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DE1210581B - Wechselgeraet fuer Kassetten mit bandfoermigen Magnetogrammtraegern - Google Patents

Wechselgeraet fuer Kassetten mit bandfoermigen Magnetogrammtraegern

Info

Publication number
DE1210581B
DE1210581B DEM43555A DEM0043555A DE1210581B DE 1210581 B DE1210581 B DE 1210581B DE M43555 A DEM43555 A DE M43555A DE M0043555 A DEM0043555 A DE M0043555A DE 1210581 B DE1210581 B DE 1210581B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
cassettes
switch
cassette
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM43555A
Other languages
English (en)
Inventor
John De Witte Goodell
Barbare Ivins
John Curtis Wistrand
Vasil Dimitri Tasi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
3M Co
Original Assignee
Minnesota Mining and Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minnesota Mining and Manufacturing Co filed Critical Minnesota Mining and Manufacturing Co
Publication of DE1210581B publication Critical patent/DE1210581B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/60Guiding record carrier
    • G11B15/66Threading; Loading; Automatic self-loading
    • G11B15/67Threading; Loading; Automatic self-loading by extracting end of record carrier from container or spool
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/675Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
    • G11B15/68Automatic cassette changing arrangements; automatic tape changing arrangements
    • G11B15/6885Automatic cassette changing arrangements; automatic tape changing arrangements the cassettes being conveyed within a cassette storage location, e.g. within a storage bin or conveying by belt
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/675Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
    • G11B15/68Automatic cassette changing arrangements; automatic tape changing arrangements
    • G11B15/6895Automatic tape changing arrangements

Landscapes

  • Automatic Tape Cassette Changers (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Ο.:
GlOj
Deutsche Kl.: 42 g-20/04
Nummer: 1210581
Aktenzeichen: M 43555IX a/42 g
Anmeldetag: 1. Dezember 1959
Auslegetag: 10. Februar 1966
Die Erfindung betrifft ein Wechselgerät für Kassetten mit bandförmigen Magnetogrammträgern bei einem magnetischen Schallaufzeichnungsgerät und/oder Wiedergabegerät zum aufeinanderfolgenden Aufzeichnen oder Wiedergeben gewünschter einzelner Magnettonbänder mit einer Aufwickelspule, einem Magnetkopf und Vorrichtungen, um das Band an dem Kopf vorbei zu der Aufwickelspule zu ziehen, und bei dem jedes einzelne Band in einer gesonderten Kassette enthalten ist.
Es ist eine Vorrichtung bekannt, bei der das Magnetband aus der Kassette mit Hilfe einer Einfädelvorrichtung in eine andere Kassette übergeführt wird. Diese Art der Magnetbandführung kann bei der Erfindung nicht verwendet werden, da sie zu Störungen Anlaß gibt.
Auch ein Ladeschacht nach Art der Mehrfachplattenspieler ist schwer verwendbar, da bei einem Magnetbandgerät nicht nur die Abtastnadel auf eine Schallplatte aufgesetzt, sondern eine Magnetbandschleife transportiert und abgetastet werden muß, wofür die bisher bekannten Schallplattenstapelvorrichtungen schwer verwendbar sind.
Die bekannte Speicherung von Signalen auf in einem Speicher übereinander angeordneten Bandschleifen, die wahlweise abtastbar sind, hat den Nachteil, daß die Bandschleifen in handlicher Form nur kurze Informationen aufzunehmen vermögen.
Somit bietet sich als endgültiger Lösungsweg an, das Band als endlose Schleife in einer Kassette (Ringfilm) zu speichern und die Kassetten in einem Sammelspeicher übereinander anzuordnen.
Eine bekannte Anordnung mit dem zuvor erwähnten Aufbau hat den Nachteil, daß verschiedene Bauelemente, wie z. B. Magnetspulen, Motor und Abschaltvorrichtung, Zuleitungen haben müssen, die häufig zu Störungen Anlaß geben.
Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß das Wechselgerät aufweist einen Ladeschacht, in dem die Bandkassetten gestaffelt aufbewahrt sind, eine in dem Ladeschacht beweglich befestigte Plattform, welche die Bandkassetten trägt, verschiedene Vorrichtungen, um aufeinanderfolgende Kassetten von einem Stapel in eine Spielstellung in der Ebene der Aufwickelspule zu bringen, und Kontrolleinrichtungen, welche das Be- bzw. Abspielen des in Spielstellung befindlichen Bandes, das Rückwickeln in der Speicherkassette sowie das Kassettenwechseln veranlassen.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels in den Zeichnungen veranschaulicht. In den Zeichnungen ist
Wechselgerät für Kassetten mit bandförmigen
Magnetogrammträgern
Anmelder:
Minnesota Mining and Manufacturing Company, St. Paul, Minn. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Patentanwalt,
Berlin 33, Auguste-Viktoria-Str. 65
Als Erfinder benannt:
John De Witte Goodell, Greenwich, Conn.;
Barbare Ivins, MiIford, Conn.;
John Curtis Wistrand, Stamford, Conn.;
Vasil Dimitri Tasi, Bridgeport, Conn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 2. September 1959
(837 716)
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Schallaufzeichnungs- und Wiedergabegerät nach der Erfindung,
Fig. IA die Ansicht eines Vertikalschnittes nach Linie IA-IA der Fig. 1, gesehen in Richtung der Pfeile,
F i g. 1B die Ansicht eines Schnittes nach Linie IB-IB der Fig. 1, wobei der Schnitt in Richtung der Pfeile gesehen ist und Einzelheiten des Schaltradmechanismus für die Hülse wiedergibt,
F i g. 1C die Ansicht eines Vertikalschnittes nach Linie IC-IC der Fig. 1, in Richtung der Pfeile gesehen, aus der Einzelheiten der Einfädelvorrichtung für das Band zu ersehen sind,
F i g. 1 ρ die Ansicht eines horizontalen Schnittes nach Linie 1D-ID der F i g. 1A in Richtung der Pfeile; sie zeigt Einzelheiten der Aufnahmespule, wobei die Bandeinführung teilweise um die Spule herumgelegt ist,
F i g. 1E die Ansicht eines Vertikalschnittes nach Linie IEAE der Fig. 1,
Fig. IF eine teilweise Draufsicht, welche die Schaltvorrichtung zeigt, die von dem Hebelarm, der die Andrückrolle trägt, in der Vorrichtung der F i g. 1 bestätigt wird,
Fig. 2 eine Endansicht auf das Gerät nach Fig. 1, von der rechten Seite her gesehen,
609 507/296
F i g. 3 und 3 A sind Ansichten in Draufsicht bzw. Seitenansicht einerMagnet.ogrammträgerkassette nach der Erfindung,
Fig. 3B eine Draufsicht auf einen Kupplungsteil am Ende des Magnetogrammträgers in der Kassette,
Fig. 3C eine teilweise Ansicht im-Querschnitt einer abgeänderten Ausführungsforrn einer Kassette und eines Bandeinführungsteiles für eine Aufnahmespule,
Fig. 4 die Ansicht eines horizontalen Schnittes nach Linie 4-4 der Fig..lA, gesehen in Richtung der Pfeile; die Figur zeigt den Mechanismus in der sogenannten Abspielstellung,
-Fig.-4A die Ansicht eines horizontalen Schnittes nach Linie 4A-4A der Fig. IA, gesehen in Riehtang der Pfeile; die Ansicht zeigt die Unterseite der Kupplungseinrichtung und ihrer beweglichen Teile,
Fig. 4B und 4C Ansichten vertikaler Schnitte nach den Linien 4B-4B und 4C-4C der Fig. 4, gesehen in Richtung der Pfeile; die Figuren zeigen Einzelheiten des Mechanismus für die Betätigung der Rückspul- und Aufnahmekupplung,
F i g. 4 D eine Ansicht längs der Linie 4D-4D der F i g. 4, gesehen in Richtung der Pfeile; die Figur zeigt Einzelheiten des Antriebsmechanismus,
F i g. 5 eine schematische Darstellung eines Steuerschalters zum »Zurückhalten« bzw.- »Nachgeben« für das Gerät nach F i g. 1,
Fig. 6 und 6A zeigen typische Stromkreise zur Betätigung des Gerätes nach F i g. 1 und
F i g. 6 B eine sehematische Darstellung einer Ausführungsform eines Schalters für »Aufzeichnung« und »Abspielen« für das Gerät nach Fig. 1.
(- In den Fig. 1 und IA besteht die Wechselvorrichtung für die Bandbehälter nach der Erfindung im wesentlichen aus einem rechte'ckigen Kasten mit einer oberen Montageplatte 10, auf der eine Aufwickelspure 11, eine stehende Welle 12 und eine mit ihr zusammenarbeitende Anordnung 13 mit einer Andrückrolle 110,. eme.Vomchtung.jL4 mit .ejnern, Sprech- bzw. Wiedergabekopf sowie ein Löschkopf
15 angeordnet ist. An dem einen Ende des Kastens ist ein Schacht 16 zur Aufnahme von Bandkassetten angeordnet, der rechteckigen Querschnitt besitzt und eine mittlere Stapelachse 17 aufweist, die nach oben ragt und am Boden 18 des Schachtes befestigt ist (Fig. IA). ·
Die Stapelachse 17 besitzt eine mittlere Bohrung 19, durch die eine Welle 20 hindurchgeht,, an deren oberem Ende eine Platte 21 angeordnet ist, die nach oben gerichtete Federhalterungen 22 und 23 in ent- sprechenden seitlichen Abständen trägt. Die Halterungen 22 und 23 können durch entgegengesetzte Schlitze 24 bzw. 25 hindurchgreifen, die am oberen Ende der Säule 17 angebracht sind und vorzugsweisedazu dienen, die Hülsen auf die Stapelachse zu bringen, während sie eine zwangläufige Kupplung zwischen der Welle 20 und der Nabe der Kassette herbeiführen, die sich gerade in Abspielstellung befindet, wie dies im folgenden noch näher beschrieben werden soll.
