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DE1212175B - Anordnung von Strahlungsquelle und Strahlungsmessort in einem zur Messung von elektromagnetischen oder akustischen Wellen dienenden abgeschirmten Messraum - Google Patents

Anordnung von Strahlungsquelle und Strahlungsmessort in einem zur Messung von elektromagnetischen oder akustischen Wellen dienenden abgeschirmten Messraum

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Publication number
DE1212175B
DE1212175B DES78797A DES0078797A DE1212175B DE 1212175 B DE1212175 B DE 1212175B DE S78797 A DES78797 A DE S78797A DE S0078797 A DES0078797 A DE S0078797A DE 1212175 B DE1212175 B DE 1212175B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radiation
room
radiation source
measuring
measurement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES78797A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Josef Deutsch
Dipl-Ing Guenter Vollhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES78797A priority Critical patent/DE1212175B/de
Priority to CH394863A priority patent/CH425913A/de
Priority to SE341663A priority patent/SE301826B/xx
Priority to GB1246963A priority patent/GB997028A/en
Publication of DE1212175B publication Critical patent/DE1212175B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/16Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/08Measuring electromagnetic field characteristics
    • G01R29/0807Measuring electromagnetic field characteristics characterised by the application
    • G01R29/0814Field measurements related to measuring influence on or from apparatus, components or humans, e.g. in ESD, EMI, EMC, EMP testing, measuring radiation leakage; detecting presence of micro- or radiowave emitters; dosimetry; testing shielding; measurements related to lightning
    • G01R29/0821Field measurements related to measuring influence on or from apparatus, components or humans, e.g. in ESD, EMI, EMC, EMP testing, measuring radiation leakage; detecting presence of micro- or radiowave emitters; dosimetry; testing shielding; measurements related to lightning rooms and test sites therefor, e.g. anechoic chambers, open field sites or TEM cells
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/08Measuring electromagnetic field characteristics
    • G01R29/10Radiation diagrams of antennas
    • G01R29/105Radiation diagrams of antennas using anechoic chambers; Chambers or open field sites used therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

  • Anordnung von Strahlungsquelle und Strahlungsmeßort in einem zur Messung von elektromagnetischen oder akustischen Wellen dienenden abgeschirmten Meßraum Die'Erfindung bezieht sich auf die Anordnung von Strahlungsquelle und -meßort in einem abgeschirmten Meßraum. Diese dient zur Messung von elektromagnetischen oder akustischen Wellen.
  • Derartige Meßräume werden z. B. bei der Messung von Störstrahlungen oder bei Untersuchungen der Richtcharakteristik von Antennen oder Schallgebern benötigt. Um äußere Einflüsse wie Fremdstrahlungen od. dgl. vom wellenempfangenden Meßgerät abzuhalten, ist es bekannt, derartige Messungen oder Untersuchungen in einem abgeschirmten Raum durchzuführen. Handelt es sich beispielsweise um elektromagnetische Wellen, dann besteht die Abschirmung des Raumes aus elektrisch gut leitfähigem Material. Die Wände des Meßraumes bestehen aus derartigem Material oder sind damit ausgekleidet.
  • Damit die Messungen in Anpassung an den »freien« Raum durchgeführt werden können, ist es darüber hinaus notwendig, den Meßraum mit wellenabsorbierenden Wandverkleidungen zu versehen.
  • Bei einem Schallmeßraum sind zu diesem Zweck in bekannter Weise die Wände mit schallschluckendem Material verkleidet.
  • Bei Messungen von elektromagnetischen Wellen oder Antennenuntersuchungen werden die Wände mit elektromagnetischen Wellen dämpfenden Stoffen versehen. Derartige Stoffe, im folgenden Absorber genannt, bestehen z. B. aus kegelförmigen Gebilden, die bausteinartig nebeneinander an den Wänden angeordnet sind und deren Spitzen in Richtung zum Rauminneren weisen. Diese Kegel besitzen wellendämpfende Eigenschaften; sie bestehen also aus einem Material, z. B. in Kunststoff eingebettetem Graphit, bei dem der elektrische Widerstand von der Kegelspitze zur Kegelbasis, die sich an der Wand befindet, abnimmt. Ferner ist es bekannt, die Absorber aus senkrecht aufeinanderstehenden, mit elektrisch leitfähigen Schichten belegten Hartpapierplatten oder ähnlichen Gebilden in Hohlleiterart zusammenzustellen.
