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DE1128473B - Nummernschalter fuer Fernsprechstationen - Google Patents

Nummernschalter fuer Fernsprechstationen

Info

Publication number
DE1128473B
DE1128473B DEV20535A DEV0020535A DE1128473B DE 1128473 B DE1128473 B DE 1128473B DE V20535 A DEV20535 A DE V20535A DE V0020535 A DEV0020535 A DE V0020535A DE 1128473 B DE1128473 B DE 1128473B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
wheel
number switch
pulse
finger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV20535A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Brandt
Bernhard Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARNSTADT FERNMELDEWERK
Fernmeldewerk Arnstadt VEB
Original Assignee
ARNSTADT FERNMELDEWERK
Fernmeldewerk Arnstadt VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ARNSTADT FERNMELDEWERK, Fernmeldewerk Arnstadt VEB filed Critical ARNSTADT FERNMELDEWERK
Priority to DEV20535A priority Critical patent/DE1128473B/de
Publication of DE1128473B publication Critical patent/DE1128473B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/272Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing only one subscriber number at a time, e.g. by keyboard or dial

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Nummernschalter für Fernsprechstationen Die Erfindung betrifft einen Nummernschalter für Fernsprechstationen, bei dem die auszusendenden Impulse einer Teilnehmer-Anrufnummer bei Betätigung der Fingerlochscheibe auf einen Aufzeichnungsträger magnetisch gespeichert und anschließend automatisch über die Teilnehmeranschlußleitung ausgespeichert werden. Vorrichtungen zum Aufzeichnen, Speichern und Wiedergeben von Impulsen mittels magnetisierbarer Aufzeichnungsträger sind für Fernsprechanlagen an sich bekannt. Derartige Vorrichtungen bedingen jedoch einen großen Aufwand und sind aus diesem Grunde im Amt untergebracht.
  • Andere automatische Stromstoßsender sind als Zusatzeinrichtungen für Teilnehmerstellen gedacht und besitzen nur eine begrenzte Aufnahmekapazität an Teilnehmernummern, die auf einer Trommel fest eingespeichert sind.
  • Es sind ferner Zusatzeinrichtungen bekannt, bei denen die Impulse einer begrenzten Anzahl von Teilnehmernummern mittels durch Kontaktbolzen zu betätigender Kontaktsätze ausgesendet werden. Auch hier steht der Aufwand in keinem günstigen Verhältnis zu dem erreichten Zweck.
  • Es sind auch Vorrichtungen zur Voreinstellung von mehrstelligen Zeichenkombinationen bekannt, bei denen jede auszusendende Dezimalstelle einen magnetischen Aufzeichnungsträger enthält mit einer längs einer Bahn beweglichen magnetischen Abtastvorrichtung. Abgesehen von dem erheblichen zusätzlichen Aufwand an der Teilnehmerstation, ist die Handhabung und die Zifferneinstellung mittels Hebel umständlich und zeitraubend.
  • Bei einer anderen bekannten Zusatzvorrichtung werden mit Kontaktscheiben zusammenarbeitende Flachschablonen verwendet, die je nach Zusammenstellung der zu wählenden Nummer entsprechen. Auch hier ist nur die Wahl einer bestimmten Teilnehmeranzahl möglich.
