DE1216821B - Schraemwalze - Google Patents
SchraemwalzeInfo
- Publication number
- DE1216821B DE1216821B DEE28945A DEE0028945A DE1216821B DE 1216821 B DE1216821 B DE 1216821B DE E28945 A DEE28945 A DE E28945A DE E0028945 A DEE0028945 A DE E0028945A DE 1216821 B DE1216821 B DE 1216821B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cutting
- cutting roller
- roller
- face
- edge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 102
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 4
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 description 7
- 239000011707 mineral Substances 0.000 description 7
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 6
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 description 1
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/06—Machines slitting solely by one or more cutting rods or cutting drums which rotate, move through the seam, and may or may not reciprocate
- E21C25/10—Rods; Drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
E 21c
Deutsche KL: 5 b-49-4
Nummer: 1216 821
Aktenzeichen: E 28945 VI a/5 b
Anmeldetag: 24. März 1965
Auslegetag: 18. Mai 1966
Beim Flözabbau mittels Walzenschrämmaschinen müssen an den Enden des Maschinenfahrweges, also
in der Regel an den Strebenden, als Maschinenställe bezeichnete Einbrüche im Abbaustoß vorhanden sein,
die die Antriebsaggregate des Strebfördermittels aufnehmen und auch dazu dienen, die Schrämwalze in
das neue Abbaufeld einzuführen. In der Regel wird der Maschinenstall von Hand hergestellt oder aber
neuerdings auch mit Hilfe besonderer Stallmaschinen aufgefahren. Seine Herstellung wirkt sich, nicht zuletzt
wegen der Stallabmessungen, die von der Länge des Schrämmaschinenkörpers sowie vom Durchmesser
und der Anordnung der Schrämwalze abhängen, ungünstig auf die Strebleistung aus.
Ziel der Erfindung ist es, Schrämwalzen so auszubilden, daß sie bei ihrer zum Abbaustoß parallelen
Bewegung mit dem auf ihrer Umfangsfläche angeordneten Meißelbesatz das anstehende Mineral lösen
können, sich aber auch, in Achsrichtung mit dem Meißelbesatz ihrer Stirnfläche schneidend, in den Ab- ao
baustoß hineinbewegen lassen und dabei das gelöste Haufwerk aus der so hergestellten, dem Schrämwälzendurchmesser
entsprechenden Bohrung axial nach außen abfördern. Auf diese Weise kann die
Länge des Maschinenstalles mindestens um den Durchmesser der Schrämwalze verringert werden oder
gar durch Hin- und Herfahren der Gewinnungsmaschine, bei gleichzeitigem Rücken des Strebfördermittels,
ein Teil des Maschinenstalles allein mit Hilfe der Schrämmaschine aufgefahren werden.
Es sind Schrämwalzen bekannt, die auf ihrer Umfangsfläche mit Schrämmeißeln besetzte, schraubenlinienförmig
verlaufende Mitnehmerleisten tragen und auf ihrer dem Abbaustoß zugewandten Stirnseite
Schneidorgane aufweisen. Außerdem sind Schrämwalzen bekannt, die auf ihrer Umfangsfläche und auf
ihrer stoßseitigen Stirnfläche mit Schrämmeißeln besetzt sind. Diese bekannten Schrämwalzen sind aber
nicht in der Lage, in zwei zueinander rechtwinkligen Bewegungsrichtungen gleich gut zu arbeiten. So läßt
die erstgenannte der beiden bekannten Schrämwalzen bei ihrer Vorschubbewegung in Richtung der Walzenachse
bei härterem Mineral auf ihrer Stirnseite eine zentrische Kreisringfläche im Abbaustoß stehen
und wird durch diese Kreisringfläche daran gehindert, tiefer, beispielsweise mit ihrer ganzen Länge, in den
Abbaustoß einzudringen. Bei der letztgenannten Schrämwalze werden dagegen bei der auf den Abbaustoß
gerichteten Schrämwalzenbewegung die auf der Walzenumfangsfläche befindlichen Schrämmeißel
nicht oder nur ungenügend freigeschnitten. Auch diese Walze kann daher nicht tief in den Abbaustoß
Schrämwalze
Anmelder:
Gebr. Eickhof f,
Maschinenfabrik u. Eisengießerei m. b. H.,
Bochum, Hunscheidtstr. 176
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Walter Ostermann, Kamp-Lintfort
eindringen, da ihre Umfangsmeißel mit dem Schaft oder den Seitenflächen ihres Kopfes das Mineral wegdrücken.
