnete Pl' bis PS' über die Erregungsleitungen 113, 135
bis 141 und 143 in den Aufzeichnungsträger des zweiten Lochers gelocht. Da das Lochersteuerrelais PCR
nun direkt über den geschlossenen Kontakt 52-1, 52-2 des Lochersteuerschalters 52 und nicht über
das Locherwählrelais PSR erregt wird, bewirkt die Betätigung des Locherabschaltekontaktsatzes POC
nur das Abfallen des zweiten Lochers durch Entregung des Locherwählrelais PSR' des zweiten
Lochers, das seinerseits das Stanzsteuerrelais PCR' zum Abfallen bringt. Während das Codezeichen
»Locher 2 an«, wie vorangehend erwähnt, nicht in den Aufzeichnungsträger des zweiten Lochers gelocht
wird, werden ein später folgendes Codezeichen »Locher 2 an« und das Codezeichen »Locher aus«,
das die Betätigung des Locherabschaltekontaktsatzes POC bewirkt hat, in den Aufzeichnungsträger des
zweiten Lochers gelocht.
Das Stanzfehlerrelais PER hat die Aufgabe, die Tastenhebel der Maschine gegen jede Betätigung zu
sperren, wenn das im ersten oder im zweiten Locher gelochte Codezeichen eine vorgeschriebene Paritätsbedingung nicht erfüllt. Zu diesem Zweck ist ein
Tastenhebelsperrmagnet KL vorgesehen, in dessen Erregungsstromkreis der Ruhekontakt 5, 6 des Stanzfehlerrelais
PER liegt. Der Tastenhebelsperrmagnet KL sperrt die Tastenhebel der Maschine gegen jede
Betätigung, wenn er nicht erregt ist.
Die Erregung des Stanzfehlerrelais PER wird durch
ein Paritätsprüfrelais OCR und ein Paritätsprüfungssteuerrelais OCCR in der aus der Zeichnung ersichtlichen
Weise gesteuert. Das Relais OCR wird erregt, sobald die Maschine eingeschaltet wird. Es hält sich
über einen Selbsthaltestromkreis, in welchem ein Paritätsprüfkontaktsystem 183 des ersten Lochers
(und in Serie dazu ein Paritätsprüfkontaktsystem 187 des zweiten Lochers, falls ein solcher vorhanden ist)
liegt. Diese Paritätsprüfkontaktsysteme sind so aufgebaut, daß sie den Selbsthaltestromkreis des Paritätsprüfrelais
OCR unterbrechen, sobald die Paritätsbedingung nicht mehr erfüllt ist. Das Paritätsprüfrelais
OCR fällt dann ab und schließt mit seinem Ruhekontakt 1, 2 den Erregungsstromkreis des
Stanzfehlerrelais PER, das seinerseits den Tastenhebelsperrmagnet KL erregt. Zugleich unterbricht
der Ruhekontakt 3, 4 des Stanzfehlerrelais PER den Erregungsstromkreis des Locherkupplungsmagnets
PC (bzw. PC) und der Stanzmangete Pl bis PS (bzw. PV bis P 8'). Das Stanzfehlerrelais PER hält
sich nach seiner Erregung über seinen Arbeitskontakt 15, 16 und einen Ruhekontakt 3, 4 des
Streifenvorschubrelais TFR, so daß es erst dann wieder abfällt und die Tastenhebel freigibt, wenn
das Streifenvorschubrelais TFR durch Betätigung des Vorschubschalters 510 erregt wird.
Außerdem hat das Stanzfehlerrelais PER die Aufgabe,
die Tastenhebel der Maschine gegen Betätigung zu sperren, wenn die Bedienungsperson zwei Tastenhebel zu schnell nacheinander anschlägt. Zu diesem
Zweck verläuft ein weiterer Erregungsstromkreis des Stanzfehlerrelais PER über den Arbeitskontakt 15,16
des Wiederholungssperrelais ARR in Reihe mit Ruhekontakten des Abschaltrelais NPR-I und der
Codezeichenrelais ECR (für das Codezeichen »Fehler«), PRCR (für das Codezeichen »Schreibwerk
ein«) und SCR (für das Codezeichen »Stop«).
Das Wiederholungssperrelais ARR wird durch den Wählersammeikontakt SCC erregt, wenn zwei Tastenhebel
so schnell nacheinander betätigt werden, daß er sich dazwischen nicht öffnet.
Im Erregungsstromkreis des Tastenhebelsperrmagnets KL liegt ferner ein Lochstreifenkontakt PTC
des ersten Lochers (in Reihe mit einem Lochstreifenkontakt PTC des zweiten Lochers, falls ein solcher
vorhanden ist). Dieser Lochstreifenkontakt wird durch einen richtig in den Locher eingelegten Lochstreifen
geschlossen gehalten.
23 24
Das Loehefl der Codezeichen takte der Äbschaltrelais NPR-Ij NPR-2 und NPR-3
»Stop«, »Schreibwerk ein«, »Fehler« ™j den etitsprechönden Umsetzerfflagneten Tl bis
^ Γ 4 und Γ 6 bis Γ 8. Der Erregungsstromkreis für alle
Ein Codezeichen »Stop« (1-2-8), ein Codezeichen diese Umsetzermägnete wird von der Kontakt-
»Schreibwerk ein« (4-8-Ö) ühd ehi Codezeichen 5 klemme 2 jedes Abtastköntaktsatzes über die Lei-
»■Fehlef « (1-2-4-8-Z) können" in den Äüfzeiehnüngs- tung 204, den Ruhekontakt 11, 12 des Äbschaltrelais
träger des eineil oder des andereh Lochers ddfeh NPR-3, die Leitung 204 ä und eine Leitung 270 zur
Handbetätigung der entsprechenden Taste S 7, SS negativen Klemme 99 der Stromquelle geschlossen,
bzw. 59 gelocht weiden: Diese Tasten sind rechts Die AbtastkontäktsätzeRCC und RGl bis RC8 oberhalb des Tastenfeldes der Schreibmaschine, wie ία werden gleichzeitig entsprechend d'en gelochten in Fig. 10 gezeigt, angeordnet. Die SchalterSl, SS Codezeichen des Aufzeichnungsträgers betätigt und und 59' bewirken eine direkte Erregung der ent- bewirken eine entsprechende Erregung des Umsetzersprechenden Cödezeichenreläis SCR j PRCR und kupplüngsmagnets TC und der Umsetzermagnete Π ECR über entsprechende Leitungen 200, 2Ö1 und bis Γ 4 und T 6 bis T 8 der Schreibmaschine. Die Er-202. Der Arbeitsköütakt 1, t jedes dieser Relais ig regung des Umsetzerkuppluügsmagnets und der Umschließt einen Selbsthalteströmkreis über den Ruhe- setzermagtiete bewirken über einen mechanischen kontakt 11, 12 des WiederholüttgSsperreläis ARR, Umsetzer die Betätigung der entsprechenden Tasten- und der Arbeitskontäkt 6, 7 jedes Relais errichtet hebel der Schreibmaschine; so daß das Schreibwerk eineii Hältestromkreis für das Wiederhölungssperr- den Vom Aufzeichnungstfägfer abgetasteten Text fofreläis ÄRR über den Ruhekontakt 13; 14 des Karten- 20 iüatgetreu schreibt. Gleichzeitig bewirken die betätigvöfSehübrelais CFR und den Loehe'fVerriegelüngs- ten Tastenhebel (in der gleichen Weise wie bei Bekontakt PLC. Der Haltestromkreis für das "Wieder- tätigungen der Tastenhebel von Hand) über den holungsspefreiais ARR, enthält dessen Afbeitskbntäkt Cödezelchehwähler der Schreibmaschine die Betäti-17i 18 und den Ruhekontakt I3 2 des Stanzfehlef- güng der Wählerköhtakte5Cl bis 5C12, die ihrerfeläis PER. Aus der unmittelbar vorangehenden Be-- 25 selts den Locherkupplungsmagnet PC und die Stahzsehreibung der Efregungsströmkreise ergibt sich da- mägriete'Pi bis P 8 des an die Schreibmaschine anher, daß selbst ein kurzzeitiges Niederdrücken einer gebauten Ldchers Nr. 1 (und entsprechender Magnete der Tasten 57, 58 öder 59 einen vollständigen Stanz- des Lochers Nr. 2), in der zuvor beschriebenen Weise zyklus für das Starizeh des gewählten Cbdezeichens errögen. Wenn die Äbschaltrelais NPR-I-, NPR-2 und zur Folge hat und daß nur ein einziger solcher Zyklus 30 NPR-3 erregt werden, verbinden sie die Abtastkonauftritt, unabhängig davon, wie lange die Taste nie- taktsätze RCC und RCl bis RCS direkt mit dem dergedrückt gehalten wird, da die Relais ECR, PRCR Locherkuppltingsttiagnet PC und den Staiizinagneten und SCR unmittelbar durch die jeweiligen Tasten 89, Pl bis P8 des Lochers Nr. 1 (und über die Leitungen 58 und 57 erregt werden. Jedes der Codezeichen- 113 und 135 bis 143 mit dem Locherküpplungsrelais SCR, PRCR und ECR trägt eine Anzahl von 35 magnet PC und den StanzmägnetenPl' bis P 8' des Arbeitskontakten 11, 12... 19, 20, welche bei Ef- Lochers Nf. 2), während sie die Verbindung zu deri regung des betreffenden Cödezeichenreläis die Lei- Umsetzermagneten TC und Tl bis T 8 unterbrechen, tüngen 135 bis 141 in verschiedenen Kombinationen so daß die abgetasteten Codezeichen in den Lochern erregen und dadurch die Erregung bestimmter Stanz- aufgezeichnet werden, aber das Niederschreiben im magnete Pl bis P 7 des Lochers Nr. 1 öder der ent- 40 Schreibwerk der Schreibmaschine unterbleibt,