Auf der Kassettenstapelachse 17 zum Laden der einzelnen Kassetten ist eine Platte 26 rechteckiger Form gleitbar befestigt, die normalerweise durch-eine Druckfeder 27 nach oben gedrückt wird. Die Platte 26 trägt einen Hebel 28, der durch einen senkrechten Schlitz 28 a in der Seitenwand des Ladeschachtes
16 hindurchgreift, und als Anschlag dient,.der■ die
Aufwärtsbewegung der Platte 26 unter dem Einfluß der Feder 27 begrenzt. In der "obersten Stellung der Platte 26 dient der Hebel 28, dazu, den Schalter 29 zu öffnen, der geschlossen ist, wenn die Platte nach unten gedrückt wird. Nahe an der einen Ecke-der Platte,26 ist eine nach unten ratende Schutevorrichtung 30 (Fig. IA) befestigt, die bei'30α eine entsprechende Bohrung trägt, so daß sie leicht auf einer Spindel 31 in dem Ladeschacht 16 gleiten kann und die andererseits an der Seitenwand 32 des Schachtes befestigt ist.
Die Spindel 31 (F i g. 1 C) besitzt zwei ähnliche, koaxial verlaufende Teile 33 und 34, die durch einen Luftspalt voneinander getrennt^sind, in welchen eine Bandziehvorrichtung 35 am Ende einer Bandführungsvorrichtung 36, die an der Aufwickelspule 11 befestigt ist, eingreifen kann. Die benachbarten Kanten 33 a und 34 a der Teile 33 und 34 der Spindel sind entsprechend geformt, um eine Öffnung genügenderGröße zu bieten, durch welche die Bandziehvorrichtung 35 in eine koaxiale Stellung mit der Spindel 31 -gebracht werden kann, wie dies die Figur zeigt. Auch die benachbarten gegenüberliegenden Kanten 37 a und 38 a der Spindelteile 33 und 34 wirken, mit Schultern 37 und 38 an der Ziehvorrichtung 35 zusammen, um als Anschlag für diese zu dienen.. . . .
Die. Bandziehvorrichtung 35 kann in koaxialer Richtung, in bezug auf die Spindelteile 33 und 34 beispielsweise durch eine Klinke 41 gehalten werden. Die Klinke 41 steht unter der Spannung einer Feder 42, die bei 43 (Fig. l)an dem Rahmen befestigt ist, und kann sich um. einen Zapfen 44 drehen, der ebenfalls an dem Rahmen befestigt ist. Mit der Klinke 41 ist ein Schalter 44 a verbunden, der normalerweise geschlossen ist, wenn sich die Zugvorrichtung 35 in ihrer Ausgangsstellung zwischen den Teilen 33 und 34 der Ladespindel befindet, und kann geöffnet werden, wenn die Zugvorrichtung aus ihrer Anfangsstellung herausgezogen ist, sobald die B.andeinführungsvorrichtung 36 auf die Aufwickelspule 11 aufgewickelt worden ist.
Die auf der Platte 26 aufgestapelten Kassetten können nacheinander in die Abspielstellung auf der Höhe der Bandeinführungsvorrichtung 36 durch eine Schaltvorrichtung45 (Fig. 1 und IB) gebracht werden, die an der Rückseite des Kassettenschachtes 16 angeordnet ist. Die Schaltvorrichtung 45 besteht aus einem Zapfen 47 mit einer zentralen Bohrung 48, durch die eine Welle 49 hindurchgreift. An ihrem oberen Ende trägt diese Welle 49 eine Platte 50, die von einer Schraubenmutter SOa in ihrer Stellung festgehalten ist. Auf dieser Schraubenmutter 50 a ist eine Halterung 52 gleitbar angeordnet, an deren rückwärtigem Ende ein Führungsstift 51 vorgesehen ist. Der Führungsstift 51 ragt durch eine Bohrung 51a in einem nach oben gesehenen rückwärtigen Teil 50 & der Platte 50 hindurch, während eine Feder 53 die Halterung 52 normalerweise nach vorn drückt.
Das vordere Ende der Halterung 52 ist so ausgebildet, daß die Kassetten frei vorbeilaufen können, wenn sie sich nach unten bewegen, kommen aber mit. ihr zu einem festen Eingriff, wenn sie durch die Feder 27 unter der Platte 26 nach oben gedrückt werden. Die Platte 50 ist ferner mit einem klinkenartigen Teil 54 (F i g, 1). versehen, der um etwa 30° gegen die Halterung 52 geneigt ist, die mit einer Kassette des Stapels zusammenwirkt, um zu verhindern,, daß
die Platte in ihre Ausgangsstellung nach oben steigt, wenn die Kassette in der Wiedergabestellung von der Halterung 52 losgelassen wird. Die Platte 26 ist bei 55 in der dargestellten Weise ausgeschnitten, um den Halterungen 52 und 54 freien Durchtritt zu gestatten.
Eine Feder 56 (Fig. IB) am unteren Ende der Welle 49 dient dazu, die Welle 49 leicht nach unten zu drücken, wenn sich keine Kassetten auf der Platte 26 befinden. Befindet sich dagegen ein Stapel von Kassetten in entsprechender Lage auf der Platte 26, dann drückt die Feder 27 diese nach oben und hebt die Halterung 52 unter Andrücken an die Feder 56 nach oben. In dieser Stellung schließt ein Betätigungsarm 57 auf der Welle 49 einen normalerweise offenen Schalter 58 und zeigt damit an, daß eine Kassette in der Stellung ist, in der das Band angetrieben wird.
Die Welle 49 trägt ferner ein Zahnrad 59, das mit einer Zahnstange 60 im Eingriff steht, die mit dem Anker 61 (F i g. 1) eines Elektromagneten 62 fest verbunden ist. Wird der Elektromagnet 62 erregt, dann wird der Anker 61 in den Elektromagneten hineingezogen und dreht die Welle 49 um den Betrag, der erforderlich ist, um die oberste Kassette auf der Platte 26 in die Wiedergabestellung auf die Höhe der Zugvorrichtung 36 zu bringen, wie dies später noch näher beschrieben werden soll.
Die Kassette 63 (Fig. 3 und 3A) besteht aus einem flachen reckteckigen Behälter, der ungefähr die gleichen Abmessungen hat wie die Spulenplatte 26, in der eine drehbare Nabe 64 angebracht ist, die von einer Magnetogrammträgerspule 65 umschlossen ist.
Der Magnetogrammträger 65 ist um ein verschwenkbares Führungsstück 66 herumgelegt, das von einem auf die Nabe 64 aufgewickelten Stück Band in die richtige Stellung gebracht werden kann und ohne irgendeine Drehbewegung in Schlitzen 66 und 67 gleiten kann, die aus den einander gegenüberliegenden Wänden 68 und 69 der Kassette ausgespart sind. Das Führungsstück 66 kann vom Bandwickel 65 eingestellt werden und hat die besondere Aufgabe, das Band von dem Wickel fernzuhalten, ohne Unstetigkeiten in die Seitenflächen des aufgewickelten Bandes zu bringen.
Das freie Ende des Wickels des Magnetogrammträgers 65 geht von dem Führungsstück 66 aus über eine feste Führung 70 und gelangt schließlich zu einem Greifer 71, der in einer sanft geschwungenen Ausnehmung untergebracht ist, die sich an einer Ecke der Kassette 63 in einer Stellung befindet, in der er mit der Spindel 31 in dem Magazinschacht 16 (F i g. 1) zusammenwirken kann.
Wie man aus F i g. 3 B ersieht, kann der Greifer 71 aus einem Paar praktisch parallel zueinander verlaufender federnder Finger 72 und 73 bestehen, die gerade so groß sind, daß sie die Zugvorrichtung 35 (Fig. 1 C), die am Ende der Bandführungsvorrichtung 36 an der Aufzeichnungsspule 12 befestigt ist, erfassen können.
Die Kassetten 63 sind so gestaltet, daß sie ineinandergreifen, wenn sie aufeinandergestapelt sind, und tragen zu diesem Zweck in den einander benachbarten Oberflächen einander entsprechende Ausnehmungen bzw. Erhöhungen.
Die Nabe 64 der Kassette 63 trägt an ihrer inneren Umfangsfläche eine oder mehrere Nuten 74, die in die Halterungen 23 und 24 am oberen Ende der Stapelachse 17 eingreifen können (Fig. IA). Zweckmäßigerweise ist auch eine passende (nicht dargestellte) Bremse für die Nabe 64 vorgesehen, um Verhaspelungen und Beschädigungen des Bandes zu vermeiden.
Die Kassette 63 hat ferner eine gebogene Ausnehmung 75 (F i g. 3) in einer oberen Seitenfläche neben der Bohrung 72; sie erlaubt, trotz der Halterung 52
ίο und des Schaltmechanismus 45 die Kassette aus dem Ladeschacht 16 (F i g. 1) nicht herauszunehmen.
Die Welle20 (Fig. IA) für den Antrieb der Hülsennabe muß während des Zurückspulens angetrieben werden. Zu diesem Zweck ist sie mit dem Anis triebselement 76 (Fig. IA) einer üblichen Kupplung 77 mit einem Antrieb 78 verbunden, der normalerweise über eine unter Federspannung stehende Gabel 79 (Fig. 4C) im Eingriff mit dem Element 76 steht. Die Gabel ist in dem Punkt 80 an der Unterseite einer mittleren Platte 81 (Fig. 4) drehbar gelagert und trägt einen Knopf 82, der zur Lösung der Kupplung in geeigneten Zeitpunkten während des Betriebes der Vorrichtung mittels einiger Knöpfe 241 und 242 auf einer ebenen Platte 42 betätigt werden kann, wie dies später noch näher beschrieben werden soll. Während der Wiedergabe kann die Aufwickelspule 11 ebenfalls angetrieben werden; sie ist mit dem Antriebselement 84 (F i g. 1 A) einer üblichen Kupplungsvorrichtung 85 verbunden, die ein Antriebselement 86 besitzt, das normalerweise durch eine federnde Gabel 87 mit dem Antriebselement 84 in Eingriff gebracht wird, wobei die federnde Gabel bei 88 an der Unterseite der mittleren Platte 81 (F i g. 4 und 4B) drehbar gelagert ist. Eine zweite Gabel 89 ist im Punkt 90 ebenfalls an der Unterseite der Platte 81 drehbar angeordnet und trägt einen Knopf 91, der durch eine Mehrzahl von Knöpfen 236, 237, 238 und 239 (Fig. 4) auf der Platte 83 betätigt werden kann, um die Gabel 89 wahlweise in zwei Stellungen zu bringen. In der einen Stellung (die in Fig. 4B wiedergegeben ist) steht die Gabel 89 gerade außer Eingriff mit der Kupplung 86, so daß letztere mittels einer schwachen Feder 92 im Eingriff mit der Kupplung 84 steht. In der zweiten Stellung der Gabel 89 sind die Kupplungsteile 84 und 86 vollkommen außer Eingriff miteinander.
