DE1265251B - Reflexionsarme breitbandige Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen - Google Patents
Reflexionsarme breitbandige Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische WellenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
HOIp
HOIq
Deutsche Kl.: 21a4-71
Nummer: 1265 251
Aktenzeichen: S 84111IX d/21 a4
Anmeldetag: 12. März 1963
Auslegetag: 4. April 1968
Die Erfindung betrifft eine reflexionsarme Dämpfungsanordnung für elektromagnetische Wellen, insbesondere
für Meter- und Dezimeterwellen, die sich durch eine hohe Breitbandigkeit auszeichnet.
Eine derartige Dämpfungsanordnung kann z. B. als reflexionsarme Verkleidung reflektierender Gegenstände
oder Wände dienen. So sind abgeschirmte Meßräume, in denen die Störstrahlungsmessungen
bzw. die Messungen der Strahlungsdiagramme von Antennen vorgenommen werden, dadurch weitgehend
reflexionsfrei gestaltet, daß die Wände und gegebenenfalls die Oberflächen größer reflektierender Gegenstände
mit reflexionsarmen Verkleidungen versehen sind.
Es ist bereits bekannt, derartige Verkleidungen aus einer Vielzahl von kegel- oder pyramidenförmigen,
elektromagnetische Wellen dämpfenden Körpern zusammenzusetzen. Darüber hinaus ist es bekannt,
derartige reflexionsarme Absorber aus mehreren Schichten mit unterschiedlicher elektrischer Leitfähigkeit
und/oder unterschiedlicher Dielektrizitätskonstante aufzubauen. Dabei nimmt die elektrische
Leitfähigkeit von der den auftreffenden Wellen zugewandten Schicht in Wellenfortpflanzungsrichtung
zu. Ebenso ist bereits bekannt, die Dielektrizitätskonstanten der einzelnen Schichten in Wellenfortpflanzungsrichtung
zunehmen zu lassen.
Darüber hinaus ist es aus den deutschen Patentschriften 1029 433, 1116 285 bekannt, reflexionsarme
Dämpfungsanordnungen für elektromagnetische Wellen aus wabenartig zusammengesetzten wellenleiterähnlichen
Elementen zusammenzustellen. Die Wabenwände bestehen aus einem Widerstandsmaterial
oder sind aus mit Widerstandsmaterial bedeckten Trägerkörpern, z. B. Hartpapierplatten, ausgebildet.
In Fortschreitungsrichtung der einfallenden elektromagnetischen Wellen sind derartige Anordnungen
aus mehreren Gruppen dieser wabenförmig zusammengestellten Elemente zusammengesetzt. Dabei
schließt jeweils eine Gruppe von Wabenelementen mit einer Wabenweite Wn an eine vorhergehende
Gruppe mit einer Wabenweite wn + 1 an. Die Wabenweiten Wn + 1 sind doppelt so breit wie die Wabenweiten Wn, so daß eine Verschachtelung derartiger
Waben zustande kommt. Auf diese Weise erreicht man eine zunehmende Dämpfung in Wellenfortpflanzungsrichtung,
da bei gleichem Flächenwiderstand der Wabenwände das Produkt aus Flächenwiderstand
und Wabenweite stufenweise abnimmt. Man kann bei Verzicht auf eine Wabenweitenabstufung auch den
Flächenwiderstand RF der Wände in Wellenfortschreitungsrichtung
vermindern.
Reflexionsarme breitbandige
Dämpfungsanordnung für elektromagnetische
Wellen
Dämpfungsanordnung für elektromagnetische
Wellen
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, 8000 München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Josef Deutsch;
Dipl.-Ing. Günter Vollhardt, 8000 München - -
Der Aufbau einer Dreifachanordnung kann entweder derart vorgenommen sein, daß in Wabengruppen
einer bestimmten Wabenweite wz von beispielsweise
80 cm und einer Bautiefe von beispielsweise 90 cm diese Waben unterteilende Schichten
eingesetzt werden. Diese bilden wiederum mit den Wänden der größeren Waben kleinere Waben einer
Wabenweite W2 von z. B. 40 cm und einer Wabentiefe
von beispielsweise 60 cm. Die Wabentiefe ist von der Wabenrückseite ausgehend gemessen. Diese Waben
werden nun wiederum durch Unterteilung in vier gleiche Teile einer Wabenweite W1 von z. B. 20 cm
und einer Wabentiefe von 30 cm unterteilt. Nach einem anderen bekannten Aufbau werden mehrere
Gruppen von Wabenelementen gebildet, die jeweils eine viermal kleinere Fläche, d. h. halbe Wabenweite,
aufweisen. Derartige Gruppen werden nunmehr nach Baukastenart derart hintereinander angeordnet, daß
jeweils die Gruppen mit kleinerer Wabenweite an die Rückseite der Gruppe mit größerer Wabenweite anschließen.
