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DE1101285B - Einrichtung zum selbsttaetigen Entnehmen von Silogut aus Rundsilos, insbesondere fuer Gruenfutter od. dgl. - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Entnehmen von Silogut aus Rundsilos, insbesondere fuer Gruenfutter od. dgl.

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Publication number
DE1101285B
DE1101285B DEE16193A DEE0016193A DE1101285B DE 1101285 B DE1101285 B DE 1101285B DE E16193 A DEE16193 A DE E16193A DE E0016193 A DEE0016193 A DE E0016193A DE 1101285 B DE1101285 B DE 1101285B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silo
cylinder
cutting
axis
cutting cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE16193A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Eidner
Dr Hans Georg Mayer
Rudolf Zimmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANDREAS EIDNER
HANS GEORG MAYER DR
Original Assignee
ANDREAS EIDNER
HANS GEORG MAYER DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANDREAS EIDNER, HANS GEORG MAYER DR filed Critical ANDREAS EIDNER
Priority to DEE16193A priority Critical patent/DE1101285B/de
Publication of DE1101285B publication Critical patent/DE1101285B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos
    • A01F25/20Unloading arrangements
    • A01F25/2009Top unloading units for tower silos
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/46Devices for emptying otherwise than from the top using screw conveyors
    • B65G65/466Devices for emptying otherwise than from the top using screw conveyors arranged to be movable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Entnehmen von Silogut aus Rundsilos, insbesondere für Grünfutter od. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine kombinierte Schneiad- und Fördereinrichtung, insbesondere zum Entnehmen von Silogut aus einem Silo, die im wewesentlichen aus einem walzenförmigen, um seine Längsachse rotierenden Träger für die an der Außenfläche angeordneten Schneidwerkzeuge und einer in Längsrichtung der Walze fördernden Transporteinrichtung besteht.
  • Derartige Einrichtungen sind bereits bekannt und mit dem Nachteil behaftet, daß die Schnei!divorrichtung an Kabeln aufgehängt ist, die entweder nach jedem Rundgang entsprechend dem Vorschub der Schneidwerlizeage nachgestellt werden müssen oder welche eine Einrichtung zur selbsttätigen Nachstellung aufweisen. Ein weiterer wesentlicher Nachteil der bekannten Einrichtungen dieser Art besteht darin, daß die Schneidwerkzeuge gleichzeitig zum Abheben des Silogutes und zu dessen Transport vom Außenumfang des Si.los zu dessen Zentrum dienen müssen.
  • Dies erfolgt entweder durch entsprechend spiralförmig angeordnete Messer, die über den Radius des Silos einander überlappend angeordnet sind, oder durch eine Art Becherwerk, des.sen Becher als Sclineidwerkzeuge ausgeibilldet sind, die sowohl in Radialrichtullg als auch in Umfangsrichtung schneidend wirken.d ausgebilldet sind. Diese Doppelfunktion der Schneidwerkzeuge bedingt, bei deren Aufbau und Anordnung stets einen Kompromiß einzugehen, der es nicht ermöglicht, die Einrichtutig so zu gestalten, daß für jede dieser beiden Funktionen die beste Lö-Sung gefunden werden kann. Dabei ist insbesondere die Anordnung der Becherkette äußerst unzweckmäßig, weil sie erhebliche Kräfte senkrecht zu ihrer Laufrichtung aufnehmen muß.
  • Weitere bel;annte Entnahmeeinrichtungen bestehen im wesentlichen aus einer zylindrischen, mit Stacheln hesetzten Walze, welche mit einem in Längsriditung der Walze fördernden Transportband zu einer Einheit zusammengebaut ist. Diese Einrichtnng hat aber den wesentlichen Nachteil, daß zwischen der Schneildvorrichtung und der Transportvorrichtung ein erheblicher Zwischenraum vorhanden ist, durch welchen das Silogut, bevor es auf die Transporteinrichtung gelangt, hindurchfällt, so daß der Wirkungsgrad einer derartigen Einrichtullg nur gering ist. Es kommt noch hinzu, daß sie einen erheblichen Bauaufwand erfordert, der sich nicht nur in erhöhten Herstellungskosten, sondern auch in relativ hohen Kosten für die Lagerhaltung der Ersatzteile, für die Wartung und die Reparatur auswirkt.