Die Aufwickelspule 11 (Fig. 1, IA, ID und IE) hat eine Nabe 93 mit parallel verlaufenden Flanschen 94 und 95. Das Ende der Bandeinführungsvorrichtung 36 ist bei 96 an der Nabe 93 festgemacht, die ihrerseits eine Ausnehmung 97 besitzt, in welche die Zugvorrichtung 35, die mit dem Greifer verbunden ist, aufgenommen werden kann, sobald das Einführungsstück um die Nabe 93 herumgewickelt worden ist. Auch die gegenüberliegenden Innenflächen der Flansche94 und 95 sind z. B. bei 98 (Fig. ID) mit einer Ausnehmung versehen, um Platz für die Zugvorrichtung 35 zu schaffen, wenn sie von dem Umfang der Flansche aus zu der Ausnehmung 97 gelangt.
Die Ton- und Transportrolle 12 (Fig. 1 A) ist mit einer Welle 106 verbunden, die durch eine Bohrung 107 in eine nach unten hängende Spindel 108 eingreift, die unterhalb der Oberplatte 10 angeordnet ist. An ihrem unteren Ende trägt die Welle 107 ein Schwungrad 109.
Die Andrückvorrichtung 13 (F i g. 1 und 1 A) enthält eine Andrückrolle 110, die auf einer Welle 111
befestigt ist, die sich in länglichen Schlitzen 112 und
113 drehen kann, die an den Innenseiten einer Stütze
114 von U-förmigem Querschnitt angebracht sind, die an der Platte 10 bei 115 drehbar gelagert ist. Die Andrückrolle 110 wird normalerweise in die Richtung der Ton- oder Transportrolle 12 durch die freien Enden 116 α und 117 α der Schraubenfedern 116 und 117 gedrückt, die an den Schrauben 118 bzw. 119 befestigt sind und deren Enden 120 und 121 an der Stütze 114 angebracht sind.
Normalerweise wird die Andrückvorrichtung 114 für die Andrückrolle durch eine Feder 122 (F i g. 1) von der Ton- oder Transportrolle 12 ferngehalten, wobei die Feder 122 bei 123 an dem Hebelarm 114 und an der oberen Platte 10 bei 124 befestigt ist. Die Andrückvorrichtung 114 für die Andrückrolle kann durch einen Betätigungshebel 125 mit der Ton- oder Transportrolle 12 in Eingriff gebracht werden, die an einer Welle 126 drehbar gelagert ist, die durch die Platte 10 hindurchgreift und einen Hebelarm 127 'trägt, der eine Rolle 128 trägt, die mit der Rückseite der Andrückvorrichtung 114 für die Andrückrolle im Eingriff steht. Der Betätigungshebel 125 hat noch einen Afm 129, aus dem ein gebogener Schlitz 130 ausgeschnitten ist, in den ein von einem Gleitstück 132 getragener Stift 131 eingreift. Das Gleitstück 132 hat einen länglichen Schlitz 133, durch den ein Stiftepaar 134 und 135 hindurchgreift, das an der oberen Platte 10 befestigt ist. Das Gleitstück 132 ist an dem Anker 136 eines Elektromagneten 137 befestigt, der ebenfalls auf der Platte 10 angeordnet ist.
Wird der Elektromagnet erregt, dann wird der Anker 136 zurückgezogen, nimmt das Gleitstück 132 mit und dreht den Betätigungshebel 125 um semen Zapfen 126. Dadurch drückt die Rolle 128 die Andrückvorrichtung 114 nach außen, um die Andrückrolle 114 in Eingriff mit der Ton- oder Transportrolle 12 zu bringen. Der Betätigungshebel 125 ist so gebaut, daß er Übergewicht hat, so daß er die Vorrichtung 114 mit der Andrückrolle 110 an der Welle 12 festhält, nachdem der Elektromagnet erregt worden ist.
Die Andrückrolle 110 kann mit Hufe eines Elektromagneten 138 außer Eingriff mit der Ton- oder Transportrolle 12 gebracht werden. Der Elektromagnet 138 (F i g. 1 A) hat einen Anker 139, der mit einer Stange 140 verbunden ist, die durch eine Öffnung 141 in einem Hebelarm 142 hindurchgreift, der am unteren Ende der Welle 126 befestigt ist, die den Betätigungshebel 125 trägt.
Wird der Elektromagnet 138 in der Stellung des Betätigungshebels 125 erregt, in der er die Andrückrolle 110 im Eingriff mit der Ton- oder Transportrolle 12 hält, dann wird der Anker 139 zurückgezogen und nimmt die Stange 140 mit. Diese zieht an dem Hebelarm 142 und verdreht die Welle 126 und mit ihr den daran befestigten Betätigungshebel 125, so daß die Vorrichtung 114 für die Andrückrolle unter der Wirkung der Feder 122 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt.
Während eines Schallaufzeichnungsvorgangs muß der Tonträger auf seinem Wege an dem Löschkopf 15 vorbeigeführt werden. Dies erreicht man mit Hilfe eines Hebelarms 144, der in dem Punkt 143 auf der Platte 10 drehbar angeordnet ist. Der Hebelarm 144 trägt ein Andrückkissen 145 aus Filz oder einem anderen Material, das an einem nach oben ragenden Ansatz 146 befestigt ist. Das Kissen 145 wird normalerweise von einer Feder 147 in Richtung auf den Löschkopf 15 zubewegt.
Während des Bandaufwickelvorgangs wird der Hebelarm 144 durch einen Hebelärm 148 von dem Löschkopf 15 ferngehalten; der Hebelarm 148 ist bei 149 drehbar gelagert und hat einen nach oben gerichteten Ansatz 150, der als Halterung dient, um die Drückvorrichtung 144 außer Eingriff zu bringen. Der Arm 148 hat ferner einen nach oben gerichteten
ίο Ansatz 151, der durch eine Öffnung 151a an der Unterseite der Andrückstütze 114 durchgreift, so daß der Hebelarm 148 mit der Stütze zusammen bewegt werden kann.
Aus dem oben Gesagten geht hervor, daß nach Einschaltung des Betätigungshebels 125 im Sinne des Andrückens der Andrückrolle 110 an die Ton- oder Transportrolle 12 der Hebel 144 gleichzeitig losgelassen wird, um mit dem Kissen 145 den Magnetogrammträger gegen den Löschkopf 15 zu drücken.
Eine Hebelanordnung 152 verbindet das eine Ende 153 der Vorrichtung 114 mit einem Arm 154, der bei 155 auf der oberen Platte 10 drehbar gelagert ist und eine Bandführung 156 trägt. Die Bandführung 156 bewirkt das Abheben des Magnetogrammträgers von dem Sprech- und Hörkopf, wenn die Andrückrolle 114 nicht im Eingriff mit der Ton- oder Transportrolle 12 steht, was z. B. beim Zurückspulen der Fall ist.
Die Andrückvorrichtung 114 trägt außerdem noch einen Betätigungshebel 157 für einen Schalter (F i g. 1 F), der bei nicht bestehendem Eingriff von Welle 12 und Andrückrolle 110 die Schalter 158 und 160 a normalerweise geschlossen und die Schalter 159, 160 und 312 normalerweise offenhält. Wird die Vorrichtung 114 in dem Sinne bewegt, daß sie die Andrückrolle 110 in Eingriff mit der Welle 12 bringt, dann werden die Schalter 158 und 160 a geöffnet, während die Schalter 159, 160 und 312 geschlossen werden. Die Tätigkeit dieser Schalter schafft die Voraussetzungen zur Steuerung der neuen Vorrichtung in einer Einrichtung, die weiter unten im einzelnen beschrieben werden wird.
Die Anordnung 14 (F i g. 1) enthält einen Sprech- und Hörkopf bzw. einen Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 161. Der Kopf 161 ist drehbar an den Armen 162 und 163 eines U-förmigen Bauteils mit einem Basisteil 164 befestigt und um eine praktisch horizontale Achse einstellbar, so daß sein Spalt oder seine Spalte parallel zu dem Aufzeichnungsträger gestellt werden können. Zu diesem Zweck kann der Kopf 161 beispielsweise mit Hilfe einer (nicht dargestellten) Feder gegen einen einstellbaren Anschlag in Gestalt einer Kopfschraube 168 gedrückt werden, die in den Basisteil 164 hineingeschraubt ist.
Der Basisteil 164 ist an einer Hohlwelle 165 angebracht, die sich in einem Lager 166 drehen kann, das an einem nach oben ragenden Block 167 angeordnet ist, der seinerseits auf der Platte 10 befestigt ist. Ein Schlitz 166 a erstreckt sich seitlich von dem Lager 166 bis zu der Seitenkante des Blocks 167, dessen Breite mit Hilfe einer Schraube 167 a in dem Block 167 eingestellt werden kann. Durch Regulierung der Schraube 167 a kann die Reibung zwischen der Welle 165 und dem Lager 166 eingestellt werden, es kann aber auch die Welle 165 im Bedarfsfall festgehalten werden.
Der Basisteil 164 hat ferner einen Ausleger 169 (Fig. 1 und 2), der eine Bohrung 170 zur Aufnahme
ίο
einer Welle 171 aufweist. Das untere Ende der Welle 171 ist in eine Gewindebohrung 172 in dem Block 167 eingeschraubt, während das obere Ende einen Knopf 173 trägt. Die Unterseite dieses Knopfes 173 dient als Anschlag, an den der Ausleger 169 normalerweise von einer Feder 169 a angepreßt wird. Durch Drehen des Knopfes 173 kann der Luftspalt oder die senkrechte Lage der Luftspalte in dem Magnetkopf 161 relativ zur Längsrichtung des Magnetogrammträgers eingestellt werden.