Als Rückseite ist diejenige Wabengruppenseite bezeichnet, die den einfallenden Wellen abgewendet
ist.
Die Bandbreite des Absorbers richtet sich nach dem Flächenwiderstand der reflexionsarmen Dämpfungsanordnung,
der Wabenweite und der Bautiefe. Da es wünschenswert ist, eine derartige Dämpfungsanordnung
reflexionsfrei zu machen, wobei im allgemeinen ein Reflexionsfaktor von weniger als 10%
als diese Aufgabe erfüllend angesehen wird, ist es notwendig, den Übergang der elektromagnetischen
Wellen aus dem freien Raum in die Dämpfungsanordnung so stoßfrei wie möglich auszubilden. Zu
diesem Zweck soll der Flächenwiderstand nicht zu plötzlich stark abfallen.
809 537/217
3 4
Außerdem hat man derartige Wabenabsorber mit Die bei der Erfindung verwendeten zusätzlichen
einem Füllstoff ausgefüllt, dessen Dielektrizitätskon- HF-Absorber sind in ihrer Art an sich bekannt. Sie
stante und dessen Permeabilität an der dem Wellen- bestehen aus Elementen, die eine zunehmende
einfall zugewendeten Seite der Anordnung möglichst Dämpfung in Wellenfortpflanzungsrichtung, d. h. in
der Dielektrizitätskonstante und Permeabilität der 5 Richtung zu der als elektrischer Kurzschluß wirken-Luft
entspricht, während die Dielektrizitätskonstante den Abdeckung aufweisen. Sie können beispielsweise
und gegebenenfalls die Permeabilität in Richtung als aus mehreren Schichten unterschiedlicher elekdes
Fortschreitens der Welle zunimmt. Durch diese irischer Leitfähigkeit aufgebaute Absorberanordnun-Zunahme
kann eine Verkürzung der Bautiefe dieser gen ausgebildet sein. Sie können auch aus einer Viel-Wabenabsorber
erreicht werden. Dabei soll der io zahl kegelartig, pyramidal od. dgl. ausgebildeter
Absorber eine genügende innere mechanische Festig- Elemente bestehen, die mit ihrer Grundfläche an die
keit aufweisen. als elektrischer Kurzschluß wirkende Abdeckung
Die Erfindung geht aus von derartigen sogenannten anschließen und deren Spitzen in Richtung der
Wabenabsorbern, die an der Rückseite mit einer als Wabenabsorbervorderseite weisen. Für die erfinelektrischer
Kurzschluß wirkenden Abdeckung ver- 15 dungsgemäße Anordnung eignen sich auch derartige
sehen sind und die im Innenraum zusätzliche Füll- Elemente, die aus Trägerblöcken bestehen, die eine
körper aufweisen. Vielzahl von konischen, z. B. kegeligen oder pyrami-
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die dalen Aussparungen aufweisen, die von der EIe-Bandbreite
einer derartigen, aus Wabenabsorbern mentenrückseite mit den Spitzen nach der Vorderzusammengesetzten reflexionsarmen Dämpfungsan- 20 Seite weisend in die Elemente hineinragen und mit
Ordnung zu vergrößern, insbesondere soll die obere elektrischen Widerstandsschichten an den Begren-Grenzfrequenz
nach höheren Frequenzen verschoben zungsflächen der Aussparungen versehen sind. Diese
werden, ohne daß der Raumbedarf der Anordnung Trägerblöcke sind derart in die wabenartig angeordgrößer
wird. neten Wellenleiterrückteile eingesetzt, daß die mit
Die Erfindung besteht darin, daß die Füllkörper 25 den Aussparungen versehene Rückseite des Trägeran
sich bekannte, mit einer als elektrischer Kurz- blockes an die als elektrischer Kurzschluß wirkende
Schluß wirkenden Abdeckung 4, 7,10 an ihrer Rück- Abdeckung anschließt. Die Dämpfungsschichten bzw.
