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Statischer Zähler Zusatz zur Anmeldung: L 43578 VIII a/21 a1 -Auslegeschrift
1205147 Die Patentanmeldung L43578 VIIIa/21al bezieht sich auf einen statischen
Zähler zum Vor- und Rückwärtszählen und wahlweiser Voreinstellung einer beliebigen
Binärzahl und mit Mitteln zum Umwandeln in einen Dezimalzähler ohne und mit Dezimalvoreinstellung
zum Vor- und Rückwärtszählen, der durch Zählsignale und Zählhilfssignale beliebiger
Form angesteuert wird, wobei die Zählhilfssignale gegenüber den Zählsignalen zeitlich
versetzt sind.
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In der Patentanmeldung L 43578 VIIIa/21al sind die verschiedensten
Formen binärer und dezimaler Zähler vorgeschlagen.
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Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, Zähler zu schaffen, die
durch eine einfache Umschaltung wahlweise sowohl als Binär- wie auch als Dezimalzähler
verwendbar sind.
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Die Erfindung bezieht sich auf einen statischen Zähler zum Vor- und
Rückwärtszählen und wahlweiser Voreinstellung einer beliebigen Binärzahl und mit
Mitteln zum Umwandeln in einen Dezimalzähler ohne und mit Dezimalvoreinstellung
zum Vorwärts-und Rückwärtszählen, der durch Zählsignale und Zählhilfssignale beliebiger
Form angesteuert wird, wobei die Zählhilfssignale gegenüber den Zählsignalen zeitlich
versetzt sind, und je Zählstufe ein das Zählergebnis ausgebender Hauptspeicher und
ein diesem zugeordneter Hilfsspeicher vorgesehen sind, wobei die Zeitpunkte des
Setzens und Löschens des Hauptspeichers festgelegt sind durch den zugeordneten Hilfsspeicher,
der zu den genannten Zeitpunkten verschiedene Schaltzustände hat, und durch mindestens
eine Zählstufe der vorhergehenden Binärstellen oder ein Zählsignal oder Zählhilfssignal
nach Patentanmeldung L 43578 VIII a/21 a1. Die Erfindung besteht darin, daB der
Zähler aus Gruppen mit je vier Zählstufen (0, I, 1I, 1I1) besteht und daB in jede
Gruppe ein Betriebsartsignal A derart eingeführt ist, daB ein und derselbe Zähler
wahlweise als binärer oder dezimaler Zähler arbeitet. Einer weiteren Ausbildung
entsprechend, ist für einen Vorwärtszähler in der i. Gruppe dem Hauptspeicher der
Zählstufe I eine durch das A-Signal gesteuerte logische Schaltung zugeordnet, die
ein Signal ai erzeugt, und dem Hilfsspeicher der Zählstufe III eine durch das A-Signal
gesteuerte logische Schaltung zugeordnet, die ein Signal hi- erzeugt; für einen
Rückwärtszähler in der i. Gruppe ist den Hauptspeichern der Zählstufe I und II eine
durch das A-Signal gesteuerte logische Schaltung zugeordnet, die ein Signal ai erzeugt;
für einen umschaltbaren Vorwärts-Rückwärts-Zähler in der i. Gruppe ist den Hauptspeichern
der Zählstufe I und II eine durch das A-Signal gesteuerte logische Schaltung zugeordnet,
die ein Signal a' erzeugt, und dem Hilfsspeicher der Zählstufe 111 ist eine
durch das A-Signal gesteuerte logische Schaltung zugeordnet, die ein Signal hui
erzeugt. Einer weiteren Ausbildung entsprechend haben die die Umschaltung der Arbeitsweise
(binärdezimal) steuernden logischen Schaltungen für die i. Gruppe folgende Schaltfunktionen
A. V Hai = ai oder y & H3 (A & Hei) V (A & H i)"
= hi oder (T& Hei) V (A & W J) = hi (A & Hei) V
(A K T2 & H i) V (r2 & Hei) V = hui oder (T& Hei)
V (A &r2 & 7T0i) V (r2 & Her) ui Die Erfindung wird an Hand von in den
Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
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Die F i g. 1 zeigt die 0. Gruppe eines in der Arbeitsweise (binärdezimal)
umschaltbaren Vorwärtszählers. Der an den Bezeichnungen A für die Ausgangssignale
der Hauptspeicher sowie an den Bezeichnungen H für die Hilfsspeicher angebrachte
obere Index bezieht sich auf die Gruppe. Erfindungsgemäß ist ein Signal a° in die
Setzstufe des Hauptspeichers der Zählstufe I
und ein Signal h° in
die Haltestufe des Hilfsspeichers der Zählstufe III geführt.
