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DE1114354B - Wendevorrichtung fuer in einem Tragrahmen drehbar gelagerte Drehpfluege - Google Patents

Wendevorrichtung fuer in einem Tragrahmen drehbar gelagerte Drehpfluege

Info

Publication number
DE1114354B
DE1114354B DEP26018A DEP0026018A DE1114354B DE 1114354 B DE1114354 B DE 1114354B DE P26018 A DEP26018 A DE P26018A DE P0026018 A DEP0026018 A DE P0026018A DE 1114354 B DE1114354 B DE 1114354B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
plow
turning device
rotation
turning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP26018A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Lemken
Theodor Van Laak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lemken GmbH and Co KG
Original Assignee
Lemken GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lemken GmbH and Co KG filed Critical Lemken GmbH and Co KG
Priority to DEP26018A priority Critical patent/DE1114354B/de
Publication of DE1114354B publication Critical patent/DE1114354B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs
    • A01B3/426Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Bei Wendevorrichtungen für Drehpflüge, die in einem Tragrahmen drehbar gelagert sind, der mit dem Schlepper mittels eines heb- und senkbaren Anbaugestänges, z. B. eines Dreipunktgestänges, verbunden ist, werden die Relativbewegungen, die der Tragrahmen gegenüber dem Schlepper bzw. gegenüber dem Anbaugestänge beim Anheben des Tragrahmens ausführt, dazu benutzt, das Wenden des Pfluges am Furchenende zu bewerkstelligen. Hierzu ist es bekannt, im Tragrahmen ein Hebelgetriebe anzuordnen, das einerseits an dem drehbaren Pflug-Fahmen und andererseits an einem Lenker des Tragrahmens bzw. an einem Festpunkt des Schleppers angreift.
Beim Wenden des Pfluges muß der Angriffspunkt des Hebelgetriebes an dem drehbaren Pflugrahmen zunächst angehoben werden, bis der Pflugrahmen die Mittelstellung erreicht hat. Nach Überschreiten der Mittelstellung muß sich der Angriffspunkt wieder abwärts bewegen. Da jedoch die Relativbewegung zwisehen den beiden Endpunkten des Hebelgetriebes beim Anheben des Pfluges stetig in einer Richtung fortschreitet, müssen besondere Mittel angewendet werden, um die Drehung des Pflugrahmens nach Überschreiten der Mittelstellung zu vollenden.
Hierzu ist es bekannt, die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Hebelgestänge und dem Pflugrahmen nach Überschreiten der Mittelstellung zu unterbrechen und das dem Pflugrahmen erteilte Schwungmoment zur Vollendung der Drehbewegung zu benutzen. Auch hat man schon beim Anheben des Pflugrahmens eine Feder gespannt und die Federkraft zur Vollendung der Drehbewegung benutzt. Des weiteren ist es bekannt, zwischen dem Hebelgetriebe und dem Angriffspunkt desselben an dem Pflugrahmen eine Ketten- oder Zahnradübersetzung einzuschalten, die so bemessen ist, daß die Aufwärtsbewegung des Hebelgetriebes ausreicht, die volle Drehbewegung des Pflugrahmens zwangläiifig durchzuführen. Das Übersetzungsgetriebe ist jedoch störanfällig und aufwendig. Es muß vor Verschmutzung geschützt werden, und das hierzu erforderliche Gehäuse beansprucht verhältnismäßig viel Platz und zusätzliche Kosten.
Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, ohne Anwendung eines Übersetzungsgetriebes die erforderliche Drehbewegung des Pftugrahmens zwang-Kußg von der Ausgangsstellung bis in die Endstellung durchzuführen. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß annähernd bei der halben Pflugdrehung die Richtung der von dem Betätigungshebel über das Hebelgetriebe auf den Pflugrahmen ausge-Wendevorrichtung für in einem Tragrahmen drehbar gelagerte Drehpflüge
Anmelder:
Pflugfabrik Lemken K. G., Alpen (Ndrh.)
Beanspruchte Priorität:
Schaustellung auf der am 15. Mai 1960 eröffneten
46. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in Köln.