seite versehene HF-Absorber 3 α bis 3 c; 5, 6; 8, 9 Dämpfungselemente sind z. B. aus geschäumtem
sind, die in die Wellenleiter der Gruppe mit kleinster Kunststoff hergestellt. Dadurch wird das Gewicht der
Wabenweite W1 eingesetzt und derart bemessen sind, 30 Dämpfungsanordnung sehr niedrig gehalten,
daß die untere Grenzfrequenz fbu der HF-Absorber Die als elektrischer Kurzschluß wirkende Ab-
etwa dem Ein- bis Zweifachen der Frequenz famin deckung kann aus einer elektrisch gut leitfähigen
des Reflexionsminimums der Wabenabsorber 1 ent- Schicht bestehen. So können Aluminiumfolien, Kupspricht.
Das bedeutet, daß an sich bekannte, hier ferbleche oder aufgespritzte Metallschichten einkurz
als HF-Absorber bezeichnete Dämpfungsanord- 35 gesetzt werden. Außerdem ist es möglich, ein
nungen zusätzlich in die Wabenabsorber eingesetzt Maschengitter mit einer Maschenweite von beispielssind.
Dabei sollen diese zusätzlichen HF-Absorber weise weniger als etwa ein Zehntel der kleinsten zu
an der Rückseite mit einer als elektrischer Kurzschluß absorbierenden Wellenlänge zu benutzen, dessen
wirkenden Abdeckung versehen und derart bemessen Maschengittermaterial elektrisch gut leitfähig aussein,
daß die untere Grenzfrequenz der HF-Absorber 40 gebildet oder dessen Maschengitter mit einer eleketwa
dem Ein- bis Zweifachen der Frequenz des irisch gut leitfähigen Schicht überzogen ist.
Reflexionsminimums der Wabenabsorber entspricht. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme des Ein-
Diese zusätzlichen Absorber sind in die hinteren, satzes von zusätzlichen Absorberelementen in die
engsten Wabenkamine eingesetzt. kleinsten Waben unter Verzicht auf Wabengruppen
Die Bandbreite der Dämpfungsabsorber richtet 45 außerordentlich kleiner Wabenweite wird die Bandsich,
wie oben bereits erwähnt, nach dem Flächen- breite gegenüber einer Anordnung ohne diese Zusatzwiderstand
der Dämpfungswände, der Wabenweite absorber wesentlich, z. B. um den Faktor 10, erhöht,
und Wabenlänge. Durch Unterteilung der großen Die erfindungsgemäße Dämpfungsanordnung kann
Waben gelingt es, kurzwelligere, d. h. höherfrequente aus zwei, drei oder mehreren Gruppen von Wellen-Wellen
ebenfalls gut zu dämpfen. Die Bandbreite 50 leitern verschiedener Wabenweiten aufgebaut sein,
derartiger seither bekannter Wabenabsorber für einen Erstrebenswert ist eine exponentiell Abnahme des
Spannungsreflexionsfaktor von weniger als 10% be- Produktes aus Flächenwiderstand RF der Wabenträgt
etwa 1: 35. Aus technologischen Gründen war wände und Wabenweite R1, ■ w. Diese exponentiell
es seither ohne erheblichen Aufwand nicht möglich, Abnahme kann, wie oben beschrieben, auch stufendie
obere Grenzfrequenz derartiger Wabenabsorber 55 weise in exponentieller Annäherung geschehen,
zu sehr hohen Frequenzen zu verschieben. Dafür In Fig. 1 ist eine bereits bekannte, wabenförmig
wäre es notwendig, eine außerordentlich feine Unter- ausgebildete Dämpfungsanordnung dargestellt. Die
teilung der kleinen Waben bis zu einer Wabenweite mit Widerstandslack bedeckten Hartpapierplatten 1
von Zentimeter und darunter vorzunehmen. In dieser sind senkrecht auf eine Reflexionswand 2 angeordnet,
Größenordnung treten nun zusätzlich sehr uner- 60 so daß die Ebenen dieser Wabenwände etwa in
wünschte Effekte auf, die den Reflexionsfaktor der Welleneinfallsrichtung γ verlaufen. In der dargestell-Dämpfungsanordnung
bedeutend erhöhen. Diese ten Anordnung werden die größeren Waben in vier Effekte werden bestimmt durch die Schichtdicke und mittlere Waben und diese wiederum in vier kleinere
das Material der Wabenwände. Sind nämlich die Waben unterteilt.
