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DE2361805A1 - Einrichtung zum einstellen der schreibposition an kraftangetriebenen schreibmaschinen und seriendruckwerken - Google Patents

Einrichtung zum einstellen der schreibposition an kraftangetriebenen schreibmaschinen und seriendruckwerken

Info

Publication number
DE2361805A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
writing
control panel
line
writing position
sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2361805A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Adolph Kolpek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE2361805A1 publication Critical patent/DE2361805A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection
    • B41J5/30Character or syllable selection controlled by recorded information

Description

Eöblincren, 10. Deζerber 19 73
Anmelderin: · International Business Machines
Corporation., Armonk, N.Y. 10504
Aratl. Aktenzeichen: Neuanmeldung
Aktenzeichen der Anmelderin: LE 972 028
Einrichtung zum Einstellen der Schreibposition an kraftangetriebenen Schreibmaschinen und Seriendruckwerken
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einstellen der Schreibposition an kraftangetriebener Schreibmaschinen, Seriendruckwerken und dgl. zur Einzelblattbeschriftung und mit einem Zwei-Richtungs-Antrieb für die Zeilenschaltung.
Zum Beschriften von Blättern mit Schreib- oder ähnlichen Haschinen unter besonderer Anordnung des Textes oder der Daten, z.B. mit einer bestimmten spaltenweisen Aufteilung der Blattfläche für Tabellen, Listen, Zusammenstellungen oder ähnlichem bedient man sich unterschiedlicher Einrichtungen, die sämtlich dazu dienen, die Einstellung der Maschine auf bestimmte gewünschte Schreibpositionen zu erleichtern. So hat man beispielsweise zur automatischen Ansteuerung der Spaltenanfänge in der eingestellten Schreibzeile programmierbare Tabulierschienen angeordnet, die auf unterschiedliche Programme einstellbar sind, oder die zu beschriftenden Blätter mit Markierungen versehen, die von der Haschine abgetastet und zur Steuerung der Tabulierbewegungen des Schreibwagens bzw. TypenträgerSchlittens ausgewertet werden (sog. elektronischer Tabulator). Andererseits hat man auch die Steuerung der Zeilenschaltung automatisiert, z.B. durch Lochstreifensteuerung des Schreibwalzenantriebes, die es ermöglicht,
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den Papiervorschub nach einem festgelegten Programm zu steuern.
Mit den bekannten Ausführungen müssen aber die Daten zum Einstellen der Schreibposition der Maschine auf eine bestimmte Schreibzeile und/oder eine bestimmte Zeilenposition zuvor gespeichert bzw. festgelegt werden, so daß der Bediener an die gespeicherten Formatprogramme gebunden ist. Eine direkte vereinfachte Eingabe der Information für eine bestimmte Schreibposition oder ein neues Formatprogramm ist bisher nicht möglich gewesen. Dies mußte daher stets auf die herkömmliche umständliche Art und Weise geschehen, indem sowohl der Schreibv/agen bzw. Typenträgerschlitten als auch die Schreibwalze manuell in die gewünschten Positionen einzustellen waren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, mittels derer eine Schreibmaschine oder ein Druckwerk der eingangs genannten Gattung vereinfacht unmittelbar auf eine gewünschte Schreibposition eingestellt werden kann, ohne daß eine vorherige Programmierung oder die Erstellung eines Programmträgers erforderlich ist. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebene Einrichtung gelöst worden.
Mit der erfindungsgemäßen Anordnung kann der Bediener der Maschine die jeweilige Schreibposition unmittelbar auf der Steuertafel auswählen und angeben, was durch Betätigung eines an der betreffenden Position - ebenso wie an allen anderen möglichen Schreib-positionen - angeordneten Druckschalters oder mittels eines Taststiftes geschehen kann, derart, daß an der Steuertafel ausgangssei tig ein codiertes Signal zur Verfügung steht, das die anzusteuernde Schreibposition darstellt. Dieses Signal dient sodann zur automatischen Einstellung der Schreibmaschine bzw. des Druckwerks auf die gewünschte Schreibposition.