  • Mit der Erfindung wird ein Nummernschalter geschaffen, mit dem es möglich ist, beliebig oft jede beliebige Teilnehmernummer zu wählen, und dessen Abmessungen es gestatten, ihn in eine Teilnehmerstation einzubauen, ohne daß die äußeren Abmessungen dieser Station eine Veränderung erfahren. Während der Betätigung der Fingerlochscheibe braucht der Handapparat nicht abgenommen zu werden. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit für den Teilnehmer, Falschwahlen noch vor Belegen der Leitung zu berichtigen, wodurch auch eine unnötige Belegung von Verbindungswegen vermieden wird. Fehlimpulse, hervorgerufen durch unbeabsichtigtes oder beabsichtigtes Beschleunigen des Rücklaufes der Fingerlochscheibe, sind nicht mehr möglich.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß eine hohle, von der Fingerlochscheibe bei Aufzug mitgenommene Antriebsachse für den Nummernschalter über eine Kupplung mit einem Sperrad und einem daran anschließenden Triebrad verbunden ist, welch letzteres ein Trommelrad antreibt, das unter Mitnahme einer zugehörigen Trommel ein in der Trommel untergebrachtes Federwerk aufzieht und gleichzeitig einen mit Gleichstromimpulsen magnetisierten Band- oder drahtförmigen Aufzeichnungsträger auf die Trommel aufwickelt, und daß eine über die Fingerlochscheibe vorstehende und durch die Antriebsachse hindurchgehende Schaltachse mit einem Teil der Kupplung sowie mit dem Sperrad und dem Triebrad fest verbunden ist, so daß bei Druck auf die Schaltachse zwecks Aufspeicherung der Gleichstromimpulse die Kupplung geöffnet wird und eine bis dahin den Rücklauf des Federwerkes verhindernde Sperrklinke am Sperrad außer Eingriff gelangt.
  • Zur Speicherung der Impulse auf den Aufzeichnungsträger ist auf der hohlen Antriebsachse ein Zahnrad vorgesehen, das ein mit der Impulsscheibe gekuppeltes Ritzel antreibt.
  • Bei der Drehung der Impulsscheibe wird ein in Ruhelage der Impulsscheibe geschlossener Impulskontakt geöffnet, und die dabei auftretende Stromkreisunterbrechung als Impuls über einen Aufzeichnungskopf auf den Aufzeichnungsträger gespeichert.
  • Die Kupplung ist so ausgebildet, daß die Impulsscheibe nur bei Betätigung der Fingerlochscheibe in Aufzuuichtuniz, also während des Einspeicherns, betätigt wird. Die übliche Fliehkraftbremse wird dabei nicht mitgenommen.
  • Auf einem Begrenzungsrad ist ein auswechselbarer Anschlag vorgesehen, der mit einem Sperrblech derart zusammenarbeitet, daß nach einer vorher festgelegten beliebigen Impulsanzahl eine weitere Drehung der Fingerlochscheibe in Aufzugrichtung verhindert ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind aus der Beschreibung des nachfolgenden Ausführungsbeispieles zu entnehmen.
  • Fig. 1 zeigt eine Zusammenstellungszeichnung; Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht und eine Draufsicht der Trommel mit dem Aufzeichnungsträger; Fig.3 und 4 stellen Einzelteile dar; Fig. 5 zeigt das Schaltungsschema einer Fernsprechstation.
  • Die Fingerlochscheibe 1 besitzt im Gegensatz zu üblichen Nummernschaltern vierzehn gleichmäßig verteilte Löcher. Übliche Fingerlochscheiben besitzen nur zehn Löcher, die in einem Abstand von 360°/14 angeordnet sind, die übrige Fläche auf der Fingerlochscheibe ist frei. Diese Fläche wird im Falle der Erfindung noch mit vier Löchern ausgefüllt, so daß der Abstand von 360°14 beibehalten bleibt. Hierdurch wird erreicht, da die Fingerlochscheibe ohne Rücklauf zwischen zwei gewählten Ziffern arbeitet, daß nach jeder Betätigung der Fingerlochscheibe im Uhrzeigersinn bis zum Fingeranschlag sich stets jedesmal ein Fingerloch über einer Ziffer befindet, so daß die nächste Ziffer sofort gewählt werden kann. Sie wird stets nur in Uhrzeigerrichtung bis zu dem üblichen Anschlag bewegt. Ein Rücklauf der Fingerlochscheibe zwischen zwei gewählten Ziffern entfällt. Hierdurch können die sich bietenden Möglichkeiten für elektronisch gesteuerte Fernsprechzentralen besser ausgenutzt werden. Da bei solchen Zentralen die Zeiten zur Herstellung einer Verbindung gegenüber Zentralen mit elektromechanischer Steuerung beträchtlich kürzer sind, fällt die Zeit, bis die gesamte Teilnehmernummer übermittelt ist, stärker ins Gewicht als bisher. Nach der Wahl einer beliebigen Anzahl von Ziffern ist diese in dem Aufzeichnungsträger 2 magnetisch gespeichert. Bei Drücken auf den Knopf 3 wird die gewählte Nummer spiegelbildlich hintereinander ohne Pause ausgespeichert, d. h. die zuletzt gewählte Ziffer zuerst und die zuerst gewählte Ziffer zuletzt.