Die mechanische Energie zum Antrieb der verschiedenen Wellen in dem Gerät wird von einem einzigen Elektromotor 174 (F i g. 1 A) geliefert, der auf der mittleren Platte 81 angeordnet ist. Der Motor
der durch einen gebogenen Schlitz 200 in der mittleren Platte 81 hindurchgreift und an dem einen Arm eines Kniehebelmechanismus 201 befestigt ist, der auf der Platte 81 im Punkt 202 drehbar gelagert ist. S Der andere Arm des Kniehebelgelenks 201 trägt einen Stift 203, der in einem vertikalen bzw. in einem horizontalen Schlitz 204 bzw. 205 gleiten kann, die beide in einer Platte 206 vorhanden sind, die oben auf der mittleren Platte 81 im Punkt 207 drehbar ίο angeordnet ist.
Die Platte 83 kann durch Gelenke 208 und 209 (Fig. 4A) eingestellt werden, die ihrerseits beide im Punkt 210 auf einem Programmrad 211 drehbar gelagert sind, das durch einen Mechanismus, der später
174 besitzt eine Antriebswelle 175, auf der eine An- 15 noch näher beschrieben werden soll, wahlweise in triebswalze 176 sitzt. fünf verschiedene Stellungen gebracht werden kann.
Das Schwungrad 109 mit vertikaler Welle kann Der Hebel 208 hat einen Schlitz 212, in welchen der von der Antriebswalze 176 aus über eine Leerscheibe Stift 199 auf der Platte 83 eingreifen kann, während 177 angetrieben werden (Fig. IA, 4, 4A und 4D). der Hebel 209 mit einem Haken 213 versehen ist, der Die Leerscheibe 177 wird von einem Arm 178 mit ao den Stift 199 in dem Schlitz 212 zurückhält, wobei einem Schlitz 179 getragen, durch den ein Stift 180 die beiden Hebel 208 und 209 durch eine Feder 214 hindurchgreift, um den Arm 178 bewegbar an einer zu diesem Zweck zusammengehalten werden. Die Tragplatte 181 für die Leerlaufscheiben zu halten. Platte 83 ist ferner über einen Stift 500 mit dem He-Die Leerscheibe 177 wird normalerweise mittels bei 208 verbunden; der Stift greift in einen Schlitz einer Feder 182 in ihrer Lage gehalten, die mit dem 25 501 in dem Hebel 208 ein, wie man am besten aus einen Ende an dem Arm 178 und mit dem anderen den Fig. 4 und 4A ersieht.
Ende an der Platte 181 befestigt ist. Der Hebel 208 trägt außerdem noch einen Stift
Die Platte 181 für die Zwischenräderanordnung ist 215, der in einen Schlitz 216 in dem Betätigungsunterhalb der mittleren Platte 181 in dem Punkt 182 hebel 217 eingreift, der seinerseits in dem Punkt 218 drehbar gelagert und trägt einen drehbaren Arm 183, 30 unter der mittleren Platte 81 drehbar gelagert ist, auf welchem ein zweites Zwischenrad 184 angeord- und der Betätigungshebel ist selbst mit einem Betänet ist. Eine Feder 185, die mit der Platte 181 und tigungsarm 219 versehen. Dieser Betätigungsarm mit der mittleren Platte 81 verbunden ist, drückt nor- kann von Hand bedient werden, um die Platte 83 malerweise die Platte 181 in derjenigen Richtung, während des Aufsuchzyklus außer Eingriff mit dem durch welche die verschiedenen Zwischenräder in 35 Schaltmechanismus zu bringen, wie dies später noch ihre eigentliche Antriebsverbindung miteinander ge- näher beschrieben werden soll, bracht werden. Das Zwischenrad 177 treibt das Der Betätigungsarm 219 trägt einen Schaltstift 220
Schwungrad von der Antriebswalze 176 her an, (F i g. 4), der für sämtliche Betriebszustände des Gewährend das Zwischenrad 184 eine Leerscheibe 186 rätes außer dem »Suchvorgang« einen Schalter 221 (Fig. 4D) von der Antriebswalze 176 her antreibt. 40 normalerweise geschlossen und die Schalter 222 und Die Rolle 186 hat eine Riemenscheibe 187, die durch 223 normalerweise offenhält. Wird der Betätigungseinen Riemen 188 mit der Scheibe 189 gekuppelt ist, arm 219 in die dem »Suchvorgang« entsprechende die ihrerseits wieder mittels Riemen 190 und 191 an Stellung gebracht, dann schließt der Sdhaltstift 220 das Antriebselement 76 der Kupplung 77 bzw. mit die Schalter 222 und 223 und öffnet den Schalter dem Antriebselement 84 der Kupplung 85 gekup- 45 221, wie dies erforderlich ist, um eine Betätigung des pelt ist. Gerätes in der gewünschten Weise zu erzielen.
Die Platte 181 für die Zwischenräder kann um Durch Einstellen der Platte 206 kann das »Suchen«
den Punkt 182 a verschwenkt werden, wie dies erfor- entweder im Vorlauf oder im Rücklauf desMagnetoderlich ist, um die verschiedenen Wellen während grammträgers erfolgen. Die Platte ist deshalb mit der einzelnen Betriebszyklen mit den richtigen Dreh- 50 einem Betätigungsstift 224 versehen, der nach rechts zahlen anzutreiben. Eingeleitet wird dies durch einen in die Stellung »Vorwärtssuchen« und nach links in
die Stellung »Rücklaufsuchen« gebracht werden kann. Der Stift 224 ist mit einer Übertragungsstange 225 gekuppelt, die zwei im Abstand voneinander angegg ordnete Betätigungsnocken 226 und 227 besitzt, die so angeordnet sind, daß sie einen Schalter 228 sofort schließen und einen Schalter 229 schließen, wenn er sich entweder in der »Vorwärtsstellung« oder in der »Rückwärtsstellung« befindet. Diese Schalter sind
der mittleren Platte 81 drehbar ist und einen 60 ein Teil der Regeleinrichtung für das ganze Gerät. Nockenfühlhebel 197 besitzt, der von dem Druck- Die Stange 225 wird durch besondere Hilfsmittel,
knopf 192 auf der Platte 83 betätigt werden kann, z. B. die Zentrierfedern 230 und 231, in der in wie dies später noch näher beschrieben werden wird. F i g. 4 gezeigten Ruhestellung gehalten. Die Stange Das Zwischenrad 194 kann von der Motorwelle 175 225 kann ferner nachgiebig in der »Vorwärts«- oder aus angetrieben werden und treibt ein Rad 198 an, 65 »Rückwärts «-Stellung durch eine federnde Rast das auf derselben Welle wie die Rolle 186 sitzt. gehalten werden, die zu diesem Zweck entweder in
Die Platte 83 hat die aus F i g. 4 ersichtliche Form den Schlitz 234 oder in den Schlitz 234 α einfallen und trägt einen in der Mitte angeordneten Stift 199, kann. Die Rast 233 kann ferner durch einen Elektro-
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Druckknopf 192 (F i g. 4) auf der Platte 83, der mit einer Nockenfläche 193 auf der Platte 181 zusammenarbeiten kann, wie dies später noch im einzelnen beschrieben werden soll.
Ein Antrieb mit geringer Drehzahl der Riemenscheibe 187 wird durch ein Zwischenrad 194 (F i g. 4 D) herbeigeführt, das auf einem Hebelarm 195 angeordnet ist, der um einen Punkt 196 unter
magneten 232 in dem Fall automatisch gelöst werden, daß ein »Vorwärtssuchen« oder »Rückwärtssuchen« unbeabsichtigt bis zu einem Ende des Magnetogrammträgers fortgesetzt worden ist, wie dies im folgenden noch näher beschrieben werden soll. Die Platte83 hat eine Nase235 (Fig.4A), an deren Unterseite eine Anzahl von Knöpfen 236, 237, 238 und 239 angebracht ist, die dazu dienen, die Gabel 89 zu betätigen, damit diese die Kupplung 84
Es muß besonders betont werden, daß diese Wirkung unabhängig von dem anfänglichen Vorrat an Tonträgern in der Kassette ist.
Das Gerät enthält außerdem eine Vorrichtung, um jede beliebige Kassette, die sich in der Stellung für die Bandförderung befindet, während des »Indexzyklus« zurückzustellen. Dies geschieht durch Betätigen eines Druckknopfes 265 (F i g. 5), um damit
einen zweiten Schalterkontakt 264 a. Das Zahnrad 258 ist unmittelbar unterhalb von dem Zahnrad 261 angeordnet und trägt einen Schalterkontakt 264 b, der so angeordnet ist, daß er den Kontakt 264 a bei ganz 5 bestimmten, vorher festgelegten relativen Stellungen der Zahnräder 261 und 258 berührt.