Dipl.-Ing. Heinrich Lemken, Wesel/Rhein,
und Theodor van Laak, Menzelen (Kr. Moers),
sind als Erfinder genannt worden
übten Kraft, also die Zugkraft oder die Druckkraft, wechselt und beim Rückführen des Hebels in seine Ausgangsstellung die Kupplung mit dem Hebelgetriebe: unterbrochen ist.
Es gibt viele Ausführüngsformen für ein derartiges Hebelgetriebe. Es kann beispielsweise nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung der Betätigungshebel zwei nacheinander mit dem Hebelgetriebe in kraftschlüssige Verbindung kommende Arme aufweisen, von denen der die Zugkraft übertragende Arm in ein hakenförmiges Gelenkglied des. Hebelgetriebes einhakt, das mittels einer Feder in Kupptangsstellung gehalten wird, und beide Arme kurvenförmige Anlageflächen aufweisen, die eine Relativbewegung zwischen den ineinandergreifenden Hakenteilen herbeiführen, so daß die kraftschlüssige Verbindung der beiden Teile nach einer halben Pflugdrehung zwangläufig gelöst wird und der die Druckkraft übertragende Arm gegen einen Nocken des Hebelgetriebes bis zur vollendeten Pflugdrehung drückt.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird zwischen dem Betätigungshebel und dem Hebelgetriebe ein mit dem Betätigungshebel in der Ausgangsstellung einen Winkel einschließender Gelenkstab eingeschaltet, der beim Wendevorgang über die Strecklage hinweg in die entgegengesetzte Winkelstellung gebracht wird und dessen an dem Betätigungshebel angreifendes Ende beim Rückfüliren des Betätigungshebels in die Ausgangsstellung zur Rückführung über die Strecklage gleitet.
109 690/107
Die Erfindung ist anwendbar für solche Wendevorrichtungen, bei denen beispielsweise zwischen dem Hebelgetriebe und dem Schlepper eine Kette oder ein längenveränderlicher Stab eingeschaltet ist, oder für solche Wendevorrichtungen, bei denen der obere Lenker des Anbaugestänges zweiteilig ausgeführt ist und der dem Tragrahmen zugeordnete Teil gleichzeitig einen Teil des Hebelgestänges darstellt. Der Betätigungshebel kann auch von Hand bewegt werden, wie auch die potentielle Energie des angehobenen Pflugrahmens für den Wendevorgang benutzt werden kann.
Die Erfindung und weitere Einzelheiten derselben sind in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 eine Wendevorrichtung mit Pflugrahmen in Seitenansicht,
Abb. 2 einen Schnitt in Richtung II-II der Abb. 1,
Abb. 3 bis 5 verschiedene Zwischenstellungen der Wendevorrichtung nach Abb. 1 und 2,
Abb. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel in Seitenansicht,
Abb. 7 bis 9 Zwischenstellungen der Wendevorrichtung nach Abb. 6,
Abb. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel in Seitenansicht,
Abb. 11 bis 13 Zwischenstellungen der Wendevorrichtung nach Abb. 10.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 ist der Tragrahmen 1 mit der daran befestigten Wendeachse 2 in üblicher Weise mittels eines Anbaugestänges, das aus zwei unteren Lenkern 3 und einem oberen mittleren Lenker 4 besteht, mit dem nicht dargestellten Schlepper verbunden. An das Anbaugestänge 3, 4 greift eine nicht dargestellte Hubvorrichtung zum Heben und Senken des Tragrahmens 1 an.
Auf der Wendeachse 2 ist der Pflugrahmen 5 mit den daran befestigten wechselweise einzusetzenden Arbeitswerkzeugen 6 und 7 drehbar gelagert. Das vordere Ende des Pflugrahmens trägt einen Flansch 8 mit zwei um 180° versetzten Rasten 8 α, in die ein federbelastetes Sperrglied 9 einrastet und somit den Pflugrahmen 5 in seiner jeweiligen Arbeitsstellung festhält.
