[go: up one dir, main page]

DE1201105B - Drehpflug mit Wendevorrichtung - Google Patents

Drehpflug mit Wendevorrichtung

Info

Publication number
DE1201105B
DE1201105B DEB77392A DEB0077392A DE1201105B DE 1201105 B DE1201105 B DE 1201105B DE B77392 A DEB77392 A DE B77392A DE B0077392 A DEB0077392 A DE B0077392A DE 1201105 B DE1201105 B DE 1201105B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
pair
turning
pressure
linkage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB77392A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Buchmuelen Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILH BUCHMUEHLEN FA
Original Assignee
WILH BUCHMUEHLEN FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILH BUCHMUEHLEN FA filed Critical WILH BUCHMUEHLEN FA
Priority to DEB77392A priority Critical patent/DE1201105B/de
Publication of DE1201105B publication Critical patent/DE1201105B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs
    • A01B3/426Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIb
Deutsche KL: 45 a-3/42
Nummer: 1 201105
Aktenzeichen: B 77392 HI/45 a
Anmeldetag: 24. Juni 1964
Auslegetag: 16. September 1965
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehpflug mit Wendevorrichtung, bei welcher das aus einem Kniehebelpaar bestehende Wendegestänge durch Einknicken das Wenden des Drehpfluges bewirkt, wobei das Einknicken zwangläufig beim Anheben des Pfluges mittels des Krafthebergestänges erfolgt, derart, daß ein mit dem Wendegestänge gekuppeltes Druckhebelpaar von einem beim Anheben des Pfluges auf Längenveränderung belasteten Zusatzglied nach auswärts geschoben wird und hierbei das Kniehebelpaar des Wendegestänges einknickt.
Die Erfindung löst die Aufgabe, einen solchen Pflug unter Einhaltung der Grundkonstruktion für die Drehvorrichtung so auszubilden, daß eine einfache, sicher wirkende Drehung desselben mittels der hydraulischen Hebevorrichtung erzielt ist.
Es ist bereits bekannt, bei Drehpflügen eine Wendevorrichtung so auszugestalten, daß die Drehung nicht von Hand durchgeführt zu werden braucht. Die für das Drehen des Pfluges notwendigen Kräfte werden vielmehr aus der Anhebebewegung des Krafthebers oder aus der Absenkbewegung des Pfluges abgeleitet. Bei den letztgenannten Ausgestaltungen ist im wesentlichen die dem Pflug in angehobener Stellung innewohnende potentielle Energie ausgenutzt, um bei der Absenkbewegung des Pfluges seine Drehung herbeizuführen. Die diesbezüglichen Ausgestaltungen sind nicht nur konstruktiv, sondern auch gebrauchstechnisch nachteilig, weil es sich als ungünstig ergeben hat, den Pflug erst bei der Absenkbewegung zu drehen. Die gebrauchssichere Vollendung der Drehbewegung führt in manchen Fällen wegen der Kürze des Absenkweges zu Schwierigkeiten. Auch sind die diesbezüglich bekannten Ausgestaltungen nachteilig, bei denen während der Anhebebewegung des Pfluges eine Wendefeder gespannt wird, die nach anschließendem Auflösen der Drehverriegelung durch ihre aufgespeicherte Kraft das Umwenden des Pfluges bewirkt. Diese Ausgestaltungen sind vor allen Dingen dem robusten Betrieb solcher Wendevorrichtungen beim Pflügen nicht über längere Gebrauchszeiten gewachsen.