Die Lage der Kontakte 264 α und 2646 ist so gewählt, daß sie am Anfang des »Abspielens« im Eingriff miteinander sind. Ist das Band abgespielt, dann
(Fig. IA) für die Aufwickelspule in den richtigen io entfernt sich der Kontakt 264a von dem Kontakt Zeitpunkten während des betreffenden Zyklus außer 264 b, bis die Hälfte des in der Kassette 63 unterge-Eingriff bringt. Die Platte 83 besitzt ferner einen brachten- Magnetogrammträgers abgespielt ist. Der Nocken 240, der an der Unterseite die Knöpfe 241 Kontakt 264 & beginnt dann allmählich den Kontakt und 242 trägt. Die Knöpfe 241 und 242 dienen zur 264 a einzuholen, bis am Ende des Bandes die beiBetätigung der Gabel 79, damit diese den von der 15 den Kontakte zur Berührung miteinander kommen Kupplung angetriebenen Teil 76 von dem Antriebs- und anzeigen, daß das Ende des Bandes erreicht ist. teil 78 trennen kann, wie dies erforderlich ist, wenn
die Kassetten während des Rücklaufzyklus angetrieben werden sollen. Wie oben bereits ausgeführt, trägt
die Platte 83 auch noch einen Knopf 192, der mit 20
der Nockenfläche 193 der Anordnung auf der Platte
181 und auch mit dem Nockenfühlhebel 196 zusammenarbeiten kann, um die verschiedenen Zwischenräder in der erforderlichen Weise zu bewegen und
damit die Drehzahlen der verschiedenen rotierenden 25 einen normalerweise offenen Schalter 266 zu schlie-Mechanismen während der verschiedenen Betriebs- ßen und die normalerweise geschlossenen Schalter .stufen des betreffenden Zyklus einzustellen. 267 und 267a in der noch zu beschreibenden Steuer-
Das Programmrad 211 (Fig. 2), welches die Platte einrichtung zu öffnen. Eine Betätigung des Druck-83 verstellt, besitzt einen Nocken 243 mit winkel- knopfes 265 während irgendeines anderen Zyklus mäßig gegeneinander versetzten Nocken 244, die da- 30 wird durch eine Anhaltevorrichtung 268 auf dem zu dienen, ein Schalterpaar 245 und 245 a auf der Anker 269 eines Relais 270 verhindert, welches nur mittleren Platte 81 nacheinander zu öffnen und zu während des »Auswählzyklus« betätigt werden kann, schließen. Der Nocken 243 kann durch eine Welle Die Wirkungsweise des Gerätes ist folgende: Nimmt
246 in Umdrehung versetzt werden, die von einem man das Gerät in Betrieb, dann wird zunächst ein Reduziergetriebe 247 aus angetrieben wird, das 35 Stapel von Kassetten 63 auf die Platte 26 aufgelegt seinerseits seinen Antrieb durch einen Elektromotor und nach unten gegen die Wirkung der Feder 27 in 248 erhält. Die Motorwelle 249 trägt eine Scheibe den Ladeschacht 16 gedrückt. Bei Aufhören des 250, die normalerweise durch ein Kissen 251 auf Druckes auf die Kassetten gelangt die oberste Kassette dem Anker 252 eines Elektromagneten 253 abge- des Stapels automatisch in die richtige Lage zum bremst ist. Der Motor 248 und der Elektromagnet 40 Transport des Magnetogrammträgers an dem Magnet-253 werden beide aus Stromkreisen gespeist, welche kopf 161 vorbei zu der Aufwickelspule 11 und zum die Schalter 245 und 245 a enthalten, wie dies später Zurückspulen in die Kassette 63 mit den vorgenoch näher beschrieben werden soll. schriebenen Drehzahlen bzw. Geschwindigkeiten. Ist
Die Welle 246 treibt ferner über ein Kugelrad- diese Folge von Betriebszuständen vollendet, dann getriebe 254 (F i g. 1) einen Stufenschalter 255 an, 45 ermöglicht es die Schaltvorrichtung 45 den Kassetten, der die Regelstromkreise für die automatische Be- sich in solcher Weise nach oben zu bewegen, daß die tätigung des Gerätes vorbereitet und vervollständigt. nächstfolgende Kassette in die Abspielstellung ge-Für die automatische Wirkung ist es unbedingt er- langt, so daß sich der Wiedergabevorgang wiederholt, forderlich, zu wissen, wann der Magnetogrammträger Um nun die in dem obengenannten Zyklus er-
die Aufwickelspule 11 erreicht hat und für den Wie- 50 wähnten Vorgänge durchführen zu können, ist es erdergabevorgang bereit ist. Es müssen auch Mittel . forderlich, den Eingriff der einzelnen Kupplungen der vorgesehen sein, um anzuzeigen, wann das Ende des Drehzahlregelvorrichtungen und der zugehörigen Bandes erreicht worden ist. Diese Aufgabe wird er- Einrichtungen in Übereinstimmung mit einem spezifindungsgemäß durch den in Fig. IA wiedergegebe- fischen Programm für die aufeinanderfolgenden Vornen Mechanismus gelöst. Er besteht aus einem 55 gänge zu steuern. Bei dem dargestellten Ausführungs-Schneckenradgetriebe 256 auf der Welle 20 für die beispiel für eine Steuervorrichtung sind fünf verKassetten, das seinerseits ein Getriebe mit einem schiedene Betriebszustände zu unterscheiden, es sind Zwischenrad 257 antreibt, das mit einem Zahnrad dies »Bereitstellung (Schaltstellung), das »Ab-258 im Eingriff steht. Die Welle für die Aufwickel- spielen«, der »Beschleunigte Rücklauf«, »Stop« und spule trägt ebenfalls ein Schneckenradgetriebe 259, 60 der »Verzögerte Rücklauf«, und zwar in dieser Reiwelches ein Getriebe mit einem Zwischenzahnrad henfolge.
260 antreibt, das seinerseits mit einem Zahnrad 261 Bei dieser Folge von Betriebszuständen müssen
im Eingriff steht. Das Zahnrad 261 trägt einen Schal- durch wiederholte Inbetriebnahme des Schaltmotors terkontakt 262, der mit einem festen Kontakt 263 248 (Fig. 2) verschiedene Voraussetzungen gezum Eingriff .kommt, wenn der Anfang des Magneto- 65 schaffen werden und der Elektromagnet 253 zum grammträgers die Aufwickelspule 11 erreicht hat und Lösen der Bremse betätigt werden, um das Prodas Band sich in der richtigen Lage befindet, um grammrad 211 und den mit ihm gekuppelten Stufenabgespielt zu werden. Das Zahnrad 261 trägt ferner schalter 255 gleichzeitig zu betätigen. Der Schalter
255 besitzt eine Anzahl elektrischer Kontakte zur Vorbereitung der Schließung der erforderlichen elektrischen Stromkreise. Das Programmrad 211 und der Stufenschalter 255 durchlaufen zusammen die fünf aufeinanderfolgenden Betriebszustände und sind miteinander verriegelt, so daß sie nicht außer Takt geraten können.
Um die Anzahl der Verwendungsmöglichkeiten des Gerätes zu vergrößern, ist Vorsorge getroffen, daß der Zyklus zu gewissen Zeiten unterbrochen werden kann, um den Mechanismus für kurze Zeit in anderer Form weiterlaufen zu lassen. So kann es beispielsweise während des Abspielvorganges erwünscht sein, den Magnetogrammträger für kurze Zeit mit einer höheren Geschwindigkeit als der »Vorwärtsgeschwindigkeit« oder »Rücklaufgeschwindigkeit« anzutreiben, um bestimmte auf dem Band aufgezeichnete Signale zu »suchen«. Am Ende einer solchen Unterbrechung des eingestellten Programmablaufs gelangt das Gerät automatisch in einen Betriebszustand, der es gestattet, den normalen automatischen Zyklus fortzusetzen, und zwar auf einen Befehl, der gegeben werden kann, ohne die eigentlichen Betriebsbedingungen zu unterbrechen.
Eine Ausführungsform, die dazu dient, daß das in F i g. 1 gezeigte Gerät die soeben geschilderten Vorgänge ausführt, ist in F i g. 6 dargestellt. Aus Zweckmäßigkeitsgründen soll diese Einrichtung im folgenden im Zusammenhang mit den Wirkungen des Geräts während eines bestimmten Zyklus beschrieben werden.
Als typischer Betriebszustand sei derjenige herausgegriffen, in welchem die Maschine in Ruhestellung ist, wobei die Zwischenräder 184, 177 und 194 alle außer Eingriff sind, und in welchem ein Stapel von Kassetten 63 auf die Platte 26 gelegt worden ist und die Platte selbst in den Ladeschacht 16 hinuntergedrückt worden ist. Die Bewegung der Platte 26 aus ihrer festgehaltenen Stellung ermöglicht die Schließung des normalerweise offenen Hauptschalters 29, wodurch der Antriebsmotor 174 (Fig. IA) an die Hauptspeiseleitung angelegt wird und die Stromzufuhr für den Rücklauf Stromkreis 271 (Fig. 6A) und für den Aufzeichnungsstromkreis 272 erfolgt.
Wird der Stapel von Kassetten losgelassen, dann drückt die Feder 27 (Fig. IA) die Platte26 nach oben, bis die Kassette 63, die sich in der Abspielstellung befindet, zum Anschlag gegen die Schaltklinke 52 gebracht ist. Dadurch wird die Welle 49 (F i g. 1 B) angehoben und der Schalter 58 geschlossen, wodurch die Anwesenheit einer Kassette in der Förderstellung für den Magnetogrammträger angezeigt wird.
Der Betätigungsstromkreis wird dann von dem Bedienenden dadurch von Hand geschlossen, daß er einen »Wiedergabe«-Druckknopf 273 (Fig. 6B) niederdrückt, um die Schalter 274 und 275 zu schließen. Der Schalter 274 bleibt nur so lange geschlossen, wie der Druckknopf 273 heruntergedrückt wird, während der Schalter 275 von einer Klinke 276, die unter Federdruck steht, in geschlossenem Zustand gehalten wird, nachdem der Druckknopf 273 losgelassen worden ist, und erst wieder geöffnet wird, wenn die Klinke 276 durch Erregung eines Elektromagneten 277 gelöst wird.
Die Schließung des Schalters 274 vervollständigt einen Stromkreis, der aus folgenden Teilen besteht: der Speiseleitung 278, dem Leiter 279, einem Kontakt 280, der den Kontakt 281 für die »Index«-Stellung des Stufenschalters 255 berührt, den Leitern 282 und 283, dem geschlossenen Schalter 58 (F i g. 6 und 1 B), einem Leiter 284, den geschlossenen Kontakten 285, 286 des Stufenschalters, um den Auslösemagneten 270 entsprechend zurückzustellen, der durch die Schließung dieses Stromkreises an Spannung gelegt wird. Durch die Einschaltung dieses »Rückstelk-Mägneten 270 wird der Anschlag 268
ίο (Fig. 5) zurückgenommen, so daß der »Rückstell«- Druckknopf 265 heruntergedrückt werden kann, falls dies erwünscht sein sollte.