  • In der Praxis ist es nun nicht möglich, die mit Absorbern versehenen Wände vollkommen reflexionsfrei zu gestalten. Dies wäre nur dann möglich. wenn im Abstand von4 von der Reflexionswand ein Ab-4 sorber mit dem Wellenwiderstand ZO = 377 Ohm angebracht wäre. Derartige Absorber wirken allerdings nur für eine bestimmte Frequenz reflexionsfrei. Bereits benachbarte Frequenzen werden durch die Veränderung des Wellenwiderstandes für diese Nachbarfrequenzen nicht mehr reflexionsfrei. Werden daher die Messungen und Untersuchungen durchgeführt bei verschiedenen Frequenzen, z. B. über ein bestimmtes Frequenzspektrum, dann sind die Absorberwände vorteilhaft derart ausgelegt, daß der Reflexionsfaktor für dieses gesamte Frequenzgebiet einen möglichst niedrigen Wert erreicht. Die Absorber sind daher breitbandig ausgelegt und reflektieren im allgemeinen etwa 100/o der auftreffenden Feldstärke. Der Einfallswinkel spielt überdies eine nicht unwesentliche Rolle für die Größe des Reflexionsfaktors. Da in einem aus Raumgründen kastenartig gestalteten Meßraum, der nahezu vollständig mit Absorbern verkleidet ist, die von einer Strahlungsquelle ausgesandten Strahlen teilweise mehrfach reflektiert werden, ehe sie am Strahlungsmeßort auftreffen, wird das Meßergebnis durch diese Reflexionen verfälscht. Es ergeben sich bei einem Reflexionsfaktor der Absorber von etwa 100/o Abweichungen der Meßergebnisse im Verhältnis zum »freien Raum« bis zu etwa 50°/o.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die durch Reflexionen an den mit Absorbern verkleideten Wänden hervorgerufene Störstrahlung am Strahlungsmeßort weitgehend zu vermeiden.
  • Die Erfindung bei der Anordnung von Strahlungsquelle und -meßort in einem abgeschirmten Meßraum zur Messung elektromagnetischer oder akustischer Wellen, dessen im wesentlichen spiegelnd reflektierenden Wandungen mindestens teilweise mit wellenabsorbierenden Stoffen verkleidet sind, besteht in einer derartigen Asymmetrie der Anordnung von Strahlungsquelle in bezug zum Strahlungsmeßort, daß sich die nur einmal zwischen Quelle und Meßort an den Wandungen reflektierten Wellen durch Interferenzen am Meßort im wesentlichen auslöschen.
  • Der Meßraum ist z. B. derart kastenförmig gestaltet, daß bei rechteckförmiger Grundfläche die Wandungen im wesentlichen parallel bzw. rechtwinkelig zueinander verlaufen.
  • Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine rechteckige Basis beschränkt.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand der F i g. 1 bis 4 näher erläutert: In Fig. 1 ist die rechteckige Grundfläche eines bereits bekannten Störstrahlungsmeßraumes schematisch dargestellt, wobei die dieWandungen darstellenden Randlinien als mit Absorbern verkleidete Wände aufzufassen sind. Der Meßraum hat Seitenwände mit einer Länge b und Rückwände mit einer Länge a. In bekannter Weise wurde bisher die Strahlungsquelle A im Abstand r1 vom Strahlungsmeßort B mit diesem symmetrisch in der Mitte des Meßraums angeordnet. In diesem Fall trifft ein direkter Strahl 1 von der Strahlungsquelle A, beispielsweise einer Sendeantenne, in Richtung der Koordinate y am Strahlungsmeßort B, beispielsweise einer Empfangsantenne, auf. Darüber hinaus erreichen den Strahlungsmeßort B einmal reflektierte Wellen 2a und 2 b über die Seitenwände und 3 a und 3 b über die Rückwände. Zum anderen wird die Messung am Strahlungsmeßort B durch mehrfach, z. B. zweifach reflektierte Strahlen 4a bis 4f verfälscht. Der Einfallswinkel der am Meßort B auftreffenden Strahlen zum direkten Strahl 1 ist mit çE, Z. B. beim Strahl 2 b mit ÇE2o, b bezeichnet.
  • In Fig. 2 ist als Beispiel ein Meßaufbau angegeben, bei dem in die Leitung zwischen Sender 5 und Sendeantenne 6, z.B. einer Breitwand-Rundstrahlantenne, ein kontinuierlich regelbares koaxiales Dämpfungsglied 7 und ein koaxialer Richtungskoppler 8 eingeschaltet sind. Mit Hilfe des koaxialen Dämpfungsgliedes 7 wurde bei den Messungen die Spannung an der Sendeantenne konstant gehalten.