Bei der zuletzt genannten Alternativausführung wird von einem Taststift' Gebrauch gemacht, wie er in ähnlicher Ausführung be™
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reits in anderen Anwendungen bekannt ist, z.B. zur Betätigung einer elektromechanischen Kleintastatur nach der Offenlegungs schrift 2 013 260, bei welcher eine Membranschalteinrichtung mit entsprechenden Leitungszügen und Kontaktelementen vorgesehen ist, mittels derer bei Betätigung des Taststiftes ein den gewählten Wert darstellendes elektrisches Signal erzeugt wird. Weiterhin ist es aus der USA-Patentschrift 3 346 857 bekannt, zur Eingabe oder Veränderung von Daten in einem Speicher einen Taststift in Verbindung mit einem Elektronenstrahlröhrenschirm zu verwenden.
Für die Auswertung des Codesignals, das von der Steuertafel abgegeben wird, ist nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung je eine Vergleicherschaltung für die Steuerung der horizontalen und der vertikalen Schreibpositions-Einstellung vorgesehen, welcher einerseits die von der Steuertafel ankommenden codierten Positionssignale und andererseits die von den Übertragungseinrichtungen erzeugten Codesignale zugeführt werden; in Abhängigkeit vom jeweiligen Vergleichsergebnis werden dann die Zwei-Richtungs-Antriebe für den Typenträgerschütten bzw. Schreibwagen und die Zeilenschaltung gesteuert.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Seichnungen in einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die schaubildliche Ansicht einer Einrichtung zum
Einstellen der Schreibposition einer Schreibmaschine mit Hilfe einer Steuertafel/Taststiftanordnung ,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Antriebs für
den Typenträgerschlitten und die Schreibwalze sowie der Steuertafel gemäß Fig. 1 und der zugehörigen Steuerschaltung,
Fig. 3 eine vergrößerte schaubildliche Darstellung der
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Steuertafel und
Fig. 4 einen vergrößerten Teilschnitt in der Linie
IV-IV der Fig. 3.
In Fig. 1 ist ein speichersteuerbares Druckwerk als Schreibmaschine 10 dargestellt, mit einem kugelförmigen Typenträger 11, auf dessen Oberfläche eine Anzahl Typen 12 in Reihen und Spalten angeordnet sind. Durch die Position des Typenträgers 11 ist auf der Schreibwalze 13 die jeweilige Schreibposition 20 definiert. Die Schreibwalze 13 ist in Lagern 14 des Rahmens 15 der Schreibmaschine 10 drehbar gelagert (Fig. 2) , so daß' in bekannter Weise ein Blatt 21 in Spaltenrichtung weitergeschaltet werden kann. Der Typenträger 11 ist, wie Fig. 2 zeigt, auf einem Typenträgerschlitten 16 gelagert, dessen Vor - und Rückbewegungen auf die unterschiedlichen Schreibpositionen 20 des Blattes 21 mittels einer Gewindespindel 17 gesteuert werden, wodurch längs der Schreibwalze 13 eine Schreibzeile 22 gebildet wird.
Die Schreibmaschine IO enthält weiterhin eine Tastatur 3O mit Typentasten 31, einer Leertaste 32, einer Schlittenrücklauftaste 33, einer Rücktaste 34 und einer Zeilenschalttaste 35. Mittels Walzenknöpfen 36 (Fign. 1 und 2) kann das Blatt 21 in bekannter Weise durch die Maschine transportiert werden.
Zum Antrieb der Schreibwalze 13 dient eine vor- und rückwärts einschaltbare Zeilenschaltvorrichtung 40 mit einem Schaltmagneten 41, welcher bei seiner Erregung normalerweise einen einzelnen Zeilenschaltvorgang bewirkt. Wird die Erregung des Schaltmagneten 41 * aufrechterhalten, so werden aufeinanderfolgende Zeilenschaltvorgänge ausgelöst. Weiterhin ist ein Richtungswählmagnet 42 vorgesehen, durch den die Schaltrichtung der Schreibwalze 13 bestimmbar ist: Bei seiner Einschaltung erfolgt der Zeilenschalttransport des Blattes 21 in umgekehrter Richtung, indem die eingestellte Zeile zum oberen Rand des Blattes 21 wandert. Man kann die Zei~
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lenschaltvorrichtung 40 beispielsweise so gestalten, daß der Zeilentransport des Blattes. 21 in Vorschubrichtung in ganzen Zeilenschritten und in Rückwärtsrichtung in halben Zeilenschritten abläuft.