Damit wird folgender Stromkreis geschlossen: Leitung 284, geschlossene Kontakte 287 und 288 des Stufenschalters, Leitung 290, Schalterkontakte 245, Indexmotor 248 und Elektromagnet 253 zur Lösung der Bremse. Durch die Einschaltung des Indexmotors 248 werden der Stufenschalter 255 und das Programmrad 211 (F i g. 4) aus ihren Anfangs-Index-Stellungen in ihre Abspielstellungen bewegt.
Eine Drehung des Indexnockens 244 durch den Motor 248 öffnet die Kontakte 245 und schließt die Kontakte 245 a, die den Motor 248 unmittelbar an die Speiseleitung 278 legen. Der Motor 248 dreht sich also weiter, selbst wenn der Abspieldruckknopf 273 sofort wieder· losgelassen wird, bis der Nocken 244 in die »Wiedergabe«-Stellung gelangt, zu welcher Zeit die Kontakte 245 α geöffnet und die Kontakte 245 geschlossen sind.
Eine Drehung des Programmrades 211 bringt die Platte 83 in die »Wiedergabe«-Stellung, die in den Fig. 4 und 4A wiedergegeben ist, in welcher die Kupplungsgabel 79 durch den Druckknopf 241 heruntergedrückt wird, so daß die Rückspulkupplung 77 (Fig. IA) gelöst wird; die Gabel89 zur Betätigung der Kupplung wird zum Teil durch den Knopf 239 heruntergedrückt, so daß die Kupplung 86 leicht eingekuppelt wird und der Arm 196 und die Platte 181 mit den Zwischenrädern durch den Druckknopf 192 so verstellt werden, daß die Welle 12 durch das Zwischenrad 177 angetrieben wird und das Schwungrad 109 angetrieben wird, um das Band mit einer Geschwindigkeit von etwa 48 mm je Sekunde anzutreiben, während der Antriebsteil 84 für die Kupplung der Aufwickelspule mit einer Geschwindigkeit von etwa einer Dreiviertelumdrehung je Sekunde über das Zwischenrad 194 für langsame Drehzahlen angetrieben wird, das mit dem Zahnrad 198 im Eingriff steht. Dies bewirkt, daß die Aufwickelspule 11 anfängt, sich im Sinne einer Aufwicklung der Bandeinführungsvorrichtung 36 zu drehen. Die Ziehvorrichtung 35 (Fig. IC) am Ende der Bandeinführungsvorrichtung 36 wird nun aus ihrer Anfangsstellung herausgezogen und nimmt das Kupplungsstück 71 am Ende des Bandes 65 in der Hülse 63 auf der Platte 26 mit und bringt es in die Wiedergabestellung.
Nachdem das Band die Aufwickelspule 11 erreicht
hat, kommen die Kontakte262 und 263 (Fig. IA und 6) zum Eingriff miteinander. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen, der aus folgenden Teilen besteht: der Speiseleitung 278, der Leitung 291, dem geschlossenen Schalter 275, den geschlossenen Kontakten 292 und 293 des Stufenschalters, der Leitung 294, den geschlossenen Kontakten 295 und 296 des Stufenschalters, den geschlossenen Kontakten 262 und 263, den Leitungen 297 und 307, dem Schalter 160 0, der normalerweise durch die Andrückvorrichtung 114 geschlossen gehalten wird, wenn die An-
drückrolle 110 außer Eingriff mit der stehenden Welle 12 (Fig. IF) ist, dem normalerweise geschlossenen »Auswerf «-Schalter 267 a, einer Leitung 308, dem normalerweise geschlossenen »Suchschalter« 221 (Fig. 4), den geschlossenen Kontakten309 und 310 des Stufenschalters, einer Leitung 311 sowie dem Elektromagneten 137 für den Magnetkopf und die Ton- oder Transportrolle und schließlich zurück nach Erde.
Die Einschaltung des Elektromagneten 137 bewirkt, daß die Andrückrolle 110 gegen die Ton- oder Transportrolle 12 gedrückt wird, wie dies oben bereits unter Bezugnahme auf F i g. 1 beschrieben worden ist. Sie treibt den Magnetogrammträger 65 mit der vorschriftsmäßigen konstanten Geschwindigkeit zur Wiedergabe der auf dem Band aufgezeichneten Signale an (z. B. mit etwa 30 mm je Sekunde). Wie gesagt, besitzt die Andrückrone zusammen mit ihrer Lagerung ein Übergewicht, so daß die Andrückrolle 110 in ihrer Betriebsstellung gegenüber der Tonoder Transportrolle festgehalten wird und der Elektromagnet 137 nicht langer als nur einen Augenblick erregt zu werden braucht.
Die Bewegung der Halterung 114 für die Andrückrolle im Sinne eines Andrückens der Rolle 110 an die Welle 12 hat zur Folge, daß .der Schalter 160 a (F i g. 1 F) geöffnet wird, wodurch der Elektromagnet 137 abgeschaltet wird. Gleichzeitig schließt die Stütze 114 der Andrückrolle einen Schalter 312 (F i g. 6 A), der den Stromkreis von dem Rückspielkopf 161 zu dem Rückspielstromkreis 271 schließt. Da nun der Schalter 314 in dem Stromkreis zwischen dem Magnetkopf 161 und dem Rückspielstromkreis 271 zu der Zeit geschlossen war, als das Gerät auf Wiedergabe geschaltet war, werden die Aufzeichnungen auf den Magnetogrammträger 65 nunmehr wiedergegeben.
Ist der Magnetogrammträger 65 vollständig durchgelaufen und abgespielt, dann sind die Kontakte 264 α und 264 b (F i g. 1 A) für die Anzeige des Bandendes gegebenenfalls geschlossen und vervollständigen einen elektrischen Stromkreis, der aus folgenden Teilen besteht: der Speiseleitung 278, der Leitung 291, dem geschlossenen Kontakt 275, den Kontakten 292 und 293 für den Stufenschalter, der Leitung 294, den geschlossenen Kontakten 264 a und 264 b, einem Leiter319, dem Schalter 159 (Fig.IF), der nunmehr geschlossen ist, sowie den Leitungen 320 und 321, die zu dem Elektromagneten 138 zum Loslassen der Andrückrolle führen.
Nunmehr wild der Elektromagnet 138 eingeschaltet. Er bewirkt, daß die Andrückrolle 110 (F i g. 1) in der oben beschriebenen Weise von der Ton- oder Transportrolle 12 abgehoben wird. Durch diese Be-• wegung wird gleichzeitig der Schalter 139 geöffnet, so daß auch der Elektromagnet 138 stromlos wird, und außerdem wird der Schalter 158 (Fig. IF) geschlossen.
Zu diesem Zeitpunkt wird ferner ein Stromkreis geschlossen, der folgenden Verlauf hat: Leitung 321, normalerweise geschlossener Suchschalter 223, Leitung 322, Schalterkontakte 323 und 324, die mit den Kontakten 285 bzw. 287 in Berührung stehen, so daß der Indexmotor 248 und der Elektromagnet 270 zum Loslassen der Auswerfvorrichtung wieder eingeschaltet werden.
Die Einschaltung des Elektromagneten 253 für das Lösen der Bremse und damit die Einschaltung des Motors 248 bringt das Programmrad 211 (F i g. 4) und den Stufenschalter 255 aus der Wiedergabestellung in die Stellung für beschleunigten Rücklauf. Dadurch wird die Stellung der Platte 83 so verändert, daß das Kupplungselement 77 für die Hülsennabe vollständig zum Antriebseingriff mit der Welle 20 gebracht wird (F i g. 1 A); ferner wird die Kupplung 95 durch die Wirkung des Knopfes 237 auf der Gabel 89 (Fig. 4) gelöst,"so daß die Aufwickelspule 12
ίο nicht mehr angetrieben wird; der Arm 195 für das Zwischenrad füf niedrige Geschwindigkeiten und die Platte 181 für die übrigen Zwischenräder werden durch den Knopf 192 so verstellt, daß das Zwischenrad 194 für kleine Drehzahlen ausgeschaltet wird, während das Rad 186 über das Zwischenrad 184 so angetrieben wird, daß die Rückspulwelle 20 mit einer Geschwindigkeit von etwa 42 Umdrehungen je Sekunde angetrieben wird.
Das Band in der Kassette, das sich nun in der Wiedergabestellung befindet, wird nun auf der Spule mit hoher Geschwindigkeit zurückgespult, bis die Kontakte262 und 263 (Fig. IA) für die Bestimmung der Bandstellung sich wieder berühren. Ist dies geschehen, dann wird ein Stromkreis geschlossen, der den Indexmotor 248 und den Elektromagneten 253 für die Lösung seiner Bremse über die Leitungen 297, 307 und 325 und die geschlossenen Kontakte 326 und 287 des Stufenschalters einschaltet. Dies bewirkt die Fortschaltung des Programmrades 211 und des Stufenschalters 255 aus der Stellung »Beschleunigter Rücklauf« in die Stellung »Stop«. In dieser Stellung ist die Lage der Platte 83 so, daß sämtliche Zwischenräder außer Eingriff sind und das Band infolgedessen anfängt langsamer zu laufen.
Ist die Geschwindigkeit des Bandes 65 beträchtlich heruntergegangen, ohne daß das Band jedoch vollständig zum Stillstand gekommen ist, dann wird ein Schalter 327 (F i g. 1 und 6) auf der Aufwickelspule 11 geschlossen. Dieser vervollständigt einen Stromkreis, der von der Speiseleitung 278 über die geschlossenen Kontakte 292 und 328 des Stufenschalters, eine Leitung 329, den geschlossenen Zentrifugalschalter 327, eine Leitung 330, die geschlossenen Kontakte 331 und 287 des Stufenschalters zu dem Indexmotor 248 und zu dem Elektromagneten 253 für die Lösung seiner Bremse führt, die auf diese Weise eingeschaltet werden.
