DE958576C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit WaehlerbetriebInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/42—Systems providing special services or facilities to subscribers
- H04M3/50—Centralised arrangements for answering calls; Centralised arrangements for recording messages for absent or busy subscribers ; Centralised arrangements for recording messages
- H04M3/51—Centralised call answering arrangements requiring operator intervention, e.g. call or contact centers for telemarketing
- H04M3/523—Centralised call answering arrangements requiring operator intervention, e.g. call or contact centers for telemarketing with call distribution or queueing
-
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Description
AUSGEGEBEN AM 21. FEBRUAR 1957
Gegenstand des Patents 869085 ist eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit
Wählerbetrieb, bei denen bei Besetztsein, einer gewählten Stelle ein berechtigter Teilnehmer eine
mit einem Tonfrequenzsignalempfänger versehene Warteeinrichtung einschalten und hiernach den
Handapparat auflegen kann. Bei Aufnahme eines den Freizustand der gewählten Stelle kennzeichnenden
Tonfrequenzsignals durch den Tonfrequenzsignalempfänger wird in der Warteeinrichtung
die Aufhebung des Wartezustandes veranlaßt.
In derartigen Anlagen kann es vorkommen, daß der Rückruf zum wartenden Teilnehmer nicht ordnungsgemäß
eingeleitet wird, bevor der gerufene Teilnehmer sich meldet In diesem Fall wird ein
Teilnehmermeldeimpuls, der beim Melden des gerufenen
Teilnehmers vom Leitungswähler aus zurückgesendet wird, dazu benutzt, den Rückruf
zum wartenden. Teilnehmer einzuleiten.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, den Rückruf zum wartenden Teilnehmer auch in solchen
Anlagen sicherzustellen, in denen der Leitungswähler keinen Teilnehmermeldeimpuls aussendet,
und erreicht dies dadurch, daß Schaltmittel der as Warteeinrichtung vom gerufenen Teilnehmer bei
dessen Melden gesprochene und vom Tonfrequenzsignalempfänger
aufgenommene Worte als Teilnehmermeldeimpuls
auswerten und den »Rückruf zum wartenden Teilnehmer einleiten. 3a
Weitere.Ausbildungen der Erfindung. bestehen
darin, daß bei Aufnahme von Sprache durch den Tonfrequenzsignalempfänger von einem Impulsrelais
desselben bei Anzug und Abfall eingeschaltete abfallverzögerte Hilfsrelais gleichzeitig angesprochen
sind und den Rückruf zum wartenden Teilnehmer einleiten. Das eine der Hilfsrelais
spricht auf einen Kondensatorentlade-, das andere auf einen Kondensutorladestromstoß an.
ίο Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist es jedoch auch möglich, die Sicherstellung des
Rückrufes dadurch zu gewährleisten, daß ein bei bestimmtem Schaltzustand des Impulsrelais vom
Tonfrequenzsignalempfänger angesprochenes abfallverzögertes Hilfsrelais bei Einnahme des
anderen Schaltzustandes des Impulsrelais die Einschaltung eines weiteren Hilf srelais ermöglicht und
letzteres den Rückruf zum wartenden Teilnehmer veranlaßt, wenn innerhalb der Abfallzeit des bei
ao Änderung des Schaltzustandes des Impulsrelais ausgeschalteten Hilfsrelais ersteres seinen ursprünglichen
Schaltzustand wieder einnimmt.
In den Fig. ι bis 3 sind zwei Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt. Es sind jedoch nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen
Einzelheiten ausgeführt.
