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DE907404C - Kettenschraemmaschine - Google Patents

Kettenschraemmaschine

Info

Publication number
DE907404C
DE907404C DEM1738A DEM0001738A DE907404C DE 907404 C DE907404 C DE 907404C DE M1738 A DEM1738 A DE M1738A DE M0001738 A DEM0001738 A DE M0001738A DE 907404 C DE907404 C DE 907404C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chisel
shaft
cutting
holder
chain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM1738A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Meutsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM1738A priority Critical patent/DE907404C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE907404C publication Critical patent/DE907404C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/18Mining picks; Holders therefor
    • E21C35/19Means for fixing picks or holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

(WlGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 25. MÄRZ 1954
M 1738 VIb j5b
Kettenschrämmaschine
Bei Kettenschrämmaschinen, die beim Abbau von Kohle und mittelharten Mineralien verwendet werden, sind an einer Kette Schneidvorrichtungen angebracht, die aus einem Meißelhalter und einem daran auswechselbar befestigten Schrämmeißel bestehen. Es macht besondere Schwierigkeiten, den Meißel an dem Meißelhalter so zu befestigen, daß er einerseits sicher und unverrückbar festsitzt, andererseits auch eine rasche Auswechselung des Meißels möglich ist. Im allgemeinen hat man zur Befestigung des Meißels Schrauben, Klemmstücke od. dgl. verwendet oder auch an dem Meißel Wülste vorgesehen, die in entsprechende Ausnehmungen am Meißelhalter einfassen; alle diese Einrichtungen haben sich aber praktisch kaum bewährt, da sie den oben angegebenen Anforderungen nicht entsprechen, insbesondere die Auswechselung schwierig ist.
Es ist eine Schneidvorrichtung für Kettenschrämmaschinen bekannt, die aus einem Meißelhalter mit einem daran angebrachten Meißel besteht, bei der der Meißelhalter mit einer zylindrischen Ausnehmung versehen ist, deren Achse etwa in der Vorschubrichtung verläuft, und der Meißel aus einem dieser Bohrung entsprechenden und in sie einsetzbaren Schaft und einem zu dem Schaft abgewinkelten Meißelkopf besteht. Eine solche Anordnung ist jedoch für eine ordnungsgemäße Schrämarbeit nicht geeignet, da nicht nur Arbeitsdrücke in der Vorschubrichtung, sondern auch von der Seite her entstehen; insbesondere ist dies bei Außenmeißeln der Fall. Es müssen infolgedessen bei der erwähnten älteren Bauart sämtliche auftretenden Drücke von dem Schlitz aufgenommen werden, in den der Meißelkopf einfaßt. Dieser
wird, da es sich um verhältnismäßig schwache Teile handelt, rasch abgenutzt werden, der Meißel lockert sich und verliert seinen Halt in der Kette.
Es ist bereits bekannt, bei Schrämmaschinen, bei welchen die Schneidwerkzeuge auf keilförmig angeordneten, umlaufenden Schneidscheiben befestigt sind, die Schrämmeißel auf der der Schneidrichtung entgegengesetzten Seite mit einem annähernd in der Arbeitsrichtung liegenden, rechtwinklig angeordneten, kegelstumpfförmigen Befestigungsbolzen zu versehen, der von einem mit einer entsprechenden Bohrung versehenen Auge der Schneidscheibe aufgenommen wird. Auch ist es hierbei schon vorgeschlagen worden, den mit den Schneiden versehenen Teil des Werkzeuges in eine Aussparung des Auges eingreifen zu lassen, um eine Verdrehung zu verhindern. Diese Einrichtung hat sich jedoch nicht bewährt, weil bei derartigen Schrämmaschinen der Hauptarbeitsdruck seitlich auf den Meißelkopf ausgeübt wird und infolgedessen eine oszillierende Bewegung des Befestigungsbolzens um seine Achse entsteht, die auf eine Lockerung hinwirkt, die vielfach durch den auf Festziehen des Bolzens wirkenden, in dessen Achsrichtung gerichteten Teil des Arbeitsdruckes nicht ausgeglichen werden konnte.
