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DE1294469B - Schaltungsanordnung fuer einen elektronischen Mod-10-Zaehler aus bistabilen Kippstufen mit vier Bedingungseingaengen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer einen elektronischen Mod-10-Zaehler aus bistabilen Kippstufen mit vier Bedingungseingaengen

Info

Publication number
DE1294469B
DE1294469B DE1966P0040893 DEP0040893A DE1294469B DE 1294469 B DE1294469 B DE 1294469B DE 1966P0040893 DE1966P0040893 DE 1966P0040893 DE P0040893 A DEP0040893 A DE P0040893A DE 1294469 B DE1294469 B DE 1294469B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flip
flop
input
inputs
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966P0040893
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dipl-Ing Lagemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE1966P0040893 priority Critical patent/DE1294469B/de
Publication of DE1294469B publication Critical patent/DE1294469B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/002Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using semiconductor devices

Landscapes

  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • In der digitalen Datenverarbeitung werden oft Zähler benötigt, die sich auf verschiedene Weise realisieren lassen. Weit verbreitet ist die Verwendung von Halbleitern, wobei die Zähler bevorzugt aus Funktionsbausteinen, nämlich bistabilen Kippstufen und logisch wirkenden Verknüpfungsgliedern zusammengesetzt werden.
  • Besonders in der integrierten Schaltungstechnik werden nun die Kosten für einen solchen Zähler im wesentlichen nicht mehr durch die Summe der Einzelelemente, wie Transistoren, Dioden, Widerstände oder Kapazitäten, sondern durch die Anzahl der verwendeten Funktionsbausteine, also der bistabilen Kippstufen und der Verknüpfungsglieder gegeben. Bekanntlich existiert eine Reihe verschiedener Typen von bistabilen Kippstufen mit unterschiedlich günstigen logischen Eigenschaften. Durch eine bestimmte Zählaufgabe wird nun im allgemeinen die Anzahl der bistabilen Kippstufen festgelegt, jedoch aber nicht deren Typ. Durch die Wahl des Typs läßt sich die Anzahl der bei dieser Zählaufgabe notwendigen Verknüpfungsglieder beeinflussen. Man wird daher für Zähler denjenigen Typ einer bistabilen Kippstufe heranziehen, der es gestattet, möglichst viele verschiedene Zählaufgaben mit jeweils möglichst wenigen Verknüpfungsgliedern zu realisieren. Ein Typ mit solchen Eigenschaften ist das auch schon vorgeschlagene sogenannte JK-DV-Flip-Flop mit vier Bedingungseingängen, das folgende Wahrheitswerttafel aufweist:
    Zeile Y" D" J" K" Q"+i
    Qn
    0..:...... 0 0 0 0
    I......... 0 0 0 1 Q-
    Qn
    2 ......... 0 0 1 0
    3......... 0 0 1 1 Qn
    Qn
    4......... 0 1 0 0
    Qn
    5......... 0 1 0 1
    6......... 0 1 1 0
    Q
    Qn
    7......... 0 I 1 1
    8......... 1 0 0 0 0
    9......... I 0 0 1 0
    10......... I 0 I 0 0
    11......... 1 0 I 1 0
    Qn
    12......... I I 0 0
    13......... 1 1 0 1 0
    14......... 1 1 1 0 1
    IS......... I 1 1 1
    #7
    An die vier Bedingungseingänge J, K, D, V eines solchen Flip-Flops, das z B. aus einem kreuzgekoppelten Hauptspeicher, Zwischenverbindungsgliedern und einem kreuzgekoppelten Zwischenspeicher aus NAND-Gliedern aufgebaut sein kann, können alle entsprechenden Permutationen von 0- und 1-Signalen gegeben werden, und jede Permutation bedingt eine von den vier möglichen Verhaltensweisen der Kippstufe, nämlich: keine Änderung des Zustandes, immer Zurückführung auf Zustand 0 oder Beibehaltung dieses Zustandes, immer Zurückführung auf Zustand 1 oder Beibehaltung dieses Zustandes, immer Änderung von 0 auf 1 bzw.1 auf 0, je nachdem, welcher Zustand vorgelegen hatte. Bei Anlegung von 1-Signal an den V- und D-Eingang der Kippstufe arbeitet diese Kippstufe wie ein normales JK-Flip-Flop, wenn an die JK-Eingänge die jeweiligen Kombinationen von 0- und 1-Signalen gelegt werden.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Schaltungsanordnung für einen elektronischen Impulszä hier mit festgelegtem Zählumfang aus über logisch wirkende Verknüpfungsglieder verbindbaren bistabilen Kippstufen mit Bedingungseingängen und gemeinsam von einer Zähltaktquelle angesteuerten Taktimpulseingängen, und sie ist dadurch gekennzeichnet, daß als Kippstufen Flip-Flops mit je vier für die Aufnahme aller entsprechenden Permutationen von 0- und 1-Signalen eingerichteten Bedingungseingängen (J, K, D, V) vorgesehen sind, von denen entsprechend einem vorbestimmten Zählkode, z. B. Tetradenkode, ausgewählte Ausgänge mit ausgewählten Bedingungseingängen verbunden sind, und deren nicht verbundene Bedingungseingänge einen festen logischen Wert 0 bzw. 1 erhalten.