  • Damit wird die Übermittlungszeit der Teilnehmernummer so weit verkürzt, daß sie gegenüber der Vermittlungszeit einer elektronisch gesteuerten Zentrale nicht mehr störend in Erscheinung tritt, so daß auch die Register und Markierer in der Zentrale nur sehr kurze Zeit pro Verbindung in Anspruch genommen werden. Infolge des Fortfalles der Pause, die zwischen zwei Aufzügen durch den Rücklauf der Fingerlochscheibe bei bekannten Nummernschaltern vorhanden ist, kann jetzt die Teilnehmernummer hintereinander fortlaufend gewählt werden. Zwischen zwei auf den Aufzeichnungsträger 2 gespeicherten Ziffern ist auf dem Aufzeichnungsträger 2 infolge eines jeder Ziffer nachgesetzten impulslosen Weges, dessen Zustandekommen im weiteren noch beschrieben wird, eine Pause bzw. keine Impulsaufzeichnung vorhanden.
  • Ein ungewolltes oder spielerisches Zurückdrehen der Fingerlochscheibe ist nur Zeitverlust, zieht aber keine Gefährdung der Funktion des Nummernschalters nach sich. Solange der Knopf 3 nicht gedrückt ist, wird der Ausspeichervorgang mit Hilfe der Klinke 20 und der Sperrverzahnung des Sperrades 6 verhindert.
  • Der Aufzeichnungsträger 2 (Fig. 2) liegt mit mehreren Windungen um die Trommel 9 und ist mit beiden Enden auf der Trommel 9 mittels der Schraube 26 befestigt. Beim Aufziehen der Fingerlochscheibe 1 läuft der Aufzeichnungsträger in Pfeilrichtung an dem Löschkopf 28 und dem Tonkopf 14, der gleichzeitig Aufnahme- und Wiedergabekopf ist, vorbei über die Rolle 27.
  • Bei jeder Betätigung der Fingerlochscheibe 1 (Fig. 1) in Aufzugrichtung wird ein in der Trommel 9 befindliches Federwerk 10 gespannt, das nach Aufheben der Sperre 5; 6, 20 den Rücklauf bewerkstelligt. Zwecks Erzielung der Pause bzw. des impulslosen Weges wird beim Aufziehen der Fingerlochscheibe, z. B. von einer bestimmten Entfernung vom Anschlag 35 ab; mit dem Finger eine Drehfeder 36 mitgenommen, die im Augenblick der Mitnahme einen bis dahin geschlossenen Kontakt 37 öffnet, so daß eine weitere Aufzeichnung von Impulsen unterbunden ist. Beim Herausnehmen des Fingers aus dem entsprechenden Ziffernloch geht die Feder 36 bis an ein Widerlager 38 zurück und schließt den Kontakt 37 wieder. Der Kontakt 37 ist in der Zeichnung durch das Widerlager 38 verdeckt.
  • Mit der Fingerlochscheibe ist eine Hohlachse 30 fest verbunden, die an ihrem anderen Ende einen Teil einer Zahnkupplung 5 trägt. Die Zahnkupplung 5 besitzt entsprechend der Teilung der Fingerlochscheibe vierzehn Zähne oder ein Vielfaches davon.