Auch haben sich solche bekannten Ausgestaltungen als nachteilig herausgestellt, bei denen vom Oberlenker gesteuerte Zahnstangen wechselweise das Wenden des Geräterahmens bewirken, wozu letzterer ein entsprechendes Zahnrad besitzt. Insbesondere die hierbei notwendige gegenläufige Bewegung der Zahnstangen verlangen ausrückbare Mitnehmerbolzen, was einen erheblichen Bauaufwand für solche Wendevorrichtung verursacht. Das gleiche gilt auch für solche Ausgestaltungen, die eine endlose Kette ver-Drehpflug mit Wendevorrichtung
Anmelder:
Fa. WiIh. Buchmühlen,
Mettmann (RhId.), Stübbenhaus 90
Als Erfinder benannt:
Wilhelm Buchmühlen jun.,
Metzhausen über Mettmann (RhId.)
wenden, an die entsprechende, vom Oberlenker mittelbar gesteuerte Laschen angreifen. Bei einer ähnlichen bekannten Ausgestaltung werden zum Wechseln der Drehrichtung zwei Hebel verwendet, welche wechselweise ausrückbare Klinken tragen, die unter der Wirkung von einer Zugfeder stehen, derart, daß ein vom Oberlenker mittelbar betätigter Mitnehmer nur jeweils auf eine Klinke einwirken kann und so die um die Wendeachse gewundene Kettenschlaufe zum Vollzug der Wendung des Arbeitsgerätes, beispielsweise des Pfluges, veranlaßt wird. Auch sind solche bekannten Wendevorrichtungen verhältnismäßig störungsanfällig, deren Wendeachse eine Kopfplatte trägt, die außermittig eine Anlenkstelle für eine mit dem übrigen Wendegestänge gekuppelte Lasche aufweist, die mit einem in ihren Weg ragenden, achszentral liegenden Anschlagbolzen zusammenwirkt, dem eine Klinke vorgelagert ist, die die Herbeiführung der jeweils nächsten Grundstellung ermöglicht. Bei all diesen Ausgestaltungen — vornehmlich solchen mit unmittelbar einsetzender Steuerbewegung — setzt das Wenden des Pflugrahmens sofort mit der Anhebebewegung ein. Alle genannten Ausgestaltungen lassen sich auch an einem gattungsgemäßen Pflug nicht anbauen.
Als vorteilhafter haben sich diejenigen bekannten Ausgestaltungen ergeben, bei welchen der Pflug zwar bereits während der Anhebebewegung gewendet wird, jedoch stets erst zu einem Zeitpunkt, an welchem das Werkzeug bereits die Furche mit Sicherheit verlassen hat. Trotz des hierbei erst später einsetzenden Wendevorganges liegt gegen Ende der vollständigen Aushebestellung des Pfluges seine neue Grundstellung vor, und der Pflug kann sicher und maßgerecht in die neue Furche eingebracht werden. Zur Verwirklichung dieser Ausgestaltung ist es bekannt, das Einknicken des Wendegestänges zwangläufig beim Anheben des Pfluges mittels eines Krafthebergestänges
509 687/109
3 4
herbeizuführen, derart, daß ein mit dem Wende- des Drehpfluges angelenkten Zwischenlenkers angestänge gekuppeltes Druckhebelpaar von einem greift, der auf seinem Mittelabschnitt mit dem einen beim Anheben des Pfluges auf Längenveränderung Teil des als Teleskopstange ausgebildeten Zusatzbelasteten Zusatzglied nach auswärts geschoben wird gliedes verbunden ist, welche Teleskopstange zum und hierbei das Kniehebelpaar des Wendegestänges 5 oberen, schlepperseitigen Anlenkpunkt des Pflugaufeinknickt. Der eine Hebel des Druckhebelpaares hängegestänges führt und dessen mögliche Längengreift dabei an dem einen Kniehebel des Wende- Verkürzung durch Begrenzen der teleskopartigen Ingestänges an; der andere Druckhebel ist am Trag- einanderschiebbarkeit seiner beiden Teile einstellkörper des Drehpfluges gelagert. Eine von ihm aus- bar ist.
gehende, das Zusatzglied darstellende Kette führt io Eine weiterhin vorteilhafte Ausgestaltung besteht zu einem Festpunkt am Schlepper. In der pflug- erfindungsgemäß darin, daß der das Druckhebelpaar gerechten Ausgangsstellung der Schare ist das Druck- einknickende Anschlag zur Erzielung einer Festhebelpaar nach unten durchgeknickt. Beim Anheben legung des Einknickzeitpunktes als verstellbarer Exdes Pfluges mittels des Krafthebergestänges bewirkt zenter ausgebildet ist.
