DE888323C - Anordnung zum spaltenweisen Pruefen von gelochten Aufzeichnungstraegern - Google Patents
Anordnung zum spaltenweisen Pruefen von gelochten AufzeichnungstraegernInfo
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 31. AUGUST 1953
/ 4168 IXb j 43a
Sindelfingen (Württ.)
Die Erfindung verwendet zum spaltenweisen Prüfen von Lochaufzeich'nungen ein bei jedem Prüf Vorgang
gegen den Aufzeichnungsträger bewegtes, von der Tastenbetätigung unabhängiges Prüforgan, das ein
anderes Prüforgan, das bei Tastenbetätigung die Bewegung des unabhängigen Prüforgans mitmacht, in
seiner relativen Lage zu diesem ändert und dadurch die Nichtübereinstimmung von Tastung und Lochung
anzeigt. Die beiden Prüforgane befinden sich auf der einen Seite des Aufzeichnungsträgers.
Bisher bestand, wenn die als Abfühlstifte ausgebildeten Prüforgane gegen die ungelochte Karte stießen,
die Gefahr der Beschädigung. Nach der Erfindung werden die Abfühlstifte über ein Zwischenglied angehoben,
das die Antriebskraft der Abfühlstifte nach kurzer Berührung mit dem Prüf objekt von diesem
fernhält.
Bei der Prüfung erreicht die Prüferin gemeinhin eine ziemliche Geschwindigkeit, so daß sie nach dem
Drücken einer falschen Taste und ehe sie sich des Fehlers bewußt wird, noch mehrere Tasten betätigt.
Durch die Steuerwirkung bei einer Fehleranzeige wird zwar dieses Übertasten wirkungslos. Es mußte
aber bei bisher bekannten Geräten eine besondere Taste betätigt und dann von der fehlerhaften Spalte
ab erneut geprüft werden. Es war schwierig, fest-
zustellen, von welcher Spalte ab erneut zu prüfen war,
da keine Beziehung zur tatsächlichen Spaltenstellung in der Maschine vorhanden war.
Erfmdungsgemäß wird die auf den Fehler folgend betätigte Taste eine bestimmte Zeitlang gesperrt.
Dadurch kann die Prüferin die fehlerhafte Spalte schneller und bequemer feststellen und nach kurzer
Verzögerung ohne merklichen Taktwechsel wiederholt durchtasten.
ίο Wenn in einem bestimmten Feld der Karte ein
Fehler entdeckt wird, so kann die Karte außerhalb des fehlerhaften Feldes durch einen Wiederholungslocher dupliziert werden. Das fehlerhafte Feld muß
von Hand gelocht werden. Bisher war es üblich, das ganze Feld durchzuprüfen, auch wenn sich der
Fehler in der ersten Spalte des Feldes befand. Nach der Erfindung werden die Felder durch eine besondere
Leitkarte gekennzeichnet und die einem Fehler im Feld der Prüfkarte folgenden Spalten übersprungen.
,Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen
ersichtlich.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. ι einen Aufriß der Maschine mit einer zu prüfenden Karte in Ausgangsstellung,
Fig. 2 einen Teilquerschnitt über die Linien 2-2 von Fig. i, der den Abfühlmechanismus für die Programmkarte
darstellt,
Fig. 3 einen Querschnitt über die Linien 3-3 von Fig. i, der den von der Abfühlschiene und den Tasten
gesteuerten Vergleichsmechanismus darstellt,
Fig. 4 einen rückwärtigen Aufriß nach der Linie 4-4 von Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht in der Richtung der Linie 5-5 von Fig. 4 gesehen, welche die Einkerb vorrichtung
darstellt,
Fig. 6 eine Einzelansicht der Einkerb-Lochstempel-Wählplatte nach der Linie 6-6 von Fig. 4,
Fig. 7 einen Querschnitt des Tastaturmechanismus, Fig. 8 einen Querschnitt nach der Linie 8-8 von
Fig. i, der den Reibungsantriebs- und Vorschubmechanismus zeigt,
Fig. 9 die Eintourenkupplung für den Kartenvergleichsmechanismus,
Fig. 10 die Tastensperrvorrichtung nach der Linie 10-10 von Fig. 7,
Fig. 11 die von der Leertaste gesteuerte Kontaktbetätigungsvorrichtung,
Fig. 12 Teile der Vergleichsvorrichtung von Fig. 3, Fig. 13 den Tastenriegelmechanismus,
Fig. 14 eine Programmkarte,
Fig. 15 eine zu prüfende Zählkarte,
Fig. 16 ein Zeitdiagramm bestimmter nockengesteuerter
Kontakte,
Fig. 17 a und 17 b senkrecht aneinandergelegt ein
Schaltbild der Maschine.
In Fig. 15 ist eine 8ospaltige Lochkarte dargestellt,
bei welcher jede Spalte zwölf Prüf stellen hat. Die Spalten können zu mehreren Feldern (durch senkrechte
Trennlinien dargestellt) zusammengefaßt werden. Die Lochkarte ist in Fig. 1, 3 und 15 mit 10 bezeichnet,
und um die Lochungen zu prüfen, wird diese Karte so eingelegt, daß sich ihr unterer Rand
zwischen der Transportwalze 11 und der federbetätigten
Andrückwalze 12 (Fig. 3) und ihre Spalte 1 um eine Spalte rechts der gemeinsamen Mittellinie
zwischen den beiden Walzen befinden.
Um die Karte aus einem Vorratsmagazin in diese Stellung zu bringen, ist eine bekannte automatische
Kartenzuführung vorgesehen. Im Beispiel wird angenommen, daß die Karte von Hand in die erwähnte
Stellung gebracht wird.
In der gemeinsamen Mittellinie der Walzen befinden sich zwölf Abfühlschienen 13 (Fig. 3 und 4),
von denen jede mit einer Öffnung versehen ist, durch
die ein Hebel 14 gehakt ist, welcher bei 15 drehbar an einer Schiene 16 befestigt ist, die, in einer muldenförmigen
Platte 17 geführt, senkrecht auf und ab bewegt und durch eineFeder 18 nach oben gedrückt wird.
Eine U-förmige Blattfeder 19 drückt den Hebel 14
in Uhrzeigerrichtung und auch sein nicht ausbalanciertes Gewicht hält ihn in der gezeigten Stellung.
Ein Bügel 20 erfaßt normalerweise einen Vorsprung an der Schiene 16, um sie in der in Fig. 3 gezeigten
Stellung zu halten. Dieser um eine Achse 21 drehbare Bügel sorgt, wenn er im Gegenuhrzeigersinn in die
Stellung von Fig. 12 geschwenkt ist, dafür, daß sich die Schiene 16 unter dem Einfluß ihrer Feder 18 aufwärts
bewegen kann und dadurch den Hebel 14 und die Abfühlschiene 13 mitnimmt. Das obere Ende go
der Schiene 13 liegt normalerweise gerade unterhalb der unteren Fläche der Karte, berührt sie, wenn sich
keine Lochung in dieser Spalte befindet, und wird dadurch an der weiteren Aufwärtsbewegung gehindert.
