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DE1200372B - Telefon-Zusatzgeraet zum selbsttaetigen, mehrfachen Wiederholen einer besetzten Rufnummer - Google Patents

Telefon-Zusatzgeraet zum selbsttaetigen, mehrfachen Wiederholen einer besetzten Rufnummer

Info

Publication number
DE1200372B
DE1200372B DEL45662A DEL0045662A DE1200372B DE 1200372 B DE1200372 B DE 1200372B DE L45662 A DEL45662 A DE L45662A DE L0045662 A DEL0045662 A DE L0045662A DE 1200372 B DE1200372 B DE 1200372B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
telephone
additional
sound carrier
fork
telephone device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL45662A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto-Hellmuth Lieber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO HELLMUTH LIEBER
Original Assignee
OTTO HELLMUTH LIEBER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL297550D priority Critical patent/NL297550A/xx
Application filed by OTTO HELLMUTH LIEBER filed Critical OTTO HELLMUTH LIEBER
Priority to DEL45662A priority patent/DE1200372B/de
Publication of DE1200372B publication Critical patent/DE1200372B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/274Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc
    • H04M1/276Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc using magnetic recording, e.g. on tape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Telefon-Zusatzgerät zum selbsttätigen, mehrfachen Wiederholen einer besetzten Rufnummer Die Erfindung bezieht sich auf ein Telefon-Zusatzgerät zum selbsttätigen, mehrfachen Wiederholen einer besetzten Rufnummer mit auf einem endlosen Tonträger aufgeprägten Zifferimpulsen, die beliebig oft nach vorübergehender Nullstellung ausgespeichert werden.
  • Wegen des ständig zunehmenden Telefonverkehrs und der Überlastung der Leitungsnetze kommt es häufig vor, daß der Anschluß des angerufenen Teilnehmers besetzt ist. Es ist außerordentlich lästig, nunmehr den Wählvorgang so oft wiederholen zu müssen, bis die betreffende Leitung frei wird. Dabei besteht außerdem die Gefahr, daß man sich dann verwählt. Es ist Zweck der eingangs genannten Telefon-Zusatzgeräte, diese Nachteile zu beseitigen.
  • Bei einem der bekannten Telefon-Zusatzgeräte mird eine Gleichstrombrücke verwendet, die in Verbindung mit weiteren Konstruktionselementen einen komplizierten Aufbau des Gerätes ergibt und dessen Störanfälligkeit begründet.
  • Es ist ein weiteres Telefon-Zusatzgerät bekannt, das eine besondere Fingerlochscheibe mit 14 gleichmäßig verteilten Löchern verwendet, wodurch die sonst üblichen Rücklaufzeiten der Nummernscheibe gespart werden. Ein anderes bekanntes Telefon-Zusatzgerät bezweckt die Aufzeichnung einer begrenzten Anzahl von anzurufenden Teilnehmern, je- doch wird dabei das Problem, denselben Teilnehmer mehrfach rufen zu lassen, nicht behandelt.
  • Es gibt auch bereits Geräte, die eine Rufnummer automatisch wählen. Ihr großer Nachteil besteht je- doch darin, daß sie nur bestimmte, fest gespeicherte Nummern wiederholen können; außerdem erfolgt die Wiederholung in der Regel nur einmal selbsttätig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Telefon-Zusatzgerät zum wiederholten Anrufen eines besetzten Teilnehmers derart auszubilden, daß während der Gesamtzeit des wiederholten Anrufens zwischenzeitliche Möglichkeiten für die Annahme eines eventuellen Anrufs von außen geschaffen werden.
  • Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß durch Auflegen des Hörers auf eine Sondergabel die Fernsprechleitung vom Fernsprechapparat abgeschaltet und auf das Zusatzgerät geschaltet wird, wobei jedoch in den Pausen zwischen zwei Rufen durch einen Metallbelag auf dem kontinuierlich weiterlaufenden Tonträger der Fernsprechapparat für ankommende Rufe wieder bereitgeschaltet . wird.