die dabei gleichzeitig erfolgende Straffung des ketten- 15 Infolge dieser Ausgestaltung ist eine gebrauchsförmigen Zusatzgliedes eine Bewegung des Druck- stabile, die Kräfte günstig ausnutzende und einfache lenkerpaares in die Strecklage. Dies führt zu einem Bauform eines gattungsgemäßen Drehpfluges mit Einknicken des Wendegestänges. Beim weiteren An- Wendevorrichtung geschaffen. Das Druckhebelpaar heben knickt das Druckhebelpaar in entgegen- leitet die erhebliche Kräfte verlangende erste Dregesetzter Richtung nach oben durch. Dies führt zu 20 hung des Pfluges in Strecklage ein. Es werden daeinem Wechsel der Kraft: Das Druckhebelpaar zieht durch die etwa notwendigen Kräfte in günstiger Weise nunmehr das Wendegestänge wieder in die Streck- auf das Wendegestänge übertragen. Die Einleitung lage. Im ganzen ist durch diese Ausbildung erreicht, kann unter Erzielung großer Beschleunigungsdaß eine zwangläufige Drehung des Pfluges von der momente erfolgen. Die großen Beschleunigungseinen Ausgangsstellung bis in die andere, umgewen- 25 momente bewirken, daß mit Sicherheit die Schwungdete Endstellung erfolgt. Bei der nachfolgenden Ab- kraft des Pfluges ausreicht, um nach Wegfall der senkbewegung wird dem Druckhebelpaar Gelegen- zwangläufigen Bewegung ein Rückkehren bis in die heit gegeben, wieder in die nach unten durch- umgewendete Gegenüberstellung zu erreichen. Die geknickte Ausgangsstellung zurückzukehren, um in erzielbaren Druckkräfte sind sogar groß genug, um der Lage zu sein, beim nächsten Anheben des Pfluges 30 die von einer Klinke verwirklichte Drehverriegelung wieder ein Umwenden der Schare herbeizuführen. des Pfluges zu überwinden, ohne daß es notwendig Die diesbezüglichen Ausgestaltungen, welche vorteil- wäre, durch getrennte Steuerungen vor Einsatz der haft sind, um die Umwendung des Pfluges vollständig Wendekräfte diese Drehverriegelung aufzuheben. Der während der Anhebebewegung zu vollenden, sind Zeitpunkt des Einknickens des Druckhebelpaares aber gebrauchstechnisch noch mit Nachteilen behaf- 35 läßt sich zuverlässig festlegen. Bei dieser Einknicktet. Die Übersetzung der Kraft zur Drehung des PfIu- bewegung ist das Wendegestänge selbst unbelastet, ges unter Einknicken des Wendegestänges ist unvor- Die für das Einknicken des Druckhebelpaares notteilhaft, insbesondere der hierbei vorliegende Übertritt wendige Verkürzung der beiden Endanlenkpunkte des Druckhebelpaares über die Strecklage in die ent- des Druckhebelpaares resultiert aus der freigängigen gegengesetzte Durchknicklage. Störungen lassen sich 40 Verlängerbarkeit des Zusatzgliedes; das Einknickbei dem robusten Gebrauch und wegen der hohen moment des Druckhebelpaares bewirkt also nicht ein auftretenden Schnellkräfte und Bremsmomente nicht rückziehendes Moment auf das Wendegestänge, sonvermeiden. In konstruktiver Hinsicht ist dabei gleich- dem ein Einknickmoment, und bei der folgenden Einzeitig noch nachteilig, daß zum Rücktritt des Druck- knickbewegung verlängert sich das freigängig verhebelpaares in die Ausgangsstellung eine Kupplung 45 längerbare Zusatzglied. Selbst wenn die Strecklage zwischen den beiden Druckhebeln des Druckhebel- des Drucklenkerpaares als eine knapp oberseitig der paares notwendig ist, derart, daß diese Kupplung bei Totpunktlinie ausgebildete Strecklage vorgesehen ist, der Absenkbewegung unterbrochen wird, indem ein treten keine Nachteile, sondern vielmehr Vorteile auf. Sperrbolzen des einen Druckhebels aus einem Aus- Die dann zwingend notwendige, kurze Verlängerung weichschlitz des anderen Druckhebels in einen Längs- 50 des Druckhebelpaares bei Eintritt in die Totpunktschlitz desselben eintritt, um die für den Rücktritt in stellung belastet das Wendegestänge noch einmal die Ausgangslage notwendige Längenverkürzung kurzzeitig und schlagartig in Wenderichtung. Ab da beim Übertritt über die Strecklage zu ermöglichen. liegt eine schlagartige Unterbrechung jeder Kraft-