Die Fig. 1 zeigt eine Übersicht über ein Verbindungssystem
mit den für die Erfindung charakteristischen Merkmalen. Dem Vorwähler VW oder
Gruppenwähler GW ist eine Übertragungseinrichtung zugeordnet, über die der rufende Teilnehmer
TNi einen Speicher Sp belegt, der bei der Wahl entsprechend der gewählten Rufnummer beeinflußt
wird. Ist der gerufene Teilnehmer TN 2 besetzt, so gibt der rufende Teilnehmer ein Kennzeichen
an den Speicher und leitet damit den Wartezustand ein. Vom Speicher aus erfolgt erneut der Aufbau der Verbindung. Ist dieser beendet,
so nimmt ein Signalempfänger SE die vom angewählten Ende kommenden Zeichen auf und
beeinflußt die Signalauswerteeinrichtung SA.
Die Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem zwei Hilfsrelais Zi, Z 2 Verwendung finden,
von denen das eine durch einen Kondensatorentlade-, das andere durch einen Kondensatorladeströmstoß
zum Anzug gebracht wird. Bei gleichzeitiger Erregung beider Relais wird der Rückruf
zum wartenden Teilnehmer veranlaßt. Die Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel,
bei dem drei Hilfsrelais Zi, Z2, Z3 Verwendung
finden. Bei gleichzeitiger Erregung von zwei dieser drei Hilfsrelais erfolgt auch hier der
Rückruf zum wartenden Teilnehmer.
Nachstehend soll an Hand der Fig. 2 und 3 die Arbeitsweise der Schaltungen beschrieben werden.
Arbeitsweise der Anordnung nach Fig. 2
Das Impulsrelais / des Signalempfängers nimmt die bei dem schnellen Melden des gerufenen Teilnehmers
durch die Sprache erzeugten tonfrequenten Zeichen auf. Zur Auswertung des gesprochenen
Wortes als Teilnehtnermeldeimpuls sind die Relais Zi und Z 2 vorgesehen, die von den Kontakten ii
und 2.i des /-Relais gesteuert werden, und zwar derart, daß beim Anzug des/-Relais das Z2-Relais
und beim Abfall des /-Relais das Zi-Relais jeweils kurzzeitig anzieht.
Der vor Ansprechen des /-Relais aufgeladene Kondensator Ko 1 entlädt sieh -über den Kontakt 1 i
und· die Wicklungen I und II des Relais Z2.
Dieses spricht an, schließt an seinen Kontakt 3 ζ 2 seine Wicklung II kurz und fällt deshalb nach beendigter
Entladung des Kondensators verzögert ab.
Nach Abfall des /-Relais wird der Kondensator Ko τ wieder aufgeladen, und zwar über den Kontakt
2i und die Wicklungen I und II des Relais Z1.
Dieses spricht ebenfalls an, schließt an seinem Kontakt 4s ι seine Wicklung II kurz und fällt
nach erfolgter Aufladung des Kondensators deshalb verzögert ab.
Die durch die Sprache des gerufenen Teilnehmers erzeugten tonfrequenten Zeichen lassen das
Impulsrelais in unregelmäßiger, aber schneller Folge anziehen und abfallen. Da sowohl das Zials
auch das Z2-Relais durch den Kurzschluß der eigenen Wicklung über eigenen Kontakt eine gewisse
Abfallverzögerung besitzen, tritt also der Zustand ein, daß beide Relais Z1 und Z 2 gleichzeitig
angezogen sind. Dieser Zustand wird dazu ausgenutzt, ein Relais Z zum Anzug zu bringen,
das sich über seinen Kontakt 7 ζ einen Selbsthaltestromkreis aufbaut und sofort den Rückruf
zum wartenden Teilnehmer veranlaßt.
Arbeitet dagegen das Impulsrelais / im Rhythmus eines Besetztzeichens (z. B. 200 ms angezogen,
400 ms abgefallen), so zieht das Z2-Rel'ais während des 200 ms langen Tonzeichens an, fällt jedoch
noch vor Beendigung dieser Zeit' wieder ab. Das Relais Zi zieht zu Beginn der Pause zwischen
zwei Tonzeichen an, fällt aber ebenfalls noch während dieser Pause von 400 ms wieder ab. Dementsprechend
werden durch ein Besetztzeichen keine weiteren Schaltvorgänge ausgelöst.