Vor allem fehlen aber bei beiden zum Stande der Technik gehörenden Schrämwalzen Mittel,
die das gelöste Haufwerk aus der herzustellenden Bohrung während des Schneidvorganges fortlaufend
entfernen.
Die Erfindung löst dieses Problem, indem sie die stirnseitigen Schneidwerkzeuge in einem entsprechend
dem Durchmesser des Schrämwalzenkörpers oder der Kopfbahn seiner Mitnehmerleisten bemessenen topfförmigen
Schrämwalzenabschnitt anordnet^ dessen zur Schrämwalzenachse vorzugsweise paralleler, in
Richtung zum Stoß vorstehender Rand in an sich bekannter Weise mit auch die über ilin vorstehenden
Teile der stirnseitigen Schneidwerkzeuge freischneidenden Werkzeugen besetzt ist. Dabei sind in dem
Boden dieses Schrämwalzenabschnittes sich vom äußeren Rand bis in den Bereich des zentrisch angeordneten
Schneidorganes erstreckende Öffnungen vorgesehen, die in die zwischen den Mitnehmerleisten der
Schrämwalze befindlichen Kanäle einmünden oder durch Kanäle mit der Umfangsfläche der Schrämwalzen
verbunden sind und über die Länge ihrer in Walzenumlaufrichtung hinteren Kante Schneidwerkzeuge
tragen, die auch die Stirnfläche des Randes freischneiden. Die stirnseitigen Schneidwerkzeuge der
Schrämwalze, die nach dem Erfindungsvorschlag durch den über die Walzenstirnfläche vorstehenden,
zur Sdhrämwalzenachse vorzugsweise parallelen Rand so abgedeckt sind, daß sie nur mit ihren Köpfen über
den Rand hinausragen, behindern den Schrämvorgang bei der zum Abbaustoß parallelen Gewinnungsfahrt
nicht, da sie, soweit sie nicht durch den Rand abgedeckt sind, von den auf diesem Rand angeordneten
Schneidwerkzeugen freigeschnitten werden. Nur bei
609 569/31
3 4
rechtwinklig auf den Abbaustoß gerichteter Schräm- Schrämwalze muß dann allerdings mit Öffnungen für
wagenbewegung beteiligen sie sich an der Lösearbeit den Durchtritt des stirnseitig gelösten Minerals ver-
und bohren im Zusammenwirken mit den im Bereich sehen werden.
des Schrämwalzenrandes in Form einer Palmette an- Da dieSchnittgeschwindigkeiten imWalzenzentrum
gebrachten Schneidwerkzeugen, unter Freischnitt der 5 klein sind, ist es vorteilhaft, wenn das zentrisch an-Randstirnfiädhe,
ein dem Walzendurchmesser ent- geordnete Schneidorgan aus einem Rollenmeißel besprechendes
Loch in den Abbaustoß. Das bei diesem steht.