sprechenden Stanzmagnete Pl' bis P 7' des Lochers Der Umsetzermagnet T 5 verhindert in der nach-Nr. 2 bewirken. Der Locherkupplungsmagnet PC des folgend beschriebenen Weise bei seiner Erregung an die Schreibmaschine angebauten Lochers Nr. 1 eine Betätigung aller Tastenhebel mit Ausnahme des und der Löcherkupplungsmagnet PC des Lochefs Wägenrüeklauftastenhebels. Daher kann die Kontakt-Nr. 2 werden in der gleichen Weise erfegt, Wie zuvor 45 klemme 1 des Äb'tastkontäktsatzes RC 5 den Stanzin Verbindung mit dem Streif ehvorschub beschrieben magnet P 5 über den Arbeitskontakt 13, 14 des worden ist. Stanzsteuerrelais PCR und den Arbeitskontakt 12,13 Die Äbtästünit ^es Äbtastsehaltrelais NPR-2 erregen, so daß das
bzw. 59 gelocht weiden: Diese Tasten sind rechts Die AbtastkontäktsätzeRCC und RGl bis RC8 oberhalb des Tastenfeldes der Schreibmaschine, wie ία werden gleichzeitig entsprechend d'en gelochten in Fig. 10 gezeigt, angeordnet. Die SchalterSl, SS Codezeichen des Aufzeichnungsträgers betätigt und und 59' bewirken eine direkte Erregung der ent- bewirken eine entsprechende Erregung des Umsetzersprechenden Cödezeichenreläis SCR j PRCR und kupplüngsmagnets TC und der Umsetzermagnete Π ECR über entsprechende Leitungen 200, 2Ö1 und bis Γ 4 und T 6 bis T 8 der Schreibmaschine. Die Er-202. Der Arbeitsköütakt 1, t jedes dieser Relais ig regung des Umsetzerkuppluügsmagnets und der Umschließt einen Selbsthalteströmkreis über den Ruhe- setzermagtiete bewirken über einen mechanischen kontakt 11, 12 des WiederholüttgSsperreläis ARR, Umsetzer die Betätigung der entsprechenden Tasten- und der Arbeitskontäkt 6, 7 jedes Relais errichtet hebel der Schreibmaschine; so daß das Schreibwerk eineii Hältestromkreis für das Wiederhölungssperr- den Vom Aufzeichnungstfägfer abgetasteten Text fofreläis ÄRR über den Ruhekontakt 13; 14 des Karten- 20 iüatgetreu schreibt. Gleichzeitig bewirken die betätigvöfSehübrelais CFR und den Loehe'fVerriegelüngs- ten Tastenhebel (in der gleichen Weise wie bei Bekontakt PLC. Der Haltestromkreis für das "Wieder- tätigungen der Tastenhebel von Hand) über den holungsspefreiais ARR, enthält dessen Afbeitskbntäkt Cödezelchehwähler der Schreibmaschine die Betäti-17i 18 und den Ruhekontakt I3 2 des Stanzfehlef- güng der Wählerköhtakte5Cl bis 5C12, die ihrerfeläis PER. Aus der unmittelbar vorangehenden Be-- 25 selts den Locherkupplungsmagnet PC und die Stahzsehreibung der Efregungsströmkreise ergibt sich da- mägriete'Pi bis P 8 des an die Schreibmaschine anher, daß selbst ein kurzzeitiges Niederdrücken einer gebauten Ldchers Nr. 1 (und entsprechender Magnete der Tasten 57, 58 öder 59 einen vollständigen Stanz- des Lochers Nr. 2), in der zuvor beschriebenen Weise zyklus für das Starizeh des gewählten Cbdezeichens errögen. Wenn die Äbschaltrelais NPR-I-, NPR-2 und zur Folge hat und daß nur ein einziger solcher Zyklus 30 NPR-3 erregt werden, verbinden sie die Abtastkonauftritt, unabhängig davon, wie lange die Taste nie- taktsätze RCC und RCl bis RCS direkt mit dem dergedrückt gehalten wird, da die Relais ECR, PRCR Locherkuppltingsttiagnet PC und den Staiizinagneten und SCR unmittelbar durch die jeweiligen Tasten 89, Pl bis P8 des Lochers Nr. 1 (und über die Leitungen 58 und 57 erregt werden. Jedes der Codezeichen- 113 und 135 bis 143 mit dem Locherküpplungsrelais SCR, PRCR und ECR trägt eine Anzahl von 35 magnet PC und den StanzmägnetenPl' bis P 8' des Arbeitskontakten 11, 12... 19, 20, welche bei Ef- Lochers Nf. 2), während sie die Verbindung zu deri regung des betreffenden Cödezeichenreläis die Lei- Umsetzermagneten TC und Tl bis T 8 unterbrechen, tüngen 135 bis 141 in verschiedenen Kombinationen so daß die abgetasteten Codezeichen in den Lochern erregen und dadurch die Erregung bestimmter Stanz- aufgezeichnet werden, aber das Niederschreiben im magnete Pl bis P 7 des Lochers Nr. 1 öder der ent- 40 Schreibwerk der Schreibmaschine unterbleibt,
sprechenden Stanzmagnete Pl' bis P 7' des Lochers Der Umsetzermagnet T 5 verhindert in der nach-Nr. 2 bewirken. Der Locherkupplungsmagnet PC des folgend beschriebenen Weise bei seiner Erregung an die Schreibmaschine angebauten Lochers Nr. 1 eine Betätigung aller Tastenhebel mit Ausnahme des und der Löcherkupplungsmagnet PC des Lochefs Wägenrüeklauftastenhebels. Daher kann die Kontakt-Nr. 2 werden in der gleichen Weise erfegt, Wie zuvor 45 klemme 1 des Äb'tastkontäktsatzes RC 5 den Stanzin Verbindung mit dem Streif ehvorschub beschrieben magnet P 5 über den Arbeitskontakt 13, 14 des worden ist. Stanzsteuerrelais PCR und den Arbeitskontakt 12,13 Die Äbtästünit ^es Äbtastsehaltrelais NPR-2 erregen, so daß das
Leertaste-Codezeichen CH in einem Aufzeichiiungs-
Der in Verbindung mit Fig; 2 bis 7 beschriebene 50 träger gelocht werden kann, doch erregt dieser Ab-
Lochstreifen- und Lbchkartenabtäster weist eine An- tastkoritaktsätz RC 5 den Umsetzefmagnet Γ5 nicht,
zahl Von Abtastkontaktsätzen RCC und RCl bis Dieser erfährt seine Erregung über eine Leitung 223
RCs äüf, die in Abhängigkeit von den Lochungen und den Arbeitskontakt 13,14 eitles ZeilehscHält-
jeder Lochf eihe betätigt werden. Die negative Klemme relais LSR (wenn dieses anzieht) über die Leitung
99' der Stromquelle ist mit einer Leitung 203 verbuh- 55 214 gemeinsam mit der Erregung des Umsetzörküpp-
den, die an bestimmte Koritaktklemmen der Abtast- lüngsmagnets TC durch den Abtastersammeikontakt
kontaktsätze RCC und RCl bis RC 8 in der in RCC-, so daß in jedem Abtastzyklus für eine Zeilen-
Fig: 12f gezeigten Weise angeschlossen ist. Die Schaltung die Betätigung aller Tastenhebel mit Aus-
Leitüngen 204 bis 212 verBindöti bestimmte Kontakt- nähme des Wägfenrücklaüftastenhebels verhindert
klemmen der Äbtästkönkäktsätze RCl bis RCS in 60 wird,
der dargestellten Weise miteinander.