  • Eine andere, ähnliche Einrichtung besteht im wesentlichen aus einer Transporbschnecke, welche unmittelbar mit dem Silogut in Berührung steht und nach oben hin abgedeckt ist. Auch hier ist die Transportleistung nur gering, weil ein erheblicher Teil des Transportgutes neben der Schnecke liegenbleibt. Im übrigen ist eine derartige Schnecke nicht für Silogut geeignet, wenn dieses sehr hart und zäh ist.
  • Zweck der Erfindung ist es, diese Nachteile dadurch zu vermeiden, daß eine kombinierte Schneid-und Pördereinrichtung geschaffen wird, bei welcher erfindungsgemäß der Träger für die Schneidwerkzeuge als Hohl zylinder ausgebildet ist, der im Innern die Transporteinrichtung aufweist, wobei die Zylinderwandung im Ar.beitsbereich der Schneidwerkzeuge Durchbrechungen zum direkten Einleiten des Schneidguts von den Schnei,dwerkzeugen in das Innere des Zylinders aufweist.
  • Es wird hiedurch erreicht, Idaß der Bauaufwand äußerst gering gehalten wird, weil der Zylinder einesteils als Träger für die Schneidwerkzeuge und andernteils als Ummantelung für die Transporteinrichtung dient. Schließlich ist aber auch der Wirkungsgrad der Einrichtung weitaus besser als derjenige der bekannten Vorrichtungen, weil die Schneidvorrichtungen das Fördergut auf die im Zylinderinnern angeordnete Transporteinrichtung werfen und diese Einrichtung völlig ummantelt ist, so daß das Silogut beim Transport nicht entweichen kann. Da die Schneidwerkzeuge lediglich in Umfangsrichtung des Zylinders wirken, sind im (;egensat2 zu den bekannten Ausführungen Schneidvorgang und Transportvorgang sorgsam getrennt, und es ergibt sich eine weit- aus bessere Wirkungsweise und vielseitigere Verwendungsmöglichkeit.
  • Wie durch die Erfindung ferner vorgeschlagen wird, werden die Schneidwerkzeuge aus zwei zum Querschnitt des Zylinders parallelen Seitenteilen mit sichelförmigem Umriß gebildet, deren Außenumtfang aus dem Umfang des Zylinders herausragt und die an einem Teil ihres Umfangs durch Stegbleche, deren in Schnittrichtung weisende Stirnkante schräg zur Zylinderachse verläuft und zugeschärft ist, verbunden sind und zwischen denen die Durchbrechungen in der Zylinderwand angeordnet sind. Am,f diese Weise wird erreicht, daß die beiden unteren Seiteuschneiden zuerst zwei Schnitte in das Silogut legen, worauf dann die an der schrägen Begrenzung des Steges angeordnete Schneide ein Stück des Silogutes abschneidet. Auf diese Weise wird erreicht, daß das abzuschneidende Stück bis zuletzt an der Unterkante mit der Silomasse verbunden bleibt, so daß es nicht mit dem rotierenden Zylinder um die Siloachse waNdert, sondern infolge der Relativbewegung in die Zylinder öffnung geschoben wiird.
  • Besonders zweckmäßig ist es, die Einrichtung, insbesondere bei Rundsilos, erfindungsgemäß derart auszubilden, daß die kombinierte Schneid- und Fördereinrichtung konzentrisch zur Siloachse rotierend angeordnet und Idurch mit den Silowänden im Eingriff stehende Laufrollen geführt ist und daß diese Einrichtung derart ausgebildet und angeordnet ist, daß das Schneidgut zum Drehmitbelpunkt hin geleitet und von dort aus dem Silo transportiert wird.
  • Vorteilhaft ist es, diese Transporteinrichtung in Form einer zur Zylinderwandung gegenläufig rotierenden Transportschnecke auszubilden.
  • Durch die Erfindung wird ferner vorgeschlagen, die Rotationsbewegung des Schneidzylinders um die Siloachse durch Treibräder zu bewirken, die im Bereich des Innenumfangs des Silos angeordnet sind und deren Mantelfläche außen mit schräggestellten Nadeigreifern besetzt ist.