  • Wenn man nicht die als JK-DV-Flip-Flops bezeichneten bistabilen Kippstufen benutzt, sondern lediglich die bekannten und weit verbreiteten JK-Flip-Flops (vgl. M. P h i s t e r, Logical Design in Digital Computers, April 63, New York, S. 121 bis 132), benötigt man außer den jeweils vier bistabilen Kippstufen, z. B. für den 8-4-2-1-Kodezähler drei Verknüpfungsglieder, fier den 5-4-2-1-Kodezähler ein Verknüpfungsglied, für den Zähler im unsymmetrischen 2-4-2-1-Kode vier Verknüpfungsglieder und für den Excess-3- oder Aiken-Kodezähler ebenfalls vier Verknüpfungsglieder, also insbesondere bei Zählern, die mit den üblichen Kodes arbeiten, einen erhöhten Aufwand. Durch die Erfindung verringert sich jedoch die Anzahl der notwendigen Verknüpfungsglieder.
  • Die interne Struktur eines JK-D V-Flip-Fiops basiert z. B. auf der Verwendung von NAND-Gattern, von denen, wie F i g. 5 zeigt, zwei Gatter (G5, GJ einen kreuzgekoppelten Hauptspeicher und zwei Gatter (G9, G,o) einen kreuzgekoppelten Zwischenspeicher bilden und Zwischenverbindungsglieder (G,, G.) vorgesehen sind. Von den weiteren Gattern invertiert das erste Gatter (G1) den Signaleingang K, während das zweite Gatter (G2) Signale vom ersten Gatter (G1) und vom zweiten Bedingungseingang (D) aufnimmt. Das dritte Gatter (G3) wird mit Signalen vom Taktimpulseingang (CP), vom ersten Bedingungseingang (V), vom zweiten Bedingungseingang (D); vom dritten Bedingungseingang (J) sowie vom Nebenausgang (@f) angesteuert, und das vierte Gatter (G4) erhält Signale vom Taktimpulseingang (CP), vom ersten Bedingungseingang (V), vom Ausgang des zweiten Gatters (G2) und vom Hauptausgang (Q).
  • An Hand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es zeigt F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel einer JK-DV-Kippstufe, F i g. 2 einen Mod-10-Zähler im 8-4-2-1-Kode, F i g. 3 einen Mod-10-Zähler im 5-4-2-1-Kode, F i g. 4 einen Mod-10-Zähler im unsymmetrischen 2-4-2-1-Kode, F i g. 5 einen Mod-10-Zähler im Excess-3-Kode, F i g. 6 einen Mod-I 1-Zähler im 8-4-2-1-Kode, F i g. 7 einen Mod-24-Zähler im 16-8-4-2-1-Kode. Alle Zähler arbeiten synchron, d. h. die Taktimpulseingänge CP aller bistabilen Kippstufen FF" -. . . FFd werden gemeinsam von einer Zähltaktquelle angesteuert: Diese Betriebsart zeichnet sich gegenüber asynchronen Schaltungen durch größere Störsicherheit, höhere Zählfrequenz und übersichtlichere Schaltvorgänge aus.