  • Der andere Teil der Zahnkupplung besitzt an seinem anderen Ende eine Sperrverzahnung 6, an die sich ein Triebrad 7 anschließt, das bei Aufzug der Fingerlochscheibe das Trommelrad 8 antreibt. Bei Linksdrehung der Fingerlochscheibe wird die Zahnkupplung ausgeklinkt.
  • Zur festen Verbindung zwischen der Achse 21 des Druckknopfes 3 und dem angetriebenen Teil der Zahnkupplung dient ein Stift 22.
  • Dicht an der Zahnkupplung 5 sitzt auf der Hohlachse 30 ein Zahnrad 11, das über ein Ritzel 12 die Impulsscheibe 13 antreibt, die bei Aufzug in üblicher Weise den sonst geschlossenen Impulskontakt 29 öffnet. Die dabei auftretenden Stromkreisunterbrechungen werden als Impulse über den Tonkopf 14 auf dem Aufzeichnungsträger gespeichert. Bei unbeabsichtigtem oder gewolltem Linkslauf der Fingerlochscheibe 1 wird eine zwischen Ritzel 12 und Impulsscheibe 13 angeordnete, nicht dargestellte Kupplung unwirksam, so daß die Impulsscheibe 13 nicht mitgenommen wird.
  • Beim Ausspeichern der Impulse treibt das Trommelrad 8 über einen Zwischentrieb 15, ein Begrenzungsrad 16, Ritzel 17 und Schneckenrad 18 die Bremsspindel 19 an. Diese gewährleistet zusammen mit der nicht dargestellten Fliehkraftbremse einen gleichmäßigen Verlauf des Ausspeichervorganges.
  • Eine zwischen Ritzel 17 und Schneckenrad 18 angeordnete, nicht dargestellte Kupplung sorgt dafür, daß die Bremsspindel 19 nur beim Ausspeichern betätigt wird.
  • Beim Drücken des Knopfes 3 fällt zugleich mit der Trennung der Fingerlochscheibe 1 vom Speicherteil 6 bis 10 ein Sperrblech 23 (Fig. 1 und 3) in eine Nut 24 einer auf die Achse 21 aufgezogenen Buchse 34 ein und hält die eingedrückte Achse 21 in dieser Lage fest. Der Ausspeichervorgang verläuft nunmehr ungestört. Das Sperrblech ist bei 32 drehbar gelagert und besitzt eine achtförmige Ausnehmung 33.
  • Ist der Ausspeichervorgang beendet, und das Begrenzungsrad 16 hat seine Nullstellung wieder erreicht, so wird mit Hilfe des Anschlages 25 das Sperrblech 23, welches mit seiner kleineren Öffnung in die Nut 24 eingefallen war, aus der Nut 24 herausgedreht und kommt mit seiner größeren Öffnung wieder auf die Buchse 34 zu liegen. Damit ist der Knopf 3 wieder freigegeben und wird infolge der Federkraft der Feder 4 wieder in die Ruhestellung zurückgedrückt. Die Bewegung der Feder 4 wird zur Betätigung von Kontakten 39, 40 ausgenutzt.
  • Während des Rücklaufes der Tromme19 läuft der Aufzeichnungsträger wieder am Tonkopf 14 vorbei, der jetzt als Wiedergabekopf fungiert. Die zuletzt eingespeicherte Ziffer wird dabei zuerst ausgespeichert. Dies ist jedoch kein Nachteil, da ein. entsprechend ausgelegtes Register ohne weiteres in der Lage ist, derartige Informationen zu verarbeiten. Mit Hilfe des Löschkopfes 28 wird die aufgespeicherte Nummer gelöscht. Der Weg zwischen Löschkopf 28 und Tonkopf 14 wird durch eine Ziffer bestimmt, die vor jeder Wahl davorgesetzt wird. Diese Ziffer wird im Register in der Zentrale nicht ausgewertet.