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Der Zähler nach der F i g.1 ist hervorgegangen aus der Grundschaltung
eines binären Vorwärtszählers nach der Hauptpatentanmeldung, bei welchem das Signal
a° in der Zählstufe I nicht auftritt und statt des Signals h° das Signal HZ an die
Zählstufe III geführt ist oder aus der Grundschaltung eines dezimalen Vorwärtszählers
nach derHauptpatentanm_eldung, bei welchem statt des Signals a° das Signal
H$° an die Zählstufe I und statt des Signals h° das Signal Hö an die Zählstufe III
geführt ist.
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Die F i g. 4 zeigt Schaltungen zum Erzeugen des Signals ai. Die Schaltung
nach der F i g. 4a besteht aus einer Oder-Nicht-Stufe, die durch das negierte Betriebsartsignal
X. und das negierte Hilfssignal Hai der Zählstufe 1I angesteuert ist. Die Schaltung
nach der F i g. 4b besteht aus einer Und-Nicht-Stufe, die durch die Signale T und
Hai angesteuert ist.
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Wenn das Betriebsartsignal A = 0 ist, so ist ai = L, ist A = L, so
ist ai = X# Die F i g. 5 zeigt Schaltungen zum Erzeugen des Signals hi. Die
Schaltung nach der F i g. 5 a besteht aus zwei Eingangs-Und-Stufen mitnachgeschalteter
Oder-Nicht-Stufe.
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Die eine Eingangs-Und-Stufewirdvom negierten Betriebsart-Signal A,
und vom Ausgangssignal HJ des Hilfsspeichers der Zählstufe 1I angesteuert, die andere
Eingangs-Und-Stufe vom Betriebsartsignal 1, und vom Ausgangssignal H i des Hilfsspeichers
der Zählstufe 0.
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Die Schaltung nach der F i g. 5b besteht aus zwei Eingangs-Und-Stufen,
der eine Oder-Nicht-Stufe nachgeschaltet ist. Die eine Eingangs-Und-Stufe ist durch
die Signale A und H,-i, die andere Eingangs-Und-Stufe von den Signalen A. und i
angesteuert.
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Wenn das Betriebsartsignal A = 0 ist, so ist hi = Her, ist A = L,
so ist hi = H j.
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Tritt das Signal A entsprechend L auf, so arbeitet der Zähler nach
der F i g. 1 als Vorwärts-Dezimalzähler, tritt das Signal A. entsprechend 0 auf,
so arbeitet dieser Zähler als Vorwärts-Binärzähler.
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Die F i g. 2' zeigt die 0. Gruppe einesin der Arbeitsweise (binärdezimal)
umschaltbaren Rückwärtszählers Erfindungsgemäß ist das nach der F i g. 4 gebildete
Signal a° in die Setzstufe der Hauptspeicher der Zählstufen I und 1I nach der F
i g. 2 eingeführt. Tritt das Signal A entsprechend L auf, so arbeitet der Zähler
nach der F i g. 2 als Rückwärts-Dezimalzähler, tritt das Signal A, entsprechend
0 auf, so arbeitet dieser Zähler als Rückwärts-Binärzähler.
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Die F i g. 3 zeigt die 0. Gruppe eines in der Arbeitsweise (binärdezimal)
umschaltbaren Vorwärts-Rückwärts-Zählers. Erfindungsgemäß ist das nach der F i g.
4 gebildete Signal a° in die Hauptspeicher der Zählstufen I und II nach der F i
g. 3 eingeführt und ein Signal h.° an den Hilfsspeicher der Zählstufe III nach der
F i g. 3 geführt.
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Die F i g. 6 zeigt Schaltungen zum Erzeugen des Signals hxi. Die Schaltung
nach der F i g. 6 a besteht aus drei Eingangs-Und-Stufen mit nachgeschalteter Oder-Nicht-Nicht-Stufe.
Die Eingangs-Und-Stufen sind jeweils durch das Signal A, das negierte Umschalt signal
für die Zählrichtung r2 und das Signal H j, das Signal 1. und das Signal Hai und
das Umschaltsignal r$ für die Zählrichtung angesteuert.
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Die Schaltung nach der F i g. 6b besteht aus drei Eingangs-Und-Stufen
mit nachgeschalteter Oder-Nicht-Stufe. Die Eingangs-Und-Stufen werden jeweils durch
das Signal A,72 und H @, Tund HZ', Hei und r2 angesteuert.
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Wenn das Betriebsartsignal A. = 0 ist, so ist hl = HJ V (r2
& H29, ist A: = L, so ist h' = (r2 & Ho9 V (r2 & HA.
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Tritt das Signal A entsprechend L auf, so arbeitet der Zähler nach
der F i g. 3 als dezimaler umschaltbarer Vorwärts-Rückwärts-Zähler, tritt das Signal
A entsprechend 0 auf, so arbeitet dieser Zähler als binärer umschaltbarer Vorwärts-Rückwärts-Zähler.