  • Gleichartig beschriftete Ausgänge und Eingänge der Kippstufen FF". .. FFd und der Verknüpfungsglieder sind miteinander verbunden zu denken, wobei die Ausgänge und Eingänge, mit den. entsprechenden Pfeilen versehen sind.
  • F i g. 2 zeigt den bekannten Mod-10-Zähler im 8-4-2-1-Kode, dessen zehn Zählerstellungen. durch folgende Kodetabellen gegeben sind:
    Dezimal a b c d
    0 0 0 0
    1 0 0 0 1 -
    2 0 0 1 0
    3 0 0 1 I
    4 0 1 0 0
    5 0 1 0 1
    6 0 1 1 0
    7 0 1 1 1
    8 1 0 0 0
    9 1 0 0 1
    Dieser Zähler benötigt außer den vier bistabilen Kippstufen mit den Bedingungseingängen J, K, D, V keine zusätzlichen Verknüpfungsglieder.
  • Die Eingänge (J, D, V, K) der Kippstufe FF" und der Eingang (K) der Kippstufen (FF, und FF") erhalten den festen logischen Wert »1«, und die Eingänge (D) und (V) der Kippstufen (FF, und FF,) sowie der Eingang (V) der Kippstufe (FF") sind mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) verbunden; außerdem sind die Eingänge (J) und (K) der Kippstufe (FFb) sowie der Eingang (J) der Kippstufe (FF") mit dem Ausgang (c) der Kippstufe (FF,) verbunden, und schließlich bestehen Verbindungen zwischen dem Eingang (D) der Kippstufe (FF.) und dem Ausgang (b) der Kippstufe (FFb) sowie zwischen dem Eingang (J) der Kippstufe (FF,) und dem Ausgang (ä) der Kippstufe (FF").
  • Die Ansteuerung der Eingänge J, D, V und K durch die Ausgänge ist gerade derart gewählt, daß durch das Eintreffen der Taktimpulse die zehn Zählerstellungen in der durch die Kodetabelle gegebenen Reihenfolge durchlaufen werden.
  • F i g. 3 zeigt einen Zähler im 5-4-2-1-Kode mit folgender Kodetabelle:
    Dezimal a b c d 55 Dezimal a b c d
    0 0 0 0 0 0 . 0 0 0 0
    1 ' 0 0 0 1 1 0 0 0 1
    2 0 0 1 0 60 2 0 0 1 0
    3 0 0 1 1 3 0 0 1 1
    4 0 1 `@ 0 0 4 0 t 0 0
    5 1 0 0 0 5 0 1 0 1
    6 i 0 0 1 6 0 t 1 0
    7 1 0 1 0 65 7 0 1 I 1
    8 1 0 1 1 : 8 l 1 I 0
    9 1 1 0 0 9 1 1 1 1
    Um diese den zehn Zählerstellungen zugeordneten Flip-Flop-Kombinationen zu durchlaufen"kann.m@n die Eingänge J, D, V, K jeder bistabilen Kippstufe hierbei auf zwei Arten ansteuern. Die etwasjynubefsichtlichere Art ist jeweils in Klammern ,gesett@t ;Lli@ fehlende Kennzeichnung ,am Eingang K. des, flp-Flops FFb besagt, daß hier jedes beliebige Signal, insbesondere beliebig der feste Wert »0« oder. »1« zulässig ist.
  • Die Eingänge(P) , und. (V) der,Kippstufe fFd erhalten, den festen Wert »1 «, und, die Eingänge (J) und (IC) sind mit dem Ausgang (b) der Kippstufe (FFb) verbünden, ,ferner sind die-Eingänge der Kippstufe (FF,) derart steuerbar,,daß,die.ingänge(D) und (V) den festen Wert »1« erhalten und die Eingänge. (J) und (K) sind mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FF.) verbunden; ferner sind die Eilgänge der, Kippstufe (FF") derart steuerbar, daß die Eingänge (D);und (V) den festen Wert >>1« erhalten, und die Eingänge (J) und (K) sind mit dem Ausgang (b) der Kippstufe (FFd) verbunden, und schließlich sind die Eingänge der Kippstufe (FF,,) derart steuerbar, daß der Eingang (V) den festen Wert »1« erhält, und am Eingang (K) ist ein beliebiges Signal, vorzugsweise der feste Wert »0« oder »1« zulässig, und es sind der Eingang (J) mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) und der Eingang (D) mit dem Ausgang (c) der Kippstufe (FF,) verbunden.