Die Gewindespindel 17 wird von einem Antriebsmotor 50 über Stirnräder 18 und 19 angetrieben, wodurch der Typenträgerschlitten 16, je nach Drehrichtung des Antriebsmotors 50, zum Zeilenanfang bzw. -ende bewegt wird." Zur genauen Steuerung der Schreibposition 20 längs der Schreibzeile 22 befindet sich auf der Gewindespindel 17 ein Schaltrad 52, in das eine Schaltklinke 51 eingreift. Zum Ausheben der Schaltklinke 51 aus der Verzahnung des Schaltrades 52 zum Zwecke der Freigabe der Drehung der Gewindespindel 17 dient ein Elektromagnet 53, nach dessen Abschalten die Schaltklinke 51 wieder in das Schaltrad 52 eingreift und die Gewindespindel 17 in ihrer neuen Position arretiert, wobei gleichzeitig eine Ausrichtung der Schreibposition 20 erreicht wird.
In der dargestellten Anordnung ist zwar eine Schreibmaschine 10 der bekannten Bauart mit einem zum Abdruck anzuschlagenden Typenträger gezeigt, jedoch kann es sich stattdessen auch um ein Seriendruckwerk anderer Bauart handeln, wie z.B. ein Tinten-Strahldruckwerk, ein thermisch arbeitendes Druckwerk oder eine Druckvorrichtung mit optischer Erzeugung der Zeichen.
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 sind der horizontalen Einstellung des Typenträgers 11 bzw. der vertikalen Einstellung des Blattes 21 zugeordnete Übertrager 54 bzw. 43 dargestellt. Der der horizontalen Einstellung zugeordnete Übertrager 54 enthält eine Emitterscheibe' 55, welche im Zusammenwirken mit einer photoelektrischen Abtasteinrichtung 56 die Verstellbewegungen der Gewindespindel 17 schrittweise, entsprechend den aufeinanderfolgenden Schreibpositionen 20, erfaßt. Die zugeordnete Abtastschaltung 57 für die horizontale Einstellung liefert ausgangsseitig ein codiertes 7-Zeichen-Signal zur Darstellung der jeweiligen Schreibposition 20 in der betreffenden Schreibzeile 22.
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Ein vorzugweise auf einer Steuertafel 60 angeordneter Rückstellschalter 61 (Fign. 1 und 3) stellt bei seiner Betätigung jeweils die Abtastschaltung 57 in ihre Ausgangsbedingung zurück, welche den Beginn der Schreibzeile 22 auf dem Blatt 21 darstellt. Im allgemeinen v/ird daher der Bediener beim Einspannen eines neuen Blattes 21 den Rückstellschalter 61 betätigen, wodurch die Schreibposition 20 mit dem festgelegten linken Rand ausgerichtet wird.
Der übertrager 43 für die vertikale Einstellung der Schreibposition 20 ist in Aufbau und Wirkungsweise mit dem übertrager 54 gleich: Er besteht aus einer Emitterscheibe 44 und einer zugeordneten photoelektrischen Abtasteinrichtung 45, deren Ausgangsimpulse einer Abtastschaltung 46 zugeführt werden. In dieser werden die erhaltenen Signale in ein codiertes 6 Zeichen-Signal umgewandelt, welches die jeweils eingestellte Schreibzeile 22 auf dem Blatt 21 darstellt. Die Abtastschaltung 46 wird ebenfalls mit Betätigung des Rückseellschalters 21 in ihre Startbedingung geschaltet, welche im Regelfall der ersten Zeile auf dem Blatt 21 entspricht.