Vorgang gelöste Mineral wird, soweit es im Umfangs- Die Abbildungen zeigenEinzelheiten der Erfindung,
bereich der Schrämwalze anfällt, von den schrauben- F i g. 1 zeigt eine Schrämwalze hu Grundriß mit
linienförmig auf dem Walzenumfang angeordneten io einem Schnitt des im Schramtiefsten befindlichen
Schneidwerkzeugen oder von den entsprechend verlau- · Walzenabschnittes und die
fenden Mitnehmerleisten in Achsrichtung der Schräm- F i g. 2 die Schrämwalze in Ansicht in Richtung X.
walze ausgetragen, während das vor der Schräm- Mit 1 ist der Schrämwalzenkörper bezeichnet. Er
walzenstirnfläche anfallende Haufwerk durch die trägt beispielsweise auf seinem Umfang zwei schrau-Öffnungen
der Walzenstirnfläche in die Kanäle zwi- 15 benförmig verlaufende Mitnehmerleisten 2, 3, deren
sehen den Mitnehmerleisten eingeleitet oder aber Kopfflächen mit Meißelhaltern 4 und Schrämdurch
in der Walzenumfangsfläche austretende Ka- meißeln 5 besetzt sind. Der im Schramtiefsten benäle
zwischen die schraubenförmig angeordneten findliche, geschnitten dargestellte Walzenabschnitt 6
Schneidwerkzeuge ausgetragen wird. Dieser Vorgang ist in dem gewählten Ausführungsbeispiel lösbar mit
des Haufwerksaustrages zu den Mitnehmerleisten bzw. 20 dem Schrämwalzenkörper 1 durch nicht dargestellte
zur Umfangsfläche der Schrämwalze wird durch die Schrauben verbunden, die mit entsprechenden Werkauf
die einzelnen Haufwerksteile bei der Walzen- zeugen durch die Bohrungen 7 zugänglich sind. Dieser
drehung einwirkenden Fliehkräfte unterstützt. Schrämwalzenabschnitt 6 besteht im wesentlichen aus
Zur Verbesserung des Haufwerksaustrages besteht dem die Stirnfläche des Walzenkörpers 1 abdeckender Boden des Schrämwalzenabschnittes entsprechend as den Kegelstumpf 8, der auf seiner Spitze Rollender
Anzahl der Mitnehmerleisten auf dem Schräm- meißel 9 trägt. An Stelle der Rollenmeißel 9 können
walzenumfang aus einer oder mehreren schrauben- auch andere, für diesen Zweck geeignete Schneidlinienförmig
um das zentrische Schneidorgan verlau- werkzeuge, beispielsweise Bohrkronen, Verwendung
fenden und in die Mitnehmerleisten übergehenden finden. Die schraubenförmig um den Kegelstumpf 8
oder zu den Umfangsöffnungen der Schrämwalze 3° verlaufenden Kreisringflächen 10, 11, deren Anzahl
führenden Kreisringflächen, deren im Schramtiefsten mit der Zahl der Mitnehmerleisten aus dem Walzenbefindliche Endkanten mit Schneidwerkzeugen besetzt umfang übereinstimmt, sind in dem gewählten Aussind,
führungsbeispiel um 180° zueinander versetzt ange-
Ferner empfiehlt es sich, das zentrisch angeordnete ordnet. Ihre Breite nimmt, in Achsrichtung der
Schneidorgan auf der Spitze eines Kegelstumpfes an- 35 Schrämwalze gesehen, fortlaufend ab. Am Ende des
zuordnen, der die Stirnseite des Schrämwalzenkör- Kegelstumpfes 8, wenn ihr Breitenmaß der Höhe der
pers abdeckt und dessen Mantelfläche die Breite der Mitnehmerleisten 2, 3 entspricht, gehen sie in die
Kreisringflächen in Richtung der Schraubenlinie ver- Mitnehmerleisten über. Sie werden an ihrem kohlenjüngt.