  • An Hand der Fig. 5 werden die geschilderten Vorgänge schaltungsmäßig nochmals erläutert.
  • Im Ruhezustand des Fernsprechapparates haben die Kontakte die in der Fig. 5 dargestellte Lage.
  • Bei Betätigung der Fingerlochscheibe 1 wird der Aufzeichnungsträger 2 am Löschkopf 28 und dem Tonkopf 14 vorbeibewegt und zugleich der Kontakt 29 geschlossen und geöffnet. Bevor der Finger den Anschlag 35 erreicht, wird mit Hilfe der Drehfeder 36 der Kontakt 37 geöffnet. Solange der Kontakt 37 geschlossen ist, findet beim jedesmaligen Schließen des Kontaktes 29 eine Aufzeichnung auf den Tonträger statt, anderenfalls unterbleibt eine Aufzeichnung.
  • Wird der Handapparat abgehoben, so wird der Hakenumschalter Hu betätigt. Dieser gelangt aus der Stellung Hu 1 kurzzeitig in Stellung Hu 2 und dann in Stellung Hu 3. In Stellung Hu 2 wird kurzzeitig eine Schleife geschlossen, was im Amt als Wahlbeginn ausgewertet wird. In Stellung Hu 3 ist der Mikrofonverstärker T 1 bis T 3 eingeschaltet, und die Ausspeicherung kann beginnen. Zu diesem Zweck wird der Knopf 3 gedrückt. Die Ausspeicherung verläuft wie bereits beschrieben. Bei Drücken des Knopfes 3 wird der Kontakt 39 geöffnet, und der Kontakt 40 schaltet um. Hierdurch wird mittels Kontakt 39 die Last am Ausgang des Transistors T3 und mittels Kontakt 40 das Mikrofon M vom Eingang abgetrennt. Nach beendeter Ausspeicherung kehrt der Knopf 3 in seine und die Kontakte 39 und 40 kehren in ihre Ruhelage zurück. Der Teilnehmerapparat ist nun sprechbereit. Bei Auflegen des Handapparates kehrt der Hakenumschalter aus der Stellung Hu 3 über Hu 2 in seine Ruhestellung Hu 1 zurück.
  • In der Stellung Hu 2 ist wieder kurzzeitig die Schleife geschlossen, was als Gesprächsende ausgewertet wird, die Verbindung wird ausgelöst.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Nummernschalter für Fernsprechstationen, bei dem die auszusendenden Impulse einer Teilnehmer-Anrufnummer bei Betätigung der Fingerlochscheibe auf einen Aufzeichnungsträger magnetisch gespeichert und anschließend automatisch über die Teilnehmeranschlußleitung ausgespeichert werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine hohle, von der Fingerlochscheibe (1) bei Aufzug mitgenommene Antriebsachse (30) für den Nummernschalter über eine Kupplung (5) mit einem Sperrrad (6) und einem daran anschließenden Triebrad (7) verbunden ist, welch letzteres ein Trommelrad (8) antreibt, das unter Mitnahme einer zugehörigen Trommel (9) ein in der Trommel untergebrachtes Federwerk (10) aufzieht und gleichzeitig einen mit Gleichstromimpulsen magnetisierten band- oder drahtförmigen Aufzeichnungsträger (2) auf die Trommel (9) aufwickelt, und daß die über die Fingerlochscheibe (1) vorstehende und durch die Antriebsachse (30) hindurchgehende Schaltachse (21) mit einem Teil der Kupplung sowie mit dem Sperrad (6) und dem Triebrad (7) fest verbunden ist, so daß bei Druck auf die Schaltachse (21) zwecks Ausspeicherung der Gleichstromimpulse die Kupplung (5) geöffnet wird und eine bis dahin den Rücklauf des Federwerkes verhindernde Sperrklinke (20) am Sperrrad (6) außer Eingriff gelangt.