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wirkung auf das Wendegestänge vor, weil die dann wird dadurch gelöst, daß sich das das Wendegestänge 55 durch das Einknicken des Druckhebelpaares jenseits einknickende Druckhebelpaar beim Anheben des dieser Totpunktlinie erfolgende Längenverkürzung Pfluges zufolge der Druckwirkung des auf Längen- dieses Doppelhebelpaares aus der freigängigen Ververkürzung beanspruchten, freigängig verlängerbaren längerbarkeit des Zusatzgliedes hergeleitet ist. Die Zusatzgliedes in gleichbleibender Strecklage auswärts Einstellbarkeit des Anschlages gestattet diese kurzbewegt und kurz vor Erreichen des Umkehrpunktes 60 zeitige schlagartige Belastung des Wendegestänges in der Pflugdrehung gegen einen Anschlag tritt, welcher Wenderichtung zeitmäßig festzulegen und im übrigen das Druckhebelpaar durchknickt. das Druckhebelpaar rechtzeitig vor Erreichen des
Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht hierbei er- Scheitelpunktes der Drehbewegung zum Einknicken findungsgemäß darin, daß der eine Hebel des in zu bringen, damit der Pflug die restliche HaIb-Richtung seiner Strecklage federbelasteten Druck- 65 drehung bis in die andere gegenüberliegende Aushebelpaares auf Achshöhe des Arretierungszapfens gangsstellung frei durchführen kann. Die Vorsehung der Wendevorrichtung angreift und der zweite Hebel des Zwischenlenkers zur Übertragung der Druckdes Druckhebelpaares am Ende eines am Traggestell kräfte des als Teleskopstange ausgebildeten Zusatz-
5 6
gliedes bringt eine vorteilhafte, konstruktiv einfache genverkürzung teleskopartig ineinanderschiebbar, und gebrauchssichere Bauform. Die Einstellbarkeit Hierzu sind entsprechende Führungen 27'und 27" ander möglichen Längenverkürzung durch Begrenzen geordnet. Es weist die beiden stangenartigen, aus der teleskopartigen Ineinanderschiebbarkeit dieser Flachstahl gefertigten Teile 26 und 27 auf. Zur Be-Teleskopstange ist im Hinblick auf die günstige An- 5 grenzung des teleskopartigen Ineinanderschiebens des passung an verschiedene Pflug- und Schleppertypen Zusatzgliedes 25 dient ein versetzbarer Anschlagvorteilhaft. Im übrigen ist der Drehpflug so aus- bolzen 28. Seine Entfernung vom Gelenkbolzen 22 gebildet, daß eine nicht von seiner Grundkonstruk- bestimmt den Zeitpunkt des Auftreffens einer vertion abweichende Bauform vorliegt. Dies hat den stärkt ausgebildeten, von der Stirnseite des Teiles 26 Vorteil, daß an bereits gelieferte Drehpflüge ohne io abgebogenen Anschlagnase 29 und damit die Einweiteres nachträglich der eine automatische Wen- leitung des Wendevorganges für den Pflug,
dung bewirkende Zusatz anbringbar ist. Diese Tat- Der Teil 27 ist mit einem am Traggestell des Drehsache wirkt sich auch auf die Gesamtfabrikation im pfluges 2 angelenkten Zwischenlenker 30 verbunden. Hinblick auf die vorhandenen Bauteile günstig aus; Hierfür besitzt dieser Zwischenlenker 30 auf seinem es ist keine Umstellung erforderlich. 15 mittleren Abschnitt einen Gelenkzapfen 31. Die orts-
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung feste Anlenkung des Zwichenlenkers 30 erfolgt an
in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt einem Zapfen 32, welcher an von der Stützstrebe 9
A b b. 1 eine Seitenansicht in schematischer Dar- ausgehenden Lagerböckchen 33 gehalten ist.