der dargestellten Weise miteinander.
Die Leitungen 213 und 2l4 verbinden die Köntaktklemme 1 des Abtäsiersammelkontäktsatzes RCC Der Abtaster Wird durch das Niederdrücken eines
über den Ruhekontakt 4, 5 des Äbschaltrelais NPR-I »Abtästbegimk-Schalters 53 von Hand in Tätigkeit
mit einem Umsetzerkupplungsmagnet TC. Die Lei- 65 gesetzt, Wodurch ein Abtästersteuerreläis RCR zum
tungen215 bis 218 und 220 bis 222" verbinden die Anziehen gebracht wird. Der Erregungsstromkreis
Kontäktklemme 1 jedes der Abtastkontäktsätze RCl des AbtastersteUofrelais verläuft von der positiven
bisi?C4 und RC6 bis RG8 über gesonderte Kön- Klömme 98 der Stromquelle über eine Leitung224,
25 26
den Kontakt 1, 2 des Abtastbeginnschalters 53, eine das Ende des Streifens (wenn ein Codezeichen »Stop«
Leitung 225, eine Leitung 226, den Ruhekontakt 11, versehentlich ausgelassen wurde) unter den Abtast-
12 des Stanzfehlerrelais PER, eine Leitung 227, die stiften des Abtasters hindurchbewegt oder wenn der
Ruhekontaktes, 4 der Abtastkontaktsätze RCl oder Abtastbeginnschalter 53 niedergedrückt wird, ohne
RC 2 oder über den Ruhekontakt 5, 6 des Abtast- 5 daß sich ein Streifen oder eine Karte im Abtaster be-
kontaktsatzes RC 4 und eine Leitung 203 zur nega- findet. Wenn das Abtasterverzögerungsrelais DCR an-
tiven Klemme 99 der Stromquelle. Somit liegt an der zieht, unterbricht sein Ruhekontakt 1,2 den Erre-
Leitung 226 immer eine negative Spannung, wenn gungsstromkreis des Abtastersteuermagnets 67, so
wenigstens einer der Abtastkontaktsätze RC1, RC 2, daß die Abtastung beendet wird. Das Abtasterverzö-
RC 4 (die zusammen dem Codezeichen »Stop« 1-2-8 io gerungsrelais DCR schließt zwar scheinbar einen
entsprechen) nicht betätigt ist und das Stanzfehler- Selbsthaltestromkreis über seinen Arbeitskontakt 2, 3
relais PER (dessen Kontakte 11 und 12) nicht ange- (der über die Leitungen 230 und 231, den Arbeits-
zogen ist. Das Abtastersteuerrelais RCR schließt kontakt 3, 4 des Abtastersteuerrelais RCR, den
beim Anziehen einen Selbsthaltestromkreis über Wagenrücklauf- und Tabulatorkontakt CRTC, die
seinen Arbeitskontakt 1, 2, welcher über den Ruhe- 15 Leitung 233, den Ruhekontakt 1, 2 des Zeilenschal-
kontaktl, 2 des Abtaststopschalters 54 parallel zu ters56, die Leitung 234, den Ruhekontakt 1, 2 des
dem Arbeitskontakt 2, 3 des Abtastbeginnschalters Schalters »Schreibwerk aus« 55, die Leitung 235,
53 geschaltet ist, so daß das Abtastersteuerrelais RCR den Ruhekontakt 1, 2 des Abtastbeginnschalters 53
angezogen bleibt, wenn der Abtastbeginnschalter 53 und die Leitung 225 zur Leitung 226, an der eine ne-
freigegeben wird. ao gative Spannung liegt, verläuft), doch kommt dieser
Der Abtastersteuermagnet 67 wird nun durch einen Selbsthaltestromkreis nicht zur Wirkung, da er den
Stromkreis erregt, der von der positiven Klemme 98 Wagenrücklauf- und Tabulatorkontakt CRTC entder
Stromquelle über eine Leitung 228, den Ruhe- hält, der sich sofort öffnet, wenn der Wagen seinen
kontakt 1,2 eines Abschaltverzögerungsrelais DCR-I, Rücklauf beginnt und erst wieder geschlossen wird,
eine Leitung 229, den Ruhekontakt 1, 2 eines Ab- 25 wenn der Wagenrücklauf beendet ist. Das Abtastertasterverzögerungsrelais
DCR, die Leitungen 230 und verzögerungsrelais fällt daher nach einem kurzen Er-
231, den Arbeitskontakt 3, 4 des Abtastersteuerrelais regungsintervall wieder ab, wobei es seinen Ruhe-
RCR, eine Leitung 232, einen normalerweise ge- kontakt 1, 2 wieder schließt, doch wird der Abtasterschlossenen
Wagenrücklauf- und Tabulatorkontakt steuermagnet 67 nicht sofort wieder erregt, da in
CRTC, eine Leitung 233, den Ruhekontakt 1, 2 des 30 seinem Erregungsstromkreis der nun offene Wagen-Zeilenschalters
56, eine Leitung 234, den Ruhekon- rücklauf- und Tabulatorkontakt CRTC liegt. Erst
takt 1,2 des Schalters »Schreibwerk aus« 55, eine wenn sich dieser Kontakt nach Beendigung des
Leitung 235, den Ruhekontakt 1,2 des Abtastbeginn- Wagenrücklaufs wieder schließt und dadurch den
schalters 53 (wenn dieser losgelassen ist) und eine Abtastersteuermagnet 67 wieder erregt, nimmt die
Leitung 225 zur Leitung 226 verläuft, an der, wie zu- 35 Abtastung ihren Fortgang.
vor erläutert, eine negative Spannung liegt, außer In den Erregungsstromkreis des Abtasterverzögewenn
ein Codezeichen »Stop« 1-2-8 auftritt. Der Ab- rungsrelais DCR liegen sowohl der Ruhekontakt 14,
tastersteuermagnet 67 wird somit beim Loslassen des 15 des Abschaltrelais NPR-3 als auch der Ruhekon-Abtastbeginnschalters
53' erregt, worauf er bewirkt, takt 11,12 eines Zeilenschaltrelais LSR. Da bei Erdaß
der Aufzeichnungsträger zum Abtasten durch 40 regung der Abschaltrelais das Schreibwerk ausgeden
Abtaster gefördert wird, wie in Verbindung mit schaltet ist, braucht in diesem Fall das Abtasterver-F
i g. 5 erläutert wurde. zögerungsrelais DCR nicht wirksam zu werden. Wie
Das Niederschreiben der von einem Aufzeich- später noch näher erläutert wird, hat auch ein Zeinungsträger
durch den Abtaster abgetasteten Nach- lenschaltvorgang das Ausschalten des Schreibwerks
rieht geschieht in der Schreibmaschine so schnell, daß 45 zur Folge, so daß auch in diesem Fall das Abtasterwährend
der verhältnismäßig langen Intervalle, die verzögerungsrelais nicht zur Wirkung zu kommen
für jeden Wagenrücklauf der Schreibmaschine oder braucht; deshalb wird seine Erregung durch den
zur Ausführung der Wagenbewegung während einer Ruhekontakt 11,12 des Zeilenschaltrelais LSR ver-Tabulatorbetätigung
erforderlich sind, die Abtastung hindert.