  • Der Hohlraumldes Zylinders mün.det am Innenende in einen Auffangtopf, in dem die Transporteinrichtung zum Auswerfen des Silogutes aus dem Behälter feststehend angeordnet ist und unter weichem auch eine Führungsschnecke angeordnet .ist, die sowohl zum Zentrieren der gesamten Einrichtung als auch zur Erzielung des Schneidvorsohubs in vertikaler Richtung dient. Da an den Stirnseiten des Zylinders Raum für die Unterbringung von Antriebselementen benötigt wird, endet der Zylinder in einer bestimmten Entfernung von der Siloinnenwand und auf der anderen Seite in einer bestimmten Entfernung von der Siloachse. Diese restlichen Teile des vom Schneid zylinder nicht bestrichenen Siloradius werden durch zusätzliche Schnei,deinrichtungen bearbeitet.
  • In den Zeichnungen ist die Einrichtung nach der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Einrichtung nach der Erfindung im Aufriß, Fig. 2 die schematische Darstellung der Einrichtung nach der Erfindung im Grundriß, Fig. 3 - die Einrichtung nach Fig. 2 in Richtung der Zylinderachse, nach innen zu gesehen, Fig. 4 die Vorderansicht eines Schneidwerkzeugs, Fig. 5 ein Schnei,dwerkzeug von Ider Seite, Fig. 6 ein Schneidwerkzeug in perspektivischer Darstellung.
  • In Fig. 1 fist der Hobelzylinder mit 3 bezeichnet, dessen Achse sich radial zum Silo erstreckt. Im In- nern des Hobelzylinders 3 ist .die Transportschnecke 5 gegenläufig zu ihm rotierend angeordnet. Die Schneidwerkzeuge bzw. Hobelnasen, welche in den Fig. 2 bis 6 mit 4 bezeichnet sind, sind, wie die Fig. 2 und 3 zeigen, derart am Zylinlderumfang angeordnet, daß bei ,der Rotation um seine Längsachse die gesamte Fläche des Silogutes, die sich zwischen den Stirnwänden des Zylinders erstreckt, bestrichen wird.
  • Der Antrieb von Zylinder und Schnecke erfolgt mittels eines Elektromotors 12, der im Bereich der Innenwandung des Silos über der Schneidvorrichtung angeordnet ist und dessen Antriebswelle über Stirnräder- bzw. Kegelrädergetriebe mit dem Schneidzylinder bzw. der Transportsohnecke 5 im Eingriff steht. Dort sind auch die Treibräder 11 gelagert und in ähnlicher Weise angetrieben. Sie wenden zweckmäßig aus kegelstumpfförmigen Blechtrommeln gefertigt, deren Achsen sich mit der Achse des Silos schneiden, und sind am Außenumfang derart mit schräggestellten Nadelgreifern besetzt, daß sie, wenn sie in Drehung versetzt werden, die Rotation des Schneidzylinders 3 um die Achse des Silos bewirken.
  • Dabei ist es zweckmäßig, das bezüglich der Drehrichtung des Schneidzylinders um die Siloachse vorn liegende Treibrad 11 um so viel höher anzuordnen als das hintere Treibrad, wie die Dicke der bei einer Rotationldes Zylinders um die Siloachse abgehobenen Silogutschicht beträgt, damit die Einrichtung bzw. deren Rotationsachse nioht,schief zur Siloachse steht.
  • Da zwischen der äußeren Stirnwand des Schneidzylinders 3 und der In.nenwandung des Silos 1 ein Kegelradgetriebe iangeondnet ist, ist in diesem Bereich mit dem Gestell für die Lagerung -des Zylinders ein Schaber 13 verbunden, welcher das Abheben des Silogutes in diesem Zwischenraum bewirkt.
  • Eine ähnliche Funktion hat auch das Schneidwerkzeug 9, Idas an wider Unterseite des Auffangtopfes 6 angeordnet ist. Da auch hier zwischen Ider inneren Stirnwand des Zylinders 3 und der S.iloachse ein Kegelradgetriebe angeordnet ist, welches zum Antrieb der feststehenden Fördereinrichtung 7 dient, muß auch Idieser vom Schneildzylinder nicht bestrichene Raum durch ein Schneildwerkzeug bearbeitet werden, damit auch dort das Silogut in gleichem Maße abgehoben wird wie im Bereich des Zylinders, so daß dessen Vorschub nach unten nicht aufgehalten wird. Dieser Auffangtopf 6 bildet mit der übrigen um die Siloachse rotierenden Einrichtung eine feste Einheit, so daß die Bodenmesser 9, wenn sie mit Idem Boden Ides Topfes 6 fest verbunden sind, keinen weiteren Antrieb nötig haben. Der obere Rand des Auffangtopfes 6 ist als kreisringförmiges Lager ausgebildet, auf welchem die Transporteinrichtung 7 gelagert ist.
  • In der Mitte der Bodenunterfiäche des Auffangtopfes 6 ist eine Führungsschnecke 8 angeordnet, die ebenfalls fest mit dem Auffangtopf veriburiden ist und welche den Vorschub wider ganzen Einrichtung zein Richtung zum Siloboden hin sovwielderen Führung parallel zur Siloachse bewirkt. Dieser Führungsdorn 8 ist mit einem koni;sohen Gewinde versehen. Am Boden des Silos ist an der Stelle, an der der Dorn auftrifft, eine Vertiefung angeordnet, damit die Einrichtung bis zum Boden des Silos heruntergelassen werden kann.
  • Am Auffangtopf 6 iist ferner ein nicht dargestelltes Drehlager für den Schneildzylinder 3 angeordnet.
  • Es list besonders zweckmäßig, die Transportschnecken im Gegensinndes Schneidzylinders 3 und langsamer als diesen ansutreilben.
  • Die Schaufeln oder Sohöpfer des Förderb!andes 7 können ähnlich wie Rechen ausgebildet sein und werden am oberen Ende durch einen Zinkenahstreifer entleert. Am Förderband sind seitlich nicht dargestellte Laufschienen angeordnet, welche an den Auflagern am Silofenster entlanggfeiten können.
  • Zur Vermeidung von Stößen, welche durch eventuell im Silogut vorhandene Fremdkörper ausgeübt werden, ist es besonders vorteilhaft, den Schneidzylinder mittels einer Kette anzutreiben, so daß durch deren Elastizität diese Stöße besser aufgefangen werden könneu, als dies bei einer starren Kraftübertragung der Fsall wäre.
  • Die Führungsräder 16 sind mit vertikaler Achse im Bereich der Sileinnenwandung angeordnet und stehen derart mit ihr im Eingriff, daß sie die Führungsaufgabe des Dornes 8 unterstützen und für einen stets gleicllbleibenld!en Abstand des Gerätes von der S.ilowand sorgen.
  • Die Bodenmesser 9 unter dem Auffangtopf 6 werden schräg angeordnet und am besten so eingestellt, daß das Silogut immer in gleicher Höhe mit der Unterkante des Schnèildzylinders bleibt, so daß dieser immer gleichmäßig auf dem Silogut aufliegt.
  • Besonders zweckmäßig sind die Schneidwerkzeuge 4 ausgeblildet. Sie bestehen im wesentlichen aus zwei mondsiebelförmigen, zur Querachse des Zylinders 3 angeordneten Flächen, deren Umfang aus dem Zyli.nderumfang hervortritt. Diese Flächen sind über einen Teil ihres Umfangs durch eine dritte zusammenhängende Fläche, die zwischen ihnen wie ein Steg angeordnet ist, über einen Teil ihres Umfangs miteinander verbunden, und zwar mit gdemjenigen Teil ihres Umfangs, der später mit dem Schneidgut in Eingriff kommt als der andere vom Steg freie Teil. Dabei ist die dem Schneidgut zugeordnete Kante des Steges zur Zylinderachse schräg verlaufend angeordnet und zugeschärft. Die zwischeniden mondsichelförmigen Teilen des 5 chneidwerkzeugs liegende Zylinderwandung ist herausgeschnitten, so zdaß das Silogut zwischen den Teilen der sichelförm.igen Flächen, welche vom Verbindungssteg frei gelassen sind, in das Innere des Zylinders eindringen kann.
  • Um zu verhlindern, daß die Schneidwerkzeuge 4 bei völlig abgesenktem Schneidzylinder auf dem Boden des Silos entlangkratzen und beschädigt werden, wird zweckmäßig am Boden ein an der Silainnenwandlung entlanglaufender Ring angeordnet, der aus weicherem Älaterial besteht als die Schaufeln bzw. der Schaber 13 und dessen B.reite etwa bis zur Hälfte der Breite des Schabers 13 geht, so daß die Werkzeuge des Schneidzylinders und die Bodenmesser 9 auch index untersten Stellungtder Einrichtung stets mit dem Silogut in Berührung stehen.
  • Eine ähnliche Wirkung kann auch dadurch erreicht werden, daß die Spitze des Dornes 8 in ihrer untersten Stellung in eine Vertiefung des Bodens im Silo hineinragt und relativ zu dem mit dem konischen Gewinde versehenen Teil des Dornes in Längsrichtung gegen eine Feder verschiebbar angeordnet ist, so daß bei ihrem Auftreffen auf den Grund der nicht dargestellten Vertiefung eine Relativbewegung zwischen d'er Spitze und dem Auffangtopf 6 entsteht, die zur Durchführung des zum Stilisitzen der Einrichtung erforderlichen Schaltvorganges verwendet werden kann.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Sie wird durch die rotierenden Treibräder ll, welche mittels ihrer Greifernadel mit Idem Silogut im Eingriff stehen, in gleichmäßige Drehbewegung um die Siloachse versetzt. Dabei dreht sich gleichzeitig der Schneidzylinder 3 beispielsweise im Uhrzeigersinn um seine Achse, während die in seinem Innern angeordnete Transportschnecke 5 in Gegenrichtung rotiert.
  • Die Sohneidwerkzcuge 4 des Schneidzvlinders 3 schneiden dabei das Silogut gleichmäßig ab und schieben es durch die Oeffnungen zwischen den sichelförmigen Teilen der Werkzeuge 4 in den Schneildzylinder 3, wo sie mittels der Transportschnecke 5 zum Auffangtopf 6 und von da mit Hilfe indes Förderbandes 7 aus dem Silo hinausgelangen.
  • Während der Rotation des Sehnetdzylinders um die Siloachse bleibt das Oberteil 7 mit dem Förderband stehen, während aber die unter dem -kuffangtopf und mit diesem rotierenden, schräggestellten Bodenmesser das Silogut abhobeln und es durch lim Bereich der Bodenmeslser angeordnete, nicht dargestellte Schlitze in den Auffangtopf 6 treiben. Am anderen Ende Indes Schneidzylinders 3 bewirkt der Schaber 13 Idas Abhobeln der vom Zylinder nicht bestrichenen Fläche des Si.logutes. Er kann, wie dies i.n der Zeichnung nicht dargestellt ist, beispielsweise so ausgebildet sein. daß er die abgelösten Teile in Offnungen schiebt, welche in der Zylinderstiruwand angeordnet sind, so daß auch diese Restmenge von der Transportschuecke 5 aufgefaßt und zur Mitte gefördert werden kann. Der Zentrumsdorn 8 gräbt sich während der Rotation des Zylinders 3 um die Siloachse in das Silogut ein und bewirkt mit Hilfe seines konischen Schneckengewindes den Vertikalvorsehub und die Führung der gesamten Einrichtung, wobei die Führungsaufgabe durch die Führungsräder 16, welche an der Sileinnenwandung angreifen, unterstützt wird.

Claims (23)

  1. PATENTANSPRÜCHE: l. Kombinierte Schneid- und Fördereinrichtung, insbesondere zum Entnehmen von Silogut aus einem Silo, die im wesentlichen aus einem walzenförmigen. um seine Längsachse rotierenden Träger für die an seiner Außenfläche angeordneten Schneidwerkzeuge und einer in Längsrichtung der Walze fördernden Transporteinrichtung besteht, dadurch gekennzeidmet, daß der Träger (3) für die Schneidwerkzeuge (4) als Hohlzylinder ausgebildet ist, daß die Transporteinrichtung (5) im Innern des Hohlzylinders (3) angeordnet ist und daß die Zylinderwandung im Arbeitsbereich der Schneidwerkzeuge (4) Durchbrechungen (17) zum direkten Einleiten des Schneidgutes von den Schneidwerkzeugen in das Innere des Zylinders aufweist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge (4) aus zwei zum Querschnitt des Zylinders (3) parallelen Seitenteilen (18) mit mondsichelförmigem Umriß bestehen, deren Außenumfang aus dem Umfang des Zylinders (3) herausragt und die an einem Teil ihres Umfanges durch Stegbleche (19). deren in Schnittrichtung weisende Stirnkante (20) schräg zur Zylinderachse verläuft und zugeschärft ist. verbunden sind und zwischen denen die Durchbrechungen (17) in der Zylinderwand angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, insbesondere für Rundsilos, dadurch gekennzeichnet, daß die kombinierte Schneid- und Fördereinrichtung (3, 4, 5) konzentrisch zur Siloachse rotierend angeordnet und durch mit den Silowänden im Eingriff stehende Laufrollen (16) geführt sowie derart ausgebildet und angeordnet ist, daß das Schneidgut zum Drehmittelpunkt hin geleitet und von dort aus dem Silo transportiert wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung aus einer Schnecke (5) besteht.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch t bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportschnecke (5) in Gegenrichtung zum Schneidzylinder (3) rotiert und langsamer als dieser umläuft.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zwei Treibräder (11) aufweist, die kegelstumpfförmig ausgebildet und derart angeordnet sind, daß sie auf dem Silogut aufliegen und ihre Längsachsen sich mit der Siloachse schneiden, wobei an ihrem Außenumfang schräggestellte Nadelgreifer ange ordnet sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das bezüglich der Fort bewegungsrichtung der Einrichtung um die Siloachse vorn liegende Treibrad (11) um die bei einem Umlauf abzunehmende Schichtdicke höher angeordnet ist als das hintere Treibrad (11).