stellung gegen einen mit der erfindungsgemäßen Das freie Ende des Zwischenlenkers 30 steht über
Wendevorrichtung versehenen mehrscharigen Dreh- ao einen Gelenkbolzen 34 mit dem einen Hebel 35 eines
pflug mit Schlepper, Druckhebelpaares 36 in Verbindung; der andere He-
A b b. 2 die Wendevorrichtung in Einzeldarstel- bei 37 desselben wirkt unmittelbar auf das Wendelung, und zwar in einer der Arbeitsstellung ent- gestänge 11 ein. Das Druckhebelpaar 36 ist in Richsprechenden Lage, tung seiner Strecklage (vgl. Abb. 2) federbelastet.
A b b. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A 25 Hierzu dient eine um den entsprechend verlängerten
der A b b. 2, Gelenkbolzen 38 gewundene Spiralfeder 39. Als
A b b. 4 die Wendevorrichtung bei Ausheben des Strecklage für das Druckhebelpaar 36 ist vorzugs-
Pfluges und bereits eingeleitetem Wenden desselben, weise eine solche Lage gewählt, die die Hebel 35 und
A b b. 5 die Wendevorrichtung nach erfolgter 37 um ein bestimmtes Maß nach oben aus der Tot-
Wendung des Drehpfluges und Arretierung desselben. 30 punktlinie x-x treten läßt. Ein weiteres Durch-
Der an einen Schlepper 1 angekoppelte Drehpflug 2 knicken des Druckhebelpaares 36 ist durch die Vorbesitzt die in entgegengesetzte Richtung weisende sehung eines Sperrböckchens 40 unterbunden. Mit Grindel 3, an deren Enden Pflugschare 4 befestigt diesem Sperrböckchen wirkt die Stirnkante 41 des sind. Die Grindel sitzen am Pflugrahmen 5. Zum Hebels 37 zusammen. Hingegen ist ein Einknicken wechselweisen Einsetzen der Pflugschare 4 weist der 35 des Druckhebelpaares 36 in Gegenrichtung ermög-Pflugrahmen 5 eine Wendeachse 6 auf. Diese tritt licht, und zwar zufolge einer Abrundung der Stirnschlepperseitig in eine Lagerbüchse 7 der Pflugkop- kante 41 an entsprechender Stelle,
pel 8 ein. Zur Stabilisierung der Koppel 8 ist eine Der mit dem Wendegestänge 11 bzw. dessen Knie-Stützstrebe 9 vorgesehen. Koppel 8, Stützstrebe 9 und hebel 10 unmittelbar zusammenwirkende Hebel 37 Lagerbüchse 7 bilden eine Einheit und stellen das 40 ist mittels einer die Gelenkstelle bildenden Gabel 42 Traggestell des Pfluges 2 dar. ausgestattet. Diese umfaßt einen in Achshöhe eines
Zum Drehen des Pflugrahmens 5 dient ein aus Arretierungszapfens 43 angeordneten Gelenkzapfen einem Kniehebelpaar 10,10' gebildetes Wende- 44 des Kniehebels 10. Zur Sicherung der so gebilgestänge 11. Letzteres ist einerends mit einem außer- deten Gelenkstelle ist ein die Gabelschenkel durchhalb der Wendeachse 6 am Pflugrahmen 5 liegenden 45 setzender Splint 45 vorgesehen.