  • Die Bereitstellung des Apparates zwischen zwei Ausspeicherungen für ankommende Anrufe wird zweckmäßig derart bewirkt, daß der Metallbelag den Stromkreis für zwei Elektromagneten schließt, welche die Bewegungen der Gabel des Fernsprechapparates und der Sondergabel steuern.
  • Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Telefon-Zusatzgerätes ist gekennzeichnet durch eine nur auf das Freizeichen ansprechende Schaltvorrichtung, die über die Abnahmekontakte den Tonträger an einer bestimmten Stelle stoppt und gleichzeitig eine Lampe und/oder eine akustische Anzeigevorrichtung betätigt.
  • Eine weitere Verbesserung des erfirtdungsgemäßen Telefon-Zusatzgerätes ist gekennzeichnet durch einen mit dem Laufwerk des Tonträgers gekuppelten Zeitschalter zum Abschalten des Zusatzgerätes, wenn sich der Teilnehmer nach einer bestimmten Anzahl vergeblicher Rufe nicht meldet.
  • Die Arbeitsweise bei Verwendung des erfindungsgemäßen Telefon-Zusatzgerätes ist die folgende: Die beim Rücklauf der Wählscheibe ini vorgeschriebenen Rhythmus erfolgenden Kontaktunterbrechungen in der Rufleitung, durch die bekanntlich die Schrittwähler u. dgl. in den Telefonämtern in Aktion gest-tzt werden, um die Verbindung mit dem gewünschten Teilnehmer herzustellen, werden induktiv auf einen Tonträger, z. B. auf ein Tonband, aufgenommen. Nachdem die Anschlußnummer vollständig gewählt ist, ist sie also gleichzeitig auf dem Tonträger gespeichert. Ist der Teilnehmer frei, so findet das Gespräch in gewohnter Weise statt, und das Telefon-Zusatzgerät braucht nicht in Aktion zu treten. Ist der gewünschte Anschluß aber besetzt, so legt man den Telefonhörer auf die Sondergabel, womit das Zusatzgerät seine eigentliche Funktion beginnt. Jetzt vierden die auf dem Tonträger gespeicherten Wählimpulse abgetastet und wieder in Kontaktunterbrechungen umgewandelt, als ob die Wählscheibe erneut betätigt würde. Zwischen je zwei Wiederholungen der Rufnummer durch die Wiedergabeeinrichtung erfolgt eine selbsttätige vorübergehende Zurückschaltung der Gabel des Telefons und der Sondergabel, so daß beide Gabeln ihre Ausgangsstellung einnehmen, aus der sie jedoch anschließend, und zwar vor der nächsten Wiederholung der Rufnummer durch die Wiedergabeeinrichtung, durch die gleiche Steuereinrichtung wieder zurückgeholt werden, womit die Funktionsbereitschaft des Telefon-Zusatzgerätes wiederhergestellt ist. Danach wiederbolt sich der Wählvorgang automatisch in gleicher Weise. Geht der Ruf endlich durch, so stoppt der Tonträger und ein Signallämpchen leuchtet auf; gleichzeitig kann auch eine akustische Anzeigevorrichtung betätigt werden, die überdies das Signallämpchen ersetzen kann. Man nimmt nun den Hörer von der Sondergabel und führt das Gespräch wie gewohnt. Kommt während einer Zurückschaltung ein Gespräch von außen an, so wird der Hörer von der Sondergabel abgenommen, das Gespräch geführt und danach der Hörer wieder auf die Sondergabel gelegt, ohne daß dabei die auf dem Tonträger gespeicherte Rufnummer gelöscht wird. Das Telefon-Zusatzgerät arbeitet danach in der gleichen Weise weiter, als wenn kein Anruf von außen eingegangen wäre.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel in schematischer Weise dargestellt.