Es ist ferner schon vorgeschlagen worden, in Meißelhaltern von Schrämketten parallel zur Kettenlaufrichtung schwalbenschwanzförmig unterschnittene Schlitze anzuordnen, die sich entgegen der Laufrichtung verjüngen und entsprechend gestaltete Schrämmeißel aufnehmen. Zwar findet auch hier durch den Arbeitsdruck ein Hineinkeilen des Meißels in seine Halterung statt, aber infolge der geradflächigen und oben offenen Schwalbenschwanzführung ergibt sich ein allmähliches Ausarbeiten der Meißellagerung.
Die Erfindung besteht nun in der Anwendung einer für Schrämmaschinen mit umlaufenden Schneidscheiben bekannten, aus einem Meißelhalter mit einem oder mehreren daran angebrachten Meißeln bestehenden Schneidvorrichtung, bei welcher der Meißelhalter mit einer oder mehreren sich in der Vorschubrichtung hohlkegelförmig erweiternden Ausnehmungen versehen ist, deren Achse etwa in der Vorscihubrichtung verläuft, und die Meißel aus einem dieser Bohrung entsprechenden und in sie einsetzbaren Schaft und einem zu dem Schaft abgewinkelten, in einer Aussparung des Meißelhalters einfassenden Meißelkopf bestehen, auf Kettenschrämmaschinen. Zweckmäßig beträgt die Abwinkelung des Meißelkopfes gegenüber dem Meißelschaft, wie an sich bekannt, 90 bis ioo°. Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist
Fig. ι ein Schnitt durch einen Meißelhalter mit eingesetztem Meißel;
Fig. 2 ist ein Grundriß von Fig. 1; Fig. 3 ist eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform mit mehreren Meißeln.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Meißelhalter 1 ist mit einer kegelförmigen Ausnehmung 2 versehen, die zur Aufnahme des Meißelschaftes dient.
Die engste Stelle dieser Ausnehmung liegt, in der Arbeitsrichtung des Meißels gesehen, hinten, die Achse der Bohrung verläuft in der Arbeitsrichtung. Der Meißelhalter besitzt eine Aussparung 4, in die der Zahn des Antriebsrades einfassen kann. Diese Aussparung ist hier möglich, da eine besondere Befestigung des Schrämmeißels durch Schrauben oder sonstige Einrichtungen in Wegfall kommt; infolgedessenkönnen auch die einzelnen Meißelhalter ohne Anordnung von Zwischengliedern unmittelbar miteinander verbunden werden. Hierzu sind Verbindungslaschen 6 und 7 vorgesehen, die Bohrungen 5 und 8 zur Aufnahme der Verbindungsbolzen aufweisen. Es ergibt sich hierbei eine dichtere Folge der Meißel und damit die Anwendbarkeit einer stärkeren Schrämmaschine.
Der Meißel selbst besteht aus dem Schaft oder Einsteckende 12, das entsprechend kegelförmig gestaltet ist und in die kegelförmige Bohrung 2 des Meißelhalters eingesetzt wird. An diesem Schaft ist abgewinkelt der Meißelkopf 13 angebracht. Der Winkel 14, den die Schneidfläche des Meißels mit der Achse des Schaftes bildet, beträgt bei dem Ausführungsbeispiel etwa ioo°, er kann aber auch größer oder kleiner gehalten werden und richtet sich nach der Gestaltung der Schneide und dem zu bearbeitenden Gestein; jedenfalls soll er so gewählt sein, daß der Arbeitsdruck in ausreichendem Maße auf ein zwangweises Festziehen der Kegelflächen wirkt. Als Schneide ist bei dem Ausführungsbeispiel ein Hartmetallplättchen 16 vorgesehen, dessen Schneidfläche 15 einen positiven Spanwinkel 17 aufweist. Hierdurch wird die Wirkung des Arbeitsdruckes auf ein Festziehen 'der Kegelflächen unterstützt.
Die Anwendung eines Hartmetallplättchens als Schneide ist für die Erfindung nicht wesentlich, man kann vielmehr auch die bekannten Rundstifte oder sonstige Schneideinsätze verwenden.
Oberhalb der Bohrung 2 ist in dem Meißelhalter eine schlitzförmige Aussparung 9 vorgesehen, in die der Schneidkopf gut passend einfaßt; er legt sich dabei gegen die Seitenflächen 10 dieser Aussparung und wird dadurch gegen eine Verdrehung bei der Arbeit gesichert.
Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform ist der Meißelhalter mit drei Bohrungen 2 zur Auf- no nähme von Meißeln versehen. Die Ausnehmungen 9 mit den Stützflächen 10 können bei den aufeinanderfolgenden Meißelhaltern etwas gegeneinander versetzt sein, so daß die aufeinanderfolgenden Meißel, in Fig. 3 durch Halbkreise gezeigt, die die Spitze der Meißel andeuten, gegeneinander versetzte Kerben schneiden. Es wird dadurch eine außerordentlich dichte Besetzung der Kette erreicht. Der Meißelhalter ist in bekannter Weise mit einer Führungsleiste 11 versehen, die in Kettenrahmen läuft.