Durch die fortdauernde Aufwärtsbewegung der Schiene 16 kommt der Hebel 14 in die in Fig. 12
dargestellte Stellung, wo der senkrechte Arm des Hebels 14 unter eine feststehende Querstange 22
geschwenkt ist, so daß die weitere Aufwärtsbewegung der Schiene 16 unterbrochen und der Druck der
Feder 18 auf die Stange 22 übertragen wird. Die Trägheit des Hebels 14 bewirkt, daß dieser umkippt,
d. h. im Gegenuhrzeigersinne so weit schwenkt, daß die Schiene 13 aus der Berührung mit der Unterfläche
der Karte zurückgezogen wird. Der Druck der Feder 18 hält den Hebel 14 in dieser umgekippten
Stellung, indem sie ihn in seiner gekippten Stellung fest an die Querstange 22 drückt. Durch diese Konstruktion
kann die Karte nicht reißen, wie es in früheren Formen von Stiftabfühlvorrichtungen der
Fall war, bei denen die Kraft der Feder direkt gegen die Karte wirkte.
Nach Fig. 3 ist für jede Schiene 16 ein Finger 23 vorgesehen. Jeder Finger 23 ist bei 25 drehbar mit
einem Hebel 24 verbunden und wird durch eine Feder 26 im Uhrzeigersinne gespannt, so daß das
obere Ende des Fingers 23 gegen einen Vorsprung 16 a
seiner entsprechenden Schiene 16 gedrückt wird. Am entgegengesetzten oder linken Ende jedes Hebels 24
ist drehbar bei 27 ein federbetätigter Haken 28 angebracht, welcher bei Normalstellung der Teile (Fig. 3)
durch den Anker 29 eines sogenannten Zwischenmagneten 30 erfaßt und gehalten wird. Jeder Magnet
30 wird unter der Steuerung einer Prüf taste erregt. Bei der Erregung eines Magneten 30 wird sein
Anker 29 angezogen und gibt den entsprechenden Haken 28 frei, welcher dann durch die Feder 31 im
Uhrzeigersinne in die Stellung von Fig. 12 kommt, so daß der Haken unter die Querstange 20 β des
Bügels 20 eingreift. Wenn der Bügel 20 im Gegenuhrzeigersinne gedreht wird, kommt auch der entsprechende
Hebel 24 in die Stellung von Fig. 12. Dabei wird der Finger 23 aus der Stellung von Fig. 3
aufwärts bewegt in die von Fig. 12. Hier ist der Finger 23 durch Betätigung einer bestimmten Taste
aufwärts bewegt worden, jedoch nicht die Abfühlschiene 13, die der dieser Taste entsprechenden
Lochstelle entspricht, so daß der Finger 23 am Vorsprung 16« der Schiene 16 aufwärts gleitet und sich
gleichzeitig im Uhrzeigersinne dreht.
An den unteren Kanten aller Finger 23 erstreckt sich ein bei 33 drehbar befestigter Bügel 32, der durch
die mittlere Zunge von zwei Kontakten 34, 35, die gewöhnlich offen bzw. geschlossen sind, im Sinne des
Uhrzeigers gedreht wird. Wenn irgendeiner der Finger 23 im Uhrzeigersinne schwenkt, verschiebt
er den Bügel 32 in die Stellung von Fig. 12 und kehrt den Zustand der Kontakte 34, 35 um.
Wenn die Zunge 13 eine Lochung findet und die Schiene 16 sich aufwärts bewegen läßt, geht diese Aufwärtsbewegung
ebensoweit wie die Aufwärtsbewegung des entsprechenden Fingers 23, so daß der Finger 23 und die Schiene 16 ihre relative Stellung
zueinander behalten, bei der der Finger auf dem Vorsprung i6a ruht. Eine Drehbewegung des Fingers
findet nicht statt.
Wenn eine Lochung entdeckt und dadurch die Schiene 16 aufwärts bewegt, der entsprechende Hebel
23 jedoch nicht zur Bewegung entriegelt worden ist, bleibt der Finger 23 in der Stellung von Fig. 3, so
daß der Vorsprung 16 α sich nach oben bewegt und
den Finger 23 darunter gleiten und den Kontaktbügel 32 betätigen läßt.
Der Vergleichsvorgang besteht darin, daß, wenn eine Zunge 13 eine Lochung ohne gleichzeitige Erhebung des entsprechenden Fingers 23 abliest, der Prüfbügel 32 geschwenkt wird, und andererseits darin, daß, wenn der Finger 23 hochgehoben wird, ohne daß gleichzeitig die entsprechende Zunge 13 hochgehoben wird, ebenfalls eine Schwenkung des Bügels stattfindet. Hierdurch wird angezeigt, daß keine Übereinstimmung zwischen der abgefühlten Lochstelle und der niedergedrückten Prüftaste besteht. Werden beide aufwärts bewegt, behalten sie ihre Beziehung zueinander bei, und der Bügel 32 wird nicht bewegt. Auf die gleiche Weise bleiben, wenn sich in einer Stelle keine Lochung befindet und die entsprechende Taste nicht betätigt wird, die Teile 16 und 32 in der Stellung von Fig. 3, wo der Bügel 32 nicht betätigt wird.
Der Vergleichsvorgang besteht darin, daß, wenn eine Zunge 13 eine Lochung ohne gleichzeitige Erhebung des entsprechenden Fingers 23 abliest, der Prüfbügel 32 geschwenkt wird, und andererseits darin, daß, wenn der Finger 23 hochgehoben wird, ohne daß gleichzeitig die entsprechende Zunge 13 hochgehoben wird, ebenfalls eine Schwenkung des Bügels stattfindet. Hierdurch wird angezeigt, daß keine Übereinstimmung zwischen der abgefühlten Lochstelle und der niedergedrückten Prüftaste besteht. Werden beide aufwärts bewegt, behalten sie ihre Beziehung zueinander bei, und der Bügel 32 wird nicht bewegt. Auf die gleiche Weise bleiben, wenn sich in einer Stelle keine Lochung befindet und die entsprechende Taste nicht betätigt wird, die Teile 16 und 32 in der Stellung von Fig. 3, wo der Bügel 32 nicht betätigt wird.
In Fig. 3 erstreckt sich ein bei 37 drehbarer Bügel 36 quer über die Oberkanten der Haken 28, so daß,
wenn einer von ihnen ausgelöst wird, der Bügel leicht im Uhrzeigersinne geschwenkt wird und ein Kontaktpaar
38 schließt.
In Fig. 11 ist der von dem der Leertaste entsprechenden
Magneten 30 gesteuerte Mechanismus dargestellt. Wenn diese Taste betätigt wird, wird der
Magnet 30 erregt, und sein Anker 29 gibt einen federbetätigten Hebel 39 frei, welcher am Bügel 20, 20«
drehbar angebracht ist, so daß, wenn dieser Magnet erregt ist, der Hebel 39 zu einer Drehung im Uhrzeigersinne
freigegeben wird, um ebenfalls den Bügel 36 zu betätigen und die Kontakte 38 zu schließen.
Nach Fig. 1, 4 und 8 ist die Kartentransportwalze 11,
welche eine Kante der Karte erfaßt, an einer Welle 40 befestigt, an welcher ein Zahnrad 41 und ein Sperrad
42 befestigt sind. Die Welle 40 mit dem an ihr befestigten Zahnrad 41 und Sperrad 42 wird, wie in
Fig. 8 dargestellt, im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht, wird jedoch durch den Anker 43 des
Magnets 44 daran gehindert. Eine kurze Erregung des Magnets 44 gibt das Sperrad zum Weiterrücken
um einen Schritt oder Zahn frei, was dem Spaltenabstand der Karte entspricht. Der Anker 43 des
Magnets ist über eine Stange 45 mit einem Kontakt 46 verbunden, dessen Zweck in Verbindung mit dem
Schaltbild erklärt wird.