Kugelgelenkzapfen 12 verbunden und andernends am Der Kniehebel 10 ist doppelschenkelig und zuZapfen 13 angelenkt. Der Zapfen 13 liegt im Koppel- sammenhängend ausgebildet (vgl. Abb. 3). Der oberteil 8'. Der Wendevorgang beruht auf der Ein- Arretierungszapfen 43 geht von dem einen Schenkel knickung des Wendegestänges 11. des Kniehebels 10 aus und wirkt mit einer unter Wir-
Unterhalb der Schlepperachse 14 befindet sich der 50 kung der Feder 46 stehenden Sperrklinke 47 zu-
schlepperseitige Anlenkpunkt 15 einer Zugstange 16; sammen. Letztere besitzt Hierzu die Auflauf flächen
der pflugseitige Anlenkpunkt 17 dieser Zugstange 16 47' und 47". Die dieserart gebildete Arretierungsvor-
liegt am unteren Ende der Pflugkoppel 8. Auf beiden richtung dient dazu, den Pflugrahmen in seiner je-
Seiten des Schleppers ist eine derartige Zugstange 16 weiligen Arbeitsstellung betriebssicher zu sperren,
vorgesehen. An jede derselben greift eine Hubstange 55 Der Gelenkzapfen 44 geht von dem anderen Schen-
18 an, die zusammen mit einem Kraftheberarm 19 ein kel des Kniehebels 10 aus. Auf das freie Ende des
für das Heben und Senken des Pfluges dienendes Gelenkzapfens 44 ist eine Platte 48 aufgeschweißt.
Krafthebergestänge 20 bildet. Sie bringt einerseits eine geeignete Lagensicherung
Der Schlepper 1 besitzt eine Ankoppelungseinrich- für den Hebel 37, andererseits dient sie zur Befesti-
tung 21. Diese besteht aus einem Laschenpaar mit 60 gung eines Exzenters 49. Letzterer ist verstellbar und
einer Durchtrittsbohrung für einen Gelenkbolzen 22. beaufschlagt zu einem festlegbaren Zeitpunkt den
Diese Ankoppelungseinrichtung 21 dient zur Anlen- Hebel 37 des Druckhebelpaares 36, so daß dieses
kung des Oberlenkers 23, der mit seinem pflugseitigen Druckhebelpaar einknickt. Der Hebel 37 ist hierzu
Ende im Koppeloberteil 8' mittels des Gelenkbolzens mit einem Anschlagböckchen 50 ausgestattet.
24 kraftschlüssig verbunden ist. 65 Die Funktionsweise der Wendevorrichtung ist wie
Der den Anlenkpunkt für den Oberlenker 23 bil- folgt. Bei der Stellung gemäß A b b. 1 bzw. 2 befindet
dende Gelenkbolzen 22 stellt auch den Anlenkpunkt sich der Pflug in Arbeitsstellung; die Sperrklinke 47
für ein Zusatzglied 25 dar. Dieses ist zu seiner Län- verhindert ein selbständiges Wenden des Pflug-
rahmens 5; das Druckhebelpaar 36 befindet sich in Strecklage. Beim Anheben der Zugstangen 16 mittels des Krafthebergestänges 20 wird das Zusatzglied 25 auf Längenverkürzung beansprucht. Demzufolge trifft die Anschlagnase 29 gegen den Bolzen 28. Der Abstand y zwischen Bolzen 28 und der Anschlagnase 29 ist vorzugsweise so bemessen, daß letzterer erst zu einem Zeitpunkt auftrifft, an welchem die Schare 4 mit Sicherheit aus der Furche herausgetreten sind. Sofort mit Aufeinandertreffen der Anschläge 28, 29 wird über den Zwischenlenker 30 das noch in gleichbleibender Strecklage verharrende Druckhebelpaar 36 nach