vorübergehend zum Stillstand gebracht werden muß. 50 Ferner ist eine geringfügige Verzögerung des Ab-Das
Codezeichen »Wagenrücklauf« EL betätigt den tasters jedesmal erforderlich, wenn ein Codezeichen
Abtastkontaktsatz RC 8, und dessen Arbeitskontakt 1, »Tabulator« (2-4-8-Cff-O) abgetastet wird, damit die
2 erregt den Umsetzermagnet Γ 8, der den Wagen- Bewegung des Schreibmaschinenwagens in die nächrücklauftastenhebel
betätigt. Die erforderliche Ver- ste Tabulatorstellung möglich ist. Auch diese Verzögerung
des Abtasters wird durch das Schließen des 55 zögerung wird durch das Abtasterverzögerungsrelais
Arbeitskontaktes 3, 4 des Abtastkontaktsatzes RCS DCR bewirkt, das in diesem Fall über einen Errebewirkt,
wodurch das Abtasterverzögerungsrelais gungsstromkreis zum Anziehen kommt, der wie folgt
DCi? zum Anziehen gebracht wird. Dieser Erregungs- verläuft: Von der positiven Klemme 98 der Stromstromkreis
verläuft von der positiven Klemme 98 der quelle über die Leitung 236, den Ruhekontakt 14,15
Stromquelle über eine Leitung 236, den Ruhekontakt 60 der Abschaltrelais NPR-3, die Leitungen 237 und
14, 15 des Abschaltrelais NRP-3, die Leitungen 237 239, den Ruhekontakt 11,12 des Zeilenschaltrelais
und 238, den Ruhekontakt 5, 6 des Abtastkontakt- LSR, eine Leitung 261, den Arbeitskontakt 5, 6 des
satzes RC 2, die Leitung 206 und den Arbeitskon- Abtastkontaktsatzes RC 5, die Leitung 210, den Artakt
3, 4 des Abtastkontaktsatzes RC 8 zur Leitung beitskontakt 5,6 des Abtastkontaktsatzes RC 6, die
203, an der eine negative Spannung liegt. Dieser Er- 65 Leitung 212, den Ruhekontakt 5, 6 des Abtastregungsstromkreis
enthält den Ruhekontakt 5, 6 des kontaktsatzes RCl, die Leitung 209, den Arbeits-Abtastkontaktsatzes
RC 2, um das Anziehen des Ab- kontakt 3, 4 des Abtastkontaktsatzes RC 4, die Leitasterverzögerungsrelais
DCR zu verhindern, wenn sich tung 208, den Arbeitskontakt 5, 6 des Abtastkon-
27 28
taktsatzes RC 3, die Leitung 207, den Ruhekon- tet werden, daß ein Codezeichen »Stop« abgetakt
5, 6 des Abtastkontaktsatzes RCl und die tastet wird, das den Abtaster stillsetzt, nicht dagegen
Leitung 203 zur negativen Klemme 99 der Strom- durch das Abtasten eines Codezeichens »Schreibquelle.
Wie bei dem vorangehend beschriebenen werk ein«.
Wagenrücklauf setzt das Abtasterverzögerungsrelais 5 Weder das Codezeichen »Schreibwerk aus« noch
DCR beim Anziehen den Abtaster dadurch still, daß das Codezeichen »Schreibwerk ein« bewirken das
sich sein Ruhekontakt 1, 2 öffnet, wodurch der Ab- Schreiben irgendwelcher Schriftzeichen durch die
tastersteuermagnet 67 entregt wird, wobei der Selbst- Schreibmaschine oder das Weiterschalten des
haltestromkreis für das Abtasterverzögerungsrelais Wagens.
DCR durch das Öffnen des Wagenrücklauf- und Ta- io Das Ausschalten des Schreibwerks von Hand gebulatorkontakts
CRTC unterbrochen wird. Auch schieht durch Handbetätigung des Schalters SS, wodiese
Erregung des Abtasterverzögerungsrelais DCR durch dessen Arbeitskontakt 2, 3 geschlossen wird, so
wird verhindert, wenn der Ruhekontakt 14,15 des daß die Anzugs- und Haltewicklungen Wl der Ab-Abschaltrelais
NPR-3 oder der Ruhekontakt 11,12 schaltrelais NPR-I, NPR-2 und NPR-3 erregt werdes
Zeilenschaltrelais LSR geöffnet ist. Da in diesen 15 den. Dieser Erregungsstromkreis verläuft von der
Fällen, wie bereits erwähnt, die Schreibmaschine positiven Klemme 98 der Stromquelle über die Leinicht
schreibt, ist auch keine Verzögerung des Ab- tungen 240 bis 244, den Arbeitskontakt 2, 3 des
tasters mit Rücksicht auf die Wagenbewegung erfor- Schalters 55, die Leitung 235, den Ruhekontakt 2, 3
derlich. des Abtastbeginnschalters 53 und die Leitung 225
ao zur Leitung 226, an der eine negative Spannung liegt, Das Ein- und Ausschalten des Schreibwerks falls kein Codezeichen »Stop« abgetastet wird.
Die Abschaltrelais NPR-I, NPR-2 und NPR-3
Mit dem auf der linken Seite oberhalb des Tasten- schließen beim Anziehen einen Selbsthaltestromkreis
feldes der Schreibmaschine vorgesehenen Schalter S 5 über eine Leitung 245, den Arbeitskontakt 5, 6 des
»Schreibwerk aus« kann erreicht werden, daß die 25 Abschaltrelais NPR-3, die Leitung 246, den Ruhe-Schreibmaschine
einen bestimmten Abschnitt eines kontakt 13, 14 eines Einschaltrelais PRR, eine Leiim
Abtaster abgetasteten Aufzeichnungsträgers über- tung 247, den nun geschlossenen Arbeitskontakt 1, 2
geht. Wenn dieser Schalter 55 von Hand niederge- des Abtaststeuerrelais RCR und den Ruhekontakt
drückt und dann wieder losgelassen wird, beginnt der 1, 2 des Abtaststopschalters 54 zur Leitung 226, an
Abtaster die Abtastung des Aufzeichnungsträgers, 30 der eine negative Spannung liegt. Da der zuletzt bedie
er so lange fortsetzt, bis das nächste Codezeichen schriebene Selbsthaltestromkreis über den Ruhekon-
»Stop« erreicht wird, jedoch wird während dieses taktl, 2 des Abtaststopschalters 54 verläuft, kann
Vorgangs keine Funktion der Schreibmaschine aus- durch dessen Betätigung der Selbsthaltestromkreis
gelöst. Dagegen kann die vom Aufzeichnungsträger der Abschaltrelais unterbrochen und damit das
abgetastete und von der Schreibmaschine übergan- 35 Schreibwerk wieder eingeschaltet werden. Ferner liegt
gene Nachricht, wenn gewünscht, in dem einen oder im Selbsthaltestromkreis der Abschaltrelais die Leiin
dem anderen Locher oder auch in beiden Lochern tung 266, an der, wie erwähnt, immer eine negative
gleichzeitig aufgezeichnet werden. Dies wird durch Spannung liegt, außer wenn durch den Abtaster ein
die in dem abgetasteten Aufzeichnungsträger aufge- Codezeichen »Stop« (1-2-8) abgetastet wird, bei welzeichneten
Lochersteuercodezeichen bestimmt. 40 chem die Abtastkontaktsätze RCl, RC 2 und RC 4
Das Schreibwerk kann auch selbsttätig durch gleichzeitig betätigt werden. Daher geschieht das
Codezeichen aus- und eingeschaltet werden, die in Wiedereinschalten des von Hand ausgeschalteten
dem abgetasteten Aufzeichnungsträger aufgezeichnet Schreibwerks entweder von Hand durch die Betätisind.