Gemäß Fig. 1 und 8 hat das Zahnrad 41 über ein
dazwischenliegendes Leerlaufrad 47 Verbindung mit einem Zahnrad 48, welches an einer Welle 49 befestigt
ist. Das Zahnrad 48 hat eine Antriebsverbindung über ein Leerlaufzahnrad 49 α mit einem an einer
Welle 50 a befestigten Zahnrad 49 δ (Fig. 1). Auf
dieser Welle ist frei beweglich ein Zahnrad 50, welches ständig umläuft. Ebenfalls beweglich auf der Welle
50 a ist eine Scheibe 51, welche durch eine Zungenfeder 52 auf das Zahnrad 50 gedrückt wird. Scheiben
aus Reibungsmaterial liegen zwischen der Platte 52 und dem Zahnrad 50 und zwischen den Zahnrädern
49 δ und 50, so daß, da das Zahnrad 50 ständig umläuft, diese Bewegung dem Zahnrad 49 b mitgeteilt und
über die Zahnräder 49«, 48 und 47 auf das Zahnrad 41 und das Zahnritzel 42 übertragen wird.
Die Tastatur, durch welche die Magnete 30 erregt werden, ist in Fig. 7 dargestellt, in welcher nur die
wichtigen Elemente gezeigt werden, die mehrere Tasten 53 umfassen. Jede Taste ist vertikal beweglich
und kann über einen Hebel 54 eine Schiene 55 nach links ziehen. Das rechte Ende der Schiene ist mit
einem hakenförmigen Ende versehen, das in eine Nut 56 in einer Sperrplatte 57 hineinragt, welche
drehbar bei 58 an einer Schiene 59 befestigt ist. Diese Schiene wird normalerweise durch eine Feder 60
nach unten gedrückt, jedoch in der oberen Stellung dadurch gehalten, daß die Kante 61 des Riegels 57
von einer feststehenden Querstange 62 erfaßt wird. Die normale Stellung der Teile ist in Fig. 7 dargestellt.
Beim Niederdrücken einer der Tasten 53 wird ihre entsprechende Schiene 55 nach links gezogen, und
diese zieht das obere Ende des entsprechenden Riegels 57 mit (s. Fig. 13). Hierdurch wird der
Riegel 57 aus der Stange 62 ausgehakt, und die Feder 60 kann ihre Schiene 59 abwärts drücken und
einen zugeordneten Kontakt 63 schließen. Die Leertaste 53 S besitzt eine ähnliche Gruppe von Verbindungen,
um eine zugeordnete Schiene 55 und Kontakte 63 zu betätigen.
Wie später in Verbindung mit dem Schaltplan erklärt werden wird, schließen die Kontakte 63 einen
Stromkreis für einen zugeordneten Magnet 30.
Zur Rückführung der Schiene 55 ist der Löschmagnet
64 vorgesehen, welcher bei Erregung seinen bei 66 drehbaren Anker 65 so schwenkt, daß dieser
eine gebogene Platte 68 aufwärts gegen einen Ann des Riegels 57 bringt, der dann seine zugeordnete
Schiene 59 hochhebt. Gleichzeitig wird der Riegel im Uhrzeigersinne gedreht, so daß er die feststehende
Stange 62 wieder erfaßt. Bei Abschalten des Magneten
fällt der Riegel 57 auf die Stange und die Schiene 55 hakt in den Riegel, Wenn die Taste losgelassen worden
ist.
Links von den Riegeln 57 (Fig. 7 und 10) befinden sich Sperrscheiben 69, welche solche Abstände voneinander
haben, daß jederzeit nur ein Riegel 57 in geschwenkter Stellung sein kann. Wenn ein Riegel 57
wie in Fig. 13 geschwenkt und fallen gelassen ist, kann, solange der Riegel unten bleibt, keine andere Taste betätigt
werden, und die dem ausgelösten Riegel zugeordnete Taste ist ebenfalls gedruckt gesperrt, da das
rechte Ende ihrer Schiene 55 durch das aufrechtstehende Ende des Riegels 57 gegen Bewegung nach
rechts festgehalten wird.
Der Anker 65 des Magnets 64 ist mit einer Verlängerung
70 (Fig. 7) versehen, durch welche ein Kontakt 71 bei jederErregung desMagnets geöffnet wird.
Wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, ist der Bügel 20, 20« mit einer Nockenfolgewalze 73 versehen, welche
mit einem Nocken 74 auf der Welle 75 zusammenwirkt, um die Bügel zu schwenken. Diese Welle
wird durch eine bekannte Spiralfederkupplung (Fig. 9) angetrieben. Auf der Welle ist frei eine
Scheibe 76 gelagert (Fig. 4 und 9), welche dauernd angetrieben wird. Diese Scheibe hat eine Nabe 77,
die sich innerhalb der Windungen einer Spiralfeder 78 befindet. An der Welle 75 ist ein Anschlagnocken 79
(Fig. 8) befestigt, und zwischen der Scheibe 76 und dem Anschlagnocken befindet sich die Feder 78. Ein
Ende der Feder ist an dem Nocken 79 befestigt, und das andere Ende an einer Muffe 80. Die Muffe ist
mit einem Anschlag 81 versehen, welcher den Anker 82 eines Magnets 83 erfaßt, während der Nocken 79 eine
Anschlagkante besitzt, die einen drehbaren Hebel 85 erfaßt, welcher durch eine Feder 86 gegen den Anker
82 gedrückt wird.
Diese Teile bilden eine bekannte Eintourenkupplung, und wenn sich die Teile in Normalstellung befinden,
in welcher beide Anschläge 81 und 79 in ihre entsprechenden Hebel einklinken, ist die Feder 78
leicht geöffnet, so daß die Nabe 77 der Scheibe 76 frei innerhalb der Feder rotieren kann. Bei Erregung
des Magnets 83 löst der Anker 82 den Anschlag 81 aus, woraufhin die Feder 78 sich schließen will
und die Nabe 77 der Scheibe 76 ergreift, so daß durch die Feder 78 eine Verbindung mit dem Anschlagnocken
79 der Welle 75 entsteht. Wenn der Magnet 83 vor dem Ende einer Umdrehung abgeschaltet wird,
erfaßt der Anschlag 81 erneut den Anker 82, und die Feder wird geöffnet. Die angetriebenen Teile laufen
etwas nach, so daß der Nocken 79 erneut den Hebel 85 erfaßt und so das erneute Schließen der Spiralfeder
verhindert.
Wenn die Welle 75 eine Umdrehung macht, schwenken
die Bügel 20, 20«, und es tritt die Aufwärtsbewegung
der Zungen 13 ein. An der Welle 75 sind mehrere kontaktbetätigende Nocken befestigt, die
schematisch im Schaltplan dargestellt sind. Ihr Zeitdiagramm ist in Fig. 16 dargestellt.
Nach Fig. 4 und 6 befindet sich ein. Lochstempel 90
in Reihe mit den Abfühlzungen 13. Ein zweiter Lochstempel 91 ist so angeordnet, daß, wenn sich die letzte
oder achtzigste Spalte der Lochkarte über den Abfühlzungen befindet, der Lochstempel 90 die obere Kante
d.er Karte überdeckt, während der Lochstempel 91 die
rechte Kante der Karte zwischen ihren 0- und i-Positionen überdeckt. Wenn einer der Stempel niedergedrückt
wird, schneidet er eine halbkreisförmige Kerbe 92 oder 93 in die Karte (s. Fig. 15). Die beiden Lochstempel
sind untereinander durch einen Hebel 94 verbunden, welcher bei 95 (Fig. 4) drehbar mit einem
Hebel 96 verbunden ist, der um einen feststehenden Stift 97 durch ein Glied 89 schwenkbar ist.