Arbeitsweise der Anordnung nach Fig. 3
Bei Inanspruchnahme der Warteeinrichtung bzw. bei Anschaltung des Tonfrequenzsignalempfängers
an den Verbindungsweg wird durch einen nicht dargestellten Kontakt der Stromkreis für das
Relais Z ι geschlossen:
1. +,..., 2i, 322, 423, IIZi, IZi, —.
Das Relais Z ι spricht in diesem Stromkreis an und schaltet sich durch Kurzschluß seiner Wicklung
II mit eigenem Kontakt 521 abfallverzögert.
Zu Beginn des ersten eintreffenden Impulses, erzeugt z. B. durch die Sprache des sich meldenden
Teilnehmers, öffnet das Impulsrelais / seinen Kontakt 2 i und schließt seinen Kontakt 1 i. Dadurch
wird ein Stromkreis für das Relais Z 3 geschlossen, iao
welches anspricht:
2. +,..., ii, 621, IZ3,—.
War die Impulsdauer des durch die Sprache des gerufenen Teilnehmers erzeugten ersten Impulses «5
kleiner als die Abfallverzögerung des Relais Z1,
so hält sich Z 3 nach Abfall des Impulsrelais / weiter im Stromkreis:
3. +, ..., 21, 322/723, 823, 921, IIZ3, IZ1 —.
In diesem Stromkreis zieht dann auch das Relais Z an, das sich selbst über eigenen Kontakt
102 und seine Wicklung III bindet.
4. + , II C, IQZ, HIZ,—.
Gleichzeitig bewirkt das Relais den Rückruf zum wartenden Teilnehmer. War dagegen die
Impulsdauer des durch die Sprache des gerufenen Teilnehmers erzeugten ersten Impulses größer als
die Abfallverzögerung des Relais Zi, so wird der Stromkreis 2 vor Abfall des Relais /. am Kontakt
6 21 unterbrochen und nach Abfall des Relais Z 3
am Kontakt 1523 ein Stromkreis für das Relais Z 2
geschlossen:
5. +,..., ii, 1421, 1523, IIZ2, IZ2, —.
Das Relais Z2 zieht in diesem Stromkreis an
und schaltet sich mit eigenem Kontakt 1322 abfallverzögert.
Am Ende des ersten Impulses fällt das Impulsrelais / ab, und über seinen Kontakt 2 i
wird erneut das Relais Z3 eingeschaltet:
6. +,..., 2i, 1822, IZ3, —.
Ist die folgende Impulspause entsprechend der Sprachschwingungen kleiner als die Abfallzeit des
Relais Z 2, so wird nach Anzug des Relais / ein Stromkreis für das Relais Z3 geschlossen:
7. -K . . ., Ii, 14.21/1623, 1723, 122-2, IIIZ3,
HZ,—.
In diesem Stromkreis zieht auch das Z-Relais an, das den Rückruf zum wartenden Teilnehmer
unverzüglich einleitet und sich selbst im Stromkreis 4 über eigenen Kontakt 102 bindet.
Die Abiallverzögerung der Relais Z1 und Z 2
ist so gewählt, daß nur durch die schnelle Impulsfolge
der Sprache das Relais Z zum Anzug gebracht wird.
Arbeitet dagegen das /-Relais im Rhythmus eines Besetztzeichens, so zieht beim ersten Ton
wieder das Zß-Relais im Stromkreis 2 an.
Während der Dauer des ersten Tones fällt jedoch das vorher erregte Relais Zi ab und damit das
Relais Z 3, das sich nicht über seine Wicklung III halten kann, da der Kontakt 1222 diesen Stromkreis
sperrt. Nach Abfall des Relais Z 3 zieht dagegen das Relais Z 2 im Stromkreis 5 an und
schaltet sich mit eigenem Kontakt 1322 abfallverzögert.