Für diesen Zweck ist ein Tastenhebel »Schreib- gung des Abtaststopschalters 54 oder selbsttätig
werk aus« vorgesehen, bei dessen Betätigung ein 45 durch das Abtasten eines Codezeichens »Stop« im
Codezeichen »Schreibwerk aus« (4-8-CZ?) in den Abtaster.
Aufzeichnungsträger gelocht werden kann. Wenn die- Bei der Betätigung des Schalters 55 wird außer-
ser Tastenhebel durch den Abtaster beim Abtasten dem an dessen Ruhekontakt 1,2 der Erregungsstromdes
Codezeichens »Schreibwerk aus« automatisch be- kreis des Abtastersteuermagnets 67 unterbrochen, so
tätigt wird, wird durch die folgenden, im abgetaste- 50 daß der Abtaster stillgesetzt wird, bis der Schalter
ten Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Codezei- 55 wieder losgelassen wird.
chen die Schreibmaschine nicht betätigt, diese kön- Das selbsttätige Ausschalten des Schreibwerks
nen jedoch, wenn gewünscht, in einem oder auch in beim Abtasten eines Codezeichens »Schreibwerk aus«
beiden Lochern aufgezeichnet werden. Ein Codezei- (4-8-Ci?) im Abtaster erfolgt durch das Anziehen
chen »Schreibwerk ein« (4-8-0) kann in dem Auf- 55 eines Abschaltsteuerrelais NPCR. Dieses Relais wird
zedchnungsträger dadurch gelocht werden, daß der durch einen Stromkreis erregt, der von der positiven
Schalter »Schreibwerk ein« 58, der rechts oberhalb Klemme 98 der Stromquelle über die Leitungen 248
des Tastenfeldes der Schreibmaschine vorgesehen ist, und 249, den Arbeitskontakt 5, 6 des Abtastersteuervon
Hand betätigt wird. Wenn das Schreibwerk durch relais RCR (das zu diesem Zeitpunkt erregt ist), eine
die automatische Betätigung des Tastenhebels 60 Leitung 250 und den Wählerkontakt SC 6 zur negati-
»Schreibwerk aus« beim Abtasten des entsprechen- ven Klemme 99 der Stromquelle verläuft. Der Wänden
Codezeichens ausgeschaltet worden ist, kann es lerkontakt5C6 wird durch den Codezeichenwähler
nur durch die Abtastung eines Codezeichens der Schreibmaschine geschlossen, wenn der Tasten-
»Schreibwerk ein« wieder eingeschaltet werden, wo- hebel »Schreibwerk aus« beim Abtasten des entsprebei
der Betrieb des Abtasters nicht unterbrochen 65 chenden Codezeichens im Abtaster betätigt wird. Das
wird. Wenn dagegen das Schreibwerk von Hand Abschaltsteuerrelais NPCR schließt beim Anziehen
durch die Betätigung des Schalters 55 ausgeschaltet einen Selbsthaltestromkreis über die Leitung 248, seiworden
ist, kann es nur dadurch wieder eingeschal- nen Arbeitskontakt 1, 2, den Ruhekontakt 1, 2 des
29 30
Einschaltrelais PRR und eine Leitung 251 zur nega- Zeichenwähler der Schreibmaschine betätigt hat. Ein
tiven Klemme 99 der Stromquelle. Der Arbeitskon- weiteres kurzes Intervall tritt nach dem Anziehen des
takt 5, 6 des Abschaltsteuerrelais NPCR schließt Abschaltsteuerrelais NPCR ein, bis die Abschaltrelais
einen Erregungsstromkreis für die Abschaltrelais NPR-I, NPR-2 und NPR-3 ansprechen; erst dann
NPR-I, NPR-2 und NPR-3, der von der negativen 5 fällt das Abschaltverzögerungsrelais DCR-I ab, so
Klemme 99 der Stromquelle über den Ruhekontakt daß der Abtaster seinen Betrieb fortsetzen kann.
11, 12 des Einschaltrelais PRR, eine Leitung 252 Wenn das Schreibwerk in der vorangehend be- und die Leitungen 240 bis 243 zur positiven Klemme schriebenen Weise durch ein Codezeichen »Schreibder Stromquelle verläuft. Die Abschaltrelais NPR-I, werk aus« automatisch ausgeschaltet worden ist, soll NPR-2 und NPR-3 weisen eine zweite Haltewick- io dieser Zustand andauern, bis ein Codezeichen, lung W 2 auf, die während jedes Abtastzyklus durch »Schreibwerk ©in« (4-8-0) im Abtaster abgetastet den Abtastsammelkontaktsatz RCC erregt wird, um wird. Zu diesem Zweck stellt der Arbeitskontakt sicherzustellen, daß diese Relais während des ganzen 3, 4 des Abschaltsteuerrelais NPCR beim Schließen Abtastzyklus erregt bleiben, wenn der Zyklus einmal einen Erregungsstromkreis für das Einschaltrelais eingeleitet worden ist. Der Erregungsstromkreis für 15 PRR her. Dieser Erregungsstromkreis verläuft von diese Haltewicklung der Abschaltrelais verläuft von der positiven Klemme 98 der Stromquelle über den der positiven Klemme 98 der Stromquelle über die Arbeitskontakt 3, 4 des Abschaltsteuerrelais NPCR, Leitungen 253 bis 255, den Arbeitskontakt 8, 9 des eine Leitung 264, den Ruhekontakt 6, 7 des Abtast-Abschaltrelais NPR-3, die Leitungen 256 und 257, kontaktsatzes RC 5, die Leitung 210, den Arbeitskonden Arbeitskontakt 3, 4 des Abtastsammelkontäkt- 20 takt 5, 6 des Abtastkontaktsatzes RC 6, die Leitung satzes RCC und die Leitung 203 zur negativen 212, den Ruhekontakt 5, 6 des Abtastkontaktsatzes Klemme 99 der Stromquelle. RCl, die Leitung 209, den Arbeitskontakt 3,4 des AbWenn der Abtaster ein Codezeichen »Schreibwerk tastkontaktsatzes RC 4, die Leitung 208, den Ruheaus« abtastet, wird der Abtaster für ein kurzes Inter- kontakt 5, 6 des Abtastkontaktsatzes RC 3, die Leivall zum Stillstand gebracht, das ausreicht, das An- 25 tung 207, den Ruhekontakt 5, 6 des Abtastkontaktziehen der Abschaltrelais zu ermöglichen. Diese satzes RCl und die Leitung 203 zur negativen Unterbrechung wird durch das Abschaltverzöge- Klemme 99 der Stromquelle. Ein Selbsthaltestromrungsrelais DCR-I herbeigeführt, das durch die kreis für das Einschaltrelais wird über dessen Argleichzeitige Betätigung der Abtastkontaktsätze RC 3, beitskontakt 3, 4, eine Leitung 265 und den Arbeits- RC 4 und RC 5, die dem Codezeichen »Schreibwerk 30 kontakt 8, 9 des Abschaltrelais NPR-2 zur negativen aus« (4-8-CiZ) entsprechen, erregt wird. Der Erre- Klemme 99 der Stromquelle, hergestellt. Das Eingungsstromkreis für das Abschaltverzögerungsrelais schaltrelais PRR unterbricht beim Anziehen an sei- DCR-I verläuft von der positiven Klemme 98 der nem Ruhekontakt 1, 2 den Selbsthaltestromkreis des Stromquelle über die Leitung 258, den Ruhekontakt Abschaltsteuerrelais NPCR, so daß dieses abfällt. 1, 2 des Zeilenschaltrelais LSR, eine Leitung 259, 35 Der Selbsthaltestromkreis für die Abschaltrelais den Arbeitskontakt 3, 4 des Abtastkontaktes RC 5, NPR-I, NPR-2 und NPR-3 wird unterbrochen, wenn eine Leitung 260, den Ruhekontakt 6, 7 des Abtast- der Ruhekontakt 13, 14 des Einschaltrelais PRR gekontaktsatzes .RC 6, die Leitung 212, den Ruhekon- öffnet wird, worauf die Abschaltrelais abfallen. Dies takt 5, 6 des Abtastkontaktsatzes RC 7, die Leitung hat zur Folge, daß der Selbsthaltestromkreis für das 209, den Arbeitskontakt 3, 4 des Abtastkontaktsatzes 4° Einschaltrelais PRR durch das Öffnen des Arbeitsi?C4, die Leitung 208, den Arbeitskontakts, 6 des kontakte 8, 9 des Abschaltrelais NPR-2 unterbrochen Abtastkontaktsatzes .RC 3, die Leitung 207, den wird, so daß das Einschaltrelais PRR ebenfalls abRuhekontakt 5, 6 des Abtastkontaktsatzes i?Cl und fällt. Das Wiedereinschalten des Schreibwerks ist dadie Leitung 203 zur negativen Klemme 99 der Strom- mit abgeschlossen,