  • in der Zeichnung bedeutet T den normalen Telefonapparat mit der Nummernscheibe N, von dem die Leitungen a und b zum Amt gehen. Das Telefon-Zusatzgerät Z enthält ein nicht dargestelltes Laufwerk mit einem als Band ausgebildeten endlosen Tonträger, der über zwei Rollen oder Walzen geführt ist. Die Einschaltung des Laufwerks für den Tonträger erfolgt durch einen Fühler F, der durch eine besondere Feder Fi nach oben gedrückt wird, sobald der Hörer von der der Deutlichkeit wegen separat herausgezeichneten Gabel G abgenommen wird, und dann so lange in der die Kontakte K schließenden Stellung verbleibt, bis der Hörer auf die Gabel G wieder aufgelegt wird. Die Kontakte K schließen einen Fremdstromkreis, in dem der nicht gezeichnete Antriebsmotor des Tonträgers liegt. Die drei Kontakte 1 - 2 - 3, welche oberhalb des Telefons T gezeichnet sind, sind mit den entsprechend bezifferten Kontakten 1 - 2 - 3, welche im Zusatzgerät Z links von der Sondergabel SG gezeichnet sind, elektrisch verbunden. Die Wählimpulse des Telefonapparates werden von der Induktionsspule I aufgenommen und über den Aufnahmekopf A auf den Tonträger B gegegeben, der ein Band, Draht od. dgl. ist. Wenn der angerufene Teilnehmer besetzt ist, dänn wird der Hörer auf die Sondergabel SG gelegt, wodurch die a - b - Leitung vom Telefonapparat T getrennt und auf das Zusatzgerät Z geschaltet wird; ferner werden über den kombinierten Wiedergabe- und Löschkopf IVL die auf dem Tonträger gespeicherten Impulse abgetastet und mittels des Relais-Unterbrechers R auf a - b wiederholt.
  • Um sicherzustellen, daß die gespeicherten Impulse jeweils in der richtigen Reihenfolge abgegeben werden, ist bei S (Start und Stop) ein Kontakt vorgesehen, der über die AbnahmekontakteAK dafür sorgt, daß der Anfang des Tonträgers stets wieder an der gleichen Stelle zum Stehen kommt. Die Stelle S des Tonträgers B, an welcher der Tonträger außen einen Metallbelag aufweist, wird durch die Abnahmekontakte AK dann zum Stillstand gebracht, wenn in den Zeitintervallen der Zurückschaltung von Gabel G und Sondergabel SG ein Fremdanruf ankommt; in dem Stromkreis ST befindet sich eine nicht dargestellte Spannungsquelle, durch die dann über ein Relais od. dgl. der Tonträgertransport ausgekuppelt wird. Eine Schaltvorrichtung SV spricht nur auf die längeren Impulse des Freizeichens an und schaltet dann die Signallampe L ein und die Zusatzeinrichtung aus. Die Löschung des Tonträgers erfolgt in jedem Falle dadurch, daß beim nächsten Wählvorgang mit der Nummernscheibe N die Löschspannung auf den kombinierten Wiedergabe- und Löschkopf WL gegeben wird. Die Wählwiederholungen können durch einen mit dem Laufwerk des Tonträgers gekuppelten Zeitschalter zeitlich begrenzt werden, um den eigenen Anschluß nicht zu lange zu blockieren und um die Anrufe zu beenden, falls vergessen wurde, den Apparat, z. B. bei Büroschluß, stillzusetzen.