Zur Inbetriebnahme der oben beschriebenen Einrichtung wird ein Blatt 21 eingespannt, und zwar so, daß der linke Rand eine bestimmte definierte Lage relativ zur Schreibwalze 13 einnimmt. Sodann wird der Rückstellschalter 61 betätigt, wodurch in der bereits beschriebenen Weise die Abtastschaltungen 57 und 46 in ihre Ausgangsbedingungen geschaltet werden. Im folgenden wird jede Schrittschalt-- oder sonstige horizontale Verstellbewegung des Typenträgerschlittens 16 sowie jede Zeilentransportbewegung in den Abtastschaltungen 57 und 46 durch Addition bzw. Subtraktion der zugeführten Signale registriert, so daß der von den Abtastschaltungen jeweils gelieferte codierte Wert die tatsächliche Stellung der Schreibposition 2O auf dem Blatt 21 darstellt.
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~ "7 —
Die in Fig. 3 in ihren Einzelheiten dargestellte Steuertafel besteht aus einem Fuß 62 und einem Rahmen 63, welcher in einer für den Bediener bequemen Neigung angeordnet ist. Ein Einschnitt 63a am oberen Rand des Rahmens 6 3 dient zum Einlegen eines Musterblattes 21' hinter eine Deckplatte 69, wo es vom Rahmen 63 in einer für den Bediener übersichtlichen Position gehalten ist. Die Deckplatte 69 ist transparent ausgebildet und mit einer Vielzahl in Matrixform angeordneter öffnungen 63b versehen, durch welche alle möglichen Schreibpositionen 20 auf dem Musterblatt 21' dargestellt werden. Die Öffnungen 63b dienen zur Aufnahme des Stiftes 65 eines Steckers 64, in dem sich ein Startschalter 66 befindet. Der Stecker 64 ist über ein Kabel 67 mit dem Fuß 62 verbunden und von dort über eine Leitung 68 an die nachfolgend beschriebene Steuerschaltung angeschlossen (Fig. 2). Bei jeder Betätigung des Steckers 64 durch Einführen des Stiftes 65 in eine der öffnungen 63b der Steuertafel 60 wird über den Startschalter 66 ein Startsignal an die Steuerschaltung abgegeben.
Gemäß Fig. 4 befindet sich hinter der transparenten Deckplatte eine elastische Membran 70, auf der eine Vielzahl leitender Bänder 71 für die verschiedenen Schreibzeilen aufgebracht ist. Ein Git-.ter 72 trennt die leitenden Bänder 71 von einer leitenden Platte
73 auf einer flexiblen Membran 74. Auf der Rückseite der Membran
74 befindet sich eine weitere leitende Platte 75, die ihrerseits mittels eines weiteren Gitters von vertikal ausgerichteten leitenden Bändern 77 für die einzelnen Schreibstellen getrennt ist. Die leitenden Bänder 77 sind auf einer Polsterplatte 78 aufgebracht, die auf dem Rahmen 63 aufliegt.
Die leitenden Platten 73 und 75 sind an eine Stromquelle 79 angeschlossen, wie in Fig. 2 dargestellt. Von den leitenden Bändern 71 ist je eines den möglichen Schreibzeilen 22 auf dem Blatt 21 zugeordnet, während je eines der leitenden Bänder 77 für jede der möglichen Spalten™, d.h. Schreibpositionen auf einer Seite vorgesehen ist. Die leitenden Bänder 71 und 77 bilden somit eine Matrix zur Identifizierung jeder einzelnen Schreibposition
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auf dem Blatt 21. Es wird bemerkt, daß man den Stecker 64 mit einer visuellen oder akustischen Anzeige ausstatten kann, derart, daß der Bediener ein Rücksignal erhält, sobald mit der Betätigung des Steckers 64 ein Eingangssignal wirksam geworden ist.