  • Bei einer abgewandelten Ausführungsform erhält bei der Kippstufe FFd der Eingang (J) den Wert » 1 « und der Eingang (K) den Wert »0«, während der Eingang (D) mit dem eigenen Ausgang (d) sowie der Eingang (V) mit dem Ausgang (b) der Kippstufe (FFb) verbunden sind. Ferner sind die Eingänge der Kippstufe (FF,) derart ansteuerbar, daß der Eingang (J) den Wert » l « und der Eingang (K) den Wert »0« erhält und der Eingang (D) mit dem eigenen Ausgang (c) sowie der. Eingang (V) mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) verbunden sind. Die Eingänge der Kippstufe (FF") sind derart ansteuerbar, daß der Eingang (J) den Wert »1« und der Eingang (K) den Wert »0« erhalten und der Eingang (D) mit dem eigenen Ausgang (ä) sowie der Eingang (V) mit dem Ausgang (b) der Kippstufe (FFb) verbunden werden. Die Eingänge der Kippstufe (FFb) sind derart ansteuerbar, daß der Eingang (V) den festen Wert »1« erhält und am Eingang (K) ein beliebiges Signal, vorzugsweise der feste Wert »0« oder »1«, zulässig ist. Der Eingang (J) ist mit dem Ausgang (c) der Kippstufe (FFc), und der Eingang (D) ist mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) verbunden.
  • In F i g. 4 ist der Zähler des unsymmetrischen 2-4-2-1-Kodes dargestellt. Seine Kodetabelle lautet: Die Eingänge J, D, V und K der Kippstufe (FFd) sowie der Eingang (J) der Kippstufe (FF,) und der Eingang (K) der Kippstufe (FF") erhalten den festen Wert »1 «, ferner sind die Eingänge (V) der Kippstufen (FF, FF,, und FF,) sowie der Eingang (D) der Kippstufe (FF,,) mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) verbunden, außerdem ist der Eingang (J) der Kippstufe (FF,,) und der Eingang (D) der Kippstufe (FF") von dem Ausgang (c) der Kippstufe (FF,) ansteuerbar, und schließlich bestehen Verbindungen zwischen dem Eingang (D) der Kippstufe (FF,) und dem Ausgang (ä) der Kippstufe (FF"), dem Eingang (K) der Kippstufe (FF,) und dem Ausgang (b) der Kippstufe (FF,,), dem Eingang (K) der Kippstufe (FF,,) und dem Ausgang (a) der Kippstufe (FF") und zwischen dem Eingang (J) der Kippstufe (FF") und dem Ausgang (b) der Kippstufe (FF,,).
  • Schließlich ist in F i g. 5 ein Zähler im Excess-3-Kode wiedergegeben:
    Dezimal a b c d
    0 0 0 1 1
    1 0 1 0 0
    2 0 1 0- 1
    3 0 1 1 0
    4 0 1 1 1
    5 1 0 0 0
    6 1 0 0 1
    7 1. 0 1 0
    8 I 0 1 1
    9 1 1 0 0
    Dieser Zähler benötigt außer den vier bistabilen Kippstufen nur noch zwei zusätzliche Verknüpfungsglieder _G, und G2. Dieser Zähler kann auch für den Aikenkode eingesetzt werden, wenn man berücksichtigt, daß dieser aus dem Excess-3-Kode lediglich durch Invertierung der Spalte a der Kodetabelle und durch Vertauschen der Dezimalziffern 0 und 5, 1 und 6, 2 und 7, 3 und 8, 4 und 9 hervorgeht.