quelle. Das Abschaltverzögerungsrelais DCjR-I 45
11, 12 des Einschaltrelais PRR, eine Leitung 252 Wenn das Schreibwerk in der vorangehend be- und die Leitungen 240 bis 243 zur positiven Klemme schriebenen Weise durch ein Codezeichen »Schreibder Stromquelle verläuft. Die Abschaltrelais NPR-I, werk aus« automatisch ausgeschaltet worden ist, soll NPR-2 und NPR-3 weisen eine zweite Haltewick- io dieser Zustand andauern, bis ein Codezeichen, lung W 2 auf, die während jedes Abtastzyklus durch »Schreibwerk ©in« (4-8-0) im Abtaster abgetastet den Abtastsammelkontaktsatz RCC erregt wird, um wird. Zu diesem Zweck stellt der Arbeitskontakt sicherzustellen, daß diese Relais während des ganzen 3, 4 des Abschaltsteuerrelais NPCR beim Schließen Abtastzyklus erregt bleiben, wenn der Zyklus einmal einen Erregungsstromkreis für das Einschaltrelais eingeleitet worden ist. Der Erregungsstromkreis für 15 PRR her. Dieser Erregungsstromkreis verläuft von diese Haltewicklung der Abschaltrelais verläuft von der positiven Klemme 98 der Stromquelle über den der positiven Klemme 98 der Stromquelle über die Arbeitskontakt 3, 4 des Abschaltsteuerrelais NPCR, Leitungen 253 bis 255, den Arbeitskontakt 8, 9 des eine Leitung 264, den Ruhekontakt 6, 7 des Abtast-Abschaltrelais NPR-3, die Leitungen 256 und 257, kontaktsatzes RC 5, die Leitung 210, den Arbeitskonden Arbeitskontakt 3, 4 des Abtastsammelkontäkt- 20 takt 5, 6 des Abtastkontaktsatzes RC 6, die Leitung satzes RCC und die Leitung 203 zur negativen 212, den Ruhekontakt 5, 6 des Abtastkontaktsatzes Klemme 99 der Stromquelle. RCl, die Leitung 209, den Arbeitskontakt 3,4 des AbWenn der Abtaster ein Codezeichen »Schreibwerk tastkontaktsatzes RC 4, die Leitung 208, den Ruheaus« abtastet, wird der Abtaster für ein kurzes Inter- kontakt 5, 6 des Abtastkontaktsatzes RC 3, die Leivall zum Stillstand gebracht, das ausreicht, das An- 25 tung 207, den Ruhekontakt 5, 6 des Abtastkontaktziehen der Abschaltrelais zu ermöglichen. Diese satzes RCl und die Leitung 203 zur negativen Unterbrechung wird durch das Abschaltverzöge- Klemme 99 der Stromquelle. Ein Selbsthaltestromrungsrelais DCR-I herbeigeführt, das durch die kreis für das Einschaltrelais wird über dessen Argleichzeitige Betätigung der Abtastkontaktsätze RC 3, beitskontakt 3, 4, eine Leitung 265 und den Arbeits- RC 4 und RC 5, die dem Codezeichen »Schreibwerk 30 kontakt 8, 9 des Abschaltrelais NPR-2 zur negativen aus« (4-8-CiZ) entsprechen, erregt wird. Der Erre- Klemme 99 der Stromquelle, hergestellt. Das Eingungsstromkreis für das Abschaltverzögerungsrelais schaltrelais PRR unterbricht beim Anziehen an sei- DCR-I verläuft von der positiven Klemme 98 der nem Ruhekontakt 1, 2 den Selbsthaltestromkreis des Stromquelle über die Leitung 258, den Ruhekontakt Abschaltsteuerrelais NPCR, so daß dieses abfällt. 1, 2 des Zeilenschaltrelais LSR, eine Leitung 259, 35 Der Selbsthaltestromkreis für die Abschaltrelais den Arbeitskontakt 3, 4 des Abtastkontaktes RC 5, NPR-I, NPR-2 und NPR-3 wird unterbrochen, wenn eine Leitung 260, den Ruhekontakt 6, 7 des Abtast- der Ruhekontakt 13, 14 des Einschaltrelais PRR gekontaktsatzes .RC 6, die Leitung 212, den Ruhekon- öffnet wird, worauf die Abschaltrelais abfallen. Dies takt 5, 6 des Abtastkontaktsatzes RC 7, die Leitung hat zur Folge, daß der Selbsthaltestromkreis für das 209, den Arbeitskontakt 3, 4 des Abtastkontaktsatzes 4° Einschaltrelais PRR durch das Öffnen des Arbeitsi?C4, die Leitung 208, den Arbeitskontakts, 6 des kontakte 8, 9 des Abschaltrelais NPR-2 unterbrochen Abtastkontaktsatzes .RC 3, die Leitung 207, den wird, so daß das Einschaltrelais PRR ebenfalls abRuhekontakt 5, 6 des Abtastkontaktsatzes i?Cl und fällt. Das Wiedereinschalten des Schreibwerks ist dadie Leitung 203 zur negativen Klemme 99 der Strom- mit abgeschlossen,
quelle. Das Abschaltverzögerungsrelais DCjR-I 45
schließt einen Selbsthaltestromkreis über eine Lei- Die Zeilenschaltung
tung 262, semen Arbeitskontakt 3, 4, eine Leitung
tung 262, semen Arbeitskontakt 3, 4, eine Leitung
263 und den Ruhekontakt 7, 8 des Abschaltrelais Für die Zeilenschaltung von Hand ist der Zeilen-
NPR-2 zur negativen Klemme 99 der Stromquelle. schalter 56 links oberhalb des Tastenfelds der
Da dieser Selbsthaltestromkreis über den Ruhekon- 50 Schreibmaschine vorgesehen. Wenn dieser Schalter
takt 7, 8 des Abschaltrelais NPR-2 verläuft, ist ge- niedergedrückt und wieder losgelassen wird, beginnt
währleistet, daß das Abschaltverzögerungsrelais der Abtaster zu arbeiten, welcher ohne Rücksicht auf
DCR-I erregt bleibt, bis die Abschaltrelais NPR-I, im Aufzeichnungsträger vorhandene Codezeichen
NPR-2 und NPR-3 in der vorangehend beschriebe- »Stop« weiterarbeitet, bis er ein Codezeichen
nen Weise erregt worden sind. Solange das Abschalt- 55 »Wagenrücklauf« erreicht, das einen Zeilenvorschub
verzögerungsrelais DCR-I erregt bleibt, unterbricht bewirkt und den Abtaster zum Stillstand bringt. Dies
sein Ruhekontakt 1, 2 den Erregungsstromkreis des ermöglicht für das früher beschriebene Ausfüllen von
Abtastersteuermagnets 67, so daß der Abtaster für Formblättern, die jeweils um eine Zeile weiterzudieses
Intervall stillgesetzt ist. schalten sind, wenn in der jeweiligen Zeile keine Ein-Da
das Abschaltverzögerungsrelais DCR-I unmit- 60 tragung zu machen ist, wobei der Aufzeichnungsträtelbar
durch die Abtastkontaktsätze RC-3, RC-4 ger um den entsprechenden Abschnitt vorgeschoben
und RCS erregt wird, wird der Abtaster sofort zum werden muß. Bei einer Betätigung des Zeilenschalters
Stillstand gebracht. Das Abschaltsteuerrelais NPCR 56 kann nur ein Wagenrücklauf ausgeführt werden,
wird dagegen durch den Wählerkontakt SC 6 erst Alle anderen im Aufzeichnungsträger aufgezeichnekurze
Zeit nach dem Abtasten des Codezeichens 65 ten Codezeichen können kernen Arbeitsvorgang der
»Schreibwerk aus« erregt, nämlich wenn der Tasten- Schreibmaschine auslösen. Hierdurch wird ein vollhebel
»Schreibwerk aus« betätigt worden ist und ständiger Gleichlauf zwischen dem auszufüllenden
seinerseits den Wählerkontakt SC 6 über den Code- Formblatt und dem Aufzeichnungsträger gewähr-
leistet, unabhängig davon, ob der Aufzeichnungsträger infolge einer Betätigung des Zeilenschalters oder
infolge einer Betätigung des Abtastbeginnschalters abgetastet wird.