Die Zwischenplatte 98 (Fig. 6) wird normalerweise durch eine Feder 99 so gehalten, daß eine Kante der
Platte unter einem mit einem Vorsprung versehenen oberen Teil des Lochstempels 91 liegt. Dann dreht die
Abwärtsbewegung des Gliedes 89 den Arm 96 im Uhrzeigersinne (Fig. 4) und bewegt den Stift 95 nach
unten. Da der Lochstempel 91 durch die Zwischenplatte 98 gegen Bewegung blockiert ist, wird der
Hebel 94 im Uhrzeigersinne gedreht und der Lochstempel 90 gegen die Karte gedrückt.
Wenn das Solenoid 100 erregt ist, wird die Zwischenplatte
98 durch einen Hebel 101 nach rechts verschoben. Dadurch wird der Lochstempel 91 ausgelöst,
und eine andere Kante der Platte 98 gleitet unter den mit einem Vorsprung versehenen Teil des Lochstempels
90. Wenn das Soleniod 100 die Platte in der verschobenen Stellung hält, wird der Hebel 96 durch
das Glied 89 gedreht, aber da der Lochstempel 90 jetzt gesperrt ist, dreht sich der Arm 94 etwas im
entgegengesetzten Uhrzeigersinne. Sein Drehstift 95 senkt sich, und der Lochstempel 91 wird betätigt.
Der Lochstempel 90 kann ohne Rücksicht darauf, welche Spalte der Karte sich in Abfühlstellung befindet,
betätigt werden, während der Lochstempel 91 10g nur betätigt wird, wenn sich die letzte Spalte der
Karte an der Abfühlstation befindet und wenn der Irrtumslochstempel 90 nicht während der Prüfvorgänge
betätigt worden ist.
Der Mechanismus zur Aufundabbewegung des
Gliedes 89 ist in Fig. 5 dargestellt, in welcher die Welle 75 einen Nocken 102 trägt, welcher mit einer
Folgewalze 103 eines Hebels mit drei Armen 103 a,
103 b, 103 c zusammenwirkt. Der letzte dieser Arme
ist mit dem Glied 89 verbunden. Der Hebel 103 a wird normalerweise in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung
durch die Feder 104 gezogen, die an einem Arm 105 befestigt ist, dessen Walze auf einer konzentrischen
Scheibe 106 abläuft. Die Achse 21, auf welcher der Hebel 103 a drehbar sitzt, dient ebenfalls
als Drehpunkt für einen Hebel 108 und zwischen
diesem und dem Arm 103 δ befindet sich ein Block 109,
welcher auf dem Anker 110 eines Magnets in sitzt.
Der Arm 108 wird normalerweise in der dargestellten Stellung durch eine Gliedverbindung 112 gehalten,
die mit einer Exzenterscheibe 113 auf der Welle 75
in Verbindung steht. Die Wirkung der Feder 104 gegen die Arme 1036 und 103 a wird so durch den
Block 109 auf den Arm 108 übertragen, so daß dessen Last nicht von dem verhältnismäßig leichten Anker
110 getragen wird.
Solange der Magnet in nicht erregt ist, bleiben die Teile in der dargestellten Stellung, und das Glied 89
wird nicht betätigt. Bei Erregung des Magnets in wird der Block 109 aus den Armen 103 b und 108
herausgezogen, so daß der erstere dem Umriß des Nockens 102 folgen und das Glied 89 betätigen kann.
Bei Betätigung erfaßt die untere Kante des Arms
103 c einen Pfosten 114 und öffnet einen Kontakt 119.
Ein federbetätigter Riegel 117 erfaßt und hält darauf
hin den Kontakt offen, bis er von Hand gelöst wird.
Unterhalb des Gliedes 89 (Fig. 5) befindet sich ein
Kontakt 148, welcher sich schließt, wenn sich das Glied senkt. Der Hebel 101 (Fig. 4) schließt bei
Betätigung einen Kontakt 100 a, wenn das Solenoid 100 erregt wird.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist die Leitkarte 10 P an der
Außenfläche einer Trommel 120 angebracht, welche wiederum an der Welle 49 befestigt ist, die mit der
Kartentransportwalze 11 verbunden ist und daher schrittweise mit ihr weiterrückt. Auf der Oberfläche
der Karte 10 P läuft ein Sternrad 121 in der ii-Loch-Zeile,
welches drehbar an einem Hebel 122 angebracht ist. Wenn eine ii-Lochung das Rad erreicht, rollt
der nächste Zahn in das Loch und dreht den Hebel 122 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne (Fig. 2). Infolgedessen
schließt sich der Kontakt 147, und wenn mehrere aufeinanderfolgende Lochungen vorhanden
sind, rollt das Rad von einer zur anderen, ohne den Hebel 122 zu verschieben, so daß die Kontakte 147
während der Dauer dieser aufeinanderfolgenden Lochungen geschlossen bleiben.
Die Beziehung zwischen den Karten 10 und 10 P
ist derart, daß das Rad 121 eine Kartenspalte der Karte 10 P einen Schritt oder eine Spalte, ehe die
entsprechende Spalte der Karte 10 ihre Abfühlzungei3
erreicht, abfühlt. Wenn also z. B. eine ii-Lochung in Spalte ι von Karte 10 P ist, ist ein Zahn des Rades 121
in dieses Loch eingefallen, wenn sich die Spalte 1 der Karte 10 um einen Schritt von der Reihe von Zungen
13 entfernt befindet.
Gemäß Fig. 7 kann ein Bügel 123 durch eine Nockenfläche
auf jeder Schiene 59 gedreht werden, um einen Kontakt 150 zu schließen, wenn eine Schiene gesenkt
wird.
Es sei angenommen, daß eine in Fig. 15 dargestellte gelochte Karte 10 geprüft werden soll. Die Karte
wird mit der gedruckten Seite nach oben zwischen die Transportrolle 11 und die Andruckrolle 12 eingelegt
(Fig. ι und 3), so daß sich die Spalte 1 einen Spaltenabstand rechts der Mittellinie durch die beiden
Rollen befindet.
Das schrittweise Weiterrücken der Karte unter der Steuerung des Prüfers unterscheidet sich von der
Arbeitsweise früherer Maschinen insofern, als sich die zu prüfende Spalte in der Anfangsstellung um einen
Spaltenabstand von der Abfühlstelle entfernt befindet. Wenn eine Taste betätigt wird, macht die Maschine
erst einen Vorrückschritt, um die Kartenspalte in Abfühlstellung zu bringen. Wenn diese Spalts fehlerlos
ist, kann beim Drücken der Taste für die nächste Spalte die Karte um einen Schritt vorgerückt werden.
Die Betätigung erfordert also einen Vorrückvorgang vor einem Abfühlvorgang im Gegensatz zu früheren
Maschinen, bei denen auf den Abfühlvorgang ein Vorrückvorgang folgte.