  • Der Aikenkode hat folgende Kodetabelle:
    Dezimal a b c d
    0 0 0 a 0
    1 0 0 0 1
    2 0 0 1 0
    3 0 0 I 1
    4 0 1 0 0
    5 I 0 1 1
    6 I 1 0 (1
    7 1 I 0 1
    R 1 l 1 0
    9 1 1 1 1
    Die Eingänge (J, D, V und K) der Kippstufe (FF,,) sowie der Eingang (D) der Kippstufe (FF,.) und der Eingang (K) der Kippstufe (FF") erhalten den festen Wert »l«, ferner sind die ersten der beiden Eingänge von ODER-Gliedern (GI und G2) sowie die Eingänge (D) der Kippstufen (FF,, und FF") mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FF,,) verbunden, außerdem sind die Eingänge (J) und (K) der Kippstufe (FF,,) sowie der Eingang (J) der Kippstufe (FF") von dem Ausgang(e) der Kippstufe (FF,) ansteuerbar, weiterhin besteht eine Verbindung zwischen dem Eingang (V) der Kippstufe (FF"), dem zweiten Eingang des ODER-Gliedes (G1) und dem Ausgang (b) der Kippstufe (FF,,) und weitere Verbindungen sind zwischen dem Ausgang des ODER-Gliedes (GI) und dem Eingang (V) der Kippstufe (FF,) sowie zwischen dem zweiten Eingang des ODER-Gliedes (G2) und dem Ausgang (a) der Kippstufe (FF") vorgesehen, und der Ausgang des ODER-Gliedes (G2) führt an die Eingänge (J) und (K) der Kippstufe (FF,) sowie den Eingang (V) der Kippstufe (FF,,).
  • Es ist zu berücksichtigen, daß das JK-DI'-Flip-Flop auf Grund seiner Wahrheitswerttafel gegenüber dem JK-Flip-Flop als höherwertig anzusehen ist. Man kann das JK-DV-Flip-Flop auf ein JK-Flip-Flop reduzieren, wenn man die Eingänge D und V fest auf den Wert »1« legt und nur noch die Eingänge J und K benutzt. Dieser Betriebsfall ergibt sich bei einigen bistabilen Kippstufen in den Zählern nach F i g. 2 bis 5, und zwar beim Flip-Flop FFd der F i g. 2, F i g. 4 und 5 sowie bei den Flip-Flops FF, FF,. und FFd der F i g. 3. In den genannten Fällen kann man also an Stelle der JK-DV-Flip-Flops auch JK-Flip-F)ops einsetzen.
  • Mit den JK-D V-Flip-Flops lassen sich nicht nur Mod-10-Zähler aufbauen, sondern auch Zähler mit anderem vorbestimmten Zählumfang, von denen F i g. 6 einen Mod-11-Zähler und F i g. 7 einen Mod-24-Zähler als Ausführungsbeispiel zeigt.
  • Die entsprechenden Kodetabellen sind für diese Fälle nachstehend angeführt:
    Mod-11-Zähler
    Dezimal a b c d
    0 0 0 0 0
    1 0 0 0 1
    2 0 0 1 (1
    3 (1 0 1 1
    4 (1 1 (( ()
    5 0 1 0 1
    6 () 1 - 1 0
    7 (1 1 1 I
    g 1 0 0 (1
    9 1 0 0 1
    10 1 0 1 (1
    M od-24-Zähler
    Dezimal a b c d e
    0 (a 0 0 0 0
    1 0 0 (1 0 1
    2 (1 0 0 1 0
    3 (1 0 0 1 1
    4 (1 0 1 (1 0
    5 (1 (1 1 (1 1
    6 (1 (1 1 1 (1
    7 (1 0 1 1 I
    8 0
    1 (1 0 0
    Fortsetzung
    Dezimal a b c d e
    9 0 1 0 0 1
    10 0 1 0 1 0
    11 0 1 0 1 1
    12 0 1 1 0 0
    13 0 1 1 0 1
    14 0 1 I 1 0
    15 0 1 1 1 1
    16 1 0 0 0 0
    17 1 0 0 0 1
    18 1 0 0 1 0
    19 1 0 0 1 1
    20 1 0 1 0 0
    21 1 0 1 0 1
    22 1 0 1 1 0
    23 1 0 1 1 1
    Die Verbindungen der Ausgänge der einzelnen Flip-Flops FF" . . . FFd mit den jeweiligen Bedingungseingängen sind durch gleiche kleine Buchstaben angedeutet, während eine »1« am jeweiligen Bedingungseingang bedeutet, daß hier das feste Signal 1 anliegt. Mit CP ist dann der Taktimpulseingang bezeichnet.