Bei der Handbetätigung des Zeilenschalters 56 wird dessen Arbeitskonfakt 2, 3 geschlossen, wodurch
zwei Zeilenschaltrelais LSR und LSR-I erregt werden.
Der Erregungsstromkreis für diese Relais verläuft von der positiven Klemme 98 der Stromquelle
über eine Leitung 266, den Arbeitskonatkt 2, 3 des ip
Zeilenschalters 56, die Leitung 234, den Ruhekontakt 1, 2 des Schalters 55, die Leitung 235, den
Ruhekontakt 2, 3 des Abtastbeginnschalters 53 und die Leitung 225 zur Leitung 226, an der eine negative
Spannung liegt. Das Zeilenschaltrelais LSR schließt beim Anziehen über seinen Arbeitskontakt
15,16 einen Selbsthaltestromkreis für die beiden Relais LSR und LSR-I. Dieser Selbsthaltestromkreis
verläuft über eine Leitung 267, den Arbeitskontakt 15, 16 des Zeilenschaltrelais LSR, eine Leitung 268,
den Ruhekontakt 11, 13 des Abtasterverzögerungsrelais DCi?, eine Leitung 269 und eine Leitung 270,
die zur negativen Klemme 99 der Stromquelle führt.
In diesem Selbsthalterelais liegt also der Ruhekontakt 11,13 des Abtasterverzögerungsrelais DCR, das as
in der zuvor beschriebenen Weise bei einer Betätigung des Tastenhebels »Wagenrücklauf« am Ende
der Zeile zum Anziehen gebracht wird. Da sich dabei sein Ruhekontakt 11, 13 öffnet, werden dann die
beiden Zeilenschaltrelais LSR und LSR-I wieder abgeworfen.
Beim Anziehen des Zeilenschaltrelais LSR öffnet sich der Ruhekontakt 1, 2, wodurch eine Erregung
des Abschaltverzögerungsrelais DCR-I verhindert wird. Der Arbeitskontakt 13, 14 des Zeilenschaltrelais
LSR erregt den Umsetzermagnet Γ 5, der
die Betätigung aller Tastenhebel mit Ausnahme des Wagenrücklauftastenhebels verhindert. Der Stromkreis
für den Umsetzermagnet Γ 5 verläuft von der positiyen Klemme 98 der Stromquelle über die Leitung
223, den Arbeitskontakt 13,14 des Zeilenschaltrelais LSR1 die Leitung 269, die Leitung 213, den Arbeitskontakt
1, 2 des Abtastersammelkontaktsatzes RCC, der in jedem Abtastzyklus betätigt wird, und
die Leitung 203 zur negativen Klemme 99 der Stromquelle.
Der Ruhekontakt 11, 12 des Zeilenschaltrelais LSR verhindert das Anziehen des Abtasterverzögerungsrelais
DCR für einen Tabulatorvorgang, da die Schreibmaschine während der Zeilenschaltung nicht
schreibt und somit keine Verzögerung für eine Wagenbewegung erforderlich ist. Der Arbeitskontakt
2, 3 des Zeilenschaltrelais LSR-I bildet über die Leitungen
270 und 271 einen Stromkreis für die Erregung des Abtastersteuermagnets 67, so daß dieser den
Abtastvorgang einleitet. Der Abtastersteuermagnet wird während des Zeilenschaltintervalls erregt gehalten,
auch wenn während dieser Zeit ein oder mehrere Codezeichen »Stop« im Abtaster abgetastet werden.
Dieser Erregungsstromkreis wird unterbrochen, wenn das Zeilenschaltrelais L5R-1 in der zuvor beschriebenen
Weise am Ende der Zeilenschaltung zum Abfallen gebracht wird.
Das Stoppen des Abtastvorgangs von Hand
Der Betrieb des Abtasters kann jederzeit von Hand durch Betätigung des Abtaststopschalters 54 unterbrochen
werden. Durch eine solche Betätigung wird der Selbsthaltestromkreis des Abtastersteuerrelais
RCR unterbrochen, der über dessen Arbeitskontakt 1, 2 und den Ruhekontakt 1, 2 des Abtaststopschalters
54 verläuft. Das Abtastersteuerrelais RCR öffnet
beim Abfallen seinen Arbeitskontakt 3, 4, um den Erregungsstromkreis des Abtastersteuermagnets 67
zu unterbrechen und auf diese Weise den Betrieb des Abtasters zu beenden. Der Abtaster kann dann durch
Betätigung des Abtastbeginnschalters 54 von Hand wieder in Tätigkeit gesetzt werden, weil dadurch das
Abtastersteuerrelais RCR wieder erregt wird.
Durch eine Betätigung des Abtaststopschalters 54 kann jedoch der Betrieb des Abtasters nicht abgestellt
werden, wenn der Betrieb der Schreibmaschine unter der Steuerung des Abschaltsteuerrelais NPCR
steht. In diesem Falle wird das Abtastersteuerrelais RCR erregt gehalten (selbst wenn dessen Selbsthaltestromkreis
beim Öffnen des Ruhekontakts 1, 2 des Abtaststopschalters 54 unterbrochen wird), und zwar
über einen Stromkreis, der über die Leitung 247, den Ruhekontakt 13,14 des Einschaltrelais PRR, die Leitung
246, den Arbeitskontakt 5, 6 des Abschaltrelais NPR-2, die Leitungen 245, 243 und 252, den Ruhekontakt
11, 12 des Einschaltrelais PRR und den Arbeitskontakt 5, 6 des Abschaltsteuerrelais NPCR zur
negativen Klemme 99 der Stromquelle verläuft.
Claims (8)
1. Elektrische Steuereinrichtung für eine Maschinenkombination, bestehend aus einer tastenbetätigbaren
elektrischen Schreibmaschine, einer Lochvorrichtung für band- oder kartenförmige
Aufzeichnungsträger und einer Abtastvorrichtung für die gelochten Aufzeichnungsträger zur automatischen
Steuerung der Schreibmaschine und der Lochvorrichtung, mit Sondertasten für das wahlweise Ein- und Ausschalten der Abtastvorrichtung
und der Lochvorrichtung und mit einer auf ein Codezeichen »Stop« in dem gelochten
Aufzeichnungsträger ansprechenden Anhaltevorrichtung für die Abtastvorrichtung, so daß der
von Hand oder durch Aufzeichnungsträger eingegebene Text ganz oder teilweise in einen weiteren
gelochten Aufzeichnungsträger eintragbar ist, gekennzeichnet durch Abschaltvorrichtungen
(NPCR, NPR-I, NPR-2, NPR-3) zum Abtrennen des Schreibwerks von der Abtastvorrichtung
(10-1?) und gleichzeitigem Anschalten der Lochvorrichtung (U-P) an die Abtastvorrichtung,
wobei die Abschaltvorrichtungen durch ein von der Abtastvorrichtung (10-i?) geliefertes Codezeichen
»Schreibwerk aus«, oder vor Beginn des Abtastvorgangs mittels einer Taste (»Schreibwerk
aus«; 55) von Hand erregbar und durch ein von der Abtastvorrichtung geliefertes Codezeichen
»Schreibwerk ein« über eine Wiedereinschaltvorrichtung (PRR), durch ein von der Abtastvorrichtung
geliefertes Codezeichen »Stop« oder mittels einer Taste (»Abtaststop«; 54) von Hand entregbar
sind, und gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung (SC 8, POC, PSR, PCR) für das Ein-
und Ausschalten der Lochvorrichtung (H-P) durch von der Abtastvorrichtung gelieferte Codezeichen
(»Locher 1 an«, »Locher aus«) oder durch von Hand betätigbaren Tasten (»Locher 1
an«, »Locher aus«).