Nach Fig. 17 a gelangt der Strom über den Hauptschalter
130 zu einem Zweiweggleichrichter 131, und
von da geht eine mit 132 bezeichnete positive Leitung mit 130 Volt Spannung aus. Die negative oder
Null-Spannungs-Leitung ist mit 133 bezeichnet. Der Motor 134 ist direkt an das Netz angeschlossen und
läuft ständig, wenn der Schalter 130 geschlossen ist. Die Primärwicklung eines Transformators 135 liegt
ebenfalls am Netz und seine Sekundärwicklung liefert Strom für die Glühfäden 136 einer Anzahl Elektronenröhren
der Type 25 Lb. Von dem Transformator geht über einen Einweggleichrichter eine Vorspannungsleitung
137 mit —49 Volt zu den Vorspannungswiderständen
138 der verschiedenen mit dem Vorzeichen T versehenen Röhren, z. B. Tz, Ti, T3,
Γ 7, Γ 4, Γ 17 und T 9.
Zuerst wird ein mit R 4 (Fig. 17 b) bezeichnetes
Relais durch das Schließen des tastenbetätigten Start-Kontakts 161 erregt. Dieses Relais hat eine
Haltespule H und bei seiner Erregung schließt es seine Kontakte R 4«, um einen Haltestromkreis von
der Leitung 132 über die H-Wicklung des Relais R 4
die Kontakte R 4a und die gewöhnlich geschlossenen nockenbetätigten Kontakte P4 zur Leitung 133 herzustellen.
Im Schaltplan haben die dargestellten Relais im allgemeinen Doppelwicklungen, eine Erregerwicklung
P und eine Haltewicklung H. Um der Vereinfachung in der Schaltanordnung willen sind diese
Spulen an verschiedenen Punkten im Stromkreis dargestellt. Die von den Relais betätigten Kontakte
sind zur Vereinfachung der Schaltanordnung als nicht neben diesen liegend dargestellt, und um die
Kennzeichnung der Kontakte zu erleichtern, sind die Relais mit gestrichelten Linien neben den Kontakten,
die sie steuern, dargestellt. Die Kontakte selbst werden durch das gleiche Bezugszeichen wie
das Relais mit einem kleinen Buchstaben gekennzeichnet. Ein Relais R 4 steuert also die Kontakte
R 4 a, das Relais R 37 steuert die Kontakte 2? 37α,
2? 37 δ usw.
Aus Fig. 15 ersieht man, daß die Spalte 1 der
Karte 10 eine Lochung in der 4-Stelle enthält, und wenn die Prüferin jetzt die 4-Taste 53 (Fig. 7) niederdrückt,
wird die entsprechende Schiene 59 ausgelöst, und die entsprechenden Kontakte 63 werden geschlossen
und bilden so einen Stromkreis (Fig. 17 b), der sich von der Leitung 133 über die Relaiskontakte
R 31g, die Nockenkontakte P 6 zu den gewöhnlich
geschlossenen Tastatur-Lösch-Magnetkontakten 71,
den 4-Kontakten 63, zum 4-Magneten 30 und zur Leitung 132 erstreckt. Hierdurch wird der entsprechende
Haken 28 (Fig. 12) zur Erfassung des Bügels 20 a ausgelöst. Durch die Auslösung eines Hakens
28 wird der Bügel 36 geschwenkt und Kontakt 38 geschlossen.
Dieser Kontakt (Fig. 17 a) schließt einen Stromkreis
von der Leitung 133 über die Kontakte 38, die Kontakte R4b (jetzt umgestellt wegen der vorausgehenden
Erregung des Relais R 4), ein Kontaktpaar R 31«, die
S Leitung 140, die Kontakte R 34« (in Normalstellung)
die Kontakte R25« (in Normalstellung), die Kontakte
2? 22 α (in Normalstellung) zum Gitter der Röhre Γ3, wodurch der entsprechende Vorspannungswiderstand 138 kurzgeschlossen und die Röhre leitend
ίο wird. Die Anode dieser Röhre ist an den Auslösemagnet
44 angeschlossen, dessen andere Seite über die Leitung 141 an die Nockenkontakte P1 und von dort
aus an die Leitung 132 angeschlossen ist.
Der Magnet 44 (Fig. 1) rückt die Karte um einen Schritt weiter und bringt die erste gelochte Spalte
unter die Abfühlzungen 13. Bei Erregung des Magnet; 44 schließt sich auch sein zugeordneter Kontakt 46,
der den Vorspannungswiderstand 138 der Röhre Γι
kurzschließt, so daß diese leitend wird und das Relais R22 über die Leitung 141 und die Nockenkontakte
P ι erregt. Dieses Relais öffnet daraufhin seinen Kontakt 2222« im Gitterkreis der Röhre Γ3 und
schaltet dadurch den Magnet 44 ab, bevor die Karte um mehr als einen einzigen Schritt weitergerückt
ist.
Das Relais R 22 schließt auch seine Kontakte R 22 δ
(Fig. 17 a) und schließt einen Stromkreis von der Leitung 133 über die Kontakte 2? 22 δ und die Leitung 142
zum Gitter der Röhre Γ 7, die dadurch leitend wird, so daß der Ablesekupplungsmagnet 83 in ihrem
Anodenkreis über die Leitung 141 und die Kontakte Pl
erregt wird. Hierdurch wird die Eintourenkupplung (Fig. 8) ausgelöst, die Welle 75 (Fig. 3) macht eine
einzige Umdrehung und die Bügel 20, 20 a gehen auf und ab.
Wenn in Spalte 1 eine 4-Lochung vorhanden ist, bewegt sich die 4-Zunge 13 aufwärts durch diese
Lochung, und der 4-Finger 23 bewegt sich ebenfalls aufwärts, wobei der Finger und die zugeordnete
Zunge 16 sich wie gewöhnlich zueinander verhalten. In allen anderen Stellen sind die Zungen 13
gegen Aufwärtsbewegung durch den ungelochten Teil der Karte gesperrt und die entsprechenden Finger 23
bleiben in ihrer unteren oder Ausgangsstellung, so daß in keiner Stelle ein Finger 23 geschwenkt wird. Demzufolge
bleibt der Kontaktbügel 32 ungestört und Kontakt 34 und 35 in Normalstellung.
Während dieser Umdrehung der Welle 75 beschreiben die mit P bezeichneten Nocken eine Umdrehung
zum Steuern ihrer Kontakte in Übereinstimmung mit der in Fig. 16 dargestellten Zeiteinteilung,
aus der man ersieht, daß sofort bei Beginn der Umdrehung sich die Kontakte Pi öffnen, um den Haltekreis
für das Relais 2? 22, den Magnet 44 und den Ablesekupplungsmagnet
83 zu unterbrechen.
Durch das Schließen des Kontakts 38 (Fig. 3) wurde ein weiterer Stromkreis geschlossen von Leitung 133
über Kontakt 38 (Fig. 17 a), Kontakt 2? 4 δ (umgeschaltet),
Kontakt 2231«, Kontakt 2225c zum Gitter
der Röhre T 2, die dadurch leitend wurde und durch ihren Anodenstromkreis die Erregung des Tastatur-Lösch-Magnets
64 (Fig. 7) bewirkte, um dadurch die ausgelöste Schiene 59 in ihre Ausgangsstellung zurückzuführen
und das Öffnen der Kontakte 63 durch ihre eigene Federkraft für die Dauer der Prüfung zuzulassen.
In Fig. 17b wird durch das Schließen der Kontakte P 5 gleichzeitig' mit der Betätigung der
Welle 75 ein Stromkreis von Leitung 133 über die Kontakte P5, die Kontakte 225« in normaler Stellung,
die normalerweise geschlossenen Prüfkontakte 35 zum "Relais 2? 4 geschlossen, welches seinen Haltekreis über
die Kontakte P4 wie zuvor herstellt. Vor dem Schließen der Kontakte P 5 öffnen sich dieKontakteP4
(Fig. 16), um den Haltekreis für das Relais R 4 abzuschalten.