Zur Inbetriebnahme der Steuertafel 60 legt man ein Musterblatt 21' in die Steuertafel 60 ein, welches genau mit dem Format des zu beschriftenden Blattes 21 übereinstimmt. Da sich das Musterblatt 21' zwischen der Deckplatte 69 und der Membran 70 befindet, ist es für den Bediener sichtbar. Nun kann der Bediener eine gewünschte Position auf dem Blatt bestimmen, indem er den Stift 65 des Steckers 64 durch die entsprechende öffnung 63b gegen das Musterblatt 21' drückt, wodurch die Membranen 70 und 74 verformt werden. Dies hat zur Folge, daß die leitende Platte 75 gegen das dieser Schreibposition zugeordnete leitende Band 77 und das horizontale leitende Band 71 für die gewünschte Schreibzeile gegen die leitende Platte 73 gedrückt werden, mit der Folge, daß über die Kabelstränge 80 bzw. 90 die entsprechenden, die gewünschte Schreibposition darstellenden Signale abgegeben werden. Bei diesem Vorgang verhindern die Gitter 72 und 76 eine unbeabsichtigte Kontaktbildung der jeweils benachbarten leitenden Bänder 71 bzw. 77.
Die vorgenannten Posxtionssignale werden der Codierschaltung 81 für die Horizontalposition und der Codierschaltung 91 für die Vertikalposition zugeführt, die beispielsweise als Diodenmatrix ausgebildet sind, in denen die auf einer Leitung zugeführten Stromimpulse über Dioden auf jeweils eine der Ausgangsleitungen 82 bzw. 92 geleitet werden, wo sie in gleicher Weise wie in den Abtastschaltungen 46 und 57 die jeweilige Position binär numerisch darstellen.
Der Startschalter 66 im Stecker 64 gewährleistet, daß das Startsignal erst dann gegeben wird, wenn der Stift 65 mit einer ausreichenden Kraft auf die leitenden Bänder 71 und 77 bezüglich ihrer zugeordneten leitenden Platten 73 bzw. 75 wirksam ist. Der
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Startschalter 66 gibt sodann über die Leitung 68 ein Signal ab, das über eine monostabile Kippschaltung 100 binären Registern 83 und 93 zugeführt wird, welchen über die Leitungen 82 bzw. 92 die Binärinformationen übertragen werden. Weiterhin schaltet das Signal auf der Leitung 68 eine Startverriegelungsschaltung 101 ein, welche über eine Leitung 102 ein Signal zu einer Verzögerungsschaltung 103 sendet, wo es für die Dauer des von der monostabilen Kippschaltung 100 abgegebenen Signals verzögert wird, worauf es zu einer UND-Schaltung 104 für die Schaltklinkensteuerung der Gewindespindel 17 gelangt. Gleichzeitig werden Torschaltungen 84 und 9 4 von Vergleicherschaltungen 85 und 95 für die horizontale bzw. die vertikale Positionsbestimmung aktiviert.
Im Falle einer Horizontalverstellung gelangt zu der UND-Schaltung 104 ein "Eorizontal-Nicht-Stop"-Signal über die Leitung 86, wodurch der Elektromagnet 53 erregt wird und die Schaltklinke 51 aus dem Schaltrad 52 aushebt. Die Vergleicherschaltung 85 für Horizontalverstellung erzeugt eines von drei AusgangsSignalen auf einer Ausgangsleitung 87 für "vorwärts", einer Ausgangsleitung 88 für "rückwärts" oder der Leitung 86 zum Stoppen des Antriebs. Hierbei bestimmt die Vergleicherschaltung 85, ob der von der angesteuerten Schreibposition über die Abtastschaltung 57 (Schreibposition in der Horizontalen) über die Leitungen gelieferte Binärwert größer, kleiner oder gleich demjenigen Wert ist, der über die Leitungen 89 vom Register 83 zugeführt wurde.