Die Einschaltung des Indexmotors 248 bringt das Prögrammrad 211 und den Stufenschalter 255 aus der Stopstellung in die Stellung für »Langsamen Rücklauf«. Dies bringt den Nocken 83 in eine Stellung, in der die Kupplung 77 (F i g. 1 A) und das Zwischenrad 194 für die niedrigen Geschwindigkeiten miteinander zum Eingriff· kommen, so daß die Rückwickelwelle nunmehr mit niedriger Drehzahl angetrieben wird.
In der Stellung »Langsamer Rücklauf« wird das Band 65 mit mäßiger Geschwindigkeit in die Kassette 63 zurückgespult. Kehrt die Ziehvorrichtung 35 auf der Bandeinführung 36 an der Aufwickelspule 12 in ihre Anfangsstellung koaxial zum Führungszapfen 31 zurück, dann schließt sie den Schalter 44α (Fig. IC). Dadurch wird ein Stromkreis für folgenden Stromlauf geschlossen: Speiseleitung 278, geschlossener Schalter 275, geschlossene Kontakte 292 und 332 des Stufenschalters, Leitung 333, geschlossener Schalter 44 a, geschlossene Kontakte 334 und 335 des Stufenschalters, Leitung 336, geschlossene Kontakte
337 und 287 des Stufenschalters und weiter zu dem Indexmotor 248, wodurch dieser und der Elektromagnet 253 zur Lösung seiner Bremse eingeschaltet werden.
Der Indexmotor 248 schaltet nun das Programmrad 211 und den Stufenschalter 255 aus der Stellung »Langsamer Rücklauf« in die Stellung »Index«, so daß die verschiedenen Kupplungen und Zwischenräder in ihre oben beschriebenen Anfangsstellungen zurückgeführt werden.
Der Zyklus ist nunmehr vollständig beendet, mit Ausnahme, daß noch elektrische Energie durch den Schalter 275 zugeführt wird. Nunmehr wird ein Stromkreis geschlossen, so daß sich folgender Stromverlauf ergibt: von dem Schalter 275 über die geschlossenen Kontakte 292 und 338 des Stufenschalters, die Leitungen 339 und 333, den geschlossenen Schalter 44 a, die geschlossenen Kontakte 334 und 340 des Stufenschalters, eine Leitung 341, die normalerweise geschlossenen Kontakte 342 eines Relais 343, eine Leitung 344 und schließlich über den Schaltmagneten 62 nach Erde, so daß auf diese Weise der Schaltmagnet 62 (Fig. 1) eingeschaltet wird.
Die Einschaltung des Elektromagneten 62 bewirkt, daß der Anker 61 zurückgezogen wird, um die Welle 49 so weit zu verstellen, wie es erforderlich ist, um die Kassetten 63 auf der Platte 26 um eine Position nach oben in dem Programm zu verstellen, um die nächste Kassette in die Bandförderstellung zu bringen.
Durch die Wirkung des Schaltmagneten 62 wird auch ein Schalter 345 (Fig. 1) geschlossen, der für einen Augenblick das Relais über die Leitung 346 direkt an die Speiseleitung 278 legt.
Durch die Einschaltung des Relais 343 werden dessen normalerweise geschlossene Kontakte 242 geöffnet und dessen Kontakte 347 und 348 geschlossen. Das Öffnen der Kontakte 342 bewirkt die Abschaltung des Schaltmagneten 62.
Die Schließung der Relaiskontakte 347 bewirkt die Lösung des Relais 343 durch Anlegen dieses Relais über die Leitung 339, die geschlossenen Kontakte 338 und 292 des Stufenschalters, den geschlossenen Schalter 275 und die Leitung 291 an die Speiseleitung 278.
Die Schließung der Relaiskontakte 348 bewirkt die Einschaltung des Indexmotors 248 'über einen Stromkreis, der von der Leitung 290, den geschlossenen Kontakten 287 und 288 des Stufenschalters, dem Leiter 284, dem geschlossenen Schalter 58, dem Leiter 283, einer Leitung 350 über die geschlossenen Relaiskontakte 348, den normalerweise geschlossenen Schalter 267 (F i g. 5) für die »Auswerfvorrichtung«, die Leitung 339 und die geschlossenen Kontakte 338 und 292 des Stufenschalters, den geschlossenen Schalter 275 und die Leitung 291 zu der Speiseleitung 278 führt.
Die Einschaltung des Indexmotors 248 und des zugehörigen Elektromagneten für die Lösung seiner Bremse führt wiederum zur Fortschaltung des Programmrades 211 und des Stufenschalters 255 aus der Indexstellung in die Wiedergabestellung und damit zu einer Wiederholung der gesamten Vorgänge, wie sie oben beschrieben worden sind.
Wünscht man die Kassette, die gerade in die Bandfördereinrichtung im Indexteil des Zyklus befördert wird, zu übergehen, dann wird der Auswerfknopf 265 nach Beendigung des »Beschleunigten Rücklaufs« heruntergedrückt; der Elektromagnet 270 »Auswerflöser« wird erregt, und zwar im gleichen Zeitpunkt wie der Indexmotor 248, so daß der An-
schlag 268 am Anker des Elektromagneten 269 (F i g. 5) zurückgezogen wird, wodurch der Schalter
266 geschlossen und der Schalter 267 geöffnet wird.
Das Öffnen des Schalters 267 unterbricht den
Stromkreis zu dem Indexmotor 248.
ίο Das Schließen des Schalters 266 vervollständigt einen Stromkreis, um den Schaltmagneten 62 (Fig. 1) mit Strom zu versorgen, der aus folgenden Teilen besteht: der Leitung 344, den geschlossenen Kontakten 351 und 352 des5 Stufenschalters, dem geschlossenen »Auswerfschalter« 266, einer Leitung 353, den geschlossenen Kontakten 354 und 355 des Stufenschalters, der Leitung 341, den geschlossenen Kontakten 340 und 334 des Stufenschalters, dem geschlossenen Schalter 44α (Fig. 6 und 10), den
ao Leitern 333 und 339, den geschlossenen Kontakten 338 und 292 des Stufenschalters, dem geschlossenen Schalter 275 sowie der Leitung 291, die schließlich zu der Speiseleitung 278 zurückführt. Der Schaltmechanismus 45 (F i g. 1) tritt daher wieder in Tätigkeit, um den Stapel von Kassetten 63 auf der Platte 62 zu programmieren und insbesondere die nächstfolgende Kassette 63 in die Bandförderstellung zu bringen. Der »Auswerfknopf« wird dann losgelassen und der normale Zyklus wieder angefangen.
Wie oben ausgeführt, enthält das Gerät eine Vorrichtung, um während des »Wiedergabevorgangs« den Magnetogrammträger mit hoher Geschwindigkeit in einer der beiden Richtungen zu bewegen, um eine bestimmte Aufzeichnung auf dem Band aufzusuchen.
Um das Aufsuchen im »Vorwärtsgang« bzw. im »Rückwärtsgang« während des »Abspielzyklus« vornehmen zu können, wird der Betätigungshebel 219 (F i g. 4) von Hand nach rechts bewegt. Diese Bewegung löst den Nocken 83 von dem Programmrad 211 und bewegt den Stift 500 auf der Platte 83 in eine Stellung koaxial mit der Drehachse 202 des Kniehebelgelenks 201. Gleichzeitig öffnet der Betätigungshebel 220 die Schalterkontakte 221 und schließt die Schalterkontakte 222 und 223.
Um das Aufsuchen im »Vorwärtsgang« durchführen zu können, werden der Stift 224 und die Klinke 206 in F i g. 4 nach rechts bewegt und durch die federnde Rast an dem Elektromagneten 232, die in den Schlitz 234« in der Nase 235 einfällt, in dieser Lage festgehalten. Der Nocken 227 auf der Klinke schließt für einen Augenblick den Schalter 228 und schließt den Schalter 229.
Das momentane Schließen des Schalters 228 (Fig. 4) durch den Nocken 227 schließt einen Stromkreis, der aus folgenden Teilen besteht: dem Leiter 363, den geschlossenen Schalterkontakten 160 (Fig. IF und 6) und dem Leiter 321 zu dem Magneten 138 zum Loslassen der Andrückwelle. Der Elektromagnet 138 wird auf diese Weise an Spannung gelegt, so daß die Andrückrolle 110 außer Eingriff mit der Welle 12 kommt, während der Führungsteil 156 für das Band den Megnetogrammträger außer Eingriff mit dem Wiedergabekopf 161 bringt.
Eine Bewegung der Klinke 206 nach rechts bringt die Platte 83 in diejenige Stellung, in der sie den Antriebsmechanismus so einstellen kann, daß er die Aufwickelspule 11 mit einer Drehzahl, von etwa
609 507/29&
5,5 Umdrehungen je Sekunde in der Vorwärtsrichtung antreibt. Hat man nun auf dem Band 65 die gewünschte Schallaufzeichnung ermittelt, dann werden der Betätigungshebel 219 und die Klinke 225 (Fig. 4) in ihre ursprünglichen Ausgangsstellungen zurückgeführt, wobei die Schalterkontakte 221 geschlossen und die Schalterkontakte 222 und 223 geöffnet werden.
Dabei muß beachtet werden, daß zu dem Zeitpunkt, in welchem die Kontakte 262 und 263 (Fig. IA) zur Ermittlung der Bandstellung geschlossen waren, das Relais 357 (Fig. 6) über einen Stromkreis erregt war, der aus den Leitungen 307 und 358, den normalerweise geschlossenen Relaiskontakten 359 und der Leitung 360 besteht. Nach Erregung des Relais waren die Kontakte 359 geöffnet und die Kontakte 361 und 362 geschlossen.
Das Schließen der Kontakte 361 hielt das Relais 357 im eingeschalteten Zustand dadurch, daß es direkt an die Leitung 304 gelegt wurde.
Das Schließen der Kontakte 262 hielt einen Stromkreis zur Betätigung des Elektromagneten 137 für die Andrückrolle am Ende eines »Suchvorganges« in der oben beschriebenen Weise einsatzbereit.