Danach wird dieses Relais wieder autornatisch über die Kontakte P 5 erregt, so daß an
diesem Punkt des Arbeitsvorganges die Spalte 2 zur Prüfung vorgerückt werden kann, jedoch einen Schritt
von der Ablesestellung entfernt wartet.
Aus Fig. 15 ersieht man, daß diese Spalte 2 eine Lochung in der 8-Stelle enthält, und wenn jetzt die
8-Taste 53 niedergedrückt wird, wird die gleiche Folge von Arbeitsvorgängen wiederholt, d. h. der Magnet 44
wird erregt und rückt die Spalte 2 in Ablesestellung weiter, und dann wird der Ablesekupplungsmagnet 83
erregt und bewirkt einen Vergleich zwischen der Lochung in Spalte 2 und der Tasteneinstellung. Wenn
eine Übereinstimmung vorhanden ist, wird das Relais 22 4 erneut über die Kontakte P 5 und 35 erregt,
und das Gerät ist für den nächsten Arbeitsschritt bereit.
Es sei nun angenommen, daß die Prüferin für die Spalte 3, die eine 6-Lochung enthält, eine andere
Taste 53 niedergedrückt hat. Infolgedessen wird das Verfahren vor sich gehen, als ob eine richtige Taste
niedergedrückt worden wäre, nur werden, wenn sich der Bügel 20 jetzt dreht, zwei der Finger 23 schwenken
und den Prüfbügel 32 betätigen^ so daß er die Kontakte 34 und 35 verstellt. Demzufolge wird, wenn sich
die Kontakte P5 (Fig. 17b) während des Ablesemaschinenspiels schließen, der Stromkreis zum Relais
224 nicht wieder hergestellt. Statt dessen geht
ein Stromkreis (Fig. 17 b) von der Leitung 133 über die Kontakte P5, Kontakt R$a, Kontakt 34 (jetzt
geschlossen), Kontakt 22346 zur Erregerspule P des
Relais Ä31 und zur Leitung 132. Das Relais 2231 wird
als das erste Fehlerrelais bezeichnet. Es schließt seinen Kontakt 22 31 h und bildet einen Haltekreis über seine
P-Wicklung und Kontakt R34h, der also hält, bis das
Relais 2234 nach einer automatischen Verzögerung erregt wird.
Das Relais 2231 schaltet einen Kontakt 2231c in
Fig. 17 a um, um das Gitter der Röhre Γ17, welches
normalerweise an den Vorspannungswiderstand 138 angeschlossen ist und eine Voltvorspannung von — 49
besitzt, an die + 130-Volt-Stromquelle über einen
000-Ohm-Widerstand 143 anzuschließen. Das Potential des Gitters der Röhre T17 steigt langsam auf
:twa -f- 10 Volt an, weil der Kondensator 144 sich
über den hohen Widerstand 143 aufladen muß. Nach ungefähr 2 Sekunden leitet die Röhre T 17, und das
Relais 2234 wird durch den Anodenstromkreis erregt
und öffnet seine Kontakte 22 34Ä (Fig. 17b) und
schaltet das Relais 2231 ab. Das Relais 22 34 schließt
seinen Kontakt 22340 (Fig. 17 b), um einen Haltekreis
über die Kontakte Py zu errichten, so daß das Re-
lais 2? 34 erregt bleibt, bis das nächste Abfühlmaschinenspiel
stattfindet.
Kurz zusammengefaßt bewirkt das Niederdrücken
der falschen Taste zuerst die Erregung des Magnets 44, um die Karte vorzurücken, die Erregung des Relais
2? 22 und die Erregung des Kupplungsmagnets 83.
Der Tastatur-Lösch-Magnet 64 wird ebenfalls erregt und führt die Taste zurück, und wenn während der
folgenden Prüfperiode ein Fehler entdeckt wird, wird das Relais R 31 erregt und gehalten, bis das Relais I? 34
nach der Verzögerungsperiode erregt wird.
In Fig. 17b schließt das Relais .K31 einen Kontakt
i?3ie und bildet einen Stromkreis von Leitung 133
über Kontakt P4, die Kontakte R22c, Rsie und die
Lampe 144 zur Leitung 132. Ein Parallelstromkreis erstreckt sich auch von Kontakt 2? 31*3 über Kontakt
R 34 a, zu einem Summer, der durch einen Magnet 145
dargestellt wird, zur Leitung 132. Man sieht also, daß sofort nach dem Auftreten eines durch die Erregung
des Relais R 31 angezeigten Fehlers die Lampe 144 aufleuchtet und der Summer 145 ertönt. Nach der
Verzögerungsperiode wird das Relais R 34, wie erklärt,
erregt und öffnet seinen Kontakt 2? 34^, um den
Summer abzuschalten, ohne jedoch den Stromkreis durch die Lampe 144 zu beeinflussen. Es schließt
Kontakt R34g, um Kontakt 2?3ie (der sich jetzt
öffnet) zu umgehen und dadurch den Lampenstromkreis aufrechtzuerhalten.
Die Prüferin erhält also ein kurzes hörbares Signal und ein andauerndes sichtbares, welches anzeigt, daß
ein Fehler oder vielmehr eine Unstimmigkeit in der geprüften Spalte aufgetreten ist. Jetzt erhält die
Prüferin eine zweite Gelegenheit, die gleiche Spalte zu prüfen für den Fall, daß sich die Lochung in der
Karte an der richtigen Stelle befindet, daß jedoch die falsche Taste niedergedrückt worden ist. Da die fragliche
Spalte sich jetzt schon an den Abfühlstiften befindet, muß der vorausgehende Vorschubvorgang
unterdrückt werden. Dies wird wie folgt erreicht: Die Prüferin drückt nun eine andere Taste nieder, wodurch
sich Kontakt 38 über Kontakt R4b (in nicht betätigter
Stellung) und durch die Leitung 142 direkt an das Gitter der Röhre Tj schließt, um den Ablesekupplungsmagnet
83 zu erregen. Die Welle 75 durchläuft ein Maschinenspiel ohne vorhergehendes Vorrücken.
Der jetzt umgeschaltete Kontakt R34a bewirkt,
daß sich der Stromkreis aufwärts verzweigt von der Leitung 142 über die Leitung 140 und Kontakt R 25 c
zum Gitter der Röhre Γ 2, um den Tastatur-Lösch-Magnet 64 zur normalen Löschung der betätigten
Taste zu erregen.
Wenn bei diesem zweiten Versuch die niedergedrückte Taste mit der Lochstelle übereinstimmt,
bleiben die Prüfkontakte 34, 35 in ihrer Normal-Stellung, und wenn sich die Kontakte P 5 während des
Ablesens schließen, wird das Relais R 4 erneut erregt. Von hier ab gehen die Arbeitsvorgänge weiter, als ob
die Prüferin gleich beim ersten Male die richtige Taste niedergedrückt hätte.
Wenn bei einem zweiten Versuch wiederum eine falsche Taste betätigt wird, werden die Prüfkontakte
34» 35 umgeschaltet, wenn sich die Kontakte P 5 schließen, und das Relais R 34, welches während
dieser Periode durch die Kontakte Py (s. Fig. 16) erregt gehalten wird, bildet einen Stromkreis von
Leitung 133 über die Kontakte P 5, Kontakt 2? 5«, jetzt geschlossenen Kontakt 34, umgeschalteten Kontakt
R34b zur Erregerwicklung des Relais R37 und
zur Leitung 132. Aus dem Zeitdiagramm (Fig. 16)'
ersieht man, daß während der Zeit, in der sich die Kontakte P 5 schließen, auch die Kontakte P 7 geschlossen
sind und daher das Relais 2? 34 erregt halten, nachdem sich die Kontakte P 4 geöffnet haben, um
die anderen Relais, die durch diese Kontakte gehalten werden, abzuschalten.