Schichtdicken der Wabenwände gegenüber der 65 In Fig. 2 ist ein SchnittAIA der in in Fig. 1 dar-Wabenweite
nicht mehr vernachlässigbar, dann treten gestellten Anordnung angegeben. Aus dieser Figur
Stoßstellen auf. Der Reflexionsfaktor wird stark geht hervor, daß die einzelnen Abschnitte gleicher
erhöht. Wabenbreite etwa gleich lang ausgebildet sind.
In den F i g. 3 bis 8 sind zur weiteren Erläuterung Beispiele für die erfindungsgemäße Dämpfungsanordnung
angegeben.
In der Fi g. 3 ist schematisch die erfindungsgemäße
Anordnung von der Seite der einfallenden Wellen γ aus gesehen dargestellt.
In F i g. 4 ist ein Schnitt BIB der in F i g. 3 dargestellten
Anordnung angegeben. Die Wabenweite der einzelnen Wellenleiter nimmt in Wellenfortschreitungsrichtung
jeweils um die Hälfte von w3 über w2 nach W1 ab. Beispielsweise etwa ein Sechstel bis
ein Drittel der Wabentiefe der kleinsten Waben ist mit den absorbierenden Zusatzelementen 3 ausgefüllt
und an der Rückseite mit der als elektrischer Kurzschluß dienenden Abdeckung 4 versehen. Diese
Zusatzelemente bestehen aus drei Schichten. Diese Schichten weisen eine zunehmende elektrische Leitfähigkeit
in Fortschreitungsrichtung der Wellen γ von der Schicht 3 α bis zur Schicht 3 c auf. Diese Schichten
bestehen aus geschäumtem Kunststoff, beispielsweise aus Polyurethan, bzw. vernetztem Polyurethan, wie
dem unter dem Warenzeichen »Moltopren« bekannten Stoff.
In der F i g. 5 sind kegelartige Dämpfungskörper im Schnitt dargestellt. Die Dämpfungskegel 5 sind mit
Widerstandslack 6 versehen und auf einem Aluminiumblech 7, das als elektrischer Kurzschluß wirkt,
aufgeklebt.
In der F i g. 6 ist im Schnitt ein Trägerblock 8 aus Schaumstoff dargestellt, der kegelartige Aussparungen
9 aufweist. Die Wände der Hohlkegel sind mit Widerstandslack 6 bedeckt. Dieser Trägerblock ist
mit einem elektrisch gut leitfähigen Maschengitter 10
abgedeckt.
In der F i g. 7 ist die Rückfront eines derartigen Trägerblocks ohne die Maschendrahtabdeckung 10
dargestellt.
In der F i g. 8 ist als Beispiel der Verlauf des Reflexionsfaktors r (c) in Abhängigkeit von der Frequenz
/ bei einer erfmdungsgemäßen Dämpfungsanordnung dargestellt. Ohne die Zusatzabsorber wird
ein Dämpfungsverlauf etwa nach Art der Kurve a erreicht. Bei der oberen Grenzfrequenz fa steigt der
Reflexionsfaktor über 10% an. Durch die Zusatzabsorber, deren Reflexionskurve b derart gewählt ist,
daß ihre untere Grenzfrequenz fbu etwa dem Ein- bis
Zweifachen der Frequenz des Reflexionsminimums fa min der Anordnung ohne Zusatzabsorber entspricht,
wird eine erhebliche Vergrößerung der Bandbreite der gesamten erfindungsgemäßen Dämpfungsanordnung
erreicht.