Zum Wenden des Pflugrahmens 5 dient ein Hebelgestänge, das von dem Tragrahmen! getragen bzw. geführt wird. Es besteht aus dem Zug- und Druckkräfte übertragenden Hebel 10 und dem Hebel 11. Der Hebel 10 greift mit seinem einen Ende an einem außerhalb der Wendeachse 2 liegenden Gelenkpunkt 12 des Pflugrahmens 5 an. Das andere Ende des Hebels 10 ist mittels des Gelenkes 13 mit dem Hebel 11 verbunden, der mit dem Stift 11a in dem Führungsschlitz 14 des Tragrahmens 1 auf und ab bewegbar geführt ist und einen hochstehenden Nocken 11 b aufweist. Zwischen dem Gelenk 13 und dem Führungsschlitz 14 ist an dem Hebel 11 ein hakenförmig gebogenes Gelenkglied 15 um den Drehzapfen 16 schwenkbar gelagert. Der Betätigungshebel für den Wendevorgang ist mit 17 bezeichnet und stellt einen zweiarmigen Hebel dar, der um den Drehzapfen 18 des Traggestells 1 drehbar gelagert ist. Mit dem Hebelarm 17 a des Betätigungshebels 17 ist der Lenker 4 gelenkig verbunden, während der Hebelarm 176 des Betätigungshebels 17 beiderseits seiner Symmetrieebene je einen gekrümmten Druckfinger 17 b' und 17 b" aufweist. In der Normalstellung übergreift das hakenförmige Gelenkglied 15 den Druckfinger 17 b', wobei die Druckfeder 19 das hakenförmige Gelenkglied 15 gegen den Druckfinger 17 b' ständig andrückt. An dem Hebel 11 ist ein Gelenkglied 20 zweckmäßig an dem Stift 11 α angehängt und mit dem anderen Ende mit dem einen Arm 21 α eines in dem Traggestell 1 drehbar gelagerten Winkelhebels 21 gelenkig verbunden. Der andere Arm 21 b des Winkelhebels 21 liegt an dem Anschlag 22 des Sperrgliedes 9 an.
ίο Diese Wendevorrichtung arbeitet folgendermaßen: Beim Anheben des unteren Lenkers 3 durch die Hubvorrichtung wird der Betätigungshebel 17 um seinen Drehzapfen 18 verschwenkt. Die einzelnen Schwenkstellungen sind in den Abb. 3, 4 und 5 dargestellt. Bei der in Abb. 3 gezeigten Stellung hat der Druckfinger 17 b' durch Eingreifen in den Haken des hakenförmigen Gliedes 15 den Hebel 11 bis zu der oberen Begrenzung des Führungsschlitzes 14 angehoben. Dadurch wird das Sperrglied 9 mittels des Winkelhebels 21 aus der Raste 8 α herausgezogen und damit die Arretierung des Pflugrahmens 5 gelöst. Beim weiteren Anheben des Tragrahmens 1 und dadurch bewirkten Verschwenken des Betätigungshebels 17 wird der Hebel 11 um den Anlagepunkt, den der Stift 11« im Führungsschlitz 14 erhalten hat, nach oben verschwenkt, so daß der Pflugrahmen 5 um 90° verschwenkt wird, und zwar infolge der Massenwirkung etwas über den Totpunkt. Wie Abb. 4 zeigt, hat sich in dieser Stellung der Druckfinger 17 b" gegen den Nocken 11 b gelegt und drückt nunmehr unter Beibehaltung der Drehrichtung des Hebels 17 den Hebel 11 und damit auch den Hebel 10 wieder nach unten, so daß beim Erreichen der in Abb. 5 dargestellten Stellung die Drehung vollendet ist. Das federbelastete Sperrglied 9 rastet nun in die andere Raste 8 a ein und bewegt dabei den Stift 11a des Hebels 11 in dem Führungsschlitz 14 nach unten.