Dementsprechend wird beim erneuten Niederdrücken des »Wiedergabeknopfes« 273 (Fig. 6B) zum Zweck der Schließung der Schalterkontakte 274 ein Stromkreis über die geschlossenen Relaiskontakte 361 vervollständigt, um den Elektromagneten 137 zum Andrücken an die stehende Welle zu erregen. Hierdurch werden die Andrückrolle 110 (Fig. 1) und die vertikale Welle 12 in Eingriff miteinander gebracht, so daß der Magnetogrammträger wieder mit normaler Bandgeschwindigkeit angetrieben wird.
Für einen »Aufsuchvorgang« in der umgekehrten Richtung wird der Betätigungshebel 219 von Hand betätigt, während die Klinke 225 nach rechts bewegt wird. Die Wirkung ist im wesentlichen die gleiche wie bei dem Aufsuchen im »Vorwärtsgang«.
Der Elektromagnet 232 zum Lösen der »Vorwärtsumkehrung« dient dazu, einen Suchvorgang in jeder beliebigen Richtung bis zu den Enden des Magnetogrammträgers zu beschränken. Wird also ein Suchvorgang in der Vorwärtsrichtung bis zum Ende des Bandes durchgeführt, dann schließen die Kontakte 264 α und 264 & einen Stromkreis, um den Elektromagneten 232 zu erregen. Dadurch wird die Klinke 233 zurückgezogen, so daß die Kulisse 206 unter dem Einfluß der Federn 230 und 231 in ihre Anfangsstellung zurückkehren und den Magnetogrammträger stillsetzen kann.
In ähnlicher Weise werden die Kontakte 262 und 263 (Fig. IA) zum Starten der Bandbewegung geschlossen, wenn ein »Suchvorgang« im »Rückwärtsgang« unbeabsichtigt zu weit ausgedehnt wird; die Kontakte vervollständigen dann einen anderen Stromkreis, um den Elektromagneten 232 zum Auslösen der »Vorwärtsumkehrung« zu erregen, so daß der Magnetogrammträger angehalten wird.
Das oben beschriebene Gerät kann natürlich auch für die Schallaufzeichnung anstatt für die Schallwiedergabe verwendet werden. In diesem Fall muß der Schalter 314 geöffnet und ein Schalter 364 geschlossen werden, um den Magnetkopf 161 an die Stromquelle 272, welche die Schallaufzeichnung übermittelt, anzuschließen. Im übrigen ist die Wirkung im wesentlichen die gleiche wie bei der Schallwiedergabe.
Nachdem die letzte Kassette mit einem Magnetogrammträger abgespielt oder bespielt worden ist, hebt sich die Platte 26 in ihre oberste Stellung, in welcher der Hebelarm 28 den Schalter 29 öffnet (Fig. IA und 6), der die Speiseleitung 278 von dem Netz trennt, so daß die Vorrichtung zum Stillstand kommt. Dadurch wird auch das Relais 277 (Fig. 6B) entregt und läßt die Schalterkontakte 275 los.
F i g. 3 C zeigt eine abgeänderte Ausführungsform
ίο einer Kassette, die eine Einrichtung besitzt, um das Bandende ohne ruckartiges Stillsetzen in seine normale Anfangsstellung zu bringen. Bei dieser Ausführungsform endet das Band 65' in einem Kupplungsstück 7Γ aus irgendeinem geeigneten festen Material, das z. B. ein. plastischer Werkstoff sein kann. Das Kupplungsstück 71' hat eine Form, die sich dem benachbarten Hohlraum in der Kassette 63' konform anpaßt. Das Kupplungsstück 71' hat ferner eine Ausnehmung 365, in die eine Nase 366 an der benach-
ao harten Kassette eingreift und dort genau passend aufgenommen werden kann. Eine in der Kassette 63' angeordnete Blattfeder 367 drückt das Kupplungsstück 71' normalerweise nach oben, so daß es durch die Nase 366, die in die Ausnehmung 365 hineinragt, federnd in seiner Stellung festgehalten wird.
Befindet sich das Kupplungsstück 71' dagegen außerhalb seiner Ausnehmung in der Hülse 65', dann nimmt die Blattfeder 367 die in Fig. 3C in gestrichelten Linien gezeichnete Stellung ein. In dieser Stellung wirkt die Feder mit der benachbarten Wand der Hülse zusammen und bildet eine Bandführung, die das Bandende und das Kupplungsstück 71' in die in der Figur gezeichnete normale Anfangsstellung führt.
Benutzt man ein Kupplungsstück 71' der in F i g. 3 C gezeigten Ausführungsform, dann sollte die Ziehvorrichtung 35' vorzugsweise mit einer Feder 368 versehen werden, die Ösen 368 α und 368 & aufweist, die so geformt sind, daß sie sich entsprechenden Haken 369 α und 369 & an dem Kupplungsstück 71' anpassen. Die gegenüberliegenden Seiten des Kupplungsstückes 71', welche eine darin angebrachte Bohrung 370 begrenzen, sind vorzugsweise in der dargestellten Weise abgeschrägt, so daß die Kassetten bequem an den Federn 368, die auf den Gewindezapfen 31 aufgeschraubt sind, vorbeigelangen können. Die Feder 368 sollte zweckmäßigerweise so bemessen sein, daß die daran angebrachten Ösen 368 a und 368 & gegen die Innenflächen der Haken 369 a und 369 b der Kassette 63' in die richtige Lage für die Bandförderung gedrückt werden, so daß die Bandziehvorrichtung 35' in einwandfreier Weise und mit Sicherheit an das Kupplungsstück 71' gekuppelt wird.
Die Erfindung schafft auf diese Weise ein in hohem Maße wirksames Gerät für die Schallaufzeichnung und Schallwiedergabe mit einer Folge magnetischer Aufzeichnungen. Infolge des völlig neuen Aufbaues der Wechselvorrichtung nach der Erfindung kann ein Magnetogrammträger automatisch von einer Nabe in einer Kassette abgewickelt und wieder auf diese aufgewickelt werden. Darüber hinausgehend, wird durch die neuartige Transport- und Steuereinrichtung eine vollkommen automatische Wirkungsweise erreicht.
Die beschriebene und dargestellte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung kann selbstverständlich in mannigfacher Weise, insbeson-
dere hinsichtlich ihrer einzelnen Teile abgeändert werden, ohne daß dadurch der Rahmen der Erfindung verlassen zu werden braucht. So können beispielsweise an Stelle der Kontakte 264 a, 264 b und 262, 263 in F i g. 1A Mikroschalter sowie dazugehörige Schalterbetätigungshebel verwendet werden. Ferner kann das Eintreffen des Magnetogrammträgers in der Start- bzw. Endstellung durch Schraubenspindeln angezeigt werden, die von den Zahnrädern 256 bzw. 259 angezeigt werden, von denen die eine Schraube eine Mutter trägt, auf der ein Mikroschalter angebracht ist, und die andere Spindel eine Mutter trägt, auf der ein Betätigungshebel für den Schalter angeordnet ist.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Wechselgerät für Kassetten mit bandförmigen Magnetogrammträgern bei einem magnetischen Schallaufzeichnungsgerät und/oder Wie- ao dergabegerät zum aufeinanderfolgenden Aufzeichnen oder Wiedergeben gewünschter einzelner Magnettonbänder mit einer Aufwickelspule, einem Magnetkopf und Vorrichtungen, um das Band an dem Kopf vorbei zu der Aufwickelspule zu ziehen, und bei dem jedes einzelne Band in einer gesonderten Kassette enthalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Ladeschacht (16), in dem die Bandkassetten gestaffelt aufbewahrt sind, eine in dem Ladeschacht beweglich befestigte Plattform (26), welche die Bandkassetten trägt, verschiedene Vorrichtungen (52, 54), um aufeinanderfolgende Kassetten von einem Stapel in eine Spielstellung in der Ebene der Aufwickelspule zu bringen, und Kontrolleinrichtungen (255,83,181), welche das Be- bzw. Abspielen des in Spielstellung befindlichen Bandes, das Rückwickeln in der Speicherkassette sowie das Kassettenwechseln veranlassen, aufweist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kassetten aufnehmende Ladeschacht mit einer Stapelachse (31) ausgebildet ist, die senkrecht in Abstand voneinander und koaxial angeordnete röhrenförmige Teile (33, 34) aufweist, um dazwischen ein Kupplungsstück (35) aufzunehmen, das mit den einzelnen Bändern in jeder Kassette (63) verbunden ist, wenn die Kassetten (63) durch die Halterungsvorrichtungen (52, 54) in die Wiedergabestellung gebracht werden.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Platte (26) auf einer zentral in dem Ladeschacht (16) angeordneten Stapelachse (17) gleitbar befestigt ist und durch eine Feder (27) nach oben gedrückt wird, um die Kassetten (63) nach oben gegen die Halterungen (52, 54) und in Wiedergabestellung zu bringen.
4. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Aufwickelspule eine Bandeinfädelungsvorrichtung (36) befestigt ist, an deren freiem Ende ein Kupplungsstück (35) befestigt ist, um sie mit den einzelnen Bändern (65) zu verbinden, wenn die Kassetten (63) nacheinander in Wiedergabestellung bewegt werden.
5. Gerät nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem oberen Teil des Ladeschachts (16) elektrische Schaltvorrichtungen angeordnet sind, die durch die Platte (26) betätigt werden, um das Gerät nach Abspielen der letzten Kassette aus dem Stapel abzuschalten.
6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Betätigung der Halterungsvorrichtungen eine Welle (49) aufweist, die beweglich zwischen einer oberen und einer unteren Grenze befestigt ist, eine Feder (56), um die Welle gegen die untere Grenze zu drücken, einen von dieser Welle getragenen und mit einer Halterung (54) ausgebildeten Trägerteil (50), eine auf diesem Trägerteil befestigte, seitlich verschiebbare Halterung (52), eine Feder (53), die gewöhnlich diese Halterung (52) in Einraststellung drückt, und eine Betätigungsvorrichtung (62, 61, 60, 59) zum Drehen der Welle, um bei Vollendung des vorbestimmten Zyklus die nächste Kassette (63) in Wiedergabestellung zu bewegen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 862 060, 715 536;
deutsche Patentanmeldung G10536 IX/42g (bekanntgemacht am 15.4.1954);
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1757 348,
074.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
609 507/296 2.66 © Bundesdruckerei Berlin
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