Das gelöste Gut bewegt sich auf der Mantel- stoßseitigen Ende am Umfang durch den Rand 12 befläche
dieses Kegelstumpfes und den Schraubenlinien- 4° grenzt, dessen Durchmesser wie der Durchmesser der
förmig verlaufenden, sich in Achsrichtung der Kopfbahn der Mitnehmerleisten bemessen ist und
Schrämwalze verjüngenden Kreisringflächen und ge- bilden mit diesem Rand 12 und dem Kegelstumpf 8
langt so aus. dem Zentrum der Walze in deren Um- den topfförmigen Schrämwalzenabschnitt 6. Auch der
fangsbereich. Besonders bei mit Mitnehmerleisten Rand 12 trägt auf seinem Umfang Meißelhalter 4 α
ausgerüsteten Schrämwalzen, deren Walzenkörper 45 und Schrämmeißel 5 a, die ihn in Umfangs- und Achsvon
dem zentrisch angeordneten Schneidorgan in richtung freischneiden. An ihren dem Abbaustoß zu-Achsrichtung
nicht freigeschnitten werden, ist diese gewandten Endkanten sind auch die Kreisringflächen
Ausbildung empfehlenswert, da so das Haufwerk an 10, 11 mit Meißelhaltern 13 und Schrämmeißeln 14
der Stirnfläche des Walzenkörpers vorbei in den Um- besetzt. Mit diesem Besatz löst die Schrämwalze bei
fangsbereich der Schrämwalze gelenkt und in die 50 ihrer Vorschubbewegung in Achsrichtung das vor
Kanäle zwischen den Mitnehmerleisten, aber in dieser ihrer Stirnfläche anstehende Mineral. Das dabei anForm
auch in die Umfangsöffnungen des Walzenman- fallende Haufwerk tritt durch das Zusammenwirken
tels eingeleitet werden kann. der Walzendrehung und der auf den Abbaustoß ge-
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal kann der gerichteten Vorschubbewegung der Schrämwalze in
topfförmige Schrämwalzenabschnitt einen auf die 55 die unterhalb der stirnseitigen Schneidwerkzeuge zwi-
Stirnfläche einer Schrämwalze aufsetzbaren Teil bil- sehen den beiden Kreisringflächen 10,11 befindlichen
den. Es lassen sich dann ohne großen Umbau auch Öffnungen 15 ein und fließt auf einer der Neigung des
bereits im Einsatz befindliche Schrämwalzen mit die- Kegelstumpfes entsprechenden, etwa spiralförmigen
sem Teil ausrüsten. Bahn dem Umfangsbereich der Schrämwalze zu,
Man kann aber auch den bis dicht an die Stirn- 60 gleichzeitig aber auch, der Steigung der etwa spiralseitigen
Schneidwerkzeuge herangeführten Rand des förmig verlaufenden Kreisringfläche 10, 11 entspretopfförmigen
Schrämwalzenabschnittes durch die chend, in Richtung der Walzenachse ab. Am Ende
vorstehende Umfangsfläche oder durch den verbrei- der Kreisringflächen 10, 11 tritt das Haufwerk in die
terten Schlußring der Schrämwalze bilden und in zwischen die Mitnehmerleisten 2, 3 befindlichen Kadiesen
Rand oder in diesen Schlußring den Kegel- 65 näle ein oder tritt bei nicht mit Mitnehmerleisten ausstumpf
mit den auf seiner Mantelfläche angeordneten gerüsteten Schrämwalzen durch in diesem Bereich be-Kreisringflächen
einsetzen. Die vorstehende Umfangs- findliche öffnungen wieder aus der Schrämwalze aus.
fläche oder die Umfangsfläche der eigentlichen In beiden Fällen wird daher das Haufwerk entweder
durch die Mitnehmerleisten oder durch den schraubenförmig
auf dem Walzenkörper angeordneten Besatz in Achsrichtung der Schrämwalze aus der Bohiung
ausgetragen.