  • Beim Mod-11-Zähler nach F i g. 6 ist der Bedingungseingang J des Flip-Flops FFd und der Bedingungseingang D des Flip-Flops FF, über ein ODER-Tor G3 verbunden, an das der Ausgang ä des Flip-Flops FF,, und der Ausgang e des Flip-Flops FF, gelegt ist.
  • Bei dem Mod-24-Zähler nach F i g. 7 ist noch für die Bedingungseingänge V der Flip-Flops FF", und FFb ein UND-Gatter U, vorgesehen,. an das die Ausgänge c, d, e der Flip-Flops FF" FFd und FF, angeschlossen sind.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für einen elektronischen Impulszähler mit festgelegtem Zählumfang aus über logisch wirkende Verknüpfungsglieder verbindbaren bistabilen Kippstufen mit Bedingungseingängen und gemeinsam von einer Zähltaktquelle angesteuerten Taktimpulseingängen, d adurch gekennzeichnet, daß als Kippstufen Flip-Flops mit je vier für die Aufnahme aller entsprechenden Permutationen von 0- und 1-Signalen eingerichteten Bedingungseingängen (J, K, D, V) vorgesehen sind, von denen entsprechend einem vorbestimmten Zählkode, z. B. Tetradenkode, ausgewählte Ausgänge mit ausgewählten Bedingungseingängen verbunden sind und deren nicht verbundene Bedingungseingänge einen festen logischen Wert 0 bzw. 1 erhalten.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend dem 8-4-2-1 -Kode die Eingänge (J, D, V) und (K) der Kippstufe (FF,) sowie der Eingang (K) der Kippstufen (FF. und FF,) den festen logischen Wert » 1 « erhalten, und ferner die Eingänge (D) und (V) der Kippstufen (FF, und FF") sowie der Eingang (V) der Kippstufe (FF.) mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) verbunden sind, außerdem die Eingänge (J) und (K) der Kippstufe (FFb) sowie der Eingang (J) der Kippstufe (FF") mit dem Ausgang (c) der Kippstufe (FF,) verbunden sind und schließlich Verbindungen zwischen dem Eingang (D) der Kippstufe (FF") und dem Ausgang (b) der Kippstufe (FFb) sowie zwischen dem Eingang (J) der Kippstufe (FF,) und dem Ausgang (a) der Kippstufe (FF") bestehen (F i g. 2).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend dem 5-4-2-1-Kode die Eingänge der Kippstufe (FFd) derart steuerbar sind, daß die Eingänge (D) und (V) den festen Wert »1« erhalten und die Eingänge (J) und (K) mit dem Ausgang (b) der Kippstufe (FF,) verbunden sind, ferner die Eingänge der Kippstufe (FF,) derart steuerbar sind, daß die Eingänge (D) und (V) den festen Wert »l« erhalten und die Eingänge (J) und (K) mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) verbunden sind, ferner die Eingänge der Kippstufe (FF") derart steuerbar sind, daß die Eingänge (D) und (V) den festen Wert »1« erhalten und die Eingänge (J) und (K) mit dem Ausgang (b) der Kippstufe (FFd) verbunden sind und schließlich die Eingänge der Kippstufe (FF,,) derart steuerbar sind, daß der Eingang (V) den festen Wert »1« erhält und am Eingang (K) ein beliebiges Signal, vorzugsweise der feste Wert »0« oder »l« zulässig ist, und daß der Eingang (J) mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) und der Eingang (D) mit dem Ausgang (c) der Kippstufe (FF,) verbunden ist (F i g. 3).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend dem 5-4-2-1 -Kode die Eingänge der Kippstufe (FFd) derart ansteuerbar sind, daß der Eingang (J) den Wert » I « und der Eingang (K) den Wert »0« erhalten u_nd der Eingang (D) mit dem eigenen Ausgang (d) sowie der Eingang (V) mit dem Ausgang (b) der Kippstufe (FFb) verbunden sind, ferner die Eingänge der Kippstufe (FF,) derart ansteuerbar sind, daß der Eingang (J) den Wert »1« und der Eingang (K) den Wert »0« erhalten _und der Eingang (D) mit dem eigenen Ausgang (c) sowie der Eingang (V) mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) verbunden sind, ferner die Eingänge der Kippstufe (FF") derart ansteuerbar sind, daß der Eingang (J) den Wert »I« und der Eingang (K) den Wert »0« erhält und der Eingang (D) mit dem eigenen Ausgang (a) sowie der Eingang (V) mit dem Ausgang (b) der Kippstufe (FF,) verbunden sind, und schließlich die Eingänge der Kippstufe (FFb) derart ansteuerbar sind, daß der Eingang (V) den festen Wert »1« erhält und am Eingang (K) ein beliebiges Signal, vorzugsweise der feste Wert »0« oder »I«, zulässig ist und daß der Eingang (J) mit dem Ausgang (c) der Kippstufe (FF,.) und der Eingang (D) mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) verbunden ist (F i g. 3).