Claims (8)
1. Reflexionsarme, breitbandige Dämpfungsanordnung für elektromagnetische Wellen, bestehend
aus wabenförmig nebeneinander angeordneten, bedämpften Wellenleitern, die im
wesentlichen in Wellenausbreitungsrichtung verlaufen und in mindestens zwei Gruppen mit jeweils
etwa auf die Hälfte verminderter Wabenweite derart hintereinander aufgebaut sind, daß
die Gruppe mit kleinerer Wabenweite an die von den einfallenden Wellen abgewandte Rückseite
einer Gruppe mit größerer Wabenweite anschließt und an ihrer Rückseite mit einer als elektrischer
Kurzschluß wirkenden Abdeckung versehen ist, und die im Innenraum zusätzliche Füllkörper aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Füllkörper an sich bekannte, mit einer als elektrischer Kurzschluß wirkenden Abdeckung
(4, 7, 10) an ihrer Rückseite versehene HF-Absorber (3 α bis 3 c; 5, 6; 8, 9) sind, die in die
Wellenleiter der Gruppe mit kleinster Wabenweite (W1) eingesetzt und derart bemessen sind,
daß die untere Grenzfrequenz (fbu) der HF-Absorber
etwa dem Ein- bis Zweifachen der Frequenz (famin) des Reflexionsminimums der
Wabenabsorber (1) entspricht.
2. Dämpfungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die HF-Absorber aus
Elementen bestehen, die eine zunehmende Dämpfung in Richtung der als elektrischer Kurzschluß
wirkenden Abdeckung aufweisen.
3. Dämpfungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dielektrizitätskonstante
und gegebenenfalls die Permeabilität der Elemente in Richtung der als elektrischer
Kurzschluß wirkenden Abdeckung zunimmt.
4. Dämpfungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die HF-Absorber
aus mehreren Schichten unterschiedlicher elektrischer Leitfähigkeit bestehen.
5. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die HF-Absorber konisch, z. B. kegelig oder pyramidal, geformt und mit Widerstandsschichten
bedeckt sind und daß sie mit ihrer Grundfläche an die als elektrischer Kurzschluß dienenden Abdeckung
anschließen.
6. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die HF-Absorber aus Körpern bestehen, die eine Vielzahl von konischen, z. B. kegeligen
oder pyramidalen, Aussparungen aufweisen, die von der Elementenrückseite mit den Spitzen nach
der Vorderseite weisend in die Elemente hineinragen und die mit elektrischen Widerstandsschichten
versehen sind.
7. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die HF-Absorber aus geschäumtem Kunststoff bestehen.
8. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die als elektrischer Kurzschluß wirkende Abdeckung aus einem Maschengitter mit elektrisch
gut leitfähigem Maschendraht und einer Maschenweite von weniger als etwa ein Zehntel
der kleinsten zu absorbierenden Wellenlänge besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1760 260;
französische Patentschrift Nr. 1287 228;
»Zeitschrift für angewandte Physik«, 1959, S. 453 bis 455.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1760 260;
französische Patentschrift Nr. 1287 228;
»Zeitschrift für angewandte Physik«, 1959, S. 453 bis 455.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 537/217 3.68
Bundesdri:ckerei Berlin
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963S0084111 DE1265251B (de) | 1963-03-12 | 1963-03-12 | Reflexionsarme breitbandige Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen |
| DE19631268230 DE1268230B (de) | 1963-03-12 | 1963-03-22 | Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen |
| DE19631268231 DE1268231B (de) | 1963-03-12 | 1963-03-25 | Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen |
| DE19631268232 DE1268232B (de) | 1963-03-12 | 1963-03-26 | Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen |
| GB995464A GB1030483A (en) | 1963-03-12 | 1964-03-10 | Structures of low-reflectivity for attenuating electromagnetic waves |
| NL6402511A NL6402511A (de) | 1963-03-12 | 1964-03-11 |
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1963S0084111 DE1265251B (de) | 1963-03-12 | 1963-03-12 | Reflexionsarme breitbandige Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen |
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| DES0084344 | 1963-03-25 | ||
| DES0084363 | 1963-03-26 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1265251B true DE1265251B (de) | 1968-04-04 |
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ID=27437560
Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1030483A (de) |
| NL (1) | NL6402511A (de) |
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|---|---|
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| GB1030483A (en) | 1966-05-25 |
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