2. Steuereinrichtung nach Anspruch. 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine zweite Lochvorrichtung vorgesehen ist, die auf die von der Schreibmaschine
oder von der Abtastvorrichtung gelieferten Signale zur Aufzeichnung auf einem weiteren
Aufzeichnungsträger anspricht, und daß für die zweite Lochvorrichtung eine weitere Steuereinrichtung
(SC 12) vorgesehen ist, die von Hand oder durch ein von der Abtastvorrichtung geliefertes
Codezeichen (»Locher 2 an«) betätigbar ist und die zweite Lochvorrichtung für die von
der Schreibmaschine oder von der Abtastvorrichtung gelieferten Signale wahlweise ein- oder ausschaltet.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen von Hand oder durch
ein bestimmtes Codezeichen (»Locher aus«) betätigbaren Kontakt (POC) für das gleichzeitige
Ausschalten der beiden Lochvorrichtungen und durch weitere von Hand oder durch bestimmte
Codezeichen (»Locher 1 an«, »Locher 2 an«) betätigbare Kontakte (SC8, SCH) für das wahlweise
Einschalten der beiden Lochvorrichtungen.
4. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß einige der Abschaltvorrichtungen (NPR-I, NPR-2, NPR-3) je nach ihrem Betriebszustand
bestimmen, ob die von der Abtastvorrichtung oder die von der Schreibmaschine erzeugten elektrischen
Signale einer der oder beiden Lochvorrichtungen zwecks Aufzeichnung zugeführt werden.
5. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine
Verzögerungseinrichtung (DCR), welche die Betätigung der Abtastvorrichtung während der Zeitdauer
der Umschaltung der Abschaltvorrichtungen (NPR-I, NPR-2, NPR-3) hemmt.
6. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine der Lochvorrichtungen zur wahlweisen Verwendung von schmalen Lochstreifen
und von breiten Lochkarten eingerichtet ist und daß eine Fühlvorrichtung (90, 91, 92) so angeordnet
ist, daß sie von einer breiten Lochkarte, nicht dagegen von einem schmalen Lochstreifen
in der Lochvorrichtung betätigt wird.
7. Steuereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlvorrichtung (90, 91,
92) einen elektrischen Kontakt (90-1, 90-2, 90-3) enthält, der durch einen in die Bahn der breiten
Lochkarten ragenden Fühler (92) betätigt wird.
8. Steuereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Lochkarte im Weg
des Fühlers (92) eine Öffnung (H) angeordnet ist, in welche der Fühler (92) eintreten kann.
9. Steuereinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch einen von Hand betätigbaren
Vorschubschalter (510), der über den elektrischen Kontakt (90-1, 90-2, 90-3) mit einer
einen selbsttätigen Vorschub bewirkenden Vorschubsteuereinrichtung (CFR, TFR) derart verbunden
ist, daß die Vorschubsteueremrichtuug in der einen Stellung des elektrischen Kontakts nur
während der Dauer der Betätigung des Vorschubschalters (510) erregt ist und sich in der anderen
Stellung des elektrischen Kontaktes selbst erregt hält.
10. Steuereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubsteuereinrichtung
(CFR, TFR) mit den Stanzmagneten (Pl bis PS) der Lochvorrichtung derart verbunden
ist, das während jedes Zyklus des selbsttätigen Vorschubs in der einen Stellung des elektrischen
Kontakts (90-1, 90-2, 90-3) alle Stanzmagnete und in der anderen Stellung dieses Kontakts
kein Stanzmagnet erregt werden.
11. Steuereinrichtung nädi einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stopanordnung (RCl, RC 2, RC 4) vorgesehen
ist, die beim Auftreten eines bestimmten Codezeichens (»Stop«) den Abtaster stillsetzt,
und daß eine der Abschaltvorrichtungen (NPCR) so mit der Stopanordnung verbunden ist, daß sie
bei ihrer Erregung die Stopanordnung unwirksam macht.
12. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine
Verzögerungseinrichtung (DCR), die auf von der Abtastvorrichtung gelieferte Codezeichen »Tabulator«
oder »Wagenrücklauf« anspricht und den Betrieb der Abtastvorrichtung verzögert, bis der
Wagen der Schreibmaschine in die Tabulatorstellung bzw. die Zeilenanfangsstellung bewegt ist,
und daß eine der Abschaltvorrichtungen (NPCR) bei ihrer Erregung die Verzögerungseinrichtung
(DCR) unwirksam macht.
13. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtastvorrichtung (10-/?) Codeabtastglieder (RCl bis RC8) und eine Vorschubeinrichtung
(RCC, 67) für den Aufzeichnungsträger aufweist, daß eine Führungsplattform (13) vorgesehen
ist, die von Hand in eine Einführungsstellung zur Einführung des Aufzeichnungsträgers
und in eine Abtaststellung, in welcher die Vorschubeinrichtung in den Aufzeichnungsträger eingreift,
schwenkbar ist, und daß ein Anschlag (20) vorgesehen ist, der mit der Plattform in der Einführungsstellung
so zusammenwirkt, daß bei Einführung einer Lochkarte deren Vorderkante in die richtige Stellung in bezug auf die Codeabtastglieder
gebracht wird.
14. Steuereinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (20)
wahlweise so einstellbar ist, daß die größere Breite der Lochkarte zur Einstellung der Vorderkante
ausgenützt wird.
15. Steuereinrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung
eine Anzahl von in einer Linie liegenden Abtaststiften (53) zum Feststellen des Vorhandenseins
bzw. Fehlens von Codelöchern in dem Aufzeichnungsträger aufweist und daß der Anschlag
(20) so angeordnet ist, daß beim Anliegen der Vorderkante einer Lochkarte an dem Anschlag
die Abtaststifte (53) mit der ersten Lochreihe der Karte in Deckung sind.
16. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsplattform (13) eben ist und daß ein ebenes Niederhalteglied (25) parallel zur Führungsplattform
im festen Abstand davon und mit dieser verschwenkbar angebracht ist.
17. Steuereinrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch ein Vorschubhemmglied (29),
609 578/76
das von Niederhalteglied (25) getragen wird und so angebracht ist, daß es in Vorschublöcher eingreift,
die in der Längsrichtung des Aufzeichnungsträgers in Abständen angebracht sind, und
dadurch eine vorschubhemmende Wirkung auf den Aufzeichnungsträger ausübt.
18. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß weitere Abschaltvorrichtungen (LSR, LSR-I) vorgesehen sind, die von Hand durch Betätigung
einer Taste (56) erregbar und durch ein von der Abtastvorrichtung (10-R) geliefertes Codezeichen
»Wagenrücklauf« entregbar sind und im erregten Zustand die Betätigung des Schreibwerks durch
alle von der Tastvorrichtung gelieferten Codezei-
chen mit Ausnahme des Codezeichens »Wagenrücklauf« verhindern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 918 269;
USA.-Patentschriften Nr. 2 540 029, 2 543 435, 2700 446, Re 22 394 zur USA.-Patentschrift
Nr. 2183 147;
»Das Lochkartenverfahren« in der Zeitschrift »Der Maschinenmarkt«, 58. Jahrgang, Nr. 78 vom
27. September 1952, S. 7 bis 9;
»Die automatische Schreibmaschine« in der Zeitschrift »Der Maschinenmarkt«, 61. Jahrgang, Nr. 54
vom 8. JuH 1955,. S. 10.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
609 578/76 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US535497A US2905298A (en) | 1955-09-20 | 1955-09-20 | Writing machine |
Publications (1)
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Family
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|---|---|---|---|
| DEC13295A Pending DE1218472B (de) | 1955-09-20 | 1956-06-28 | Elektrische Steuereinrichtung fuer eine Maschinenkombination, bestehend aus einer tastenbetaetigbaren elektrischen Schreibmaschine, einer Lochvorrichtung und einer Abtastvorrichtung |
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| DE (1) | DE1218472B (de) |
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