Ist der auf den Leitungen 89 gelieferte Binärwert größer als der auf den Leitungen 58, erhält die Ausgangsleitung 87 für "vorwärts" ein Antriebssignal, welches veranlaßt, daß der Antriebsmotor 50 in der Richtung anläuft, in welcher der Typenträger schlitten 16 mittels der Gewindespindel 17 nach rechts verstellt wird. Hierbei wird die Drehbewegung der Gewindespindel 17 mittels der photoelektrischen Abtasteinrichtung 56 schritt-
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weise abgetastet, wobei die anfallenden Impulse zu dem in der Abtastschaltung 57 ursprünglich enthaltenen Wert addiert werden. Auf diese Weise werden über die Leitungen 58 die der Vergleicherschaltung 85 zugeführten Codewerte ständig der tatsächlichen Stellung des Typenträgerschlittens 16 entsprechend verändert, so lange, bis die Vergleicherschaltung 85 Übereinstimmung mit dem vom Register 83 über die Leitungen 89 zugeführten Codewerten feststellt. Jetzt wird das Vorwärts--Signal auf der Ausgangsleitung
87 abgeschaltet, und stattdessen ein Stopsignal über die Leitung 86 zu einer UlTO Schaltung 105 und gleichzeitig zur UND-Schaltung 104 gesandt, mit der Folge, daß der Elektromagnet 53 abgeschaltet wird und die Schaltklinke 51 zum Wiedereingriff in das Schaltrad 52 freigegeben wird. Der Typenträgerschlitten 16 ist nun in seiner neuen, durch die auf der Steuertafel 60 eingegebene Information bestimmten Stellung verriegelt.
Sinngemäß der gleiche Ablauf findet statt, wenn der auf der Leitung 89 angebotene Wert als kleiner als der über die Leitungen 58 ankommende Wert festgestellt wird: Jetzt wird anstelle über die Ausgangsleitung 87 ein Aktivierungssignal über die Leitung
88 zum Anlauf des Antriebsmotors 5O in entgegengesetztem Drehsinne abgegeben, in dessen Folge die Gewindespindel 17 eine Vorschubbewegung des Typenträgerschlittens Ϊ6 nach links bewirkt. Die hierbei der Abtastschaltung 57 zugeführten Zählimpulse vom Übertrager 54 werden jetzt jedoch von dem vorgegebenen Wert subtrahiert, und zwar so lange, bis, wie zuvor, der über die Leitungen 58 übertragene Binärwert mit dem über die Leitungen
89 zugeführten Wert übereinstimmt.
Die Arbeits- und Funktionsweise der Vergleicherschaltung 95 für die vertikale Positionierung der Schreibposition arbeitet in der gleichen Weise, wie zuvor für die Horizontal-Vergleicherschaltung 85 beschrieben: Hier wird jeweils der Unterschied zwischen dem im Register 93 enthaltenen und über die Leitungen 96 zugeführten Sollwert einerseits und dem über die Leitungen 47 von der Abtastschaltung 46 zugeführten Istwert festgestellt. Ist der auf
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den Leitungen 96 anliegende Sollwert größer als der über die Leitungen 47 ankommende, so wird ein Betätigungssignal über die Leitung 97 zum Schältmagneten 41 übertragen, in dessen Folge die Schreibwalze 13 wiederholte Zeilenschaltungen ausführt, wobei die Schreibzeile 22 zur Unterseite des Blattes hin fortbewegtwird. Die Abtasteinrichtung 45 ermittelt hierbei sowohl die Anzahl der Schaltschritte als auch die Schaltrichtung, indem der in der Abtastschaltung 46 enthaltene Wert laufend korrigiert und über die Leitungen 47 der Vergleicherschaltung 95 angeboten wird. Bei Übereinstimmung mit dem auf den Leitungen 96 vom Register 93 liegenden Wert wird das Signal auf der Leitung 97 unterbrochen:und stattdessen über eine Stopleitung 98 der UND-Schaltung 105 ein Stopsignal zugeleitet. Sobald dort auch ein Stopsignal über die Leitung 86 ankommt, wird über die Leitung 106 der Startverriegelungsschalter 101 rückgestellt und die beschriebene Operation beendet.