Das Relais 2? 37 schließt seinen Kontakt 2? 37 a
(Fig. 17b), um einen Haltekreis über die erneut geschlossenen Kontakte P 4 zu bilden und schließt
außerdem einen Kontakt R 37 b, um das Relais R 5 zu erregen, welches sich über seinen Kontakt R 5 b über
Kontakt Py hält. Der Einkerbmagnet in ist mit
Relais 2? 5 parallel geschaltet, so daß er gleichzeitig damit erregt wird und jetzt den Einkerbmechanismus
zur Betätigung beim nächsten Gang der Welle 75 freigibt. Dieser Arbeitsgang wird wie folgt eingeleitet:
Das Relais 2?5 schließt einen Kontakt 2?5c
(Fig. 17 a), welches einen Stromkreis direkt von Leitung 133 über die Kontakte 2? 5 c, die Leitung 142
zum Gitter der Röhre Ty bildet, wodurch der Ablesekupplungsmagnet
83 erregt wird, so daß die Welle 75 jetzt eine Umdrehung macht und die Stange 89
(Fig. 4 und 5) abwärts gezogen wird, um den Lochstempel 90 in Betrieb zu setzen, damit er die Oberkante
der Karte 10 in der Spalte, wo der Fehler entdeckt wurde, einkerbt. Gleichzeitig mit der Betätigung
der Einkerbvorrichtung öffnet sich Kontakt 119 (Fig. 5 und 17b) und wird in dieser Stellung
gesperrt zu dem Zweck, der im Zusammenhang mit dem Abfühlen der letzten Spalte erklärt wird, und
bleibt'so, bis er von Hand ausgelöst wird, nachdem die Karte die Maschine durchlaufen hat.
Während dieses Einkerbvorganges öffnen sich die Kontakte P 7, um das Relais 2? 5 abzuschalten, und
die Kontakte P 4 öffnen sich, um das Relais 2? 37 und den Magnet in abzuschalten. Danach sind
die Stromkreisbedingungen die gleichen wie zu Beginn der Arbeitsvorgänge, nur sind die Kontakte
119 in geöffnetem Zustande gesperrt.
Die bis hierher beschriebenen Operationen werden sich die ganze Karte hindurch fortsetzen, d. h. die
numerischen Tasten können betätigt werden, oder auch die Leertaste 53 S, um die Kontakte 63 (Fig. 17 b)
zu schließen, und jede dieser Tasten schließt die Zwischenschaltkontakte 38 und bewirkt ein Weiterrücken,
auf welches dann ein Abfühlvorgang folgt. Es ist offensichtlich, daß, wenn die Leertaste betätigt
wird, bei Vorhandensein einer Lochung in der Spalte eine Abweichung zwischen einer der Schienen 16
und einem der Finger 23 auftreten wird und ein Fehler bemerkt wird.
Schließlich kommt die Karte in der Stellung der letzten Spalte an, an der die achtzigste Spalte zu den
Abfühlstiften vorgerückt ist und die Lochungen in dieser Spalte geprüft sind. Wenn sich die Karte in
dieser Letzte-Spalte-Stellung befindet, wird ein sogenannter Letzte-Spalte-Kontakt 145 durch einen
bekannten Kartenhebel oder eine ähnliche (nicht dargestellte) Vorrichtung geschlossen, und ein Stromkreis
wird gebildet von Leitung 133 über die Kontakte P 4 (Fig. 17 b), Kontakt i?22c in Norm abteilung,
Kontakt 145, Einkerb Verriegelungskontakt 119 und
den Letzte-Spalte-Einkerbmagnet 100 zur Leitung 132.
Dieser Stromkreis wird nur gebildet, wenn die Kontakte 119 nicht geöffnet und im geöffneten Zustande
gesperrt wurden, weil während der Prüfung ein Fehler auftrat.
Wenn kein Fehler vorhanden ist, wird der Magnet 100 erregt und leitet ein zusätzliches Maschinenspiel
ein, um eine Einkerbung 93 im rechten Rand der Karte zu bewirken. Dar Magnet 100 schaltet die
Zwischenplatte 98 so um, daß die Betätigung des Gliedes 89 die Betätigung des Lochstempels 91 an
Stelle des Lochstempels 90 bewirkt. Der Magnet 100 schließt seinen zugeordneten Kontakt 100 α und bildet
einen Stromkreis von den Kontakten P 4 (Fig. 17 b) zu dem Einkerbsteuerrelais in und den parallelen
Relais R 5. Diese erregen, wie oben erklärt, den Abfühlkupplungsmagnet
83 (Fig. 17 a) direkt über Kontakt i?5c und Röhre Γ 7, so daß während des darauf
folgenden Maschinenspiels die Teile die Einkerbung 93
(Fig. 15) stanzen.
Gemäß Fig. 17a schließt das Relais R5, wenn es
erregt ist, Kontakt R 5 d, um den Tastatur-Lösch-Magnet
64 zu erregen, so daß während der Extramaschinenspiele zum Zwecke des Einkerbens der
Magnet 64 jeden Riegel 57 (Fig. 7) vor dem erneuten Schließen zurückhält. Während dieser Extramaschinenspiele
arbeiten die Prüfbügel 20, 20«, und die Schienen 16 können sich aufwärts bewegen. Infolgedessen
können sich die Prüfkontakte 34, 35 umschalten. Um diese Wirkung aufzuheben, schaltet
sich ein Kontakt R$a (Fig. 17b) um, um den Stromkreis
von den Kontakten P 5 zu den Prüf kontakten 34, 35 zu öffnen und P 5 direkt an das Relais R 4 anzuschließen.
Wenn die Prüferin beim Auftreten eines Fehlers übertastet, d. h. eine oder mehrere Tasten außer
derjenigen, welche die Fehleranzeige bewirkte, betätigt, sorgt die Verzögerungsvorrichtung dafür, daß
dieses Übertasten unwirksam wird, wenn es innerhalb *5 der Verzögerungsperiodj auftritt.
Die erste nach einem Fehler betätigte Taste ist dann wirkungslos, wird in der betätigten Stellung gesperrt
und verhindert daher das Niederdrücken weiterer Tasten, so daß, wenn die Prüferin die durch mehrfachen
Tastendruck fehlerhafte Spalte nochmals durchgeht, die gesperrte Taste den Ort des Fehlers
anzeigt.
Wenn dies eintritt, wird das Fehlerrelais R 31
erregt sein, bevor diese zusätzliche Taste wirksam werden kann. Das Relais .R31 öffnet einen Kontakt
R 31g (Fig. 17 b), um die Bildung irgendwelcher
Stromkreise zu den Magneten 30 durch die zusätzliche Tastenbetätigung zu verhindern, und. die damit in
Reihe befindlichen Kontakte P 6 verhindern ebenfalls diese Stromkreise während der ersten Hälfte jedes
Abfühlmaschinenspiels.
Da die Magnete 30 nicht erregt werden können, werden die Zwischenkontakte 38 nicht geschlossen,
und ein Stromkreis zum Löschmagnet 64 kann nicht hergestellt werden. Die erste Extrataste wird gedrückt
gesperrt und weitere Tasten können wegen der Scheibensperrung zwischen benachbarten Tastaturriegeln
nicht herabgedrückt werden.