Es sei darauf hingewiesen, daß in Abänderung des Ausführungsbeispiels nach den Abb. 1 bis 5 der obere Lenker 4 auch unmittelbar an dem Tragrahmen 1 angelenkt sein kann, wobei der Hebelarm 17« des Hebels 17 zur Bedienung durch Handkraft verlängert ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Abb. 6, 7, 8 und 9 sind gleichartige Teile mit den gleichen Bezugszahlen versehen wie bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel. Abweichend von diesem ist der Zug- und Druckkräfte übertragende, mit seinem einen Ende an einen außerhalb der Wendeachse 2 liegenden Gelenkpunkt 12 des Pflugrahmens 5 angreifende Hebel 10 mit seinem anderen Ende an einen in der Richtung der Achse 2 um den Gelenkpunkt 23 des Tragrahmens 1 schwenkbaren Hebel 24 bei 25 angelenkt. Dabei liegen die Gelenkachse 23 des Hebels 24 und die Gelenkpunkte 12 und 25 des Hebels 10 in Arbeitsstellung des Pfluges 6 bzw. 7 in einer Ebene, deren Schnittkante mit der durch die Drehachse 2 des Pfluges gelegten waagerechten Ebene senkrecht zur Drehachse 2 des Pfluges verläuft, wobei jedoch der Gelenkpunkt 25 um ein geringes Maß aus der genannten Ebene über den Totpunkt hinaus verlagert ist. Dem Hebel 24 dient dabei das Traggestell 1 als Begrenzungsanschlag. Der Betätigungshebel 17 ist ebenfalls als zweiarmiger Hebel ausgebildet; jedoch hat der Hebelarm einen Längsschlitz 17 c, der an seinem äußeren Ende eine Raste 17 c' aufweist. An dem Hebel 24 ist der Gelenkstab 26 um den Zapfen 27 gelenkig gelagert. Das andere Ende des Gelenk-
Stabes 26 trägt einen Führungsstift 28, der in dem Führungsschlitz 17 c gleitend geführt ist und in der Arbeitsstellung in der Raste 17 c' gehalten wird, so daß er Zug- und Druckkräfte über den Gelenkstab 26 auf den Hebel 24 übertragen kann. Der Hebelarm 17 a des Betätigungshebels 17 trägt an seinem Ende eine Kette 29, die an einem festen Punkt 30 des Schleppergestells S befestigt ist.
Diese Wendevorrichtung arbeitet folgendermaßen: Beim Anheben mittels des Krafthebers 31, dessen Hebelarm 31a mittels der mittels Spannschlosses 32 längenveränderlichen Verbindungsstangen 33 mit den beiden unteren Lenkern 3 verbunden ist, wird zunächst der arbeitende Pflug 7 aus dem Boden gehoben, bis die Kette 29 gestrafft ist. Beim weiteren Anheben wird der Betätigungshebel 17 um seinen Drehzapfen 18 verschwenkt. Durch das dabei erfolgende Strecken des Winkels, den der Hebelarm 17 b mit dem Gelenkstab 26 bildet, wird der Hebel 24 nach hinten gedrückt, bis er in die in Abb. 7 dargestellte Stellung gelangt ist. Dabei wird der Pflugrahmen 5 um 90° gedreht und gelangt durch das Schwungmoment der bewegten Massen um einen kleinen Betrag über diese Stellung hinweg. Beim weiteren Anheben wird der Hebel 24 wieder an den Tragrahmen 1 mittels des Gelenkstabes 26 herangezogen, wie dies Abb. 8 zeigt, wobei die zwangläufige 180°-Drehung des Pflugrahmens 5 beendet ist.
Nachdem der Pflug wieder abgesenkt ist, hängt die Kette 29 lose durch, so daß die an dem Hebelarm 17 b angreifende Zugfeder 19 den Hebel 17 und den Gelenkstab 26 wieder in die Ausgangsstellung zurückziehen kann. Der Führungsstift 28 gleitet dabei in dem Führungsschlitz 17 c bis in die in Abb. 9 gezeigte Stellung und wieder zurück, bis er in die Raste 17 c einrastet.