Am Ende des ersten Impulses fällt Relais / ab, und über den Kontakt 2 i wird im Stromkreis 6
das Relais Z 3 erneut erregt. Während der 400 ms andauernden Pause zwischen zwei Impulsen fällt
das Z2-Relais und damit das Z3-Relais ab. Das
Relais Z1 zieht erneut im Stromkreis 1 an.
Somit werden ebenfalls bei der Ausführung nach
Fig. 2 dureh ein Besetztzeichen keine Schaltvorgänge ausgelöst. Entsprechendes gilt auch für alle
übrigen Zeichen, wie Freizeichen und Wählzeichen. Diese werden durch andere, nicht dargestellte
Schaltmittel des Signalaus werters getrennt ausgewertet.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb,, bei denen bei Besetztsein
einer gewählten Stelle ein berechtigter Teilnehmer eine mit einem Tonfrequenzsignalempfänger
versehene Anruf wiederholerwarteeinrichtung einschalten und hiernach den Handapparat
auflegen kann, nach Patent 869 085, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (Zi,
Z2; Fig. 2) der Warteeinrichtung vom gerufenen Teilnehmer bei dessen Melden gesprochene
und vom Tonfrequenzsignalempfänger aufgenommene Worte als Teilnehmermela impuls
auswerten und den Rückruf zum wartenden Teilnehmer einleiten.
2. Schaltungsanordnung nach· Anspruch .1,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Aufnahme von Sprache durch den Tonfrequenzsignalempfänger
von einem Impulsrelais desselben bei Anzug und Abfall eingeschaltete abfallverzögerte
Hilfsrelais (Z ι, Ζ 2) gleichzeitig angesprochen
sind und den Rückruf zum wartenden Teilnehmer einleiten. go
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Hilfsrelais
(Z 2) auf einen Kondensatorentlade-, das andere (Zi) auf einen Kondensatorladestromstoß
anspricht und beide Relais (Zi, Z 2) die Abfallverzögerung durch Kurzschluß einer
Wicklung (II) erhalten.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei bestimmtem
Schaltzustand (abgefallen) des Impulsrelais (/) vom Tonfrequenzsignalempfänger angesprochenes
abfallverzögertes Hilfsrelais (Zi; Fig. 3) bei Einnahme des anderen Schaltzustandes
(angesprochen) des Impulsrelais die Einschaltung eines weiteren Hilfsrelais (Z 3)
ermöglicht und letzteres den Rückruf zum wartenden Teilnehmer veranlaßt, wenn innerhalb
der Abfallzeit des bei Änderung des Schaltzustandes des Impulsrelais (/) ausgeschalteten
Hilfsrelais (Zi) ersteres seinen ursprünglichen Schaltzustand (abgefallen) wieder
einnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 579/187 8.55 (609 802 2.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES43714A DE958576C (de) | 1943-06-12 | 1955-04-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES11653D DE869085C (de) | 1943-06-12 | 1943-06-12 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
| DES43714A DE958576C (de) | 1943-06-12 | 1955-04-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE958576C true DE958576C (de) | 1957-02-21 |
Family
ID=25994834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES43714A Expired DE958576C (de) | 1943-06-12 | 1955-04-29 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE958576C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075676B (de) * | 1960-02-18 | Siemens &. Halske Aktiengesell schaft, Berlin und München | Verfahren und Einrichtung zur vorübergehenden Speicherung von Fern^prech nachrichten in einem Fernsprechvermitt lungssystem |
-
1955
- 1955-04-29 DE DES43714A patent/DE958576C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075676B (de) * | 1960-02-18 | Siemens &. Halske Aktiengesell schaft, Berlin und München | Verfahren und Einrichtung zur vorübergehenden Speicherung von Fern^prech nachrichten in einem Fernsprechvermitt lungssystem |
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