Ist hingegen der über die Leitungen 96 der Vergleicherschaltung 95 zugeführte Sollwert kleiner als der über die Leitungen 47 ankommende Istwert, gibt die Vergleicherschaltung 95 über die Torschaltung 94 ein Signal auf die Umkehrleitung 99, wodurch der Richtungswählmagnet 42 eingeschaltet wird. Das gleiche Signal gelangt auch durch einen Gleichrichter 99a zur Leitung 97, mit der Folge, daß die Zeilenschaltvorrichtung 40 eingeschaltet wird. Nun erfolgt jedoch der Antrieb der Schreibwalze 13 in der entgegengesetzten Zeilenschaltrlchtung, nämlich im Sinne einer Aufwärtsbewegung der Schreibposition 20 zum oberen Blattrand. Mit Feststellung der Übereinstimmung des der Vergleicherschaltung 95 zugeführten Soll- und Istwertes wird sodann, wie zuvor beschrieben, der Vorgang beendet.
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Claims (6)

  1. - 12 PATENTANSPRÜCHE
    ι l.y Einrichtung zum Einstellen der Schreibposition an kraftangetriebenen Schreibmaschinen, Seriendruckwerken und dgl. zur Einzelblattbeschriftung und mit einem Zwei-Richtungs-Antrieb für die Zeilenschaltung, gekennzeichnet durch eine Steuertafel (60) mit allen einstellbaren Schreibpositionen (20) in ihrer geometrischen Anordnung entsprechenden Positionen (63b), welche zur Erzeugung eines die gewählte Schreibposition (20) darstellenden elektrischen Signals als Schalter ausgebildet und einzeln aktivierbar sind, sowie durch eine Schaltungsanordnung (81 bis 106) zur Steuerung des Typenträgerschlittenantriebs (50 bis 53, 18, 19, 17) und des Zeilenschaltantriebs (40 bis 42) nach Maßgabe des von der Steuertafel (60) abgegebenen, die anzusteuernde Schreibposition darstellenden Signals.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Typenträgerschlitten (16) und der Schreibwalze (13) je eine übertragungseinrichtung (54, 43) zur Erzeugung von die jeweilige Horizontal- und Vertikallage der Schreibposition (20) darstellenden Codesignalen zugeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch je eine Vergleicherschaltung (85, 95) für die Steuerung der horizontalen und vertikalen Schreibpositions-Einstellung, welchen einerseits die von der Steuertafel (60) ankommenden codierten PositionsSignaIe und andererseits die von den Übertragungseinrichtungen (54, 43) erzeugten Codesignale zugeführt werden, sowie je eine den Vergleicherschaltungen (85, 95) zugeordnete Torschaltung (84 bzw. 94) zur Steuerung der Zwei-Richtungs-Antriebe (50 bis 53, 18, 19, 17; 40 bis 42) für den Typenträgerschlitten (16) und die Schreibwalze (13).
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  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen 63 der Steuertafel (60) zur Aufnahme eines mit dem zu beschriftenden Blatt (21) formatgleichen Musterblatt (21') ausgebildet ist, vor dem sich eine transparente Deckplatte (69) mit Öffnungen (63b) über den Schreibpositionen des Musterblattes (21') zur Aufnahme eines Betätigungselements und hinter dem sich eine Matrix-Kontaktanordnung befindet, bestehend aus einer nichtleitenden Membran (70), den Schreibzeilen (22) zugeordneten parallelen leitenden Bändern (71), einem Gitter (72), einer leitenden Platte (73), einer weiteren nichtleitenden Membran (74), einer weiteren leitenden Platte (75) , einem weiteren Gitter (76) und den Schreibpositionen (20) zugeordneten, parallelen leitenden Bändern (77)„
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement für die Steuertafel (60) als Taststift ausgebildet ist, bestehend aus einem Stecker (64) mit einem Stift (65).
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stecker (64) einen mittels des Stiftes (65) betätigbaren Startschalter (66) enthält und über ein Kabel (67) an die Steuertafel (60) angeschlossen ist, mittels dessen der Steuerschalter (67) mit einer von ihm steuerbaren Startverriegelungsschaltung (101) verbunden ist.
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DE2361805A 1972-12-26 1973-12-12 Einrichtung zum einstellen der schreibposition an kraftangetriebenen schreibmaschinen und seriendruckwerken Pending DE2361805A1 (de)

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