Die in den Abb. 6 bis 9 dargestellte Wendevorrichtung weist noch eine an sich bekannte Einrichtung zur Neigungsverstellung der Arbeitswerkzeuge 6 und 7 auf. Zu diesem Zweck ist der Hebel 24 in dem Tragrahmen 1 höhenverstellbar gelagert. Die Höhenlage des Hebels 24 und damit der Drehpunkt 23 bestimmt die jeweilige Neigungseinstellung der Arbeitswerkzeuge 6 und 7. Um dies zu ermöglichen, ist der Gelenkpunkt 23 mit einer in den Tragrahmen 1 hineinreichenden Verlängerung 23 a versehen, die nach unten zu einer Schlitzführung 23 b ausgebildet ist. Schrauben 34 im Tragrahmen 1 dienen dazu, die Schlitzführung 23 b in jeder Höhenlage in paralleler Stellung zu sich selbst zu haltern und nach erfolgter Einstellung durch Anziehen der Schraubenmuttern festzuklemmen. Die Höheneinstellung des Gelenkpunktes 23 wird mittels einer Schraubenspindel 35 bewirkt, wobei die Verlängerung 23 a die Spindelmutter darstellt.
Es kann vorkommen, daß die Symmetrieebene des Tragrahmens 1 beim Arbeiten nicht gleichmäßig für Hin- und Rückfahrt steht, so daß die Arbeitswerkzeuge 6 und 7 beim Arbeiten nicht die gleiche Neigung aufweisen. Um diesen Neigungsfehler auszugleichen, ist in bekannter Weise eine der beiden Verbindungsstangen 33 zwischen dem Hebelarm 31a des Krafthebers 31 und dem unteren Lenker 3 durch das Spannschloß 32 längenveränderlich.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Abb. 10 bis 13 bezeichnen ebenfalls die bisher verwendeten Bezugszahlen gleiche Teile. Abweichend von dem Ausfüh rungsbeispiel nach den Abb. 6 bis 9 wird der Wendevorgang in an sich bekannter Weise durch die potentielle Energie der angehobenen Arbeitswerkzeuge 6 und 7 mit dem Pflugrahmen 5 bewerkstelligt.
Um auch hierbei die kraftschlüssige 180°-Drehung des Pflugrahmens 5 zu erzielen, greift, wie bei dem Ausführangsbeispiel nach Abb. 1, der obere Lenker 4 an dem Hebelarm 17 a des zweiarmigen Hebels 17 an. Der Hebelarm 17 a trägt einen Sperrhebel 36, dessen Hebelarm 36 a als Sperrklinke 36 a' ausgebildet ist, die über den Gelenkzapfen 27 des Gelenkstabes 26 greift und damit den Hebel 24 während des Anhebevorganges in seiner Stellung festhält. Nach Erreichen der für den Wendevorgang erforderlichen Anhebestellung wird die Sperrklinke 36 a' durch einen von dem Bedienungsmann auf den Hebelarm 36 b ausgeübten Zug ausgelöst. Da der obere Lenker 4 in dieser Stellung auf Zug beansprucht ist, wird zunächst der Winkel zwischen dem Hebelarm 17 b des Hebels 17 und dem Gelenkstab 26 gestreckt, wie Abb. 11 zeigt, und bei der ersten 90°-Schwenkung des Pflugrahmens 5 auf den Hebel 24 Druckkräfte ausgeübt. Nach Überschreiten der Totpunktlage ändert sich die Kraftrichtung im Gelenkstab 26, und der Hebel 24 wird zur Bewirkung der zweiten 90°-Schwenkung wieder, wie Abb. 12 zeigt, in die Ausgangslage zurückgeführt. Sobald eines der Arbeitswerkzeuge 6 und 7 auf den Boden aufsetzt, ändert sich die Kraftrichtung im oberen Lenker 4. Durch die dadurch auf den Hebelarm 17 a ausgeübte Druckkraft werden der Hebel 17 und der Gelenkstab 26 wieder in die Ausgangslage zurückgebracht, und die Sperrklinke 36 a' fällt selbsttätig über den Gelenkzapfen 27 und arretiert den Hebel 24.

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Wendevorrichtung für Drehpflüge, die in einem Tragrahmen drehbar gelagert sind, der mit dem Schlepper mittels eines heb- und senkbaren Anbaugestänges verbunden und in dem ein Betätigungshebel gelagert ist, auf den zum Wenden des Pfluges eine Kraft zur Erzeugung eines Drehmomentes in einer Drehrichtung ausgeübt und dessen Drehbewegung mittels eines Hebelgetriebes auf den um eine Wendeachse drehbaren Pflugrahmen übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß annähernd bei der halben Pflugdrehung die Richtung der von dem Betätigungshebel (17) über das Hebelgetriebe auf den Pflugrahmen (S) ausgeübten Kraft (Zug oder Druck) wechselt und beim Rückführen des Hebels (17) in seine Ausgangsstellung die Kupplung mit dem Hebelgetriebe unterbrochen ist.
2. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (17) zwei nacheinander mit dem Hebelgetriebe (10, 11) in kraftschlüssige Verbindung kommende Arme (17Z?', YIb") aufweist, von denen der die Zugkraft übertragende Arm (YIb') in ein hakenförmiges Gelenkglied (15) des Hebelgetriebes (10, 11) einhakt, das mittels einer Feder (19) in Kupplungsstellung gehalten wird, und beide Arme (17 V, YIb") kurvenförmige Anlageflächen aufweisen, die eine Relativbewegung zwischen den ineinandergreifenden Hakenteilen (15, YIb'; lib, YIb") herbeiführen, so daß die kraftschlüssige Verbindung der beiden Teile (15, YIb') nach einer hai-
ben Pflugdrehung zwangläufig gelöst wird und der die Druckkraft übertragende Arm (XIb") gegen einen Nocken (U) des Hebelgetriebes (H, 10) bis zur vollendeten Pflugdrehung drückt.
3. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Betätigungshebel (17) und dem Hebelgetriebe (24,10) ein mit dem Betätigungshebel (17) in der Ausgangsstellung einen Winkel einschließender Gelenkstab (26) eingeschaltet ist, der beim Wendevorgang über die ία Strecklage hinweg in die entgegengesetzte Winkelstellung gebracht wird und dessen an dem Betätigungshebel (17) angreifendes Ende beim Rückführen des Betätigungshebels (17) in die Ausgangsstellung (17c) in einem Schlitz des Betätigungshebels (17) zur Rückführung über die Strecklage gleitet.
4. Wendevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (19) an dem Gelenkstab (26) oder an dem Betätigungshebel (17) angreift, die während der ersten Hälfte des Wendevorganges gespannt wird, so daß nach vollendetem Wendevorgang der Gelenkstab (26) und der entlastete Betätigungshebel (17) wieder in die Ausgangsstellung gebracht werden.
5. Wendevorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, bei der der vom Betätigungshebel bewegte Hebel des Hebelgetriebes um eine rechtwinklig zur Drehachse des Pfluges verlaufende Achse lotrecht schwenkbar ist und mittels eines Lenkers mit einem außerhalb der Drehachse gelegenen Punkt des Pflugrahmens gelenkig verbunden ist und wobei die Drehachse des ersten Hebels und die Gelenkpunkte des zweiten Hebels in einer Ebene liegen, deren Schnittkante mit der durch die Drehachse des Pfluges gelegten waagerechten Ebene senkrecht zur Drehachse des Pfluges verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkstab (26) an dem ersten Hebel (24) des Hebelgetriebes (24, 10) angreift.
6. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (17 c) eine Raste (17 c') aufweist, in die ein Zug- und Druckkräfte übertragender Stift (28) des Gelenkstahes (26) einrastet.
7. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Betätigungshebel (17) ein auslösbarer Klinkenhebel (36) verbunden ist, der zur Sperrung des Hebelgetriebes (24, 10) dient.
8. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehgelenk (23) des Hebelgetriebes (24, 10) höhenverstellbar im Tragrahmen (1) gelagert ist.
9. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise eine der beiden an den unteren Lenkern (3) angreifenden Hubstangen (33) längenveränderlich ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 644 385.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 690/107 9.61
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201105B (de) 1964-06-24 1965-09-16 Wilh Buchmuehlen Fa Drehpflug mit Wendevorrichtung
DE1206189B (de) 1964-04-17 1965-12-02 Eberhardt Geb Drehvorrichtung fuer Anbaudrehpfluege

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2644385A (en) * 1950-07-26 1953-07-07 Deere & Co Reversing and leveling means for two-way plows

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