Um auch bereits im Einsatz befindliche Schrämvalzen nachträglich so ausbilden zu können, daß sie
iji der Lage sind, sich ihren Stall selbst zu schneiden, inpfiehlt es sich, den Rand 12 und die auf seiner
Innenseite angeordneten, mit dem Kegelstumpf 8 verschweißten Kreisringflächen 10, 11 als eine bauliche
Einheit auszubilden, die auch nachträglich an einer Schrämwalze angebracht werden kann. Es ist aber
^uch möglich, bei Schrämwalzen mit weit vorstehendem
Schlußring oder stirnseitig offenem Walzenkörper in den Walzenkörper oder in den Schlußring eine
aus dem Kegelstumpf 8 und den auf ihm angeordneten Ringflächen bestehende Vorrichtung nachträglich
anzusetzen, wobei dann die Flanschfläche des vorstehenden Schlußringes oder die Umfangsfläche des
offenen Walzenkörpers mit Öffnungen für den Durchtiritt des stirnseitig gelösten Minerals versehen werden
ijiuß.
Claims (6)
1. Schrämwalze, insbesondere mit schraubenförmigen Mitnehmerleisten ausgerüstete Schrämwalze,
die auf ihrer Umfangsfläche oder auf den Mitnehmerleisten und auf ihrer im Schramtiefsten
befindlichen Stirnfläche Schneidwerkzeuge trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen
Schneidwerkzeuge (14) in einem entsprechend dem Durchmesser des Schrämwalzenkörpers
(1) oder der Kopfbahn seiner Mitnehmerleisten (2, 3) bemessenen topfförmigen Schrämwalzenabschnitt
(6) angeordnet sind, dessen zur Schrämwalzenachse vorzugsweise paralleler, in Richtung zum Stoß vorstehender Rand (12) in an
sich bekannter Weise mit auch die über ihn vorstehenden Teile der stirnseitigen Schneidwerkzeuge
(14) freischneidenden Werkzeugen (5) besetzt ist, und daß in dem Boden dieses Schrämwalzenabschnittes
(6) sich vom äußeren Rand bis in den Bereich des zentrisch angeordneten Schneidorgans (9) erstreckende Öffnungen (15)
vorgesehen sind, die in die zwischen den Mitnehmerleisten (2, 3) der Schrämwalze befindlichen
Kanäle einmünden oder durch Kanäle mit der Umfangsfläche der Schrämwalze verbunden sind
und über die Länge ihrer in Walzenumlaufrichtung hinteren Kante die Schneidwerkzeuge (14)
tragen, die auch die Stirnfläche des Randes (12) freischnedden.
2. Schrämwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Schrämwalzenabschnittes
(6) entsprechend der Anzahl der Mitnehmerleisten (2,3) auf dem Schrämwalzenumfang
aus einer oder mehreren schraubenlinienförmig um das zentrische Schneidorgan (9) verlaufenden
und in die Mitnehmerleisten (2, 3) übergehenden oder zu Umfangsöffnungen der Schrämwalze führende Kreisringflächen (10,11)
besteht, deren im Schramtiefsten befindliche Endkanten mit Schneidwerkzeugen (14) besetzt
sind.
3. Schrämwalze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrisch angeordnete
Schneidorgan (9) auf der Spitze eines Kegelstumpfes (8) angeordnet ist, der die Stirnseite
des Schrämwalzenkörpers (1) abdeckt und dessen Mantelfläche die Breite der Kreisringflächen
(10,11) in Richtung der Schraubenlinie verjüngt.
4. Schrämwalze nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der topfförmige
Schrämwalzenabschnitt (6) einen auf die Stirnfläche einer Schrämwalze aufsetzbaren Teil bildet.
5. Schrämwalze nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bis dicht an
die stirnseitigen Schneidwerkzeuge (14) heranführende Rand (12) des im Schramtiefsten befindlichen
Schrämwalzenabschnittes (6) durch die vorstehende Umfangsfläche oder durch den Schlußring der Schrämwalze gebildet wird, in
den der Kegelstumpf (8) mit den auf seiner Mantelfläche angeordneten Kreisringflächen (10,
11) einsetzbar ist.