  • Mit dem an einem Spannungsmesser 9 angeschalteten Richtungskoppler 10 wird die Sendespannung gemessen. Die Spannung an der Empfangsantenne 11 wird über einenTastkopf 12 mit einem zweiten Spannungsmesser 13 gemessen. Die bei den Messungen im Absorberraum empfangene Spannung wird zu der bei der entsprechenden Frequenz erhaltenen Eichspannung ins Verhältnis gesetzt. Dieses Ver-U nat@@@@ se@ v = .
  • UEich U ist Empfangssspannung im Absorberraum, UEtch ist die Empfangsspannung im »freien Raum«.
  • Besitzt der Meßraum z.B. gemäß Fig. 3 eine Seitenwandlänge b = 2 m und eine Rückwandlänge a = 1,1 m, sind die Sende- und Empfangsantenne im Abstand r1 = 1 m symmetrisch bei Ao bzw. Bo im Meßraum angeordnet, und beträgt die Höhe des Meßraums 0,5 m, dann wurden folgende Ergebnisse gemäß F i g. 4, Kurve a festgestellt: Die Kurve a des Verhältnisses der Spannungen an der Empfangsantenne im voll ausgekleideten Absorberraum zum »freien« Raum läßt erkennen, daß neben einer Grundschwingung G mit einer sogenannten »Schwingungsweite« von etwa 710 Mllz und einer Oberschwingung 0 mit einer »Schwingungsweite« von etwa 300 MHz auftritt. Daraus läßt sich vermuten, daß ein direkter Zusammenhang zwischen der »Schwingweite« und dem Umweg, den die Welle zwischen A und B nimmt, besteht. Die an den Absorberwänden geschwächt reflektierten Wellen überlagern sich mit den direkten. Ein Energiemaximum tritt dann auf, wenn die reflektierte Welle gleichphasig mit der direkten Welle eintrifft, d. h. wenn der Umweg r z.B. der Strahlen 2 und 3 gemäß F i g. 1 um eine Wellenlänge 2 oder ein ganzzahliges Vielfaches der Wellenlänge 2 länger ist als der direkte Weg: Max.: #r = n . #.
  • Ein Energieminimum ergibt sich dagegen, wenn die reflektierte Welle gegenphasig, d. h. um 2 oder ein ungeradzahligesVielfaches davon verschoben mit der direkten am Punkt B eintrifft.
  • Min.: #r = (n + ½)#.
  • Dazwischen liegen Stellen, an denen die reflektierte Welle die direkte nicht verändert. Das sind die sogenannten Nullstellen.
  • Nullstellen: #r = (1, 3, 5...)n . #/4.
  • Als #r wird die Länge bezeichnet, um die der Weg der reflektierten Welle länger ist als der der direkten.
  • A r2,3 = r2,3 - i:i' r1 ist die Länge des direkten Strahls 1, r2 3 ist die Länge des reflektierten Strahls 2, 3.
  • Hat man zwei Strahlen, die den Weg r1 und r2 von der Sendeantenne A zur Empfangsantenne B zurücklegen, wobei r2 größer als r1 ist, so tritt eine Überlagerung auf, wenn die Wellenlänge ;timax =dL n wird, wobei sich dr ergibt als A r = r2 - r1.
  • Da dies die erste Überlagerung darstellt, ist n gleich 1. Wird die Frequenz erhöht, so tritt ein Minimum bei einer Wellenlänge von auf, wobei ebenfalls n gleich 1 ist. Die zweite Überlagerung tritt bei n gleich 2 auf usw. Die AtmaX entsprechende Frequenz ergibt die »Schwingungsweite«.
  • Man kann also aus Au may ermitteln, in welchen Abständen die Überlagerungen auftreten. Sind nun die Antennen A und B nicht, wie in bekannter Weise, symmetrisch oder willkürlich im Meßraum, sondern erfindungsgemäß derart angeordnet, daß sich die Strahlen 2a und 2b sowie die Strahlen 3a und 3b gegenseitig durch Interferenz auslöschen, so läßt sich eine Ausbreitung der Welle zwischen den Antennen finden, die nur wenig vom »freien Raum« abweicht.