Am Ende der Verzögerungsperiode wird das Relais i?34 erregt und unterbricht den Haltekreis für das
Relais R 31. Die Kontakte P6 haben sich inzwischen wieder geschlossen ,.so daß, wenn dieExtrataste niedergedrückt
und die Kontakte i?3ig (Fig. 17b) wieder
geschlossen sind, Magnete 30 Strom empfangen könnten. Dies wird verhindert durch einen Stromkreis
(Fig. 17 a), der sich von der Leitung 133 über Kontakt
150 (geschlossen, wenn eine Taste in Arbeitsstellung
ist), Kontakt R^zf zum Gitter der Röhre Tg erstreckt,
um die Haltespule iT des Relais R 31 zu erregen.
Obwohl das Relais R 34 erregt ist und einen Haltekrei^ des Relais R 31 unterbricht, hält also
dieser zusätzliche Haltekreis das Relais J? 31 im erregten Zustand,
Ebenfalls besteht bei der verzögerten Erregung des Relais R 34 ein Stromkreis von Leitung 133 über
Kontakt 150, Kontakt R 3^f und die Leitung 151
zum Gitter der Röhre Tz, um den Tastatur-Lösch-Magnet
64 zu erregen, wodurch die Kontakte 150 und alle geschlossenen Kontakte 63 wieder geöffnet
werden. Die Kontakte 63 und 150 öffnen sich zwar im wesentlichen gleichzeitig, aber mit einer leichten
Verzögerung in der vollen Abschaltung des Relais .R31
schließt sich sein Kontakt i?3ig (Fig. 17b) erst
wieder, wenn die Kontakte 63 voll wieder geöffnet sind, und j ede unvorgesehene Erregung der Magnete 30
wird vermieden. In Fig. 17b läßt das Schließen des Kontakts R34g die Lampe 144 leuchten bis zum
nächstfolgenden Abfühhnaschinenspiel, wo sich die Kontakte Py öffnen und den Haltekreis des Relais
i?34 abschalten.
Die Programmkarte 10 P (Fig. 14) dient zum Feldüberspringen.
Ihre Spalten werden an einer Kontaktstation vorbei vorgerückt, während die entsprechenden
Spalten in Karte 10 um einen Schritt von der entsprechenden Abfühlstation entfernt sind. In Feldern,
welche bei Entdeckung eines Fehlers in ihren Spalten
übersprungen werden sollen, ist ein Loch in der ii-Stelle aller Spalten des Feldes außer der ersten
vorgesehen. Wenn also z. B. ein mit A bezeichnetes Feld der Karte 10 (Fig. 15) übersprungen werden soll,
hat das entsprechende Feld .4P der Karte 10P
(Fig. 14) in allen Spalten ii-Lochungen, außer in
der ersten (hier Spalte 34).
Wenn nun die Spalte 34 der Karte 10 eine Spalte von den Abfühlstiften 13 entfernt ist, befindet sich
die ungelochte Spalte 34 der Karte 10 P am Abfühlräd 121. Bei Betätigung einer Prüftaste bewegen
sich die beiden Karten zusammen. Spalte 34 von Karte A geht in Abfühlstellung. Wenn die Lochungen
richtig sind, kann die Prüferin mit ihrer Prüfung zur nächsten Spalte weitergehen. Bei Entdeckung eines
Fehlers, nach der eine Verzögerung eintritt und Gelegenheit zu einer Wiederholung des Arbeitsganges gegeben
ist, und wenn bei und einer solchen Wiederholung der Fehler bestehen bleibt, wird der Einkerbmagnet
in zusammen mit dem Relais 2? 5 erregt, wodurch
das zusätzlich? Einkerbmaschinenspiel der Welle 75 eingeleitet wird. Der Magnet 111 bewirkt das Schließen
des Einkerbkontaktes 148 (Fig. 5), wodurch ein Stromkreis
von Leitung 133 zum Gitter der Röhre Γ 4 hergestellt wird, um das Sprungrelais Ä25 zu erregen,
das seinen Kontakt R 25 δ schließt und durch den Programmkontakt 147 (Fig. 3) gehalten wird.
Dieser Stromkreis verläuft von Leitung 133 zu Kontakt 147, Kontakt R 25 δ und zum Gitter der
Röhre Γ 4.
Das Relais .R25 schaltet ebenfalls seinen Kontakt
R 25 α um und erregt den Magnet 44. Dieser Stromkreis
verläuft von Kontakt I?25δ über Kontakt R2^a
(jetzt umgeschaltet), Kontakt R22α zum Gitter der
Röhre Γ3. Kontakt 147 bleibt über die Reihe von ii-Lochungen hinweg geschlossen, so daß der Magnet
44 erregt bleibt, bis die nächste Spalte, die kein 11-Loch
enthält, die Ablesestelle erreicht. Dann wird Kontakt 147 geöffnet und der Magnet 44 abgeschaltet,
um den Kartenvorschub zu unterbrechen, nachdem das den Fehler enthaltende Feld übersprungen ist.
Von diesem Zeitpunkt an kann die Prüfung fortgesetzt werden wie zuvor. Wenn ein späterer Fehler
in einem anderen Feld entdeckt wird, für welches sich eine ii-Lochung in Karte 10P befindet, wird die
fehlerhafte Spalte automatisch eingekerbt und das restliche Feld übersprungen.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Anordnung zum spaltenweisen Prüfen gelochter Aufzeichnungsträger mit einem bei jedem Prüfvorgang gegen den Aufzeichnungsträger bewegten, von der Tastenbetätigung unabhängigen Prüforgan, dadurch gekennzeichnet, daß ein anderes Prüf organ (23), das bei Tastenbetätigung die Bewegung des unabhängigen Prüforgans (16) mitmacht, durch Änderung seiner relativen Lage zum. unabhängigen Prüforgan die Nichtübereinstimmung von Tastung und Lochung anzeigt.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich beide Prüforgane (23, 16) auf einer Seite des Aufzeichnungsträgers befinden und in gleicher Richtung bewegen.
- 3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageänderung des tastenbetätigten Prüforgans (23) durch die Verschiebung des Berührungspunktes (16 α) der beiden Prüforgane längs einer Nockenkurve erfolgt.
- 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der als Abfühlstifte ausgebildeten unabhängigen Prüforgane über ein Zwischenglied (14) erfolgt, das die Antriebskraft für die Abfühlstifte nach ihrer kurzen Berührung mit dem Prüf objekt von diesem fernhält.
- 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Aufwärtsbewegung der Abfühlstifte das Zwischenglied durch Trägheitswirkung in eine feste Stellung einrastet.
- 6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Verzögerungseinrichtung, die eine bestimmte Zeitlang nach dem Feststellen eines Fehlers eine weitere Tastenbetätigung unwirksam macht.
- 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerung durch ein i?C-Glied (143 und 144) geschieht.
- 8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in einem durch eine Leitkarte (10 P) in seiner Größe bestimmten Lochfeld (A) der zu prüfenden Karte (10) bei Auftreten eines Fehlers die restlichen Spalten des Feldes übersprungen werden.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen© 5361 8.53
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US163182A US2615333A (en) | 1950-05-20 | 1950-05-20 | Record card verifying machine |
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| DE888323C true DE888323C (de) | 1953-08-31 |
Family
ID=22588830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2615333A (de) |
| DE (1) | DE888323C (de) |
| FR (1) | FR1076106A (de) |
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