  2. 2. Nummernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speicherung der Impulse auf den Aufzeichnungsträger (2) ein auf der hohlen Achse (30) fest angeordnetes Zahnrad (11) vorgesehen ist, das ein mit der Impulsscheibe (13) gekuppeltes Ritzel (12) antreibt, derart, daß die Impulsscheibe (13) üblicherweise einen bis dahin geschlossenen Impulskontakt (29) öffnet, so daß der bei dieser Stromkreisunterbrechung auftretende Impuls über einen Tonkopf (14) auf dem Aufzeichnungsträger gespeichert wird.
  3. 3. Nummernschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen Impulsscheibe (13) und Ritzel (12) so ausgebildet ist, daß die Impulsscheibe (13) nur bei Betätigung der Fingerlochscheibe (1) in Aufzugrichtung, also während des Einspeicherns, betätigt wird.
  4. 4. Nummernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines impulslosen Weges auf dem Aufzeichnungsträger (2) bzw. einer Pause zwischen zwei Ziffern eine um die als Hohlachse ausgebildete Antriebsachse (30) sich bewegende Drehfeder (36) vorgesehen ist, die von einer bestimmten Entfernung vom Fingeranschlag (35) ab z. B. mit dem Finger mitgenommen wird und im Augenblick der Mitnahme einen Kontakt (37) öffnet, der eine weitere Aufzeichnung verhindert.
  5. 5. Nummernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Trommelrad (8) ein Zwischentrieb (15) vorgesehen ist, der über ein Begrenzungsrad (16), ein Ritzel (17) und ein Schneckenrad (18) eine Bremsspindel (19) während des Ausspeichervorganges antreibt.
  6. 6. Nummernschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Begrenzungsrad (16) ein auswechselbarer Anschlag (25) vorgesehen ist, der mit einem Sperrblech (23, 31) derart zusammenarbeitet, daß nach einer vorher festgelegten beliebigen Impulsanzahl eine weitere Drehung der Fingerlochscheibe (1) in Aufzugrichtung verhindert ist. 7.
  7. Nummernschalter nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ritzel (17) und Schneckenrad (18) eine Kupplung vorgesehen ist, die derart ausgebildet ist, daß beim Einspeichervorgang eine Betätigung der Bremsspindel (19) verhindert ist. B.
  8. Nummernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Schaltachse (21) gesteuerter Kontaktfedersatz (4, 39, 40) vorgesehen ist, dessen Kontakte (39; 40) so in die Stationsschaltung eingeschaltet sind, daß bei Drücken auf einen zur Schaltachse (21) gehörenden Knopf (3) mittels des einen Kontaktes (39) die ankommende Seite der Stationsschaltung vom Ausgang und die abgehende Seite der Schaltung vom Eingang eines Impuls- und 1VIikrofonverstärkers (T1, T2, T3) abgetrennt ist.
  9. 9. Nummernschalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (4) des Kontaktfedersatzes für die Rückführung der Schaltachse (21) in ihre Ruhestellung sorgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr.1047 850, 1092065.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200372B (de) * 1963-08-21 1965-09-09 Otto Hellmuth Lieber Telefon-Zusatzgeraet zum selbsttaetigen, mehrfachen Wiederholen einer besetzten Rufnummer
DE1274664B (de) * 1963-01-03 1968-08-08 Perini Electronic Corp Verfahren und Einrichtung zur Wiedergabe von Waehlinformationen

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DE1047850B (de) * 1958-04-19 1958-12-31 Fritz W Post Vorrichtung zum selbsttaetigen Speichern und Aussenden von Stromstossreihen bei der Nummernwahl in Fernmeldeanlagen
DE1092065B (de) * 1958-10-13 1960-11-03 Hermann Wetzer K G Vorrichtung zur magnetischen Aufnahme und Wiedergabe von Waehlimpulsen

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