  • Die Elektromagneten E, und E, dienen der vorübergehenden Zurückschaltung von Gabel G und SondergabeISG. Der Anker A, greift beispielsweise mit einem Bügel A, B über die Gabel G und zieht sie herunter, sobald der Elektromagnet EI erregt wird. Der Anker A, schwenkt den zweiarinigen Hebel H um seine Drehachse und hebt die Sondergabel SG samt dem darauf liegenden Hörer an, sobald der Elektromagnet E, erregt wird. Fällt die Erregung der Elektromagnken E" E, fort, dann hebt die im Telefonapparat T vorhandene Feder die Gabel G wieder an, und das Gewicht der Sondergabel SG samt Hörer bewegen die Sondergabel wieder nach abwärts. Die beiden Spulen der Elektromagneten E, und E2 liegen in einem Fremdstromkreis, dessen Erregerkontakte EK geschlossen sind, solange sie von dem Metallbelag M des Tonträgers B überfahren werden. Auf diese Weise erfolgen die Umschaltbewegungen der Gabel G und der Sondergabel SG synchron. Durch die Bemessung der Länge des Metallbelages M im Verhältnis zur Gesamtlänge des Tonträgers B kann unter Berücksichtigung der Umlaufgeschwindigkeit des Tonträgers die Zeitdauer bestimmt werden, während welcher von außen ankommende Anrufe zwischen je zwei Wiederholungen der Rufnummer durch die Wiedergabeeinrichtung WL am Telefonapparat T gemeldet werden. Während dieser Zeitabschnitte ist also der eigene Anschluß frei, und es wird gewährleistet, daß in der Pause bis zum nächsten automatischen Wählvorgang ankommende Gespräche nicht blockiert werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Telefon-Zusatzgerät zum selbsttätigen, mehrfachen Wiederholen einer besetzten Rufnummer mit auf einem endlosen Tonträger gespeicherten Zifferimpulsen, die beliebig oft nach vorübergehender Nullstellung ausgespeichert werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch Auflegen des Hörers auf eine Sondergabel (SG) die Fernsprechleitung (a, b) vom Fernsprechapparat (T) abgeschaltet und auf das Zusatzgerät (Z) geschaltet wird, wobei jedoch in den Pausen zwischen zwei Rufen durch einen Metallbelag (M) auf dem kontinuierlich weiterlaufenden Tonträger (B) der Fernsprechapparat (T) für ankommende Rufe wieder bereitgeschaltet wird.
  2. 2. Telefon-Zusatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallbelag (M) den Stromkreis für zwei Elektromagneten (E1, E2) schließt, welche die Bewegungen der Gabel (G) des Fernsprechapparates (T) und der Sondergabel (SG) steuern. 3. Telefon-Zusatzgerät nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine nur auf das Freizeichen ansprechende Schaltvorrichtung (SV), die über die Abnahmekontakte (AK) den Tonträger (B) an einer bestimmten Stelle (S) stoppt und gleichzeitig eine Lampe (L) und/oder eine akustische Anzeigevorrichtung betätigt. 4. Telefon-Zusatzgerät nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen mit dem Laufwerk des Tonträgers (B) gekuppelten Zeitschalter zum Abschalten des Zusatzgerätes (Z), wenn sich der Teilnehmer nach einer bestimmten Anzahl vergeblicher Rufe nicht meldet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 970 582; deutsche Auslegeschriften Nr. 1061379, 1108 743, 1128 473.
DEL45662A 1963-08-21 1963-08-21 Telefon-Zusatzgeraet zum selbsttaetigen, mehrfachen Wiederholen einer besetzten Rufnummer Pending DE1200372B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970582C (de) * 1954-12-29 1958-10-09 Deutsche Telephonwerk Kabel Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben und/oder Loeschen von auf einen umlaufenden Traeger elektromagnetisch auftragbaren Stromstoessen, insbesondere fuer in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb verwendbare Stromstosssender
DE1061379B (de) * 1958-09-26 1959-07-16 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen Schaltauftraege zwecks mehrfacher Aussendung gespeichert werden
DE1108743B (de) * 1957-05-06 1961-06-15 Mc Graw Edison Co Einrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben von kodierten Fernsprech-nummern in Zusammenarbeit mit einem Fernsprechapparat
DE1128473B (de) * 1961-04-22 1962-04-26 Arnstadt Fernmeldewerk Nummernschalter fuer Fernsprechstationen

Patent Citations (4)

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DE1061379B (de) * 1958-09-26 1959-07-16 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen Schaltauftraege zwecks mehrfacher Aussendung gespeichert werden
DE1128473B (de) * 1961-04-22 1962-04-26 Arnstadt Fernmeldewerk Nummernschalter fuer Fernsprechstationen

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