6. Schrämwalze nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrisch auf
dem topfförmigen Schrämwalzenabschnitt (6) angeordnete Schneidorgan vorzugsweise aus einem
Rollenmeißel (9) besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 569/31 5.66 ® Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE28945A DE1216821B (de) | 1965-03-24 | 1965-03-24 | Schraemwalze |
| GB981366A GB1130147A (en) | 1965-03-24 | 1966-03-07 | Improvements in or relating to drum type cutters for mining machines |
| FR54408A FR1474295A (fr) | 1965-03-24 | 1966-03-22 | Cylindre de havage, utilisable notamment dans les mines |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE28945A DE1216821B (de) | 1965-03-24 | 1965-03-24 | Schraemwalze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1216821B true DE1216821B (de) | 1966-05-18 |
Family
ID=7073640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE28945A Pending DE1216821B (de) | 1965-03-24 | 1965-03-24 | Schraemwalze |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1216821B (de) |
| GB (1) | GB1130147A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3716272A1 (de) * | 1987-05-15 | 1988-11-24 | Eickhoff Geb | Schneidwalze fuer im untertagebergbau eingesetzte walzenlader |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2621261C2 (de) * | 1976-05-13 | 1983-02-24 | Bergwerksverband Gmbh, 4300 Essen | Schrämwalze |
| CN115450621A (zh) * | 2022-08-11 | 2022-12-09 | 浙江宝通工程机械有限公司 | 一种金属陶瓷截齿 |
-
1965
- 1965-03-24 DE DEE28945A patent/DE1216821B/de active Pending
-
1966
- 1966-03-07 GB GB981366A patent/GB1130147A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3716272A1 (de) * | 1987-05-15 | 1988-11-24 | Eickhoff Geb | Schneidwalze fuer im untertagebergbau eingesetzte walzenlader |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1130147A (en) | 1968-10-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3004077C2 (de) | Bohrkrone | |
| DE1752026A1 (de) | Reversible Bohrlochraeumnadel | |
| DE1216821B (de) | Schraemwalze | |
| DE3337931C1 (de) | Werkzeugkoerper fuer ein drehbares Bohrwerkzeug | |
| DE2448753C2 (de) | Schneidkopf fur Vortriebs- und Gewinnungsmaschinen im Berg- und Tunnelbau | |
| DE709460C (de) | Spiralbohrer | |
| EP0334806A1 (de) | Gesteinsbohrkrone | |
| DE907404C (de) | Kettenschraemmaschine | |
| DE6807104U (de) | Schneidwerkzeug, insbesondere auswechselbarer gesteinsschraemmeissel mit meisselhalter. | |
| DE885533C (de) | Schraemlademaschine | |
| DE1189496B (de) | Walzenschraemmaschine | |
| DE1101285B (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Entnehmen von Silogut aus Rundsilos, insbesondere fuer Gruenfutter od. dgl. | |
| DE1805336A1 (de) | Bohrgeraet | |
| DE1218981B (de) | Schraemwalze | |
| DE1285845B (de) | Vorrichtung zum beidseitigen Anfasen von Durchgangsbohrungen | |
| DD280271A1 (de) | Vorrichtung zum entfernen von spaenen aus bohrungen | |
| DE373641C (de) | Schlangenbohrer mit zwischen den Aussenzaehnen sitzendem Brechzahn | |
| DE1167158B (de) | Spiralbohrer | |
| DE1122021B (de) | Bohrmeissel | |
| DE1263652B (de) | Bohrverfahren und Bohrkopf zur Herstellung von Bohrungen, insbesondere grossen Durchmessers, in Mineralien, bevorzugt Kohle | |
| DE2419412B1 (de) | Bohrkrone für schlagendes und/oder drehendschlagendes Bohren im Gestein | |
| DE3511573A1 (de) | Schraemwalze fuer im untertagebergbau eingesetzte walzenschraemmaschinen | |
| DE2161683A1 (de) | Bohrwerkzeug, insbesondere fuer schachtelbohrungen bei kohle-elektroden | |
| DE1427710C (de) | Verfahren zum Bohren einer Serie von Löchern in Baustoffen und Bohrer zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE510905C (de) | Bohrgestaengezerschneidevorrichtung mit Messerkopf |