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend dem unsymmetrischen 2-4-2-1 -Kode die Eingänge (J, D, V und K) der Kippstufe (FFd) sowie der Eingang (J) der Kippstufe (FF,) und der Eingang (K) der Kippstufe (FF.) den festen Wert »1« erhalten, ferner die Eingänge (V) der Kippstufen (FF., FFb und FF,) sowie der Eingang (D) der Kippstufe (FF") mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) verbunden sind, außerdem der Eingang (J) der Kippstufe (FFb) und der Eingang (D) der Kippstufe (FF,) von dem Ausgang (c) der Kippstufe (FF,) ansteuerbar ist und schließlich Verbindungen zwischen dem Eingang (D) der Kippstufe (FF,.) und dem Ausgang (a) der Kippstufe (FF"), dem EingapZ (K) der Kippstufe (FF,) und dem Ausgang (b) der Kippstufe (FF"), dem Eingang (K) der Kippstufe (FFb) und dem Ausgang (a). der Kippstufe (FFQ) und zwischen dem Eingang (J) der Kippstufe (FF") und dem Ausgang (b) der Kippstufe (FFb) bestehen (F i g. 4).
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend dem Excess-3-Kode die Eingänge (J, D, V und K) der Kippstufe (FFd) sowie der Eingang (D) der Kippstufe (FF,) und der Eingang (K) der Kippstufe (FF a) den festen Wert »1« erhalten, ferner die ersten der beiden Eingänge von ODER-Gliedern (GI und G) sowie die Eingänge (D) der Kippstufen (FFb und FF") mit dem Ausgang (d) der Kippstufe (FFd) verbunden sind, außerdem die Eingänge (J) und (K) der Kippstufe (FFb) sowie der Eingang (J) der Kippstufe (FF") von dem Ausgang (c) der Kippstufe (FF,) ansteuerbar sind, weiterhin eine Verbindung zwischen dem Eingang (V) der Kippstufe (FF"), dem zweiten Eingang des ODER-Gliedes (G1) und dem Ausgang (b) der Kippstufe (FFb) besteht und weitere Verbindungen zwischen dem Ausgang des ODER-Gliedes (G1) und dem Eingang (V) der Kippstufe (FF,.) sowie zwischen dem zweiten Eingang des ODER-Gliedes (G2) und dem Ausgang (a) der Kippstufe (FF") vorgesehen sind und der Ausgang des ODER-Gliedes (G) an die Eingänge (J) und (K) der Kippstufe (FF,) sowie den Eingang (V) der Kippstufe (FF,) führt (F i g. 5).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4160173A (en) * 1976-12-14 1979-07-03 Tokyo Shibaura Electric Co., Ltd. Logic circuit with two pairs of cross-coupled nand/nor gates

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DE1205147B (de) * 1962-11-28 1965-11-18 Licentia Gmbh Statischer Zaehler
DE1212149B (de) * 1964-03-20 1966-03-10 Licentia Gmbh Statischer Zaehler

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