auswärts in Richtung des Pfeiles ζ bewegt, und zwar unter gleichzeitiger Aufhebung der Verriegelung durch die Sperrklinke 47. Durch das hiernach bewirkte Einknicken des Wendegestänges 11 ist der WendevÖrgang eingeleitet. Es wird dabei die in A b b. 4 veranschaulichte Stellung erreicht, in welcher sich der Pflugrahmen 5 kurz vor Erreichen des Umkehrpunktes befindet. Unmittelbar vor Erreichen dieses Umkehrpunktes trifft der Exzenter 49 gegen das Böckchen 50 des Hebels 37, so daß das Druckhebelpaar 36 durchknickt (vgl. Abb. 5). Die aus der Totpunktlage resultierende, kurze Verlängerung des Drackhebelpaares belastet das Wendegestänge 11 noch einmal kurzzeitig und schlagartig in Wenderichtung. Die zweite Halbdrehung des Pflugrahmens 5 bis in seine gegenüberliegende Ausgangsstellung erfolgt durch die Schwungmasse des Pflugrahmens 5. Auch diese neue Pflugstellung wird wieder durch die Sperrklinke 47 verriegelt. Nach Verriegelung kann der Pflug 2 wieder in seine Arbeitsstellung gemäß A b b. 2 abgesenkt werden. Hierbei gelangt das Druckhebelpaar 36 vermöge der Rückstellkraft der Feder 39 wieder in seine Strecklage; ebenso tritt das Zusatzglied 25 wieder in seine Ausgangsstellung zurück.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Drehpflug mit Wendevorrichtung, bei weleher das aus einem Kniehebelpaar bestehende Wendegestänge durch Einknicken das Umwenden des Drehpfluges bewirkt, welches Einknicken zwangläufig beim Anheben des Pfluges mittels des Krafthebergestänges erfolgt, derart, daß ein mit dem Wendegestänge gekuppeltes Druckhebelpaar von einem beim Anheben des Pfluges auf Längenveränderung belasteten Zusatzglied nach auswärts geschoben wird und hierbei das Kniehebelpaar des Wendegestänges einknickt, dadurch gekennzeichnet, daß sich das das Wendeegestänge (11) einknickende Druckhebelpaar (36) beim Anheben des Pfluges (2) infolge der Druckwirkung des auf Längenverkürzung beanspruchten, freigängig verlängerbaren Zusatzgliedes (25) in gleichbleibender Strecklage auswärts bewegt und kurz vor Erreichen des Umkehrpunktes der Pflugdrehung gegen einen Anschlag (49) tritt, welcher das Druckhebelpaar (36) durchknickt.
2. Drehpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Hebel (37) des in Richtung seiner Strecklage federbelasteten Druckhebelpaares (36) auf Achshöhe des Arretierungszapfens (43) der Wendevorrichtung angreift und der zweite Hebel (35) des Druckhebelpaares (36) am Ende eines am Traggestell des Drehpfluges (2) angelenkten Zwischenlenkers (30) angreift, der auf seinem mittleren Abschnitt mit dem einen Teil (27) des als Teleskopstange ausgebildeten Zusatzgliedes (25) verbunden ist, welches Teleskopgestänge zum oberen, schlepperseitigen Anlenkpunkt (22) des Pflugaufhängegestänges (23) führt und dessen mögliche Längenverkürzung durch Begrenzen der teleskopartigen Ineinanderschiebbarkeit seiner beiden Teile (26 und 27) einstellbar ist.