  • Obwohl zunächst anzunehmen ist, daß diese Interferenz nur in einem engbegrenzten Frequenzbereich eine Kompensation ermöglicht, hat sich überraschenderweise ergeben, daß die Abweichung auch in einem großen Frequenzbereich klein gehalten wird.
  • Die Antennen sind in weiterer Ausbildung der Erfindung aus den Punkten symmetrisch zur Raummitte in x- und y-Richtung derart verschoben angeordnet, daß die Ausbreitung über die Wege 2a und #1 2b um beispielsweise oder ein ungerades Viel-2 faches von il verschieden ist, und die Ausbreitung über die Wege 3 a und 3 b um 22 oder ein ungerades 2 #2 Vielfaches von verschieden ist.Dabei sollen #/1 und #/2 2 nicht gleich sein, sondern insbesondere im Verhältnis 1: 2 oder 2 : 1 zueinander stehen.
  • In F i g. 3 ist dargestellt, daß durch Verschiebung der Strahlungsquelle A aus dem Punkt Ao zum Punkt A1 und des Strahlungsmeßortes B aus dem Punkt Bo nach dem Punkt B1 die Länge des Strahls 2a gegenüber der Länge des Strahls 2b vergrößert ist.
  • Hierdurch kommt eine Phasenverschiebung dieser beiden Strahlen gegeneinander zustande. x | x ist die Länge der seitlichen Verschiebung, r1 der Abstand der Antennen. Die Differenz der Länge der beiden Strahlen errechnet sich nach # U2 = - r'2a.
  • In ähnlicher Weise werden die Strahlen 3 a und 3 b durch Verschiebung in y-Richtung gegenseitig kompensiert. Die Interferenz von r2 a und r2b ergibt bei bestimmten Frequenzen die Kompensation der beiden Strahlen. An den Stellen der gegenseitigen Auslöschung muß #U = #/2, 3 #/2, 5 #/2 usw. sein. Wird J U = A, 2R, 3# usw., so verstärken sich die Strahlen r2a und r'2b bzw. r3a und r'3b maximal. In dem dargestellten Beispiel wurden die Antennen um dx = 2,3 cm verschoben. Die Strahlen 2a und 2 b löschen sich dann bei der Frequenz f = 1,8 0Hz gegenseitig aus. Die maximalen Abweichungen im beobachteten Frequenzgebiet gegenüber den symmetrischen Anordnungen sind dabei von +40 auf # 10% gesunken.
  • In der F i g. 4 ist der Verlauf der Meßwerte in Abhängigkeit von der Frequenz eines Absorberraumes mit seither bekannter symmetrischer Antennenanordnung und eines erfindungsgemäß mit verschobener Antennenanordnung versehenen Meßraumes, bei dem die reflektierten Strahlen gegenseitig optimal kompensiert sind, angegeben. Es zeigt sich, daß die bei den bekannten Meßräumen gemessenen Abweichungen dv vom freien Raum gemäß der Kurve a bei einem erfindungsgemäßen Meßraum gemäß der Kurve ß bedeutend verringert werden können.
  • Bei Absorberräumen, bei denen die Decke und der Boden mit Absorbern verkleidet sind, können erfindungsgemäß die dort reflektierten Strahlen ebenfalls durch Verschiebung der Antennen in der Höhe kompensiert sein. Ist dagegen nur die Decke mit Absorbern bekleidet, wie es z.B. für Störschutzmeßräume vorgesehen ist, so wird der dort reflektierte Strahl mit den Strahlen 2a und 2b bzw. 3a und 3b oder mit allen vier Strahlen kompensiert. In diesem Fall wird der am Boden reflektierte Strahl miteingeeicht.
  • Da der an der Decke reflektierte Strahl durch die seitliche Verschiebung 4 x und #y mitkompensiert werden soll, ist die Bestimmung der zur Kompen- sation nötigen Verschiebung 4 x und #y nur noch teilweise richtig. Die entsprechende Korrektur wird erfindungsgemäß nach folgendem Verfahren vorgeschlagen: Zunächst wird nach der bereits angegebenen Methode die seitliche Verschiebung bestimmt 1,#x; #y.
  • Danach wird bei dieser Stellung der Antennen das Verhältnis v in Abhängigkeit von der Frequenz gemessen. Sodann werden die Messungen wiederholt, wobei die Orte der Antennen nach folgendem Schema um jeweils den gleichen Betrag # (z. B. 1 cm) verschoben werden: 2,#x + #; #y + #.
  • 3,4x+(3; dy-a.
  • 4, #x - #; #y - #.
  • 5, #x - #; #y + #.