Claims (2)

  1. PaTENTANSPEÜCHE:
    i. Die Anwendung einer für Schrämmaschinen mit umlaufenden Schneidscheiben bekannten, aus einem Meißelhalter mit einem oder mehre-
    ren daran angebrachten Meißeln bestehenden Schneidvorrichtung, bei der der Meißelhalter mit einer oder mehreren sich in der Vorschubrichtung hohlkegelförmig erweiternden Ausnehmungen versehen ist, deren Achse etwa in der Vorschubrichtung verläuft, und die Meißel aus einem dieser Bohrung entsprechenden und in sie einsetzbaren Schaft und einem zu dem Schaft abgewinkelten, in eine Aussparung des Meißelhalters einfassenden Meißelkopf bestehen, auf Kettenschrämmaschinen.
  2. 2. Meißel für eine Kettenschrämmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwinkelung des Meißelkopfes gegenüber dem Meißelschaft so gewählt ist, daß der Arbeitsdruck den Meißelschaft in die Bohrung hineindrückt, nämlich 90 bis ioo°.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 154649, 574 353; britische Patentschriften Nr. 241 110, 13 069/08.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5849 3.54
DEM1738A 1950-01-20 1950-02-02 Kettenschraemmaschine Expired DE907404C (de)

Priority Applications (1)

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DEM1738A DE907404C (de) 1950-01-20 1950-02-02 Kettenschraemmaschine

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE680950X 1950-01-20
DEM1738A DE907404C (de) 1950-01-20 1950-02-02 Kettenschraemmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE907404C true DE907404C (de) 1954-03-25

Family

ID=25946138

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM1738A Expired DE907404C (de) 1950-01-20 1950-02-02 Kettenschraemmaschine

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Country Link
DE (1) DE907404C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000760B (de) * 1954-03-19 1957-01-17 Korfmann Gmbh Maschf Schraemkette fuer Rahmenschraemmaschinen
US2950549A (en) * 1958-03-10 1960-08-30 Royce G Kershaw Apparatus for removing ballast from beneath a railroad track

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE154649C (de) *
GB190813069A (en) * 1908-06-19 1909-06-03 Mavor & Coulson Ltd Improvements in or connected with Cutter Bars of Cutting Machines particularly adapted for use in Mining Coal and other Minerals.
GB241110A (en) * 1925-04-18 1925-10-15 Frederick Wilson Hurd Improvements in or relating to mining machines
DE574353C (de) * 1931-09-09 1933-04-13 Demag Akt Ges Schraemkette

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