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibräder (11) mittels eines Kardanantriebs angetrieben sind.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (4) derart um den Umfang und die Länge des Schneidzylinders (3) verteilt angeordnet sind, daß während des Betriebs der Einrichtung die gesamte, sich zwischen den Stirnflächen des Zylinders (3) erstreckende Fläche des Siloguts bestrichen wird.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidzylinder (3) am inneren Ende in einem Auffangtopf (6) drehbar gelagert ist, welcher mit dem Schneidzylinder (3) um die Siloachse rotiert.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand des Auffangtopfes (6) als Kreisringlager ausgebildet ist, auf welchem das Oberteil des Topfes (6) mit der Fördereinrichtung (7) aufliegt, welche Teile während der Drehung des Auffangtopfes (6) relativ zum Umfang des Silos in Ruhe bleiben.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Bodens des Auffangtopfes (6) Messer (9) befestigt sind, die mit dem Silogut im Eingriff stehen.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (9) in schräger Lage unter dem Auffangtopf (6) angeordnet und so eingestellt sind, daß bei einem Umlauf der Einrichtung die gleiche Schicht wie durch den Schneidzylinder (3) abgenommen wird.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Auffangtopf (6) zwei bis vier Messer (9) angeordnet sind, deren Länge derart bemessen ist, daß sie den Zwischenraum zwischen der inneren Stirnfläche des Schneidzylinders (3) und der Siloachse bestreichen.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangtopf (6) einen zentrisch angeordneten Dorn (8) aufweist, der sich von der Bodenunterseite des Auffangtopfes (6) aus in das Silogut hinein erstreckt.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (8) ein konisches Gewinde zum Eingriff mit dem Silogut aufweist.
  17. 17. Einrichtung nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze des Dornes (8) gegenüber dem Gewindeteil in Längsrichtung gegen Federwirkung verschiebbar ist und im eingedrückten Zustand das Abschalten des Betriebsstroms für den Antrieb des Schneidzylinders (3) und der Treibräder (11) bewirkt.
  18. 18. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß an der inneren Stirnfläche des Schneidzylinders (3) ein Kegelradgetriebe (21) für den Antrieb der Transporteinrichtung (7) angeordnet ist.
  19. 19. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 18, gekennzeichnet durch einen Schaber (13), der zwischen der äußeren Stirnfläche des Schneidzylinders (3) und der Silowandung angeordnet ist und mit dem Schneidzylinder (3) um die Siloachse rotiert, um das in diesem Bereich liegende Silogut in gleicher Schichtstärke abzutragen, wie dies durch den Schneidzylinder (3) erfolgt.
  20. 20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaber (13) derart ausgebildet ist, daß er das abgehobene Silogut in den Schneidzylinder (3) fördert.
  21. 21. Einrichtung nach Anspruch 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Stirnfläche des Schneidzylinders (3) einen Ring aufweist, der die Stirnfläche vom äußeren Umfang her teilweise abdeckt.
  22. 22. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidzylinder (3) .über eine Antriebskette angetrieben ist.
  23. 23. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenwandung des Silos ein auf dessen Boden aufliegender Ring angeordnet ist, der aus weicherem Material wie der Schaber (13) besteht und dessen Breite höchstens gleich dem Abstand der inneren Kante des Schabers (13) von der Silowandung ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 923 817; USA.-Patentschriften Nr. 2 500 043, 1 479 990.
DEE16193A 1958-07-25 1958-07-25 Einrichtung zum selbsttaetigen Entnehmen von Silogut aus Rundsilos, insbesondere fuer Gruenfutter od. dgl. Pending DE1101285B (de)

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