  • Aus den bei diesen fünf Antennenstellungen gemessenen Kurven ermittelt man die »Bewertung« des Raumes bei den verschiedenen Antennenstellungen.
  • Die Ergebnisse werden in einer Tabelle zusammengestellt. Beim Vergleich der auf diese Weise ermittelten »Bewertungen« wird festgestellt, welcher Ort der Antennen zu wählen ist, um eine verbesserte Kompensation zu finden.
  • Es hat sich auch gezeigt, daß bei der Festlegung der Orte der Strahlungsquelle und des Strahlungsmeßortes der Einfallswinkel zu beachten ist. Dieser Einfallswinkel <PE soll möglichst klein gehalten werden. Messungen an einem 6O0-MHz:-Absorber haben ergeben, daß Einfallswinkel bis zu etwa 420 noch zulässig sind. Es ist vorteilhaft, diesen zulässigen Einfallswinkel nicht zu überschreiten, da andernfalls die Abweichungen von der Meßkurve eines »freien« Raumes zunehmen. Bei der Bemessung des Meßraums wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, folgende Beziehungen zu verwenden: r1 Raumbreite b = , tg#0 Raumlänge a = r1 sin #0 Raumhöhe über der Ebene: Strahlungsquelle - Strahlungsmeßort h' = 2 t'l 2tg(p0 Der zulässige Einfallswinkel #0 soll weniger als 420 betragen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung von Strahlungsquelle und Strahlungsmeßort in einem zur Messung von elektromagnetischen oder akustischen Wellen dienenden abgeschirmten Meßraum, dessen im wesentlichen spiegelnd reflektierende Wandungen mindestens teilweise mit wellenabsorbierenden Stoffen verkleidet sind, gekennzeichnet durch eine derartige asymmetrische Anordnung von Strahlungsquelle und Strahlungsmeßort, daß sich die nur einmal zwischen Strahlungsquelle und -meßort an den Wandungen reflektierten Wellen durch Interferenzen am Meßort im wesentlichen auslöschen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei rechteckiger Meßraumgrundfläche mit im wesentlichen parallel bzw. rechtwinkelig zueinander verlaufenden Wandungen und bei einem Abstand r1 der Strahlungsquelle vom Strahlungsmeßort sowie bei einem zulässigen, insbesondere weniger als 420 betragenden Einfallswinkel #0 der einmal reflektierten Wellen zur direkten Verbindungslinie zwischen Strahlungsquelle und Strahlungsmeßort etwa nachfolgende Beziehungen für die Abmessungen des Raumes gelten. r1 Raumbreite b = , tg #0 r1 Raumlänge a = , sin #0 Raumhöhe über der Ebene: r1 Strahlungsquelle-Strahlungsmeßorth' = 2 tg#0 =b/2, und daß Strahlungsquelle und Strahlungsmeßort in Richtung x parallel zur Raumschmalseite (Rückwand) und in Richtung y parallel zur Raumlängsseite (Seitenwand) aus der Raummitte derart verschoben angeordnet sind, daß der Strahlungsweg von der Strahlungsquelle zum Strahlungsmeßort über eine Seitenwand um (n+2) #1 größer ist als über die gegenüberliegende Seitenwand und der Strahlungsweg über eine Rückwand um (n+½) 21) A2 größer ist als über die gegenüberliegende Rückwand, wobei n eine beliebige ganze Zahl 0, 1, 2 usw. ausdrückt und Al ungleich A2 ausgewählt ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß #1 zu A2 oder A2 zu 11 im Verhältnis 2 :1 stehen.
  4. 4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Strahlungsquelle und Strahlungsmeßort in Richtung z zur Raumdecke aus der Raummitte derart verschoben angeordnet sind, daß der Strahlungsweg von der Strahlungsquelle zum Strahlungsmeßort über den Raumboden um (n+ 2) A3 größer oder kleiner ist als über die Raumdecke, wobei n eine beliebige ganze Zahl 0, 1, 2 usw. ausdrückt und #3 ungleich #1, #2 ausgewählt ist.
DES78797A 1962-03-29 1962-03-30 Anordnung von Strahlungsquelle und Strahlungsmessort in einem zur Messung von elektromagnetischen oder akustischen Wellen dienenden abgeschirmten Messraum Pending DE1212175B (de)

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GB1246963A GB997028A (en) 1962-03-29 1963-03-29 Improvements relating to acoustic and radio-frequency measuring systems including screened chambers

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