3. Drehpflug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Druckhebelpaar (36) einknickende Anschlag zur Erzielung einer Festlegung des Einknickzeitpunktes als verstellbarer Exzenter (49) ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1 033 453,
354,1084 504;
österreichische Patentschrift Nr. 198 553;
französische Patentschrift Nr. 1 255 915.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 687/109 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEB77392A 1964-06-24 1964-06-24 Drehpflug mit Wendevorrichtung Pending DE1201105B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB77392A DE1201105B (de) 1964-06-24 1964-06-24 Drehpflug mit Wendevorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB77392A DE1201105B (de) 1964-06-24 1964-06-24 Drehpflug mit Wendevorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1201105B true DE1201105B (de) 1965-09-16

Family

ID=6979458

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB77392A Pending DE1201105B (de) 1964-06-24 1964-06-24 Drehpflug mit Wendevorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1201105B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033453B (de) 1956-10-05 1958-07-03 Volkseigener Betr Bodenbearbei Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Schlepper-Anbaudrehpfluege
AT198553B (de) * 1957-03-08 1958-07-10 Egger Maschf Wendevorrichtung für dreipunktgekuppelte Traktoranbaugeräte mit Wechselwendung
DE1084504B (de) 1958-05-27 1960-06-30 Vogel & Noot Ag Wendevorrichtung fuer Schlepperanbaugeraete
FR1255915A (fr) * 1957-07-02 1961-03-17 Huard Ets Dispositif de retournement pour instrument lié à un tracteur par un attelage troispoints
DE1114354B (de) 1960-11-11 1961-09-28 Lemken Kg Pflugfab Wendevorrichtung fuer in einem Tragrahmen drehbar gelagerte Drehpfluege

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033453B (de) 1956-10-05 1958-07-03 Volkseigener Betr Bodenbearbei Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Schlepper-Anbaudrehpfluege
AT198553B (de) * 1957-03-08 1958-07-10 Egger Maschf Wendevorrichtung für dreipunktgekuppelte Traktoranbaugeräte mit Wechselwendung
FR1255915A (fr) * 1957-07-02 1961-03-17 Huard Ets Dispositif de retournement pour instrument lié à un tracteur par un attelage troispoints
DE1084504B (de) 1958-05-27 1960-06-30 Vogel & Noot Ag Wendevorrichtung fuer Schlepperanbaugeraete
DE1114354B (de) 1960-11-11 1961-09-28 Lemken Kg Pflugfab Wendevorrichtung fuer in einem Tragrahmen drehbar gelagerte Drehpfluege

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1283458B (de) Sessel mit einer ein- und ausfahrbaren Beinstuetze
DE2446516B2 (de) Federnd abgestützter Sitz, insbesondere Fahrzeugsitz, mit einer Vorrichtung zur Höhenverstellung des Sitzteiles
DE2619031C2 (de)
DE1201105B (de) Drehpflug mit Wendevorrichtung
DE2053656A1 (de) Landwirtschaftliches Mehrzweckfahrzeug
DE974568C (de) An einen Schlepper angebauter Drehpflug mit zusammenwirkender Feststell- und Drehvorrichtung
DE1033453B (de) Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Schlepper-Anbaudrehpfluege
DE1457677C2 (de) Kupplungsvorrichtung zum Anschließen von Anbaugeräten an das Dreipunktgestänge von Schleppern
AT216266B (de) Wendepflug
DE1126178B (de) Vorrichtung zum Tragen und selbsttaetigen Wenden eines Schlepper-Anbaugeraetes
AT237956B (de) Oberer Anschlußlenker zur Dreipunktanlenkung von Geräten, insbesondere Schubrechen an Traktoren
DE1557824C1 (de) Laengenveraenderbarer Oberlenker einer Dreipunktanschlussvorrichtung von Schleppern
DE642613C (de) Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge mit scherenfoermigen Kupplungsgliedern
AT230660B (de) Vorrichtung zum Tragen und selbsttätigen Wenden eines Schlepper-Anbaugerätes
DE1535500C (de) Schaltvorrichtung zum Betätigen der Kupplung, insbesondere für Webmaschinen
DE2510209C3 (de) Schaltvorrichtung an landwirtschaftlichen Anbaumaschinen zum wechselseitigen Anheben und Absenken von Spurreißern
DE2302427A1 (de) Ratschenkurbel mit klappbarem kurbelgriff
DE641616C (de) Einrichtung zum Einziehen eines in der Turebene versenkbaren Tuergriffes
DE2837582A1 (de) Arretiervorrichtung fuer ein verschwenkbares element, insbesondere fuer einen verschwenkbaren tragarm einer hebebuehne fuer kraftfahrzeuge
DE845283C (de) Federnder Stossfaenger mit selbsttaetiger Entkupplungsvorrichtung bei UEberschreiten der zulaessigen Zugkraft
DE3334472A1 (de) Hubstange einer dreipunktanhaengevorrichtung eines schleppers
DE1757094C3 (de) Wendewerk für Drehpflüge
AT224495B (de) Stellvorrichtung für Fenster, Türen od. dgl. mit Drehkippflügeln
DE424266C (de) Verriegelung fuer Kastenkipper-Selbstentlader
DE541886C (de) Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung