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DE1084504B - Wendevorrichtung fuer Schlepperanbaugeraete - Google Patents

Wendevorrichtung fuer Schlepperanbaugeraete

Info

Publication number
DE1084504B
DE1084504B DEV16343A DEV0016343A DE1084504B DE 1084504 B DE1084504 B DE 1084504B DE V16343 A DEV16343 A DE V16343A DE V0016343 A DEV0016343 A DE V0016343A DE 1084504 B DE1084504 B DE 1084504B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turning device
turning
tabs
reversible
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV16343A
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Franz Dotter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vogel & Noot AG
Original Assignee
Vogel & Noot AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vogel & Noot AG filed Critical Vogel & Noot AG
Publication of DE1084504B publication Critical patent/DE1084504B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs
    • A01B3/426Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wendevorrichtung für Schlepperanbaugeräte, deren Geräteeinsatz durch Steuerelemente mit dem Schlepper in Verbindung steht und mittels dieser Steuerelemente in der angehobenen Lage unter Wirkung seines Eigengewichtes oder in Abhängigkeit von der Aushebebewegung drehbar ist. Bekannte Wendevorrichtungen für landwirtschaftliche Geräte besitzen zur Spannung der mit je einem Ende an einem Wendehebel angeschlossenen Kette je eine Zugfeder. Da bei diesen Konstruktionen die Federn ein wichtiges Bauelement darstellen, können besonders die bei den landwirtschaftlichen Geräten auftretenden stärkeren Verschmutzungen, Korrosionen bzw. Erlahmen der Federn die Ursache von Funktionsstörungen der Wendevorrichtung sein. Außerdem geht bei dieser Anordnung mit Federn ein allerdings nur geringer Anteil der gesamt aufgewendeten Wendeenergie für das Spannen der Federn verloren.
Zweck der Erfindung ist nun, derartige Wendevorrichtungen in ihrem konstruktiven Aufbau zu vereinfachen und trotzdem in ihrer Wirkung und Funktion zu verbessern. Es wird durch die Erfindung angestrebt, die Bauelemente nur sehr geringen Beanspruchungen auszusetzen, so daß sie eine hohe Lebensdauer besitzen und vor allem leicht zugänglich, übersichtlich und verständlich angeordnet werden können. Da keine Federn hemmend auf den Wendevorgang einwirken, kann außerdem die gesamte Gewichtsenergie des Gerätes in Wendeenergie umgewandelt werden.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß zum Wenden des Gerätes ein doppelarmiger Hebel vorgesehen ist, der durch einen Mitnehmer abwechselnd mit einem von zwei längsverschiebbaren, vorzugsweise als Zuglasche ausgebildeten Kuppelgliedern kuppelbar ist, welche über einen endlosen Ketten-, Seil- oder Zahnstangentrieb die Wendebewegung des Geräteeinsatzes bewirken.
Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes werden an Hand von Zeichnungen näher erläutert, in denen eine beispielsweise Ausführungsform an einem Drehpflug .dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt die Wendevorrichtung in Seitenansicht, teilweise geschnitten, im ausgehobenen Zustand des Pfluges vor der Wendung,
Fig. 2 die Wendeelemente der Fig. 1 von hinten im Schnitt dargestellt,
Fig. 3 eine Ansicht des Tragkörpers von vorn;
Fig. 4 zeigt die Wendevorrichtung in Seitenansicht nach dem Wendevorgang mit strichpunktierter Hebelstellung nach dem Einsetzen des Gerätes in den Boden, teilweise im Schnitt gezeichnet,
Fig. 5 eine Ansicht von hinten nach dem Wenden und strichpunktiert die Hebel- und Mitnehmerbolzen-Wendevorrichtung
für Schlepperanbaugeräte
Anmelder:
Vogel & Noot Aktiengesellschaft,
Wartberg, Mürztal (Österreich)
Vertreter: Dr. E. Wetzel, Patentanwalt,
Nürnberg, Hefnersplatz 3
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 27. Mai 1958
Ing. Franz Dotter, Wartberg, Mürztal (Österreich),
ist als Erfinder genannt worden
stellung nach dem Einsetzen des Gerätes in den Boden, teilweise im Schnitt gezeichnet;
Fig. 6 zeigt schließlich die Hebelnabe mit den zusammengedrückten Mitnehmerbolzen und die Zuglasche mit Führungen im Schnitt;
Fig·. 7 und 8 zeigen zwei weitere Beispiele der Wendevorrichtung mit als Zahnstangen ausgebildeten Wendelaschen in schematischer Darstellung.
Mit einem Tragkörper 1 ist eine Wendeachse 2 fest verbunden, auf welcher der Geräteeinsatz 3 drehbar gelagert ist. An dem dem Tragkörper 1 zugewende-
ten Ende des Geräteeinsatzes 3 ist ein Kettenrad 4 vorgesehen. Der Tragkörper 1 trägt mittels einer durch eine Spannschraube verstellbaren Gabel eine in angenähert vertikaler Richtung verschiebbar gelagerte Kettenspannrolle 5. Über diese Spannrolle 5 und das Kettenrad 4 läuft eine endlose Kette, die sowohl im Kettentrum 6 als auch im Kettentrum 6' je ein Zwischenglied 7 aufweist. Jedem der beiden Zwischenglieder 7, 7' ist eine Wendelasche 10 bzw. 10' zugeordnet, die mittels Bolzen 8, 8' an das Zwischenglied 7
bzw. 7' angeschlossen ist. Führungsleisten 9, 9' sind an jeder Wendelasche 10., 10' vorhanden und am Längsrand der einander zugewendeten Laschenseiten rechtwinklig abstehend angeordnet. Am oberen Ende des Tragkörpers 1 ist ein doppelarmiger Hebel 11, 12 mittels der Achse 27 gelagert, an dessen einem Arm 11 mit Bolzen 11' das mit dem Schlepper (nicht dargestellt) in Verbindung stehende Anschlußelement 13, beispielsweise der obere Lenker der Dreipunktanbauvorrichtung, angeschlossen ist, und dessen zweiter Arm
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12 ein Auge 14 mit einer parallel zur Hebelschwenk- trägt und damit den Geräteeinsatz bzw. Werkzeugachse 27 liegenden Bohrung zur Aufnahme von Mit- träger 3 über den Kettentrieb 6, 6' von der einen Arnehmerbolzen 15', 15 trägt. Das Auge 14 besitzt in beitsstellung in die andere verschwenkt. Zur Begrender Nähe seiner beiden Stirnflächen je eine einge- zung dieser Hubbewegung der Wendelaschen 10, 10' drehte Umfangsrille 18, 18', in die die Führungs- 5 bzw. des Schwenkweges des doppelarmigen Hebels leisten 9, 9' von beiden Seiten eingreifen und damit 11, 12 sind vorzugsweise zwei Anschläge 24, 25 teils die noch später näher beschriebenen Steuerflächen 19, am Tragkörper 1, teils am doppelarmigen Hebel 11, 12 19' der Wendelaschen 10, 10' ständig in gleichem Ab- vorgesehen, von denen der eine 24 zum Einstellen des stand von der Augenstirnseite zwangläufig geführt sicheren Überholens der Rasten 20, 20' durch die Mitwerden. Mit dem unteren Teil des Tragkörpers 1 sind io nehmerbolzen 15, 15' und damit eines gesicherten Eindie auf einem Querträger 2t links und rechts sitzen- rastens der Mitnehmerbolzen 15, 15' während der Arden beiden unteren Anlenkbolzen 22, 22', für die un- beit des Gerätes dient, wogegen durch den zweiten teren Lenker 23, 23', der Dreipunktanbauvorrichtung Anschlag25 der zum Wenden erforderliche Schwenkin Verbindung. Wenn nun "eine der Wendelaschen 10, weg bzw. Schwung des Gerätes eingestellt werden 10', beispielsweise 10, vom"Hebelarm 12 des doppel- 15 kann. Um ein Drehen des Geräteeinsatzes3 während armigen Hebels 11, 12, wie noch später näher ausge- der Arbeit und während des Aushebens zu verhindern, führt, bei dessen Aufwärtsbewegung mitgenommen ist eine Verriegelung 26 vorgesehen. Durch Lösen der wird, verschwenkt sich nicht nur der über die endlose Verriegelung 26 beispielsweise von Hand aus, kann Kette 6, 6' mit dem Kettenrad 4 in Verbindung ste- der Zeitpunkt der Wendung gewählt werden..
hende · Geräteeinsatz 3, sondern bewegt gleichzeitig 20 Die Wendelaschen 10, 10' könnten bei einer etwas die zweite, ebenfalls mit dem Kettentrieb in Verbin- geänderten Ausführung der Wendevorrichtung ebendung stehende Wendelasche 10' zwangläufig in entge- so als Drucklaschen arbeiten. Diese zwangläufige Begengesetzter Richtung, also abwärts. Damit der dop- wegung der Wendelaschen 10, 10' kann außer durch pelarmige Hebel 11, 12 abwechselnd eine der Wende- einen zwischengeschalteten endlosen Kettentrieb auch laschen 10 oder 10' mitbewegen kann, sind die am 25 noch durch eine direkte Übertragung von den Wende-Ende des Armes 12 in dessen Auge 14 gelagerten laschen 10, 10' auf den Geräteeinsatz 3 erfolgen. Zu Mitnehmerbolzen 15, 15' längsverschiebbar geführt diesem Zweck müßten die Wendelaschen 10, 10' bei- und unter die Wirkung einer Feder 17 gestellt, die sie spielsweise mit Zähnen ähnlich einer Zahnstange verin einander entgegengesetzte Richtungen drückt. Der sehen sein, die ständig mittels Rollen 28 an das ge-Mitnehmerbolzen 15' ist mit einem zentralen Achs- 30 räteseitig liegende Zahnrad 29 gehalten wird (Fig. 7). dorn 16 fest verbunden, der'den anderen Bolzen 15 mit Eine weitere Ausführungsform zeigt Fig. 8. Damit Spiel axial durchsetzt und am Ende einen Kopf 16' die Zahnstange nach erfolgter Wendung nicht zu weit trägt, der in einer Ausnehmung des Bolzens 15 ver- unter die Mitte der Wendeachse 2 vorsteht, könnten senkt sitzt und diesen Bolzen innerhalb gewisser die mit Zahnstangen versehenen Wendelaschen 10, 10' Grenzen axial beweglich hält. Der Kopf 16' des BoI- 35 in ein Zahnrad 30 eingreifen, welches mit dem Zahnzensl6 bestimmt so den maximalen Abstand der bei- rad 29 des Geräteeinsatzes 3 ständig im Eingriff steht, den äußeren Stirnflächen, der beiden Mitnehmerbol- Dieser Zahnstangentrieb könnte beispielsweise als zen 15, 15' voneinander bzw. die Gesamtlänge des Triebstockverzahnung ausgebildet sein, womit eine Mitnehmerbolzenpaares 15,-15'. Die beiden Steuer- ausreichende Bewegbarkeit der Wendelaschen 10, 10' flächen 19, 19' der Wendelaschen 10, 10' sind in der 40 gewährleistet ist.
Schwenkrichtung des die Mitnehmerbolzen 15, 15' Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Wendetragenden Hebelarmes 12 so lang bemessen, daß sie vorrichtung ist folgende: In ausgehobenem Zustand dessen Schwenkbereich etwas überragen, so daß die des Gerätes bewirkt sein Gesamtschwerpunkt bzw. unter der Wirkung der Feder 17 stehenden Mitneh- der nicht dargestellten Arbeitswerkzeuge ein Drehmerbolzenlö, 15' von den Steuerflächen 19, 19' nicht 45 moment um die beiden unteren Anlenkpunkte22, 22', abgleiten können. Für die Funktion der beiden Mit- wodurch im oberen Lenker 13 eine Zugkraft entsteht, nehmerbolzen 15, 15' ist es wesentlich, daß der maxi- die sich auf den angeschlossenen Hebel 11, 12 dahinmale Abstand ihrer äußeren Stirnflächen gleich oder gehend auswirkt, daß im zweiten, den Mitnehmer 15, kleiner ist, als der gegenseitige Abstand α der Steuer- 15', 16, 17 tragenden Arm 12 des doppelarmigen Heflächen 19, 19' zuzüglich der Tiefe b einer der in den 50 bels 11, 12 eine nach aufwärts gerichtete Kraft aufSteuerflächen 19, 19' vorgesehenen Rasten 20, 20' und tritt. Diese Kraft wird über den Mitnehmerbolzen 15 daß der Minimalabstand der äußeren Stirnflächen der auf die Rast 20 der Wendelasche 10 und den angebeiden Mitnehmerbolzen 15, 15' gleich oder etwas schlossenen Kettentrieb 6, 6' übertragen und äußert kleiner ist als der Abstand α der beiden Steuerflächen sich in einem Drehbestreben des Geräteeinsatzes 3. 19, 19' voneinander. Jede der beiden Rasten20, 20' 55 Die Drehbewegung wird zunächst durch die Verriegeist ungefähr in der Mitte jeder Steuerfläche 19, 19' lung 26 verhindert. Nach Lösen der Verriegelung 26 angeordnet und nur in Richtung der Aufwärtsbewe- ■ bewegt sich der mit dem Lenker 13 in Verbindung gung der Wendelaschen 10, 10' mit einer Fangwand stehende Hebelarm 11 in Kraftrichtung bis zum Anin der Gegenrichtung, also nach unten mit einem schlag 25 nach unten bzw.. nach vor, bewegt damit den freien, keilförmig ansteigenden Rastauslauf versehen, 60 zweiten Hebelarm. 12 nach aufwärts, nimmt über den durch den der jeweils in der Eingriffstellung einge- Mitnehmerbolzen 15 und die Rast 20 die Wenderastete Mitnehmerbolzen 15 oder 15' beim Abwärts- lasche 10 mit und versetzt den Werkzeugträger bzw. schwenken des Hebelarmes 12 in seiner Nabe 14 ent- Geräteeinsatz 3 über den Kettentrieb 6, 6' in Drehung, gegen der Wirkung der Feder 17 in die unwirksame Während sich die eine Wendelasche 10 nach auf-Lage zurückgedrückt wird. Durch diese Ausbildung 65 wärts bewegt, macht die zweite ebenfalls am Kettender Mitnehmerbolzen 15, 15' und der Rasten 20, 20' trieb 6, 6' angeschlossene Wendelasche 10' eine gegenin den Steuerflächen 19, 19' der Zuglaschen 10, 1Ö' läufige Bewegung. Durch das Senken und Einsetzen wird erreicht, daß der Hebelarm 12 nur eine nach des Gerätes in den Boden während der Arbeit entsteht aufwärts gerichtete Kraft bzw. Schwenkbewegung auf im oberen Lenker 13 eine Druckkraft, welche eine Abjeweils eine der beiden Wendelaschen 10, 10' über- 70 wärtsbewegung des Hebelarmes 12 mit den Mitneh-
merbolzen 15, 15' bewirkt. Dabei gleitet der Mitnehmerbolzen 15 aus der Rast 20 über die keilförmig ansteigende Fläche der einen Wendelasche 10, wird mit seiner Feder 17 in Längsrichtung auf den Abstand a der Steuerflächen 19, 19' der linken und rechten Wendelasche 10, 10' zusammengedrückt und rastet nach Erreichen der gegenüberliegenden zweiten Wendelaschenrast 20' in diese ein.
Eine Entriegelung des neuerlich ausgehobenen Gerätes bewirkt eine Drehung im entgegengesetzten Sinn der vorhergehenden Drehbewegung. Das abwechselnde Wenden des Geräteeinsatzes 3 von links nach rechts und rechts nach links und das Zurückführen der Mitnehmerbolzen 15, 15' in die jeweilige Raststellung gemäß strichpunktiert eingezeichneter Mitnehmerbolzenstellung in Fig. 5 wiederholt sich bei jedem Arbeitsspiel des Gerätes.

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Wendevorrichtung für Schlepperanbaugeräte, deren Geräteeinsatz durch Steuerelemente mit dem Schlepper in Verbindung steht und mittels dieser Steuerlemente in der angehobenen Lage unter Wirkung seines Eigengewichtes oder in Abhängigkeit von der Aushebebewegung drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Wenden des Geräteeinsatzes (3) ein Hebel (11,12) vorgesehen ist, der durch einen Mitnehmer (15,15', 16,17) abwechselnd mit jeweils einer von zwei mit dem Geräteeinsatz (3) ständig im Eingriff stehenden Wendelaschen (10,10') kuppelbar ist, welche in Abhängigkeit von der Wendebewegung des Geräteeinsatzes (3) zwangläufig in entgegengesetzter Richtung bewegbar sind.
2. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (11,12) doppelarmig ist, sein Hebelarm (11) mit dem Schlepper in Verbindung steht und der zweite Arm (12) einen senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung längsverschiebbaren Mitnehmer (15, 15', 16, 17) trägt.
3. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelaschen (10,10') je eine mit einer in einer Richtung hemmenden Rast (20, 20') versehene Steuerfläche (19, 19') besitzen, während der Mitnehmer des doppelarmigen Hebels (11,12) aus zwei in Richtung gegen diese Steuerflächen (19,19') unter Feder druck (17) verschiebbaren Mitnehmerbolzen (15,15') besteht, die während einer Schwenkbewegung des Hebels (11, 12) entweder über eine der Steuerflächen (19,19') gleiten oder in eine der beiden Rasten (20,20') eingreifen.
4. Wendevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wendelaschen (10,10') mit dem Geräteeinsatz (3) über einen Ketten-, Seil- oder Zahnstangentrieb (6, 6', 27) ständig in kraftschlüssiger Verbindung stehen.
5. Wendevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Wendelaschen (10,10') und dem Geräteeinsatz (3) vorzugsweise ein endloser Seil- oder Kettentrieb (6, 6'; 4, 5) geschaltet ist, der mittels einer am Tragkörper (1) gelagerten Spannrolle spannbar ist.
6. Wendevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der endlose Kettentrieb an seinen beiden parallel zu den Wendelaschen liegenden Kettenteilstücken (6, 6') je ein mit der einen Wendelasche (10, 10') verbundenes Zwischenglied (7, T) trägt.
7. Wendevorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelaschen (10, 10') vorzugsweise als Zuglaschen ausgeführt sind.
8. Wendevorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelaschen (10, 10') als Zahnstangen (10 a) ausgebildet sind und mit einem Zahnrad des Getriebeeinsatzes (3) entweder unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Zwischenrades (30) in Eingriff stehen.
9. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (15,15', 16,17) des doppelarmigen Hebels (11,12) aus zwei verschiebbar gelagerten Bolzen (15,15') besteht, welche unter dem Einfluß einer Federkraft stehen, welche die Bolzen voneinander zu entfernen trachtet.
10. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den äußeren Stirnflächen der beiden Mitnehmerbolzen (15,15') bestehende Maximalabstand gleich oder kleiner ist als der gegenseitige Abstand (α) der beiden Steuerflächen (19,19') der Wendelaschen (10,10') zuzüglich der Tiefe (b) einer Rast (20, 20') bzw. der Minimalabstand der Stirnflächen der beiden Mitnehmerbolzen gleich oder kleiner ist als der Abstand (a) der beiden Steuerflächen (19, 19') voneinander.
11. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steuerflächen (19,19') der Wendelaschen (10,10') einen vom Grund ihrer Rast (20, 20') vorzugsweise in Richtung nach unten bis zur Steuerfläche keilförmig ansteigenden Auslauf besitzen, in der entgegengesetzten Richtung dagegen eine Anschlagfläche für den Mitnehmerbolzen (15,15') aufweisen.
12. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerbolzen (15,15') durch einen den einen Mitnehmerbolzen (15) axial durchsetzenden Dorn (16) begrenzt verschiebbar miteinander verbunden sind und unter dem Einfluß einer Druckfeder (17) stehen.
13. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wendelaschen (10,10') an der Kette (6,6') oder dem Seil ζ. Β. mittels Bolzen (8, 8') schwenkbar angelenkt sind.
14. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Auge (14) des die Mitnehmerbolzen (15,15') tragenden doppelarmigen Hebels (11,12) in den Kupplungsgliedern (10,10') geführt ist.
15. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsbereich des doppelarmigen Hebels (11, 12) durch zweckmäßig verstellbare Anschläge (24, 25) begrenzt ist.
Tn Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 016 477; deutsche Patentschrift Nr. 950 703.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 548/121 6.
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DE1201105B (de) 1964-06-24 1965-09-16 Wilh Buchmuehlen Fa Drehpflug mit Wendevorrichtung
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